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IT-Teilprojekt

Frage Internet

Mitglied: Holy-Hunted

Holy-Hunted (Level 1) - Jetzt verbinden

24.11.2010 um 08:57 Uhr, 3886 Aufrufe, 14 Kommentare

Ich mache zur Zeit eine Ausbildung zum IT-Systemelektroniker. Nun liege ich mit ner Lungenentzündung zu Hause und damit ich nicht hänge mit dem Stoff, habe ich mir die Aufgaben per Email zuschicken lassen. Allerdings habe ich nach intensiven recherchen im Internet nichts gefunden, oder ich bin wirklich so Blind, was ich nicht glaube. Ich möchte keine Komplettlösung für meine Aufgabe, sonder Tip´s oder Ratschläge, wo ich mehr Informationen bekomme, da ich nicht ganz verstehe was da von mir gewollt ist.

Integration einer Internetanbindung über DSL mit Firewallkonzept und Routing, sowie einer Proxylösung für das http Protokoll zur Kontrolle des Internetzugriffs der Mitarbeiter. Optional soll eine Failoverlösung für den Fall eines Providerausfalls integriert werden.

Nun meine Fragen:

1. Was ist ein Firewallkonzept und Routing?

2. Wie erstelle ich eine Sperrungsliste zur Kontrolle des Internetzugriffs? zusätzlich soll die Liste keine zusätzlichen administrativen Arbeiten zur Folge haben

3. Wie sieht eine Failoverlösung aus, für den Fall des Providerausfalls? Das einzigste was ich dazu häufiger finde sind Failoverlösung für Hard/Software Ausfälle, aber nichts bei Providerausfall.

Sollten noch Angaben fehlen, so kann ich sie auf Nachfrage gerne dazuposten, ansonsten bin ich über jeden Tipp/Rat dankbar!

Gruß und Dank im vorraus, Holy
Mitglied: H41mSh1C0R
24.11.2010 um 09:21 Uhr
Erst einmal Hallo,

ist heute schon Freitag? Gibst du die Begriffe "Firewallkonzept", "Routing", "Proxylösung" usw. einzeln ein gibt es schon jede Menge nützliche Links: z.B. http://www.wer-weiss-was.de/faq113/entry465.html (mal für Proxy)

1. Beim Firewallkonzept sollst du bestimmt erläutern wie das Aufgebaut sein sollte, Filterregeln, Ports Sperren usw..
Beim Routing gehts weiter da geht es vielleicht ins Detail wie dein Netz aufgebaut ist. Subnetze, VLAN, DMZ, statische Routen usw.. Das Routing allgemein sorgt ja nur dafür das alle Beteiligten untereinander ihre Pakete zustellen können.

2. Ne Sperrliste kannste führen, sowohl Routerseitig(Stichwort MAC Filter) und wenn sich nichts an der Netzstruktur ist die auch wartungsfrei. Wird das Softwareseitig abgebildet und du hast Änderungen am Netz, dann wirste um administrative Eingriffe nicht herum kommen.

3. Wie wird eine Failoverlösung im Providerfall wohl aussehen??? --> 2 Anschlüsse bei unterschiedlichen Anbietern die nicht über die selbe letzte Meile gehen. Also einmal nen DSL Anschluss über die letzte Meile und nen Failover über UMTS oder Satellit oder Kabel oder was es sonst noch gibt. =)

Grüße
Bitte warten ..
Mitglied: Holy-Hunted
24.11.2010 um 12:20 Uhr
Zitat von H41mSh1C0R:
Erst einmal Hallo,

ist heute schon Freitag? Gibst du die Begriffe "Firewallkonzept", "Routing", "Proxylösung"
usw. einzeln ein gibt es schon jede Menge nützliche Links: z.B. http://www.wer-weiss-was.de/faq113/entry465.html (mal
für Proxy)

1. Beim Firewallkonzept sollst du bestimmt erläutern wie das Aufgebaut sein sollte, Filterregeln, Ports Sperren usw..
Beim Routing gehts weiter da geht es vielleicht ins Detail wie dein Netz aufgebaut ist. Subnetze, VLAN, DMZ, statische Routen
usw.. Das Routing allgemein sorgt ja nur dafür das alle Beteiligten untereinander ihre Pakete zustellen können.

2. Ne Sperrliste kannste führen, sowohl Routerseitig(Stichwort MAC Filter) und wenn sich nichts an der Netzstruktur ist die
auch wartungsfrei. Wird das Softwareseitig abgebildet und du hast Änderungen am Netz, dann wirste um administrative Eingriffe
nicht herum kommen.

3. Wie wird eine Failoverlösung im Providerfall wohl aussehen??? --> 2 Anschlüsse bei unterschiedlichen Anbietern die
nicht über die selbe letzte Meile gehen. Also einmal nen DSL Anschluss über die letzte Meile und nen Failover über
UMTS oder Satellit oder Kabel oder was es sonst noch gibt. =)

Grüße



Ok, Frage 1&2 habe ich verstanden! Vielen Dank dafür! Bei Frage 3 bleibt mir noch eines offen:
Ich würde mich für die Variante 2 ISP´s (z.B. 1&1 und Hansenet) entscheiden. Wie aber würde sowas ausehen? kann man überhaupt 2 DSL-Leitungen von 2 verschiedenen Providern in das Büro bekommen? UMTS wäre für ein Unternehmen nicht genug Bandbreite, und Satellit wäre zu teuer^^ Wie aber kann man es realisieren 2 DSL-Leitungen von verschiedenen Providern gleichzeitig ins Büro zu bekommen? Ist das mit einer TAE-Dose überhaupt möglich? Es wird sicher Geräte geben, die das Regeln, aber wie werden solche Geräte genannt? Habe nur einen Router gefunden für Failover, und dies auch nur über UMTS. Könnte mir da noch einer einen Hinweis geben? oder einen Link?

Gruß und Dank, Holy
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Mitglied: Didau23
24.11.2010 um 12:30 Uhr
Ich möchte es mal so formulieren:

Ein Bagger reisst vor dem Gebäude "durch Zufall" die Telefonleitungen durch.... Was bringt dir dann eine 2te DSL Leitung? Richtig...
Warum sollte UMTS für grundlegenden Datenverkehr nicht ausreichend Bandbreite haben? (Muss man halt das wilde Surfen auf Youtube durch den Proxy unterbinden...)
Satellit zu teuer?! Ich denke nicht. 40EUR/Monat sollten für ein Unternehmen entsprechender Grösse doch drin sein, oder??

Grüsse!
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Mitglied: maretz
24.11.2010 um 12:46 Uhr
naja - fangen wir mal einfach an. Der Bagger nietet nicht das Kabel bei dir um - sondern nen Auto semmelt so in den kleinen Schaltkasten an der Straße. Schon wäre deine Leitung erstmal weg. Einfaches Failover: 2te Leitung die eben NICHT über dieses Kästchen geht.

Ansonsten ist UMTS durchaus ok. Oftmals benutzt man auch heute noch als Failover ne ISDN-Leitung. Über das FO soll ja dann nicht gesurft werden oder ähnliches - sondern nur noch die wirklich nötigen Dienste (z.B. Email) haben Zugriff auf diese Leitung. Für diese Dienste reicht selbst ne ISDN-Leitung aus -> da diese Leitung ja normal nur kurzfristig laufen soll (während du dann draussen dem Baggerfahrer gepflegt die Plattschaufel um die Ohren semmelst!).

Jetzt hängt es von der Art deines Betriebes ab wieviel Bandbreite ihr unbedingt benötigt - damit die Arbeit erstmal weitergehen kann. Hier gilt: Je mehr Bandbreite du als FO vorhälst umso teurer wird die Kiste. Denn wenn du auf dem Land irgendwo bist dann hast du bei UMTS natürlich probleme -> also brauchst du für hohe Bandbreiten ggf. sogar ne 2te SDSL-Leitung die komplett eigenständig läuft. Da ist es ein einfaches Rechenproblem ob sich die X Euro / Monat dann rechnen - oder ob man eben das Risiko eingeht und sagt "dann is die Leitung halt mal nen Tag tod". Führst du den kleinen Tante-Emma-Laden an der Ecke kannst du ja die Bestellung eben telefonisch machen. Hast du dagegen nen multinationalen Konzern der nur deshalb ausserhalb ist damit die 200 LKWs pro Tag nicht mitten durch die Stadt müssen ist es vermutlich günstiger da selbst nen paar 100 Euro für das Backup zu investieren...
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Mitglied: Holy-Hunted
24.11.2010 um 13:00 Uhr
Zitat von Didau23:
Ich möchte es mal so formulieren:

Ein Bagger reisst vor dem Gebäude "durch Zufall" die Telefonleitungen durch.... Was bringt dir dann eine 2te DSL
Leitung? Richtig...
Warum sollte UMTS für grundlegenden Datenverkehr nicht ausreichend Bandbreite haben? (Muss man halt das wilde Surfen auf
Youtube durch den Proxy unterbinden...)
Satellit zu teuer?! Ich denke nicht. 40EUR/Monat sollten für ein Unternehmen entsprechender Grösse doch drin sein,
oder??

Grüsse!

*rofl* das mit dem Bagger, der die Leitung zerstört/durchtrennt, ist mir auch durch den Kopf gegangen. Habe jetzt auch in Erfahrung gebracht das ich ja mit 2 UMTS-Leitungen gebündelt weiterarbeiten kann. Das mit dem Satellit, das die Leitung zu teuer ist, kam vom Dozenten (seine Aussage: "Das würde ja 6000€ im Monat kosten") ich selber hätte es mir aber auch nicht vorstellen können, das eine Satellitenleitung "nur" 40€/Monat kostet^^
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Mitglied: Holy-Hunted
24.11.2010 um 13:19 Uhr
Zitat von maretz:
naja - fangen wir mal einfach an. Der Bagger nietet nicht das Kabel bei dir um - sondern nen Auto semmelt so in den kleinen
Schaltkasten an der Straße. Schon wäre deine Leitung erstmal weg. Einfaches Failover: 2te Leitung die eben NICHT
über dieses Kästchen geht.

Ansonsten ist UMTS durchaus ok. Oftmals benutzt man auch heute noch als Failover ne ISDN-Leitung. Über das FO soll ja dann
nicht gesurft werden oder ähnliches - sondern nur noch die wirklich nötigen Dienste (z.B. Email) haben Zugriff auf diese
Leitung. Für diese Dienste reicht selbst ne ISDN-Leitung aus -> da diese Leitung ja normal nur kurzfristig laufen soll
(während du dann draussen dem Baggerfahrer gepflegt die Plattschaufel um die Ohren semmelst!).

Jetzt hängt es von der Art deines Betriebes ab wieviel Bandbreite ihr unbedingt benötigt - damit die Arbeit erstmal
weitergehen kann. Hier gilt: Je mehr Bandbreite du als FO vorhälst umso teurer wird die Kiste. Denn wenn du auf dem Land
irgendwo bist dann hast du bei UMTS natürlich probleme -> also brauchst du für hohe Bandbreiten ggf. sogar ne 2te
SDSL-Leitung die komplett eigenständig läuft. Da ist es ein einfaches Rechenproblem ob sich die X Euro / Monat dann
rechnen - oder ob man eben das Risiko eingeht und sagt "dann is die Leitung halt mal nen Tag tod". Führst du den
kleinen Tante-Emma-Laden an der Ecke kannst du ja die Bestellung eben telefonisch machen. Hast du dagegen nen multinationalen
Konzern der nur deshalb ausserhalb ist damit die 200 LKWs pro Tag nicht mitten durch die Stadt müssen ist es vermutlich
günstiger da selbst nen paar 100 Euro für das Backup zu investieren...

Also die (Schein)firma ist in Berlin, und ist ein "multinationaler Konzern". Habe dem Dozenten die Gedanken mit dem Bagger/Auto gemailt, er beharrt darauf dass es 2 DSL-Leitungen sein müssen. Also werde ich wohl 2 Schaltkästen brauchen. Wie aber kann ich das machen? Kann ich dem 2. Provider sagen, das ich an einem anderen Schaltkasten möchte wie an dem wo mein 1. Provider schon ist? Die Bandbreite muss in voller Höhe zur Verfügung bleiben. Mal abgesehen davon, dass durch Sperrlisten Portale wie Youtube und Co. natürlich gesperrt sind.
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Mitglied: maretz
24.11.2010 um 13:31 Uhr
Moin,

dann sag deinem Dozenten mal das es oft mehr als eine Lösung gibt... Und grad im praktischen Alltag ist es so das OFT sogar in Ausnahmefällen Lösungen gefunden werden (müssen) die ganz sicher so keine Chance hätten in ein Handbuch aufgenommen zu werden ;).

Aber auch bei 2 DSL-Leitungen gibt es noch unterschiede. Denn es gibt keinen (mir bekannten) Betrieb der die Bandbreite wirklich komplett nur für die Arbeit benötigt und dauerhaft zu min. 80% ausreizt. Also wäre EINE Lösung mit 2 verschiedenen DSL-Leitungen z.B. das man eine teure SDSL-Leitung hat (für die normale arbeit), eine relativ billige aDSL-Leitung als Backup. Jetzt ist es eine Frage was dein Provider kann und anbietet und wie deine Firma steht. Berlin ist ja nicht ganz klein -> bei großen Gebäuden hast du gerne mal einen Verteilerknoten sogar im Haus, hier kannst du sogar glück haben das du bereits redundant angebunden bist. Alternativ kann es eben (grad bei großen Gebäuden) auch sein das du eigene Vermittlungshäuser auf dem Gelände hast (z.B. Flughafen wäre sowas). Diese sind dann auch schon redundant angebunden - und du kannst die Kabel auf deinem Gelände relativ frei verlegen. Bist du aber in einem aussenbezirk o.ä. dann müsste dir der Carrier nen Kabel legen -> machbar aber sicher teurer als jede Sat-Backuplösung. Dann brauchst du nämlich ne Genehmigung um z.B. die Straße aufzugraben usw...

Und jetzt mal was aus der Praxis für den Dozenten: Grad in Bürogebäuden mit mehreren Firmen habe ich schon einige Fälle bei denen man das Backup ganz einfach macht: Die beiden Admins unterhalten sich kurz und es liegt z.B. bei mir ein Kabel aus der anderen Etage rum. Fällt deren i-Net aus weil deren Provider grad nen Ausfall hat dann könnte ich das hier recht einfach anstecken und meine Firewall würde die eben mit übernehmen. Umgekehrt geht das natürlich dann auch. Diese Lösung wirst du in KEINEM Handbuch finden, die wird dir auch kein Provider vorschlagen - und die wird auch den Weg in die RFCs vermutlich nie schaffen. ABER: Sie ist praktikabel, Kostengünstig und sehr schnell eingerichtet... Alles was es braucht ist ne Tasse Kaffee, 2 Leute die sich kurz unterhalten und ein wenig flexibilität...
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Mitglied: Holy-Hunted
24.11.2010 um 13:50 Uhr
Zitat von maretz:
Moin,

dann sag deinem Dozenten mal das es oft mehr als eine Lösung gibt... Und grad im praktischen Alltag ist es so das OFT sogar
in Ausnahmefällen Lösungen gefunden werden (müssen) die ganz sicher so keine Chance hätten in ein Handbuch
aufgenommen zu werden ;).

Aber auch bei 2 DSL-Leitungen gibt es noch unterschiede. Denn es gibt keinen (mir bekannten) Betrieb der die Bandbreite wirklich
komplett nur für die Arbeit benötigt und dauerhaft zu min. 80% ausreizt. Also wäre EINE Lösung mit 2
verschiedenen DSL-Leitungen z.B. das man eine teure SDSL-Leitung hat (für die normale arbeit), eine relativ billige
aDSL-Leitung als Backup. Jetzt ist es eine Frage was dein Provider kann und anbietet und wie deine Firma steht. Berlin ist ja
nicht ganz klein -> bei großen Gebäuden hast du gerne mal einen Verteilerknoten sogar im Haus, hier kannst du sogar
glück haben das du bereits redundant angebunden bist. Alternativ kann es eben (grad bei großen Gebäuden) auch sein
das du eigene Vermittlungshäuser auf dem Gelände hast (z.B. Flughafen wäre sowas). Diese sind dann auch schon
redundant angebunden - und du kannst die Kabel auf deinem Gelände relativ frei verlegen. Bist du aber in einem aussenbezirk
o.ä. dann müsste dir der Carrier nen Kabel legen -> machbar aber sicher teurer als jede Sat-Backuplösung. Dann
brauchst du nämlich ne Genehmigung um z.B. die Straße aufzugraben usw...

Und jetzt mal was aus der Praxis für den Dozenten: Grad in Bürogebäuden mit mehreren Firmen habe ich schon einige
Fälle bei denen man das Backup ganz einfach macht: Die beiden Admins unterhalten sich kurz und es liegt z.B. bei mir ein
Kabel aus der anderen Etage rum. Fällt deren i-Net aus weil deren Provider grad nen Ausfall hat dann könnte ich das hier
recht einfach anstecken und meine Firewall würde die eben mit übernehmen. Umgekehrt geht das natürlich dann auch.
Diese Lösung wirst du in KEINEM Handbuch finden, die wird dir auch kein Provider vorschlagen - und die wird auch den Weg in
die RFCs vermutlich nie schaffen. ABER: Sie ist praktikabel, Kostengünstig und sehr schnell eingerichtet... Alles was es
braucht ist ne Tasse Kaffee, 2 Leute die sich kurz unterhalten und ein wenig flexibilität...

Deine Worte in den Ohren des Dozenten Also die SDSL+ADSL Lösung hört sich ja ganz gut an. Dein Beispiel aus der Praxis würde er wohl als "unprofessionell" bezeichen*scrolleyes* wäre aber für das Projekt natürlich keine Lösung Er ist IHK-Abschluß (ITSE 2009) bester und gibt sich mit sowas nicht zufrieden. Wäre jetzt nur noch die Frage, wie ich es bewerkstelligen kann, dass ich über 2 verschiedene Schaltkästen jeweils eine seperate DSL Leitung bekomme? Kann man sich das überhaupt aussuchen, von welchem Kasten aus man seinen Anschluß haben möchte?
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Mitglied: maretz
24.11.2010 um 14:00 Uhr
Moin,

du kannst das beim Provider ggf. beantragen. Je nachdem wie dein Standort versorgt ist (wenn der eben nur einen Zugang hat kann der Provider idR. keinen zweiten legen).
In dem Fall würde es aber eben alternativen geben - Richtfunk,... Üblicherweise kannst du sogar beim Provider gleich das Backup beantragen und DER kümmert sich um das "wie" (weil du teilweise den router eh nicht mehr selbst konfigurieren darfst...)

Aber mal was anderes: Euer Dozent ist "IHK 2009"?!? Himmel - da bekomm ich ja ernsthaft Angst was aus euch wird wenn ihr fertig seid! Nichts gegen dich - aber wie kann jemand der seid nem Jahr fertig ist nen Dozent für Leute sein die es lernen sollen? Die Praxis-Erfahrung kann da ja gar nicht gegeben sein -> und noch mehr Theoretiker brauchts in der Informatik nun wirklich nicht (bzw. nicht im Arbeitsbetrieb - und in den Forschungsbereich kommt man idR eher mit nem Dr. / Prof o.ä....). Dann mal nen schönen Gruß an den Dozenten - der soll mal nen paar Jahre Praxiserfahrung sammeln und DANN darf er den Mund aufmachen... Und das kommt zwar nicht vom Jahrgangsbesten - aber von jemanden der das schon ein paar Tage macht (als DER die Ausbildung angefangen hat war ich schon einige Jahre im Job.... gott bin ich alt... *heul* ;) )
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Mitglied: Holy-Hunted
24.11.2010 um 14:19 Uhr
Zitat von maretz:
Moin,

du kannst das beim Provider ggf. beantragen. Je nachdem wie dein Standort versorgt ist (wenn der eben nur einen Zugang hat kann
der Provider idR. keinen zweiten legen).
In dem Fall würde es aber eben alternativen geben - Richtfunk,... Üblicherweise kannst du sogar beim Provider gleich das
Backup beantragen und DER kümmert sich um das "wie" (weil du teilweise den router eh nicht mehr selbst
konfigurieren darfst...)

Ahh, Ok. Super und Danke für die Geduldigen Antworten

Zitat von maretz:^^
Aber mal was anderes: Euer Dozent ist "IHK 2009"?!? Himmel - da bekomm ich ja ernsthaft Angst was aus euch wird wenn ihr
fertig seid! Nichts gegen dich - aber wie kann jemand der seid nem Jahr fertig ist nen Dozent für Leute sein die es lernen
sollen? Die Praxis-Erfahrung kann da ja gar nicht gegeben sein -> und noch mehr Theoretiker brauchts in der Informatik nun
wirklich nicht (bzw. nicht im Arbeitsbetrieb - und in den Forschungsbereich kommt man idR eher mit nem Dr. / Prof o.ä....).
Dann mal nen schönen Gruß an den Dozenten - der soll mal nen paar Jahre Praxiserfahrung sammeln und DANN darf er den
Mund aufmachen... Und das kommt zwar nicht vom Jahrgangsbesten - aber von jemanden der das schon ein paar Tage macht (als DER die
Ausbildung angefangen hat war ich schon einige Jahre im Job.... gott bin ich alt... *heul* ;) )

Naja, er ist Mitte 40 und hat wohl schon vorher 10 oder 15 Jahre in der Branche ungelernt gearbeitet (soll wohl auch Selbstständig gewesen sein) nachdem er seinen IHK-Abschluß als Jahrgangsbester abgeschlossen hat, hat er wohl ein Angebot von Indisoft bekommen hier als Doz zu arbeiten.

Gruß und Dank, Holy
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Mitglied: Didau23
25.11.2010 um 11:07 Uhr
Hochmut kommt vor dem Fall....

Ich sag nur:

IHK != Realität

Grüsse!
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Mitglied: H41mSh1C0R
25.11.2010 um 11:40 Uhr
Nichts destotrotz muss man gratulieren zum Jahrgangsbesten und auch die IHK Abschlüsse haben ihre Daseinsberechtigung. Nur ist das nicht das Ende der Fahnenstange.
Genau aus diesem Grunde sollte der Doz aufgeschlossener sein für Alternativen.

@Holy: Kannst ja mal berichten ob der Doz seine Einstellung angepasst hat
oder stur auf seine Vorgaben pocht. =)
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Mitglied: Holy-Hunted
25.11.2010 um 12:05 Uhr
Ja leider pocht er Stur auf seine Vorgabe *scrolleyes* Ich selber würde gerne die Variante DSL als Standardleitung und UMTS (gebündelt, damit hoher Datenverkehr gesichert bleibt) als Failoverlösung, obwohl mir auch die Satellitenlösung gefallen hätte. Es ist zwar mein Projekt, aber da Indisoft nicht die Möglichkeit hat eine Satellitenverbindung zu stellen, und wohl auch keinerlei Möglichkeit hat UMTS zu stellen, muss ich wohl bei 2 x DSL bleiben. Ich bedanke mich für eure Aufbauenden und Hilfreichen Post's. Im übrigen habe ich einen Router gefunden, der 2 Wan Anschlüsse hat, es handelt sich hierbei um den "Edimax Load Balancer Router"

Gruß Holy
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Mitglied: maretz
25.11.2010 um 14:49 Uhr
Naja - router mit 2 WAN-Ports gibts einige... Cisco (damit dein Ober-Mufti auch glücklich is - weil scheinbar gibts da dann eh nur DIE Lösung und die muss irgendwo das Wort Cisco enthalten....), DrayTek,... Selbstverständlich dann noch die ganzen "Selbstbau-Router" auf Linux-Basis - aber das is ja sicherlich unprofessionell...

Aber Respekt an deinen Ausbilder: 10 Jahre in der Praxis und trotzdem so weltfremd das es nur EINE Lösung gibt....
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