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GELÖST

Kleines Arbeitsgruppennetzwerk auf Domäne umstellen

Frage Microsoft Windows Netzwerk

Mitglied: ts-bauing

ts-bauing (Level 1) - Jetzt verbinden

29.06.2013 um 16:59 Uhr, 3764 Aufrufe, 17 Kommentare

Hallo zusammen,

ich habe in meiner Firma ein kleines Arbeitsgruppennnetzwerk mit einem Win2003 Server und 3 WIN7- und 2 XP-Clients.

Alles läuft perfekt, ich verwalte das Netzwerk selbst (da gibts nicht viel zu verwalten...) doch für unsere neue Telefonanlage möchte ich den Telefonieserver vom Windows Server nutzen, und hier habe ich beim Einrichten bemerkt, dass dieser NICHT in einem Arbeitsgruppennetzwerk laufen kann. Er läuft NUR in einem Netzwerk mit Domäne. (habe ich bei der Suche nach einem "unbekannten Fehler" im Microsoft TechSupport gefunden)

Auf dem Server läuft eine SQL- Datenbank unseres zentralen Verwaltungsprogrammes, ansonsten ist da halt noch die Dateiablage.

Ich kenne mich leider mit Domänen gar nicht aus, drum will ich da nicht "einfach mal probieren".

Wie sollte ich am Besten hier vorgehen, um einen Wechsel von Arbeitsgruppe auf Domäne hinzubekommen?

Über eine Hilfestellung würde ich mich sehr freuen und sag schon mal DANKE.

Gruß
Thomas
Mitglied: Dommel
29.06.2013, aktualisiert um 18:54 Uhr
Hallo Thomas,

generell ist die gesamte Thematik Active Directory sehr komplex, wenn du allerdings nur eine sehr grundlegende Funktionalität benötigst, dann hält sich der Aufwand in Grenzen.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann hast du ein Windows Server 2003 (ohne R1-3)? auf dem bereits dein Fileserver und ein SQL Server laufen?
In diesem Fall würde ich dir klar davon abraten hier noch die nötigen Active Directory-Rollen/Dienste zu installieren, denn Active Directory verträgt sich nicht sonderlich gut mit Datenbanken und würde daher die Performance nachhaltig beeinträchtigen.

Du solltest daher erstmal über die Anschaffung eines zusätzlichen Servers nachdenken. Der muss in deinem Fall nichts besonderes sein, hier käme sogar schon normale Desktophardware in Frage.

BTW: Vielleicht käme für dich ein Windows Small Business/Windows Server 2012 Essentials Server in Frage. Der bietet dir noch einiges on top, dass für dich auch interessant sein könnte und lässt sich im allgemeinen leichter verwalten und administrieren als die großen Brüder.

Gruß
Dommel
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Mitglied: jsysde
29.06.2013 um 19:30 Uhr
Hi,

Zitat von ts-bauing:
[...]doch für unsere neue Telefonanlage möchte ich den Telefonieserver vom Windows Server nutzen

Was soll das sein, Exchange? Lync? Oder einfach nur TAPI?

Cheers,
jsysde

P.S.:
Und jetzt mit ner Domain unter 2003 anzufangen wäre Perlen vor die Säue, da hat mein Vorredner recht. Auch die Anzahl der Server in einer Domain sollte immer >1 sein.
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Mitglied: ChrisIO
30.06.2013 um 00:34 Uhr
Hi

@Dommel:
Ich würde klar davon abraten den einzigen DomainController im Netz auf Desktophardware aufzusetzten.

@ts-bauing:
Wurden denn die Thematiken Firewall und Backup erfüllt?
Dann kann ich mir schon vorstellen, dass es zeitnah zum Erfolg führen könnte.
Ansonsten lieber mal einen IT-Dienstleister das Projekt durchführen lassen.

Gruß,
Chris
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Mitglied: Dommel
30.06.2013 um 01:58 Uhr
Zitat von ChrisIO:
@Dommel:
Ich würde klar davon abraten den einzigen DomainController im Netz auf Desktophardware aufzusetzten.

Natürlich ist "echte" Serverhardware immer besser und näher am Best Practice. Gegen moderne und solide Desktophardware von einem Hersteller seines Vertrauens, ist in diesem Fall allerdings nichts einzuwenden. Die Hardware ist hier auf Stabilität und optimales Zusammenspiel getrimmt, hat eine Windows Zertifizierung durchlaufen und oft ähnlich gute Supportvertrag Möglichkeiten wie reguläre Serverhardware, entsprechende Produktreihe vorausgesetzt. Die Bastelkiste von der IT-Klitsche nebenan würde ich dafür natürlich nicht nehmen.

Ich denke das hier einfach auch kein großes Budget vorhanden ist und bin der Meinung das Alternativen immer besser sind als Kompromisse. Gute Desktophardware die einfach in der Konfiguration und Wartung ist, ist um längen besser als ein "billig" Server bei dem man schon als Laie in der RAID-Konfiguration das kotzen kriegt.
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Mitglied: ChrisIO
30.06.2013, aktualisiert um 02:24 Uhr
Zitat von Dommel:
> Zitat von ChrisIO:
> ----
> @Dommel:
> Ich würde klar davon abraten den einzigen DomainController im Netz auf Desktophardware aufzusetzten.

Natürlich ist "echte" Serverhardware immer besser und näher am Best Practice. Gegen moderne und solide
Desktophardware von einem Hersteller seines Vertrauens, ist in diesem Fall allerdings nichts einzuwenden.

???
Soll Menschen geben die vertrauen bspw. ASRock, würd ich nicht tun.

Die Hardware ist hier
auf Stabilität und optimales Zusammenspiel getrimmt, hat eine Windows Zertifizierung durchlaufen und oft ähnlich gute
Supportvertrag Möglichkeiten wie reguläre Serverhardware, entsprechende Produktreihe vorausgesetzt.

Beispiele?

Die Bastelkiste von
der IT-Klitsche nebenan würde ich dafür natürlich nicht nehmen.

Gibt auch kleine IT-Läden, die mehr Know-How, als zertifizierte Microsoft-Standarddrücker haben.
Einer von mir konfigurierten Workstation traue ich mehr als einer von FSC oder HP, bspw.

Ich denke das hier einfach auch kein großes Budget vorhanden ist und bin der Meinung das Alternativen immer besser sind als
Kompromisse.

Keine Frage, kenne den Kundenkreis zur Genüge.

Gute Desktophardware die einfach in der Konfiguration und Wartung ist, ist um längen besser als ein
"billig" Server bei dem man schon als Laie in der RAID-Konfiguration das kotzen kriegt.

Lieber das Kotzen in der RAID-Konfig bekommen als den Nervenzusammenbruch beim Datenverlust ohne RAID. ;)
Wenn das Board nach knapp über 2 Jahren stirbt ist wohl auch unterm Strich mehr Geld ausgegeben worden, als wenn man gleich nen preiswerten Server nimmt. Wenn ein IT-Dienstleister dann das Disaster-Recovery machen muss(Arbeitsstunden).
Die Hardware der Workstations ist gar nicht auf Dauerbetrieb ausgelegt, bspw. Platten.
Wer billig kauft, kauft oft zwei Mal.
Der Server sollte preiswert, aber nicht billig sein.

Gruß,
Chris
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Mitglied: Pjordorf
30.06.2013, aktualisiert um 04:14 Uhr
Hallo,

Zitat von ts-bauing:
Auf dem Server läuft eine SQL- Datenbank unseres zentralen Verwaltungsprogrammes, ansonsten ist da halt noch die Dateiablage.
Dein Fallstrick.

Wie sollte ich am Besten hier vorgehen, um einen Wechsel von Arbeitsgruppe auf Domäne hinzubekommen?
SQL Datenbank(en) komplett sichern
SQL Server deisntallieren
Server von Workgroup zu DC mittels DCPromo hochstufen
SQL Server installieren
SQL Datenbank(en) zurücksichern

Bedenke aber:
SQL auf DC wird wegen Sicherheitsgründen nicht gerne gesehen bzw. ist von MS auch deaher nicht Empfohlen
SQL auf einen DC kann leistungseinbußen haben (hier bei dir mit deinen 5 benutzern nicht)
Sämtliche Profile der Benutzer auf den Server sowie den Clients sind neu zu erstellen, da die Computer in die Domäne gehoben werden sollten (was bringt dir sonst deine Domäne). Servergespeicherte Profile können helfen, ansonsten hier http://www.forensit.com/downloads.html mal schauen.
Server 2003 wie auch XP läuft 04.2014 aus der erweiterten Wartung aus, d.h. keine Sicherheitsupdates mehr oder sonst was. Das OS ist dann so wie es ist egal was an Sicherheitslecks danach gefunden werden.
Der SQL Server und dessen Instanzen laufen nicht mehr nach dem hochstufen des Server 2003 zum DC, daher die De- und Installation vor bzw. nach der hochstufung. Ein herunterstufen von DC zum Workgroup Server geht nicht bei installiertem SQL server.

http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms143506(v=SQL.100).aspx#DC_Sup ...
http://support.microsoft.com/kb/2032911/en-us
http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms191153(SQL.100).aspx

Du solltest dir gedanken über einen 2.ten Server machen. Diesen dann nur als DC, DNS und DHCP betreiben. Da reicht dann ein Atom Board aus. Dein jetziger Workgroup Server 2003 wird dann eben ein Memberserver 2003 und darauf pappst du dir dann deinen SQL wieder drauf. dazu braucht es noch eine Lizenz für einen Server 2003.

Wechsel auf Server 2008 oder 2012 ist angeraten.

Gruß,
Peter
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Mitglied: Pjordorf
30.06.2013 um 04:10 Uhr
Hallo,

Zitat von Dommel:
denn Active Directory verträgt sich nicht sonderlich gut mit Datenbanken und würde daher die Performance nachhaltig beeinträchtigen.
Das würde ich so nicht stehenlassen ohne zu erläutern wann es dort zu Leistungseinbußen beim SQL Server kommen kann. Hier bei nden 5 Benutzer ist die beeinträchtigung die ein DC bzw. DNS Server haben kann doch wohl eher zu vernachläsigen da nicht messbar, oder? Hier sollte allerdings nicht unerwähnt bleiben das ein SQL Server aus Sicherheitsbedenken nichts auf ein DC zu suchen hat (ausnahme der SBS 2003(R2) Premium)

BTW: Vielleicht käme für dich ein Windows Small Business/Windows Server 2012 Essentials Server in Frage.
Auch hier wird der SQL auf den DC (den SBS 2011 selbst) seitens MS nicht supoorted und er hier mit dem Premium Add-on einen 2.ten Server für den SQL betreiben muss.

als die großen Brüder.
Ein Server 2008R2 Standard ist ein Server 2008R2 Standard daher gibt es da keinen kleinen Bruder, egal ob in den Kleidern eines SBS 2011 daherkommt oder nicht. Nur die zusätzlichen Asisstenten machen beim SBS das leben leichter

Gruß,
Peter
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Mitglied: ts-bauing
30.06.2013 um 09:36 Uhr
Hallo zusammen,

zuerst einmal vielen Dank für die vielen hilfreichen Antworten, ein paar Fragen wurden ja noch gestellt, die ich gleich mal beantworten möchte.
- es ist ein Server 2003 R2
- Telefonieserver: na ja, eben der integrierte Telefonieserver, der die TAPI- Funktionalität an jeden definierten Client weiterleitet. Um mehr gehts nicht, ich brauch halt ne TAPI- Schnittstelle an jedem Client. Nennt sich bei Auerswald "LAN-Tapi".
- Firewall, Backup usw. sind meiner Meinung nach sehr gut eingerichtet (Raid- System m. 4 Platten, tägliche automatische Sicherung auf RDX-Medium mit 5 Medien im Wechsel)

Es stellt sich dann natürlich schon die Frage, ob sich der Aufwand - sei es nun, den Server mit neuem Betriebssystem wieder aufzusetzen oder einen zweiten Server anzuschaffen - nur für mein "kleines" Problem der Telefonie denn wirklich rechnet.

Ich hab ja wirklich einen hinsichtlich Performance, Stabilität, Datensicherheit usw. perfekt laufenden Server.
OK, das Supportende vom Server2003 im kommenden Jahr wäre ein Grund, den Server neu aufzusetzen, aber das möchte ich jetzt (noch) nicht machen.

Die wirtschaftliche Alternative wäre dann wohl, eine andere Tapi- Serversoftware eines Drittanbieters auf dem Server laufen zu lassen, die eben keine Domain braucht, sondern in der Arbeitsgruppenumgebung läuft. Da werde ich mich mal auf die Suche machen, habe glaub ich irgendwas schon gelesen.

Ansonsten wie gesagt nochmals vielen Dank für die vielen Tipps!

gruß
Thomas
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Mitglied: jsysde
30.06.2013, aktualisiert um 09:51 Uhr
Moin.

[...]- Telefonieserver: na ja, eben der integrierte Telefonieserver, der die TAPI- Funktionalität an jeden definierten Client
weiterleitet. Um mehr gehts nicht, ich brauch halt ne TAPI- Schnittstelle an jedem Client. Nennt sich bei Auerswald
"LAN-Tapi".[...]

Rein technisch gibt es keinen Grund, warum eine TAPI-Integration ein Active Directory vorraussetzen würde. Ich finde auch bei Auerswald keinen Hinweis darauf, dass hier zwingend ein AD benötigt wird. Wo hast die dieso Info her?

Cheers,
jsysde
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Mitglied: ts-bauing
30.06.2013, aktualisiert um 10:45 Uhr
Die Info kommt aus der Microsoft Knowledgebase, Ich bin erst mal nach dieser Anleitung vorgegangen (passt auch fast für den 2003er Server):

http://support.microsoft.com/?kbid=259375

Es klappt alles, nur beim Starten des Telefonieservers kommt "Unbekannter Fehler 62791"

Und dazu sagt Microsoft folgendes:

http://support.microsoft.com/kb/895982/de

Nun, da hab ich mich auch gewundert, und Auerswald hält sich mit Backgroundinfos zur LAN-Tapi eh ziemlich zurück, so dass ich wahrscheinlich den Tapi-server von Estos (ProCall) erwerben werde.

Diesen habe ich gerade als 45-Tage-Testversion installiert, und er läuft ganz problemlos - ohne Netzwerkumstellung.

Gruß
Thomas
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Mitglied: Dommel
30.06.2013, aktualisiert um 11:09 Uhr
Zitat von ChrisIO:
> > @Dommel:
> > Ich würde klar davon abraten den einzigen DomainController im Netz auf Desktophardware aufzusetzten.
>
> Natürlich ist "echte" Serverhardware immer besser und näher am Best Practice. Gegen moderne und solide
> Desktophardware von einem Hersteller seines Vertrauens, ist in diesem Fall allerdings nichts einzuwenden.

???
Soll Menschen geben die vertrauen bspw. ASRock, würd ich nicht tun.
Ich auch nicht Ich meinte schon eine Gesamtlösung.

> Die Hardware ist hier
> auf Stabilität und optimales Zusammenspiel getrimmt, hat eine Windows Zertifizierung durchlaufen und oft ähnlich
gute
> Supportvertrag Möglichkeiten wie reguläre Serverhardware, entsprechende Produktreihe vorausgesetzt.

Beispiele?
Sei hier DELL genannt, Optiplex Reihe 7010 oder 9010, hier bekommt man für den Desktop ähnliche Supportverträge wie für ein Server.

> Die Bastelkiste von
> der IT-Klitsche nebenan würde ich dafür natürlich nicht nehmen.

Gibt auch kleine IT-Läden, die mehr Know-How, als zertifizierte Microsoft-Standarddrücker haben.
Einer von mir konfigurierten Workstation traue ich mehr als einer von FSC oder HP, bspw.
Da geht es nicht um die "Partner" Zertifikate, sondern um die Büchsen an sich. Windows Logo wäre hier das Stichwort

> Gute Desktophardware die einfach in der Konfiguration und Wartung ist, ist um längen besser als ein
> "billig" Server bei dem man schon als Laie in der RAID-Konfiguration das kotzen kriegt.

Lieber das Kotzen in der RAID-Konfig bekommen als den Nervenzusammenbruch beim Datenverlust ohne RAID. ;)
Auf RAID sollst du ja gar nicht verzichten, ein Windows eigenes Software-RAID tut es auch und ist deutlich leichter eingerichtet. In der Regel ist es bei Budget-Servern ohnehin ein Software-RAID nur eben auf anderer Ebene.

Wenn das Board nach knapp über 2 Jahren stirbt ist wohl auch unterm Strich mehr Geld ausgegeben worden, als wenn man gleich
nen preiswerten Server nimmt.
Wie gesagt mit entsprechendem Support kann man auch bis zu 5 Jahre 4 Std. mission critical bekommen.


Die Hardware der Workstations ist gar nicht auf Dauerbetrieb ausgelegt, bspw. Platten.
Wer billig kauft, kauft oft zwei Mal.
Der Server sollte preiswert, aber nicht billig sein.
Ich sage ja nicht das du einfach billig kaufen sollst und irgendwelche Kompromisse machen, sondern genau das Gegenteil. 


Was ich mit meinem Text nicht bewirken wollte ist, dass er jetzt los rennt in den nächsten MM und sich den nächsten Shuttle-PC greift um daraus ein DC zu machen. Konkretere Empfehlungen hätte es dann schon gegeben, aber er hat sich ja bis dato nicht weiter geäußert gehabt.
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Mitglied: Dommel
30.06.2013, aktualisiert um 11:08 Uhr
Zitat von Pjordorf:
> Zitat von Dommel:
> denn Active Directory verträgt sich nicht sonderlich gut mit Datenbanken und würde daher die Performance nachhaltig
beeinträchtigen.
Das würde ich so nicht stehenlassen ohne zu erläutern wann es dort zu Leistungseinbußen beim SQL Server kommen
kann. Hier bei nden 5 Benutzer ist die beeinträchtigung die ein DC bzw. DNS Server haben kann doch wohl eher zu
vernachläsigen da nicht messbar, oder? Hier sollte allerdings nicht unerwähnt bleiben das ein SQL Server aus
Sicherheitsbedenken nichts auf ein DC zu suchen hat (ausnahme der SBS 2003(R2) Premium)
Die Microsoft AD wie auch der Microsoft SQL Server, ziehen sich soviel RAM wie sie bekommen können. Das ist vom Design her schon so vorgesehen. Das ist auch ein Grund, warum man Exchange und AD nie auf den selben Server packt (Außerhalb eines SBS).

> BTW: Vielleicht käme für dich ein Windows Small Business/Windows Server 2012 Essentials Server in Frage.
Auch hier wird der SQL auf den DC (den SBS 2011 selbst) seitens MS nicht supoorted und er hier mit dem Premium Add-on einen 2.ten
Server für den SQL betreiben muss.
Meine Gedanke war eher der, dass er den SBS als zweiten Server dazu nimmt.

> als die großen Brüder.
Ein Server 2008R2 Standard ist ein Server 2008R2 Standard daher gibt es da keinen kleinen Bruder, egal ob in den Kleidern eines
SBS 2011 daherkommt oder nicht. Nur die zusätzlichen Asisstenten machen beim SBS das leben leichter
Genau diese Assistenten meinte ich mit, leichter verwalten und administrieren. Und wenn ich von großen Brüdern rede, dann meine ich den Funktionsumfang.

Gruß
Dommel
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Mitglied: keine-ahnung
30.06.2013, aktualisiert um 12:11 Uhr
Zitat von Dommel:
Ich denke das hier einfach auch kein großes Budget vorhanden ist und bin der Meinung das Alternativen immer besser sind als
Kompromisse.
Ach so ...

@TO: Die LAN-TAPI von Auerswald ist jetzt nicht so schlecht dokumentiert ... der Support ist auch nicht völlig sprachlos. Wenn Du Systemtelefone einsetzen solltest - die grösseren können auch eine lokale TAPI über USB nutzen .... ist aber alles nicht so schick wie ESTOS PROCALL, insofern hätte sich Dein Problem damit auf elegante Art und Weise erledigt ...

Einrichten - Nutzen - Freuen ... und thread als gelöst markieren

LG, Thomas

Tante Edith sagt: Du musst auch dran denken, dass Du die entsprechende Anzahl von LAN-TAPI-Lizenzen bei Auerswald kaufen musst ...
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Mitglied: ts-bauing
30.06.2013 um 12:51 Uhr
Hinsichtlich Dokumentation meinte ich die Hinweise, was denn ausser der Auerswald-Treiberanbindung noch so alles gebraucht wird. Und da fehlte mir einfach auch der Hinweis auf die Domänenthematik, geworben wird ja mit installieren und loslegen.

Zu den anderen Punkten: meine Server lasse ich schon professionell aufbauen und installieren, am Budget solls da nicht scheitern. Ich renn sicher nicht zum nächsten MM und hol mir irgendwas . Hab ja auch einen Handwerksbetrieb und weiss, dass Qualität auch kostet.

Procall ist gut, etwas teuer (dafür, dass ich nur einen kleinen Teil des Funktionsumfanges brauche) und bei Auerswald sind 4 Lantapi- Freischaltungen schon mal inkl.

Ich denke, das ist gelöst, danke nochmals an alle!

Gruss
Thomas
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Mitglied: Pjordorf
30.06.2013 um 13:07 Uhr
Hallo,

Zitat von Dommel:
Die Microsoft AD wie auch der Microsoft SQL Server, ziehen sich soviel RAM wie sie bekommen können.
Wobei der SQL Server RAM wieder freigibt wenns nötig ist. Aber wie schon geschrieben, hier im Szenario vernachlässigbar. Wie groß muss ein AD sein damit dieser bei einem Server 2003 (der eh nur 4GB RAM kann) sich 3 GB zieht und somit nichts für einen SQL Server überlässt? Trifft das hier Ansatzweise zu? Eher nicht, oder? Das Thema Sicherheit darf aber nicht vergessen werden. SQL auf DC = unerwünschtes Szenario, aber hier wohl auch nicht vermeidbar da die Infrastruktur es hier nicht hergibt. Also würde hier wie bei vielen Millionen anderen Installation auch, der SQL Server auf den DC betrieben. Spürbare oder messbarer Leistungseinbußen sind bei 10 Benutzer / Computer hier im AD wohl nicht erkennbar bzw. nachweisbar

Das ist auch ein Grund, warum man Exchange und AD nie auf den selben Server packt
Auch hier ist doch der Hauptgrund eher das auf einen DC kein Exchange gehört wegen Sicherheitsaspekte. Auf einen DC gehört eben nichts ausser DC. Wer bei 20.000 Benutzer im AD auf seinen einzigen Server 2003 Standard einen DC dort noch ein Exchange und / oder SQL Server draufpappt hat bevor er es mit der Sicherheit bekommt schon beim Starten der Dienste verloren (Alle 3 wollen Maximum an RAM) Das es bis 75 Benutzer beim Server 2003 Standard mit DC, DNS, DHCP, WINS, Sharepoint, File, Druck, SQL, Exchange, IIS, RWW, OWA, ..., geht hat der damalige SBS 2003 (R2) Premium eindruclksvoll bewiesen. Sogar der ISA 2004 fand dort noch sein Zuhause.

Meine Gedanke war eher der, dass er den SBS als zweiten Server dazu nimmt.
Der Gedanke ist gut aber wegen einer der Restriktionen des SBS (Grundsätzlich alle SBS) eben nicht als Zweiter Server machbar. Der SBS will immer der Chef im Ring sein. Er wird immer Herscher sein wollen. Neben sich als König wird er schon andere Grafen dulden aber er wird niemals seine Königskrone abgeben. Er als DC wird also wieter DC neben sich dulden.

dann meine ich den Funktionsumfang.
Server 2003 Standard = SBS 2003(R2) mit seinem Server 2003(R2) Standard. Da gibt es keinen Funktionsunterschied zwischen. Wir wollen hier nicht andere Editionen miteinader vergleichen. Der SBS hat halt nur ein paar Restriktionen um den Preis zu Rechtfertigen Da wären z.B. keine Vertrauensstellung, keine Sub-Domänen, muss alle Rollen innehalten und somit der Chef im Hause sein, nicht mehr als 75 Benutzer gleichzeitig (Es können ruhig mehr Benutzer und Computer im AD angelegt werden), er muss zwingend DC sein, der mitgelieferte Exchange muss immer auf den SBS selbst installiert sein ...

Gruß,
Peter
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Mitglied: keine-ahnung
30.06.2013 um 13:44 Uhr
Zitat von ts-bauing:
Hinsichtlich Dokumentation meinte ich die Hinweise, was denn ausser der Auerswald-Treiberanbindung noch so alles gebraucht wird.
Na, nicht viel . Den LAN-TAPI-Treiber und einen TAPI-Server, der die TAPI verteilt ...
Und da fehlte mir einfach auch der Hinweis auf die Domänenthematik, geworben wird ja mit installieren und loslegen.
Hier kann ich leider nicht helfen, da ich das Auerswald-Gedöhns nur in einer AD-Umgebung betreibe. Wird aber nicht an Auerswald liegen, wenn es diese Restriktion gibt, wird sie vom MS TAPI-Server kommen ...
Hab ja auch einen Handwerksbetrieb und weiss, dass Qualität auch kostet.
Genau!
Procall ist gut, etwas teuer
Autsch ...

LG, Thomas
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Mitglied: Dommel
30.06.2013 um 14:06 Uhr
Zitat von Pjordorf:
Wobei der SQL Server RAM wieder freigibt wenns nötig ist. Aber wie schon geschrieben, hier im Szenario vernachlässigbar.
Wie groß muss ein AD sein damit dieser bei einem Server 2003 (der eh nur 4GB RAM kann) sich 3 GB zieht und somit nichts
für einen SQL Server überlässt? Trifft das hier Ansatzweise zu? Eher nicht, oder? Das Thema Sicherheit darf
aber nicht vergessen werden. SQL auf DC = unerwünschtes Szenario, aber hier wohl auch nicht vermeidbar da die Infrastruktur
es hier nicht hergibt. Also würde hier wie bei vielen Millionen anderen Installation auch, der SQL Server auf den DC
betrieben. Spürbare oder messbarer Leistungseinbußen sind bei 10 Benutzer / Computer hier im AD wohl nicht erkennbar
bzw. nachweisbar
Weißt du denn wie groß die SQL-DB ist ? Vernachlässigbar ist nur was die AD benötigt, alles andere ist für uns doch erstmal eine Unbekannte.


Auch hier ist doch der Hauptgrund eher das auf einen DC kein Exchange gehört wegen Sicherheitsaspekte. Auf einen DC
gehört eben nichts ausser DC. Wer bei 20.000 Benutzer im AD auf seinen einzigen Server 2003 Standard einen DC dort noch ein
Exchange und / oder SQL Server draufpappt hat bevor er es mit der Sicherheit bekommt schon beim Starten der Dienste verloren
(Alle 3 wollen Maximum an RAM) Das es bis 75 Benutzer beim Server 2003 Standard mit DC, DNS, DHCP, WINS, Sharepoint, File,
Druck, SQL, Exchange, IIS, RWW, OWA, ..., geht hat der damalige SBS 2003 (R2) Premium eindruclksvoll bewiesen. Sogar der ISA 2004
fand dort noch sein Zuhause.
Wie gesagt ein Grund von sehr vielen. Der Hauptgrund sollte sein das Microsoft diese Konstellation einfach nicht unterstützt, du damit aus dem Support fällst und das wird seine Gründe haben.

Das der SBS kann was er kann, geht mit Starken Optimierungen einher

Der Gedanke ist gut aber wegen einer der Restriktionen des SBS (Grundsätzlich alle SBS) eben nicht als Zweiter Server
machbar. Der SBS will immer der Chef im Ring sein. Er wird immer Herscher sein wollen. Neben sich als König wird er schon
andere Grafen dulden aber er wird niemals seine Königskrone abgeben. Er als DC wird also wieter DC neben sich dulden.
Richtig. Daher zweiter/neuer Server als DC bzw SBS, den schon vorhandenen wollen wir aus vielerlei Gründen ja nicht anfassen


Server 2003 Standard = SBS 2003(R2) mit seinem Server 2003(R2) Standard. Da gibt es keinen Funktionsunterschied zwischen. Wir
wollen hier nicht andere Editionen miteinader vergleichen. Der SBS hat halt nur ein paar Restriktionen um den Preis zu
Rechtfertigen Da wären z.B. keine Vertrauensstellung, keine Sub-Domänen, muss alle Rollen innehalten und somit der
Chef im Hause sein, nicht mehr als 75 Benutzer gleichzeitig (Es können ruhig mehr Benutzer und Computer im AD angelegt
werden), er muss zwingend DC sein, der mitgelieferte Exchange muss immer auf den SBS selbst installiert sein ...
Wie sieht es denn Heute bei dem Windows Server 2012 Essentials aus?
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