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GELÖST

Welche Linux Distribution für zu Hause?

Frage Linux

Mitglied: 0x32f1

0x32f1 (Level 1) - Jetzt verbinden

24.10.2013 um 09:42 Uhr, 4120 Aufrufe, 10 Kommentare

Hallo zusammen,

eines vorweg: mir ist natürlich bekannt, dass sich etliche Internetmagazine mit Distributionsempfehlungen kaum zurückhalten können, nur wäre es mir lieber, hier die ein oder andere Erfahrung zu hören.

Selbst habe ich zu Hause - mehr oder weniger als Internet-OS - die letzten fünf Jahre auf Ubuntu gesetzt, weil einfach und ohne tiefgreifende Linux-Kenntnisse zu bedienen. Mittlerweile scheint es jedoch wesentlich interessantere Distributionen zu geben, die nicht so schwer Belastet sind wie Ubuntu mit Ubuntu One, Unity, etc.

Letztendlich sind die Anforderungen gering, das ein oder andere Tool (Browser, FTP Client/Server, Office, GIMP,...) muss laufen, weiter eigentlich nichts. Das ganze käme wohl auf einem 2009er i5 mit 2 bzw 4GB RAM und irgendeiner alten SATA-HDD, Debianbasierend wäre evtl. hilfreich.

Würde mich freuen, wenn der ein oder andere seinen Senf dazu geben könnte.

Danke!
Mitglied: nikoatit
24.10.2013 um 09:46 Uhr
Moin,

ich würde schon sagen das Ubuntu noch die beliebteste Heim-Version ist.
Danach folgen dann leicht abgeänderte Versionen wie Mint und Co.
Von welchen "wesentlich interessantere Distributionen" sprichst du?

Gruß
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Mitglied: 0x32f1
24.10.2013 um 09:53 Uhr
Wesentlich interessanter für mich, meine ich damit... also bspw. das von Dir angeführte Mint scheint ja so bedienbar wie Ubuntu, nur ohne die für mich unnützen Integrationen von Geschichten wie Ubuntu One oder eben der Unity Oberfläche.

Vielleicht war das "wesentlich" etwas übertrieben, zugegeben.
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Mitglied: Cthluhu
24.10.2013 um 10:13 Uhr
Hi,

Fedora und OpenSUSE sind einen Blick wert. Hinter beiden steht (wie bei Ubuntu) eine große Firma und die Distributionen sind solide und stabil (wobei Fedora immer ziemlich bleeding edge ist).
Ubuntu würde ich nicht mehr empfehlen, da sie seit Einführung der Lenses zu einer ungewollten Datenschleuder geworden ist (auch wenn man es deaktivieren kann).

Wobei ohne "tiefgreifende Linux-Kenntnisse" wirst du wenig Unterschied zwischen den Distributionen feststellen, da es die meisten Desktopsysteme für alle großen Linux-Distributionen gibt.

Mit freundlichen Grüßen

Cthluhu
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Mitglied: nxclass
24.10.2013, aktualisiert um 10:39 Uhr
... ich habe mir seit dem release von Ubuntu 13.04 (bzw. dem auslaufen von 10.04) auch die selben Gedanken gemacht.

Ich habe mich nun für Debian 7 entschieden und bin auch glücklich damit.

Ich hatte mir parallel zu meinem Ubuntu (bzw. zuerst in Virtualbox) mir die Netinstall CD besorgt und darauf ein Minimalsystem mit GNOME 3 zurecht gebastelt. (inkl. install shell script) Danach gab es noch so paar Probleme wie die nicht mehr unterstützten ATI treiber für meine HD4770 GraKa - aber dies hab ich mit einem Treiber Patch lösen können.

Wenn Du Ubuntu schon lange benutzt ist ein Umstieg auf Debian sehr einfach. Meine Kinder und meine Freundin haben sich auch sehr schnell zurecht gefunden - aber die "sehen" ja eh nur die GUI.

Ubuntu würde ich nicht mehr empfehlen, da sie seit Einführung der Lenses zu einer ungewollten Datenschleuder geworden ist (auch wenn man es deaktivieren kann).
... stimme ich voll zu ! - dies entwickelt sich langsam zu einer Krake.
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Mitglied: 0x32f1
24.10.2013 um 11:17 Uhr
Das klingt doch schonmal gut. Direkt auf Debian zu gehen, hatte ich auch schon überlegt, aus Zeitmangel aber nicht weiter verfolgt. Generell ist von GUI-Seite weniger mehr - also GUIs mag ich schon ganz gerne, aber dieses ganze aufgeblasene, bunte, runde Zeugs ist nicht mein Fall. In Windows gesprochen: 2000er-Look bzw. schema "klassisch", asonsten ist das ja gruselig.
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Mitglied: nxclass
24.10.2013 um 12:00 Uhr
also GUIs mag ich schon ganz gerne, aber dieses ganze auf###e, bunte, runde Zeugs ist nicht mein Fall
... ja ich war auch schon fasst Schockiert. aber ich denke das ist immer so wenn man lange mit etwas gearbeitet hat. ( KDE4, Unity, Gnome 3 ) - aber zum Glück kann dir niemand vorschreiben was Du für eine GUI nutzen möchtest. - von Gnome 2 gibts ja diesen MATE ableger - dazu findest Du auch schnell infos wie dieser in Debian installiert werden kann.

Wenn Du es ganz simpel haben willst schau dir mal "CrunchBang Linux" an
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Mitglied: Lochkartenstanzer
24.10.2013, aktualisiert um 12:17 Uhr
Zitat von 0x32f1:
eines vorweg: mir ist natürlich bekannt, dass sich etliche Internetmagazine mit Distributionsempfehlungen kaum
zurückhalten können, nur wäre es mir lieber, hier die ein oder andere Erfahrung zu hören.

das wird Dir nichts bringen, weil jeder seine eigenen Vorlieben hat.

meine Rmpfehlung ist, daß Du Dir einfach von den "Hauptdristributipnen" wie z.B. debian, ubuntu, opensuse, fedora, centos mandrive (gibts die noch?), redflag linux, etc. die Live-verianten herunterlädst und mit Stick oder DVD ausprobierst. Du könntest ggf. noch knoppix in die Liste mit aufnehmen, um einen Überblick zu gewinnen, wie ein debian auch sein keinn.

Du siehst dann auch, ob Du mit der jeweiligen Distribution zurechtkommst. Du kannst natürlich auch blind zu unbuntu greifen, wenn Du ein alternatvies "Windows" für zuhause suchst.

lks
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Mitglied: infowars
24.10.2013 um 12:24 Uhr
Aptosid ist auch ein Debianableger und lässt sich als .iso runterladen und auf DVD brennen und direkt davon booten.
Sollte es einem gefallen lässt sich das ganze auch leicht auf die Platte installieren.
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Mitglied: 0x32f1
24.10.2013 um 17:47 Uhr
Wie gesagt, nochmals zu Ubuntu wollte ich eigentlich nicht greifen, daher meine Frage hier. Ein alternatives Windows muss es nicht sein, oft habe ich aber nach Feierabend auch keine Lust mehr auf Bastelstube oder Handbücher wälzen. Berufsbedingt habe ich genug mit Windows zu tun um zu wissen, dass ich das als Privatperson (insb. für Kleinigkeiten wie Surfen) zu Hause nicht brauche.

Das nötigste Verständnis ist ja auch soweit da und vor der Kommandozeile schrecke ich nicht zurück. Bin ja nicht auf den Kopf gefallen.

Ubuntu und Knoppix sind hinreichend bekannt, KDE scheidet als GUI aus, denke entweder an das gewohnte Gnome oder vielleicht XFCE, wenn das noch so aussieht, wie ich es kenne.

Aptosid gefiel mir auf den ersten flüchtigen Blick nicht so. Werde mir jetzt erstmal ein Debian 7 Standard ISO holen und hoffentlich ist's das dann gleich.

Danke soweit!
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Mitglied: darkonrw
14.11.2013, aktualisiert 25.03.2016
Hallo,

also ich bin der Meinung das für diesen Zweck ein Ubuntu LTS (Long Term Support), eine gute Lösung ist.
Es ist Benutzerfreundlich beim installieren und wenn einem dieses UbuntuOne u.s.w. nicht gefällt kann er ja eine ältere LTS Version nutzen.

Mein persönlicher Favorit ist die Linux Distribution Debian.

Mit freundlichen Grüßen
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