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Linux schnell, effektiv und praxisnah lernen?

Frage Linux

Mitglied: renarena

renarena (Level 1) - Jetzt verbinden

17.03.2013 um 12:01 Uhr, 11868 Aufrufe, 19 Kommentare, 2 Danke

Hallo zusammen,

Ich weiß, dass ich mit dieser Frage entweder 100000 Antworten oder u.U. nur Spot bekommen werde.
Für meine berufliche Zukunft benötige ich dringendst eine Art Schnell-Besohlung.... aber trotzdem kein gefährliches Halbwissen. Jetzt stellt sich halt die Frage, wie am besten mit Linux beginnen?

Dicke Bücher wälzen? Fernlehrgang ? Mühsam sich durchwurschteln?

Zur Vorgeschichte:

Ich habe langjährige Erfahrung mit Windows.... nun wird aber Linux immer wichtiger....
Testsysteme könnte ich mir sicherlich bauen, kein Thema. Ich suche eben eine möglichst schnelle und gute Möglichkeit, da einigermaßen fit zu werden.

Hat jemand von Euch einen "genialen" Tip, wie ich sowas angehen könnte?

VG

renarena

Mitglied: Lochkartenstanzer
17.03.2013, aktualisiert um 12:21 Uhr
Moin,

Nimm Dir eine Aufgabe vor, z.B. Webserver, Mailserver, Groupware-Server, DB-Server, Fireweall/Router o.ä., die Du mit Linux lösen willst.

Schnapp Dir ein howto, eine Kiste und eine Server-Distribution (z.B. debian oder ubuntu)

Setze die Kiste auf und versuche Deine selbstgestallte Aufgabe zu lösen.

Damit solltest Du am schnellsten zu verwertbarem Wissen und Erfahrung kommen. Wenn Du Glück hast, triffst Du auf ein paar knifflige Probleme, die Dein Verständnis schnell erweitern.

Einfach so mit trockenübungen oder vorgekauten Übungen lernt man zwar auch etwas, alelrdings bleiben dann einem meist die fallstricke verborgen.

lks
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Mitglied: it-frosch
17.03.2013, aktualisiert um 13:05 Uhr
Hallo renarena,

ich habe mein Einstieg in Linux so gestaltet.

1. von oben
Zuerst habe ich die Programme, mit denen ich arbeite so weit wie es ging auf GPL Programme umgestellt die es sowohl unter Windows wie auch unter Linux gibt. (Office, Gimp, Scribus, Wireshark, Thunderbird ... u.s.w.)

2. von unten
Parallel dazu habe ich mir für die täglichen Aufgabenstellungen an der Befehlszeile die entsprechenden Befehle unter Linux angeschaut und mich immer mehr damit beschäftigt.

Für dich denke ich, wird der Vorschlag von Lochkartenstanzer günstig sein. Ich würde dir Ubuntu empfehlen da du bei Problemen und Fragen auf eine ein super Forum (http://ubuntuusers.de/) zurückgreifen kannst.

Als Anregung kannst du dir einen Server (nur Grundsystem und ssh Server) installieren.
Schau dir die Linux Bordmittel an mit denen du an der Console dir die Hardware anzeigen lassen kannst.
Lüftersteuerung/ Sensoren wären u.U. das nächste Thema.
Danach siehst du zu, dass du dich über anstehende System Updates per E-Mail informieren lässt.
Außerdem wären regelmäßig Berichte von SMART auch ganz nett.
Und schon hast du ein paar Aufgaben.

Bevor du die ganzen Linux Befehle mit der Sytax drauf hast hift dir der Midnight Commander.

grüße vom it-frosch
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Mitglied: orcape
17.03.2013, aktualisiert um 13:34 Uhr
Hi renarena,
Für meine berufliche Zukunft benötige ich dringendst eine Art Schnell-Besohlung....
aber trotzdem kein gefährliches Halbwissen.
Nun ich denke, im Laufe Deiner Linux-Lehrzeit wirst Du, ab und an auch mal danebenliegen
und mit "gefährlichem Halbwissen" punkten. Das bleibt wohl nicht aus.
Das ganze ist eine Zeitfrage und eine Frage des Intellects.
Betätigst Du Dich als Autodidakt, sollte das ganze schon ein paar Jährchen dauern,
bis Du von Dir behaupten kannst, das Du voll im Stoff stehst.
Wenn Dir dann im Kaufmarkt herumliegende Linux-Zeitschriften nichts mehr neues zu bieten haben,
ist es glaube ich, so weit.
Wie wertvoll ein Fernlehrgang ist, kann ich nicht beurteilen, sollte aber Dein Vorhaben
im Normalfall zumindest beschleunigen.
Der Link von Aqui sollte da zumindest nicht schlecht sein, hat einen guten Ruf.
Als Buch kann ich Dir vom "Addison-Wesley" Verlag, "LINUX 2012" von "Michael Kofler" empfehlen.
Hier hast Du auf 1100 Seiten zumindest ein Nachschlagewerk, welches Dir schon ab und an weiterhilft.
Als ersten Arbeitsgang, finde ich, auf Deinem beginnenden Weg zum Linux-Profi, sofort eine Linux-Partition,
noch besser 2.Festplatte auf dem Rechner installieren, den Du ständig nutzt.
So ziemlich alle Programme, die Du unter Windows nutzt, wirst Du, bis auf ein paar Ausnahmen
(z.B. Elster) auch unter Linux finden.
Wenn Du für einen Bekannten einen Rechner aufsetzt, das gleiche Prinzip.
Für Dich erst mal mehr Arbeit, aber auch etwas gelernt und irgendwann kommt auch Dein Bekannter
damit problemlos zurecht.
Beginne gleich mit einem anspruchsvollem OS, wie z.B. Debian und nicht wieder mit Klickibunti.
Setz Dich mit dem Innenleben auseinander, nimm die Konsole anstatt GUI´s.
Mit YAST unter SUSE lässt sich zwar wunderschön arbeiten, das darunter ist aber wichtig.
Wenn es Probleme gibt, es gibt genügend Foren, die sich ausschließlich mit dem OS Deiner Wahl beschäftigen.
Dann möchte ich mich Lks anschließen, stell Dir eine Aufgabe.
Einen Fileserver, Mailserver, FTP-Server etc. etc. etc. aufsetzen.
Aller Anfang ist schwer das gilt auch für Linux, wenn man sich vorher nur mit Windows beschäftigt hat,
aber es lohnt sich.
Also dann viel Erfolg bei Deiner neuen Aufgabe
Gruß orcape
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Mitglied: Lochkartenstanzer
17.03.2013, aktualisiert um 13:49 Uhr
Zitat von orcape:
Beginne gleich mit einem anspruchsvollem OS, wie z.B. Debian und nicht wieder mit Klickibunti.

Da muß ich doch schmunzeln.

Die Desktop-version von debian ist inzwischen auch "klickibunti". Da würde ich dann eher LFS o.ä. empfehlen.

Mein Vorschlag wäre, mit einer Serverinstallation (wie oben erwähnt) anzufangen, wenn man tieferes verständnis entwickeln will.
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Mitglied: Guenni
17.03.2013 um 13:50 Uhr
Zitat von renarena:
Hallo zusammen,

Ich weiß, dass ich mit dieser Frage entweder 100000 Antworten oder u.U. nur Spot bekommen werde.
Für meine berufliche Zukunft benötige ich dringendst eine Art Schnell-Besohlung.... aber trotzdem kein gefährliches
Halbwissen. Jetzt stellt sich halt die Frage, wie am besten mit Linux beginnen?

Dicke Bücher wälzen? Fernlehrgang ? Mühsam sich durchwurschteln?

Zur Vorgeschichte:

Ich habe langjährige Erfahrung mit Windows.... nun wird aber Linux immer wichtiger....
Testsysteme könnte ich mir sicherlich bauen, kein Thema. Ich suche eben eine möglichst schnelle und gute
Möglichkeit, da einigermaßen fit zu werden.

Hat jemand von Euch einen "genialen" Tip, wie ich sowas angehen könnte?

VG

renarena



Hi renarena,

wie hast du denn Windows schnell, effektiv und praxisnah gelernt?

Mach's genauso mit Linux

Gruß
Günni
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Mitglied: orcape
17.03.2013 um 15:11 Uhr
@ Lochkartenstanzer
Die Desktop-version von debian ist inzwischen auch "klickibunti".
Sorry, ich habe von Debian gesprochen, nicht von Gnome3, das ist freilich a´la Klickibunti.
Ich denke mal den Desktop sollte sich "renarena" schon selbst aussuchen dürfen.
Alternativen zu Gnome3 gibt es ja genug, selbst unter Debian.
Alles nur Geschmackssache.....
Wie ich schon gesagt hatte, unter die Haube schauen ist wichtig und sinnvoll.
Gruß orcape
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Mitglied: infowars
17.03.2013 um 17:19 Uhr
Ich habe damals mit SuSE 6. irgendwas und 7.irgendwas meine ersten Linuxserver gebastelt.
Fand ich ganz gut zum lernen.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
17.03.2013 um 17:21 Uhr
Zitat von infowars:
Ich habe damals mit SuSE 6. irgendwas und 7.irgendwas meine ersten Linuxserver gebastelt.
Fand ich ganz gut zum lernen.

Mit "SuSE November 1994" ließen sich Linux-Kenntnisse auch ganz gut vertiefen

lks
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Mitglied: orcape
17.03.2013 um 18:59 Uhr
Ja die gute alte Zeit....
Als SUSE noch nicht OpenSUSE hieß und noch nicht zu NOVELL gehörte.
Mit "SuSE November 1994" ließen sich Linux-Kenntnisse auch ganz gut vertiefen
Das war ja noch Version 1.0, Urschleim, sozusagen und es gab noch nicht mal USB 1.0.
Da haben die meisten Leute noch nicht mal gewußt, das es so was überhaupt gibt und Linus wurde als Träumer hingestellt.
Erstaunlich was heute daraus geworden ist.
Gruß orcape
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Mitglied: hmarkus
17.03.2013, aktualisiert um 22:31 Uhr
Hallo zusammen,
Zitat von Lochkartenstanzer:
...
Mit "SuSE November 1994" ließen sich Linux-Kenntnisse auch ganz gut vertiefen
Das war damals aber noch nicht Suse, die sind erst 1995 oder 1996 mit ihrem eigenen System auf den Markt gekommen. 1994 hat Suse noch Slackware-Disketten (und CDs) verkauft. Damit habe ich im März 94 angefangen.

Ich stimme Lochkartenstanzer zu, das man eine Serverdistribution installieren sollte, das Erlernen der Gui bringt einen nicht weiter.

Von Ubuntu rate ich ab!
Für dich denke ich, wird der Vorschlag von Lochkartenstanzer günstig sein. Ich würde dir Ubuntu empfehlen da du bei > Problemen und Fragen auf eine ein super Forum (http://ubuntuusers.de/) zurückgreifen kannst.
Da bekommt man aber keine Antworten, in den Ubuntu-Foren steht doch nix drin, dort ist es genau wie bei Windows, klicke hier und dort und dann funktioniert das, aber warum, das muss man dort nicht wissen und wenn es dann doch nicht so funktioniert, wie sich die Entwickler von Ubuntu das gedacht haben, dann steht man im Regen.

Wichtig zu wissen ist, dass sich die Distributionen im wesentlichen durch das Paketmanagement unterscheiden. Und sie sind sehr eigen in den Konfigurationstools, z.B. Yast bei Suse. Das Problem ist demnach, wenn man Yast gelernt hat, dann kann man Suse konfigurieren, sonst nix. Wenn man Redhat gelernt hat, dann kennt man Redhat, sonst nix. Das ist zumindest das, was in den einschlägigen Lehrgängen vermittelt wird.

Das bedeutet aber auch, wenn Du Suse lernst und dann plötzlich vor einen Debian oder Redhat-Server gesetzt wirst, dann musst Du vieles neu erlernen.

Andererseits unterscheiden sich die Anwendungsprogramme und auch die verschiedenen Tools zwischen den Distributionen kaum. Die distributionseigenen Konfigurationstools sind eigentlich nur Wrapper (teils mit GUI) um die Konfigurationstools. Man ist auf der sicheren Seite, wenn man weiß, wie Linux innen drin funktioniert, dann versteht man auch, was so ein Konfigurationstool macht und kann sich auch dann helfen, wenn z.B. Yast mal spinnt.

Die wichtigsten Server-Distributionen sind Debian, Suse und RedHat.

Was also machen? installiere Debian oder Slackware und fang einfach an. Stelle Dir Aufgaben.
Die Desktop-version von debian ist inzwischen auch "klickibunti". Da würde ich dann eher LFS o.ä. empfehlen.
LFS würde ich nicht empfehlen, da brauchst Du gute Kenntnisse ohne die Du das System gar nicht erst ans Laufen bekommst.

Wichtig ist, zu den Programmen die Manpages (Tutorial hier: http://www.administrator.de/wissen/manpages-effizient-nutzen-170683.htm ...) zu lesen. Es ist für einen Windowsuser zunächst ungewohnt, dass man alles auch auf der Kommandozeile konfigurieren kann, aber das solltest Du lernen. Linux ist extrem gut dokumentiert, herausragend das Wiki von Arch! https://wiki.archlinux.de/

Eine interessante Aufgabe ist es z.B. einen Scanner, der per USB an einen Linux-Server angeschlossen ist, im Netzwerk freizugeben (Tutorial hier http://www.administrator.de/wissen/mit-linux-einen-scanner-im-netzwerk- ...). Und wenn Du das gemacht hast (es ist nicht schwierig), dann mach das gleiche mal mit Windows 0

Linux schnell zu lernen ist nicht einfach, die größte Hürde allerdings, sich vorzeitig frustrieren zu lassen, respektive den vermeintlich einfachen Weg über die GUI zu gehen (also mal schnell irgendwas mit Windows machen weil man da weiß wie's geht). Und der Tag wird kommen, an dem Du den Linuxrechner am liebsten aus dem Fenster werfen würdest.

Über die neuesten Entwicklungen auf dem Linuxsektor wird man hier http://distrowatch.com/ informiert.

Markus
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Mitglied: Lochkartenstanzer
17.03.2013 um 23:08 Uhr
Zitat von hmarkus:
Hallo zusammen,
> Zitat von Lochkartenstanzer:
> ...
Von Ubuntu rate ich ab!

Nicht unbedingt. Wenn man die Server-Version ohne gui nimmt, kommt man auch schon recht weit.

Wichtig zu wissen ist, dass sich die Distributionen im wesentlichen durch das Paketmanagement unterscheiden. Und sie sind sehr
eigen in den Konfigurationstools, z.B. Yast bei Suse. Das Problem ist demnach, wenn man Yast gelernt hat, dann kann man Suse
konfigurieren, sonst nix. Wenn man Redhat gelernt hat, dann kennt man Redhat, sonst nix. Das ist zumindest das, was in den
einschlägigen Lehrgängen vermittelt wird.

Genau deswegen bin ich dann irgendwann von SuSE weg. YaST hat zuviel in den Konfigurationsdateien herumgepfuscht, ohne das klar war, was man noch manuell anfassen "durfte" und was mit YaSt gemacht werden musste.


Das bedeutet aber auch, wenn Du Suse lernst und dann plötzlich vor einen Debian oder Redhat-Server gesetzt wirst, dann musst
Du vieles neu erlernen.

Kann ich bestätigen.

Die wichtigsten Server-Distributionen sind Debian, Suse und RedHat.

Ich würde da Ubuntu auch dazuzählen. Zumindest ist es für die ein oder andere Anwendung tauglich.

Was also machen? installiere Debian oder Slackware und fang einfach an. Stelle Dir Aufgaben.

Am besten mit einfachen Aufgaben anfangen. Die schwierigen kommen dann von allein.


> Die Desktop-version von debian ist inzwischen auch "klickibunti". Da würde ich dann eher LFS o.ä.
empfehlen.
LFS würde ich nicht empfehlen, da brauchst Du gute Kenntnisse ohne die Du das System gar nicht erst ans Laufen bekommst.

Sorry, war nicht ernst gemeint. Aber wenn man tatsächlich LFS packt, hat man ziemlich gute Linux-Kenntnisse.


lks
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Mitglied: hmarkus
17.03.2013 um 23:17 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:
> > Die Desktop-version von debian ist inzwischen auch "klickibunti". Da würde ich dann eher LFS o.ä.
> empfehlen.
> LFS würde ich nicht empfehlen, da brauchst Du gute Kenntnisse ohne die Du das System gar nicht erst ans Laufen
bekommst.

Sorry, war nicht ernst gemeint. Aber wenn man tatsächlich LFS packt, hat man ziemlich gute Linux-Kenntnisse.
das hatte ich vermutet

Man kann mit LFS sehr viel lernen, hab ich auch mal gemacht. Es sind auch Arch und Gentoo zu nennen. Aber diese Distributionen verlangen guten Grundlagenkenntnisse, sonst ist man zu schnell verloren. Bei Debian, Slackware, Ubuntu-Server, auch Suse oder Centos (die "freie" Version von RedHat) hat man nach der Installation ein funktionierendes System, bei Arch, Gentoo oder LFS ist das so nicht der Fall.

Markus
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Mitglied: orcape
18.03.2013, aktualisiert um 07:48 Uhr
Hi Leute,
welche Distribution er nimmt, bleibt Ihm überlassen und im Laufe seiner Lernphase
wird er wohl auch merken, das ein anderes Linux-System aufzusetzen, auch nicht das Problem ist
und Ihm eventuell mehr Vorteile bietet.
@ Lks
Genau deswegen bin ich dann irgendwann von SuSE weg. YaST hat zuviel in den Konfigurationsdateien herumgepfuscht,
ohne das klar war, was man noch manuell anfassen "durfte" und was mit YaSt gemacht werden musste.
...was glaubst Du, warum ich heute, sagen wir zu 95% mit Debian zu tun habe.
Aber wie schon gesagt, das ist eine Glaubensfrage...
Der TO hat wohl nun reichlich Empfehlungen.
Vielleicht ist er ja auch schon dabei den ersten Debian- oder Ubuntuserver aufzusetzen.
Lassen wir Ihn also mal zu Wort kommen.
Gruß orcape
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Mitglied: 16568
19.03.2013 um 07:57 Uhr
Zitat von it-frosch:
Für dich denke ich, wird der Vorschlag von Lochkartenstanzer günstig sein. Ich würde dir Ubuntu empfehlen da du bei
Problemen und Fragen auf eine ein super Forum (http://ubuntuusers.de/) zurückgreifen kannst.

Ohne Dir nahetreten zu wollen, aber wenn Du ein Forum empfiehlst, in dem man mind. zu 50% von gefährlichem Halbwissen profitiert, solltest Du vielleicht über Deine Berufsansicht nachdenken.


Lonesome Walker
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Mitglied: it-frosch
19.03.2013, aktualisiert um 21:19 Uhr
@Lonesome Walker,

> Zitat von it-frosch:
> ----
> Für dich denke ich, wird der Vorschlag von Lochkartenstanzer günstig sein. Ich würde dir Ubuntu empfehlen da
du bei
> Problemen und Fragen auf eine ein super Forum (http://ubuntuusers.de/) zurückgreifen kannst.

Ohne Dir nahetreten zu wollen, aber wenn Du ein Forum empfiehlst, in dem man mind. zu 50% von gefährlichem Halbwissen
profitiert, solltest Du vielleicht über Deine Berufsansicht nachdenken.

Wie hmarkus hast du sicherlich Recht mit deiner Einschätzung, doch sollte man nicht alles absolut sehen.

Ich habe Ubuntuusers empfohlen, da es mir sehr geholfen hat, mich in Linux einzuarbeiten. Ich finde, das in dem Wiki viele gute Artikel (z.B. http://wiki.ubuntuusers.de/SSH) sind, die einem die Einarbeitung leichter machen.

Man sollte auch nicht vergessen, dass jemand, der neu anfängt sich mit Linux zu beschäftigen, ganz andere Ansprüche hat als diejenigen, die sich tagtäglich hauptberuflich damit beschäftigen. Übrigends habe ich mir mein erstes SQL Wissen mit einem Buch beigebracht, das mit Fehlern nur so gespickt war. Obwohl es frustierend war, so hat es mir doch viel gebracht, die Fehler herauszufinden.

grüße von it-frosch, der deine nette Art kennt und damit umgehen kann.
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Mitglied: hmarkus
19.03.2013 um 22:57 Uhr
Jemand (nicht ich) hat mal ein sehr gutes Argument gebracht: Anfänger-Distribution gut und schön, aber Anfänger bist Du nur in den ersten paar Wochen.

So wie ich die Ausgangsfrage dieses Threads verstehe, geht es darum, dass jemand Linux beruflich nutzen möchte, und zwar als Admin.

Daher meine Meinung, dass Ubuntu dafür nicht geeignet ist (außer Ubuntu-Server). Als Windows-Ersatz, dazu kostenfrei, ist Ubuntu für jemanden, der nicht den Anspruch hat, sich tiefergehendes Linuxwissen anzueignen, durchaus eine gute Distribution, ähnlich wie Mint (und es gibt weitere).

Und meine persönliche Erfahrung ist, dass Linux viel zu interessant ist, als das man da als interessierter Anwender nicht auch mal tiefer einsteigen möchte.

Ich halte auch nichts davon, die verschiedenen Distributionen gegen einander auszuspielen, man kann damit schnell einen Flamewar auslösen und am Ende ist mal wieder nichts gesagt. Aber die Fragen, welche Distrbution zum Lernen, wie unterscheiden sich Distribution X und Y von einander, die ist durchaus angebracht.

Markus
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Mitglied: MarKorn
22.05.2014 um 22:37 Uhr
Das hier scheint neu zu sein, eine Anleitung für Linux: www.weg-von-windows.de
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Mitglied: Lochkartenstanzer
23.05.2014, aktualisiert um 09:00 Uhr
Zitat von MarKorn:

Das hier scheint neu zu sein, eine Anleitung für Linux: www.weg-von-windows.de

Nunja, sieht nacheiner schnell zusammengekloppten seite aus, wenn da schon steht:

————————————————
Fügen Sie hier Ihr Impressum ein!

Vorlagen, die Sie an Ihr Geschäft anpassen können, finden Sie z.B. hier: http://www.e-recht24.de/muster-datenschutzerklaerung.html

Für den rechtssicheren Auftritt Ihrer Internetpräsenz sind Sie selber verantwortlich und wir übernehmen keine Haftung dafür!

————————————————

Und wenn dann noch ein frisch angemeldeter User darauf verweist, der sich offensichtlich nur für den Link angemeldet hat, riecht das ganz starkl nach SPAM, auch wenn ich Dir da jetzt nichts unterstellen will. Man sollte aber Nino Lahrmann darauf hinweisen, daß das Impressum abgemahnt werden könnte.

lks
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