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Linux-Systeme werden immer öfter Ziel von Viren und Würmern

Frage Sicherheit Viren und Trojaner

Mitglied: Frank

Frank (Level 5) - Jetzt verbinden

23.01.2001, aktualisiert 21.12.2012, 21624 Aufrufe

Kaspersky Lab: Linux wird von Wurm Ramen attackiert

Kaspersky Lab, die international bekannte Daten-Sicherungs- und Antiviren-Software-Schmiede aus Moskau, warnt vor dem Internet- Wurm Ramen, der es auf Linux -Systeme abgesehen hat.
Ramen nutzt bekannte Sicherheitslucken.
Wie auch der Davinia-Wurm nutz Ramen bereits bekannte Sicherheitslucken eines Betriebs-Systems. Ramen hat es geschafft Linux, das als eines der sichersten Betriebs-Systeme gilt, zu attackieren.
Um Rechner mit Red Hat Linux Version 6.2 oder 7.2 zu befallen, nutzt der Wurm drei Sicherheitslucken, sowohl im FTP-Server in.ftpd als auch in den Programmen rpc.statd und LPRng, die bereits im Sommer des letzten Jahres entdeckt wurden und mittels Update-Patches auch geschlossen werden konnten. Durch eine Datei, die der Hacker unbemerkt an den Rechner schickt, wird ein Buffer Overflow ausgelost, der es dem Wurm ermoglicht, samtliche Administrator-Rechte zu erlangen. Anschlie?end ersetzt Ramen alle auf dem Rechner befindlichen INDEX.HTML Dateien und die Startseite des Web-Browsers durch folgende HTML-Datei:

"Solche Sicherheits-Lucken wurden bereits auch bei anderen LINUX-Produkten, wie beispielsweise Caldera OpenLinux, Connectiva Linux sowie Debian Linux, HP-UX und Slackware Linux gefunden. Ramen nutzt momentan allerdings nur Lucken der Red Hat Version", so Denis Zenkin, Leiter der Corperate Communications von Kaspersky Lab. Modifikationen des Wurms sind allerdings genauso wenig auszuschlie?en wie Neuentwicklungen von Hackern, die dann auch Sicherheits-Lucken von anderen Systemen attackieren konnen. Deshalb sollten Linux-Anwender alle erhaltlichen Sicherheits-Patches installieren um gro?tmogliche Sicherheit zu erhalten", so Zenkin weiter.
Antiviren-Schutz kostenlos zum Download
Der russische Daten-Sicherungs- und Antiviren-Software-Hersteller Kaspersky Lab hat bereits einen entsprechenden Schutz in Form eines Updates seiner Antiviren-Datenbank im Internet bereitgestellt. Das Update wird fur Benutzer von Kaspersky Anti-Virus automatisch uber die Internet-Verbindung der jeweiligen Computer geladen und kann den Internet-Wurm sowohl erkennen als auch vernichten. Im Download-Bereich von Kasperskys Web Site www.kaspersky.com kann sich zudem jedermann kostenlos einen Schutz gegen solche Bedrohungen auf seinen Computer laden.

Unternehmens-Kurzprofil
Das in privater Hand befindliche Unternehmen Kaspersky Lab Ltd. wurde 1997 in Moskau gegrundet. Die Firma gehort zu den fuhrenden Entwicklern von Antiviren-Software fur Unternehmens-Netzwerke und Einzelplatz-Rechner sowie fur den privaten Endkunden. Hier zu gehoren spezifische Versionen fur Server, Workstations oder eMail-Gateways, die auf Plattformen wie Microsoft, OS/2, Linux oder Unix laufen. Flaggschiff des Herstellers ist Kaspersky Anti-Virus (ehemals AntiViral Toolkit Pro), dessen Entwicklung bereits 1990 begann. Kaspersky Anti-Virus ist u. a. in den Sprachen Deutsch, Englisch, Franzosisch, Italienisch, Russisch, Schwedisch, Spanisch oder Polnisch erhaltlich. Kaspersky Lab verfugt uber ein umfangreiches Netz von Distributoren, Resellern und VARs und ist in uber 40 Landern weltweit vertreten. Eine deutsche Niederlassung ist noch fur dieses Jahr geplant.


Best Regards, Denis Zenkin
Head of Corporate Comminucations
Kaspersky Lab Ltd
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