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Lizenzierungsfrage zu Office 2010 via RDP bzw. Terminal Server

Frage Microsoft

Mitglied: Deep-down-below

Deep-down-below (Level 1) - Jetzt verbinden

21.08.2014, aktualisiert 17:18 Uhr, 6120 Aufrufe, 34 Kommentare, 1 Danke

Hallo,

wir haben folgenden IST Zustand:

Ca. 200 PCs mit Windows 7 Prof. & lokal installiertem Openoffice.
Ca. 30 PCs mit Windows 7 Prof & lokal inst. Office 2010
Alle in Windows 2008 R2 Domäne.

Für die meisten Arbeiten reicht den Usern das Openoffice vollkommen aus.
Einige priviligierte Benutzer (z.b.aus dem Controlling) haben das vollwertige Microsoft Office 2010 als Einzelplatzinstallation.
Die ist u.a. notwendig um diverse selbst erstellte und externe Makros auszuführen, bzw. da verschiedene Datenverbindungen gebraucht werden.

Wir haben aber auch immer mal wieder Benutzer (auch auf Zweigstellen mit geringer Bandbreite), die das vollwertige Microsoft Office bräuchten, um z.B. eine Powerpoint Präs. für extern zu erstellen oder wo im Excel genauer gefiltert werden muss etc. Genaue technische Details gegenüber Openoffice sind hier auch eher unwichtig. Sie "brauchen" es eben für eine kurze Zeit und das ist von seitens IT auch nachvollziehbar.

Nun haben wir zwar die Möglichkeit das Office 2010 zur lokalen Installation per Softwareverteilung auf den gewünschten PC zu bringen, dies dauert aber entsprechend lange (kann währen der Installatio nicht am PC arbeiten und muss warten) und nach dem "kurzen" Gebrauch sagt uns der User eben auch nicht bescheid, ob es nun wieder deinstalliert werden soll (Nach dem Motto: Was man erstmal hat gibt man ungern wieder her). Zusätzlich muss dann immer nachgehalten werden, wo welche Lizenz gerade installiert ist bzw. die Anzahl der Installationen zu derzeit tatsächlich vorhandenen Lizenzen etc.


SOLL Zustand:

Der organisatorischen Einfachheit halber würde ich am Liebsten einen Terminal Server mit entsprechenden Volumenlizenzen installieren.
Die technische Installation und Bereitstellung sind nicht das Problem.

Es geht mir um die korrekte Lizenzierung.

-Wenn ich im Terminal Server mit. 30 gleichzetigen Verbindungen für z.b. Excel erlaube und 30 Openvolumen Lizenzen dazu erwerbe, darf ich es allen Benutzer zur Verfügung stellen und wenn sich der 31 User remote mit dem Excel verbinden will, gibt es eine Fehlermeldung für den Anwender - ist das Lizenztechnisch ok?

oder

- Ist es lizenzrechlich erlaubt die 30 vorhandenen Office 2010 Einzelplatzlizenzen auf 30 Windows 7 PCs im Rechenzentrum zu installieren, dann RDP auf diesen PCs zu aktivieren und den Usern die es "gerade" brauchen erlauben sich remote zu verbinden? (Mir ist klar das dann natürlich lokal an diesen PCs niemand mehr arbeiten kann - muss aber auch niemand).

Nach dem gesunden Menschenverstand dürfte es Microsoft doch gerade recht sein, z.b. 30 teurere Office 2010 Volumenlizenzen zu verkaufen die dann auf einem Terminal Server eingesetzt werden, als 30 "günstige" Office 2010 Einzelplatzlizenzen. Technisch kommt es auf das selbe raus - es können nicht gleichzeitig mehr Officeprogramme geöffnet werden als Lizenzen vorhanden sind.

Lässt sich die Anforderung bzw. Situation nachvollziehen? Ich möchte den (Zeit)aufwand sowohl für User als auch für Admins minimiren, und gleichzeitig die Transparenz der vorhandenen Lizenzen und deren Nuzung steigern


Bitte keine Verweise auf die EULAs - die sind zu undurchsichtig bzw. da gibt es viel "auslegungssache". Ich möchte eher Praxisbeispiele, z.b. wer dies ebenso umgesetzt hat und schonmal direkt mit Microsoft dazu im Gespräch war.
Gerne nehme ich auch Kontaktinfos zu kompetenten Microsoft Mitarbeitern o. Vertreten (bitte keine Hotline-Mitarbeiter) entgegen die mir das erläutern und schriftlich Bestätigen können.

Vielen Dank für euer Verständnis.
34 Antworten
Mitglied: emeriks
21.08.2014 um 17:23 Uhr
Hi,
defacto muss jeder Client, auf dem Office lokal installiert ist oder von welchem aus man sich via Terminalservices auf einen anderen Computer mit installiertem Office schaltet, eine Office Lizenz haben.

Client mit Office = 1x Office Lizenz
Client mit Office --> Zugriff auf TS oder Workstation mit Office = 1x Office Lizenz
Client ohne Office --> Zugriff auf TS oder Workstation mit Office = 1x Office Lizenz

E.
Bitte warten ..
Mitglied: Deep-down-below
21.08.2014, aktualisiert um 17:39 Uhr
Zitat von emeriks:

Hi,
defacto muss jeder Client, auf dem Office lokal installiert ist oder von welchem aus man sich via Terminalservices auf einen
anderen Computer mit installiertem Office schaltet, eine Office Lizenz haben.

Client mit Office = 1x Office Lizenz
Client mit Office --> Zugriff auf TS oder Workstation mit Office = 1x Office Lizenz
Client ohne Office --> Zugriff auf TS oder Workstation mit Office = 1x Office Lizenz

E.

ok - also meinem Fall: Client ohne Office --> Zugriff auf TS oder Workstation mit Office = 1x Office Lizenz
D.h. sobald ich auf einem PC im Netzwerk Microsoft Office installiere und RDP für "jeden" hierauf freigebe müsste ich auch entsprechend Office Lizenzen für alle anderen 230 PCs (somit 230 Office Lizenzen) erwerben ? Wie sinnfrei ist das? Technisch kann ich das freigegebene Office eh nur einmal "belegen"!

Wie ist "Zugriff" definiert? Möglicher Zugriff, gleichzeitiger Zugriff?
Bitte warten ..
Mitglied: psannz
21.08.2014, aktualisiert um 17:45 Uhr
Sers,

Zitat von emeriks:

Hi,
defacto muss jeder Client, auf dem Office lokal installiert ist oder von welchem aus man sich via Terminalservices auf einen
anderen Computer mit installiertem Office schaltet, eine Office Lizenz haben.

Client mit Office = 1x Office Lizenz
Client mit Office --> Zugriff auf TS oder Workstation mit Office = 1x Office Lizenz
Client ohne Office --> Zugriff auf TS oder Workstation mit Office = 1x Office Lizenz

E.

Genau. Jedes mögliche Zugriffsgerät muss mit einer entsprechenden RDS-fähigen Office Version lizenziert sein. Also Volumenlizenz Office mit aktivem SA.
Du willst allen Nutzern der 200 PCs mit OpenOffice gestatten bei Bedarf auf Microsoft Office auf dem RDS zuzugreifen? MS freut sich über 200 verkaufte VL-Office mit SA.

Und bei der Sache ist es "Wurst" ob die User jetzt auf einen RDS Host, oder auf virtuelle Desktops zugreifen. Der Zugriff ist remote, nicht lokal. Und damit werden Remote Zugriffsrechte, Remote Access Rights, nötig.

Kleine Linderung: User mit mehreren Devices. Etwa der Admin mit Notebook, Tablet und 2 Rechnern. Da kann beispielsweise Office365-ProPlus über das Volumenlizenzprogramm gebucht werden. Der zugehörige User kann dann auf bis zu 5 verschiedenen Geräten das Office installieren und auf das MS Office auf dem RDS zugreifen.

Grüße,
Philip
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Mitglied: Deep-down-below
21.08.2014 um 18:02 Uhr

Genau. Jedes mögliche Zugriffsgerät muss mit einer entsprechenden RDS-fähigen Office Version lizenziert sein. Also
Volumenlizenz Office mit aktivem SA.
Du willst allen Nutzern der 200 PCs mit OpenOffice gestatten bei Bedarf auf Microsoft Office auf dem RDS zuzugreifen? MS freut
sich über 200 verkaufte VL-Office mit SA.

Und bei der Sache ist es "Wurst" ob die User jetzt auf einen RDS Host, oder auf virtuelle Desktops zugreifen. Der
Zugriff ist remote, nicht lokal. Und damit werden Remote Zugriffsrechte, Remote Access Rights, nötig.

Kleine Linderung: User mit mehreren Devices. Etwa der Admin mit Notebook, Tablet und 2 Rechnern. Da kann beispielsweise
Office365-ProPlus über das Volumenlizenzprogramm gebucht werden. Der zugehörige User kann dann auf bis zu 5
verschiedenen Geräten das Office installieren und auf das MS Office auf dem RDS zugreifen.

Grüße,
Philip

Ok , danke.
Wie kann ich denn dann den "möglichen" Zugriff auf dem Terminal Server Microsoft-Konform einschränken? In der ADS oder Terminal Server die zuzugreifenden User o. Clients einzutragen bzw. wieder rauszunehmen ist immernoch schneller, einfacher und übersichtlicher als jedes mal MS Office lokal zu (de)installieren.

Es muss doch Unternehmen geben, die die gleiche Anforderung haben es schon geklärt und technisch umgesetzt und das von Microsoft abgesegnet bekommen haben. Hier suche ich einfach Praxisbespiele bzw. Ansprechpartner die das korrekt umgesetzt haben.

Oder gibt es Aussichten meine Anforderung mittels Office 2013 / 365 rechtlich korrekt umzusetzen? Terminal Services ist ja nur eine technische Möglichkeit. Würde sich ebenso auch via der angepriesenen "Cloud" o. "ToGo" Funktion realisieren lassen.
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Mitglied: certifiedit.net
21.08.2014, aktualisiert um 18:04 Uhr
Moin Phillip,

soweit korrekt, aber imho: Wenn du eine 230er VL Hast (jeder potentielle Office Nutzer 1x), hast du doch auch das Rechte alle PCs mit Office auszustatten, das geht dan schliesslich nach Benutzerlizenzen, oder nicht? ;)

@deep: Du kommst um die Anschaffung der 230 Lizenzen nicht herum. Aber in Summe wird es auf Dauer wohl auch teurer das jedes mal neu zu sortieren, als wenn man einmal Office (auch als VL) kauft. Dazu kommen weniger Kompatibilitätsprobleme etc etc.

Mit Overhead veranschlage ich mal 0,5-1h Rüstzeit für die Installation und nochmals für die Deinstallation - wie oft kommen solche Wechsel vor? Was sagt das Controlling kostet eine Arbeitsstunde der IT? Welche potentiellen Fehler treten dabei auf? (Auch Kosten) - mit jedem solchen Einsatz hast du daher schon geschätzt 0,5 -0,75 Office Lizenzen wieder drin - und auf 5 Jahre gerechnet....;)

Man kann sparen (versuchen) sollte es aber nicht am falschen Ende machen.

PS: Ein vergeigtes Lizenzaudit willst du dem Controlling doch auch nicht hinlegen müssen, oder? ;)
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Mitglied: certifiedit.net
21.08.2014 um 18:06 Uhr
Zitat von Deep-down-below:

Wie kann ich denn dann den "möglichen" Zugriff auf dem Terminal Server Microsoft-Konform einschränken? In der
ADS oder Terminal Server die zuzugreifenden User o. Clients einzutragen bzw. wieder rauszunehmen ist immernoch schneller,
einfacher und übersichtlicher als jedes mal MS Office lokal zu (de)installieren.

Gar nicht. Wenn die User auf den TS zugreifen, wie willst du das abregeln? Auch MS ist nicht komplett auf den Kopf gefallen.


Es muss doch Unternehmen geben, die die gleiche Anforderung haben es schon geklärt und technisch umgesetzt und das von
Microsoft abgesegnet bekommen haben. Hier suche ich einfach Praxisbespiele bzw. Ansprechpartner die das korrekt umgesetzt haben.

Ja, durchlizenzieren.

Oder gibt es Aussichten meine Anforderung mittels Office 2013 / 365 rechtlich korrekt umzusetzen? Terminal Services ist ja nur
eine technische Möglichkeit. Würde sich ebenso auch via der angepriesenen "Cloud" o. "ToGo"
Funktion realisieren lassen.

Du zahlst mit dem Modell eben auf Raten das Office ab - ohne es am Ende je zu besitzen. Also nein.
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Mitglied: psannz
21.08.2014, aktualisiert um 18:25 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

Moin Phillip,

soweit korrekt, aber imho: Wenn du eine 230er VL Hast (jeder potentielle Office Nutzer 1x), hast du doch auch das Rechte alle PCs
mit Office auszustatten, das geht dan schliesslich nach Benutzerlizenzen, oder nicht? ;)

Eben. Wer 230 Office mit aktiver SA hat um mit den 230 Devices auf den RDS zugreifen zu dürfen, der kann die 230 Devices dann auch gleich lokal mit Office versorgen.
Es sei denn die Devices sind Thin oder Zero Clients. Dann ist weniger einfach mehr ;)


Ich glaub die "einfachste" Lösung wäre wahrscheinlich ein paar Laptops mit Office Lizenzen vorzuhalten und diese nach Bedarf für die Arbeiten herauszugeben. In dem Fall müsste es auch kein VL-Office sein, es würde also - wenn es nur um Powerpoint geht - eine simple Home & Business ESD Lizenz reichen. Ohne SA.
Notebook 400€ + Office 100€ = 500€.
Was man bei der Rechnung nicht vergessen darf ist der Mehrbedarf an Device CALs. Etwa für A/V oder MS Server CALs, da mehrere User je Gerät.
Bitte warten ..
Mitglied: certifiedit.net
21.08.2014 um 18:36 Uhr
Naja, Notebook für 400€? Stellst du das bei euch dem Controlling hin? Wer verwaltet, wo das Notebook gerade ist? (Wenn es auch HO User gibt). Du glaubst gar nicht, wie schnell so ein "Durchreich" Notebook verlustigt geht. => Aufwand. (Nicht falsch verstehen, wenn es ums absolute Sparen geht geb ich dir natürlich Recht, die Frage ist aber, ob das unter'm Strich nicht teurer ist - Die Dinger wollen ja auch verwaltet werden.)

So far, ich denke dazu ist alles gesagt @TO?
Bitte warten ..
Mitglied: Dani
21.08.2014, aktualisiert 30.08.2014
Guten Abend zusammen,
Wie kann ich denn dann den "möglichen" Zugriff auf dem Terminal Server Microsoft-Konform einschränken? In der ADS oder Terminal Server die zuzugreifenden User o. Clients einzutragen bzw. wieder rauszunehmen ist immernoch schneller, einfacher und übersichtlicher als jedes mal MS Office lokal zu (de)installieren
Deine beiden genannten Einschränkungen werden bei einem Microsoft SAM leider nicht anerkannt. Auch die Option bei neueren DCs "Anmeldung am RDS verbieten" zählt ebenso nicht dazu.


Microsoft sagt, die Einschränkung muss an einem Merkmal festgemacht werden, die nicht ohne weiteres änderbar ist. Fällt mir nur die MAC-Adresse ein.
Du bräuchtest ein Script, welches beim Anmelden auf dem RDS-Servern läuft, die MAC-Adresse des lokalen Clients ausliest mit deiner Datenbank abgleicht und bei keinen Treffer automatisch die Sitzung wieder abmeldet.

Es gibt 2-3 Tools, die solch eine Einschränkung möglich machen und anerkannt werden. Wenn du den Preis dafür siehst kaufst/miestet du die Lizenz + SA.

Ist es lizenzrechlich erlaubt die 30 vorhandenen Office 2010 Einzelplatzlizenzen auf 30 Windows 7 PCs im Rechenzentrum zu installieren, dann RDP auf diesen PCs zu aktivieren und den Usern die es "gerade" brauchen erlauben sich remote zu verbinden?
Möglich, dann muss aber deine lokale Windows 7 Lizenz unter SA stehen bzw. bei Thinclients brauchst du die Microsoft VDA-Lizenz.
Aber wie verhinderst du, dass aus den 30 Leuten andere die VMs mitnutzen. Spontan fällt mir ein Firewall-Regelwerk ein. Ist auch ein Aufwand...

Bitte keine Verweise auf die EULAs - die sind zu undurchsichtig bzw. da gibt es viel "auslegungssache"
Ich würde gerne Absätze wissen, wo das so ist. Grundsätzlich bei einem Audit: Unwissenheit schützt aber vor Strafe nicht.

@psannz
Was man bei der Rechnung nicht vergessen darf ist der Mehrbedarf an Device CALs.
Bei solch einer Größe per Device-CALs? Kann ich kaum glauben.... wenn OWA, Scan2Mail, etc... genutzt wird, wird's richtig teuer.


Gruß,
Dani
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Mitglied: certifiedit.net
21.08.2014 um 19:07 Uhr
Hi @Dani,

Zitat von Dani:
Möglich, dann muss aber deine lokale Windows 7 Lizenz unter SA stehen bzw. bei Thinclients brauchst du die Microsoft VDA-Lizenz.
Aber wie verhinderst du, dass aus den 30 Leuten andere die VMs mitnutzen. Spontan fällt mir ein Firewall-Regelwerk ein. Ist auch ein Aufwand...

FW Regel ist aber doch ähnlich durchlässig, wie die o.g SW Umschichtung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei einem Audit durchgeht - denn entsprechende Regeln kann ich mir ja auf "Vorrat" legen und dann aktivieren, wenn MS vor der Haustür steht. => Keine Gewährleistung.

Grüße
Bitte warten ..
Mitglied: Deep-down-below
21.08.2014 um 19:13 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

Naja, Notebook für 400€? Stellst du das bei euch dem Controlling hin? Wer verwaltet, wo das Notebook gerade ist? (Wenn
es auch HO User gibt). Du glaubst gar nicht, wie schnell so ein "Durchreich" Notebook verlustigt geht. => Aufwand.
(Nicht falsch verstehen, wenn es ums absolute Sparen geht geb ich dir natürlich Recht, die Frage ist aber, ob das
unter'm Strich nicht teurer ist - Die Dinger wollen ja auch verwaltet werden.)

So far, ich denke dazu ist alles gesagt @TO?

Ganz genau - Notebooks haben/hatten wir genau zu diesem Zweck im Einsatz. Ist ganz toll zu handlen. Werden nicht mit Updates versorgt wenn der User sie nicht einschaltet (WOL nützt nichts wegen Bitlocker), kein durchgängiges WLAN verfügbar d.h. die ITler müssen jedes mal ne Dose patchen, die User geben es mal eben an den Kollegen weiter der jetzt im Urlaub ist usw., usw. Außerdem nützt das den Kollegen auf der Zweigstelle auch nicht, wenn er jetzt Office braucht weil ihm einer eine Powerpoint, o. Excel Email geschickt hat die er bearbeiten soll und morgen das Notebook dann da ist.

Also da installiere ich doch lieber das Office via remotewartung auf dem PC.

Trotzdem stellt sich mir dann immernoch die Frage warum Microsoft Office überhaupt für Terminal Server anbietet, wenn man jeden PC im Netzwerk zus. mit Office lizenzensieren muss bloss weil er auf den Terminal Server zugreifen "KÖNNTE"! Wobei ich das ja auch in der ADS regeln kann, welcher User o. welcher PC sich verbinden darf.
In unserem Beispiel wäre es der einzige Grund einen Terminal Server anzuschaffen bzw. die einzige Anwendung die darauf laufen würde.

Ergo heisst es für uns: Mehr Aufwand, weniger Zufriedenheit für die User und weniger Geld an MS weil wir einzeln lizenzieren und alles lokal behalten.
Gibt es übrigends nicht irgendein offizielles technisches Whitepaper o. Anleitung/Aufstellung zur Bereitstellung von Office auf Terminal Servern inkl Lizenzberechnung?
Bitte warten ..
Mitglied: Dani
21.08.2014 um 19:15 Uhr
@certifiedit.net
In diesem Fall ist es kein RDS-Server mehr sondern VDI. Wenn die Clients, die auf die VMs zugreifen unter SA stehen, sehe ich erstmal kein Problem.
Aber es kann sein, dass bei VDI ebenfalls Office als VL vorliegen muss. Da bin ich mir gerade nicht sicher.


Gruß,
Dani
Bitte warten ..
Mitglied: psannz
21.08.2014, aktualisiert um 19:23 Uhr
Zitat von Dani:
Aber es kann sein, dass bei VDI ebenfalls Office als VL vorliegen muss. Da bin ich mir gerade nicht sicher.

Gruß,
Dani

Da nimmst du richtig an. Da "Remote Zugriff".
Bitte warten ..
Mitglied: Deep-down-below
21.08.2014 um 19:26 Uhr
Zitat von Dani:

@certifiedit.net
In diesem Fall ist es kein RDS-Server mehr sondern VDI. Wenn die Clients, die auf die VMs zugreifen unter SA stehen, sehe ich
erstmal kein Problem.
Aber es kann sein, dass bei VDI ebenfalls Office als VL vorliegen muss. Da bin ich mir gerade nicht sicher.


Gruß,
Dani

VDI könnte ich mir auch vorstellen - es muss eben seinen Zweck erfüllen:
Eine Aufstellung der akuell genutzten/freien Lizenzen zu haben und diese dann technisch ohne großen Zeitaufwand möglichst einfach zu übertragen

Dani, du scheinst dich damit auseinander gesetzt zu haben bzw. das Thema genauer zu kennen.
Was wären denn die o.g. Microsoft akzeptierten Methoden bzw. Tools (Hersteller)? Oder wo hat Microsoft das niedergeschrieben?
Ich bastel auch gerne ein Skript was die MAC Adresse des RemotePCs mit den erlauben MACs für den TermSRV abgleicht
Bitte warten ..
Mitglied: Dani
21.08.2014, aktualisiert um 19:50 Uhr
Wobei ich das ja auch in der ADS regeln kann, welcher User o. welcher PC sich verbinden darf.
Sorry, auch das wird nicht bei einem Audit anerkannt.

Trotzdem stellt sich mir dann immernoch die Frage warum Microsoft Office überhaupt für Terminal Server anbietet, wenn man jeden PC im Netzwerk zus. mit Office lizenzensieren muss bloss weil er auf den Terminal Server zugreifen "KÖNNTE"!
Warum zusätzlich? Office wird für den lokalen Rechner gekauft. Wenn der Lizenztyp VL mit SA ist, drüfen die Benutzer auch auf RDS-Server Office nutzen ohne weitere Kosten. Anders sieht es bei RDS-Verbindungen von Fremdrechnern oder Heimarbeitplätzen aus. Aber die lassen wir außen vor...

Gibt es übrigends nicht irgendein offizielles technisches Whitepaper o. Anleitung/Aufstellung zur Bereitstellung von Office auf Terminal Servern inkl Lizenzberechnung?
Einen Guide gibt es. Ist gerade das Richtige vor dem Schlafen gehen. Einen Rechner gibt es nicht. Da zählt noch die gute alte Handarbeit bzw. Excel mit entsprechenden Tabellen und Aufstellungen.

Dani, du scheinst dich damit auseinander gesetzt zu haben bzw. das Thema genauer zu kennen.
Muss ich jede Woche einmal. Das Thema Lizenzierung arbeitest du nicht nebenher auf, wenn es 100%ig sein soll. Wir können dir hier für's grobe Helfen, aber für das Fein-Tuning such einen Lizenzspezialist auf, der ins Haus kommt und eine Bestandsaufnahme macht, deine Vorhaben sich anhört und die beste Variante ausarbeitet.


Gruß,
Dani

P.S. Wie steht es mit RDS-CALs bei euch? Duck und Weg
Bitte warten ..
Mitglied: certifiedit.net
21.08.2014 um 19:37 Uhr
@Dani:

Das ändert doch prinzipiell nichts am Problem. Auch auf vPCs kann Hinz und Kunz zugreifen - FW Regeln dürften da nicht greifen.

@deep_down_below:

Oder du lizenzierst richtig und hast keinen Aufwand mehr und ggf. könnt ihr das negative dann in positives Umwandeln und ihr ersetzt im nächsten Wartungszyklus die PCs komplett durch Thin Clients, die nur noch RD starten, damit weniger Strom und Wartung benötigen und geht komplett auf TS basierte Strukturen.

Daneben: Selbst Programmieren ist das gleiche, wie Gruppenzuordnung - wer sagt, dass du das nicht einfach umwirfst - außerdem glaube ich auch nicht, dass MS das Konzept "Userlizenzen" transferieren gefällt - theoretisch könnte ich mir sogar vorstellen, dass das auffinden von > Lizenzgröße an Profilen auf den TS schon reicht um euch eine knackige Nach und Strafzahlung unter zu schieben. Geht etwas in Richtung russisches Roulette.
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Mitglied: psannz
21.08.2014, aktualisiert um 19:40 Uhr
Noch ganz am Rande des OffTopic ein kleiner Hinweis warum die VL Office von den Mitarbeitern als echter Mehrwert angesehen werden:

HUP. Home Use Program.

Seit 2011 oder 10 kein "Mehrwert" und fließt damit nicht mehr negativ ins Gehalt bzw. die Steuer ein. Also ein echtes aktuelles Office Professional für unter 15€. Für Primärnutzer eines mit VL+SA Office versehenen Device.
Bitte warten ..
Mitglied: Dani
21.08.2014, aktualisiert um 19:45 Uhr
@certifiedit.net
Da kann man so nicht sagen. Das hängt primär davon ab, was es an Lizenzen bereits gibt, wie diese genutzt werden, mit/ohne SA, etc...

Wenn Windows 7 mit SA überall besteht kann es durch aus günstiger sein, als wenn man RDS-Lizenzen für jeden Benutzer kaufen muss.
Ist die Core-CAL vorhanden (RDS-CAL inbegriffen), könnte die RDS-Lösung günstiger sein, weil kein SA/VDA für Windows vorhanden sein muss. Office aber in beiden Fällen als VL vorliegen muss.


Gruß,
Dani
Bitte warten ..
Mitglied: certifiedit.net
21.08.2014 um 19:45 Uhr
@Dani,

ok, erwischt. Aber ich vermute bei der "Lizenzherangehensweise" eher kein SA. TO?
Bitte warten ..
Mitglied: Deep-down-below
21.08.2014, aktualisiert um 21:39 Uhr
Ob für die OS eine SA vorliegt müsste ich selbst noch erfragen.

Wie ist das denn mit dem Windows to go bzw. Office to go rechtlich gelöst?

Zitat:
"Licensing Office for Use with Windows To Go
Bring Windows 8 and the latest Microsoft Office software to any device in your organization with Windows To Go. You can use Office installed on a USB drive with Windows To Go when you license the work device for the following:

Windows 8 with Software Assurance for Windows or Windows Virtual Desktop Access subscription license; and
Office Professional Plus 2013 or Office Standard 2013

As a result, a user can use a USB drive to run Office on any licensed work device while on company premises. If you also have active Software Assurance for your Office suite license, the primary user of the licensed device can use the USB drive to run Office on devices outside of the workplace through the Office Roaming Rights benefits."

Wenn ich das richtig verstehe, dass wenn für das OS eine SA vorliegt und dazu ein Office vorliegt, das "the primary user of the licensed device" das Office zuätzlich zur Installation auf seinem Arbeitsplatz-PC auch auf USB Stick mitnehmen darf?

Wie wird dann der "primary user" festgelegt? Ich kaufe ja nicht Volumenlizenzen und gebe dabei unsere Mitarbeiter namentlich an.
Außerdem ist dort der "Missbrauch" der Lizenzen noch einfacher da ich 2 Geräte gleichzeitig mit einer Lizenz betreiben kann.
Bitte warten ..
Mitglied: certifiedit.net
21.08.2014, aktualisiert um 22:32 Uhr
Na klar, aber dann musst du wohl auch wieder alle 230 User lizenzieren, oder nicht? Nein, namentlich nicht, aber der Menge nach. Und wenn du 10 CALs kaufst aber 230 User anzutreffen sind, same result: Das Audit wird Teuer.
Bitte warten ..
Mitglied: Deep-down-below
21.08.2014 um 22:58 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

Na klar, aber dann musst du wohl auch wieder alle 230 User lizenzieren, oder nicht? Nein, namentlich nicht, aber der Menge nach.
Und wenn du 10 CALs kaufst aber 230 User anzutreffen sind, same result: Das Audit wird Teuer.


230 Mitarbeiter werden das MS Office auch nicht gestartet haben, weil es erstens nicht so viele lokale Installationen bzw. portable Installationen geben wird und zweitens es so viele gar nicht parallel brauchen! Es geht mir immer nur im die gleichzeitige Nutzung.
D.h. bei einem Audit würde sie ggf. 10 Leute vortreffen die aktuell MS Office gestartet haben.
Ob das aber nun heute der User Müller an PC A ist und morgen der User Schultze an PC B ...

Das ich einem Unternehmen mit 230 Usern die gleichzeitig mit MS Office arbeiten sollen mit nur bspw. 10 real vorhandenen Lizenzen zur Verfügung stellen darf ist klar.


Auch so ein schöner Satz aus dem Guide:
"The primary user is the user who uses the licensed device more than 50 percent of the time in any 90-day period."
D.h. ein User der das Gerät nur 49% der Zeit nutzt, darf das Office an dem Gerät nicht starten?
Ist ja ideal bei Halbtagskräften.

Ich dank euch für eure Mühe aber ich glaube das ich so nicht weiterkomme. Ich brauch einen MS Lizenzberater vor Ort für ein persönliches Gespräch.
Bitte warten ..
Mitglied: Dani
21.08.2014 um 23:38 Uhr
Wenn ich das richtig verstehe, dass wenn für das OS eine SA vorliegt und dazu ein Office vorliegt, das "the primary user of the licensed device" das Office zuätzlich zur Installation auf seinem Arbeitsplatz-PC auch auf USB Stick mitnehmen darf?
Es muss für Office das Roaming Use-Recht vorliegen. Sprich du brauchst für Office ebenfalls Software Assurance.

Wie wird dann der "primary user" festgelegt? Ich kaufe ja nicht Volumenlizenzen und gebe dabei unsere Mitarbeiter namentlich an.
Pro Arbeitsplatz natürlich. Office wird pro Gerät lizenziert.

Außerdem ist dort der "Missbrauch" der Lizenzen noch einfacher da ich 2 Geräte gleichzeitig mit einer Lizenz betreiben kann.
Ist wie mit anderen Dingen: Solange du nicht erwischt wirst, passiert auch nix. Aber mit dem Feuer soll man nicht spielen. Vorallem wenn es dich persönlich treffen kann.

D.h. bei einem Audit würde sie ggf. 10 Leute vortreffen die aktuell MS Office gestartet haben.
Schön wäre es, wenn ein Audit so ablaufen würde. Die sind nicht auf den Kopf gefallen.

The primary user is the user who uses the licensed device more than 50 percent of the time in any 90-day period."
D.h. ein User der das Gerät nur 49% der Zeit nutzt, darf das Office an dem Gerät nicht starten? Ist ja ideal bei Halbtagskräften.
Die 50% beziehen sich auf die Nutzungszeits des Rechners auf 90 Tage gerechnet. Nicht auf die Arbeitszeit der Halbtageskräfte im Vergleich zu Vollzeitkräften.

Ich dank euch für eure Mühe aber ich glaube das ich so nicht weiterkomme. Ich brauch einen MS Lizenzberater vor Ort für ein persönliches Gespräch.
Ist der Beste Weg für dich. Unter/Falschlizenzierung ist kein Kavaliersdelikt. Bei groben Verstößen wird die Strafe empfindlich und das kann dich evtl. deinen Job kosten. Denk auch daran dass die SAM-Abteilungen der verschiedenen Herstellern miteinander reden. Meistens kommt ein Hersteller nicht alleine...


Gruß,
Dani
Bitte warten ..
Mitglied: Deep-down-below
22.08.2014 um 08:21 Uhr
Zitat von Dani:


> The primary user is the user who uses the licensed device more than 50 percent of the time in any 90-day period."
> D.h. ein User der das Gerät nur 49% der Zeit nutzt, darf das Office an dem Gerät nicht starten? Ist ja ideal bei
Halbtagskräften.
Die 50% beziehen sich auf die Nutzungszeits des Rechners auf 90 Tage gerechnet. Nicht auf die Arbeitszeit der Halbtageskräfte
im Vergleich zu Vollzeitkräften.

Eine Halbtagsstelle sind in 90 Tagen aber auch 50% - egel ob ich jetzt 1 Tag zur "Hälfte" dort sitze, oder eben 90 Tage zur "Hälfte"...
So oder so, ein anderer User am PC hätte zwar das Office auf dem Arbeitsplatz aber darf es nicht starten, weil ja der "primary user" vll. gerade wo anders per ToGo Installation damit arbeitet.

> Ich dank euch für eure Mühe aber ich glaube das ich so nicht weiterkomme. Ich brauch einen MS Lizenzberater vor
Ort für ein persönliches Gespräch.
Ist der Beste Weg für dich. Unter/Falschlizenzierung ist kein Kavaliersdelikt. Bei groben Verstößen wird die
Strafe empfindlich und das kann dich evtl. deinen Job kosten. Denk auch daran dass die SAM-Abteilungen der verschiedenen
Herstellern miteinander reden. Meistens kommt ein Hersteller nicht alleine...


Gruß,
Dani

Eben deswegen imformiere ich mich vorher, so wie in der Vergangenheit mit den Einzelplatzlizenzen auch.
Wäre nochmal die Frage : Kennt jemand einen guten Lizenzberater o. Firma?
Bitte warten ..
Mitglied: psannz
22.08.2014, aktualisiert um 09:50 Uhr
Zitat von Deep-down-below:

> Zitat von Dani:

>
> > The primary user is the user who uses the licensed device more than 50 percent of the time in any 90-day period."
> > D.h. ein User der das Gerät nur 49% der Zeit nutzt, darf das Office an dem Gerät nicht starten? Ist ja ideal
bei
> Halbtagskräften.
> Die 50% beziehen sich auf die Nutzungszeits des Rechners auf 90 Tage gerechnet. Nicht auf die Arbeitszeit der
Halbtageskräfte
> im Vergleich zu Vollzeitkräften.

Eine Halbtagsstelle sind in 90 Tagen aber auch 50% - egel ob ich jetzt 1 Tag zur "Hälfte" dort sitze, oder eben 90
Tage zur "Hälfte"...
So oder so, ein anderer User am PC hätte zwar das Office auf dem Arbeitsplatz aber darf es nicht starten, weil ja der
"primary user" vll. gerade wo anders per ToGo Installation damit arbeitet.


Der Primärnutzer darf natürlich mit dem (korrekt lizenzierten) ToGo-Stick samt Office durch die Lande ziehen. Hier aber bitte wieder darauf achten dass der ToGo Stick nicht überall und für jeden Zweck verwendet werden darf. Selbst vom Primärnutzer.
Das Office auf dem Rechner des Primärnutzers darf - sofern dieser nicht aktiv ist - natürlich auch von Dritten verwendet werden. Vorrausgesetzt es ist keine Office365-Lizenz.
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Mitglied: ente
26.08.2014 um 00:56 Uhr
Also ich würde ne dicke Kiste nehmen (Server, oder virtuell) und darauf ein Windows 7 Ultimate installieren + gewünschtes Office (alles muß nur 1x lizensiert werden!!!). Dann gibt es ja passende Software, die den RDP-Zugang aufbohren und somit mehrere RDP-Sitzungen ermöglichen - das ganze ist legal und schon kannst Du 30 Leuten Office anbieten, ohne das Du 30x Office kaufen mußt!!!
Google mal nach terminalserviceplus - ich bin nicht von dieser Firma!

Herzliche Grüße

Heiko
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Mitglied: psannz
26.08.2014, aktualisiert um 19:55 Uhr
Zitat von ente:

Also ich würde ne dicke Kiste nehmen (Server, oder virtuell) und darauf ein Windows 7 Ultimate installieren +
gewünschtes Office (alles muß nur 1x lizensiert werden!!!). Dann gibt es ja passende Software, die den RDP-Zugang
aufbohren und somit mehrere RDP-Sitzungen ermöglichen - das ganze ist legal

Selbst wenn es legal sein sollte...

und schon kannst Du 30 Leuten Office anbieten, ohne das Du 30x Office kaufen mußt!!!

... ändert es nichts an der Tatsache dass MS Office je Accessing Device lizenziert wird. Es ist absolut Schnuppe worauf das Office ausgeführt wird, ob VDI, RDS, oder sonst was.
Und dass Roaming Rechte fürs Office gebraucht werden, weil das ausführende Device nicht dem Device entspricht mit dem der User interagiert. Die es nur über das Volumenprogramm mit aktiver SA gibt.
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Mitglied: Dani
26.08.2014 um 17:39 Uhr
Hallo Heiko,
Dann gibt es ja passende Software, die den RDP-Zugang aufbohren und somit mehrere RDP-Sitzungen ermögliche
Aha, die PUR/EULA gilt immer? Telefonier mal mit den Herstellern solcher Firmen und frag wie das Produkt mit der EULA/PUR von Microsoft zu Windows 7 steht? Da hörst du fast immer: "Das muss in ihrem Fall von Ihnen vorher geklärt werden.". Somit dürfte die Antwort klar sein.

das ganze ist legal und schon kannst Du 30 Leuten Office anbieten, ohne das Du 30x Office kaufen mußt!!!
Das ist so nicht richtig. Die Software macht aus dem Windows 7 einen RDS-Server und somit muss die Lizenz trotzdem 30x gekauft werden.


Gruß,
Dani
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Mitglied: ente
27.08.2014, aktualisiert um 20:45 Uhr
dann lies mal genauer nach - das sind keine Zugriffslizenzen und hat auch damit nichts zu tun, sondern je Gerät, womit gearbeitet wird - also nur eins!
Microsoft würde sonst solche Firmen einfach verklagen - machen sie nicht, weil es eben legal ist.
Und Roamingrechte/Volumenlizenzierung ... sind auch völlig andere Lizenzverträge, die mit einem Workstation-Clienten (deshalb kein Server-OS mit Terminalfunktion) nix gemeinsam haben.
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Mitglied: certifiedit.net
27.08.2014 um 20:57 Uhr
Zitat von ente:

Also ich würde ne dicke Kiste nehmen (Server, oder virtuell) und darauf ein Windows 7 Ultimate installieren +
gewünschtes Office (alles muß nur 1x lizensiert werden!!!). Dann gibt es ja passende Software, die den RDP-Zugang
aufbohren und somit mehrere RDP-Sitzungen ermöglichen - das ganze ist legal und schon kannst Du 30 Leuten Office anbieten,
ohne das Du 30x Office kaufen mußt!!!
Google mal nach terminalserviceplus - ich bin nicht von dieser Firma!

Herzliche Grüße

Heiko
Heiko, übernimmst du die Haftung im Falle eines fehlgeschlagenen SAMs und die Nachlizenzierungskosten?

Wenn ja, haben wir einen Deal. Ein Kunde will gerade einen neuen TS mit Office. ;)
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Mitglied: Dani
27.08.2014, aktualisiert um 21:11 Uhr
Guten Abend Ente,
Fakt ist, dass Windows Client-Betriebssysteme (dazu gehört Windows 7 - egal welche Edition) nicht von mehreren Benutzer gleichzeitig genutzt werden dürfen. Damit ist die Nutzung als RDS-Server ist lizenzrechtlich nicht erlaubt. Produkte die eine technische Beschränkung aushebeln verletzten das Urheberrecht. Bei Office gilt das selbe. Bei Multiuser-Umgebungen (wie hier gegeben) wird pro Gerät lizenziert und da gibt es auch keine Außnahmen.

  • Um auf einem virtuellem Desktop arbeiten zu dürfen ist Software Assurance Vorraussetzung.
  • Haften tut am Ende aber der Anwender bzw. das Unternehmen.
  • Dein beschriebenes Szenario würde bei einem Microsoft SAM durchfallen.

Microsoft würde sonst solche Firmen einfach verklagen - machen sie nicht, weil es eben legal ist.
Ich habe nichts von illegal geschrieben. Solche Produkte an sich sind nicht illegal, da diese auch auf RDS-Server entsprechend eingesetzt werden können und mit der entsprechenden Anzahl von CALs in Ordnung ist.


Gruß,
Dani
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Mitglied: ente
28.08.2014 um 03:52 Uhr
Hallo Dani,

Es steht nirgends ein Verbot in den Lizenzbedingungen zur Multi-User-Nutzung - es wird nur nicht von MS supportet!!!
Wenn es die Lizenzrechte verletzen würde, dann wäre sowas nicht verkaufbar - wie gesagt, ich bin nicht diese Firma und ich handle damit auch nicht, habe sie nur in der Praxis kennen gelernt - für kleinere Umgebungen bestimmt sinnvoll.
Was machst Du, wenn Du als Zugriffssoftware kein MS-BS verwendest? Richtig, Lizenzkosten sparen.
Für einen "Win 7 Ultimate RDS-Server" was rechtlich ein Workstation-BS ist, werden keine CAL´s benötigt - begreifst Du einfach nicht diese Lizenzierungslücke?
MS kann sie doch schließen, ist aber nicht geschehen ...
Du solltest Dir einfach mal die Website genauer anschauen, Notfalls kannst Du gerne in Leipzig beim Vertrieb anrufen und Dich aufklären lassen.
Ich denke nicht, das sowas durchfallen würde, aber sowas wird nicht von MS supportet, aber dafür supportet ja diese Firma diese Lösung.

Ich hätte nie gedacht, dass mein Hinweis auf eine kostengünstige legale Lösung so ein TamTam gemacht wird.
Rechtlich darf sich jeder selbst schlau machen.
Ich werde keine Deals machen geschweige für Nachlizensierungskosten aufkommen, aber fragt doch mal in Leipzig nach - vielleicht machen die es ja.
Denkt doch nicht so engstirnig und MS-lastig ...


Herzliche Grüße

Heiko
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Mitglied: Dani
28.08.2014, aktualisiert um 08:22 Uhr
Moin,
Es steht nirgends ein Verbot in den Lizenzbedingungen zur Multi-User-Nutzung - es wird nur nicht von MS supportet!!!
Folgender Auszug ist deutlich:
Windows client operating systems license terms do not permit multiple users to access or otherwise use one licensed copy of the software simultaneously.
Für einen "Win 7 Ultimate RDS-Server" was rechtlich ein Workstation-BS ist, werden keine CAL´s benötigt - begreifst Du einfach nicht diese Lizenzierungslücke?
Ich habe nie das Gegenteil behauptet. Es können keine CALs für Windows Clientbetriebssysteme gekauft werden, weil es nicht für Multiuser erlaubt ist.

Ich denke nicht, das sowas durchfallen würde, aber sowas wird nicht von MS supportet, aber dafür supportet ja diese Firma diese Lösung.
Entschuldige, aber das würde ich gerne mal schwarz auf weiß mit der Unterschrift des Auditors sehen!

Ich hätte nie gedacht, dass mein Hinweis auf eine kostengünstige legale Lösung so ein TamTam gemacht wird
Meinst du wie viele Unternehmen sich bei uns melden und fragen im welchen Rahmen diese Produkte eingesetzt werden dürfen? Manchmal könnt ich in den Schreibtisch beißen.

Rechtlich darf sich jeder selbst schlau machen.
Am Besten für eine Rechtsberatung den Anwalt aufsuchen...

Ich werde keine Deals machen geschweige für Nachlizensierungskosten aufkommen, aber fragt doch mal in Leipzig nach - vielleicht machen die es ja.
Es haftet immer der Kunde bei einem Audit. Der Kunde kann je nach Fall vllt. Systemhaus oder Hersteller in Regress nehmen, wenn er Beratungsfehler nachweisen kann bzw. das Lizenzmanagement vergeben hat.

Denkt doch nicht so engstirnig und MS-lastig ...
Wer Microsoft-Produkte einsetzt, sollte diese auch korrekt lizenzieren. Dafür gibt es EULA und PUR. Wer sich damit nicht auskennt, sollte entweder einen Berater ins Haus holen oder die notwendigen Dokumente lesen.


Gruß,
Dani
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Mitglied: ente
28.08.2014, aktualisiert um 09:16 Uhr
hab hier gerade noch was dazu gefunden (Beitrag 8):
http://www.mcseboard.de/topic/197396-lizenzfragenalternativen-zu-ms-rds ...
Bist Du das etwa, Dani?

Damit könnten wir die Diskussion hier beenden.

Herzliche Grüße

Heiko
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