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Frage Microsoft Windows Server

Medistar VMWare

Mitglied: Dany

Dany (Level 1) - Jetzt verbinden

04.05.2008, aktualisiert 05.05.2008, 6148 Aufrufe, 7 Kommentare

Hallo,
ich wollte fragen ob jemand schon mal versucht hat MediStar als VM einzusetzen?
Meine Idee ist folgende, in einer Artzpraxis wird in dem Netzwerk ein SBS Server für Exchange etc. genutzt. Jetzt möchte ich darauf auch gerne Medistar benutzen. Leider leider leider, funktionieren aber die Dienste von Medistar gerade auf der SBS version von Server 2003 sehr sehr sehr unzuverlässig und schlecht (stürzen 3 mal am Tag ab und müssen neu gestartet werden (nur die Dienste)). Deswegen würde ich gerne eine XP virtuelle Maschine drauf tun und dort Medistar laufen lassen. Ein weitere Vortteil den ich sehe, ist die Datensicherung und wiederherstellung. Wenn ich die VMWare regelmäßig nachts runterfahre, eine kopie auf eine USB festplatte mache und danach wieder starte, hätte ich jeder zeit die möglichkeit das system sogar an einem der clients zu starten, wenn der server ausfallen sollte.

Was haltet ihr von der Idee?

Gruß
Dany
Mitglied: Raanubis
04.05.2008 um 13:08 Uhr
Vorweg ich kenne Medistar nicht.

Aber VM-Ware braucht ne menge ressourcen und von daher das auf einem Server laufen zu lassen ziemlich ungünstig.

Du kannst aber folgendes machen wenn du eine entsprechende Fehlermeldung über den Absturz des Dienstes in den logs erhältst.
(ist vielleicht nicht das wahre aber sollte dann relativ zuverlässig funktionieren, auch mit den Abstürzen)

in Dienste, rechtsklick auf den Dienst -> eigenschaften, registerkarte wiederherstellen, dort sind die dropdownfelder, erster, zweiter, dritter Fehlschlag. Dort jeweils, Dienst neu starten anwählen.

Es behebt zwar nicht den Fehler könnte aber eine alternative zu VM-Ware sein, sobald der entsprechende Dienst abstürzt sollte er neu gestartet werden.

Ansonsten die Herstellerfirma kontaktieren und die logs vom Absturz hinschicken

mfg
Raanubis
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Mitglied: Dany
04.05.2008 um 13:16 Uhr
Das mit der herstellerfirma ist da so eine Sache... Weiß nicht ob die alle so sind, aber der Ansprechpartner den ich habe (und auf den ich immer wieder verwiesen werde) sagt immer nur, mit Server 2003 geht das, mit SBS Server 2003 nicht. Pech ....
Die Dienste schreiben leider keinen log... aber deinen Tip werde ich gerne mal ausprobieren.
Danke
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Mitglied: Raanubis
04.05.2008 um 13:54 Uhr
Als Kunde habt ihr ja eine gewisse Gewährleistung auf funktionalität der Software,
wenn der Dienst so häufig abstürzt, ist eine gewisse Funktionseinschränkung gegeben.

Ich nehme mal an das ihr soetwas wie ein Wartungsvertrag habt, also soll sich mal der entsprechende Ansprechpartner mal seine Puschen anziehen und nachschauen warum das nicht funktioniert. Dafür bezahlt ihr ja dann schliesslich durch diesen Dienstleisungsvertrag.

Extra Kosten dürften dann für euch nicht entstehen da es sich ja hierbei um ein mangel der Software (Medistar) handelt und nicht durch verschulden eurerseits.

Die Informationspolitik is seitens Medistar schon ziemlich mangelhaft soweit ich es festgestellt habe.

Also diesen Vorschlag den ich gemacht habe, nur zeitweilig am besten einsetzen und dem Supporter von Medistar den hintern heiss machen, es könnte ja im ungünstigsten fall sonst schlimmeres eintreten als nur ein Dienst-Ausfall seitens der Software.

Allerdings weiss ich dann nicht wer für was dann haftbar gemacht werden kann.

mfg
Raanubis
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Mitglied: Dynadrate
04.05.2008 um 14:00 Uhr
Neben der von Raanubis beschriebenen Variante gibts noch folgende Möglichkeit: Schreib ne batch die den Dienst neu startet:
net stop %Dienstname%
net start %Dienstname%

Das ist keine Lösung, aber bis Medistar das Problem behoben hat ists nen Workaround
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Mitglied: Raanubis
04.05.2008 um 14:09 Uhr
oben eigentlich überlesen, warum ka ^^.

Aber Thema Datensicherung:

Es sollten min 2 Platten sein, redundanz.

1 Platte ist für inkrementelles Backup, aktualisiert täglich,
1 Platte für wöchentliches , entweder auch inkrementell oder komplett Backup.

Ein Datenträger davon ausserhalb der Praxis aufbewahren, dem arzt mitgeben oder so.
der 2. Datenträger sicher eingeschlossen.

Die Daten müssen glaub ich für 10 Jahre verfügbar sein, wenn ich mich recht erinnere.

mfg
Raanubis
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Mitglied: wiesi200
04.05.2008 um 16:04 Uhr
Ich würde mir mal XEN in der Express Version ansehen. Das ganze frisst nicht so viele Ressourcen und ist kostenlos.
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Mitglied: Dany
05.05.2008 um 07:40 Uhr
Hi,
das System läuft sowieso mit 2 Platten im Raid und es wird täglich auf externe Platten gesichert, den vorteil bei de vm sicherung den ich noch sehe (und meinte), ist das wenn die hardware ausfallen sollte oder eine starkveränderte hardware zu einsatz kommt, oder oder oder, der Administrative Aufwand das System umzustellen ja relativ gering ist. VM auf neues oder ersatz system kopieren und starten, netzwerkeinstellungen, angelegte User etc. und alles stehen ja in der vm

Das mit der Batch datei hab ioch bereits realisiert, die 3 services werden regelmäßig morgens und in der mittagszeit neu gestartet und die damen können dies über eine batch auch manuell machen.
Trotzdem noch mal danke schön.

gruß
Andy
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