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Migration, ja oder nein? SBS 2003 zu SBS 2011

Frage Microsoft Windows Server

Mitglied: HKN.Berlin

HKN.Berlin (Level 1) - Jetzt verbinden

22.09.2012 um 13:04 Uhr, 4877 Aufrufe, 11 Kommentare

Guten Tag an alle!

Es soll ein SBS 2003 auf alter Hardware durch SBS 2011 auf neuer Hardware ersetzt werden.
Da ich noch keine praktischen Erfahrungen mit einer solchen Aufgabe sammeln konnte, hoffe ich auf ein paar Tipps und Hilfe von euch!

Die Situation ist wie folgt:

- der alte SBS 2003 arbeitet als Mail- und Dateiserver
- es gibt 10 Clients (7 vor Ort und 3 in einem anderen Büro)
- vom alten Admin weiß ich, dass die Konfiguration des alten Servers ziemliches Flickwerk und nicht optimal ist

Würdet ihr mir eine Migration empfehlen oder SBS 2011 neu aufsetzen?

Ich tendiere bisher zu einem neu Aufsetzen des Servers. Ich müsste ja lediglich SBS 2011 installieren, konfigurieren, dann die Projektdateien vom alten Server rüberkopieren sowie die Emailpostfächer als PST Dateien exportieren und auf dem neuen Server wieder importieren. Das klingt für mich irgendwie überschaubarer als eine Migration.

Wenn ich mich nicht irre hätte das auch den Vorteil, dass ich den neuen Server in Ruhe konfigurieren und testen kann und bei Problemen einfach wieder den alten Server anschließe, oder?

Welche Erfahrungen habt ihr gesammelt?
Danke schon mal für Tipps und Hilfestellungen!

LG Peter
Mitglied: HubertN
22.09.2012, aktualisiert um 14:52 Uhr
Moin

da gehen die Meinungen auch hier auseinander.

(...) dass die Konfiguration des alten Servers ziemliches Flickwerk und nicht optimal ist

diese Frage würde ich doch zuallererst einmal ganau klären. Was macht an dem alten Server denn Probleme ?

Ich müsste ja lediglich SBS 2011 installieren, konfigurieren (...)

Du vergisst, dass du eine neue Domäne aufestzt. Deine Überlegungen, was da alles zu erledigen ist, schließt noch nicht ein, dass du die Clients in die neue Domäne bringen, die Profile migrieren musst etc. Das macht dann doch einiges Arbeit und genau das führt zwangsläufig zu Ausfallzeiten. Es sei denn, du willst das Wochenende durch arbeiten...

Ich für meinen Teil migriere eigentlich lieber, als neu zu installieren. Letzteres würde ich nur machen, wenn es garnicht anders geht - das habe ich aber persönlich noch nie erlebt (und ich habe schon einige dieser Migrationen durchgeführt)
Um dir den Weg der Migration einmal genauer anzusehen, schaue dir mal die bei Microsoft erhältliche Anleitung an. Versuche nicht, irgendeine im Netz erhältliche Kurzanleitung mit vielen schönen Bildern zu nutzen (so was hatten wir hier schon...) - die sind dann meist an der einen oder anderen Stelle unvollständig, was dann irgendwann zu Problemen führen wird. Das Dokument sieht schlimmer aus, als es wirklich ist. ggf. können viele Teile weggelassen werden (wie z.B. die Sharepointmigration, sollte das nicht aud dem 2003 genutzt worden sein)

Ich sehe eigentlich nur Vorteile bei einer Migration, denn die kann nebenbei ablaufen. An einem Abend stößt du den Umzug der Postfächer an, an einem anderen kopierst du die Datenverzeichnisse und passt vorher die Anmeldescripte an. So bekommen die Mitarbeiter nicht mal richtig was mit vom Serverumzug...

Gruß

Hubert
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Mitglied: 16568
23.09.2012 um 00:15 Uhr
Zitat von HubertN:
Moin

da gehen die Meinungen auch hier auseinander.

Nö, das denke ich nicht.

Ich für meinen Teil migriere eigentlich lieber, als neu zu installieren. Letzteres würde ich nur machen, wenn es
garnicht anders geht - das habe ich aber persönlich noch nie erlebt (und ich habe schon einige dieser Migrationen
durchgeführt)

Auch schon beim SBS?
Falls nein, dann unterlasse in Zukunft bitte so tolle Anmerkungen.
Problem beim SBS 2011: Hardwareanforderungen, welche Migrationen auf alter Hardware meist unmöglich machen.
(aber das weißt Du ja sicherlich schon, gelle...?)

Ich sehe eigentlich nur Vorteile bei einer Migration, denn die kann nebenbei ablaufen. An einem Abend stößt du den
Umzug der Postfächer an, an einem anderen kopierst du die Datenverzeichnisse und passt vorher die Anmeldescripte an. So
bekommen die Mitarbeiter nicht mal richtig was mit vom Serverumzug...

Ja klaaaaaaar, und wenn die Kiste verbogen is, dann stößt Du das Ding abends an, und am Morgen, wenn Du kommst, steht das Ding entweder still/Bluescreen und Du suchst ein Backup, oder irgendwelche tollen Settings aus der alten Maschine verhindern eine Migration (der Exchange ist ja auch ein KLEIN WENIG ANDERS als der vorherige, aber das hast Du scheinbar geflissentlich überlesen...?).

Nee nee, bei einem SBS, der von irgendwem vorher gemacht wurde, da mache ich keine Migration, sondern lieber eine Neuinstallation.
Und zwar aus folgenden Gründen:

1. der Assistent funktioniert bei einer Neuinstallation reibungslos -> viel Zeitersparnis

2. ein SBS ist für max. 75 Clients ausgelegt, meistens sind es jedoch viel weniger (5-25), und beim Threadstarter sind es 10; die paar Profile schiebt man mit links, wobei auch hier die Frage ist, Win XP CLients, oder schon Win7

3. NUR Mail und Files -> grundsätzlich Neuinstallation, weil den Exchange hat man auch mit Sonderkonfig nach max. 2-3 Stunden durch, und wer einen Fileserver nicht hinkriegt -> lieber nicht Admin spielen
(und die Zugriffsrechte, dafür gibt es nette Drittanbietertools, die man schnell auf der alten Kiste installiert hat, und so nette Listen ausspucken; kostet Geld, spart VIEL Zeit...)


Tu mir und den anderen Admin-Kollegen hier also einen Gefallen:
mach nicht einen auf schlau, und einem anderen Kollegen mit falschen Ratschlägen den Arbeitsalltag schwer.
Mag sein, daß man in DEINER Firma so arbeitet; in rational/kosteneffizienten Firmen analysiert man aber Ausgangszustand, Anforderungen und Zielprofile, und dann kann man sehr nüchterne Entscheidungen treffen.


So long,

Lonesome Walker
Bitte warten ..
Mitglied: HubertN
23.09.2012, aktualisiert um 18:51 Uhr
Zitat von 16568:
> Zitat von HubertN:
> ----
> da gehen die Meinungen auch hier auseinander.

Nö, das denke ich nicht.

ähhhh - also was denn nun ?! Deine Meinung scheint ja nun doch ein wenig anders zu sein. Meine Meinung zählt also nicht ? Interessant...

Auch schon beim SBS?

Das macht für mich eigentlich keinen Unterschied...

Falls nein, dann unterlasse in Zukunft bitte so tolle Anmerkungen.

das entfällt dann ja wohl...

Problem beim SBS 2011: Hardwareanforderungen, welche Migrationen auf alter Hardware meist unmöglich machen.

war hier irgendwo von alter Hardware die Rede ? Nein, denn

Zitat von HKN.Berlin:
Es soll ein SBS 2003 auf alter Hardware durch SBS 2011 auf neuer Hardware ersetzt werden

Wer lesen kann, ist oftmals doch klar im Vorteil...

Ja klaaaaaaar, und wenn die Kiste verbogen is, dann stößt Du das Ding abends an, und am Morgen, wenn Du kommst, steht
das Ding entweder still/Bluescreen und Du suchst ein Backup, oder irgendwelche tollen Settings aus der alten Maschine verhindern
eine Migration (der Exchange ist ja auch ein KLEIN WENIG ANDERS als der vorherige, aber das hast Du scheinbar geflissentlich
überlesen...?).

Deshalb habe ich auch gleich als ersten Punkt aufgeführt, dass man sicher erst einmal fesstellen sollte, was denn an dem alten Server gefrickelt wurde. Meist bedeutet rungefrickel doch eher, dass an dem Server das eine oder andere Programm installiert und auch mal wieder deinstalliert wurde. Ein geschrottetes AD - das ist eigentlich so robust, dass das fast unmöglich ist. Und wenn das AD sauber ist, sehe ich da nicht die Probleme, die du da siehst. Und für den unwahscheinlichen Fall, dass da doch etwas schief geht, hat man ja sicher ein Backup vorher angefertigt. Mir ist das aber noch nicht passiert, denn ich arbeite sauber und ordentlich.

1. der Assistent funktioniert bei einer Neuinstallation reibungslos -> viel Zeitersparnis

Und bei einer Migration nicht ?? Antwortdatei erstellen, installieren und die halbe Migration erledigt sich von alleine. Das mit der Zeitersparnis sehe ich absolut nicht.

2. ein SBS ist für max. 75 Clients ausgelegt, meistens sind es jedoch viel weniger (5-25), und beim Threadstarter sind es 10;
die paar Profile schiebt man mit links, wobei auch hier die Frage ist, Win XP CLients, oder schon Win7

Fragen, die mich nicht einmal ansatzweise interessieren, wenn ich migriere. Du verbringst Zeit mit überflüssigen Details.

3. NUR Mail und Files -> grundsätzlich Neuinstallation, weil den Exchange hat man auch mit Sonderkonfig nach max. 2-3
Stunden durch, und wer einen Fileserver nicht hinkriegt -> lieber nicht Admin spielen
(und die Zugriffsrechte, dafür gibt es nette Drittanbietertools, die man schnell auf der alten Kiste installiert hat, und so
nette Listen ausspucken; kostet Geld, spart VIEL Zeit...)

Da reicht mir denn ein einfaches robocopy aus. Kostet nichts und arbeitet während ich Kaffeee trinke oder wieder zu Hause sitze und mich um die angenehmen Dinge des Lebens kümmere. Und wenn du nicht in der Lage bist, einen Exchange ohne Neuinstallation zu migrieren, dann sollte nicht ich mir Gedanken um meinen Job machen.

Tu mir und den anderen Admin-Kollegen hier also einen Gefallen:
mach nicht einen auf schlau, und einem anderen Kollegen mit falschen Ratschlägen den Arbeitsalltag schwer.
Mag sein, daß man in DEINER Firma so arbeitet; in rational/kosteneffizienten Firmen analysiert man aber Ausgangszustand,
Anforderungen und Zielprofile, und dann kann man sehr nüchterne Entscheidungen treffen.

Du willst mir also quasi hier den Mund verbieten, nur weil ich anderer Meinung bin als du ? Ich mache das Geschäft seit über 20 Jahren und das lasse ich mir so ganz sicher nicht sagen.

Ich bin gerade ein wenig "not amused". Und da geht es sicher nicht darum, dass du anderer Meinung bist. Das geht schon klar und das gehört dazu. Aber höre auf, Leute, deren Meinung nicht mit deiner eigenen übereinstimmt, gleich als unfähige Idioten abzustempeln. Das ist Kategorie "unterste Schublade". Und wenn das dein Lebensmotto ist, dann verstehe ich auch denn Sinn deines Nicks !
Bitte warten ..
Mitglied: redocomp
25.09.2012 um 22:21 Uhr
hi,

ich wäre auch für die Migration.
Ebenfalls schon einige SBS Migration selber erfolgreich durch geführt, u.a. auch mit Servern, welche vorher durch andere Admins betreut wurden.
Bei den Argumenten bin ich ganz bei HUBERT N.

redocomp
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Mitglied: 16568
26.09.2012 um 01:20 Uhr
Zitat von HubertN:
> Problem beim SBS 2011: Hardwareanforderungen, welche Migrationen auf alter Hardware meist unmöglich machen.

war hier irgendwo von alter Hardware die Rede ? Nein, denn

> Zitat von HKN.Berlin:
> Es soll ein SBS 2003 auf alter Hardware durch SBS 2011 auf neuer Hardware ersetzt werden

Wer lesen kann, ist oftmals doch klar im Vorteil...

JA genau, Du Schlauberger, und wie machste die Migration dann?
Ziehste zuerst den alten SBS 2003 auf die neue Hardware um???
Oleck...

> 2. ein SBS ist für max. 75 Clients ausgelegt, meistens sind es jedoch viel weniger (5-25), und beim Threadstarter sind
es 10;
> die paar Profile schiebt man mit links, wobei auch hier die Frage ist, Win XP CLients, oder schon Win7

Fragen, die mich nicht einmal ansatzweise interessieren, wenn ich migriere. Du verbringst Zeit mit überflüssigen
Details.

Oh, echt?
Du warst doch der, der alleine schon wegen den Profilen eine Migration bevorzugt...?

Da reicht mir denn ein einfaches robocopy aus. Kostet nichts und arbeitet während ich Kaffeee trinke oder wieder zu Hause
sitze und mich um die angenehmen Dinge des Lebens kümmere. Und wenn du nicht in der Lage bist, einen Exchange ohne
Neuinstallation zu migrieren, dann sollte nicht ich mir Gedanken um meinen Job machen.

Oh ja, hier kommen die Schlauberger...
Wenn Du auch nur einen Bruchteil meiner Arbeitserfahrung hättest, würdest Du sowas nicht sagen, daher tippe ich bei Dir mal auf Berufseinsteiger...

KLAR kann man einen Exchange ohne Neuinstallation migrieren, aber warum zum Geier soll ich das tun?
Wenn ich lese "Gefrickel", dann mache ich mir nicht noch mehr Arbeit, Du hingegen scheinst Deine Kunden da dann wohl eher doch zu schröpfen...

Du willst mir also quasi hier den Mund verbieten, nur weil ich anderer Meinung bin als du ? Ich mache das Geschäft seit
über 20 Jahren und das lasse ich mir so ganz sicher nicht sagen.

Hui, ach, jetzt weiß ich, wer hier in Deutschland so viel kaputt macht...
Sorry, aber kosteneffizient ist echt was anderes!
Und das Alter sagt leider, wie in Deinem Falle, nichts über Qualifikation aus.
Ich gehe dann aber wenigstens von irgendwelchen MS-Zertifikaten aus...?

Da fällt mir ja noch der andere Dienstleister neulich bei einem Kunden ein, der macht sein Geschäft auch schon seit über 20 Jahren, aber so wirklich lief da gar nix, bis ich da eben dazu kam.
War schon nett, nicht korrekt lizensierte Software (von SBS über Acronis, Office, etc... hat der auch immer so gemacht, wie sich nachher herausstellte...)

Ich bin gerade ein wenig "not amused". Und da geht es sicher nicht darum, dass du anderer Meinung bist. Das geht schon
klar und das gehört dazu. Aber höre auf, Leute, deren Meinung nicht mit deiner eigenen übereinstimmt, gleich als
unfähige Idioten abzustempeln. Das ist Kategorie "unterste Schublade". Und wenn das dein Lebensmotto ist, dann
verstehe ich auch denn Sinn deines Nicks !

Und Du kannst leider nicht verstehen, warum ICH not amused bin, weil Dir anscheinend grundlegende Vorgehensweisen bei "Gefrickel" nicht so bekannt sind.
Klar, bei einem Kumpel, wenns schnell/billig sein soll, da mach ich dann auch Gefrickel reparieren;
aber bei einem Kunden versuche ich dann halt doch 100% zu geben.


Sorry

Lonesome Walker
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Mitglied: HubertN
26.09.2012, aktualisiert um 10:09 Uhr
JA genau, Du Schlauberger, und wie machste die Migration dann?
Ziehste zuerst den alten SBS 2003 auf die neue Hardware um???
Oleck...

Du versuchst mir hier klarzumachen, welch ausgesprochen üppige Kompetenz bei den Kunden mit dir ins Haus kommt und weißt noch nicht einmal, dass ein Inplace-Update überhaupt nicht möglich ist ?! Das scheitert bereits an der Tatsache, dass die Migration einen Wechsel von 32 Bit nach 64 Bit mit sich bringt.

In Anbetracht deiner offensichtlichen Ahnungslosigkeit, wäre ich an deiner Stelle ein wenig vorsichtiger mit Bemerkungen, die die Kompetenz anderer bezweifeln. Mir sagt diese Äußerung gerade, dass du noch niemals versuchst hast, einen SBS zu migrieren. Sonst wüsstest du, dass schon dein Ansatz vollkommen unsinnig ist.


Ohne jetzt auf deine weiteren Ausführungen genauer eingehen zu wollen (mit deinem ersten Satz hast du dich wohl soweit geoutet, dass ich mir das Kommentieren des anderen Unsinns spare), will ich aber noch einmal klarstellen, weshalb meiner Meinung nach eine Migration deutlich die bessere Variante ist:

1. Der Kunde bekommt einen Festpreis für die Migration - das kann man sich durchaus als Firma leisten, denn die Arbeit ist gut abschätzbar.
2. Ich fahre mit dem neuen Server zum Kunden und starte die Installation im Migrationsmodus. Eine Überprüfung des bestehenden Servers und eine Datensicherung ist selbstverständlich durchgeführt worden.
3. Ich gehe Mittag essen
4. Ich schließe die Grundinstallation des neuen Servers ab und richte mir den Remotezugriff für beide Server ein.
5. Ich verabschiede mich vom Kunden und teile ihm mit, dass ich in ein paar Tagen für die abschließenden Arbeiten wieder komme
6. Die restliche Migration kann ich bequem remote vom Schreibtisch aus erledigen. "Step by step". An einem Abend starte ich dabei den Umzug der Postfächer, am nächsten Abend ändere ich die Anmeldescripte und starte das Kopieren der Freigaben. Alles Aktionen, von denen der Kunde und seine Mitarbeiter nicht einmal richtig was mitbekommen.
7. Nach erfolgreicher Migration verbringe ich noch ein wenig Zeit beim Kunden um die Arbeitsumgebung an den Clients zu kontrollieren. Was sich normalerweise auf ein reines Kontrollieren beschränkt.
8. Der Kunde ist zufrieden, weil sein Serverumzug ohne jegliche Ausfallzeit über die Bühne gegangen ist. Seine Mitarbeiter konnten jeden Tag ganz normal ihrer Tätigkeit nachgegehen und wurden von niemandem gestört, der sie von ihrem Platz vertrieben hat, weil er jetzt an ihrem Profil was rumfrickeln musste... Der Kunde hat noch nicht mal richtig mitbekommen, dass er inwischen komplett auf dem neuen Server arbeitet.
9. Ich fahre wieder in die Firma und schreibe die Rechnung, hänge noch die Übersicht aus dem Teamviewer mit dran und schließe damit den Fall ab.


Was wäre übrigens verloren, sollte es mit der Migration tatsächlich mal in die Hose gehen ? Lediglich ein Installationsversuch für einen SBS 2011. Mehr nicht. Ich hätte immer noch die Option, die Migration abzubrechen und den Weg einer Neuinstallation einzuschlagen.


Mein ganz ehrlicher Rat an dich: Bevor du so vom Leder ziehst, setze dir zuerst einmal einen SBS 2003 auf und führe einmal die Migration durch. Im Gegensatz zu dir, habe ich Erfahrung mit beiden Varianten Und nur dann ist man doch eigentlich dazu in der Lage, ein qualifiziertes Urteil abzugeben.
Bitte warten ..
Mitglied: 16568
27.09.2012, aktualisiert um 21:35 Uhr
Zitat von HubertN:
Du versuchst mir hier klarzumachen, welch ausgesprochen üppige Kompetenz bei den Kunden mit dir ins Haus kommt und
weißt noch nicht einmal, dass ein Inplace-Update überhaupt nicht möglich ist ?! Das scheitert bereits an der
Tatsache, dass die Migration einen Wechsel von 32 Bit nach 64 Bit mit sich bringt.

Hm, wo habe ich was von INPLACE geschrieben...?

Mir sagt diese Äußerung gerade, dass du noch niemals versuchst hast, einen SBS zu
migrieren. Sonst wüsstest du, dass schon dein Ansatz vollkommen unsinnig ist.

WELCHER Ansatz denn?
Du weißt ja gar nicht, was ich vorhatte...?

1. Der Kunde bekommt einen Festpreis für die Migration - das kann man sich durchaus
als Firma leisten, denn die Arbeit ist gut abschätzbar.

Kommt auf das Gefrickel an.

2. Ich fahre mit dem neuen Server zum Kunden und starte die Installation im Migrationsmodus.
Eine Überprüfung des bestehenden Servers und eine Datensicherung ist selbstverständlich
durchgeführt worden.

Hmja, und bereits hier wirst Du vielleicht bemerken, daß Dein Wunsch und die Realität ein wenig auseinanderklaffen.
Erst kürzlich mußte ich feststellen, daß es auch Server gibt, die so verkorkst sind, daß ein Neustart nicht möglich ist, und das vorhandene Backup, naja, einfach nicht auf Funktionalität geprüft wurde.
Da half dann nur stundenlanges NACHGEFRICKEL, Austauschen von Systemdateien mit entsprechendem Patchlevel, etc...
(und das ist eigentlich gar nicht mal so selten der Fall, ich hatte ja auch HIER schon mal ein ähnliches Problem...)

3. Ich gehe Mittag essen
4. Ich schließe die Grundinstallation des neuen Servers ab und richte mir den Remotezugriff für beide Server ein.

Wie schon gesagt, wenn Dir bis dahin nix dazwischen gekommen ist.
Ich frage mich ja ernsthaft, habe nur ich so verbogene Dosen...?

5. Ich verabschiede mich vom Kunden und teile ihm mit, dass ich in ein paar Tagen für die abschließenden Arbeiten
wieder komme

Der war gut.

Also, normalerweise wünsche ich einem Kollegen sowas ja nie, aber:
ich wünsche Dir mal den Fall, daß Du einen SBS 2003 mit angeblich aktuellem Patchstand kriegst.
Was man Dir nicht gesagt hat, daß vorher mit dem ERD-Commander eine Systemreparatur stattgefunden hat, und somit systemrelevante Dateien im Windows-Verzeichnis durch eine veraltete Version ausgetauscht wurden.

So, und dann wollen wir mal sehen, wie toll das dann bei Dir mit der Migration geht.
Du kommst nämlich gar nicht dazu.

Bitte, sieh es doch ein:
nicht immer ist eine Migration bei FRICKEL möglich, und aus meiner Erfahrung sind gerade die SBS-Kunden die Leute, die sich keine guten Admins leisten können/wollen, und dann halt beim Switch zur neuen Version ein wenig mehr hinlegen/Federn lassen.

Was wäre übrigens verloren, sollte es mit der Migration tatsächlich mal in die Hose gehen ?

Zeit. Und Dein geplantes Budget :-P
Und ab und an noch ein nicht funktionierender SBS 2003, den Du dann auch noch flicken darfst.


Mein ganz ehrlicher Rat an dich: Bevor du so vom Leder ziehst, setze dir zuerst einmal
einen SBS 2003 auf und führe einmal die Migration durch. Im Gegensatz zu dir, habe ich
Erfahrung mit beiden Varianten Und nur dann ist man doch eigentlich dazu in der Lage,
ein qualifiziertes Urteil abzugeben.

Hm, leider irrst Du, aber wayne.
Ich glaube, ich habe schon mehr als 50 von den Kisten migriert/geflickt/neu installiert (auch von 2003 auf 2008, genauso lustig...).
Lediglich mit dem SBS-Sicherungsassistenten stehe ich noch auf dem Kriegsfuß, da dieser ab und an anders als beim großen Bruder nicht so tut wie er soll (Thema Datensicherung auf USB-Platte, und angeblich wird da dann automatisch älteres Zeug gelöscht... und hey, bitte nicht steinigen, ich bin kein Freund von USB, aber Kundenwünsche muß man ja auch akzeptieren, nech...?)


Lonesome Walker
PS: you will have a PN.
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Mitglied: geTuemII
27.09.2012, aktualisiert 28.09.2012
Nabend, die Herrn,

irgendwie würde ich es begrüßen, wenn ihr mal wieder auf den Boden der^w^w^w^die Frage zurückkommen könntet... Falls ihr euch trotzdem duellieren woll, stelle ich mich aber gerne als Sekundant zur Verfügung.

Hallo Peter,

nachdem der MS Migration Guide SBS 2003 --> SBS 2011 zwischenzeitlich keine größeren Klopse mehr enthält (beim 2008er war das noch ganz anders), kann mensch durchaus eine Migration andenken. Allerdings wird das nur bei einem sauber konfigurierten so problemlos funktionieren, wie HubertN es beschreibt.

Angesichts der Tatsache, daß der alte Server offenbar gefrickelt ist und es nur 10 Clients (auch 10 Profile?) sind, würde ich mich für eine Neuinstallaition entscheiden. Die nutze ich gerne mal, Altlasten zu entsorgen und Systeme vernünftig aufzubauen. Letzteres besonders dann, wenn ich es weiter betreuen soll.

geTuemII

BTW: @Walker, 2003 --> 2008 war noch lustiger...
Bitte warten ..
Mitglied: HubertN
28.09.2012, aktualisiert um 10:09 Uhr
Ich frage mich ja ernsthaft, habe nur ich so verbogene Dosen...?

das wäre wohl eine Möglichkeit

Ich werde weiterhin auf die Lösung Migration setzen. Ich bin da bislang gut mit gefahren, aber es kann ja sein, dass Walker andere Erfahrungen gemacht hat (auch wenn (s.o.) das ja eigentlich nicht so aussieht...).

Mein Vater hat früher schon immer zu mir gesagt "Der Ton macht die Musik". Recht hatte er und genau damit habe ich hier so mein Problem gehabt.

Schönes WE + eod

Hubert
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Mitglied: hyperion
19.10.2012 um 09:49 Uhr
Hallo,

ich weiss nicht ob hier noch jemand liest aber ich wollte nicht gleich einen neuen Thread aufmachen.

Was wird eigentlich alles migriert? Nicht Windows Programme (S-firm, SQL-Anwendungen ...) muß ich ja sicher neu installieren. Nicht lachen aber das sind Fragen, die die Welt (mich) bewegen.
Wenn ich das richtig verstanden habe, muß ich nach der Migration die PC's nicht: raus aus der alten Domäne rein in die neue Domäne (auch wenn Domänenname, ip, Servername identisch sind), Freigaben neu, Drucker neu.
Aktive Exchange Konten habe ich auf dem SBS2003 nicht.

Vielleicht kann ja mal jemand antworten, der das alles schon durch hat.

George
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Mitglied: HubertN
19.10.2012 um 15:17 Uhr
Moin

Zitat von hyperion:
Was wird eigentlich alles migriert? Nicht Windows Programme (S-firm, SQL-Anwendungen ...) muß ich ja sicher neu
installieren. Nicht lachen aber das sind Fragen, die die Welt (mich) bewegen.

migriert wird der SBS-Server. inkl. Exchange, Sharepoint, WSUS. Alles, was 3rd-Party ist, muss schon händisch umgezogen werden.

Wenn ich das richtig verstanden habe, muß ich nach der Migration die PC's nicht: raus aus der alten Domäne rein in
die neue Domäne (auch wenn Domänenname, ip, Servername identisch sind), Freigaben neu, Drucker neu.
Aktive Exchange Konten habe ich auf dem SBS2003 nicht.

Wernn du migrierst bleibt die Domäne bestehen und dementsprechend bleiben die Clients so wie sie sind.

Gruß
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