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NAS-Laufwerk als Backup für Fileserver an einem anderen Standort einrichten

Frage Hardware SAN, NAS, DAS

Mitglied: Heureka

Heureka (Level 1) - Jetzt verbinden

19.08.2010 um 09:05 Uhr, 9478 Aufrufe, 10 Kommentare

Hallo,

ich möchte die Backupstrategie für den Fileserver (Windows SBS 2003) in unserem kleinen Unternehmen umstellen von einer momentanen Sicherung auf Bandlaufwerken auf eine Sicherung per NAS-Laufwerk.
Das NAS-Laufwerk soll aus Gründen der Sicherheit (falls das Büro mal abfackeln sollte oder der Server sonstwie zerstört wird) jedoch nicht im Büro stehen, sondern an einem anderen Standort.
Zur Zeit nutzen wir Symantec Backup Exec 12.0 als Sicherungssoftware.

Da ich wenig Erfahrung mit solchen Dingen bislang habe, ist meine Frage ob jemand nützlich Tipps hat wie man dies umsetzt?

Meinen ersten Recherchen zufolge müsste es ein NAS-Laufwerk sein, dass einen FTP-Server integriert hat und das Backup entweder per Synchronisation oder auch per Backup-Software erfolgen kann. Eigentlich sollte Symantec Backup Exec diese Form des Backups (Erkennung des NAS-Laufwerk am entfernten Standort als Zielmedium) doch auch unterstützen, oder?
Damit das NAS-Laufwerk ins lokale Netzwerk einbezogen werden kann muss es vermutlich per FTP- (unsicher?) oder VPN-Verbindung (sicherer?) angemeldet werden?
Hat jemand schon mal so etwas eingerichtet und kann eventuell auch ein NAS-Gerät empfehlen. Meine Tendenz geht zum QNAP TS-210 oder dem QNAP TS-219p, so dass man gleichzeitig noch ein RAID1-System hat und die Daten gespiegelt vorliegen.

Für jedwede Tipps und Hinweise bin ich sehr dankbar.
Mitglied: 1983Hitcher
19.08.2010 um 09:36 Uhr
Die Sicherung auf einem Nas an einem anderen Standort ist eine ausgezeichnete Idee wie ich finde, wir setzen das bei unseren Kunden ebenfalls so um.Bei uns ist es allerdings so

- Wir haben 2 NAS Geräte mit exakt der gleichen Konfiguration
(gleiche Ip Adresse gleiche Passwörter)
- Jeden Morgen nachdem nachts das Backup gelaufen ist wird die NAS Station getauscht und ein Verantwortlicher nimmt diese mit nach Hause.

Wenn wir ein Backup übers Internet machen würden, würde der Server wahrscheinlich die ganze Nacht dafür brauchen da wir auf VOLL Backups setzen. (OS und Benutzerdaten)

Falls du dennoch eine Lösung fürs Internet suchst hätte ich da ein Vorschlag

1. Bei einem Vertrauenswürdigen Mitarbeiter der eine gute Internetleitung hat wird ein VPN fähiger Router installiert mit 3 Netzwerkkarten.
z.B Endian natürlich wird darauf VPN aktiviert.
2. Die erste Karte wird mit dem Modem Verbunden (ROTES NETZ)
3. Die 2. Karte wird mit dem NAS verbunden (Blaues Netz)
4. Die 3 Karte wird mit seinem Lokalen Heim Netz verbunden (Grünes Netz)

5. Nun wird auf eurem Server ein VPN Client installiert welcher die Verbindung jeden Abend um etwa 21 Uhr mit dem Router des Mitarbeiters Herstellt.
- Der Vorteil dabei die Nas wird genau wie Vorher als Netzlaufwerk im Arbeitsplatz angezeigt so dass du an der Konfiguration der Bankensoftware gar nichts mehr ändern musst.)
6. Nachdem das Backup gelaufen ist (sollte Mann vorher Testen also wie lange die brauch) Trennt Windows die VPN Verbindung.

Aus Sicherheitsgründen sollte aber innerhalb der Firma auch noch ein NAS fürs Backup Installiert werden falls beim Mitarbeiter die Bude abfackelt.
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Mitglied: Dirmhirn
19.08.2010 um 14:54 Uhr
Hi!

Bin auch gerade an dem Thema drann. Allerdings wird das NAS bei uns vorerst nur im Nebengebäude stehen, also noch im LAN.

Meine Idee ist derzeit ein NAS mit Win-Freigabe, auf das ich per Robocopy alle Änderungen spiegel.

FTP direkt übers Internet würde ich dir abraten - ist ja nicht verschlüsselt. Außerdem ist es damit nicht wirklich "im LAN". sondern wie ein FTP-Server - incl aller Attacken die so im Netz für diese herumschwirren.
hast du schon berechnet wie lang das Backup theoretisch dauert? Datenmenge/Up-Down-Bandbreite

Gibt es eigentlich NAS die einen VPN (SSL) Client eingebaut haben?

Aus Sicherheitsgründen sollte aber innerhalb der Firma auch noch ein NAS fürs Backup Installiert werden falls beim Mitarbeiter die Bude abfackelt.
wenn ihr ein knappes Budget habt, würde ich da eher eine externe HDD an den Server hängen und dorthin per Robocopy spiegeln. Ist auch praktisch wenn du schnell mal eine Datei wiederherstellen musst.

Symantec BE kann schon auf eine Disk sichern, allerdings finde ich für reine Datenbackups, eine Kopie (zb mit Robocopy besser, da du dann auch direkt auf die Daten zugreiffen kannst. (dafür aber nicht komprimieren uä.)

sg Dirm
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Mitglied: 60730
19.08.2010 um 16:15 Uhr
moin,

  • zum Thema "Festplatten nach Hause tragen" - möchte ich eigentlich an dieser Stelle nix sagen....
  • zum Thema Sicherung von Band auf Platte umstellen -eigentlich auch nix....
  • Zum Thema Sicherung via VPN:

  • Wie ist die Leitung denn dimensioniert?
(eine "normale Internet Leitung ist üblicherweise asymmetrisch ausgelegt - kleiner upload großer download)

Das du dazu etwas mehr, als nur das NAS und zwei Endpunkte brauchst - sollte dir klar sein.
Auch die eventuelle zwangstrennung des Providers wärend des Backups muß in deinem Konzept berücksichtigt werden.

Fakt ist - ich würde das so nicht machen - oder meine Hand ins Feuer legen.

Gruß
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Mitglied: 1983Hitcher
19.08.2010 um 16:50 Uhr

Fakt ist - ich würde das so nicht machen - oder meine Hand ins Feuer legen.


Jetzt bin ich aber mal gespannt.
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Mitglied: 60730
19.08.2010 um 17:28 Uhr
Zitat von 1983Hitcher:
>
> Fakt ist - ich würde das so nicht machen - oder meine Hand ins Feuer legen.
>

Jetzt bin ich aber mal gespannt.
?

Die statische Wahrscheinlichkeit das.....oder andersherum...

Ich kenne mehr Kollegen, die im letzten Jahr auf dem kurzen Weg von der Arbeit nach Hause einen Unfall hatten, als wir in meiner ganzen Laufbahn Servercrashe wegen Festplattendefekt hatten.

Wir legen unsere Bänder und unsere Festplatten in den Safe, wo Sie hingehören und der 8 Stunden Brandlast incl. einem Sturz aus 12 Metern aushält.

  • Backup auf NAS & oder USB halte ich für grob fahrlässig, wenn Sie das einzigste "Backup" sind.
Ein NAS mit grandiosen 256 MB Ram und nem 800er Prözelchen - auch da - ich mache sowas nicht.

Also - wenn ich - von unserem Versicherungsfuzzi - solche Auflagen bekomme - dann werde ich hier einem anderen nicht raten, dass er das "anders" / "billiger" machen soll.

Ja, wir sichern auch Standortübergreifend, aber mit ner synchronen 8 Mbit Leitung und einem "echten" VPN kann man sich sowas auch "erlauben"


Gruß
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Mitglied: 51705
19.08.2010 um 21:48 Uhr
Völlig OT,

ist nur spaßig.

Zitat von 60730:
Die statische Wahrscheinlichkeit das.....oder andersherum...
statisch vs. statistisch?
* Backup auf NAS & oder USB halte ich für grob fahrlässig, wenn Sie das einzigste "Backup" sind.
Sie? einzigste?
einzig vs einzigst? - Superlativ überbieten?

Schmunzelde Grüße, Steffen
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Mitglied: Heureka
20.08.2010 um 12:56 Uhr
Ich danke Euch allen erstmal für die wertvollen Hinweise,

FTP ist wirklich zu unsicher aber mit VPN sollte sowas eigentlich wirklich umsetzbar sein. Ich gebe TimoBeil natürlich Recht, dass die DSL-Upload-Bandbreite natürlich das Nadelöhr an der Geschichte ist. Ein Gesamtbackup ist sicherlich nicht praktikabel, aber vielleicht ein inkrementelles mit den Daten, die sich seit dem letzten Backup geändert haben. Beim ersten mal dauerts dann natürlich schon sehr lange aber die folgenden sollten auch in einer Nacht über die Bühne gehen können.
Wir werden das demnächst mal ausprobieren.

Danke
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Mitglied: 60730
20.08.2010 um 13:37 Uhr
Zitat von Heureka:
Ich danke Euch allen erstmal für die wertvollen Hinweise,
Beim ersten mal dauerts dann natürlich schon sehr lange aber die folgenden sollten auch in einer Nacht über die Bühne gehen können.

Dann erzeuege das erste Backup - wenn das Nas intern - ohne Inet - verbunden ist.

Denke aber auch unbedingt daran, das inkrementelle Backups einen großen Haken haben:

  • ist nur ein inkrementelles backup defekt - ist die ganze Sicherung - bis zu dem Stichtag nicht verfügbar.
  • je mehr inkrementelle Backups es gibt - desto länger brauchst du beim restoren.

Logischerweise gelten die oberen Punkte nur für echte Backups - nicht für Robocopy und Co.
Aber Robocopy ist halt auch kein Backup im streng genommenen Sinn - denn Änderungen vor Vorvorvorvortag kannst du so nicht zurückholen, außer du Verzichtest auf "inkrementelle Backups" und schiebst jeden Tag alles auf die Kiste - mit den bekannten Nachteilen und Dauer.

Wir werden das demnächst mal ausprobieren.
Macht das

Danke
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Mitglied: Dirmhirn
20.08.2010 um 14:04 Uhr
Aber Robocopy ist halt auch kein Backup im streng genommenen Sinn - denn Änderungen vor Vorvorvorvortag kannst du so nicht zurückholen

je nach datenvoumen, kann man täglich die Daten auf dem NAS in einen eigenen Ordner kopieren und hat somit auch wieder mehrere Stände.

Wenn du deine Erfahrungswerte hier postst, wäre das super

sg Dirm
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Mitglied: 60730
20.08.2010 um 14:13 Uhr
Zitat von Dirmhirn:
> Aber Robocopy ist halt auch kein Backup im streng genommenen Sinn - denn Änderungen vor Vorvorvorvortag kannst du so
nicht zurückholen

je nach datenvoumen, kann man täglich die Daten auf dem NAS in einen eigenen Ordner kopieren und hat somit auch wieder
mehrere Stände.
Bedenke deine Aussage im zusammenhang mit inkrementellen Sicherungen...
aber vielleicht ein inkrementelles mit den Daten, die sich seit dem letzten Backup geändert haben.
Das würde man "mehr oder weniger" elegant nur dadurch lösen können, wenn das Backup vom "NAS" initiert würde und das zuerst einen Tagesordner erzeugen würde mit allen Daten des Vortags und dann erst der Abgleich mit dem echtsystem -auf veränderte Daten.
Also wäre da schon zu dem NAS ein weiterer Rechner "lokal im anderen Standort" nötig, der dem NAS den Job gibt
Oder ein NAs das so offen ist, das man ihm eigene Cronjobs unterjubeln kann.

Wenn du deine Erfahrungswerte hier postst, wäre das super
sehe ich auch so.
sg Dirm
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