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Welcher NAS ist für uns der Richtige.

Frage Hardware SAN, NAS, DAS

Mitglied: kennyichen

kennyichen (Level 1) - Jetzt verbinden

07.10.2013 um 12:00 Uhr, 8208 Aufrufe, 26 Kommentare, 2 Danke

Hallo,

ich überlege mir einen zentralen Speicher im Haus für private Zwecke zu installieren.
Haupsächliche Verwendung wird die Ablage von Dateien allgemeiner Art, Fotos, Videos und Musik sein.
Auf die Fotos möchte ich schnell und sehr flexibel zugreifen können (z.B. Tablet, Handy, PC, usw.). Außerdem sollte ein streamen von HD Filmen (mt2, mkv) übers Netzwerk möglich sein.
Wir betreiben Maximal 4 Geräte im Netzwerk, die gleichzeitig auf die Daten zugreifen möchten.

Der Anschaffungspreis (ohne HDD) sollte nicht über 1000,00 € liegen. Einen redudanten Stromanschluss benötige ich nicht zwingend. Wichtiger wäre mir ein niedriger Stromverbrauch im Ruhezustand, da wir untertags auf der Arbeit sind und das System in dieser Zeit nicht/selten genutzt wird. Ein Datenzugriff von außerhalb möchte ich auch einrichten.

Folgende Geräte sind auf meiner Auswahlliste. Nur welches der drei ist sinnvoller? Bzw. würde ich auch mit einer anderen CPU mit geringerer Leistung auskommen?

QNAP TS-421U

QNAP TS-469U-SP

Synology RS-812+

Vielen Dank für eure Tipps.

Mitglied: ticuta1
07.10.2013 um 12:05 Uhr
Hallo,
wir haben ein QNAP TS-469 4 Festplatten RAID 6 im Einsatz uns sind damit sehr zufrieden.
hängt vom Arbeitsaufkommen. Aber für kleinere Umgebungen(bis 30 Benutzer) ist dass super.
LG, ticuta1
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Mitglied: goscho
07.10.2013 um 12:21 Uhr
Mahlzeit,

hast du zu Hause ein 19"-Rack?
Du hast in deiner Auswahl nämlich ausschließlich 19"-Versionen der NAS.

Mein Vorschlag wäre ein günstiger HP-Microserver mit dem Betriebssystem deiner Wahl.
Habe ich mir gerade als TV-und Streaming-Server (mit DD Cine CT-Karten) eingerichtet.

Bei Kunden stelle ich die jetzt mit Openmediavault als Sicherungsziel auf, was vorher immer ein NAS à la QNAP/Buffalo war.
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Mitglied: emeriks
07.10.2013 um 13:28 Uhr
Hi,
bei mir tuts ein D-Link DNS-320L. Klein, kostengünstig (ca. 80 €), sparsam.

E.
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Mitglied: manuel1985
07.10.2013 um 13:38 Uhr
Hi,

ich habe ein QNAP TS-219P II im Einsatz. 2x 2TB RAID 1, reicht vollkommen für alles in meinem Netz.
Alternativ ein Synology DiskStation DS213

Gruß Manuel
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Mitglied: puerto
07.10.2013 um 14:09 Uhr
Hallo!

Ich habe auch gute Erfahrungen mit QNAP gemacht! Dort gibt es für jeden Geldbeutel und Bedarf etwas. Denk auch daran, dass die Daten auf dem NAS irgendwo hin gesichert werden sollten!
Mein Gedanke: QNAP TS-269 Pro mit 2 x 4 TB-Platten im RAID 1 bestücken und z.B. RDX-Laufwerk dran zum Sichern.

LG puerto
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Mitglied: Grinskeks
07.10.2013 um 15:42 Uhr
Mein Favorit fürs private Netzwerk ist ein HP-Microserver mit Unraid-Server Lizenz. Das Gerät ist in Minuten eingerichtet und "wächst" durch hinzufügen von Platten mit, ohne dass man sich um Raidplatten kümmern muss. Die Performance ist sehr gut, solange es nicht um viele kleine Dateien und viele User geht. Beschleunigen kann man durch optionales hinzufügen einer Cache SSD. Sicherheit bietet ein Paritätslaufwerk, damit fehlerhafte Platten ausgetauscht und das Risiko von Datenverlusten durch Ausfälle minimiert werden kann.

Die üblichen Verdächtigen haben zunächst einen weitaus höheren Funktionsumfang (qnap, synology, thecus etc.) und funktionieren in der Regel sehr gut, sind mir persönlich aber zu langweilig, hochpreisig und schlecht modifizierbar, wenn es z.,B.um Performance und Anzahl der HDDs geht.

Mit meinem Unraid zuhause (2x 3 TB WD green, 1 x Samsung 1,5 Tb , 1x Samsung 750Gb) habe ich aktuell ca. 70-80 MB/s bei größeren Dateien im Gbit/s Netzwerk, während ich einen FullHD-Film streame. Kosten insgesamt ca. 500 € inkl. Unraid Lizenz.


Gruss
Grinskeks
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Mitglied: kennyichen
07.10.2013 um 16:25 Uhr
Erst einmal danke für die vielen Meinungen und Beiträge.
Wir haben in unserem Haus ein 19 Zoll Rack, indem alle Leitungen zusammenlaufen.

Im Moment läuft darin ein Gbit-Switch von TP-Link, ein TP-Link Router ER-6120 und ein Mini-Server mit einem 2x 2TB Speicher und einer CPU: intel Dual-Core Atom D2500 / 2 x 1,86 GHz.
Als Betriebssystem habe ich Windows XP Professionell installiert und die entsprechenden Ordner freigegeben. Des Weiteren läuft darauf eine Backup-Software, die täglich Veränderungen an den Daten auf eine Externe Platte sichern.

Leider funktioniert z.B. das Streamen von HD-Filmen nicht. Es ruckelt zu sehr.
Dann möchte meine Frau gerne (ohne viel Aufwand) auf unsere Bilder zugreifen. Je nach Bildgröße muss man lange Wartezeiten in Kauf nehmen.
Ich habe den PS3 Mediaserver darauf laufen und greife mit entprechenden Apps dem iPad oder TV darauf zu.

Für das Aufrufen und Abspeichern von Daten vom PC aus, finde ich den Mini-Server ganz gut.
Aber für die oben genannten Anwendung ist immer ein gewisser Aufwand erforderlich...

Ich dachte mit so einem NAS kannich das Ganze sehr vereinfachen. Gerade, weil die Hersteller mit Apps und überschaubarer, leicht verständlicher Software werben.

Vielleicht funktioniert das was ich tun möchte auch mit dem System, was ich schon hier habe. Aber dazu bin ich einfach überfragt und zu sehr Laie.
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Mitglied: Dobby
07.10.2013 um 17:19 Uhr
Hallo,

Ich überlege mir einen zentralen Speicher im Haus für private Zwecke zu installieren.
Überlege Dir doch bitte auch gleich etwas um ein Backup zu erstellen damit Eure Daten auch gesichert werden können.
Dafür bietet sich zur zeit im privaten Bereich ein externes USB 3.0 RDX Laufwerk an, damit es auch schnell zur Sache geht,
daher würde ich auf USB 3.0 Ports wert legen wollen bei der Anschaffung!

- Wenn Du (Ihr) nicht so die RAID "Cracks" seit würde ich eher zu QNAP tendieren, die haben dann auch schon
ein mal eine Funktion mit an Board die es Laien wirklich vereinfacht eine ausgefallene HDD/SDD zu ersetzen!
Ist eine HDD kaputt oder ausgefallen blinkt eine kleine LED Lampe an dem Schacht der defekten HDD damit man sie schnell
erkennt und nach dem Austausch kann man auch schnell per Knopfdruck dafür sorgen das das RAID wieder hergestellt wird.

- Überlege Dir mal ob nicht sogar 4 HDD Schächte sinnvoll sind damit man kleinere Platten benutzen kann
die sich dann von der Größe (GB/TB) her wiederum schneller bzw. besser sichern lassen!

Haupsächliche Verwendung wird die Ablage von Dateien allgemeiner Art, Fotos, Videos und Musik sein.
Gut die Verwendung ist ja für den privaten Bereich auch ok.
Nimm gleich WD RED HDDs bei einem 2 oder 4 HDD NAS.

Auf die Fotos möchte ich schnell und sehr flexibel zugreifen können (z.B. Tablet, Handy, PC, usw.).
Dann solten wohl auch zwei LAN Ports bzw. Anschlüsse am NAS vorhanden sein um auch einen Lastenausgleich
(Load Balancing) bei dem intensiven Zugriff aller Familienmitglieder und/oder dem Besuch zu gewährleisten.

Außerdem sollte ein streamen von HD Filmen (mt2, mkv) übers Netzwerk möglich sein.
Dann sollte man auch noch darauf achten dass das Gerät DLNA fähig ist!

Wir betreiben Maximal 4 Geräte im Netzwerk, die gleichzeitig auf die Daten zugreifen möchten.
Na klar, heute ist das so und morgen oder warte mal ab bis Ihr an dem Gerät die Funktion zum
aufnehmen von Serien entdeckt, dann sieht das schon wieder ganz anders aus!

Der Anschaffungspreis (ohne HDD) sollte nicht über 1000,00 € liegen.
Man muss auch nicht immer alles auf einmal kaufen, hat nachher aber mehr Freude an dem Gerät
und vor allem an dem Backup auf den RDX Medien wenn der Blitz eingeschlagen hat oder ein Einbrecher da war!

Einen redudanten Stromanschluss benötige ich nicht zwingend.
Nein aber eine APC USV könnte man sich für später ja auch einmal anschauen, nur gucken, das kostet ja nichts

Wichtiger wäre mir ein niedriger Stromverbrauch im Ruhezustand, da wir untertags auf der Arbeit sind und das System in dieser Zeit nicht/selten genutzt wird.
Tja das sind die Sachen die sie heute alle wollen, rasend schnell und am besten ohne Strom!
Da sollte man aber auch mal einen Kompromiss machen, denn eines geht eben nur.

Ein Datenzugriff von außerhalb möchte ich auch einrichten.
Viele NAS Geräte lassen sich heute schon mittels Plugins aufrüsten die Heide wackelt, und einen VPN Server
hat QNAP auch im Programm!

Gruß und viel Erfolg
Dobby
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Mitglied: kennyichen
07.10.2013 um 17:45 Uhr
Aha, d.h. Dobby spricht sich klar für ein Gerät von QNAP aus. Entweder das TS-269pro oder besser mit 4HDD das TS-469U-SP.

Die Möglichkeit, an dem Mini-Server etwas zu modifizieren, besteht nicht?
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Mitglied: Dobby
07.10.2013 um 18:05 Uhr
Synologie und Thecus haben auch super Geräte im Programm gar keine Frage nur wie sieht es mit der Erweiterbarkeit aus und was
wollen die alle für Ihre Geräte haben! In letzer zeit hat QNAP seine Heimanwender ein wenig vernachlässigt, aber dafür recht viele
neue Erkenntnisse im Pro Bereich gewonnen und anders herum heißt das für mich davon profitieren die Heimanwender nun davon.

Ist halt auch ein bisschen Geschmackssache oder ähnlich wie bei den Antivirusprodukten, da nimmt und schwört auch jeder auch
die AV Lösung die einem am besten zusagt.

Gruß
Dobby
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Mitglied: kennyichen
07.10.2013 um 19:02 Uhr
Das stimmt: QNAP TS-469U-SP lässt sich nicht einfach erweitern. An die Geräte von Synology lassen sich Erweiterungsmodule ankoppeln.
Aber max. 16GB Speicher reichen für uns noch sehr lange Zeit aus. Und wer weiß, was dann in 5-10 Jahren auf dem Markt ist.
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Mitglied: goscho
07.10.2013, aktualisiert um 19:10 Uhr
Wir haben in unserem Haus ein 19 Zoll Rack
Ist das ein Netzwerkschrank oder ein richtiger Serverschrank?
Bei ersterem wirst du die 19" NAS-Geräte nicht reinbekommen.

Zitat von Dobby:
> Haupsächliche Verwendung wird die Ablage von Dateien allgemeiner Art, Fotos, Videos und Musik sein.
Gut die Verwendung ist ja für den privaten Bereich auch ok.
Nimm gleich WD RED HDDs bei einem 2 oder 4 HDD NAS.
Warum keine SEAGATE Surveillance 7200, welche auch für 24*7 in NAS oder kleinen Servern ausgelegt sind.
> Auf die Fotos möchte ich schnell und sehr flexibel zugreifen können (z.B. Tablet, Handy, PC, usw.).
Dann solten wohl auch zwei LAN Ports bzw. Anschlüsse am NAS vorhanden sein um auch einen Lastenausgleich
(Load Balancing) bei dem intensiven Zugriff aller Familienmitglieder und/oder dem Besuch zu gewährleisten.
Das ist so ein großer Unsinn.
Er greift zu Hause mit mobilen Geräten (Tablet, Smartphone) oder mit einem Smart-TV (haben meist nur 100 MBit-Anschlüsse) auf das Netz zu und du möchtest ihm Loadbalancing mit managebaren Switches anbieten.
Das braucht der normale Heimanwender zumeist nicht.

Besser ist es, ihm zu erklären, dass für ruckelfreies HD-Video-Vergnügen sowohl der Server, als auch der Client verantwortlich sind.
Wenn auf I-Geräten (ipad, iphone, ipod) oder vielen Smartphones HD-Material abgespielt werden soll, muss der Server dies für den Client umrechnen.
Hier mal ein sehr anschauliche Erklärung für die TV-Software DVB-Viewer.

Wenn es aber andere Geräte sind, die nativ HD-Material abspielen können (Smart-TVs, gute Tablets, PCs/Notebooks), dann sollte dort die Grafikhardware oder die CPU ausreichend qualifiziert sein.

> Außerdem sollte ein streamen von HD Filmen (mt2, mkv) übers Netzwerk möglich sein.
Dann sollte man auch noch darauf achten dass das Gerät DLNA fähig ist!
Es gibt für alle Systeme DLNA-Server, bspw. Serviio, XBMC, Mediatomb, Twonky, etc.

Ich habe doch erwähnt, dass ich mir erst vor ein paar Tagen einen HP Microserver als TV-, Video-, Musik- und Foto-Streaming-Server eingerichtet habe.
Getestet habe ich den gleichzeitigen Zugriff von 4 Clients auf BD-Filme bzw. HDTV.
Alle konnten diese ruckelfrei abspielen. Zusätzlich lief gerade eine Aufnahme des DVB-Viewers.

> Wir betreiben Maximal 4 Geräte im Netzwerk, die gleichzeitig auf die Daten zugreifen möchten.
Na klar, heute ist das so und morgen oder warte mal ab bis Ihr an dem Gerät die Funktion zum
aufnehmen von Serien entdeckt, dann sieht das schon wieder ganz anders aus!
Das ist eine schöne Funktion, vor allem, wenn man das quasi von jedem beliebigen Gerät einstellen kann und dann der Server die Aufnahmen abspeichert.
> Der Anschaffungspreis (ohne HDD) sollte nicht über 1000,00 € liegen.
Man muss auch nicht immer alles auf einmal kaufen, hat nachher aber mehr Freude an dem Gerät
und vor allem an dem Backup auf den RDX Medien wenn der Blitz eingeschlagen hat oder ein Einbrecher da war!

> Einen redudanten Stromanschluss benötige ich nicht zwingend.
Nein aber eine APC USV könnte man sich für später ja auch einmal anschauen, nur gucken, das kostet ja nichts
Ich empfehle hier auch die APC USV und zwar die BackUPS ES700.
> Wichtiger wäre mir ein niedriger Stromverbrauch im Ruhezustand, da wir untertags auf der Arbeit sind und das System in
dieser Zeit nicht/selten genutzt wird.
Tja das sind die Sachen die sie heute alle wollen, rasend schnell und am besten ohne Strom!
Da sollte man aber auch mal einen Kompromiss machen, denn eines geht eben nur.
Stimmt.
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Mitglied: kennyichen
07.10.2013 um 20:04 Uhr
Super, danke für den Hinweis. Wir haben natürlich einen Netzwerkschrank. Dieser lässt eine maximale Einbautiefe von ca. 40 cm zu. Daran habe ich überhaupt nicht gedacht. Aber letztendlich bringt das ne gute Ersparnis mit sich.
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Mitglied: kennyichen
10.10.2013 um 08:41 Uhr
Hallo,

ich habe nochmal genauer hingesehen und muss euch recht geben, dass ich meine Ansprüche etwas zu hoch angesetzt habe.

Vom Speicherbedarf müssten uns 4 bis 6TB locker ausreichen. Da ein 19 Zoll Gerät wegen der geringen Schranktiefe nicht in Frage kommt sind nun folgende Geräte in der engeren Auswahl:

1. QNAP TS-269L (ca. 410€)

2. QNAP TS-269 Pro (ca. 540€)

3. QNAP TS-469L (ca. 600€)

Von der Leistung der CPU, Ram, LAN-Ports, USB3, Upload und Download sind sie sich sehr ähnlich und jedes dieser Geräte wäre derzeit für unseren Heimgebrauch ausreichend.
Die Frage ist nur, ob man für die Zukunft nicht das 4-Bay 469L nimmt (Mehrkosten max. 90€) es nicht voll bestückt, damit man evtl. noch aufrüsten kann oder mit 4x 2TB betreibt.
Oder vernünftiger Weise das TS-269 Pro mit 2x 4TB im RAID 1 jederzeit völlig ausreicht. ???

Wie sind eure Erfahrungen?
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Mitglied: goscho
10.10.2013 um 09:42 Uhr
Warum ziehst du denn den HP Microserver nicht in Betracht?
Dieser ist günstiger als die QNAP-Geräte, hat auch 4 HDD-Einschübe (plus einen zusätzlichen 5,25" Schacht, der mit DVD oder HDD bestückt werden könnte).
Beim Betriebssystem bist du vollkommen frei. Open Mediavault oder auch ein Windows (Home) Server sind sehr gut für deine Zwecke nutzbar.

Das Gerät kann wie ein normaler PC mit Tastatur/Maus/Monitor eingerichtet werden. Auch hast du PCI-Express Steckplätze, die man bspw. für TV-Karten und einen TV-Server verwenden kann.
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Mitglied: Dobby
10.10.2013 um 15:20 Uhr
hat auch 4 HDD-Einschübe (plus einen zusätzlichen 5,25" Schacht,
Oder sogar ein internes SATA RDX Laufwerk, was auch recht schnell zur Sache geht und man die Daten damit sichern kann!

Gruß
Dobby
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Mitglied: kennyichen
10.10.2013 um 16:25 Uhr
Stimmt der HP Microserver ist wesentlich günstiger und natürlich ausbaufähig.
Mir gefällt auch die Option, dass man ein Laufwerk fürs Backup einbauen könnte.

Was mich etwas skeptisch macht ist die Tatsache, dass ich ein Betriebssystem (Open Mediavault) installieren muss von dem ich keine Ahnung habe. Dann bin ich mir nicht sicher, ob ich alles konfiguriert bekomme und die Kiste läuft.

Ich habe ja zurzeit ein Mini-Server mit einem 2x 2TB Speicher und einer CPU: intel Dual-Core Atom D2500 / 2 x 1,86 GHz. Im Netz laufen.
Darauf läuft Win XP Prof., ein zusätzliches Programm für die Hauselektronik und es sind die freigegebenen Ordner und Daten abgelegt.
Leider funktioniert z.B. das Streamen von HD-Filmen (Größe ca. 4,5GB) oder das abrufen der Fotos nicht. Es ruckelt zu sehr oder ist zu langsam.

Außerdem wäre mir eine kinderleichte Bedienung sehr wichtig, damit auch meine Frau beispielsweise mir einer App Urlaubsfotos, etc. abrufen kann.

Kann ich das mit dem Microserver realisieren und evtl. sogar das Bus-Programm für die Hauselektronik mitlaufen lassen? Somit lässt sich nämlich der alte Mini-Server auch noch abschalten.
Als Betriebssystem käme dann wohl nur die Windowsversion in Frage, liege ich da richtig?
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Mitglied: goscho
10.10.2013 um 18:51 Uhr
Bei dem HP Microserver hast du die freie Wahl, was du darauf installierst.

Ich habe bei mir Windows Server 2008 R2 Standard laufen. Die Lizenz ist allerdings nicht billig. allerdings gibt es auch günstigere Versionen, wie bspw. den Foundation oder die Homeserver-Versionen.
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Mitglied: kennyichen
11.10.2013 um 07:03 Uhr
Was mir gestern aufgefallen ist.

Fujitsu CELVIN® NAS Server Q802 und das QNAP TS-469 Pro sind absolut identisch.
Nur der Preis unterscheidet sich um fast 100 EUR.

Ich habe nochmal nach Mini-Servern im 19 Zoll Format geschaut und könnte theoretisch auch das hier einbauen anstatt einen HP-Microserver:

19" Server 3HE kurz 'Taipan S3' - Core i5 i7, Dual LAN, 38cm
das gibt's z.B. bei diesem Kangurooversand.
Einziger Nachteil wäre, dass kein schneller Plattenwechsel vorgenommen werden kann.

Aber wie bekomme ich das Problem mit der kinderleichten Bedienung in den Griff? Letztendlich bin ich mit einem Mini oder Microserver genauso gestellt wie im Moment, nur dass die Leistung natürlich gesteigert würde.
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Mitglied: puerto
11.10.2013 um 08:59 Uhr
Meine Meinung:

Keine Frage, mit einem Microserver holt man wahrscheinlich mehr heraus. Aber auch nur, wenn man wirklich fit ist und sich wirklich "reinfummeln" will.
Mit QNAP, Synology und Co. hast du jedoch schneller ein brauchbares Ergebnis und hast schneller deine Erfolgserlebnisse. Für den ambitionierten Heimgebrauch (und auch manches KMU) reicht das glaube ich völlig.

Meine Empfehlung: TS-469L mit 4 Platten a 2 TB bestücken (z.B. WD Red). Die reichen erstmal ne ganze Weile, und wenn nicht, kannst du später sogar im laufenden Betrieb nach und nach im Raidverbund die 2TB- durch 4TB-Platten ersetzen und deine Kapazität ganz einfach verdoppeln.

Viele Grüße
puerto
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Mitglied: kennyichen
11.10.2013 um 22:41 Uhr
Und was ist mit Fujitsu vs. QNAP
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Mitglied: Urlicht
14.10.2013 um 09:23 Uhr
Hallo miteinander,

>hast du zu Hause ein 19"-Rack?<
>Du hast in deiner Auswahl nämlich ausschließlich 19"-Versionen der NAS.<

Das stimmt so nicht. Zumindest das QNAP-Gerät gibt es in beiden Varianten.

Ein recht guter Beitrag zu diesem Thema war in der letzten ct'-Netzwerke-Ausgabe enthalten. Dieser war exakt auf Geräte für Deine Anwendungsumgebung zugeschnitten.
Der rtikel lässt sich einzeln bei www.heise.de online mzum download bestellen oder Du bestelltst Dir das Heft. Im Folgenden gibt es nämlich Tips zum Nachinstallieren von nützlichen Tools etc.
Bitte warten ..
Mitglied: puerto
14.10.2013, aktualisiert um 09:32 Uhr
Zitat von Urlicht:
Hallo miteinander,

>hast du zu Hause ein 19"-Rack?<
>Du hast in deiner Auswahl nämlich ausschließlich 19"-Versionen der NAS.<

Das stimmt so nicht. Zumindest das QNAP-Gerät gibt es in beiden Varianten.


Dass es nicht beide Varianten gibt, wurde gar nicht behauptet. Es ging darum, dass in seiner Liste nur die 19'-Varianten standen.

LG puerto
Bitte warten ..
Mitglied: goscho
14.10.2013 um 09:43 Uhr
Zitat von Urlicht:
Hallo miteinander,

>hast du zu Hause ein 19"-Rack?<
>Du hast in deiner Auswahl nämlich ausschließlich 19"-Versionen der NAS.<

Das stimmt so nicht. Zumindest das QNAP-Gerät gibt es in beiden Varianten.
Ja, aber die Bezeichnungen mit dem U im Namen stehen für die 19"-Versionen von QNAP:
QNAP TS-421U
QNAP TS-469U-SP
Und genau die hat der TO auch gemeint.
Er schrieb von einem 19"-Serverschrank in seinem Haus, was aber nur ein Netzwerkschrank mit zu geringerer Einbautiefe für 19"-Server/NAS ist.
Deshalb sollte er in jedem Fall ein Standgerät nehmen.
Ob nun eine teure QNAP/Synology mit fertiger Klickibunti-Oberfläche oder einen Microserver mit dem OS seiner Wahl, bleibt ihm und seinen Fähigkeiten überlassen.
Bitte warten ..
Mitglied: ipzipzap
14.10.2013 um 14:00 Uhr
Zitat von goscho:
Mein Vorschlag wäre ein günstiger HP-Microserver mit dem Betriebssystem deiner Wahl.
Habe ich mir gerade als TV-und Streaming-Server (mit DD Cine CT-Karten) eingerichtet.

Welches OS und welche Software benutzt Du dafür?

Gruß,
ipzipzap
Bitte warten ..
Mitglied: goscho
14.10.2013, aktualisiert um 17:14 Uhr
Zitat von ipzipzap:
> Zitat von goscho:
> Mein Vorschlag wäre ein günstiger HP-Microserver mit dem Betriebssystem deiner Wahl.
> Habe ich mir gerade als TV-und Streaming-Server (mit DD Cine CT-Karten) eingerichtet.

Welches OS und welche Software benutzt Du dafür?
Ich nutze Windows Server 2008R2 Standard (ist aber egal, da gehen auch die Home-Serverversionen oder der Foundation) und als TV-Lösung den DVB-Viewer Pro mit Recording Service. Der DVB-Viewer kostet gerade mal 15,- €.
Der RS ist auch ein UPNP-Server, der vorhandene Medien (Video, Musik, Bilder) auf DLNA-Clients streamt, ebenso das Live-TV-Programm.
Das bedeutet, das mit dieser zentralen Lösung auf allen erdenklichen Clients (PCs, NBs, Tablets, Smart-TVs, Raspi mit XBMC, Smartphones, Andoid-Boxen, Streaming-Clients) mit (W)LAN-Zugriff das TV-Signal vom Server zur Verfügung steht.
Es gibt eine Android-App /kostenlos im Playstore) und eine iOS-App (nicht über den Store, sondern für lau als HTML-Seite), eine XBMC-TV-Anbindung und zusätzlich eine Weboberfläche mit Programmierfunktion für Aufnahmen und TV im Browser.
Selbst von außen kann man via VPN fernsehen, einen passenden Upload der Internetverbindung vorausgesetzt (mindestens 1 MBit, sonst macht das keinen Spaß).

Zur besseren Programmierung kann man die freie TV-Zeitschrift TV-Browser mit passendem Plugin zur Verwaltung der Aufnahmen des DVB-Viewers einsetzen. Das klappt auch wieder netzwerkweit und kostet keinen Cent.

Bei mir sind aktuell 2 Tuner verbaut (eine DD Cine CT-Karte), eine Erweiterung ist bereits geplant. Damit können bis zu 3 unterschiedliche Programme geschaut/aufgenommen werden. 2 gehen immer (auch 2 verschlüsselte), wenn es sich um unverschlüsselte Programme handelt, die auf dem selben Transponder laufen, können auch dort nochmal mehrere parallel geschaut werden.

Lezten Samstag habe ich mal einen intensiveren Test gemacht.
Dazu habe ich einen auf dem Microserver gesicherten anspruchsvolleren 1080i-Film auf 3 Clients fast parallel gestartet.
Das waren ein PC mit GB-LAN, ein Samsung BD-Player mit Smart-TV-Funktion und ein Windows-8-Tablet mit WLAN-N-Anbindung.
Zusätzlich habe ich auf einem RasPI mit RasBMC das Live-TV-Programm von ARD (720P) geschaut und dem neuen Galaxy S4 Mini meiner Frau einen anderen SD-Sender.
Nichts hat geruckelt, alles lief problemlos und der Microserver war auch kaum spürbar belastet.
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