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Netzwerk über Klingedraht - Netzwerkkabel wird vom PC nicht erkannt obwohl alle Adern korrekt aufgelegt sind.

Frage Netzwerke TK-Netze & Geräte

Mitglied: transsporter

transsporter (Level 1) - Jetzt verbinden

07.04.2013, aktualisiert 11:40 Uhr, 4398 Aufrufe, 28 Kommentare, 2 Danke

Hallo zusammen,

es geht um folgendes:

In unserem Haus liegt nur 12-adriger Klingeldraht. Diesen habe ich im Keller und Flur Erdgeschoss auf eine CAT6 Dose nach Schema EIA/TIA 568 A aufgelegt. Ich habe jede Ader manuell durchgeklingelt und anschließend per LAN-Tester überprüft. Ergebnis: alle 8 Adern sind korrekt aufgelegt. Die Strecke ist ca. 6 Meter lang.

Im Keller hängt das Kabel-Deutschland Modem, von diesem gehe ich per Patch Kabel auf die CAT6 Dose weiter über den Klingeldraht auf die CAT6 Dose im Flur Erdgeschoss.

Wenn ich nun an der CAT6 Dose im Flur Erdgeschoss per Patchkabel den Windows-PC verbinde, erscheint kurz die Meldung IP Adresse wird abgerufen und sofort danach die Meldung es ist kein Netzwerkkabel angeschlossen. Auch mit einem anderen PC und einem MAC sowie unterschiedlichen Kabeln das gleiche Ergebnis.

Falls jemand helfen kann wäre ich sehr dankbar

Viele Grüße!
28 Antworten
Mitglied: Lochkartenstanzer
07.04.2013 um 11:52 Uhr
Zitat von transsporter:
Hallo zusammen,

es geht um folgendes:

In unserem Haus liegt nur 12-adriger Klingeldraht. Diesen habe ich im Keller und Flur Erdgeschoss auf eine CAT6 Dose nach Schema
EIA/TIA 568 A aufgelegt. Ich habe jede Ader manuell durchgeklingelt und anschließend per LAN-Tester überprüft.
Ergebnis: alle 8 Adern sind korrekt aufgelegt. Die Strecke ist ca. 6 Meter lang.

Und Du bist sicher, daß da keine Abzweigdose noch zwischendrin ist, wo noch andere Leitungen oder Telefondosen dazugeklemmt sind? Gibt es bei Hausinstallationen öfter als einem lieb ist.

..., erscheint kurz die Meldung IP Adresse
wird abgerufen und sofort danach die Meldung es ist kein Netzwerkkabel angeschlossen. Auch mit einem anderen PC und einem MAC
sowie unterschiedlichen Kabeln das gleiche Ergebnis.

Entweder ist falsch aufgelegt: durchklingeln/Lantester sagen nur, eine Verbindung ist da/nicht da, machen aber keinerlei Aussage über die Qualität. Es reicht schon, wenn Du unsauber aufgelegt hast udn der Kontakt nur minimal ist. Es reicht dann zwar zum niderfrequent "klingeln", aber nicht um zuverlässigt einige zig MHz drüberzujagen.

Oder die Autonegotiation funktiomniert nicht. Du solltest aber als allererstes Deine Patchkabel prüfen, indem du die Computer direkt ans Modem hängst. Dann siehst Du auch, ob das Modem prinzipiell mit Deinen Computern zurechtkommt.

lks
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Mitglied: transsporter
07.04.2013 um 11:59 Uhr
Hi,

danke für deine Antwort.

Es ist keine weitere Abzweigdose vorhanden. Den PC / Mac hatte ich auch direkt ans Modem geklemmt um die Kabel und die direkte Verbindung zu prüfen - das funktionierte.

Unsauber aufgelegt kann natürlich irgendwo sein, aber das glaube ich nicht - ich hab an anderer Stelle bereits Dosen aufegelt, da lief es problemlos.

Kann es vllt irgendwie sein, dass der Querschnitt vom Klingeldraht einfach eine andere Spannung liefert und der PC damit nicht zurechtkommt?

VG!
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Mitglied: orcape
07.04.2013 um 12:08 Uhr
Hi,

Kann es vllt irgendwie sein, dass der Querschnitt vom Klingeldraht einfach eine andere Spannung liefert und der PC damit nicht zurechtkommt?
Spannung weniger, aber die Impedanz ist garantiert anders als bei einem normalen Netzwerkkabel.
Stellt sich die Frage ob Deine DSL-Anschlussleitung das krumm nimmt, wenn man den Versuch macht, selbige mit dem Klingeldraht zu verlängern und das Modem in die obere Etage zu verlegen.
Ansonsten der Weg über DLAN oder WLAN.

Gruß orcape
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Mitglied: kingkong
07.04.2013 um 12:13 Uhr
Kann es vielleicht sein, dass Du Stromkabel direkt daneben hast? Nicht verdrillte Kabel mögen das (meiner Erfahrung nach vor allem bei hochfrequenten Signalen) gar nicht und ggf. ist das Signal am Ende dann so schlecht, dass nichts mehr geht.
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Mitglied: kingkong
07.04.2013 um 12:16 Uhr
Koax-Kabel lassen sich so wahrscheinlich nicht verlängern - ist ja ein KD-Modem
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Mitglied: tikayevent
07.04.2013 um 12:21 Uhr
Leg mal nur die Adernpaare 1 und 2, als 1/2 und 3/6 auf und achte dabei darauf, dass du kein Split Pair baust, also die Paare im Kabel beachtest.

Vermutlich versucht dein System eine Gigabitleitung auszuhandeln, weil acht Adern da sind, aufgrund der zu schlechten Qualität schlägt dies aber fehl.
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Mitglied: MrNetman
07.04.2013 um 12:41 Uhr
Hi Lieferant,

Bitte betrachte erst einmal deinen Klingeldraht. Es gibt, wenn man den etwas genauer ansieht auch eine Art Paarbildung. Dies kannst und musst du so nutzen. Nutze ruhig Paare, die etwas weiter voneinander entfernt sind.
Also ein gefundenes Paar auf die Adern 12 und das zweite auf 36. Alle anderen müssen ungenutzt bleiben. Mehr als 100Mbit/s geht über diese Art Kabel nicht.

Wenn du vier Paare auflegst, dann erkennen, die Teilnehemr Gigabit und das funktioniert einfach nicht. Hier sieht man das Probelm der Autonegotiation. Es wird nicht verhandelt, sondern jeder sagt was er in (etwa) kann und man schaltet auf den höchsten gemeinsamen Nenner.

100Mbit/s ist für ein Kabelmodem schon ok. Wenn du mehr brauchst wird es eng.

Gruß
Netman
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Mitglied: transsporter
07.04.2013 um 12:45 Uhr
Zitat von tikayevent:
Leg mal nur die Adernpaare 1 und 2, als 1/2 und 3/6 auf und achte dabei darauf, dass du kein Split Pair baust, also die Paare im
Kabel beachtest.

Du meinst grün/weiß auf 1, grün auf 2, rot/weiß auf 3 und rot auf 6?


Vermutlich versucht dein System eine Gigabitleitung auszuhandeln, weil acht Adern da sind, aufgrund der zu schlechten
Qualität schlägt dies aber fehl.
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Mitglied: tikayevent
07.04.2013 um 12:56 Uhr
Zum Beispiel.
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Mitglied: aqui
07.04.2013, aktualisiert um 20:49 Uhr
Eigentlich funktioniert das ganz gut über Klingeldraht und analogem Telefondraht, wenn auch nicht standardkonform.
Der Tip oben nur die Pins 1, 2, 3 und 6 aufzulegen ist richtig. Die anderen dürfen auf keinen Fall aufgelegt sein, da Klingeldraht ja ein nicht Standard konformes Kabel ist.
http://www.netzmafia.de/skripten/netze/twisted.html
Es besteht auch die Gefahr das keine 100 Mbit negotiated werden können, dann scheitert die Verbindung auch, das kommt aber immer etwas auf die Pärchen an die man auf 1 und 2 und 3 und 6 legt. Experimentieren lohnt da.
Wenn es partout nicht geht dann stellst du den Speed an den angeschlossenen Endgeräten fest statisch auf 10 Mbit/s ein, dann kommt die Verbindung auch über Klingeldraht immer sicher zustande.
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Mitglied: tikayevent
07.04.2013 um 22:56 Uhr
Wenn es partout nicht geht dann stellst du den Speed an den angeschlossenen Endgeräten fest statisch auf 10 Mbit/s ein, dann kommt die Verbindung auch über Klingeldraht immer sicher zustande.
Richtig, heute übliches Telefonkabel heißt in der Fachsprache J-Y(St)Y und kann in den meisten Fällen mit Cat3-Kabel gleich gesetzt werden, was für 10MBit spezifiziert ist. 100MBit gehen häufig auch, weil die Spezifikationen der Cat-Skala nur Mindestwerte vorgeben, die aber häufig überschritten werden (300MHz Cat5 wo nur 100MHz nötig sind), aber es ist nicht garantiert, dass es funktioniert.

Und entferne doch mal bitte einer den Begriff Klingeldraht, es heißt Telefonkabel. Klingeldraht sind zwei verdrillte Adern ohne Mantel und so weiter.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
07.04.2013 um 23:42 Uhr
Zitat von tikayevent:
Und entferne doch mal bitte einer den Begriff Klingeldraht, es heißt Telefonkabel. Klingeldraht sind zwei verdrillte Adern
ohne Mantel und so weiter.

Die meisten "Telefonkabel" die ich bei Kunden antreffe, über die diese dann "Internet" machen wollen sind nicht viel besser als klingeldraht. Die meisten sind dann einsichtig genug, doch ordentliches Cat5e oder Cat6 zu nehmen.

lks
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Mitglied: miscmike
08.04.2013 um 09:22 Uhr
Hallo zusammen,

also ehrlich - das hier heist "Administrator.de" und ich dachte eigentlich, dass hier auch echte Administratoren zugange sind.
Wenn also jemand versucht, über "Klingeldraht" - also nicht geschirmtes und womöglich auch noch nicht gedrillte Kabel ein Netzwerk zu bauen - weiß ich nicht mehr, ob ich hier richtig bin.
Wenn das so einfach funktionieren würde, dann würde ja die Entwicklung und der Einbau von Cat.x Kabeln ad absurdum geführt - meint Ihr nicht ?

Einfach mal die Spezifikationen der Kabel anschauen und vielleicht auch mal ein wenig mit Ethernet über Kupfer beschäftigen, das hilft.

Noch besser ist es natürlich, einen Fachmann/firma ranzulassen.

Ich hoffe, dass deutliche Worte hier nicht wieder zu den üblichen Diskussionen führen )

Viel Spaß noch mit dem Klingelkabel....
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Mitglied: Petabyte
08.04.2013 um 09:36 Uhr
Ich finde es auch lustig, dass es erst eine Menge Antworten gibt, bis der erste sich darüber wundert, was für ein Unsinn hier versucht wird.
Leider treffe ich diesen Müll auch bei einigen Kunden an, die nach monatelangen Problemen mal endlich solche "Admins" entfernen.

Für solche minderwertigen Verkabelungen gibt es aber auch Lösungen, teilweise z.B. in Hotels im Einsatz.
Ich hab sogar noch irgendwo zwei Geräte herumliegen, mit denen ich mal testen wollte.
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Mitglied: MrNetman
08.04.2013 um 09:37 Uhr
Zitat von miscmike:
Wenn also jemand versucht, über "Klingeldraht" - also nicht geschirmtes und womöglich auch noch nicht gedrillte Kabel ein Netzwerk zu bauen - weiß ich nicht mehr, ob ich hier richtig bin.

Wir helfen wo wir können ...

Aber es geht hier nicht um eine strukturierte Verkabelung für ein gewerbliches Unternehmen sondern um einen Privathaushalt. Und rein technisch kann man Ethernet eben auch mit weniger guten Kabeln verteilen, wenn es nicht die Regel ist. Das technisch unterlegene TP-Kabel hat sich gegen da hochbandbreitige Coaxkabel ja auch durchgesetzt, obwohl es anfangs eine Krücke gewesen ist.
Das ist auch ein Grund warum Standards manchmal so lange brauchen um von einer oder mehreren Ideen über einen Entwurf (draft) zu einer geschriebenen Ausgabe zu werden. - Man muss Rücksicht auf vorhandene Gegebenheiten nehmen. Und während bei PCs und Software der Investitionszeitraum in 3 bis 5 Jahren gerechnet wird, werden Bauten und deren zugehörige Kabel mit mindestens 15 Jahren Haltbarkeit und damit auch Amortisation gerechnet.

Ich hoffe, das hilft über den Ärger hinweg
GRuß
Netman
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Mitglied: aqui
08.04.2013 um 09:47 Uhr
Wir gehen als Administratoren mal davon aus das der TO transsporter ein Heimbastler und Frickler ist, der mit einer der klassischen mangelhaften "Wohnungsverkablung" ala Elektriker 08/15 kämpfen muss und eben kein Firmenadmin ist... (hoffentlich)
Da darf man dann ja gnädigerweise auch mal mit etwas "Klingeldraht" basteln....
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Mitglied: hildefeuer
08.04.2013 um 10:32 Uhr
Poste doch mal ein Foto von dem "Klingeldraht". 12-ardigen Klingeldraht gibt es nicht. Ich vermute das es sich um Telefonkabel handelt. Dann sprechen wir über stern-verseilte Vierer Adern. Ist das Kabel bunt oder sind rote, graue, grüne Vierer mit Strich Zuordnung vorhanden? Auch über solche ungeschirmte Telefonkabel ist LAN möglich. Allerdings sollte man die LAN-Adapter bei solchen Bastelleien besser zuerst manuell auf 10Mbit setzen, bei Erfolg 100MBit versuchen. Habe auf dieser Art mehrere Verbindungen realisiet, sogar eine zwischen 2 Häusern via Telefonerdkabel. Wenn alles korrekt aufgelegt ist für 10Mbit LAN, verbleibende Adern als Schirmung nutzen. Falls Telefon Vierer, dann immer möglichst einzelne Adern aus unterschiedlichen Vierern nehmen. Das heist in Deinem Fall ein Adernpaar aus dem ersten Vierer, eine Ader aus dem 2. Vierer und eine Ader aus dem dritten Vierer. (2 rote, eine graue, eine grüne bei Telekom Telefonkabel)So ist die Kapazität pF am geringsten. Falls eine Schirmungsfolie da ist, diese mit auflegen. Falls keine Ader, Draht für die Schirmung da ist, die Schirmungsfolie selbst abgreifen (nicht die blaue Seite verwenden, die ist beschichtet und daher isoliert) mit einer ab isolierten Ader die man herum legt.
Hier ein Link für die Zuordnung der Adern: http://www.tocker.de/installationskabel/installationskabel.html
Evt. mal die Leidungskapazität prüfen und auf Kurzschlüsse prüfen.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
08.04.2013, aktualisiert um 11:09 Uhr
Zitat von miscmike:
Hallo zusammen,

also ehrlich - das hier heist "Administrator.de" und ich dachte eigentlich, dass hier auch echte Administratoren zugange
sind.

Eben. Da helfen wir auch Laien. Insbesondere dann, wenn sie einige Höflichkeitsregeln beachten und erkennen lassen, daß sie lernwillig sind.

Was hätte es dem TO gebracht, wenn wir ihm gesagt hätten, hol Dir eine Netzwerkfirm, die das Dir für eine vierstelligen betrag einwandfrei verlegt? Ein Administrator zu sein heißt, manchmal auch unter widrigen Bedingungen eine lösung zu finden.

Und es gibt genügend Hausinatllationen, auch in Neubauten, wo bei der Planung geschlampt wurde und man hinterher mit dem zurechtkommen muß, was da ist, sogar manchmal bei Firmen und nicht nur in Privathaushalten. Und es nützt nichts, den Leuten hinterher zu sagen, "hättet Ihr mich vorher mal gefragt. Ich hatte bisher nur einen einzigen privaten Kunden, der vor(!) dem Hausbau mich gefragt hat, was er beachten soll. Alle anderen kamen mit vollendeten Tatsachen (Klingel-/Telefondraht) an.

lks
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Mitglied: Petabyte
08.04.2013 um 11:14 Uhr
Es ist jedem klar, dass hier auch Laien nachfragen.

Allerdings erwarte ich als erste Antwort auf eine solche Frage etwas in der Art:

"Das ist ein Kabel das nicht tauglich für eine CAT.6 Verkabelung ist, da es vorgeschriebene Eigenschaften nicht besitzt. Man kann versuchen mit CAT.6 Dosen eine Installation zu bewerkstelligen, muss aber sehr wahrscheinlich einige Einstellungen an den angeschlossenen Netzwerkkarten vornehmen (z.B. Geschwindigkeit drosseln,...) und hat dann, selbst wenn es mal funktionieren sollte, keine Garantie, dass die Verbindung immer klappt (insbesondere wenn Last auf die Verbindung kommt)."
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Mitglied: hildefeuer
08.04.2013 um 11:18 Uhr
na ganz so schlimm ist es nicht. Das hat halt seinen Preis. Ich habe allerdings auch schon einige Häuser vorgefunden, wo Cat 5 zur Klingel lag, aber das wurde nicht von Installationsfirmen so gemacht, sondern von den Bauherren selbst, die Bescheid wusten. billig will ich...... weil Geiz ist geil...
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Mitglied: Dobby
08.04.2013 um 11:47 Uhr
Hallo,

also ich denke der Ansatz es richtig zu machen ebenso wie der gute Wille ist doch aber wie einige Vorredner es auch erkannt haben schon da. Wer sonst nimmt im Heimbereich wenn er GB LAN verkabeln möchte schon gleich die CAT.6 Dosen, die Regel sieht da doch eher anders aus, zumindest ist das meine Meinung.
Aber leider sollte eben nicht nur die Netzwerkdose sondern eben auch das oder die Kabel dem Standard
entsprechen damit es dann auch richtig funktioniert und wenn das eben nicht der Fall ist dann nützt es
eben auch nichts zu erzählen das man die Leitungen oder die Verkabelung geprüft hat, wenn es nicht funktioniert ist irgend wo eben ein Fehler drin.

Neues Kabel einziehen, entweder CAT. 5 oder 6 und wenn der Platz (Kabelkanal) nicht vorhanden ist
eventuell gleich ein LWL Kabel einziehen das ist eben dünner.

Sollte das alles aus welchen Gründen nun einmal nicht möglich sein gibt es da noch drei weitere
Möglichkeiten um der Lager Herr zu werden:
- dLAN nutzen über die Steckdosen, die ja auch in einem Privathaushalt zu finden sind
- WLAN aufsetzen und die Strecke über WLAN realisieren
- oder eine "Bastellösung" die es aber auch "bringt" und zumindest einigen Durchsatz garantiert
und die bestehenden Kabel nutzen kann nur das ist in der Regel auch die teuerste Variante von allen!!!!!

Zwei meconet HomePlug AV Interface Adapter in verbindung mit zwei MikroTik RB435G Routern oder wenn eine höhere Portdichte benötigt wird zwei MikroTik RB493G Routern, da kannst Du dann Deinen klingeldraht so richtig zum glühen bringen und damit sind dann wenigstens 200 MBit/s garantiert, also bitte die GB Varianten der beiden Router auswählen.

Die Meconetkarte meldet sich als ganz normale Netzwerkkarte mit Realtek Chipsatz beim OS und wird
daher standardmäßig von fast allen Betriebssystemen erkannt und verwerndet auch von MikroTik RouterOS.

Nur das macht ja auch irgend wie rein gar keinen Sinn, wenn die Drähte eben kaputt, unterbrochen oder sonst irgend wie einen weg haben, denn das kann man dann weder mit einer CAT.6 Dose noch mit einem
MikroTik Router aufwerten.

So nun noch meine 5 Cent zu diesem Forum und wer da alles angemeldet ist,
entweder es ist ein reines Administrator Forum und wir Heimanwender müssen eben draußen bleiben
oder es kann jeder rein der Lust und Laune hat und dann kann oder besser sollte auch jeder ein Frage
stellen dürfen, egal wie diese dann von den anderen Teilnehmern angesehen wird oder nicht.

Ich denke es ist so oder so egal denn jeder von uns allen, ob er nun Admin von Gott befohlen ist oder Heimanwender mit ganz verworrenen Denkfehlern und Wünschen, jeder von uns hat irgend wann einmal ein Problem. Und mir persönlich wäre das immer egal wer das nun lösen kann ob Kalle mit 13 Jahren oder diejenigen die mit Ihren Zertifikaten zu Hause komplett tapezieren können.

Gruß
Dobby
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Mitglied: Juschwin
08.04.2013 um 19:57 Uhr
Hallo,

die Frage ist doch wohl erstmal ob's überhaupt ein TK-Kabel ist. Ich hab auch noch 12x0,25 m2 Kabel rumliegen, gekauft in den 70'ern, wenn einer kommt und Klingelkabel will, bitteschön. Kann man daran erkennen, das es schön bunt ist (Jeder Drath hat eine andere Farbe)

Meiner Meinung nach wird das Problem im Einstrahlen der 50 Hz Netzfrequentz vom Klingeltrafo sein. Wenn da irgendwo Sofitten oder andere Birnchen dranhängen gibt's ein Problem.

Ansonsten sollte das mit 10 Mbit schon gehen,ausgenommen es Klingelt gerade einer.


Gruß Juschwin
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Mitglied: MrNetman
08.04.2013 um 21:37 Uhr
Naja, 50 Hz magnetische Einstrahlung in einen Kommunikationskanal von 10 oder 30 MHz.
Kritisch sind andere Dinge: Oberwellen, Ausgleichsströme, Impedanzfehler, und Einschalteffekte. Dann gibt es noch defekte Schaltnetzteile und Motoren mit Fehlerhaften Kondensatoren.
Aber wir sprechen hier über ein kleines Haus und keinen Industriebetrieb.
Und außerdem geht es um kurze Längen. Da ist das Signal noch um etliches größer als bei langen Leitungen und gleicher Störgröße.
Und unterschiedliche Ströme auf einem Kabel gibt es seit über 100 Jahren: Begonnen mit Telefon, Fernspeisung, Phantomspeisung, PoE....
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Mitglied: LNEXUS
08.04.2013, aktualisiert um 23:38 Uhr
Ich habe das selbe Problem und auch nur ein Telefonkabel zur Verfügung.

Ich habe dass im Einsatz und es funktionier ohne Probleme.

Kostet zwar circa 50 € aber damit funktioniert es sehr gut.

Man braucht einfach auf beiden Seiten eine Dose und es funktioniert.

Infos :

http://www.rutenbeck.com/Datentechnik/Kommunikationsadapter-SOHO-und_So ...

Ebay

http://www.ebay.de/itm/Rutenbeck-line21-UAE-TAE-UP-topp-Design-NEU-OVP- ...


Gruß Marcus
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Mitglied: MrNetman
09.04.2013, aktualisiert um 11:13 Uhr
@LNEXUS
Hi Marcus,
Vorsicht bei der Nutzung von ISDN-Dosen.
Die haben eine andere Belegung wie Netzwerkdosen, die der strukturierten Verkabelung angehören.
Für den oberen Zweck müsste man pin12 und pin78 verwenden. Beim Selbstauflegen klappt das aber. Kritisch wird es bei der Verbindung mit einem echten Ethernet-Port.

Aber klar, es funktioniert für diesen Zweck einwandfrei.

Gruß
Netman
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Mitglied: aqui
09.04.2013 um 10:57 Uhr
Nun lasst den transsporter doch nun endlich mal seine Verkablung machen und ihn berichten wie es funktioniert.
Spekulieren können wir dann nachher weiter.. !!
Bitte warten ..
Mitglied: LNEXUS
09.04.2013 um 23:00 Uhr
@MrNetman

Hi,

das sind keine ISDN Dosen sondern spezielle Dosen mit denen funktioniert es.
Ich habe es selbst im Einsatz und bekomme da locker 80 Megabit/s über ein 4 Adriges Klingelkabel hin.

Schau dir mal das Datenblatt genau an.


Gruß Marcus
Bitte warten ..
Mitglied: MrNetman
09.04.2013 um 23:55 Uhr
@LNEXUS
Hi Marcus,

Das sind die dokumentiereten Daten: Eindeutig ISDN Niveau, wenn auch höheres.
Übertragungstechnische Eigenschaften der Steckverbinder/Buchsen
Leitungslänge bei JY(St)Y(2x2x0,6) Übertragungsraten
30 m . . . 100 Mbit/s
50 m . . . . 10 Mbit/s

oder wer kennt strukturierte Verkabelung mit 50m Länge und 10Mbit/s?

Und ja, es funktioniert. Das wird ja auch nicht bestritten.

Gruß
Netman
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