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Netzwerk (Microsoft Exchange) und Telefonanlagenaufbau für kleine Firma (4-10 Personen)

Frage Netzwerke

Mitglied: happilein

happilein (Level 1) - Jetzt verbinden

22.02.2013 um 18:33 Uhr, 7184 Aufrufe, 21 Kommentare

Hallo Leute!

Ich bin gerade dabei für eine kleine Firma ein Netzwerk aufzubauen (anfangs 4 Personen, möglicherweise Ausbau auf bis zu 10 Personen innerhalb der nächsten 2 Jahre)
- es soll Microsoft Exchange verwendet werden
- zusätzlich MS Office
- Telefonanlage für bis zu 10 Personen mit Outlookanbindung

Ich hätte dazu jetzt einige Fragen:
- MS Exchange: wir werden einen eigenen Server mit MS Windows Server 2008 R2 betreiben, eigentlich dachte mein Chef daran, einen MS Exchange Server zu betreiben mit anfangs 5 Clients - später maximal 10 Clients
Aber:
ich finde einen eigenen MS Exchange Server für die Firmengröße als ziemlicher Overkill - besonders preismäßig
Und dachte deshalb an die Verwendung von Office 365 & der dort integrierten Exchange-Anbindung
- wichtig ist email-sync für Laptops/StandPCs und Smartphones
- gemeinsamer und privater Kalender
- Aufgaben
Soweit so gut, denkt ihr, das ganze ist auch mit Office 365 möglich? Habe mir online einen kostenlosen Testaccount erstellt, schaut alles ganz gut und stabil aus
(wir würden zusätzlich MS Office als Offlineversion für die User kaufen, uns geht es also nur um die Exchange-Anbindung)

Die 2. Sache, wo ich mir unsicher bin, ist die Telefonanlage...
habe leider keine Erfahrung auf dem Gebiet - wichtig ist meinem Chef eine Verbindung der Telefone mit den StandPCs und damit das Tätigen von Telefonanrufen aus Outlook heraus und die Anzeige des Namens des Anrufers am Telefon basierend auf dem Outlook/Exchange-Adressbuch
- ist sowas möglich mit Office 365 (also Exchange Online)?
- prinzipiell: ist etwas besonderes zu beachten, mit einer Telefonanlage im Netzwerk?
Ich dachte an einen Aufbau:
modem <- SERVER <- switch <---- clients --- wlan-access --- netzwerk-drucker
und im Server 2 Netzwerkkarten:
auf 1. mit virtuellem Linux FW & VPN
auf 2. win-server als host und daten & möglicherweise exchange
(später ein virtueller linux-webserver & radius-server)

dazu ein std-16/24-port switch (unmanaged!) z.B. HP ProCurve Switch V1410-24G

Wo gehört hier jetzt die Telefonanlage rein? brauche ich einen managed Switch, um bei einer VOIP-anlage den VOIP-paketen priorität geben zu können?

Fragen über Fragen, vielleicht kann mir ja jemand helfen

Mitglied: Hitman4021
22.02.2013 um 20:08 Uhr
Hallo,

ich halte von Office 365 für eine Firma gar nichts.
-> Deine Daten liegen auf einem Server der nicht dir gehöhrt.
-> Das Datenschutzrecht Deutschlands gilt nicht, sondern das wo der Server steht.
-> Viele wichtige Funktionen sind Aufpreisfähig
-> Also für Unternehmen meiner Meinung nach ungeeignet.

Nie, absolut Nie virtualisiert man eine Firewall, das umgeht das Ganze Prinzip.

Ja für VoiP benötigst du QoS aber nicht nur am Switch sondern auch auf Firewall/Router etc.
Ich würde sowieso nur Managed Switche einsetzen da diese im Fehlerfall einfach praktisch sind.

Gruß
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Mitglied: happilein
22.02.2013 um 20:40 Uhr
Hallo und danke für deine Antwort
- welche relevanten Funktionen z.B. sind aufpreisfähig?

Es geht bisher nur mal ums durchrechnen der Szenarien, für Exchange braucht es halt schon einen ausgewachsenen Server da Exchange viel Performance frisst

- Firewall virtualisieren:
was wäre die bessere Lösung? linux-FW als host und virt-winServer? macht mir nur bisschen gedanken, weil exchange server viel performance vorraussetzt (jedenfalls anch dem was ich hier im forum und auf anderen Seiten mitbekommen habe) und ich nicht weiß, ob das virtualisiert noch alles hinhaut)
(prinzipiell: wenn der ganze traffic von "außen" über 1 netzwerkanschluss läuft, dieser vom VS (also FW) verwaltet wird und der ganze traffic weiter ins "innere" über einen 2. netzwerkanschluss, sollte das ja sicher sein oder?

managed switch sind eine kostenfrage, smart managed klingt nach einem guten Kompromiss:
HP ProCurve Switch 1810-24G v2 <-- sowas in die richtung
Bitte warten ..
Mitglied: flow.ryan
22.02.2013 um 20:59 Uhr
Hallo,

also für dein Vorhaben sollte ein einfacher SBS 2011 reichen.
Office 365 - nein, danke. Ehrlich.
Denk auch an eine brauchbare Datensicherung. Gerade bei Exchange!

Bevor du eine Firewall virtualisierst, greif lieber zu LANCOM oder ZyXEL. Dort hast du eine hervorragende Firewall und ebenfalls einen ausgewachsenen VPN-Gateway.

Das Problem an der Firewall-Virtualisierung ist das potentielle "ausbrechen" aus den Gast-VMs. Siehe: http://www.ipcop-forum.de/unipcop.php

Gruß,

Florian
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Mitglied: happilein
22.02.2013 um 21:37 Uhr
Hallo flow,

auch dir danke für die Antwort

also empfiehlst du auch einen Exchange Server - warum genau?
Datensicherung hab ich an Raid1/5 im Server gedacht, ein NAS im LAN mit täglichem Backup und zusätzlich jede Woche ein Backup auf ein externes Medium, welches dann nicht in der Firma aufbewahrt wird (um Brand etc zu entkommen)

zu einer HW-FW ala Lancom / Zyxel: wäre mir prinzipiell auch lieber, besonders mit der zusätzlich integrierten VPN-Gateway
sprengt aber preislich leider unser Budget - der Weg zu Office 365 war ebenfalls preislich angedacht

- SBS2011: warum nicht Server 2008 R2? was sind die Unterschiede? bin da noch nicht ganz schlau draus geworden

- small business server 2011 standard: hier ist ja sogar Exchange 2010 dabei - non-OSB um ca. 650€ (inkl. 5 CAL)
--> kann ich auch auf SBS2011 standard Linux-OS virtualisieren? (angedacht sind 2, vielleicht später mehr)
--> prinzipiell zu den CALs:
CALs sind ja Lizenzen: für was sind diese Lizenzen gedacht z.B. bei Server 2008 R2?
(bei Exchange ist es mir klar - bei SBS2011 denke ich mal, die integrierten 5 CALs sind auch als Exchange-Lizenzen gedacht?
für was außer Exchange benötigen User die Lizenzen?)

danke vorerst mal!
lg,
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Mitglied: flow.ryan
22.02.2013 um 21:45 Uhr
Hallo,
Also ein Raid ist kein Backup. Ich finde die Sicherung auf NAS okay. Ggf. Sollte die Sicherung auf die externen Medien etwas häufiger erfolgen. Manchmal passiert innerhlab einer Woche ne ganze Menge.
Also wirklich. So teuer sind die Hardware Walls nicht. Da würde wirklich am falschen Ende gespart werden...

Der Sbs hat den exhange integriert. Bzw ist der Exchange ein Hauptbestandteil. Beim 2008 R2 ist kein Exchange dabei. Du bräuchtest also einen Domain Controller und einen separaten Exchange Server. Daher der SBS. Fur kleine Unternehmen ideal.

Die Cals sind für den Zugriff auf den Server. Pro User der auf den Seever zugreift eine CAL. Alteenativ pro Gerät eine CAL.

Gruß Florian.
Bitte warten ..
Mitglied: happilein
22.02.2013, aktualisiert 23.02.2013
Hallo flow again

- ja, RAID nur mal als 1st-step, falls eine HDD ausfällt etc - schon wissen
Sicherung auf externes Medium muss noch genauer geplant werden, also auf welchem Medium und wer etc - nur mal der prinzipielle Plan

- HW-FW: muss ich mir überlegen und mit meinem Chef besprechen, danke jedenfalls mal für den Link (und Hinweis) zu den Gefahren von virt-FWs
edit:
habs mir nochmal überlegt: welche würdet ihr da empfehlen?
im Prinzip bin ich nach bisschen herumlesen sehr angetan von dieser Lösung:
http:
www.administrator.de/wissen/preiswerte%2c-vpn-f%C3%A4hige-firewall-im-eigenbau-oder-fertigger%C3%A4t-149915.html
(fertiggerät würde ich nehmen und m0n0wall)
Sollte meine Ansprüche vollauf erfüllen eigentlich oder?
(oder geht die bei zu viel Traffic und paar paralellen VPN-Verbindungen ein?

- SBS exchange: die 5 CALs die bei SBS2011 Standard dabei sind, gelten ja auch für Exchange
-- sind die jetzt pro Device oder pro User?
-- prinzipiell sind ja Exchange CALs pro User (um auch Zugriff von Heim-PCs / Smartphones / ... zu ermöglichen), aber wie schauts mit den bei SBS2011 integrierten aus?
Weiß das zufällig jemand, oder sollte ich die Frage direkt an Microsoft stellen? =)


//edit2:
bin auf ein Problem bei SBS2011 Standard gestoßen (leider ... )
auf SBS2011 ist kein hyper-V verfügbar, allgemein wird kein virtualisieren auf SBS2011 empfohlen...
der Plan war ja zumindest ein zukünftiger Web-Server und ein RADIUS-Server (wollte nicht unbedingt auf die Bordmittel von SBS2011 zurückgreifen, sondern möglicherweise Freeradius verwenden auf virt-Linux)
nun ...
es gibt scheinbar die Möglichkeit mit dem Premium-Addon zu SBS2011 eine Win Server 2008 R2 Lizenz zu bekommen (5 User um 270€ non-OSB)
mit dieser kann ich als Host-System einen Win Server 2008 R2 aufsetzen und virtualisiert SBS2011 mit Exchange und zusätzlich virtualisiert einen Web-Server und möglicherweise Linux mit Freeradius

Probleme:
Backup bei virtualisiertem Exchange?
Performance bei virtualisiertem Exchange? was man so liest, braucht Exchange Server schon als host sehr viel RAM & CPU-Leistung, wie schauts dann erst virtualisiert aus?

lg & danke!
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Mitglied: cyberjunkie
23.02.2013 um 08:27 Uhr
Zitat von happilein:
Probleme:
Backup bei virtualisiertem Exchange?
Performance bei virtualisiertem Exchange? was man so liest, braucht Exchange Server schon als host sehr viel RAM &
CPU-Leistung, wie schauts dann erst virtualisiert aus?

Hallo,

also wir haben 2 virtuelle Exchange 2010 an 2 Standorten - keine Probleme bei Performance oder Backup

1. VM mit 4 Kernen; 16 GB RAM - 2008 R2 Server; Exchange 2010 ca. 60 User ; Blackberry Enterprise Server ca. 15 User; Ferrari Office Master ca 20 User
Wird mit Acronis gesichert.

2. VM mit 2 Kernen; 16 GB RAM - 2008 R2 Server; Exchange 2010 ca. 25 User
Wird mit CA Arcserve Backup gesichert

Bei den Servern handelt es sich um Fujitsu RX300 S6 ; 48 GB RAM
2 x CPU XEON E5650 2,67 GHz ; 6 CPU-Kerne pro Sockel
mit VMware ESXI 4.1

Als CTI Software kommt ESTOS zum Einsatz. Lässt sich mit fast allen Telefonanlagen verbinden.
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Mitglied: flow.ryan
23.02.2013 um 09:20 Uhr
Hallo happilein,

ich habe mich jetzt nochmal etwas umgeschaut. Wir selbst betreiben keinen virtualisierten SBS.
Ich würde - wie mein Vorredner schon sagt - allerdings VMWare einsetzen. Das ESXi 5.1 leistet super Arbeit.

Dort kannst du dann dein SBS virtualisieren, sowie einen TK-Server (ggf. für Estos) und deinen Webserver.
Wichtig ist wirklich nur, dass der Host ausreichend RAM und CPU hat. Der SBS 2011 benötigt schon einiges an Leistung.

Schwebt dir in richtung Telefonanlage schon etwas vor? Ich kann Panasonic empfehlen - lass dir die aber einbauen! Alternativ könnte bei euch auch eine AGFEO genügen - die kann zwar nicht so viel wie Panasonic oder Simens, lässt sich aber recht einfach administrieren. Wichtig ist nur, dass du bei der TK-Anlage an einen LAN-Port denkst, da man sonst mit USB-Frickeleien zu kämpfen hat.

Wenn ich das mit den CALs beim SBS noch richtig in Erinnerung habe, dann werden die User und der Exchange lizensiert. Sprich du kaufst 5 Lizenzen und die User erwerben damit gleichzeitig Zugriff auf den Exchange des SBS. Anders ist das, wenn du einen vollwertigen Server + sep. Exchange betreibst. Da musst du die User-CAL und die Exchange-CAL sep. betrachten.

Gruß,
Florian
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Mitglied: keine-ahnung
23.02.2013 um 09:29 Uhr
Moin,

zunächst: es schafft immer Sympathie, wenn man sich vor dem Einstellen solcher Fragen etwas profunder mit der angefragten Materie auseinandersetzt, aber gut, ist Wochenende.

SBS Standard wäre IMHO für Euch Mittel der Wahl, alternativ gibt es auch sowas, eventuell in Kombination mit bspw. Zarafa, wenn man das Linux-Gefrickel mag.

Den SBS zu virtualisieren - da gehen erstens die Meinungen auseinander und zweitens ist es pfui . Möglich ist das schon, ich würde es aber nicht machen. Ein Hypervisor ist auch nicht dabei.

Die CAL des SBS kann man gemischt nutzen (als client- oder user-CAL).

Das premium add on kostet in keinem Fall 270 Euro, sondern um die 1000. Dein Preis könnte der für die Premium-CAL sein, die Du zusätzlich zu den Standard-CAL pro Zugriff benötigst. In dem add on ist ein zusätzlicher W2K82 und ein SQL 2008 Standard dabei. Da Du den SQL nicht brauchst, ist das für Dich rausgeworfenes Geld.

Wenn Du eine zweite Serverinstanz benötigst, nimm einen W2K8R2 oder W2K12 in der Foundation-Edition mit rein.

Wenn Du schon beim Router sparen musst ...?? Setzt Euch vorher mit Euerm Budget auseinander. Der SBS 2011 Standard möchte schon einen vernünftigen Xeon-Vierkerner und 12-16 GB für sich alleine, auch wenn da zunächst nur wenige user in der Domäne sind. Und frickelt den Server nicht zusammen ...!

LANCOM-Router sind nicht zu teuer, für das, was Sie können ...

Für die Telefonie gibt es kleine Bastard-Anlagen bspw. von Auerswald oder DeTeWe, die POTS/ISDN/VOIP zusammen bringen und auch nicht zu teuer sind, bspw. die C5200VOIP von Auerswald. Aber unterschätze auch hier nicht die Folgekosten für Systemtelefone, LAN-Tapi, vernünftige CTI etc. Eine Alternative wäre eine Asterisk-Installation. Oder für eine kommerzielle reine IT-TK für kleine Umgebungen bspw. von SWYX.

Weitere Zusatzkosten: vernünftiger Malware-Schutz und Backuplösung, bei letzter zumindest die Hardeware. In kleinen Umgebungen zusätzlich zum NAS immer zu empfehlen: RDX.

Insegesamt glaube ich aber, dass Du das Unterfangen in seiner Komplexität unterschätzt. Wenn Du nicht tief in der Materie steckst, lass es einrichten, damit Dein Chef dann nicht Deinen Ar##c tritt, wenn das implodiert .

So, mein Kaffee ist alle und Du hast Stoff zum googlen ...

LG, Thomas
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Mitglied: happilein
23.02.2013 um 21:25 Uhr
Hallo Leute!
Wieder mal danke für eure Antworten

- es ging mir eigentlich nur um die Möglichkeit Office 365 zu verwenden, im Laufe der Diskussion entstanden dann auch weitere Fragen zu meinem geplanten Setup, wo ich auch einmal mal drauf los gefragt habe
Tut mir leid, ich kenne das Problem selbst nur allzu gut, wenn man nur Fragen gestellt bekommt, die sich durch googeln lösen lassen würden

(mir wars bei einigen Sachen nicht so klar trotz herumsuchen aber ja)

- SBS 2011 Standard: stimme ich zu, schaut nach einer passenden Lösung für uns aus (es muss Exchange sein)
- als Server habe ich geplant:
Dell PowerEdge T110 mit Xeon E3-1220 oder Xeon E3-1230V2 mit 16GB RAM und einem RAID 5 bestehend aus 3 500GB HDDs
dazu ein Dell UPS Tower 500W als USV
Sollte hardwaremäßig also eigentlich ausreichend sein (tendiere zum E3-1230V2 wegen SMT)

Die Frage ist nun: benötige ich überhaupt unbedingt Virtualisierung?
- Webserver: IIS-Rolle in SBS2011 (hab ich auch viel schlechtes gelesen, deshalb war mein eigentlicher plan einen webserver auf linuxbasis zu virtualisieren)
- Firewall: eine ALIX-Lösung mit m0n0wall & VPN-Server klingt sehr gut und ist preislich interessant
(http://www.administrator.de/wissen/preiswerte%2c-vpn-f%C3%A4hige-firewa ...)
- TK/CTI-Server: blicke ich nicht ganz durch, lan-tapi von auerswald lässt sich scheinbar auf Win Server direkt installieren - also z.B. bei Verwendung einer Auerswald 5020 VoIP
werde für die Telefonanlage aber eine Firma suchen - denkt ihr, hier gibt es Gründe für eine Virtualisierung?
- fällt euch sonst etwas ein, wo wir virtualisierung benötigen könnten?

Backup: tägliches Backup auf ein NAS und Backup auf externes Medium, welches noch auszusuchen ist und nicht in der Firma aufbewahrt wird, jede Woche (z.B. bei Bränden etc)
- was würdet ihr da als Medium empfehlen?
Backup auf ein RDX klingt ziemlich gut und interessant - hab aber gelesen, dass mit Bordmitteln nur ein full-backup auf ein RDX seit SBS2008 & SBS2011 möglich ist, da das integrierte backupProg nur mit lokalen Platten arbeitet und ein RDX scheinbar nicht als lokale Platte zählt

- Malwareschutz:
ich dachte an eine Server-Antivirussoftware von Avira oder Symantec und für die Angestellten ebenfalls Antivirussoftware - könnte eine Suite nehmen, wo es Lizenzen für Server & Clients zusammen gibt
welche würdet ihr empfehlen? ich tendiere zu Avira wegen paar Forenberichten und jahrelangen privat guten Erfahrungen damit

Bitte gebt mir mehr Stoff zu googeln ;)
Bitte warten ..
Mitglied: keine-ahnung
24.02.2013 um 11:57 Uhr
Zitat von happilein:
- SBS 2011 Standard: stimme ich zu, schaut nach einer passenden Lösung für uns aus (es muss Exchange sein)
Ja.
- als Server habe ich geplant:
Dell PowerEdge T110 mit Xeon E3-1220 oder Xeon E3-1230V2 mit 16GB RAM und einem RAID 5 bestehend aus 3 500GB HDDs
Ist jetzt die Sparvariante. Insbesondere die SATA-Platten sind nicht die schnellsten, sollte aber gehen. Im Billigsektor würde ich nicht auf RAID5 setzen - alleine das Berechnen und Schreiben der Paritätsdaten belastet das System (sicher keine dedizierter Controller, Platten wie gesagt recht träge.) Dann eher zwei RAID1 bauen ...
dazu ein Dell UPS Tower 500W als USV
Ja.
Sollte hardwaremäßig also eigentlich ausreichend sein (tendiere zum E3-1230V2 wegen SMT)
s.o.
Die Frage ist nun: benötige ich überhaupt unbedingt Virtualisierung?
Nein. Wozu??
- Webserver: IIS-Rolle in SBS2011 (hab ich auch viel schlechtes gelesen, deshalb war mein eigentlicher plan einen webserver auf linuxbasis zu virtualisieren)
Warum soll der IIS schlecht sein? Und was ist am IIS im SBS schlechter als in anderen MS-Servern??
- Firewall: eine ALIX-Lösung mit m0n0wall & VPN-Server klingt sehr gut und ist preislich interessant
Ja. Kann gehen - wenn Du das konfiguriert bekommst ...
- TK/CTI-Server: blicke ich nicht ganz durch, lan-tapi von auerswald lässt sich scheinbar auf Win Server direkt installieren also z.B. bei Verwendung einer Auerswald 5020 VoIP
Ja. Installieren lässt die sich notfalls auch auf einer Waschmaschine . Die LAN-TAPI müssen aber auch noch verteilt und ausgenutzt werden. Billigste Variante: MS-Telefonieserver. Dann kannst Du zumindest vom Arbeitsplatz-PC heraus telefonieren. Eine Auflösung eingehender Anrufe erfolgt jedoch nicht. Hier gibt es CTI-Spezialisten, ESTOS ist IMHO der burner im deutschsprachigen RAum.
werde für die Telefonanlage aber eine Firma suchen - denkt ihr, hier gibt es Gründe für eine Virtualisierung?
Nein? Warum? Es erschiesst Dich niemand, wenn Du nicht virtualisierst.
fällt euch sonst etwas ein, wo wir virtualisierung benötigen könnten?
Einiges: Kaffeemaschine. Sekretärin. Finanzamt. Ohne Anspruch auf Vollzähligkeit ...
Backup: tägliches Backup auf ein NAS und Backup auf externes Medium, welches noch auszusuchen ist und nicht in der Firma aufbewahrt wird, jede Woche (z.B. bei Bränden etc)
Backup auf ein RDX klingt ziemlich gut und interessant - hab aber gelesen, dass mit Bordmitteln nur ein full-backup auf ein RDX seit SBS2008 & SBS2011 möglich ist, da das integrierte backupProg nur mit lokalen Platten arbeitet und ein RDX scheinbar nicht als lokale Platte zählt
Kann ich Dir nicht genau sagen, da ich nicht mit der eingebauten Serversicherung arbeite. Würde ich Dir auch nicht unbedingt empfehlen, insbesondere nicht mit Blick auf den Exchange. Gehen geht das aber wohl schon ... Prinzipiell ist das RDX-Medium aber schon eine lokale HDD.
- Malwareschutz:
ich dachte an eine Server-Antivirussoftware von Avira oder Symantec und für die Angestellten ebenfalls Antivirussoftware - könnte eine Suite nehmen, wo es Lizenzen für Server & Clients zusammen gibt
Unbedingt. TrendMicro worry free SBS auch mal anschauen.
ich tendiere zu Avira wegen paar Forenberichten und jahrelangen privat guten Erfahrungen damit
Das sollte nicht kaufentscheidend sein ...
Bitte gebt mir mehr Stoff zu googeln ;)
Gerne: Verknispelung der Antibinoxen durch Aklimatusendegrative.

LG, Thomas
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Mitglied: aqui
24.02.2013, aktualisiert um 16:07 Uhr
Die ALIX_Firewall wird er sicher konfigurieren können, das sind ja nur ein paar Mausklicks und bei dem Tutorial hier...kein Thema !
Wenn du 2 ALIX Boards bestellst bekommst du gleich noch ne klasse, preiswerte Telefonanlage mit:
http://www.administrator.de/wissen/askozia-voip-telefonanlage-auf-alix- ...
in der sich wunderbar alles integrieren lässt.
Ein Websmart Switch der per VLANs sein Telefonie VoIP Netz und das WLAN/LAN_Gastnetz und das lokale Netz aufnimmt und wenigstens Netzwerk technisch ist dann alles geritzt !
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Mitglied: happilein
24.02.2013 um 17:05 Uhr
ach aqui, da kann ich dir gleich direkt für das tolle tutorial danken! genau nach so etwas hab ich gesucht und bin fasziniert von der einfachheit eine komplette firewall & vpn-server zusammenzu"stöpseln" (geplant ist auch der betrieb eines gast-wlans auf voucher-basis)
wie du richtig sagst, eine konfiguration übers Webinterface werd ich noch schaffen - bin am überlegen pfSense zu nehmen mit dem bei vario-shop erhältlichen Buch "pfSense: The Definitive Guide (Taschenbuch)", in dem nach amazon-Bewertungen auch Netzwerkgrundlagen noch mal erklärt werden und deren Umsetzung mit pfSense


- telefonanlage: werde das wahrscheinlich ein lokales Unternehmen machen lassen, alleine weil die Telefonanlage in Bratislava (Slowakei...) verwendet werden soll und ich nicht glaube, dass die "normalen" Deutschland-/Österreich-Versionen so problemlos mit dem slowakischen Telefonnetz funktionieren
Geplant ist eine Auerswald 5020 mit voip-erweiterung und eine mischung aus tapi-fähigen voip-geräten und einfachen preiswerten analog-telefonen (+CTI-server-software)

RAID1 vs RAID5 muss ich mir noch genauer anschaun @ keine-ahnung, danke für die Anregung
wie du richtig vermutest, hab ich geplant, den Dell mit onboard-RAID-controller zu benutzen

Hätte jemand eine Empfehlung für eine gute Serversicherungs-SW (Exchange ist wichtig) auf RDX & NAS?
Bitte warten ..
Mitglied: aqui
24.02.2013 um 18:24 Uhr
Ja, kann man dich nur absolut bestärken. pfSense und auch das Buch dazu ist ein absolutes Highlight und kann man nur empfehlen hier.
Es erleichtert gerade Anfängern oder ITlern die nicht so oft mit Firewalls und VPNs umgehen erheblich das Leben.
Mit Auerswald bist du auch auf dem richtigen Weg in puncto VoIP...
Dann steht dem erfolgreichen Firmennetzwerk ja nichts mehr im Wege !
Viel Erfolg ! Und bei weiteren Fragen weisst du ja jetzt wo du sie loswirst
Bitte warten ..
Mitglied: happilein
27.02.2013 um 20:44 Uhr
da bin ich mal wieder und hätte da noch ein paar Fragen zur Server-Auswahl, bitte jemanden drüberzulesen und meine überlegungen zu kommentieren

wird ein Dell werden, haben zwar ihren Preis, möchte aber keinen selbst zusammenstecken wie oft genug empfohlen
PowerEdge T110 (Sockel 1155 Xeon E3, aber nur single-RAID) vs PowerEdge T320 (Sockel 1356 Xeon E5, aber 2 RAIDs möglich)

- CPU:
Intel Xeon E3-1230v2 vs Intel Xeon E5-2407/ E5-2403
http://ark.intel.com/de/compare/64614,65732
E3 auf Sockel-1155 (also Single CPU) und E5 auf Sockel-1356 (dual-CPU)
-- beim E5 gibts größeren möglichen RAM-Ausbau und mehr Steckplätze (8 vs 4), der E3 hat im Grundtakt schon 1GHZ mehr und SMT
preismäßig sind sie (in T110 vs T320) fast gleich, ich würde sagen, dass für uns der E3 passender ist (und als einzelne CPU auch schneller als der E5)

- RAM:
16GB sollens werden, 4*4GB oder 2*8GB - prinzipiell egal, nur dass bei 4*4GB bei der Sockel-1155 Plattform alle Steckplätze voll sind, also eine mögliche Erweiterung schwierig(er) wird

- HDD:
Eigentlich war der Plan, 1 RAID-Array einzusetzen für OS & Daten (in 1. Linie Exchange-Mailordner und verschiedene kleinere Dateien (PDF, excel, word)) mit gesamt 1 TB Speicherkapazität
Nach weiterem Lesen hier im Forum etc, wird meistens empfohlen:
OS auf RAID1 & Daten auf RAID5/10/... je nach Performanceanforderung
(die Logik gebietet mir auch ein physisches Trennen von OS & Daten)

Stellt ein einziges Gesamt-RAID also ein großes Problem dar? die dauernden Zugriffe werden das System ja auch nicht unbedingt beschleunigen...
(Kosten-Nutzen-Frage also)
Ebenfalls: nach SBS2011 Server HW-Empfehlung bin ich mit meinen 7.2k RPM-HDDs unter den Anforderungen (3-5 CALs, möglicherweise später bis zu 10 CALs)

-- HW-Raid-Controller: bringt der bei unserem Szenario im laufenden Betrieb Performance-Vorteile?
Da die zur Diskussion stehenden HW-Raid-Controller keinen eigenen Cache besitzen, denke ich, dass es keine großen Unterschiede geben wird
- macht es Sinn auf einen kostspieligeren HW-Raid-Controller mit Cache ala PERC H710 zu setzen? (in unserem Szenario mit begrenztem Budget )
Dell Raid-Controller Übersicht

- RAID1: 2*2TB Sata 7.2k RPM mit HW-Controller PERC H200 (2TB-HDDs kosten derzeit gleich viel wie 1TB)
vs
- RAID5: 3*500GB Sata 7.2k RPM mit HW-Controller PERC H310
(es wurde schon bemerkt, dass die Paritätsschreibung bei RAID5 bei eh schon langsamen 7.2k Platten bremst, ich denke für unser Szenario ist es irrelevant, ob RAID1 oder RAID5 (nur den Nutzen eines RAID-Controllers mit Cache kann ich noch zu wenig abschätzen)

- SAS-Platten wären toll, aber sind budgetmäßig nicht drin fürchte ich
Eine Überlegung meinerseits ist, jetzt mal ein großes RAID1 zu machen für OS & Daten, falls wir ausbauen auf mehr User, ein RAID5 dazu aus 7.2k-HDDs für Daten (oder ein 2. RAID1)?
Das Problem dabei: im PowerEdge T110 kann man nur einen RAID-Verband einbauen, im T320 auch zusätzlich einen zweiten ...

Also zusammengefasst:
T110: Xeon E3-1230v2, also schnelle CPU aber keine Möglichkeit ein 2. RAID einzubauen
vs
T320: Xeon E5-2407, also langsamere CPU aber möglichkeit ein 2. RAID einzubauen + leichteres RAM-Upgrade (2. CPU ist definitiv nicht zu erwarten)

Was denkt ihr?
Bitte warten ..
Mitglied: keine-ahnung
28.02.2013 um 09:27 Uhr
Moin,

die Leistung einer CPU nur nach Ihrer Taktung zu bewerten, ist eine reine Milchmädchenrechnung .
Zum RAM-Ausbau: der SBS 2011 akzeptiert nur 32GB, insofern sollte das kein kaufentscheidendes Kriterium sein. Plane den Riegelkauf so, dass Du evtl. mal 32 Gig in die Bude gesteckt bekommst, ohne alten Speicher wegwerfen zu müssen.
Ein guter Hardeware-RAID-Controller bringt nicht nur Geschwindigkeits-, sondern insbesondere Vorteile bei der Datensicherheit. Ich sehe bei den von Dir verlangten Funktionen nichts, was jetzt wirklich Plattenperformance um jeden Preis erfordert ...? Insofern wirst Du mit 7.2k-SATA wohl auskommen. Wenn ich nur 4 Kanäle am Controller frei hätte (gibt es solche Gurken? - ich kenne mich bei DELL nicht aus), würde ich 2xRAID 1 bauen, ein kleines für das System (500GB ist überreichlich, aber da kannst Du WSUS und Exchange-Speicher drauf lassen), ein zweites in der Grösse, wie Du es für Deine restlichen Daten benötigst.

Schau Dir für Dein Gekurks auch mal einen ProLiant ML310G8 (Fake-RAID - sollte Dir aber reichen) oder ML350Gen8 mit richtigem Controller an.

LG, Thomas
Bitte warten ..
Mitglied: aqui
28.02.2013 um 18:32 Uhr
...und vielleicht reicht statt Server auch ein NAS ?
Bitte warten ..
Mitglied: keine-ahnung
28.02.2013 um 18:43 Uhr
Zitat von aqui:
...und vielleicht reicht statt Server auch ein NAS ?
Ja ! Insbesondere mit dem Exchange .
Im Ernst: selbst wenn Du Deine emails in Taiwan hosten lässt, wirst Du mit einer IT-TK a la Auerswald nicht froh ... Meine Voicemails nehmen bis 5 MB ein, da ist die Aufsprechlänge schon auf 5 Minuten begrenzt ...
Bei geplanten bis zu 10 Mitarbeitern, Wunsch nach MX und IT-TK sehe ich den SBS auf einem kleinen Server schon als gute Lösung - und ich neige gemeinhin nicht dazu, oversized-Lösungen zu promoten .

Insofern aber ja, wenn auf dem SBS nichts weiter rödelt, reicht ein Host-Raid-Controller mit SATA-Platten vermutlich hin.

LG, Thomas
Bitte warten ..
Mitglied: happilein
02.03.2013, aktualisiert um 13:30 Uhr
Zitat von keine-ahnung:
Moin,
guten morgen ;)

die Leistung einer CPU nur nach Ihrer Taktung zu bewerten, ist eine reine Milchmädchenrechnung .
das stimmt bei mir nur teilweise denke ich, bei ähnlicher Architektur kann man mit 1GHz mehr und SMT doch eine ordentlich höhere Leistung erwarten
Meine Frage war also wohl falsch gestellt: ich sehe bei meinem Szenario keinen zwingenden Grund auf die Vorteile der E5-Plattform zurückzugreifen, Dual-CPU wird auf dem Server wohl nie angedacht werden!
Einen Vorteil für leichtere Erweiterbarkeit bietet die E5-Plattform aber natürlich doch, besonders die Möglichkeit 2 RAID1s zu verwenden und die 8 RAM-Steckplätze (vs 4 beim E3)
- also eigentlich, komm ich mit der CPU-Leistung des E5 auch problemlos aus (E5-2407 2.2GHZ 4C, 4T) aus und kann meine Plattformwahl unabhängig der CPU treffen (da ein E5-2407 und ein E3-1230v2 genug Power bieten) oder sollte das doch eine Rolle spielen?
Zum RAM-Ausbau: der SBS 2011 akzeptiert nur 32GB, insofern sollte das kein kaufentscheidendes Kriterium sein. Plane den Riegelkauf
so, dass Du evtl. mal 32 Gig in die Bude gesteckt bekommst, ohne alten Speicher wegwerfen zu müssen.
Das war mein Plan
- die E5-Plattform (Sockel 1356) bietet ja Triple-channel (1155: dualChannel):
was ich bisher gefunden hab, bietet Triple-Channel keine allzu großen Vorteile aber: bekomme ich große Nachteile, wenn ich ein Triple-Channel-Board mit 4 RAM-Speichern belege?
(das Ziel waren 16GB, die lassen sich mit 3 größengleichen RAMs mathematisch schwer erreichen, 12GB (3*4) kommt mir bisschen wenig vor, 24GB geht wieder ordentlich ins Geld)

Ein guter Hardeware-RAID-Controller bringt nicht nur Geschwindigkeits-, sondern insbesondere Vorteile bei der Datensicherheit.
Ich sehe bei den von Dir verlangten Funktionen nichts, was jetzt wirklich Plattenperformance um jeden Preis erfordert ...?
Insofern wirst Du mit 7.2k-SATA wohl auskommen. Wenn ich nur 4 Kanäle am Controller frei hätte (gibt es solche Gurken? -
ich kenne mich bei DELL nicht aus), würde ich 2xRAID 1 bauen, ein kleines für das System (500GB ist überreichlich,
aber da kannst Du WSUS und Exchange-Speicher drauf lassen), ein zweites in der Grösse, wie Du es für Deine restlichen
Daten benötigst.

Schau Dir für Dein Gekurks auch mal einen ProLiant ML310G8 (Fake-RAID - sollte Dir aber reichen) oder ML350Gen8 mit richtigem
Controller an.


die 2 HPs sind eigentlich ziemlich gleich zu den Dell-Angeboten (T110 II und T320), bieten auch nicht das, was mich überlegen lässt, doch Sockel-1356 zu nehmen (nämlich Dual-RAID1 also die Verwendung von 2 RAID1, in Verbindung mit Sockel-1155 und damit dem Xeon E3)

@NAS:
mir wurde am anfang von der verwendung von exchange online-Angeboten abgeraten (+Webserver(würde natürlich ebenfalls auslagerbar sein) +Telefonserver +Radius möglcherweise mal )
Also ich denke da spricht mehr für einen eigenen Server und mit dem SBS2011 gibts ja ein preislich attraktives Angebot mit Exchange
Bitte warten ..
Mitglied: keine-ahnung
02.03.2013 um 14:46 Uhr
Zitat von happilein:
Hi nochmal,
das stimmt bei mir nur teilweise denke ich, bei ähnlicher Architektur kann man mit 1GHz mehr und SMT doch eine ordentlich höhere Leistung erwarten
Auch das stimmt nur bedingt, es gibt eine Menge anderer Faktoren, die Einfluss auf die Rechenleistung nehmen - Grösse und Art des verbauten Speichers wären nur einer davon. Ansonsten ... so richtig viel zu "rechnen" hat der SBS eigentlich nicht, wenn man jetzt mal vom Monitoring und vom Backupszenario absieht.

Es gibt - für mich - entscheidendere Dinge als die verbaute CPU (obwohl das jetzt auch kein Zweikern-Pentium sein sollte ):

1. Zuverlässigkeit
2. Zuverlässigkeit und
3. Zu ... na, Du ahnst es schon.

Hierzu zählen für mich als must have insbesondere die Redundanz der Stromversorgung sowie, wenn auch schon mit Abstand, hot-plug-fähige HDD, welche natürlich einen entsprechenden Controller voraussetzen. Strömlinge sind aber schon wichtig. Ergo vernünftige USV, eine Schnur an die Hausstromversorgung, eine Strippe an die USV und schon passt es.

Zumindest HP setzt nicht auf das INTEL-fake-RAID, da eigene boards gebaut werden. Der Hostcontroller im ML310 muss mehrere RAID 1 können, da er RAID-0+1 beherrscht. Die DELL-Büchsen kenne ich nicht, wird aber ähnlich sein.

Im Weiteren sind administrative Funktionen Kaufkriterium: HP's ILo ist ein recht pfiffiges System, wenn man nicht zu teuren KVM-over-IP-Lösungen greifen will. Insightdiagnose hilft wirtschaften, und in Gen8 hat HP eine Installationsplattform integriert, die nicht einmal mehr eine SmartStart-CD notwendig macht - die Installation ist schon fast ein Genuss (ich habe gerade einen ML350p gekauft).

Zur Speicherkonfiguration liesst Du am Besten in den Serverhandbüchern nach, da gibt es von Bord zu Bord Unterschiede, die sind aber zumindest´bei HP immer recht ordentlich dokumentiert, insbesondere was die Belegung der Bänke, möglicher und unmöglicher Mischbetrieb, redundanten Speicher etc. angeht.

In summa: schau nicht so sehr auf Einzelkomponenten - ein guter Server ist die Summe der eingesetzten Hardeware und der Konfigurations- und Verwaltungstools.

LG, Thomas
Bitte warten ..
Mitglied: happilein
16.03.2013 um 19:31 Uhr
danke mal wieder für deine / eure Wortspenden

- einige kurze Fragen, wollte eigentlich neue Threads eröffnen aber ja, ich schreibs mal hier dazu:

- SBS2011 Lizenzierung:
im NW: einige Clients (Stand-PC-User, Laptop&Smartphone-User), 2 Multifunktions-Drucker (Scannen, Drucken, Kopieren, möglicherweise Faxen, gibt aber auch gute Softwarelösungen die ausreichend sein dürften), 1 NAS, 1 Telefonanlage, 1 AP
- wollte USER-Cals nehmen, da in der SBS2011 Lizenzierungs-FAQ [1] steht:
Q. Does my printer or multi-function device require a CAL to connect to the Windows Small
Business Server network?
A. If you have elected “user CALs” then no CAL is required for the printer or multi-function device. If you
have elected “device CALs” then the printer or multi-function device would need to have a device CAL, as
the networked printer is accessing an instance of the server software. The most common scenario where
you would need a CAL is when you have a multi-function device that uploads scanned images, such as a
.pdf, to a server share using authentication.

So wie ich es verstehe also:
- Verwendung von USer-CALs: für Netzwerkmultifunktionsgeräte (Drucker, Scanner) keine CAL nötig, für das NAS? (logisch für mich wäre Device CAL, aber möchte eine Mischung von Device & User-Cals vermeiden)
für Telefonanlage? (einige voip-clients, CTI-Server am sbs)


-Backupkonzept:
kein großes Datenvolumen, größtenteils kleine Office-Dateien und pdfs (und Exchange)
wahrscheinlich werde ich WSUS verwenden

mehrmals tägliches Backup auf ein NAS (2HDD-Raid1 oder 4HDD-Raid5)
- RDX im Server ODER (und?) externe USB2.0-esata-Platte am NAS
z.b.: Qnap TS-219P II [2] (2HDD Raid1) im NW: 2 externe e-sata-Platten, auf die ein Backup geschrieben wird und die am Abend nach Hause mitgenommen wird (abwechslend)
RDX: per Sata im Server: Tandberg RDX QuikStor Drive mit 2 Tandberg-Platten, die abwechselnd verwendet und nach Hause mitgenommen werden

- zusätzlich: Online-Backup
derzeit ist eine 100mbit down / 10mbit up Leitung angedacht, also Zuwachs-Backup von Benutzerdaten und Exchange-Datenbanken auf einen Server jede Nacht als last-resort?
(habe ich paar mal als zusätzliche absicherung gelesen, geht aber doch eher langsam und weiß nicht, ob es Sinn macht)

mein Problem dabei:
ich werde nicht allzu oft in der Firma sein: deshalb muss das externe Backup von Mitarbeitern durchgeführt werden, diesen vertraue ich nicht 100%, falls es mal vergessen wird oder Mitarbeiter krank sind etc
Die Überprüfung der externen Backups ist auch noch nicht sichergestellt bzw. weiß ich nicht, wie ich die in mein Konzept reinbringen soll

Alternativen? Vorschläge? Korrekturen?


- USV:
APC ist hier im Forum sehr beliebt und wird oft empfohlen, wird also wohl eine APC-USV
was läuft bei euch alles über die USV?
geplant bei mir: Server & NAS & Telefonanlage & Switch (switch um shutdown-Pakete zu verschicken, falls ein kritischer Akkustand erreicht wird - USV würde per USB am Server hängen)
Modem&Firewall nur an Überspannungsschutz vom USV
z.B. ein APC Back UPS PRO USV 1200VA [3]

für Clients und Netzwerkdrucker ist nichts geplant außer handelsüblichen Überspannungsschutzstecker


- Server-HW selbst aufrüsten
eine gute Garantie ist wichtig für schnelle Reaktion im Defektfall
-- so wie ich es verstanden habe, darf ich bei Dell & HP-Servern KEINE eigene nicht hp/dell-zertifizierte Hardware benutzen, also besonders keine HDDs oder RAMs
Falls ich einen Dell/HP-Server verwende und z.b. am Anfang Server-RAM oder WD RE4-HDDs selbst dazustecke (nicht dell/hp), ist die Gesamtgarantie futsch oder?
Das heißt, wenn dann ein Mainboard/NT-Defekt auftritt, kommt ein HP/Dell-Techniker, sieht dass wir nicht zertifizierte Hardware verwenden, tauscht das defekte Teil aus, aber wir müssen Technikeranfahrt/stunden/Ersatzteile bezahlen? (auch wenn wir z.b. eine erweiterte 4hour-critical Garantie bei Dell genommen haben)

Was ist, wenn ich innerhalb der Garantiezeit mehr RAM einbaue oder zusätzliche HDDs? Wenn keine original-Dell/HP-Teile Verlust der restlichen Garantie oder?



[1] www.microsoft.com/sbs/en/us/faq.aspx
[2] http://geizhals.at/qnap-turbo-station-ts-219p-ii-a685188.html
[3] http://geizhals.at/apc-back-ups-pro-1200va-br1200gi-a590237.html
Bitte warten ..
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