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Bitte um Netzwerkberatung für kleines Büro und Einfamilienhaus

Frage Netzwerke Netzwerkmanagement

Mitglied: Jonas42

Jonas42 (Level 1) - Jetzt verbinden

01.09.2013 um 20:49 Uhr, 7242 Aufrufe, 12 Kommentare

Hallo zusammen,

da ich mit der IT bei mir nicht zufrieden bin, habe ich beschlossen mich da jetzt einmal dran zu machen und es nicht mehr blind unserem IT-Dienstleister zu überlassen. Ich habe bereits ein paar Ideen, bin aber gerade auf dieses Forum hier aufmerksam geworden und würde euch deswegen bitten mich etwas zu beraten, damit ich in ein paar Wochen nicht wieder mit einer IT dastehe, die suboptimal ist.

Worum geht es:
Im Büro sind 6-10 Windows-Rechner, die allesamt sehr ähnlich konfiguriert sind. Außerdem wohne ich mit meiner Familie in dem Haus.

Momentan ist folgende Infrastruktur vorhanden:

Fritz!Box als Router (Vodafone 16MB Anschluss, soll auf 50MB/s umgestellt werden)
einfacher Netgear Router, also nicht konfigurierter
Windows Small Business Server 2003
Apple Airport Express und Netgear "Router" als weitere WLAN APs
etwa 15 WLAN Geräte und 8 Rechner am LAN
5 Netzwerkdrucker

Der Server ist für die Verwaltung der Domäne zuständig. (Dazu eine kurze Frage: Ich habe heute zum ersten Mal selbst einen Rechner in die Domäne eingepflegt, bei diesem dauert der Login aber etwa 2 Minuten. Wie kann ich das beheben?) Außerdem ist er zentraler Datenspeicher und Exchange Server, wobei unser Mail System so aussieht, dass wir nur eine Adresse bei einem E-Mail-Provider haben, wobei ich das Konto via Pop3 abrufe und die Mitarbeiter via IMAP, so dass sie Mails abrufen können, wenn ich gerade nicht da bin. Der Exchange Server dient dann nur dem E-Mail-Austausch innerhalb des Büros.
Alle User sind Administratoren und es gibt bisher keinerlei Beschränkungen was z.B. die Installation von Programmen angeht.


Was möchte ich ändern?

Die erste Idee war die Anschaffung eines NAS, nämlich eines Synology DS1813+. Zuerst bin ich davon ausgegangen, dass ich dann den Server nicht mehr benötige, mittlerweile habe ich da aber etwas Zweifel und bitte um Beratung, ob es Sinn macht den zu behalten.Das NAS soll also die zentrale Datenspeicherung übernehmen. Außerdem hat das Synology einen Mail Server, bei dem ich hoffe, dass er die E-Mail-Verteilung innerhalb des Büros übernehmen kann. Ich denke nicht, dass es sinnvoll ist statt dem Mail Provider einen eigenen Mail Server zu betreiben (zu fehleranfällig) und würde deswegen evtl. sogar bei der bisherigen Pop3/IMAP Lösung bleiben, da fast alle E-Mails sowieso für mich bestimmt sind.

Was will ich sonst noch ändern:

Ein VPN soll eingerichtet werden, damit ich von außerhalb auf meine Daten zugreifen kann.

Wenn möglich, würde ich gerne die Büro-Rechner simultan einrichten, da ich hoffe mir viel Zeit zu sparen, wenn ich nicht mehr jeden einzeln einrichten muss.

Die Rechtevergabe soll strikter sein, so dass nicht mehr jeder nach Belieben Einstellungen ändern kann und Software installieren.

WLAN-Roaming! Im Moment muss ich manuell von einem Hotspot zum nächsten wechseln. Bisher wollte ich auf AVM Produkte setzen, unterstützen diese Roaming? Nach Lektüre hier sind mir aber Zweifel gekommen, ob AVM das richtige ist oder nicht besser Cisco, Netgear, etc?


Hier bin ich jetzt auf Begriffe wie VLAN, Layer3 und Radius gestoßen, bei denen ich noch nicht genau weiß, worum es geht und ob es bei mir sinnvoll ist.


Ich hoffe es wurde halbwegs klar, worum es mir geht und ihr könnt mich etwas beraten. Vielen Dank schonmal!
Mitglied: Cometcola
02.09.2013 um 00:22 Uhr
Moin,

also wenn du mit deinem jetzigen IT-Dienstleister unzufrieden bist, dann such dir einen neuen und lass das Fachleute machen. Wenn man selber interessierter Laie ist, kann und sollte man sich selbstverständlich damit beschäftigen, aber dabei stößt man sehr schnell an die Grenzen und wenn du auf deine IT-Umgebung beruflich sowie privat angewiesen bist, dann ist es denke ich mal nicht tragbar einen tage- oder wochenlangen Ausfall zu produzieren.

Zu deiner Umgebung kann ich folgendes sagen (natürlich mit Vorbehalt, da man ja nur einen kleinen Einblick bisher hat): Ich verstehe nicht, warum bei dir ein Server steht, wenn er den nichts macht. Wenn ihr sowieso einen externen Maildienst habt, dann könnt ihr das auch ohne Exchange erledigen. Warum du jetzt POP3 benutzt und nicht auch IMAP benutzt wäre mal interessant zu wissen. Wenn die Benutzerkonten auch nicht beschränkt sind, dann ist er auf den ersten Blick überflüssig.

Man kann den Server natürlich sinnvoll für Terminplanung, Benutzerverwaltung, Netzlaufwerke, etc. nutzen, dafür müsste es nur eingerichtet sein.Sinnvoll ist er auch, weil man zentral die Daten verwalten und sichern könnte.
Bitte warten ..
Mitglied: Jonas42
02.09.2013, aktualisiert um 02:34 Uhr
Danke für die Antwort.

"Ich verstehe nicht, warum bei dir ein Server steht, wenn er den nichts macht."


Joa, ich auch nicht. Außer Mailverteilung innerhalb des Büros und Datenspeicher scheint er nichts zu machen. Gerade deswegen möchte ich aber nicht blind einem neuen Dienstleister vertrauen, sondern mich selber etwas informieren um in Zukunft auch selbst etwas Bescheid zu wissen.

Der Server ist im Moment nur notwendig, da es nur ein E-Mail-Konto gibt und dann jeder Mitarbeiter ein lokales auf dem Server hat, so dass man E-Mails an andere Mitarbeiter weiterleiten kann.

"Warum du jetzt POP3 benutzt und nicht auch IMAP benutzt wäre mal interessant zu wissen."

Ich vermute damit die E-Mails nicht das externe Postfach verstopfen, aber trotzdem noch lokal gespeichert sind. (Ja, mir ist absolut bewusst, dass das eine unkonventionelle und dämliche Konfiguration ist! Das war aber nicht meine sondern die Idee des Dienstleisters.)

Terminplanung brauche nur ich und die Mitarbeiter nicht, kann ich also ohne Server lösen.
Netzlaufwerk macht das NAS.

Somit geht es mir v.a. um die Benutzerverwaltung und möglichst zeitsparende Konfiguration der Büro-PCs (sprich nicht jeden einzeln konfigurieren, wenn das möglich ist). Außerdem noch um eine Beratung ob ich einen anderen Switch anschaffen sollte und was für einen Router. Wäre super, wenn ihr mir da noch helfen könnt.

Edit: Secunia scheint mir zB schon ein Ansatz zu sein um den Server zu ersetzen.

Edit: Ich habe gerade gesehen, dass die Synology sogar einen RADIUS Server hat. Könnte ich dann nicht den fürs WLAN verwenden?

Edit: Die ach so hochgelobte Fritz!Box kann anscheinend noch nicht einmal einen Radius Server abfragen. Somit wäre für Radius dann wohl ein anderer Router notwendig.
Bitte warten ..
Mitglied: Dobby
02.09.2013 um 08:29 Uhr
Hallo,

Fritz!Box als Router (Vodafone 16MB Anschluss, soll auf 50MB/s umgestellt werden)
Sie zu das Du einen kleinen Business Account bekommst der kostet nicht so viel oder aber einen mit mehr
Email Adressen und dann hast eben jeder eine Mailadresse bei Euch dann macht auch der SBS mit dem Exchange Sinn
und man hat natürlich wie schon angesprochen einen Kalender den man gemeinsam nutzen kann und man geht eben
auch zu einer Papier losen Arbeit über denn via Email ist das natürlich schon komfortabler.

einfacher Netgear Router, also nicht konfigurierter
Was macht der denn im Netz?

Windows Small Business Server 2003
Den würde ich mal behalten. Was für ein OS ist denn auf den 10 PCs drauf?

Apple Airport Express und Netgear "Router" als weitere WLAN APs
Also für ein Roaming würde ich mal zwei oder sogar drei andere WLAN APs nehmen und zwar von
ein und dem selben Anbieter, dann spielt die Hardware besser zusammen.

etwa 15 WLAN Geräte und 8 Rechner am LAN
Dann sollte ein kleiner Switch aus einer "Small Business Serie" eventuell genau das richtige der auch selber routet
und Radius fähig ist und auch VLANs unterstützt.

5 Netzwerkdrucker
ok

Die erste Idee war die Anschaffung eines NAS, nämlich eines Synology DS1813+. Zuerst bin ich davon ausgegangen, dass ich dann den Server nicht mehr benötige, mittlerweile habe ich da aber etwas Zweifel und bitte um Beratung, ob es Sinn macht den zu behalten.
Den würde ich mal lieber zusätzlich kaufen und ein RDX Laufwerk auch gleich dazu um Backups zu machen.

Hier bin ich jetzt auf Begriffe wie VLAN, Layer3 und Radius gestoßen, bei denen ich noch nicht genau weiß,
worum es geht und ob es bei mir sinnvoll ist.
Das muss jeder selber entscheiden und auch sicherlich bezahlen. Aber daran scheitert es meist obwohl man
das ja auch von der Steuer absetzen kann und nicht alles auf einmal kaufen muss.

Bisher wollte ich auf AVM Produkte setzen, unterstützen diese Roaming?
Was für ein Roaming brauchst Du denn? Fast Roaming auf Layer2 und Layer3 Basis um darüber zu telefonieren
und/oder Echtzeitanwendungen wie Datenbankzugriffe zu erledigen.

Router (WAN Bereich)
AVM Fritz!Box 7390 oder
Deine alte Fritz!Box zu einem Modem machen und einen Cisco RV320 Router besorgen
Alternativ eine kleine Alix Box kaufen und dann pfSense darauf installieren nach dieser Anleitung hier
Da ist dann auch ein kleiner Radius Server drin enthalten und man kann auch einen HTTP Proxy namens Squid darauf installieren
Switch (LAN Bereich)
Ein Cisco SG300-28 sollte das ganze dann auch zumindest Netzwerk technisch gut abrunden
WLAN APs
Tja da solltest Du Dich einmal näher äußern was genau Du nun benötigst und wirklich brauchst
- Kleine Budget Empfehlung
Eventuell Zwei oder drei MikroTik RB951G-2HnD als WLAN APs und einen MikroTik RB450G
als Radius Server (Usermanager) DNS Proxy und DHCP Server das sollte dann dicke reichen.
- Mittlere Budget Empfehlung
Zwei oder drei Ubiquiti WLAN APs aus der UniFi Serie und die kostenlose Software kommt dann auf den SBS Server
installiert für das Wireless Management.
- Gehobenes Budget
Geräte von Cisco, Lancom oder Netgear
Andere Geräte (LAN Bereich)
- Ein NAS ist schon nicht schlecht als Speicher im Netz für alle Leute und mit vielen NAS Geräten ist es auch Möglich
sich gleich via LDAP anzumelden, also mit einer Anmeldung am Server dann auch auf das NAS gleich mit zugreifen zu können.
- Aber die Daten sollen ja auch gesichert werden und daher empfehle ich noch ein externes RDX Laufwerk dazu und wenn man
bei dem NAS Gerät gleich darauf achtet das eine USB 3.0 Schnittstelle vorhanden ist dann läuft die Sicherung auch schnell durch.
Eventuell noch eine kleine ISDN Karte in den SBS rein und dann kann man auch bequem vom PC aus faxen.

Ein VPN soll eingerichtet werden, damit ich von außerhalb auf meine Daten zugreifen kann.
Das kann Deine jetzige Fritz!Box auch schon!!!!

Wenn möglich, würde ich gerne die Büro-Rechner simultan einrichten, da ich hoffe mir viel Zeit zu sparen,
wenn ich nicht mehr jeden einzeln einrichten muss.
Wie jetzt ich denke die sind schon eingerichtet, oder meinst Du am Server anmelden und dort konfigurieren?

Die Rechtevergabe soll strikter sein, so dass nicht mehr jeder nach Belieben Einstellungen ändern kann und Software installieren.
Das kann man ja dann via GPOs am SBS machen.

Gruß
Dobby
Bitte warten ..
Mitglied: goscho
02.09.2013 um 08:51 Uhr
Zitat von Dobby:
Hallo,

> Fritz!Box als Router (Vodafone 16MB Anschluss, soll auf 50MB/s umgestellt werden)
Sie zu das Du einen kleinen Business Account bekommst der kostet nicht so viel
damit man bspw. eine öffentliche IP-Adresse für Zugriffe von außen bekommt, für bspw. das VPN, Exchange-Mail, Remote Web Access, etc.
oder aber einen mit mehr Email Adressen und dann hast eben jeder eine Mailadresse bei Euch dann macht auch der SBS mit dem Exchange Sinn
Sorry, Dobby,
aber ein Exchangeserver macht nicht mehr Sinn, wenn ich viele Provider-Mailadressen (ich@provider.de, er@provider.de, sie@provider.de) verwalte, sondern wenn man eine eigene Maildomäne (@firma.de) hat und diese mit dem Exchange verwaltet.

Dann bringt es natürlich sehr viel, wenn jeder Mitarbeiter, der sowieso schon ein SBS-Konto hat, auch eine passende Mailadresse nutzt.
Gemeinschaftspostfächer (info@, service@, bestellungen@) kann man auch noch zusätzlich einrichten.
Schön ist auch der Abgleich des Postfaches über Activesync mit dem Smartphone oder Tablet.

Darüberhinaus bin ich aber auch der Meinung, dass man das mit einem IT-Dienstleister gemeinsam planen und angehen sollte.
Vielleicht auch die Mühe machen und zwei Firmen ansprechen, wenn man mit seinem bisherigen nicht richtig zufriden ist.
Bitte warten ..
Mitglied: Dobby
02.09.2013 um 09:24 Uhr
aber ein Exchangeserver macht nicht mehr Sinn, wenn ich viele Provider-Mailadressen (ich@provider.de, er@provider.de, sie@provider.de) verwalte, sondern wenn man eine eigene Maildomäne (@firma.de) hat und diese mit dem Exchange verwaltet.
Auch das sollte bei einem Business Internetzugang, auch einem kleinen, zu bekommen sein!

damit man bspw. eine öffentliche IP-Adresse für Zugriffe von außen bekommt, für bspw. das VPN, Exchange-Mail, Remote Web Access, etc.
Richtig daher dachte ich so ein kleiner Account ist nicht all zu teuer und man kann auch denke ich einige Optionen hinzu buchen
mit denen sich dann alles erledigen lässt.

Gruß
Dobby
Bitte warten ..
Mitglied: goscho
02.09.2013 um 10:59 Uhr
Zitat von Dobby:
> aber ein Exchangeserver macht nicht mehr Sinn, wenn ich viele Provider-Mailadressen (ich@provider.de, er@provider.de,
sie@provider.de) verwalte, sondern wenn man eine eigene Maildomäne (@firma.de) hat und diese mit dem Exchange verwaltet.
Auch das sollte bei einem Business Internetzugang, auch einem kleinen, zu bekommen sein!
Die meisten Firmen haben jedoch schon eine (Mail)-Domain, oftmals in einem Homepagepaket bei einem Hoster, seltener im DSL-Vertrag.

Man benötigt also keinen Vertrag mit mehr Mailadressen, sondern lediglich einen, der einem die Maildomain - und diese möglichst mit konfigurierbarem MX - zur Verfügung stellt.
Bitte warten ..
Mitglied: keine-ahnung
02.09.2013 um 11:46 Uhr
Zitat von Jonas42:
Moin,
"Ich verstehe nicht, warum bei dir ein Server steht, wenn er den nichts macht."
Joa, ich auch nicht. Außer Mailverteilung innerhalb des Büros und Datenspeicher scheint er nichts zu machen.
zwischen Schein und Sein bestehen mitunter erhebliche Differenzen. Er wird sich auch ein wenig um die Zugriffsrechte in der Domäne kümmern .
Gerade deswegen möchte ich aber nicht blind einem neuen Dienstleister vertrauen, sondern mich selber etwas informieren um in Zukunft auch selbst etwas Bescheid zu wissen.
Das ist prinzipiell gesehen ein guter (weil mein ) Ansatz. Du wirst aber nicht in einer SBS-Domäne rumrühren können, ohne Dir die basics dazu reinzuziehen. Das kann mal ein paar Wochen Lesezeit bedeuten - je nach Auffassungsgabe und vorhandener "Spielumgebung". Der SBS 2003 erleidet nächstes Jahr sein EOL. Besorge Dir ein Buch und das dort beschriebene OS - noch hast Du recht gute Karten, Dir einen SBS 2011 zu erstehen. Dann wirst Du vermutlich eine neue Serverhardeware benötigen - die wäre dann schon mal gut zum Spielen. Im Buch stehen die Möglichkeiten gut beschrieben, die Dir der SBS bietet. Entscheide selbst, ob Du diese benötigst (natürlich, bevor Du Harde- und Software kaufst ). Wenn Du in drei Monaten halbwegs fit bist, migrierst Du Deinen alten SBS auf das neue OS auf neuer Maschine und freust Dich für die nächsten 7 Jahre.

Das Problem mit Dienstleistern ist tatsächlich, dass es mehr solche als solche zu geben scheint ... wenn ich mir alleine hier auf der Plattform die Fragen erinnere, die mit den Worten "Ich habe bei einem Kunden ..." beginnen und bei denen danach nur noch Trösel kommt, fühle ich mich mit meiner selfmade-Variante deutlich glücklicher. Das Problem ist, dass man bei den Dienstleistern Spreu vom Weizen auch nicht unterscheiden kann, wenn man selber keine-ahnung hat ...

LG aus DK, Thomas
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Mitglied: Ausserwoeger
02.09.2013 um 12:13 Uhr
Zitat von keine-ahnung:
Das Problem mit Dienstleistern ist tatsächlich, dass es mehr solche als solche zu geben scheint ... wenn ich mir alleine hier
auf der Plattform die Fragen erinnere, die mit den Worten "Ich habe bei einem Kunden ..." beginnen und bei denen danach
nur noch Trösel kommt, fühle ich mich mit meiner selfmade-Variante deutlich glücklicher. Das Problem ist, dass man
bei den Dienstleistern Spreu vom Weizen auch nicht unterscheiden kann, wenn man selber keine-ahnung hat ...

Hi

Es gibt schon ein paar Anhaltspunkte wie man die Spreu vom Weizen trennt finde ich.

Zb. Wenn du von deinem EDV Team hörst: Das machen wir schnell !!! Aus dem schnell machen kann schnell mehr werden.
Wenn du Erfahrung hast testest du vorher eine Neuanschaffung in einer Testumgebung und nicht beim Kunden.

Zb. Es gibt Zertifikate von Microsoft die ein gewisses Grundwissen bestätigen zb. Micrsosoft Certified Administrator usw. usw.
Du kannst deinen ITler Fragen ob er ein solches Zertifikat besitzt oder besessen hat.

Zb. Referenzen !! Wenn eine IT Firma gute Referenzen also andere Kunden hat die jeder kennt. Eine IT Firma die zb. die Österrechische Bundesbahn betreut kann nicht so schlecht sein.

Zb. Ich würde mich auch bei anderen Firmen die bereits eine Betreuung geniesen anrufen und mich unterhalten wie Zufrieden sie sind und ob es ausfälle gegeben hat usw.

LG Andy
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Mitglied: Jonas42
02.09.2013 um 14:40 Uhr
dann hast eben jeder eine Mailadresse bei Euch dann macht auch der SBS mit dem Exchange Sinn

Das ist jetzt auch schon so, nur hat eben jeder nur eine lokale E-Mail-Adresse (@domainname.local). Innerhalb des Büros können also E-Mails an einen bestimmten Mitarbeiter geschickt werden, nur von außerhalb nicht. Da externe E-Mails sowieso alle für mich bestimmt sind, ist mir die Lösung sogar lieber als Mitarbeiter mit eigenen E-Mails.

einfacher Netgear Router, also nicht konfigurierter
Was macht der denn im Netz?

Sorry, verschrieben. Ich wollte Netgear Switch schreiben (24 Port, nicht managed). Dann sollte auch klar sein, was der macht.

Was für ein OS ist denn auf den 10 PCs drauf?

Windows 7, privat auch OS X

Also für ein Roaming würde ich mal zwei oder sogar drei andere WLAN APs nehmen und zwar von
ein und dem selben Anbieter, dann spielt die Hardware besser zusammen.

Eh klar, da bitte ich dann um Empfehlungen.

Dann sollte ein kleiner Switch aus einer "Small Business Serie" eventuell genau das richtige der auch selber routet>
und Radius fähig ist und auch VLANs unterstützt.

Wieso ist das besser als getrennter Router und Switch?

Außerdem ist mit dem ganzen Kleinzeug (Sat-Receiver, APs, Drucker, Scanner) der 24 Port Switch fast komplett belegt, zu klein darf der Switch also nicht sein.

und ein RDX Laufwerk auch gleich dazu um Backups zu machen.

Ich hätte eher auf einen Cloud-Speicher zurückgegriffen, evtl. zusätzlich noch externe HDDs.


Was für ein Roaming brauchst Du denn? Fast Roaming auf Layer2 und Layer3 Basis um darüber zu telefonieren
und/oder Echtzeitanwendungen wie Datenbankzugriffe zu erledigen.

Keine Ahnung. Normalerweise bleibe ich an einem Ort wenn ich telefoniere. Es ist eher so, dass ich z.B. im Dachgeschoss das iPad verwende, dann gehe ich ins Erdgeschoss und wenn ich es dort verwenden will, ist es zu langsam, da es immer noch mit dem weit entfernten AP verbunden ist.


Router (WAN Bereich)
AVM Fritz!Box 7390 oder
Deine alte Fritz!Box zu einem Modem machen und einen Cisco RV320 Router besorgen
Alternativ eine kleine Alix Box kaufen und dann pfSense darauf installieren nach dieser Anleitung hier
Da ist dann auch ein kleiner Radius Server drin enthalten und man kann auch einen HTTP Proxy namens Squid darauf installieren>
Switch (LAN Bereich)
Ein Cisco SG300-28 sollte das ganze dann auch zumindest Netzwerk technisch gut abrunden
WLAN APs
Tja da solltest Du Dich einmal näher äußern was genau Du nun benötigst und wirklich brauchst
- Kleine Budget Empfehlung
Eventuell Zwei oder drei MikroTik RB951G-2HnD als WLAN APs und einen MikroTik RB450G
als Radius Server (Usermanager) DNS Proxy und DHCP Server das sollte dann dicke reichen.
- Mittlere Budget Empfehlung
Zwei oder drei Ubiquiti WLAN APs aus der UniFi Serie und die kostenlose Software kommt dann auf den SBS Server
installiert für das Wireless Management.
- Gehobenes Budget
Geräte von Cisco, Lancom oder Netgear

Kannst du mir noch sagen, was diese Geräte unterscheidet?

Das kann Deine jetzige Fritz!Box auch schon!!!!

Weiß ich, auch die Synology kann es. Ich weiß aber nicht, ob man es besser über das NAS oder die Fritz!box (oder einen anderen Router) einrichtet. Router klingt logischer, aber wieso bietet es dann auch die Synology an?

Wie jetzt ich denke die sind schon eingerichtet, oder meinst Du am Server anmelden und dort konfigurieren?

Sind sie, aber ich habe gerade einen neu eingerichtet und gemerkt was für ein Zeitaufwand das ist. Wenn ich dann mal 3 Rechner neu installiere, wäre es schön, wenn man nicht die dreifache Arbeit hat.

damit man bspw. eine öffentliche IP-Adresse für Zugriffe von außen bekommt, für bspw. das VPN, Exchange-Mail, Remote Web Access, etc

Ist DynDNS nicht eher sicherer und VIEL günstiger?


Er wird sich auch ein wenig um die Zugriffsrechte in der Domäne kümmern .

Ja aber wie gesagt hat jeder Zugriff auf alles. Das kann ich auch ohne Server so konfigurieren.

Das ist prinzipiell gesehen ein guter (weil mein ) Ansatz. Du wirst aber nicht in einer SBS-Domäne rumrühren können, ohne Dir die basics dazu reinzuziehen. Das kann mal ein paar Wochen Lesezeit bedeuten - je nach Auffassungsgabe und vorhandener "Spielumgebung". Der SBS 2003 erleidet nächstes Jahr sein EOL. Besorge Dir ein Buch und das dort beschriebene OS - noch hast Du recht gute Karten, Dir einen SBS 2011 zu erstehen. Dann wirst Du vermutlich eine neue Serverhardeware benötigen - die wäre dann schon mal gut zum Spielen. Im Buch stehen die Möglichkeiten gut beschrieben, die Dir der SBS bietet. Entscheide selbst, ob Du diese benötigst (natürlich, bevor Du Harde- und Software kaufst ). Wenn Du in drei Monaten halbwegs fit bist, migrierst Du Deinen alten SBS auf das neue OS auf neuer Maschine und freust Dich für die nächsten 7 Jahre.

Halt dich fest: Auf dem Server war mal ein neuerer SBS (2009, bin mir aber gerade nicht sicher und kann nicht nachschauen). Der hat aber Probleme gemacht, die der Dienstleister nicht lösen konnte, so dass er einfach 2003 draufgespielt hat.... Die Hardware dürfte also sogar ausreichend sein. Das Buch schaue ich mir an, danke.

Die gängige Meinung hier ist also, dass ich zusätzlich zum NAS einen SBS betrieben sollte?


Danke für die bisherige Hilfe,

Jonas
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Mitglied: goscho
02.09.2013, aktualisiert um 15:20 Uhr
Zitat von Jonas42:
Außerdem ist mit dem ganzen Kleinzeug (Sat-Receiver, APs, Drucker, Scanner) der 24 Port Switch fast komplett belegt, zu
klein darf der Switch also nicht sein.
Dann nimmt man entweder einen Switch mit Stacking-Ports, der bei Bedarf um einen weiteren ergänzt werden kann oder einen mit mehr Ports.
> und ein RDX Laufwerk auch gleich dazu um Backups zu machen.

Ich hätte eher auf einen Cloud-Speicher zurückgegriffen, evtl. zusätzlich noch externe HDDs.
Ne ne,
warum denken so viele Leute eigentlich, dass das Backup in die lila Wolke so gut ist?
Hast du mal darüber nachgedacht, wie dick deine Leitung sein müsste, damit du ein normales Serverbackup (50-200 GB) machen kannst? Dabei sind noch keine großen Datenmengen berücksichtigt.
Noch interessanter ist die Zeit, bis dieses bei deinem Cliudanbieter verwaltete Onlinebackup zurückgespielt wurde, wenn der Server mal richtig abgeraucht ist.

Mach ein vernünftiges Backup auf z.B. ein NAS in deinem Haus und möglichst zusätzlich auf extern verwaltbare Medien (USB-HDDs, RDX, Bänder).
Das Ganze dann auch mit einer Lösung, die für deinen SBS mit seinem Exchange ausgelegt ist (also kein Adonis Home).

> Wie jetzt ich denke die sind schon eingerichtet, oder meinst Du am Server anmelden und dort konfigurieren?

Sind sie, aber ich habe gerade einen neu eingerichtet und gemerkt was für ein Zeitaufwand das ist. Wenn ich dann mal 3
Rechner neu installiere, wäre es schön, wenn man nicht die dreifache Arbeit hat.
Das kann man natürlich vereinfachen.
Sind alle PCs immer gleich eingerichtet?
Wenn ja, dann richte einen fertig mit allen Programmen ein, erstelle davon ein Image und dieses spielst du dann auf die neuen auf, Sysprep dazu und schon kannst du diesen in die Domäne integrieren.
> damit man bspw. eine öffentliche IP-Adresse für Zugriffe von außen bekommt, für bspw. das VPN,
Exchange-Mail, Remote Web Access, etc

Ist DynDNS nicht eher sicherer und VIEL günstiger?
Nein und nein
Bei T-Com-Business-Anschlüssen bspw. ist die feste IP-Adresse kostenfrei.
Bei diversen Vodafone Business-Anschlüssen kostet diese monatlich 5,- €.

Wieso ein DYN-DNS-Account sicherer sein soll, als eine feste öffentlich IP, musst du mir noch erklären.

> Er wird sich auch ein wenig um die Zugriffsrechte in der Domäne kümmern .

Ja aber wie gesagt hat jeder Zugriff auf alles. Das kann ich auch ohne Server so konfigurieren.
Das sollte umorganisiert werden, ist in Zeiten von UAC auch kein wirkliches Problem mehr.

Halt dich fest: Auf dem Server war mal ein neuerer SBS (2009, bin mir aber gerade nicht sicher und kann nicht nachschauen).
Eher SBS2008
Der hat aber Probleme gemacht, die der Dienstleister nicht lösen konnte, so dass er einfach 2003 draufgespielt hat....
Sowas kann auch an Branchenlösungen gelegen haben, die eventuell nicht mit 64Bit klar kamen, mit dem 32-bittigen SBS2003 aber schon.
Die
Hardware dürfte also sogar ausreichend sein.
Für was? Einen SBS 2011?
Das musst du selbst rausbekommen, denn wir kennen deine Hardware nicht.

Die gängige Meinung hier ist also, dass ich zusätzlich zum NAS einen SBS betrieben sollte?
Naja,
bei der Menge an Usern, einer zentralen Termin-, Aufgaben-, Kontakt- und (ausbaubaren) Mailverwaltung durch den Exchange, sowie vieler weiterer sinnvollen Funktionen, die die nicht sehr teuren SBS von MS so liefern, ist das schon eine vernünftige Sache.
Das NAS sollte eventuell als Backupziel verwendet werden. Das mache ich bei sehr vielen Kunden so (u.a. auch bei mir), vorzugsweise in einem anderen Brandabschnitt im Haus oder einem vernetzten Nebengebäude.
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Mitglied: Jonas42
02.09.2013 um 15:46 Uhr
Sind alle PCs immer gleich eingerichtet?

Zumindest fast gleich, aber unterschiedliche Hardware.

Wieso ein DYN-DNS-Account sicherer sein soll, als eine feste öffentlich IP, musst du mir noch erklären.

Ich dachte, dass ein Angreifer leichter auf das Netzwerk zugreifen kann, wenn er die (feste) IP kennt.

einer zentralen Termin-, Aufgaben-, Kontakt- und (ausbaubaren) Mailverwaltung durch den Exchange

Brauche ich alles nicht, die Mitarbeiter brauchen weder einen Kalender noch eine Aufgabenverwaltung und auch eigene E-Mail Adressen wären eher kontraproduktiv.
Einziger Vorteil des SBS wäre dann wohl die Rechteverwaltung.
Bitte warten ..
Mitglied: goscho
02.09.2013 um 16:58 Uhr
Zitat von Jonas42:
> Sind alle PCs immer gleich eingerichtet?

Zumindest fast gleich, aber unterschiedliche Hardware.
Dann macht man das mit den passenden Programmen, bspw. Symantec System Recovery oder das Pendant von Acronis + Sysprep.
> Wieso ein DYN-DNS-Account sicherer sein soll, als eine feste öffentlich IP, musst du mir noch erklären.

Ich dachte, dass ein Angreifer leichter auf das Netzwerk zugreifen kann, wenn er die (feste) IP kennt.
als wenn er den DYN-DNS-Namen weiß?
Unsinn!
Man konfiguriert sein Gate so, dass nur sehr wenige Dienste reinkommen (bspw. VPN, HTTPS, SMTP).
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