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Netzwerkplan erstellt, Struktur soweit sinnvoll oder sollte umgeplant werden ?

Frage Netzwerke LAN, WAN, Wireless

Mitglied: MartinL

MartinL (Level 1) - Jetzt verbinden

28.01.2013 um 19:07 Uhr, 7482 Aufrufe, 17 Kommentare

Hallo,

ich plane in einer Firma ein neues Netzwerk aufzubauen da das vorhandene unübersichtlich und nicht strukturiert ist.
Es gibt ein Verwaltungsgebäude mit 2 Etagen. In der ersten Etage befinden sich 8 User die angeschlossen sind, in der zweiten Etage befindet sich nur 1 User aber weitere Netzwerkdosen die ebenfalls am am Switch angeschlossen werden sollen.

Ca. 200m entfernt vom Verwaltungsgebäude befinden sich noch ein Lager wo 2 weitere User Zugriff auf das Netzwerk bekommen sollen.

Nach Recherche im Internet bin ich auf den Netgear GS 110TP gestoßen welcher Recht gute Ergebnisse in einigen Tests lieferte und dazu Preis/Leistung in meinen Augen doch recht gut ist. Der Switch liefert 8 Ports und zusätzliche 2 SFP Ports. Da im Verwaltungsgebäude mehr als 8 User angeschlosen werden müssen wollte ich denselben Router nochmals kaufen und diese beiden mit einem 0,1m Patchkabel(Glasfaser) an einem der beiden SFP Ports verbinden . Leider gibt es diesen Router nicht mit 16Ports und 2 SFP Ports was den 2 Router erübrigen würde.
Den 3.Switch würde ich in der Nähe des Lagers aufstellen und diesen mit Switch 1 oder 2 verbinden per Glasfaser. So das die Nutzer aus dem Lager nur noch 20-30m mit Cat5e Kabel überbrücken müssen. Zur besseren Übersicht habe ich es mal bildlich dargestellt:

a561a25604ceaba0d4d695140f736880 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern


Jetzt ist meine Frage, macht diese Struktur Sinn oder habe ich einen Denkfehler ??
Meine Annahme ist doch richtig das es unerheblich an welchen Switch in den Switch 3 anschließe, ob an Switch 1 oder 2 ??

Der Internetzugang erfolgt momentan über ein Telekom-Speedport-Router, auch dort sollte es doch von der Performance eigl. egal sein an welchem Switch ich diesen betreibe, ob an Switch 1, 2 oder 3 richtig ??


Ich danke euch schonmal für eure Bemühungen.
Mitglied: brammer
28.01.2013 um 19:41 Uhr
Hallo,

Die Struktur passt soweit.
Aber, die eingesetzte Hardware ist einfachste Billig Taiwan Hardware.
Das gilt für die Netgearswitche ebenso wie für den Speedport.
Ob du das wirklich mit diesen Geräten machen willst, ist dir überlassen aber performant ist das nicht, und zuverlässig oder gar Zukunftssicher erst recht nicht...
Der Speedport ist ein reiner Consumer Router der im Businessbereich nichts zu suchen hat.
Die Netgearswitche fallen auch nicht gerade in den Bereich Businesshardware.
Es ist halt die Frage wieviel zuverlässigkeit du erwartest.

Den Router solltest du übrigens an Switch 2 anschliessen.

Brammer
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Mitglied: MartinL
28.01.2013 um 20:27 Uhr
Welchen Switch würdest du denn empfehlen welchen preislich noch im vernünftigem Rahmen liegt?? Die Cisco Switches kosten ja doch das x-fache.

Wie gehabt im Verwaltungsgebäude sind und werden auch nie mehr als 16 User ins Netz müssen. Und im Lager sind es maximal 3.

Ich sag schonmal Danke.
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Mitglied: MrNetman
28.01.2013, aktualisiert 29.01.2013
Hi Martin,

Die Struktur passt im Prinzip. die Verbindung über MM-Glasfaser ist auch ok. aber es gibt den Switch auch als GS716T und dann hast du neben den Glasfaserports genügend Kupferports und keine unnötige Verbindung von zwei kleinen Switchen.
Mich hat nur die Bezeichnung Router für die Switches zwischendurch irritiert.
Aber bei der Serie kannst du später auch noch einen andern Router ergänzen.

Gruß
Netman
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Mitglied: Dobby
28.01.2013 um 23:57 Uhr
Hallo MatinL,

Ca. 200m entfernt vom Verwaltungsgebäude befinden sich noch ein Lager wo 2 weitere User Zugriff auf das Netzwerk bekommen sollen.
Ein Router und zwei Switche sind dafür notwendig!

Nach Recherche im Internet bin ich auf den Netgear GS 110TP....
Also warum sollen die Switche denn eigentlich PoE tauglich sein?
Zumindest lässt weder Deine Zeichnung noch die obige Beschreibung darauf schließen,
dass diese notwendig sind oder hast Du Dich dort nur verschrieben!?
Netgear GS110T - 8 GB LAN Ports + 2 SFP Ports ~120 €
Netgear GS110TP - 8 GB LAN Ports + 2 SFP Ports aber mit PoE ~140 €

Ich weiß das daher so genau weil ich diese beiden Switche bei mir zu Hause im Einsatz habe.

Da im Verwaltungsgebäude mehr als 8 User angeschlosen werden müssen wollte ich denselben Router nochmals kaufen....
Also zwei solche Switche nicht Router! kosten ~240 € und für ca. 270 € bekommt man einen
Cisco SG300-20 also einen 16 GB LAN Port + 2 SFP Ports und einen Cisco SG300-10 bekommt man für ca.~160 €
das ist erst einmal wie Du es behauptest nicht sehr viel teurer und kann auch mit einer Cisco RV220W
schnell Deine Anforderungen abdecken.

....und diese beiden mit einem 0,1m Patchkabel (Glasfaser) an einem der beiden SFP Ports verbinden.
0,1 Meter sind 10 cm, also wenn überhaupt nimm bitte 0,25 Meter (25 cm) Kabel und aktiviere auch den s.g.
"short cable mode" um Problemen aus dem Weg zu gehen.

Leider gibt es diesen Router nicht mit 16Ports und 2 SFP Ports was den 2 Router erübrigen würde.
Welchen Router? Reden wir jetzt über Router oder Switche? Bitte verwechsele das nicht miteinander!
Außerdem hat der Cisco SG300-20 genau das was Du suchst und in der Lagerhalle reichen 8 GB LAN Ports.
Router - Cisco RV220W - ca. ~180 €
Switch 1 - Cisco SG300-20 - ca. ~170 € /
Switch 2 - Cisco SG300-10 - ca. ~270 € /

Den 3.Switch würde ich in der Nähe des Lagers aufstellen und diesen mit Switch 1 oder 2 verbinden per Glasfaser.
So nun einmal Hand aufs Herz an dieser Stelle, steht der Switch Nummer 3 dann draußen auf dem Feld oder wo?

So das die Nutzer aus dem Lager nur noch 20-30m mit Cat5e Kabel überbrücken müssen. Zur besseren Übersicht habe ich es mal bildlich dargestellt:
Wieso das denn nun? Egal welche Switche Du nun nimmst, aber sie sollten mindestens zwei SFP Ports
mitbringen und auch folgendes unterstützen:
1000Base SX - 850 nm - MMF (MultiModeFaser) - 550 Meter - 1 GBit/s
1000Base LX - 1310 nm - SMF (SingleModeFaser) - 10 Kilometer - 1 GBit/s

Also warum Du nun die letzten 20-30 Meter mit Kupfer Kabeln überbrücken möchtest ist mir ja schleierhaft,
oder aber es ergibt sich aus einem für mich zur Zeit nicht ersichtlichen und triftigen Grund, sag einmal
was dazu bitte.

Jetzt ist meine Frage, macht diese Struktur Sinn oder habe ich einen Denkfehler ??
Nein auf keinen Fall, aber Du bist eben ein wenig zu geizig, meiner Meinung nach zumindest.
Ich würde immer bevorzugen wollen alles aus einer Hand oder von einem Hersteller zu haben, wenn es sich
nur irgend wie möglich ist. Das ist aber auch wieder reine Empfindungs- oder Geschmackssache!

Meine Annahme ist doch richtig das es unerheblich an welchen Switch in den Switch 3 anschließe, ob an Switch 1 oder 2 ??
Da wir nicht wissen wo der Router steht, kann das auch keiner so richtig sagen und raten.

Der Internetzugang erfolgt momentan über ein Telekom-Speedport-Router, auch dort sollte es doch von der Performance eigl. egal sein an welchem Switch ich diesen betreibe, ob an Switch 1, 2 oder 3 richtig ??
Eigentlich ja und uneigentlich auch, weil das ein Router für zu Hause ist!

Welchen Switch würdest du denn empfehlen welchen preislich noch im vernünftigem Rahmen liegt?? Die Cisco Switches kosten ja doch das x-fache.
Also kein Thema extra noch einmal für Dich:
Netgear GS110T = 120 € x 2 = 240 €
Cisco SG300-20 = 270 €
Unterschied ca. ~30 € aber der SG300 liefert Dir auch 16 GB LAN Ports und 2 SFP Ports!
Unterschied vom Cisco SG300-10 zum Netgear GS110T ca. ~30 €

Also bei den Switchen reden wir über einen Unterschied von ca. ~60 € ich finde das überschaubar und zu alle dem kommt noch der Router Cisco RV220W für ca. ~190 € der dazu sehr gut passen würde!!!

Das Jahr ist noch jung und der Etat ist noch frisch und damit bist Du bzw. Eure Firma auch
gut aufgestellt und Ihr habt noch etwas "Luft" nach oben oder eine kleine Reserve!

Die SFP Module von Cisco kosten auch nicht die Welt, die Cisco SG300 Small Business Serie unterstützt folgende SFP Module von Cisco:
MGBT1 - das ist ein Modul für 1000BaseT also nicht so interessant für Dein Vorhaben
MGBSX1 - SFP 1000Base-Sx
MGBLH1 - SFP 1000Base Lx

Noch etwas, bitte erkundige Dich vorab einmal, welche Mindestlänge bei diesen LWL Kabeln vorgeschrieben
ist, also soweit ich informiert bin sind das 0,5 Meter (50 cm) und 2 Meter (200 cm) für jeweils den SX und den LX Standard, diese solltest Du auch nicht unterschreiten!

Wenn Du die obige Hardware benutzt dann wäre es eventuell auch angebracht über ein vor konfektioniertes
LWL Kabel zu benutzen oder besser zu kaufen, denn einfach ein LWL Kabel kaufen und dieses dann in die
Erde zu verbringen ist so nicht möglich und bitte versuche das gar nicht erst.

Hier gibt es gute vor konfektionierte LWL Kabel die direkt in die Erde verlegt werden können. Diese haben wir schon oft auf
größeren Veranstaltungen benutzt, die kommen mit einem Wasser- und Nagetierschutz daher nur Du solltest
diese dann auch in einer "S" Form verlegen, denn im Winter zieht sich das Erdreich dass das Kabel umgibt
zusammen und das Kabel kann beschädigt werden, also rechne mal bitte 10 % zusätzlich an Länge ein.
Hier sind noch ein paar Verlegetipps dazu.

Der Meter liegt bei denen so um 1,40 € pro Meter, allerdings wie gesagt fix und fertig zum verlegen und mit Verbindern so wie Du es bestellst LC-LC, SC-SC, ST-ST oder LC-SC ganz wie Du das halt bestellst.

Wenn das LWL Kabel mit 4 Steckern ausgestattet ist, kannst Du auch ein LAG (LACP) über die
beiden SFP Ports an den Switchen anlegen und hast dann einen 2 GBit/s Uplink zwischen den Switchen.

Ich hoffe es hat Dir ein wenig geholfen, hier sind auch noch ein paar Alternativen dazu, aber das macht auch jeder wie er lustig ist, Geld hat und vor allem anderen womit er gut "klar" kommt! Viel Glück und Erfolg.

Gruß
Dobby
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Mitglied: MartinL
29.01.2013 um 10:38 Uhr
Hallo,
erstmal vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort, ich werde jetzt mal einzeln auf die einzelnen Punkte eingehen.Deine Vorschläge haben mich dazu gebracht es doch gleich richtig anzugehen.Kurz zur besseren Verständlichkeit, auf dem Firmengelände befindet sich ein Versorgungstunnel der begehbar ist, und an jedes Gebäude bis auf ca.10m heranreicht. Die restlichen Meter sind in einem großzügigen Kabelkanal zu erreichen.Deshalb sind die restlichen Meter mit Cat5 Kabel zu überbrücken, oben hatte ich 30 erwähnt aber es sind doch nur 10m. Desweiteren hatte ich nicht erwähnt das der Speedport Router nochmals extra steht(Gebäude Sub-Firma) weil dort die erste Dose ist von der Telekom und von der Verwaltung und Lager ebenfalls ca. 70m entfernt steht.Der Router ist mit dem Verwaltungsgebäude per Cat5 verbunden. 70m ist zwar grenzwertig aber es funktioniert sehr gut muss ich sagen, Performance Einbrüche sind an keinem PC zu bemerken. Es liegt eine 16000Kbit/s Leitung an, deshalb sollte die Verbindung ausreichen.


Also warum sollen die Switche denn eigentlich PoE tauglich sein?

Die Switches müssen garnicht PoE fähig sein, das war der Sache geschuldet das der Netgear Switch das integriert hatte. Bei den Preisen zu den Cisco-Switches muss ich mich wirklich entschuldigen,das hatte ich doch falsch in Erinnerung.Dieser betragsmäßige Unterschied ist natürlich gering und zu vernachlässigen. Also soll es nun doch Cisco werden.


In der Verwaltung würde ich jetzt ein Cisco Switch SG300-20 aufstellen.Im Lager ein Cisco SG 300-10. Wenn ich es richtig verstanden habe müssen noch die Module für die Cisco Switches gekauft werden. Da ich Switch Lager mit Switch Verwaltung verbinden möchte benötige ich 2x Modul MGBSX1 richtig ?? Bei dem Kabel würde ich jetzt ein vorkonfektioniertes 50/125 OM2 nehmen, um die 200m zu überbrücken.

In dem o.g. Shop kam ich dann auf folgendes:

1x Vorkonfektioniertes Universalkabel 4 Fasern mit LWL-Stecker
- Steckertyp ST-ST 115.70EUR

200x LWL Universalkabel 4 Fasern
- Fasertyp 50/125µm OM2 290.00EUR


Ist das soweit richtig ?? Somit komm ich dann auf 405€ für das Kabel. Ist es unerheblich welchen Steckertyp ich nehme, nimmt das Cisco SFP Modul alle Steckertypen ? Ich habe mich leider mit LWL noch nicht beschäftigen müssen deshalb frage ich, ich habe jetzt ST-ST gewählt.

Den Router würde ich jetzt weiterhin mit dem Cat5 Kabel an dem Cisco Switch SG300-20 im Verwaltungsbeäude verbinden.


So, und nun noch abschließend ob die Planung nun vernünftig ist ? Abgesehen von dem Speedport-Router im Gebäude "Sub-Firma".
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Mitglied: MrNetman
29.01.2013 um 11:07 Uhr
Zum LWL Stecker.
Prinzipiell ist es egal welcher Art deine MultiMode-Stecker sind.
Aber:
Auf den Ciscos sind SFP-Module. Die haben LC-Duplex Stecker.
Es ist nicht sinnvoll bewehrte Kabel direkt an die filigranen SFP-Module anzuschließen. Also muss die Glasfaser mechanisch abgefangen werden und ab da kann man mit Hybriden Patchkabeln von ST auf LC arbeiten. Wobei ich SC voziehen würde, da SC-Kabel verpolsicher kontaktiert werden können, während man bei den etwas wackeligen ST-Steckern jedes Mal die Polarität prüfen muss.
Es gibt hybride Patchpanel, mit denen man Kupfer und LWL verteilen kann. Aber zwei Stück sind auch nicht wild.

Kabelkanal ist super. Die vorkonfektionierten Kabel, besonders stabile, haben eine Art Einziehschutz und damit kann man es gut von Raum zu Raum ziehen.
Nimm evtl statt 4 Fasern (2 Links) etwas mehr. Der Aufpreis ist marginal.
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Mitglied: MartinL
29.01.2013 um 11:32 Uhr
Es ist zwar unschön aber man könnte auch das vorkonfektionierte Kabel nehmen aber mit LC-LC Stecker und es sollte funktionieren richtig ? Dann benötige ich kein patchfeld, obwohl es sinnvoll wäre.
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Mitglied: MrNetman
29.01.2013 um 12:01 Uhr
Wenn du erst einmal einen LC Stecker angefasst hast, wirst du dieses Vorhaben schnell fallen lassen.
Zu klein und zu kritisch mit der Zugentlastung.
LC Stecker haben Ferulen von 1,25mm Durchmesser. Deshalb lieber SC-Duplex Stecker. Die kann man noch anfassen.

Außerdem ist der mechanische Schutz in dem langen Gang nicht zu vernachlässigen. Denkbar ist, dass Konfektionäre so etwas machen und das Breakout-Kabel enstprechend gefertigt wird. Aber ich vermute eher, dass sie dir abraten. Abgesehen ist das Konfektionieren auf Mass natürlich etwas teurer als das Kaufen von der Stange.

Notfalls kann man SC-LC Kupplungen verwenden, die man auch sauber befestigen kann. Die muss man aber einzeln montieren. Besser sind SC-Kupplungen (Adapter) und SC-LC Hybrid-Patchkabel.
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Mitglied: MartinL
29.01.2013 um 12:13 Uhr
Jetzt wird es etwas unübersichtlich für mich

Die o.g. Firma bietet es ja so an LC-LC vorkonfektioniert, wieso sollte es dann nicht gut sein ?? Ich habe ja sogut wie garkeine Zugbelastung auf dem kabel. Wie gesagt großzügiger Kabelkanal.

Du meinst jetzt ein vorkonfektioniertes kabel mit SC Steckern nehmen und dann eine SC Kupplung wo ein SC-LC Patchkabel dran ist welches in den Cisco Switch geht ??

Ist der Unterschied so groß ob ich nun LC-LC Stecker nehme oder SC-SC Stecker ?? Versteh nicht ganz wieso ich den weg gehen soll es éxtra zu kuppeln wenn ich doch ein fertiges 200m Kabel bekomme mit LC-LC Stecker und ich es nur in dem Cisco reinstecken muss?

ich dank dir schonmal
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Mitglied: MrNetman
29.01.2013 um 13:01 Uhr
Sieh dir die Mechanik an und die Größenverhältnisse. Dann stellt sich die Frage nicht.

Und es ist ein tierischer Unterschied ob ein Patchkabel 2m oder 30m Meter Lang ist, auch vom Gewicht. Und wenn einer vor den Switchport läuft musst du 200m Kabel austauschen...
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Mitglied: MartinL
29.01.2013 um 14:23 Uhr
Ist denn ein Patchpanel(Spleissbox) zu empfehlen??

Reicht ja eins mit sehr wenig Ports da ich wirklich nur das eine LWL-Kabel dort auflegen möchte. Für die CAT Kabel ist schon ein Patchpanel vorhanden.

Da ich es bisher nur bei Cat Kabeln gemacht habe ist die Frage ob ich das LWL-Kabel selbst "aufgelegt" bekomme oder benötige ich Spezialwerkzeug?
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Mitglied: MrNetman
29.01.2013 um 15:11 Uhr
Spleissbox ist wieder was anderes. Das willst du nicht wirklich.

Zum Kupferpatchpanel nimmst einfach noch eine Leiste dazu. Da passen locker 8 bis 12 Fasern/Adern/Stecker rein.
https://www.secomp.de/lwl-patchpanel-1-he-komplett-sc-duplex-12x/2611600 ...
http://www.pixmania.de/de/de/12557622/art/noname/cablematic-com-cablema ...
http://compare.ebay.de/like/120987367847?var=lv&ltyp=AllFixedPriceI ...
http://www.nelos.com/lwl-patchpanel-fuer-12xsc-duplex-einbaukupplungen- ...

Dann setzt man so viele Kupplungen ein wie man benötigt. Hinten wird das lange "Untergrundkabel" abgefangen und die Stecker in die Kupplungen eingesteckt. Vorne kommen die Patchkabel wie beim Kupferpanel dran.
Für vorkonfektionierte LWLs benötigt man außer dem Schraubenzieher für die Befestigung der Kupplungen und der mechanischen Abfangung nichts weiter. Manchmal kann man die SC-Kupplungen auch einfach einklicken. Einzige Voraussetzung. Sauber arbeiten, kein Dreck und die Oberflächen der Stecker vorm Verbinden säubern - immer säubern. Die Staubkappen nicht rumliegen lassen und bei Nichtbenutzung vor Staub schützen.
Bei Glasfaser gibt es nur Stecker und rein mechanische Verbinder, die zwei Stecker miteinander verkuppeln.

zu den Details:
SC-Stecker und Kupplungen http://www.glasfaserinfo.de/sc.html
LC-Stecker und Kupplungen http://www.glasfaserinfo.de/lc.html
evtl hilfreich: http://www.heise.de/whitepapers/Black-Box-erklaert-Fiberoptik-Lichtwell ...
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Mitglied: MartinL
29.01.2013, aktualisiert um 15:58 Uhr
Danke Danke Danke.....

Ich hoffe ich habs nun verstanden.

Ich werde dann wohl das Patchfeld von
http://www.nelos.com/lwl-patchpanel-fuer-12xsc-duplex-einbaukupplungen- ...

nehmen da dort schon die Kupplungen mit bei sind.

Nun nochmal kurze Zusammenfassung bezüglich der LWL Verkabelung das ich nichts falsches kaufe, der Rest war ja klar.

Cisco Switch --> LC-SC Patchkabel --> Nelos Patchpanel --> 200m vorkonf. LWL Kabel 50/125 OM2 SC/SC -->Nelos Patchpanel --> SC-LC Patchkabel --> Cisco Switch.

Ich hoffe das stimmt jetzt soweit ?
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Mitglied: MrNetman
29.01.2013 um 18:35 Uhr
Das sieht gut aus.
OM2 ist ein einfaches 50µm LWL-Kabel und kann bei 1 Gigabit bis 550m Reichweite eingesetzt werden.

Viel Erfolg
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Mitglied: MartinL
30.01.2013 um 15:16 Uhr
Ich habe mal noch eine letzte Frage zum Cisco-Switch, ich nehm jetzt mal beispielhaft den sg300-28.

Laut Datenblatt hat er 26 Ethernat-Ports und 2 SFP Module. Da ich leider keine Anleitung finde zum Switch muss ich hier fragen. Hier jetzt mal die Ansicht von dem Cisco:

http://img.misco.eu/resources/images/products//106/CMB/SR/SRW2024P-K9-U ...

Bei Port 25-28 steht LinK/ACT.

25 und 26 sollten doch laut Datenblatt Ethernetports sein weil er 26 bereitstellt. und 27-28 zeigt den Status an, wenn ich 2 Module in die SFPPorts stecke dachte ich oder ??

Kann mir dazu jemand was sagen ?

oder ist 27-28 für Status der SFP Ports und 25 mit 26 mittels Ethernet-kabel zu verbinden um den Upload der SFP Ports zu verdoppeln(Lag) ??

Danke
Bitte warten ..
Mitglied: MrNetman
31.01.2013 um 07:25 Uhr
27 und 28 sind Kombiports. Entweder Gigabit Kupfer oder SFP-Slot (Kupfer, LWL-MM, LWL-SM).
Ein Modul zu stecken reicht nicht unbedingt. Aber Glasfaser zeigt einen Link an, sobald Licht an ist. Abhängig von den Modulen gibt es aber noch weitere Informationen. Also nicht die LED allein zählt. Sie ist ein grober Indikator.
Port 25 und 26 haben nchts damit zu tun. LAG und LACP ist ein gesondertes Thema, das nciht über die LEDs abgebildet wird.

Gruß
Netman
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Mitglied: Dobby
31.01.2013 um 12:36 Uhr
Hallo nochmal,

wenn Du nun schon die Switche nimmst und keine Medienkonverter (SFP > Ethernet) denn das ginge ja auch und vor allem recht günstig, dann kannst Du wenn die Switche nicht nur einen SFP Port haben, auch alle beiden zu einem LAG (LACP) "zusammenlegen" dann hast Du eine LAG mit 2 GBit/s Durchsatz oder einen
2 GBit/s Uplink von einem zu dem anderen Switch.

Ich denke wenn man jetzt einmal dabei ist und das alles erledigt könnte man so länger damit reichen und
muss evtl. später nicht noch einmal ran. Wenn nicht auch nicht schlimm, dann weißt Du aber wenigstens
das es noch eine Möglichkeit gibt, wenn später die 1 GBit/s Leitung zu schwach ist.

Gruß
Dobby
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