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Neue IT-Ausrüstung in Kleinbetrieb (ca.15 PC-Arbeitsplätze)

Frage Hardware Server-Hardware

Mitglied: dierussensindda

dierussensindda (Level 1) - Jetzt verbinden

12.02.2011 um 14:34 Uhr, 8757 Aufrufe, 21 Kommentare

Hallo zusammen,

....ich bin wieder mal auf eure kompetente Meinung und Erfahrung angewiesen.

Es geht um folgendes:

Wir sind ein Kleinunternehmen in der elektrotechnischen Branche und wollen in Kürze (noch in diesem Frühjahr) unseren bisher vorhandenen Windows 2003 SBS Server ersetzen.
Dazu haben wir Angebote von Systemlieferanten eingeholt, 2 davon sind jetzt in der Endausscheidung übriggeblieben.
Die Angebote unterscheiden sich sehr, ich würde gerne von Euch erfahren, welche Variante Ihr für ein Kleinunternehmen als geeigneter einstufen würdet.

Unsere Vorgabe sah vor, uns einen leistungsstarken Server anzubieten, der Mailserver sollte wenn möglich eigenständig betrieben werden (unser jetziger Excange-Server ruft über einen POP-Connector bei einem extern gehosteten Mailserver die Mail's ab), ausserdem muss viel Speicherplatz vorhanden sein, um unsere vorhandenen Festplatten-Images sicher speichern zu können.


Angebot 1in Kurzform:
Selbst assemblierter 19"-Server mit 2 x Intel Xeon Prozessor 5630
48 GB RAM
SSD-Platte als Systemfestplatte
4 x 2 TB Festplatten im RAID-Verbund für Unternehmensdaten
Aufbau virtualisierter Serverstruktur mittels XEN als Hypervisor
Zimbra als Groupware
Windows 2008 Server Standard als DC und Applikationsserver
BitDefender SmallOffice als AV-Schutz
Backupdrive Tandberg LTO-4, Backupsoftware SEP Sesam Standard
Hardware-Firewall m0n0wall


Angebot 2 in Kurzform:
HP ProLiant ML370 1 x Intel Xeon E5540
6 GB RAM
6 x 146GB SAS-Platten, zusammengefasst in einem RAID-Verbund inkl. 1er Platte HotSpare
Buffalo Terrastation ES 4 x 2GB als Speicherplatz für selten gebrauchte Daten (hauptsächlich Festplattenimages von Workstation-PC's)
Windows Server 2011 SBS Standard inkl. Exchange-Server
e-scan Version 10 als AV-Schutz
ICY HD Backup mit 6 Wechselfestplatten (je 1 TB) mit Acronis Backup & Recovery Server 10 als Backuplösung
Hardware-Firewall Zyxel USG-100


und noch ein paar sonstige Info's zu den 2 Anbietern:

Anbieter 2 rät uns von einem eigenständigen Mailserver ab, auf meine Frage, ob das aus Sicherheitsgründen geschehe, wollte er sich nicht genau äussern.
Daher meine Frage: würdet ihr mir ebenfalls abraten von einem eigenständigen Mailserver?
Der Grund, warum ich gerne einen eigenständigen Mailserver betreiben würde, ist die einfachere Einrichtung von neuen Usern mit Mailkonto,
ausserdem die Verzögerungszeiten beim Empfang von neuen Mails.
Bei Anbieter 1 ist der Mailserver (Zimbra Collaboration Suite) als eigenständiger Mailserver ausgelegt.

Bei Anbieter 2 finde ich die 6GB RAM, die der Server aufweist, als viel zu knapp bemessen, was meint ihr dazu?

Am meisten stört mich bei Anbieter 2, dass er in der Offerte zur Einrichtung und Inbetriebnahme des neuen Server's nur 20h eingerechnet hat.
Als ich ihn am Telefon darauf angesprochen habe, meinte er, das reiche, um mir den Server hinzustellen und die User einzurichten,
als ich erwiderte, er gäbe doch sicher noch viele Sachen, die er nach unseren Wünschen einrichten müsse, reagierte er ziemlich erstaunt mit den Worten:
was soll es da denn noch einzustellen geben? Das sei ja alles vorgegeben durch Installation der Server-Software mit dem Exchange Server.
Diese Aussage hat mich ziemlich irritiert, was haltet ihr davon?
Auch habe ich Anbieter 2 darauf angesprochen, dass ich ein Disaster Recovery durchspielen will, bevor der Server produktiv geschaltet wird,
als Antwort bekam ich: das hätte er noch nie gemacht und sei auch völlig unüblich, das funktioniere dann schon, wenn man es brauchen würde...
Eure Meinung dazu?

Anbieter 1 macht mir in dieser Beziehung den deutlich seriöseren Eindruck, meine Frage ist, haltet ihr den Aufbau einer virtualisierten Serverstruktur
für einen Kleinbetrieb, wie wir einer sind, für übertrieben?


Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir ein Feedback zu meinen Fragen geben könntet, solltet ihr noch Fragen haben, dann zögert nicht, mir diese zu stellen,
ich werde dann versuchen, fehlende Informationen so gut wie mir möglich ist, euch zu liefern

jetzt bin ich wahnsinnig gespannt auf eure Antworten und danke euch schon im voraus dafür


viele Grüsse
Jan
Mitglied: affabanana
12.02.2011 um 15:11 Uhr
Hallo Du


Ich würde einen HP ML350 G6 mit E5620 Prozessor nehmen
Der sollte ausserdem mindestens 8GB RAM haben, besser gleich auf 16GB gehen oder mehr
Ich würde gleich die 300GB SAS nehmen.
Weil Platz hat man nie genug.

Backup würde ich Dir auch ein LTO 4 empfehlen
Wenn Virtuell im Spiel ist brauchts halt einen PC oder Server extra fürs Backup
Weil das durchreichen des TapeLaufwerks nicht supportet wird. Muss aber nicht der Neuste PC sein


Der Anbieter 2 hat halt keine Ahnung vom Exchange!!!
Vorallem der Spruch "Das funktioniert dann schon " finde ich Sehr Professionell.

Die virtualliesierung ob mit Microsoft Hyper-V2 oder VMware ESX4.1 i oder mit Citrix XenServer hat schon Vorteile
Vorallem braucht man nur 1 Server und kann mehrere Server darau laufen lassen.

Die Zyxel Usg 100 hab ich auch im Büro. Ist nett.

Gruass affabanana

PS: OpenSource ist ja schon gut aber der SBS 2011 ist schon erprobt mit Support und Millionen von Leuten die sich damit beschäftigen
Bitte warten ..
Mitglied: kingkong
12.02.2011 um 15:34 Uhr
Grundsätzlich halte ich das Angebot 1 auch für das deutlich bessere; wo ich allerdings an Deiner Stelle nochmal schauen würde ist die Wahl der Virtualisierungssoftware. Wenn Du den XEN nicht selbst einrichten musst, oder alternativ Dich schon gut damit auskennst, dann ist das sicher ein feines Stück Software. Für Leute, die in die Materie allerdings noch nicht so involviert sind, ist die Lernkurve bei XEN allerdings zu steil, denke ich. Oder Du hast ganz viel Zeit.

Und der zweite Teil: Ist es vielleicht möglich, die Plattentypen bei Angebot 1 zu mischen? Denn wenn die Server alle virtualisiert darauf laufen, dann würde ich die Systeme selbst vielleicht lieber auf SAS-Platten legen. Bei ESXi (als Alternative zu Xen und dabei auch noch kostenlos) kann man zwei verschiedene Plattentöpfe definieren und könnte so für jeden virtualisierten Server die Systemplatte auf den SAS-Plattentopf legen. Der Vserver, der dann die Daten wie HD-Images sichert, sollte seine Partition dann auf dem SATA-Plattentopf haben. Die SAS-Überlegung hatte ich vorallem wegen des Mailservers. Zumindest der Exchange von MS profitiert davon sehr stark. Nun kann es zwar sein, dass es bei 15 Usern noch keine so großen Probleme gibt, zumal, wenn der Mailserver genug RAM hat, sodass er quasi daraus arbeiten kann, aber sobald da auch
Archivpostfächer o.ä. laufen sollen klappt das nicht mehr. Übrigens: Bei Lösung 1 hast Du halt auch den Vorteil, dass Du, wenn dir Zimbra nicht gefällt, einfach einen Exchange kaufen kannst, aber vorerst auch bei der kostenlosen Variante bleiben kannst.

Was die Firewall angeht: Die m0n0wall ist ne sehr schöne Firewall. Funktioniert tadellos. Ich würde allerdings lieber pfSense nehmen. Sie basiert auf m0n0wall und man kann sie mit Paketen erweitern. Zudem hat sie insgesamt schon mehr Funktionen, die im Unternehmen öfter mal gebraucht werden. Ich habe die FW (zugegeben nicht im Unternehmen sondern zu Hause) auf einem Lex Neo laufen. Mit der Hardware hat sie aber auch bei 10 Usern keine Probleme gehabt, und das, obwohl alle User per VPN ins WLAN gingen und zusätzlich eine Intrusion Prevention aktiv war...


Darf man fragen, wie sich die Angebote preislich unterscheiden?
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Mitglied: education
12.02.2011 um 15:42 Uhr
Meine Meinung.....

Fingerweg von Server 1. Selbstbau im Serverbereich ist immer heickel.. was ist wenn in 2 jahren ein Defekt am Mainboard ist? wieder alles neu machen. Ergo 2-3 Tage stillstand bis alles wieder läuft.

Nimm den HP Server und das Carepack dazu. dann bist Hardware-Technisch auf der sicheren seite.

Zu deinen 2. Anbieter...

würde die Finger davon lassen, den wenn es wirklich mal zu problemen kommt wird er nicht wissen was zu tun ist, ich bezweifle auch das sein "disaster recover" im ernstfall funktioniert.

nimm das Angebot von Server2 und frag bei den Händlern nur nach diesen server an. ABER mit 8GB RAm mind. eher 16GB
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Mitglied: djmugge
12.02.2011 um 16:07 Uhr
Lass die Finger von Anbieter 2! Offenbar hat er keine Ahnung und scheint Service auch nicht sonderlich gross zu schreiben.

Ich arbeite selbst als IT Servicedienstleister, sowas dürfte ich mir in meinem Kundenstamm auf gar keinen erlauben.
Ansonsten schließe ich mich an, Angebot 1 mit 16 GB RAM
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Mitglied: dierussensindda
12.02.2011 um 16:37 Uhr
ein Hallo euch allen,

vielen dank für eure bisherigen Antworten.

@kingkong

den XEN muss ich nicht selber einrichten, ich kümmere mich in unserer Firma "nur" um die Client's, also um die ca. 15 Windows XP-Maschinen.

was würdest Du uns raten, den Mailserver eigenständig zu betreiben oder mittels eines POP-Connectors an einen externen Mailserver binden wie bisher?

preislich untersceiden sich die 2 Anbieter erheblich, Anbieter 1 ist ca. 50% teurer als Anbieter 2, wobei das nicht weiter verwunderlich ist, da Anbieter 2
wie ich beschrieben habe sozusagen nur eine Standard-Grundinstallation von Windows Server und Exchange Server anbietet und damit nicht auf
spezifische Kundenwünsche eingehen will.

viele Grüsse
Jan
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Mitglied: dierussensindda
12.02.2011 um 16:52 Uhr
Hallo education

Deine Vorbehalte zu dem selbst assemblierten Server kann ich verstehen.
Aber wenn ich das richtig sehe, sollte bei einem Serverausfall der grosse Vorteil darin liegen, dass wir bei Anbieter 1
(welcher den selbst assemblierten Server anbietet) mit der virtualisierten Serverlösung gearbeitet wird, da sollte das Recovery
meiner Ansicht nach einfacher möglich sein, da das System eigentlich Hardware-Unabängig ist, oder täusche ich mich in diesem Punkt?

viele Grüsse
Jan
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Mitglied: 60730
12.02.2011 um 18:33 Uhr
moin mädelz...

die Frage ist kurz und daher mach ichs auch kurz.

Viele von uns - mich eingeschlossen - gehen von Ihren Voraussetzungen aus und fragen hin und wieder nicht nach

  • Einen eigenen Mailserver würde ich imme selber betreiben, aber ich hab ja auch eine Domain und (mehr als) eine feste IP dafür, samt synchroner Leitung, Firewall, VPN und anderen Sachen, die man nicht unbedingt bei 15 Peoples braucht (Voraussetzen kann).

  • Einen Exchange samt AD Domain baue ich locker in 3 Stunden auf, je nach verwendeten Datenträgern mit allen oder vielen Patchen.
  • Eine Auswahl Server mit (jeweils unterschiedlicher) SSD Platte hab ich auch im Einsatz, angefangen von "billigen die eigentlich ins Notebook gehören" bis zu PCi X16 Karten.
Mit anderen Worten zwischen SSD und SSD gibts unterschiede wie Tag und Nacht.

  • Zu denn 6 Gickerlbeit vom König Ramses - wer sagt uns, dass das nicht der originalsatz in dem HP Paket ist - was ich vermute - und wo nachdem die Kiste läuft noch was reinkommen soll.

Selbst assemblierter 19"-Server
  • Auch hier Th. Krenn z.B liefert sowas - und andere bauen das auf Noname oder Asus Bretterbasis zusammen.

  • Ob nun 19" oder Standgerät (ML statt DL) - ohne Schrank macht ein 19zöller keinen Sinn und mit kein Standgerät.

Und die Moral von der Geschicht.... .....traue fremden Statiskiken nicht

Gruß
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Mitglied: kingkong
12.02.2011 um 18:39 Uhr
dierussensindda,

bei einem eigenen Mailserver stellen sich immer ein paar Fragen: Ist eine statische IP vorhanden, die als MX-Record im DNS eingetragen werden kann? Könnt ihr einen fast durchgehenden Betrieb des Servers gewährleisten? Ich sage fast, weil Hochverfügbarkeit bei einem Kleinbetrieb vielleicht nicht ganz so wichtig ist - eine halbe Stunde Ausfallzeit ist vielleicht gerade noch zu verkraften. In der Zeit kann man ein Snapshot von der virtuellen Maschine auf einem anderen Host einspielen, den ans Netz hängen und die Arbeit weitermachen lassen. Das heißt aber, dass Du eine Aternativmaschine auf Cold-Standby brauchst. Jeder (zumindest ordentlich konfigurierte) Mailserver versucht es ein zweites Mal, eMails zuzustellen. Wenn allerdings der Server zu lange nicht erreichbar ist, dann kommt als Antwort unzustellbar. Wenn euer lokaler Mailserver die eMails aber per POP-Connector holt, dann kann er auch mal einige Zeit ausfallen und der Relay-Exchange beim Anbieter sammelt in der Zeit alle eMails... Dazu kommt, dass das Relay eventuell die Virenfilterung macht. Wenn Du den Server selbst betreibst, dann musst Du den Virenschutz auch gewährleisten. Und die BitDefener Small Business Security schließt das nicht mit ein. Außerdem sollte auch der Dateiserver geprüft werden. Ist die Lizenz denn im Paket enthalten? Ich habe gerade mal bei Kaspersky nachgeschaut. Die sind bei 15 Workstations beim Standardpreis ca. 300 Euro billiger. Schau Dir [1] und [2] mal an und vergleiche selbst - soweit ich weiß, ist außerdem die Erkennungsrate von Kaspersky besser. Das einzige Problem an Kaspersky im Unternehmen ist der Administrationsserver. Bei Bitdefender kann ich hierzu nichts sagen...

@djmugge: Warum glaubst Du, dass 16 GB reichen? Ich habe gerechnet, dass der Mailserver minimal 8 GB haben sollte, damit er noch genügend Puffer hat, der Fileserver (vor allem fürs Scannen der Images) ca. 4 GB in Anspruch nehmen kann und der DC mindestens auch 8GB, wenn er auch noch Application-Server sein soll. So komme ich auch 20 +x, also am besten 24 GB. Hmm, vielleicht ist der Mailserver auch mit 4 GB schon bedient? Bei 15 Leuten könnte das reichen.

@nochmal dierussensindda: Welche Software soll der DC denn dann eigentlich ausführen? Wenns nur eine einfache Zeiterfassung o.ä. ist, dann braucht man wohl nicht soviel RAM. Und die letzte Frage: Ist der DC dann ein R2? Denn das würde ich, wenn ich ihn mir neu einrichte, dann schon verlangen. Der Unterschied, wenn man das OS allein kauft, beläuft sich auf ca. 60 Euro... Das einzige Killerkriterium ist natürlich, dass die Applications außer welchen Gründen auch immer nicht auf einem 64bittigen OS laufen...


[1] http://www.bitdefender.de/site/Buy/products/2/
[2] http://www.kaspersky.com/de/business-shop-partner
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Mitglied: dierussensindda
12.02.2011 um 19:10 Uhr
@kingkong

danke für deine interessanten Ausfürungen.

eine fixe IP-Adresse ist bei uns vorhanden, doch eine Hochverfügbarkeit des Mailservers können wir nicht gewährleisten, danke also für diesen Hinweis, werde mit Anbieter 1 dieses Thema noch ansprechen, er emphielt uns ja den Betrieb des eigenen Mailservers.
So viel ich weiss, läuft der Zimbra Mailserver auf einem Linux virtuellen Server, werde den Anbieter 1 auch noch fragen, wie hier der Viren + SPAM Schutz vorgesehen ist.
Anbieter 1 hat in seinem Angebot den Windows 2008 Standard-Server aufgelistet, das war mir auch aufgefallen, da möchte ich dann schon auch die neuere Version R2 bekommen.
Der DC soll als Applikationsserver eine CAD-Software ausführen, diese ist jedoch nicht sehr Resourcenhungrig, ausserdem ist später eventuell die Installation einer Branchensoftware zur Angebotserstellung und Abrechnung angedacht. Das wegen der Software 64-Bit Kompatibilität habe ich abgeklärt, das ist gegeben.

Dann noch eine Frage zum Disaster Recovery: Ist das wirklich nicht üblich, dass so ein Test gemacht wird, bevor ein neuer Server in den Normalbetrieb übergeht?

viele Grüsse
Jan
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Mitglied: kingkong
12.02.2011 um 20:53 Uhr
Doch, Disaster Recovery muss natürlich getestet werden. Was der 2. Anbieter dazu von sich gibt ist absolut unprofessionell. Fehler können bei jeder Installation auftreten! Deshalb muss man die Einrichtung auch prüfen. Der Anbieter würde sicherlich nicht vertraglich zusichern, euch den gesamten Verdienstausfall zu ersetzen...
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Mitglied: wiesi200
12.02.2011 um 21:34 Uhr
Hallo,

also irgenwie gefallen mir beide Angebote nicht.

Beim ersten ne SSD Platte für BS. Wozu? Ist da ein Raid angedacht, ist die Platte auch wirklich für den Serverbetrieb geeignet?
Auch die 48 GB Speicher finde ich jetzt für 15 User etwas gut Dimensioniert. Mir persönlich gefallen auch die Bandsicherungen nicht, das ist aber eher Ansichtssache

Beim zweiten wieder etwas wenig Speicher. Dazu kann's nur ein Raid 5 sein was mir jetzt auch nicht gefällt und die Aussagen halte ich für nen Witz.

Zum Mailserver. Es kommt drauf an den das Teil muss auch gewartet und abgesichert werden mas dann doch auch Aufwand macht.

So nebenbei in 20 Stunden kann man viel machen wenn du aber noch sonderwünsche hast solltest du das eftl mit den Anbietern duchgehen sonst wird das schnell man extra verrechnet.
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Mitglied: dierussensindda
13.02.2011 um 08:35 Uhr
@kingkong

dacht ich's mir doch, dass die Aussage von Anbieter 2 zum Disaster Recovery nicht professionell ist,
deine Aussage bestärkt mich in meiner Ansicht zu Anbieter 2!

viele Grüsse
Jan
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Mitglied: dierussensindda
13.02.2011 um 10:32 Uhr
@wiesi200

ich glaube, Anbieter 1 hat sich Hauptsächlich wegen der Geschwindigkeit für eine SSD-Platte entschieden, es ist aber kein RAID vorgesehen.
Ich nehme an, dass er wegen den virtualisierten Servern auf einen RAID-Verbund bei den Systemplatten verzichtet hat, mit virtualisierten Servern sollte das Recovery einfacher vonstatten gehen als bei einer herkömmlichen Installation.
Als SSD-Platte ist übrigens eine Intel SSD 80GB X25-M Gen 2 vorgesehen.

viele Grüsse
Jan
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Mitglied: wiesi200
13.02.2011 um 10:46 Uhr
Und da sehe ich extreme Fehler.

1. Für den Hypervisor brauche ich eigentlich überhaupt eine Geschwindigkeit. Mann könnte ihn eigentlich sogar über einen USB Stick laufen Lassen (sollte man zwar nicht, aber geht).
2. Die Platte ist auch wichtig denn wenn sie ausfällt ist bei dir alles tot, und Platten fallen einfach am häufigsten in einem Server aus. Das sind sehr geringe Mehrkosten und ersparen dir Ärger, denn wenn eine Tot ist brauchst du kein Recovery sonder der Betrieb geht unterbrechungsfrei weiter.
3. Auch wenn die X25-M gut ist läuft Sie bei Intel unter Desktop Festplatte für Server ist die X25-E gedacht.

Hier würden 2 kleine günstige 24/7 Platten im Raidverbund mehr Sinn machen und sind auch viel günstiger.

Ach und zum selbst zusammengebauten Server. Ist ein Tarox / Thomas Krenn oder sonstiger Server oder wirklich ein selbst zusammen geschusterter Server.
Wie siehts da mit dem Service Level aus?

Was ist mit dem Raidcontroller irgendwas aller Intel Onboard oder ein richiger Adaptec oder LSI

Also wie gesagt so richtig gefällt mir keines der Angebote
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Mitglied: dierussensindda
13.02.2011 um 17:47 Uhr
@wiesi200

super dein Hinweis wegen der SSD-Platte, werde das mit dem Systemanbieter besprechen.

Bei dem Server handelt es sich um einen vom Systemanbieter selbst "zusammengeschusterten" Server.

Beim Raid-Controller ist im Angebot ein 3ware 9650SE 4LPML aufgeführt, an dem 4 SATA II - Festplatten Western Digital Caviar Black 3,5" 2TB angeschlossen werden in einem RAID6-Verbund.

viele Grüsse
Jan
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Mitglied: wiesi200
13.02.2011 um 18:15 Uhr
Gut der Controller geht.

Die WD's sind aber auch Desktop Ware. Ein Raid 6 für 4 Platten würde ich jetzt nicht gerade verwenden.

Ernsthaft schau um einen Vernünftigen Server, es muss ja nicht HP sein wie gesagt Thomas Krenn, Tarox und Konsorten haben recht gute Qualität dazu noch als Service 3 oder 5 Jahre NBD und du hast deine Ruhe.

Hab mal einen Server selbst zusammen gebaut und ihn nach einem Jahr raus geschmissen weil ich nur Ärger hatte.
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Mitglied: dierussensindda
13.02.2011 um 19:31 Uhr
@wiesi200

welches Raid würdest Du denn einsetzen mit 4 Platten? Raid 5 mit einer Platte Hot-Spare?
welche Festplatten würdest Du empfehlen? Einzige Vorgabe besteht darin, dass wir ca. 4 TB Netto-Speicherkapazität benötigen.

viele Grüsse
Jan
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Mitglied: wiesi200
13.02.2011 um 19:53 Uhr
Du du bei dem Angebot mehrere Virtuelle Server hast die auf einen Festplatten Pool zugreifen brauchst dort eher Geschwindigkeit. Somit würde ich ein Raid 10 tendieren.

Verbauen tu ich gerne Seagate Cheetah's, die gibt's aber leider nicht so groß. Eftl. dann die Constallation wobei ich die so noch nie verbaut habe oder aber auf 6 Platten gehen.
Hitachi währ sicher auch den einen oder anderen Blick wert. Auf jeden Fall etwas das auch unter 24/7 Platten läuft. Die sind für den Dauerlauf ausgelegt.
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Mitglied: djmugge
14.02.2011 um 01:35 Uhr
Zitat von kingkong:
@djmugge: Warum glaubst Du, dass 16 GB reichen? Ich habe gerechnet, dass der Mailserver minimal 8 GB haben sollte, damit er noch
genügend Puffer hat, der Fileserver (vor allem fürs Scannen der Images) ca. 4 GB in Anspruch nehmen kann und der DC
mindestens auch 8GB, wenn er auch noch Application-Server sein soll. So komme ich auch 20 +x, also am besten 24 GB. Hmm,
vielleicht ist der Mailserver auch mit 4 GB schon bedient? Bei 15 Leuten könnte das reichen.


Eben weil es "nur 15" User sind, denke ich schon das die 16 GB insgesamt reichen. Macht also 4 (Mailserver) und ca. 50:50 für Systempuffer (DC) und Scannen der Images.
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Mitglied: TuXHunt3R
15.02.2011 um 21:13 Uhr
Tag

Verbauen tu ich gerne Seagate Cheetah's, die gibt's aber leider nicht so groß

WD RE 4 sind meiner Meinung nach immer noch das Non-Plus-Ultra unter den 24/7 SATA-Disken. Aber das ist Geschmackssache....
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Mitglied: spacyfreak
22.02.2011 um 19:25 Uhr
Für 15 Mann nen eigenen Mailserver ist Schwachsinn in meinen Augen.
E-mail an sich ist eh ein unsicheres Medium.
Und beim Hoster um die Ecke kriegst nen emailkonto für nen appel und ein ei.

vorteil wenn die mails in der firma liegen ist lediglich
- die internen mails bleiben intern
- die internen mails belasten nicht den WAN Zugang (bandbreite)

nachteile eigener mailserver
- man muss sich um den kram kümmern
- lokales Backup der Postfacher - kosten
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