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Neukunden stellen Vertrauensfrage

Frage Sicherheit Rechtliche Fragen

Mitglied: zambax

zambax (Level 1) - Jetzt verbinden

10.12.2008, aktualisiert 17.12.2008, 4986 Aufrufe, 17 Kommentare

Hallo!

Nach Kundenakquise und bei dem ersten Termin stellen mir die potentiellen Kunden immer wieder die gleiche Frage:

"Wie können Sie mir vermitteln, dass meine Daten die ich Ihnen anvertraue bei Ihnen sicher sind?"

Ich antworte dann meistens das ich als zukünftiger Admin der beste Freund vom Chef werde, weil ich
a.) alles sehen kann was so läuft und
b.) derjenige bin der für Sicherheit sorgt!

Ich rede hier von kleinen Betrieben mit weniger als 10 Arbeitsplätzen!
Die haben auch ein Recht ernst genommen und professionell bedient zu werden.

Wie macht ihr das? Gibt es Formulare, Bescheinigungen, die ich unterschreiben und ihm aushändigen soll?
Mitglied: AndiWo
10.12.2008 um 21:52 Uhr
Ich würde anbieten, eine Datenschutzerklärung zu unterschreiben. Das ist auch absoulut üblich und es gibt sie fertig im Internet oder auch gedruckt zu erwerben. Steuerberater und Wirtschaftsprüfer haben so etwas auch oft rumliegen, weil sie es von Praktikanten etc. unterschreiben lassen. Dann kannst du noch anbringen, dass es nur in deinem Interesse ist, ihn als deinen Kunden zufrieden zu stellen.
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Mitglied: Zitruslimmonade
10.12.2008 um 22:26 Uhr
Nabend,

Bin ich der Einzige der bei diesen Sätzen auch kein Vertrauen bekommt ?

"Wie können Sie mir vermitteln, dass meine Daten die ich Ihnen anvertraue bei Ihnen sicher sind?"

Ich antworte dann meistens das ich als zukünftiger Admin der beste Freund vom Chef werde, weil ich
a.) alles sehen kann was so läuft und
b.) derjenige bin der für Sicherheit sorgt!

Wenn mir Einer sagt "Ätch ich kann alle daten sehen als werd ich dein Freund" dann geb ich dem doch garnicht erst meine Daten.
Ein guter Admin kann zwar alles sehen.. will das aber garnich und vor allem behält ers für sich...meine Meinung

gruss
chris
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Mitglied: zambax
10.12.2008 um 22:38 Uhr
Also es hängt natürlich von meinem Gegenüber ab welche Worte ich wähle.
Das die Frage gestellt wird heisst doch nur dass den Leuten die Problematik
bewusst ist. Wie ich darauf intelligent und angemessen reagieren kann, dass ist
hier die Frage, Chris! Deine Antwort bringt mich nicht weiter.

Schönen Abend noch!
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Mitglied: Zitruslimmonade
10.12.2008 um 22:57 Uhr
dann kann ich dir auch nich helfen.. denn wie ich schon sagte.. sollte einer unserer Dienstleister so ankommen kommt der mir nicht in die Nähe meiner Daten. Findest du nicht auch das es so ist wie ein Doktor der dir sagt "Ich wüsste ja wie ich sie vergiften könnte daher sind wir jetz besser freunde"
Egal wie du es verpackst.. Reibe einem Kunden nie seine Abhängigkeit unter die Nase sonnst fühlt er sich bedrängt und zeigt dir den Ausgang. Sollte dir Meine Meinung nach wie vor nicht schlüssig sein, warte, vielleicht findet sich ja einer der ne Formel entwickelt hat wie man Kundenvertrauen aufbaut

gruss
Chris
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Mitglied: BernhardMeierrose
10.12.2008 um 23:07 Uhr
Moin moin,

man kann Vertrauen sicherlich nicht durch eine pfiffige Antwort herbei zaubern. Allerdings muss ich gestehen, dass ich diese Frage noch nie so von einem (Neu-)Kunden gehört habe.
Vielleicht überlegst Du mal ob Du die erforderliche Kompetenz und das Vertrauen auch ausstrahlst, um dem Kunden die nötige Sicherheit zu geben.

Die Frage ist auch: was genau meint er damit ? Nimmst Du Daten mit ?

Gruß
Bernhard
PS: ich stimme Chris voll und ganz zu, mit solchen Antworten bist Du auf dem falschen Dampfer
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Mitglied: zambax
10.12.2008 um 23:22 Uhr
Das wäre gut!

Ich habe mich in meinem Beitrag auch etwas zu "deftig" ausgedrückt. Du hast natürlich Recht daß eine solche Wortwahl nicht gerade Vertrauen auslöst.

Ich habe mittlereweile eine brauchbare Datenschutzerklärung nach BDSG gefunden und mir die entsprechenden Textpassagen zusammengestellt. Das sollte dann wohl reichen.

Gruss
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Mitglied: zambax
10.12.2008 um 23:46 Uhr
Zitat von BernhardMeierrose:
Moin moin,

man kann Vertrauen sicherlich nicht durch eine pfiffige Antwort
herbei zaubern.

Ganz bestimmt nicht! Das ist auch nicht meine Art.

Vielleicht überlegst Du mal ob Du die erforderliche Kompetenz
und das Vertrauen auch ausstrahlst, um dem Kunden die nötige
Sicherheit zu geben.

Darüber werde ich nachdenken. Es ist wohl eher so dass ich nicht
sonderlich gut im Akquirieren bin. Jedoch durchaus in der Lage,
für kleine Betriebe einen funktionierenden IT-Betrieb zu gewährleisten.

Die Frage ist auch: was genau meint er damit ? Nimmst Du Daten mit ?

Nein. Ich nehme die Daten sicherlich nicht mit! Aber ich führe Wartungs-
und Support-Arbeiten remote durch und da haben die Kunden bedenken.
Ich werde an meiner Rhetorik arbeiten müssen.

Gruss und Danke für die Antworten!
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Mitglied: Zitruslimmonade
11.12.2008 um 00:13 Uhr
Hallo,
Ich möchte dich nicht diskreditieren und frage wirklich nur aus interesse. Kannst du mir verraten was du gelernt hast ? Arbeitest du schon länger als IT Dienstleister ?
Dank dir, solltest du meine Neugier befriedigen.

gruss
Chris
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Mitglied: Jochem
11.12.2008 um 09:12 Uhr
Moin,
wenn ich so die Fragen und Antworten (besser Aussagen) hier lese, dann wird mir um den TS Angst und Bange. Mal ehrlich, mit den Aussagen
Ich antworte dann meistens das ich als zukünftiger Admin der beste Freund vom Chef werde, weil ich
a.) alles sehen kann was so läuft und
b.) derjenige bin der für Sicherheit sorgt!
hättest Du bei mir schon verschissen, bevor Du auch nur zwei weitere Sätze gesagt hättest. Sorry, ist so. Es gibt nur Einen, der in der Firma EDV-technisch "alles" darf, und das ist der Admin. Und als guter Admin geht der mit seinem Wissen nicht hausieren und zeigt auch den anderen nicht die Nase, indem er ihnen seine diesbezüglich übergeordnete Stellung vorhält. Ganz definitiv ein "No Go!"
Wenn Du als IT-Dienstleister nicht rüberbringst, daß Du kompetent in Datenschutzdingen bist, dann solltest Du diesen Bereich der Dienstleistungen nicht weiter anbieten. Und derart flapsige Äußerungen lassen ganz erheblich den notwendigen Respekt im Umgang miteinander und den Ernst bei der Arbeit mit sicherlich sensiblen Daten vermissen.
Papier ist geduldig, und Du kannst noch so viele "Bescheinigungen" ausstellen und unterschreiben, Vertrauen läßt sich nicht mit Papier herbeizaubern.
Just my 2 Cents.

Gruß J chem
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Mitglied: Zitruslimmonade
11.12.2008 um 09:30 Uhr
Naja, jetz sollten wirs aber auch dabei belassen. Er meinte ja das ers überspitzt dargestellt hat und er daran arbeiten muss.. Find ich persönlich lobenswert auch Einsicht zu zeigen.. dann sollte man auch aufhören auf Ihn rumzuhacken.
Ich denk Er hats begriffen und das war sicher unser aller Anliegen.
Leider hat er meine Neugier noch nicht befriedigt. Aber ich hoffe das dies noch passiert

grus
chris
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Mitglied: zambax
11.12.2008 um 10:27 Uhr
Wenn ich heute die Kommentare betrachte und dann meinen Eingangsbeitrag lese, dann überlege ich gerade ob ich mir einen neuen User-Account zulegen sollte. Das ist mir nämlich etwas peinlich jetzt. Gestern war die Hölle von einem Tag und ich war abends ziemlich fertig, und auf diesem Nieveau habe ich dann auch den Beitrag geschrieben.

Ich bin Industriekaufmann und seit 7 Jahren wegen Krankheit voll erwerbsgemindert.
Als ich wieder einigermassen konnte habe ich das fortgesetzt was ich vorher schon begonnen hatte. Ich habe mir intensiv IT-Wissen angeeignet und so ergab es sich zuerst dass ich im Bekanntenkreis gebeten wurde denen die Rechner zu konfigurieren.
Das habe ich auch immer gern und unentgeltlich getan da ich dabei immer mehr Erfahrungen sammeln konnte. Irgendwann kamen Freiberufler und kleine Gewerbetreibende dazu, die mich dann auch bezahlen wollten. So bin ich dahin gekommen wo ich jetzt bin. Konkret betreibe ich den IT-Service seit 6 Monaten offiziell.
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Mitglied: Zitruslimmonade
11.12.2008 um 10:49 Uhr
Hi,
Erstmal möchte ich noch mal schreiben was ich schon mal einen Post drüber schrieb.. es ist Anerkennenswert wenn du was daraus ziehst und über deine Antworten nachdenkst.. das bringt dich nur weiter. Also muss es auch keinem peinlich sein. Menen ersten Kunden in der Firma haben ich mit "Jetz nich kann mich ja nich im kreis drehen" begrüsst und zwar für gelächter aber nicht für Kundenzufriedenheit gesorgt.
Industriekaufmann ist nun mal nach wie vor kein IT-Dienstleister Beruf. Hättest du mich gefragt vor einem halben Jahr, hätt ich dir erst einmal zu Praktika in Firmen geraten um dir das richtige know how and Kundenaquise und Kundenbetreuung zu besorgen. Egal was du gelernt hast, egal was du kannst, egal was du für private referenzen hast. In Deutschland sind Papiere das wichtigste.. Hab einen Abschluss als Systembetreuer, dann wirst du anders behandelt.. ist ja auch logisch.. nen Klemptner der früher mal Bäcker war frag ich auch erst mal ob er sich sicher ist mein Klo zu reparieren.
Du hast dich übrigens gerade bei der ganzen Gemeinde nich besonders beliebt gemacht durch dein Bekunden der Schwarzarbeit (Freunde/Bekannte usw) Ich weiss das es nich so schlimm is wie es sich anhört aber man sollte bedenken das es viele gute leute gibt die sich ihrer Sache als Netzadmin und Sysembetreuer sicher sind und durch Firmenschliessunen oder weil sie noch sehr jung sind keine chance haben und unter den "0162... Computerprobleme ? RUF AN !!!" Anzeigen zu leiden haben.
Wenn es dir irgend möglich ist, versuch erstmal mit jemandem zusammen was zu machen.. versuch dein antrainiertes Wissen mit nem Kollegen zu üerarbeiten und von Erfahrungen zu profitieren. dann sollten derartige Fragen von Kunden nicht mehr auftreten.

gruss
Chris

PS: Ich hoffe der Beitrag kam freundlich rüber denn so ist er gemeint... Abe damit habe ich meistens Probleme das ich nicht freundlich rüber komme
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Mitglied: zambax
11.12.2008 um 11:20 Uhr
Ok, Chris. Die Antwort kommt gut rüber.

Eins hast Du nur falsch aufgefasst oder ich habe es falsch rübergebracht:

ich leiste keine Schwarzarbeit! Freunden und Bekannten habe ich bei Computer-Problemen einfach so geholfen. Die haben mir dann während meiner Arbeit etwas gekocht oder sich anderweitig revanchiert. So läuft das bei uns gewöhnlich unter Freunden.
Als Gewerbetreibende dazu gekommen sind, habe ich mir einen Gewerbeschein geholt und ganz korrekt Rechnungen geschrieben.

Ich werde auf jeden Fall in Zukunft meine Worte sehr genau prüfen bevor ich hier einen Beitrag einstelle. Dieser Thread war mir eine Lehre.

Viele Grüsse
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Mitglied: spacyfreak
14.12.2008 um 19:23 Uhr
Gut ist es wenn man paar Refferenzkunden nennen kann die "sensible" Daten bei dir hosten, z. B. eine Bank oder wowas.

Dass ich alles sehen kann würd ich keinem Kunden auf die Nase binden, sondern eher die Sicherheitsmechanismen schematisch aufzeigen (ohne ihn zu sehr mit Details zu verunsichern) und glaubhaft rüberbringen dass die Daten bei Dir in sicheren Händen sind. Dabei gehts nicht nur um Ausspionieren und Weitergabe von DAten sondern auch um Backup-Sicherheit.

Datenschutzerklärung unterzeichnen ist Standard.
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Mitglied: curlybiggelow
15.12.2008 um 11:24 Uhr
@zambax

"Wie können Sie mir vermitteln, dass meine Daten die ich
Ihnen anvertraue bei Ihnen sicher sind?"

Lass dich nicht zu sehr irre machen. Es ist nach meiner persönlichen Lebenserfahrung nicht so sehr wichtig welche Scheine du vorweisen kannst, sondern ob du die Leistung, die du anbietest auch glaubhaft und sicher ausführen kannst. In meinen bisherigen 40 Berufsjahren habe ich viel Mühe auf Scheine aller Art verschwendet, die nie jemand sehen wollte. Erst in den letzten 20 Jahren habe ich dann gemerkt daß Authentizität viel wichtiger ist.

Glaubhaftmachung ist vor Gericht und im Geschäftsleben einfach alles. Glaubhaft ist man von ganz allein immer dann, wenn man ruhig und gelassen von Dingen redet, von denen man etwas versteht. In sofern ist Fachwissen gepaart mit ein bischen Seriosität meist ausreichend um beim Kunden solche Fragen gar nicht erst aufkommen zu lassen.


Ich antworte dann meistens das ich als zukünftiger Admin der
beste Freund vom Chef werde, weil ich
a.) alles sehen kann was so läuft und
b.) derjenige bin der für Sicherheit sorgt!

Tja - und warum diese Sätze dafür denkbar ungeeignet sind, erklärt sich dann bestimmt von allein. Sie machen höchstens einen lockeren Umgang mit deinem Job glaubhaft und diesen Eindruck willst du ja gar nicht hervorrufen.

Wie macht ihr das? Gibt es Formulare, Bescheinigungen, die ich
unterschreiben und ihm aushändigen soll?


Ich bin seit nunmehr 40 Jahren abwechselnd sowohl als freiberuflicher IT-Berater, als auch Risiko-Manager in einem öffentlich/rechtlichen Rechenzentrum und vorher 17 Jahre im Kundendienst von Industrie-Prozesssteuerungen tätig. Ein unterschriebener Zettel konnte in all dieser Zeit niemals Vertrauen erzeugen - Authentizität aber stets in kürzester Zeit.

Zur Authentizität gehört z.B. auch die eigenen Grenzen zu kennen und für diese Dinge dann die bessere Fachkraft mit einzubinden. Dafür ist das Knüpfen eines nützlichen Netzwerkes sehr wichtig. Kollegen, die dir die Kunden nicht wegnehmen und mit denen du vertrauenvoll zusammenarbeiten kannst sind sehr wichtig. Niemand traut einem Einzelkämpfer, selbst wenn der das eine oder andere Mal erstaunliche Fähigkeiten offenbart - daß siehst du z.B. an Rambo ,-) ,-) ,-) ,-)
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Mitglied: Huegel
15.12.2008 um 21:00 Uhr
Moin moin,

welch interessantes Thema.

Möchte dem Vorschlag mit den Referenzkunden jedoch arg wiedersprechen. Ich wurde mal bei einem Neukunden gebeten, eine Liste mit Referenzkunden vorzulegen. Daraufhin habe ich geantwortet, dass ich die Namen meiner Kunden nur nach Rückfrage mit diesen nennen dürfe und mit der Gegenfrage geantwortet, ob ich seine Firma den als Referenz angeben dürfe. Er wollte nicht.

Ich bin mit Referenzkunden arg vorsichtig. Wir alle haben unseren Stil und ich möchte eingentlich nicht, dass meine Arbeit naja sagen wir mal nachverfolgbar(?) kopierbar(?) ....

Weiß nicht, ich hätte ein schlechtes Gefühl, wenn zwei Firmen wissen, dass ich in beiden die EDV administriere.

Gruß

Hügel
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Mitglied: curlybiggelow
17.12.2008 um 08:11 Uhr
Da ist mir eben noch etwas eingefallen. Nachvollziehbarkeit gehört auch zu den vertrauensbildenden Maßnahmen. Ich laß mir immer ganz zu Anfang die EDV-Dokumentation zeigen. Da stellt sich eigendlich immer heraus, daß sich meine Vorgänger eher als Geheimräte denn als technische Dienstleister begriffen haben. Eine IT-Gesamtdokumentation habe ich noch nirgends vorgefunden. Bestenfalls findet sich ein Schmierzettel mit Passwörtern oder ein Verkabelungsplan, meist aber gar nichts !

Wenn ich dann reale Widerherstellungszeiten von mehreren Tagen für einen undokumentierten Server und den Haftungsgrenzen bei Gesellschaftern/ Geschäftsführern von 500.000 Euro erwähne, werden die Lücken und die persönliche Gefährdungslage von Gesellschaftern/ Geschäftsführern schnell deutlich. Mein Job beginnt dann meist mit ausführlichen Nachdokumentationen (auf Papier natürlich), der Einführung eines Change-Managements und einem gehörigen Vertrauensvorschuss des Kunden. Wenn man den dann nicht gleich wieder verspielt, sind langjährige Geschäftsbeziehungen die Folge. Der Kunde versteht mich als Entlastung seiner eigene Haftungsgefährdung - obwohl ich natürlich niemals seine Haftung übernehmen kann oder will. Über das gute Gefühl zumindest mit den Dingen systematisch begonnen zu haben, die ein Manager eines Unternehmens eigendlich in der Planungsphase machen müsste, generiere ich viele Aufträge.
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