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Patchkabel verlegen

Frage Netzwerke LAN, WAN, Wireless

Mitglied: kasta1

kasta1 (Level 1) - Jetzt verbinden

19.08.2013 um 13:17 Uhr, 8555 Aufrufe, 29 Kommentare, 8 Danke

Hallo

Würde gerne Haus A + Haus B mit einem Patchkabel z.B (http://www.brack.ch/wirewin-patchkabel-futp-208201?origin=pla&keywo ...;) verbinden.

Haus A an den Router anschliessen, dann ca. 85m ausserhalb des Hauses nach Haus B im Erdboden verlegen und dann im Haus B an den Access Point anschliessen ist das eine sinnvolle Lösung. Über WLAN funktioniert es nicht sind viele Störhindernisse im Weg.


Danke
29 Antworten
Mitglied: Reinartz
19.08.2013 um 13:21 Uhr
Nimm lieber Cat 7
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Mitglied: 112778
19.08.2013, aktualisiert um 13:31 Uhr
Hi, willkommen im Forum!

Zitat von kasta1:
ist das eine sinnvolle Lösung.

Nein, das ist eine ganz schlechte Lösung, und Patch-Kabel geht da schon mal überhaupt nicht.

http://www.xn--gebude-vernetzen-xnb.de/

Gruß
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Mitglied: daswelli
19.08.2013 um 13:29 Uhr
Hallo.

Zitat von Reinartz:
Nimm lieber Cat 7

Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Da ich vermute, dass Du aus bestimmtem Grund (Wohnort, etc.) bei brack.ch geschaut hast, habe ich hier die Alternative mit Cat.7
http://www.brack.ch/wirewin-cat-7-verlegekabel-175655

Bitte aufpassen, da "normale" Verlegekabel nicht unbedingt für Erdverlegungen geeignet sind. Stichwort "Längswasserschutz". Um dem Kabel ein wenig mehr Sicherheit zu geben, würde ich Dir empfehlen, das Kabel in einem Leerrohr von Haus A zu Haus B zu verlegen.
Im Normalfall passiert nicht viel, wenn Du es ohne Leerrohr verlegst, aber besser is dat!
Außerdem bitte beachten, dass die Kabellängen von Cat.6 sowie Cat.7 nicht länger als 100m sein sollten - ansonsten könnte die Dämpfung zu hoch sein!

Ansonsten sollte Deinem Vorhaben nichts wirklich im Weg stehen.
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Mitglied: lupolo
19.08.2013 um 13:31 Uhr
Bitte nimm um Himmelswissen CAT7 Verlegekabel. Allein aus Performance gründen. Außer du willst nur dein ISDN Telefon darüber laufen lassen. Ich empfehle dir dann auch gleich Duplexkabel (lässt sich leichter zu ner Doppeldose ziehen als zwei einzelne.)

Die mit 1200 mHzhttp://www.amazon.de/Ligawo-Duplex-Verlegekabel-Cat7-Installationskabel ...
Die mit 1000 mHz http://www.amazon.de/Ligawo-Verlegekabel-Duplex-Cat7-Installationskabel ...

Ich hab in meiner Wochnung 70m² zwei Rollen verschafft. Würde dir raten, auszumessen, wie viel du brauchst.
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Mitglied: aqui
19.08.2013, aktualisiert um 13:51 Uhr
Wegen des Potentialausgleichs zwischen getrennten 2 Gebäuden wäre es sicher sinnvoll auch über eine Glasfaservariante nachzudenken !
Ein 85 oder 100 Meter 125/50 Multimode Patchkabel vom Elektroladen um die Ecke machen lassen mit 2 LC Steckern und im Baumarkt dünnes Leerrohr für 220V Kabel besorgen und eingraben.
Dann einen kleinen Switch mit Glasfaser auf beiden Enden benutzen wie diesen hier:
http://www.reichelt.de/Hubs-Switch/LCS-GS7104-1/3/index.html?&ACTIO ...
Das kostet nicht die Welt und man hat keinen Stress mit Blitzschutz, Potentialausgleich und Kriechströmen.
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Mitglied: 112778
19.08.2013 um 13:54 Uhr
Wer zwischen zwei Gebäuden über ein öffentliches Grundstück ohne Genehmigung eine Fernmeldeleitung verlegt, begeht in Deutschland eine Straftat.
Steht auch in meinem geposteten Link. Wenn es sich um zwei Gebäude auf dem gleichen privaten Grundstück handelt, natürlich nicht. Aber das geht aus der Anfrage nicht hervor.
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Mitglied: Metzger-MCP
19.08.2013 um 13:56 Uhr
Zitat von aqui:
Wegen des Potentialausgleichs zwischen getrennten 2 Gebäuden wäre es sicher sinnvoll auch über eine
Glasfaservariante nachzudenken !

Schliesse mich da an ...

  • Galvanische Trennung zwischen 2 Standorten !!!!! ist f. mich das wichtigste Kriterium !
  • Die Dämpfungen sollte dir bei der Länge dann auch keine sorgen machen !!!!

MFG Uwe

p.s. sofern es auf dem gleichen Grundstück ist freie fahrt sonst rechte beachten.....
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Mitglied: chiefteddy
19.08.2013 um 14:15 Uhr
Hallo,

Deine Idee ist zwar einfach aber die praktische Umsetzung, wie Du sie hier vorstellst, ist mangelhaft.

1. Potentialausgleich.

Da beide Gebäude fast 100m auseinander liegen, ist nicht davon auszugehen, das die IT-Komponenten aus der selben Unterverteilung mit Strom versorgt werden.
Auf Grund der zwangsläufig dadurch vorhandenen Potentialunterschiede in den beiden Gebäuden würde über den Schirm des Kupferkabels ein Ausgleichsstrom fließen, der nicht nur die Datenübertragung stört, sondern auch die beteiligten Elektronik-Komponenten (Router/Switch) zertören kann.

2. Überspannungsschutz

Jedes (elektrisch leitfähige) Kabel, das außerhalb eines Gebäudes verlegt wird, muß an der Gebäude-Einführung mit einem Überspannungsschutz versehen werden. Hier geht es nicht vordergründig um einen direkten Blitzeinschlag, sondern um die eingekoppelten Überspannungen bei Nah-Einschlägen.

3. Erdverlegung

Das von Dir ausgewählte Kabel ist UV-beständig, also gegen Sonnenlicht. Nicht für Erdverlegung!! Kein Schutz vor Eintritt von Feuchtigkeit, kein
Nagetierschutz!!

4. Patchkabel nicht für 85m geeignet

Patchkabel haben im Gegensatz zu Installations-Kabel einen geringeren Ader-Querschnitt und damit einen höheren ohmschen Wiederstand. Das führt zu einem höheren Spannungsabfall über der Leitung. Und bei einer Länge von 85m dürfte der Spannungsabfall höher als zulässig sein. Damit sind Verbindungsprobleme vorprogrammiert.


Aus all diesen Gründen rate ich Dir dringend von einem Kupferkabel ab. Für ein solches Scenario setzt man Glasfaser-Kabel ein. Aber auch hier auf ein Kabel für Erdverlegung achten! Feuchtigkeit in LWL-Kabel ist genauso schädlich wie in Cu-Kabeln.

Beachte auch, dass es für Erdverlegung Bauvorschriften in der Bauordnung des jeweiligen Bundeslandes gibt (zB. Mindest-Verlegetiefe - 80cm- ; Kennzeichnung durch Abdeckband, Verlegung in Sandbett usw.). Bei einer solchen Kabelverlegung ist wahrscheinlich von den örtlichen Versorgen auch eine Schachtgenehmigung einzuholen, um Beschädigung von anderen Kabeln auszuschließen.


Warum Du auf beiden Seiten einen Router einsetzen willst erschließt sich mir auch nicht. Switche mit LWL-Ports reichen auch.

Jürgen
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Mitglied: certifiedit.net
19.08.2013 um 14:19 Uhr
Hallo Jürgen,

ich gebe dir in den ersten beiden Punkten Recht. Patchkabel sind aber bis zu 100m zugelassen, das dürfte daher kein Problem sein. In Anbetracht der von dir vorhergehend genannten Punkte ist das aber auch zu vernachlässigen.

=> LWL oder entsprechende, nicht leitende Technik Nutzen.

Grüße,

Christian
certified IT
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Mitglied: chiefteddy
19.08.2013 um 14:29 Uhr
Hallo @certifiedit,

wo steht, das Patch-Kabel für 100m zugelassen sind? Laut einschlägiger Norm darf ein Kupfer-Link in der Tertiär-Ebene 100m lang sein; 90m Intallations-Kabel (Patch-Feld --> Dose) und max. 10m Patch-Kabel (Patch-Feld --> Switch und Dose --> PC).

Und die Physik (erhöhte Längsdämpfung durch kleineren Ader-Querschnitt) kannst Du nicht austricksen.

Jürgen
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Mitglied: certifiedit.net
19.08.2013 um 14:36 Uhr
Gut, missverständlich ausgedrückt. Natürlich wird der Weg vom Panel bis zum Switch da mit subsummiert. Hier sind aber doch wohl eindeutig andere Dinge relevanter, die diesen Punkt von vornherein irrelevant werden lassen.
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Mitglied: 112778
19.08.2013, aktualisiert um 14:44 Uhr
Ein Patchkabel in dieser Länge für Erdverlegung zu verwenden, ist unabhängig von anderen Dingen ein NoGo.
Ganz zu Anfang wurde ein Link gepostet, der Lösungsmöglichkeiten für Erdverlegung und Potentialtrennung aufzeigt, ohne LWL zu verwenden.
Leitungsdämpfung ist ein wesentliches Kriterium, ob andere Dinge vielleicht relevanter sind oder nicht.
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Mitglied: certifiedit.net
19.08.2013 um 14:55 Uhr
Wenn du schon auf den Link zu sprechen kommst (hab ihn mir erst jetzt angeschaut)

Zitat (für dich)
"Reichweite beim 1 Gbit Netzwerk 100 Meter."
Leistungsdämpfung bis dahin: Kein Problem, unabhängig ob die Lösung sinnvoll ist, oder nicht und auch hierbei ist natürlich die Frage welches Patchkabel man nimmt. Nimmst das billigste vom billigsten kannst du eben auch nur das von der Lösung erwarten.
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Mitglied: MrNetman
19.08.2013 um 14:55 Uhr
Zitat von certifiedit.net:
ich gebe dir in den ersten beiden Punkten Recht. Patchkabel sind aber bis zu 100m zugelassen, das dürfte daher kein Problem sein. In Anbetracht der von dir vorhergehend genannten Punkte ist das aber auch zu vernachlässigen. => LWL oder entsprechende, nicht leitende Technik Nutzen.
Christian

Patchkabel zeichnen sich dadurch aus, dass sie am Ende einen RJ45 Stecker haben und als Litze statt als feste Kupferader ausgeführt sind.
Alleine die Bezeichnung ist hier falsch. Oder wie will man AWG24 in einen kleinen RJ45 pfriemeln? Ausnahme spezielle Industrial Ethernet Stecker.
Eine Zulassung für 100m existiert für kein einziges Kabel. Es wird in der Norm nur planerisch über diese Größe gesprochen. Dünne Kabel haben geringere Reichweiten, dickere haben größere Reichweiten. Fast Ethernet kann man über längere Kabel betreiben als 10Gigabit/s. Aber die 100m sind durch technische Maßnahmen zu erreichen.

Normal ist ein festes Verlegekabel auf Dosen.
Potenzialverschiebungen können hinterher tierisch nerven. Die Stabilität ist eingeschränkt. Die Spannungen verteilen sich unglücklich. Der fließende (Ausgleichs-) Strom führt katalytische Vorgänge aus und verbraucht Metall.

Gruß
Netman
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Mitglied: 112778
19.08.2013, aktualisiert um 15:12 Uhr
@ certifiedit

Wenn du schon unbeding klugschwätzen muss, solltest du wenigstens vorher richtig lesen können.

Zitat für dich
Es gibt viele Lösungen - wird das Netzwerkkabel im Erdreich verlegt, sollte es mindestens 0,6 Meter tief - unterhalb der Frostgrenze - vergraben werden. Es gibt die Möglichkeit spezielles Netzwerkkabel für das Erdreich ("Erdkabel") zu verlegen - es ist aber auch möglich normales Verlegekabel durch ein geeignetes Leerrohr für das Erdreich (z.B. Hersteller Fränkische, Typ Kabuflex R 50mm) zu ziehen.

Liest du da irgendwas von Patchkabel?
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Mitglied: kasta1
19.08.2013 um 17:18 Uhr
Danke für die zahlreichen Antworten.

Das heisst nun konkret das Beste wäre eine Glasfaserleitung zu verlegen wo würde das ca. preislich liegen?
Gibt es da noch die Alternative http://www.brack.ch/wirewin-cat-7-verlegekabel-175655 oder würded ihr davon abraten.

Haus A und B sind beide auf privatem Grundstück und es muss nicht unbedingt hohe Übertragungsrate haben.
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Mitglied: Dobby
19.08.2013, aktualisiert 26.08.2013
Hallo,

Das heisst nun konkret das Beste wäre eine Glasfaserleitung zu verlegen wo würde das ca. preislich liegen?
Hundert Meter ca. 150 €, da es auch hier immer Verlegekabel sein sollten und das bitte Wasserdicht und mit Nagetier
Schutz! Hier hole ich meine immer zum Beispiel Alles fertig konfektioniert und man kann wählen mit wie vielen Steckern an jeder Seite, also 2,4,6,8 und 12
Stecker an jeder Seite gehen. Ist aber alle eine Kostenfrage, aber bitte bedenke, dass Du das Kabel mindestens 1 m
tief in die Erde legen musst und dass es auch in einer leichten S-Form verlegt werden muss, das beste ist bis dato
immer noch ein Kabelkanal in dem so ein vorkonfektioniertes Kabel eingebracht wird. Denn das Erdreich um das Kabel herum zieht sich bei Frost auch immer zusammen und wenn Du einen S-Form gelegt hast ist immer noch ein bisschen
Kulanz und das Kabel reißt nicht und da der Frost bis zu 80 cm tief in die Erde gehen kann in Deutschland wäre ein Meter
Tiefe zum verlegen nicht verkehrt. Also noch einmal:

- Vorkonfektioniertes LWL Kabel mit Nässe- und Nagetierschutz
- In S-Form verlgen
- mindestens 1 Meter tief
- Optimum wäre ein Leerrohr in das das Kabel kommt

Öffentlicher Grund und Boden dürfen aber in keiner Weise beeinträchtigt und genutzt werden.

Gibt es da noch die Alternative http://www.brack.ch/wirewin-cat-7-verlegekabel-175655 oder würded ihr davon abraten.
CAT.5,6 und 7 Verlegekabel kommt nur in einen Kabelkanal in die Wand und/oder in den Boden aber bitte immer im Innenbereich! Denn ansonsten müsste es ein Wettergeschütztes Kabel sein und das kommt genauso teuer wie ein
LWL Kabel und dann muss zwingend ein Leerrohr benutzt werden und die Tiefe sollte dann schon 2 Meter betragen um
auf Nummer Sicher zu gehen, denn in diesem Kabel befindet sich Metall (Kupfer) was sich dann natürlich extrem
zusammen ziehen kann im Winter bei Frost.

Haus A und B sind beide auf privatem Grundstück und es muss nicht unbedingt hohe Übertragungsrate haben.
Nun mal Butter bei die Fische hier, wir sind doch nicht im Kindergarten Mensch!

Liegen die Grundstücke direkt aneinander? Oder ist da noch etwas an Fläche zwischen?

ich sage Dir jetzt mal ganz ehrlich was ich denke:
Mache es gleich, ganz und richtig! Lass es lieber mehr als weniger kosten und nimm vernünftiges Material sonst
geht das ganze früher oder später in die Hose.


Gruß
Dobby
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Mitglied: chiefteddy
20.08.2013, aktualisiert um 10:22 Uhr
Also nochmal: Bei Deinem Projekt setzt man auf LWL-Kabel!! Erläuterung siehe oben.

Wenn Du unbedingt Kupfer nehmen willst:

http://www.lappkabel.de/produkte/datenuebertragungssyssteme-fuer-ethern ...

Gute 300€ für 100m

Und den zwingend notwendigen Überspannungsschutz nicht vergessen:

https://www.phoenixcontact.com/online/portal/de?uri=pxc-oc-itemdetail:pi ...

Auf jeder Seite eins.


Mit all dem Kleinkram (RJ45-Dose, Patchkabel, Leerrohr usw.) sicher 600€.

Aus Sicherheitsgründen würde ich das Kabel aber redundant auslegen. Also nochmal 300€. Das ist aber allemal preiswerter, als wenn Du alles wieder aufschachten mußt, wenn eine Maus das Kabel angenagt hat.

Du liegst dann bei knapp 1T€.

Dazu kommen noch die Kosten für die Schachtung: 85m, min. 80cm tief. 30cm breit. Da ist dann doch wohl ein kleiner Bagger notwendig (kann man ausleihen, wenn man mit umgehen kann ). Und den Sand für das Verlegebett nicht vergessen. Makierungsband nicht vergessen.

Ich schätze mal: 1,5T€ Gesamtkosten.

Jürgen
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Mitglied: MrNetman
20.08.2013, aktualisiert um 10:37 Uhr
Schon mal über eine WLAN Strecke nachgedacht?

ubiquinti... http://www.ubnt.com/airmax#nanostationm
Keine Problem mit dem Potenzialausgleich.
Nahezu keine Problem grundstücksübergreifend.
Reichweite ok.
Routing und damit Trennung mit drin (zumindest bei dem Vorschlag oben).

Gruß
Netman

#Edit# der WLAN Hinweis war schon so lange her ;-(
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Mitglied: 112778
20.08.2013, aktualisiert um 10:36 Uhr
@ MrNetman

Hi,
Schon mal den Eröffnungsbeitrag richtig gelesen?
Über WLAN funktioniert es nicht sind viele Störhindernisse im Weg.

Gruß
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Mitglied: Metzger-MCP
20.08.2013 um 10:35 Uhr
Zitat von chiefteddy:
Dazu kommen noch die Kosten für die Schachtung: 85m, min. 80cm tief. 30cm breit. Da ist dann doch wohl ein kleiner Bagger
notwendig (kann man ausleihen, wenn man mit umgehen kann ). Und den Sand für das Verlegebett nicht vergessen.
Makierungsband nicht vergessen.
Jürgen

Moin
die Kosten hast du auch so ;)
LG Uwe
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Mitglied: chiefteddy
20.08.2013 um 11:09 Uhr
Richtig. Ich wollte mit dem Betrag auch nur verdeutlichen, dass dieses Projekt - vom Aufwand und den Kosten - nicht "mal eben so an einem verregnetem Wochenende" durchgezogen werden sollte.
Ein nicht unerheblicher Teil der Fragen in diesem Forum beschäftigt sich doch mit der Problematik, dass ein technisch anspruchsvolles Projekt mit mit Billigtechnik aus dem SOHO-Bereich realisiert werden soll. Dann wird gefragt, ob das so geht. Und die Antwort lautet dann NEIN. Es gibt dann genügend Empfehlungen für die "richtige" Technik, die ist dann aber zu teuer. Was soll man da dann noch sagen?

Für das obige Projekt kann man "guten Gewissens" nur einen LWL-Link empfehlen. Warum man dann immer wieder fragt, ob man nicht doch ein Indoor-Verlege-Kabel nutzen kann, entzieht sich meinem Verständnis.

Jürgen
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Mitglied: 112778
20.08.2013, aktualisiert um 11:13 Uhr
Zitat von chiefteddy:
Es gibt dann genügend Empfehlungen für die "richtige" Technik, die ist dann aber
zu teuer. Was soll man da dann noch sagen?

"Geiz ist geil"
oder
"Ich bin doch nicht blöd!"

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Mitglied: chiefteddy
20.08.2013 um 11:17 Uhr
Wer billig kauft, kauft zwei mal!
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Mitglied: 112778
20.08.2013 um 11:19 Uhr
Mindestens!
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Mitglied: aqui
20.08.2013, aktualisiert um 19:30 Uhr
Das NEIN was die Realisierung mit billiger SOHO Technik anbetrifft trifft im Grunde auch nicht ganz die Wahrheit der Sache.
Der TO wird das zweifelsohne damit hinbekommen. "Quick and Dirty" (im wahrsten Sinne...) klappt ja auch erstaunlich gut oft !
  • Ethernet Base-T Transceiver, auch in billiger SOHO Technik haben genügend Spannungs Reserven um auch die 90 Meter mit Patchkabel Dämpfung zu überbrücken.
  • Wenn er billige TP Link Plastikboxen nimmt und ungeerdetes Cat5e Kabel, umgeht er elegant die Probleme des Potentialausgleichs.
  • Auch billige Elektro PVC Röhren oder das Patchkabel in einen billigen Gartenschlauch zu stecken und dann einzugraben werden fürs erste Wasser, Schwitzwasser, Erdbakterien, Mäuse usw. fernhalten. Wahrscheinlich geht auch direkt eingraben wenns einigermassen tief (und trocken) ist.
  • Der Nachbar ist vermutlich der Opa und nicht das städtische Rathaus so das es rechtlich auch einwandfrei ist.

Fazit: Klar...das wird alles funktionieren auch mit 50 Euro Projektsumme.
Wie nachhaltig das ist war ja nicht gefragt....!
Wenn man noch 50 Euronen drauflegt und einige der wichtigen Dinge oben teilrealisiert hat der Opa vielleicht noch etwas länger vom gesharten Internet oder Quake ballern im gekoppelten Netzwerk.

Man kann jetzt nur hoffen das kasta1 nun alles Rüstzeug zu dem Thema beisammen hat ??
SEIN Feedback zu dem Thema hier ist ja mittlerweile gleich Null.
Vermutlich hat er gar kein Interesse mehr an einer zielführenden Lösung ??
Kann man dann nur hoffen das es bei ihm wenigstens noch zu einem
http://www.administrator.de/faq/32
hier reicht !!
Bitte warten ..
Mitglied: cosy
26.08.2013 um 16:28 Uhr
Ich hab jetzt nicht alle Antworten und Kommentare durchgelesen, aber eins kann ich hier gleich einfügen:
- Wer glaubt, der gute Mann brauche unbedingt CAT7, der schiesst definitiv mit Panzern auf Fliegen
- Ethernet ist per Definition bis 100m ausgelegt. In der Praxis geht dies bei anständigen Kabeln aber auch deutlich länger

Grund: Die Durchsatzleistung eines privaten Internetanschlusses wird zu 99% die maximale Durchsatzleistung eines einfachen Ethernetkabels gar nie erreichen (CAT5, 100MB Fullduplex), die meisten Verträge erlauben theoretisch etwa 20MBPS, das aber in der Praxis nie erreicht wird. Also , wieso Gigabit vorschlagen, wenn das wesentlich billigere und einfacher zu montierende CAT5 reicht (Dosen).

Bemerkung: Ein banales CAT5 Ethernet ist immer noch schneller als der neuste Schrei bei WLAN, ausserdem sind die Verzögerungszeiten von WLAN pro Paket das andere Übel , das man bei Ethernet nicht hat-> das wirkt sich bei allen interaktiven Sessions massiv aus!!!

- An beiden Enden sollte ein Switch verwendet werden. Diese haben folgende Vorteile
a) rezikliert das Signal (Physical Layer)
b) wandelt automatisch Wire Speed um (es gibt XDSL-Router, die haben von Haus aus 10MBPS Ethernet half duplex
c) Fehlerdiagnose wird einfacher
d) lokale Geräte und weitere Abgänge können daran angeschlossen werden. Aus Performancegründen würde ich das WLAN in Haus A auch über den Switch anschliessen (den DSL oder wie auch immer -Router nicht WLAN machen lassen steigert die Performance für B)
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Mitglied: Dobby
26.08.2013 um 16:53 Uhr
- Wer glaubt, der gute Mann brauche unbedingt CAT7, der schiesst definitiv mit Panzern auf Fliegen
Das was in die Wand verlegt wird, sollte und nicht muss immer dem letzten Stand der am Markt verfügbaren
Technik entsprechen, denn da will man in der Regel ja auch nicht wieder bei gehen und irgend wann wieder Kabel
ziehen! nich mehr und nicht weniger, und das kann, darf und soll sicherlich auch anders gemacht werden, das
macht eben jeder nach Geldbeutel und technisch gewollter Vorsorge.

- Ethernet ist per Definition bis 100m ausgelegt. In der Praxis geht dies bei anständigen Kabeln aber auch deutlich länger
Was alles "geht" und was, warum sinnvoll ist, sind zwei verschiedene paar Schuhe!
Es geht doch wohl eher um den Dämpfungsverlust, die Signalstärke, die Beeinträchtigung und vor allem um die galvanische
Trennung der beiden Häuser und da ist Glasfaser eben das "Ding" der Zeit was man am sinnvollsten einsetzten kann und
sicherlich auch sollte.

Gruß
Dobby
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Mitglied: MrNetman
26.08.2013 um 19:26 Uhr
Zitat von cosy:
Ich hab jetzt nicht alle Antworten und Kommentare durchgelesen, aber eins kann ich hier gleich einfügen: - Wer glaubt, der gute Mann brauche unbedingt CAT7, der schiesst definitiv mit Panzern auf Fliegen - Ethernet ist per Definition bis 100m ausgelegt. In der Praxis geht dies bei anständigen Kabeln aber auch deutlich länger
Das durchlesen hätte dir aber gut getan.
Denn dann würdest du dich nicht so verrennen.
Ethernet geht über viele km, sogar über viele hundert Kilometer. Aber wenn man via Kupfer eines der Standardprotokolle (10/100/1000/10GBit/s) nutzt, dann muss man von einer Planungsgröße von 100m ausgehen. Die Reichweite ist Kabelabhängig zwischen 70 und 140m.
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