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Printserver zentral oder dezentral?

Mitglied: jsysde

jsysde (Level 2) - Jetzt verbinden

22.06.2011 um 07:38 Uhr, 7614 Aufrufe, 10 Kommentare

Best Practice: Zentraler Printserver oder doch lieber standort-bezogene Lösung?

Moin Gemeinde,

eine Frage zum Thema "Best Practice" bei Printservern, folgendes Szenario:
LAN-LAN-Kopplung von ca. 15 Standorten per IPSEC (mind. 2M symetrisch, an manchen Standorten 10M), bisher überall ein Windows-Server vor Ort, über den auch die am jeweiligen Standort befindlichen Drucker freigegeben sind. Im Rahmen einer Konsolidierung soll die Anzahl der Server verringert werden.

Bei der Gelegenheit könnte ich direkt einen neuen Server (2008R2) als zentralen Printserver einrichten und die Drucker für alle Standorte nur noch dort installieren und freigeben. Daraus ergeben sich für mich erst mal einige Fragen:
- Haue ich mir damit nicht die Internetleitung zu? Wer hat Erfahrung mit einem solchen Szenario und plaudert ein bisschen "aus dem Nähkästchen"?
- Es sind ca. 50 Drucker, wie würdet ihr den Printserver dimensionieren?
- Wie baue ich _sinnvoll_ ein Backup? Hatte unter 2003 schon das Vergnügen mit dem "Printer Migration Wizard" (printmig)...

Danke fürs Hirnschmalz.

Cheers,
jsysde
Mitglied: horst98
22.06.2011 um 08:00 Uhr
Zitat von jsysde:
- Haue ich mir damit nicht die Internetleitung zu? Wer hat Erfahrung mit einem solchen Szenario und plaudert ein bisschen
"aus dem Nähkästchen"?
- Es sind ca. 50 Drucker, wie würdet ihr den Printserver dimensionieren?
Cheers,
jsysde
Hi,

mit einem zentralen Server 'haust' Du Dir mit Sicherheit die 2 Mbit/sLeitungen zu. Da führt kein Weg hin. Vielleicht geht es bei einem 10Mbit/s Netz. Mein erstes LAN (IBM) hatte auch nur 2 Mbit/s aber damals druckten wir auch nur eine Handvoll ASCII-Zeichen. Man sollte sich überlegen, dass der Traffic ja in beide Richtungen über das Netz geht. NEIN - ich kann mich mit dem Gedanken gar nicht anfreunden.

Die Printserver selbst muss man nicht stark dimensionieren. Da geht so ziemlich alles ab einem Atom. Wir hatten früher 400 Drucker an einer 400 MHz Dual Core Maschine. Man wartete zwar hin und wieder am Drucker, aber länger als 1min auch nicht. Du könntest Dir auch Gedanken machen, ob man nicht Drucker über die am längsten eingeschalteten lokalen PCs freigibt und so den Server spart. Geht ab WinXP auch ganz gewandt. Habe ich auch schon mal mit 5 Druckern über einen PC gemacht.

Viel Spaß beim Konsolidieren.
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Mitglied: lenny4me
22.06.2011 um 08:01 Uhr
Hallo,

ich denk das kommt ganz darauf an wie und wieviel Ihr druckt. Ihr habt ordentliche Leitungen, somit sollte mal "ein PDF ausdrucken" kein Problem werden. Meine User Drucken aber PDFs gerne auch als Bild (Option im Druckmenü). dann wächst so eine PDF ganz schnell auf 50-100 MB.
Liegen die Daten zentral oder in den Zweigstellen?
Falls sie in den Zweigstellen liegen, verdoppelt sich ja nochmal der Verkehr...
Wir haben auch schon darüber nachgedacht unsere Printserver zu konsolidieren und hatten für das WAN an eine Deduplizierungslösung gedacht. Das Thema wird aber aktuell von uns nicht weiter verfolgt.

Die Frage die ich mir stellen würde ist folgende. Wie lange wartet ein Mitarbeiter maximal auf einen Druck. Bei uns kann es schon vorkommen, dass mal eben ein 700 Seiten .doc mit Bildern gedruckt wird. Wenn Ihr solche Extremfälle nicht habt, könnte man aber über eine Konsolidierung nachdenken.
Testweise kannst du ja mal einen Standort migrieren und schauen wie dein Traffic zunimmt.


Grüße Lenny
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Mitglied: jsysde
22.06.2011 um 08:05 Uhr
Du könntest Dir auch Gedanken machen, ob man nicht Drucker über die am längsten eingeschalteten lokalen PCs freigibt
und so den Server spart. Geht ab WinXP auch ganz gewandt. Habe ich auch schon mal mit 5 Druckern über einen PC gemacht.

Never. Auf Clients haben Freigaben nichts zu suchen. Von der technischen Umsetzung mit mehr als 10 bzw. 20 gleichzeitig eingehenden Verbindung mal abgesehen.
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Mitglied: jsysde
22.06.2011 um 08:11 Uhr
[...]wächst so eine PDF ganz schnell auf 50-100 MB.
Ja, das war auch mein Gedanke - PDF ist mittlerweile ja der de-facto-Standard fürs Rumreichen von Dokumenten. Ich lese das meiste online (oder auf dem Kindle *g*), aber manche Leute müssen sowas halt erst ausdrucken.

Liegen die Daten zentral oder in den Zweigstellen?
Jein - Momentan wohl noch, aber im Rahmen der Konsolidierung werden wohl auch die Fileshares nach DFS migriert. Das Hauptdruckaufkommen entsteht aber aus einer per RDP verfügbaren Anwendung, was den "Leitungsweg" noch verlängert: Vom Terminalserver über die lokale Freigabe zum Printserver und wieder zurück.

Testweise kannst du ja mal einen Standort migrieren und schauen wie dein Traffic zunimmt.
"Testweise" musste ich das schon machen: User bekommt neues Laptop mit Windows 7 64Bit, am Standort steht aber nur ein 2003er-Server, 32Bit. Für solche Fälle haben wir die Standort-Drucker eben über einen Server2 2008R2 an einem anderen Standort verfügbar gemacht, was rein technisch auch prima klappt. Beschwerden kamen bisher keine in punkto Druckgeschwindigkeit, aber solang das auch nur ne Handvoll User so machen, ist das wohl auch unkritisch...

Cheers,
jsysde
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Mitglied: ShitzOvran
22.06.2011 um 08:19 Uhr
HeyHo,

mal ne Frage.. sind die verschiedenen Standorte alle über internes Netzwerk zu erreichen, oder wird auch das Internet zur kommunikation genutzt... kann sein, dass ich das überlesen habe.

Gesetzt den Fall, das läuft unter anderem übers Internet, wäre es dann nicht so, dass im Falle eines Ausfalles des Internets die restlichen Standorte nicht mehr drucken können?
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Mitglied: jsysde
22.06.2011 um 08:23 Uhr
mal ne Frage.. sind die verschiedenen Standorte alle über internes Netzwerk zu erreichen, oder wird auch das Internet zur
kommunikation genutzt... kann sein, dass ich das überlesen habe.

Gesetzt den Fall, das läuft unter anderem übers Internet, wäre es dann nicht so, dass im Falle eines Ausfalles des
Internets die restlichen Standorte nicht mehr drucken können?

"[...]LAN-LAN-Kopplung von ca. 15 Standorten per IPSEC[...]" - IPSEC-Tunnel baut man i.d.R. via Internet auf und "das Internet" fällt nicht einfach mal so aus. Wenn doch, ist das Nicht-mehr-Drucken-Können mein kleinstes Problem.

Cheers,
jsysde
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Mitglied: lenny4me
22.06.2011 um 09:32 Uhr
"Testweise" musste ich das schon machen: User bekommt neues Laptop mit Windows 7 64Bit, am Standort steht aber nur ein
2003er-Server, 32Bit. Für solche Fälle haben wir die Standort-Drucker eben über einen Server2 2008R2 an einem
anderen Standort verfügbar gemacht, was rein technisch auch prima klappt.

und warum hast du auf dem 2003er Server nicht einfach zusätzlich x64 Druckertreiber nachinstalliert?

Grüße Lenny
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Mitglied: jsysde
22.06.2011 um 14:00 Uhr
und warum hast du auf dem 2003er Server nicht einfach zusätzlich x64 Druckertreiber nachinstalliert?

Davon abgesehen, dass das nicht primär mit meiner Fragestellung zu tun hat:
Schonmal auf nem 32bittigen Server 2003 nen 64bittigen Treiber installiert, der _zuverlässig_ funktioniert?

Cheers,
jsysde
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Mitglied: clSchak
23.06.2011 um 00:06 Uhr
Zitat von jsysde:
> und warum hast du auf dem 2003er Server nicht einfach zusätzlich x64 Druckertreiber nachinstalliert?

Davon abgesehen, dass das nicht primär mit meiner Fragestellung zu tun hat:
Schonmal auf nem 32bittigen Server 2003 nen 64bittigen Treiber installiert, der _zuverlässig_ funktioniert?

Cheers,
jsysde

ja - habe ich - Server 2003R2 x86 mit rund 50 Druckern - inkl. den 64bit Treibern und es gibt keinerlei Probleme (Sharp und Samsung Geräte, sowie 2 HP Plotter) - weder an Windows 7 x64 noch am Terminal Server 2008R2 (da habe ich mehr Probleme bei einem 2008R2 x64 und den 32bit Treibern in den Niederlassungen)

Und zu dem Ausfallpost:
was ist denn wenn dein Router oder die Verbindung zum Netz abbricht - kann dann keiner mehr in den Zweigniederlassungen drucken? Ich denke da kannst du dann besser einen 08/15 Rechner mit einer Server 2008 Lizenz bespielen, was die Kosten nicht sprengt und auch gut funktioniert (haben wir ähnlich in den Niederlassung - allerdings dort mit Dell T110 die keine 1.500 EUR inkl. OS kosten - wegen Homeverzeichnisse und entsprechendem RODC - die Homeverzecihnisse werden per DFS zwecks Datensicherung repliziert)
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Mitglied: jsysde
23.06.2011 um 11:21 Uhr
So, nachdem ich gestern noch ein bisschen mit dem Szenario herumspielen konnte, habe ich die Idee eines zentralen Printservers (vorerst) verworfen, die Druckaufträge werden via Netz dann doch zu groß, um das mit den vorhandenen Bandbreiten brauchbar umzusetzen. Insbesondere, wenn ich von verschiedenen Standorten aus grosse Druckaufträge zum zentralen Printserver schicke, steigt die Latenz auf der Anbindung des zentralen Standorts erheblich an. In einer Umgebung, in der viel per RDP gearbeitet wird, ist das natürlich absolut tödlich, von den Wartezeiten, bis das gedruckte Dokument dann tatsächlich aus dem Drucker fällt, mal abgesehen.

Danke für eure Zeit.

Cheers,
jsysde
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