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raid 1 mit falscher platte rebuilded

Frage Hardware

Mitglied: paddupat

paddupat (Level 1) - Jetzt verbinden

14.06.2009, aktualisiert 18:22 Uhr, 3863 Aufrufe, 15 Kommentare

ich hänge mächtig durch, denn es fehlen daten von einem Jahr. Brauche dringend Hilfe

Hallo zusammen,

ich habe ein mächtiges Problem. Mir ist ein RAID 1 mit zwei Platten ausgefallen. Beide Platten meldeten einen Defekt. Habe dann die Platte am Port 0 bootbar gemacht und dachte, alles im Lot alle, Daten schienen da zu sein. Habe das Raid dann neu "rebuilden" lassen, was auch artig nach ca. 25min vollzogen war. Nur! Offensichtlich war die Platte am Port0 schon ein halbes Jahr ausgefallen und hatte selbstredend den alten Datensatz auf die wohl bis dato aktive Platte an Port 1 überschrieben. Es handelt sich um einen intel on board controller und es waren zwei 80gb Festplatten mit ca. 50GB freiem Speicher. Gibt es irgendeinen Ansatz, wir ich zumindest an zwei wesentliche Dateien herankommen kann. Erste Scans mit handelsüblichen Tools waren leider erfolglos.
Mitglied: RoterFruchtZwerg
14.06.2009 um 18:52 Uhr
Ein Grund dafür, weshalb ein Raid keine Backups ersetzen kann.

Das Raid kennt in der Regel kein Dateisystem und kopiert die gesamte Platte bit für bit. Daher hast du keine Chance mit irgendeinem Tool auch nur an ein bit der Daten des letzten Jahres zu kommen...
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Mitglied: MttKrb
14.06.2009 um 19:23 Uhr
hi,
ich sehe das genauso.
Die daten sind futsch. finito.
Vielleicht kann ein Datenrettungsunternehmen, wie Ontrack diese widerherstellen. Nur das wird nicht billig.
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Mitglied: RoterFruchtZwerg
14.06.2009 um 19:31 Uhr
Joa... gibt ja die Mythen dass man anhand der Stärke des Magnetfeldes eines Bits bestimmen könnte, ob es vorher schon so gesetzt war, oder gerade anders gepolt. Geht auch, wenn ein Schreibvorgang das Medium nicht bis zur Sättigung magnetisiert... aber ob das tatsächlich so ist?
So oder so... Methoden dieser Art sind unbezahlbar.
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Mitglied: jumilla
15.06.2009 um 07:01 Uhr
was heisst unbezahlbar, 8500 € das letzte mal ;)

(war aber kein überschriebener Raid)
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Mitglied: chfr77
15.06.2009 um 08:43 Uhr
Zitat von jumilla:
was heisst unbezahlbar, 8500 € das letzte mal ;)

(war aber kein überschriebener Raid)

Dafür bekommt man einen Streamer und eine Kiste mit Bändern.

Ich finde das auch nicht unbezahlbar, die meisten Firmen haben Daten die ihnen viel mehr als 8500€ wert sind. Nur dann sollte man diese Daten auch mit einer Investition von mehr als einer 2. Festplatte sichern.
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Mitglied: MttKrb
15.06.2009 um 08:48 Uhr
Zitat von chfr77:

Ich finde das auch nicht unbezahlbar, die meisten Firmen haben Daten
die ihnen viel mehr als 8500€ wert sind. Nur dann sollte man
diese Daten auch mit einer Investition von mehr als einer 2.
Festplatte sichern.

Da kommen wir zum Problem des ganzen.
Kleine Firmen sehen oft erst ein wie wichtig ihnen ihre Daten sind bis alle mal weg sind.
Oft werden dort leider auch Bandsicherungen nicht regelmäßig druchgeführt.
Oder sie werden durchgeführt aber nicht überprüft. Nach einem defekt stellt sich dann heraus das die Sicherung seit einem Jahr mit einem Fehler beendet wurde.
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Mitglied: RoterFruchtZwerg
15.06.2009 um 13:26 Uhr
(war aber kein überschriebener Raid)

Ja, und das macht meiner Meinung nach einen Unterschied von mehreren Größenordnungen bis unmöglich.

Datenrettung von Festplatten besteht häufig darin, die Scheiben einer defekten HDD in eine neue Baugleiche umzubauen und auszulesen. In schwierigen Fällen, weil beispielsweise mechanischer Schaden auf den Scheiben entstanden ist, kann man noch mit speziellen Lesegeräten die Daten auslesen.

Es ist aber ein großer Unterschied, ob man beim Auslesen eines Bits jetzt entscheiden muss, ob es 1 oder 0 ist, oder ob man die magnetische Feldstärke eines jeden Bits erstmal in 1024 oder mehr Stufen auflösen muss, um dann zu entscheiden, ob es vorher schon eine 1 war oder nicht.

Ich bin mir nicht einmal sicher, ob gängige Dienstleister so etwas überhaupt anbieten, oder ob es eben überhaupt möglich ist.
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Mitglied: RoterFruchtZwerg
15.06.2009 um 14:10 Uhr
Ich habe im übrigen CONVAR angeschrieben und gefragt, ob denn überschriebene Daten überhaupt ausgelesen werden können, ob sie das anbieten würden und was das kosten würde. Natürlich mit dem Hinweis, dass das (meinerseits) ein hypothetisches Szenario ist.

Als Antwort bekam ich leider nur, dass die Festplatte untersucht werden müsse und ich sie daher einschicken soll...

Naja, so ist das hald mit dem Support hierzulande :D
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Mitglied: chfr77
15.06.2009 um 14:20 Uhr
Zitat von RoterFruchtZwerg:
Als Antwort bekam ich leider nur, dass die Festplatte untersucht
werden müsse und ich sie daher einschicken soll...

Naja, so ist das hald mit dem Support hierzulande :D

Ja, finde ich auch gut, das die keine vorschnellen Aus-/Zu -sagen machen und kostenlos eine Voruntersuchung durchführen und einen Kostenvoranschlag machen.
Einen so guten Support haben aber alle dieser Datenrettungsfirmen.
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Mitglied: RoterFruchtZwerg
15.06.2009 um 14:29 Uhr
Naja, in der Regel verstehe ich deren Vorgehensweise. Wenn eine Festplatte kaputt geht, weiß man als DAU nicht, woran das liegt und dann müssen die natürlich die HDD erst einmal untersuchen um festzustellen wo das Problem liegt und wie weiter vorzugehen ist.

Anders sieht das aus, wenn ich ihnen erkläre, dass die HDD bit für bit mit einem Image überschrieben wurde und es sich hierbei um einen Hypothetischen Fall handelt, um mein Interesse an der Technik zu befriedigen.
Zu untersuchen gibt es nichts, denn das habe ich bereits getan. Und dass man eine HDD die nur hypothetisch existiert nicht einschicken kann, hätte ihnen schon klar sein dürfen ;)

Naja, ich werde ihnen jetzt mal antworten und dabei zitieren, was das Lexikon zu dem Wort Hypothetisch sagt


Nachtrag:
Hab CONVAR das Wort "hypothetisch" erklärt und noch einmal das Problem beschrieben.
Die Antwort: "Wir können Ihnen leider keine Fehleranalyse mitteilen ohne dass ein Techniker die Festplatte überprüft hat."

Einem derart kompetenten Unternehmen würde ich meine Festplatte also definitiv NIE anvertrauen.
Den Fehler des Threaderstellers würden sie ja vermutlich eh garnicht verstehen und für die Feststellung "die Platte funktioniert einwandfrei" ein paar tausend Euro berechnen...
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Mitglied: Dirmhirn
15.06.2009 um 17:12 Uhr
Für aktuelle Festplatten reicht es wenn man die Daten einmal überschreibt. Die Datenschredder Tools sind sinnlos.
das kommt von alten Datenbändern bei denen die Schreibköpfe nicht mehr ganz genau ausgerichtet sind.
(wurde zmdest in einer Vo gesagt.)

für kostenlose "hypothetisch"-Fragen solltest du wohl Wikipedia oder google fragen...
Ein schlechtes Unternehmen würde dir wohl einen Preis nennen und nachdem sie dir die Platte zerrstört haben das 4-fache verrechnen. *gg*

sg Dirm
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Mitglied: RoterFruchtZwerg
15.06.2009 um 17:19 Uhr
Zitat von Dirmhirn:
Für aktuelle Festplatten reicht es wenn man die Daten einmal
überschreibt. Die Datenschredder Tools sind sinnlos.
das kommt von alten Datenbändern bei denen die Schreibköpfe
nicht mehr ganz genau ausgerichtet sind.
(wurde zmdest in einer Vo gesagt.)

Klingt schonmal logisch ;)
Ich meine hald mal gehört zu haben - und das klingt ebenfalls plausibel - dass eine HDD beim Schreibvorgang das Medium nicht bis in Sättigung magnetisiert, sondern hald nur viel genug, dass das Bit über die Schwelle kommt. Demnach könnte man, wenn man die genau Feldstärke misst, entscheiden ob das Bit vorher in der selben Position war (dann ist das Medium stärker/ganz in Sättigung) oder nicht (dann ist es weniger in Sättigung).
Theoretisch funktioniert das. Praktisch weiß ich aber nicht, ob solche Methoden eingesetzt werden...

für kostenlose "hypothetisch"-Fragen solltest du wohl
Wikipedia oder google fragen...
Ein schlechtes Unternehmen würde dir wohl einen Preis nennen und
nachdem sie dir die Platte zerrstört haben das 4-fache
verrechnen. *gg*

... daher wollte ich eine Antwort darauf von CONVAR, denn die würden das ja wohl wissen, wenn sie es so machen würden. Allerdings scheinen die dazu zu inkompetent zu sein ;)

Daher glaube ich momentan daran, dass einfach überschriebene Daten wirklich nicht mehr rekonstruierbar sind...



Nachtrag:

Mittlerweile ist noch eine Antwort von CONVAR eingetroffen. Zumindest das Problem scheinen sie jetzt kapiert zu haben. Die Antwort ist aber erwartet nüchtern und wenig informativ:
"Nach Rücksprache mit unseren Technikern möchten wir Ihnen mitteilen dass die Chancen sehr gering sind in diesem Fall die Daten noch wiederherzustellen."

Vielleicht kann ich ihnen ja noch weitere Infos entlocken. Aber da das Unternehmen wohl auch auf Gewinn aus ist, dürfte so eine Aussage wohl bedeutet, dass es selbst für CONVAR nahezu unmöglich ist.
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Mitglied: paddupat
15.06.2009 um 19:15 Uhr
Hallo an alle,

vielen Dank erst einmal für die vielen Antworten. Selbstverständlich haben wir eine Datensicherung eingerichtet. Aber der Kunde hat diese, obwohl sie seit über einem halben Jahr defekt ist nicht mehr reparieren lassen oder uns zumindestens darüber informiert.. Eine weitere Sicherheitslösung lokal auf einem Client war ebenfalls irrtümlich auf den Server umgeleitet worden und..., die defekte Festplatte wurde wohl entweder nicht bemerkt oder bewusst übersehen. Diese ist mir ja auch zum Verhängnis geworden, da ich dies nicht wusste. Bevor jetzt zahlreiche Kommentare mit "selbst schuld" folgen würde ich aufgrund der wirtschaftlichen Brisanz trotzdem an einem seriösen Anbieter heftigstes Interesse anmelden. Ich habe über drei Ecken von einer Vorstellung dieses Verfahrens bei der Polizei gehört. Allerdings zu Preisen, die schnell die 100tausender Marke durchbrechen. Vielleicht weilt ja noch ein geschundener Teilnehmer unter Euch, dem Ähnliches widerfahren ist.
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Mitglied: RoterFruchtZwerg
15.06.2009 um 19:27 Uhr
Nun... du hast ja sicher durch unsere Diskussion mitbekommen, dass ein Auslesen der Daten durch bloses Bestimmen von 1/0 der Bits nicht mehr möglich ist. In jedem Fall muss die genaue Feldstärke eines jeden Bits der HDD möglichst hochauflösend bestimmt werden, damit ist aber noch garnicht sichergestellt dass sich Rückschlüsse ziehen lassen. Und selbst wenn, dann dürften sich immernoch nicht vernachlässigbare Fehlerraten ergeben.
Ich habe ja bereits versucht bei CONVAR Informationen zu bekommen und dabei angegeben, eine HDD sei komplett, bit für bit überschrieben worden. Was dabei rauskam, kannst du ja hier lesen. CONVAR gibt keine Preise an, aber ich schätze dass die bei mindestens dem 10-Fachen einer normalen Datenrekonstruktion liegen. Also Minimum 50.000 Eur.

Erschwerend kommt ja noch hinzu, dass du die Festplatte nach dem Überschreiben auch noch genutzt hast. Bits wurden also nicht nur einmal, sondern teilweise mehrmals überschrieben. Diese Stellen kannst du nicht rekonstruieren - das Problem ist aber auch, du siehst das diesen Stellen nicht an. Du weißt jetzt also nichtmal mehr, ist das Bit das rekonstruiert wurde überhaupt das alte.
Du hast also im besten Fall nicht nur rekonstruierte Daten mit hohen Fehlerraten sondern auch teilweise nur noch Datenfragmente.

Du kannst dich natürlich an einen Dienstleister wie CONVAR wenden... Die Erfolgschancen sind aber sehr gering und der Preis, selbst wenn es nicht klappt, sehr hoch.

Ich habe CONVAR noch weitere Fragen geschickt. Sofern noch Antworten kommen, trage ich die hier selbstverständlich nach.
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Mitglied: RoterFruchtZwerg
16.06.2009 um 18:07 Uhr
So, ich habe erneut von CONVAR eine E-Mail erhalten, nachdem ich noch einmal genauer nachgefragt habe.
Diesmal haben sie geschrieben:

"nach nochmaliger Rücksprache mit unseren Technikern möchten wir Ihnen mitteile dass es leider nicht möglich ist Daten welche überschrieben wurden wiederherszustellen."

Diese Einschätzung habe ich sowieso von Anfang an geteilt.
Somit wäre bestätigt: Überschriebene Daten wiederherzustellen ist wirklich unbezahlbar.
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