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Rat bei richtigem Umgang mit IT-Dienstleister

Frage Off Topic

Mitglied: horst.evers

horst.evers (Level 1) - Jetzt verbinden

27.03.2014, aktualisiert 22:14 Uhr, 2698 Aufrufe, 18 Kommentare, 5 Danke

Hallo!

Ich bräuchte mal eine ehrliche Meinung von Leuten die sich mit dem Thema auskennen.

Ich arbeite ganz neu in einem kleinen Büro in leitender Funktion. Ich und der Chef haben von IT eigtl. keine Ahnung. Auch der Wartungsvertrag mit dem IT-Dienstleister ist aus "vor-meiner-zeit". Zur Info: Unser Büro hat 20 Windows-Clients (inkl. der Laptops die meist nicht im Büro sind) und hatte bis vor ein paar Tagen einen quasi als Fileserver genutzten SBS2003 Server mit Exchange 2003.

Der Wartungsvertrag kostet bislang wohl knapp 290,- brutto im Monat. Er umfasst nur Serverüberwachung und Problembehebung, Reaktionszeit ist vertraglich auf 4 Stunden "bis zu einem Werktag" festgelegt. Um die Client-Installationen, Druckerprobleme etc kümmert sich das Büro seit jeher selbst, und so ist es auch im Vertrag festgehalten.

Seit 20.03. haben wir einen neuen Server, installiert von derselben Firma. Statt dass alles läuft wie geschmiert, sind a) immer noch nicht alle Mails in den neuen Server migriert, b) steigen ständig die Email-Postfächer aus, d.h. es können keine Mails mehr eingesehen werden oder auch der Versand streikt, c) können immer noch keine Mobilgeräte (Laptops und Handies) auf den Exchange zugreifen. Das geht jetzt jeden Tag so, mal funktioniert es ein paar Stunden, dann wieder nicht. Immerhin wurden die Dateien übertragen und wir können unsere Produkte entwickeln. Der Mailausfall ist allerdings kritisch - nicht zuletzt wegen der Aussenwirkung.

Der Server wurde noch nicht bezahlt, denn vor der vollständigen Benutzbarkeit kann ja eh noch keine Abnahme erfolgen. Da die IT-Firma aber keineswegs die 4 Stunden Reaktionszeit einhält, und man ja schon fast von Arbeitsausfall sprechen kann infolge des Nicht-Funktionierens, habe ich immer mehr das Gefühl dass hier jemand (mein Chef) relativ über den Tisch gezogen wird. Nicht zuletzt deshalb da der Wartungsvertrag wohl weiterlaufen soll in gleicher Höhe, auch wenn ein ganz neuer Server gekauft wurde, für den ja eh Gewährleistung zu geben ist. Aus meinem vorherigen Büro kannt ich das irgendwie professioneller!

Kurzum die Fragen:
1. Wie würdet ihr euch aus unserer Sicht verhalten?
2. Haltet ihr die 290,- € mtl. nicht auch für total übertrieben?
3. Ist es nicht total fragwürdig, einen neuen Server zu verkaufen OHNE gleichzeitig den Wartungsvertrag auszusetzen oder zumindest eine Minderung des monatlichen Betrages vorzuschlagen?
4. Sollten wir den Dienstleister genau darauf mal ansprechen - und was müsste er EIGENTLICH kulanterweise zusagen?
5. Mit was für Fristsetzungen sollte man arbeiten? Einerseits wollen wir den Anbieter nicht wechseln, vor allem weil der ja jetzt eh 2 Jahre Gewährleistung geben muss, und wir ja auch eigentlichen keinen Stress wollen, andererseits ist sein Verhalten wie ich finde sehr fragwürdig.
6. Ist eine außerordentliche Kündigung trotz Neuanschaffung eines Systems sinnvoll?

Freue mich auf eure Antworten!
Mitglied: Xaero1982
27.03.2014 um 20:52 Uhr
Nabend,

also an eurer Stelle:

1. Frist setzen - maximal eine Woche. Sollte bei einer eigentlich zugesicherten Reaktionszeit von mind. 4 Stunden kein Problem sein. Auflistung dessen was genau passieren soll und was bisher nicht umgesetzt wurde bzw. nicht funktioniert.
2. Nun, das kann man pauschal nicht sagen, weil wir den Vertrag nicht kennen. Ist dort "lediglich" die Serverwartung enthalten? Das sind grds. bei solchen Wartungsverträgen normale Sätze, aber auch nur dann, wenn der Vertrag eingehalten wird, was hier offenbar nicht der Fall ist.
3. Da verwechselst du was. Gewährleistung hat rein gar nichts mit der Serverfunktionalität in softwaretechnischer Hinsicht zu tun. Die Gewährleistung umfasst in der Regel eine Funktionalität auf technischer Seite. Für die Softwareinstallation, Konfiguration etc. habt ihr den Wartungsvertrag.
4. Natürlich solltet ihr mit dem Dienstleister Rücksprache halten, denn der Zustand ist inakzeptabel.
5. Euer Wartungsvertrag hat nichts mit dem Kauf zu tun. Bitte trennen. Frist: s.o.
6. Wenn der Dienstleister nicht aus der Hufe kommt ist neben einer außerordentlichen Kündigung auch ggf. Verdienstausfall und Schadensersatz möglich - hier am besten zu gegebener Zeit einen Anwalt befragen.

Gruß
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Mitglied: horst.evers
27.03.2014 um 21:09 Uhr
Hallo Xaero1982,

danke für deine Antwort. Ich habe auch bereits eine PM bekommen und bin nun also vor dieser Antwort bereits etwas mehr in der Materie, die ja sonst eigentlich nicht meine ist...

1. Ich werde mal vorschlagen, eine solche Frist zu setzen.
2. Ja, es ist "lediglich" Serverwartung enthalten, und man war wohl zumindest damit zufrieden, weil nichts wirklich "kaputt" ging... Der interessantere Punkt ist dabei, dass in der Vergangenheit wohl so gut wie nie eingegriffen werden musste, erst seit dem neuen Server wird der Wartungsvertrag so richtig in Anspruch genommen. Würde mich aber nicht wundern wenn in baldiger Zukunft da noch Rechnungen gestellt werden seitens des Dienstleisters - aber das fällt doch eigtl eindeutig ALLES in den Bereich der Einrichtung, und dürfte eigtl. nicht extra berechnet werden, oder?
3. Danke für die Aufklärung!
4. Ja, ich denke ich schlage mal eine TelKo vor, mit Chef und Firma und mir...
5. Danke für die Aufklärung - ist in der Tat schwer zu trennen...
6. Ja, aber soweit kommt es hoffentlich garnicht...

Ich danke!

Stefan
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Mitglied: keine-ahnung
27.03.2014 um 21:13 Uhr
Moin,

meine Frau schlägt mich - ich will meine Frau behalten? Irgendwo stimmt da das Grundverhältnis nicht ...

Auf was wurde der alte SBS migriert? Wieder ein SBS? Was ist das für Serverhardeware? Markenserver (dann Garantie und Support vom Hersteller) oder selber zusammengefrickelt ((dann Garantie und Support vom Frickler). Aus meiner laienhaften Sicht kann es schon mal nach einer Woche noch stottern - dann sollte es aber allmählich glatt laufen.

Meine zwei Ratschläge:

- Dienstleister wechseln oder
- Dienstleister behalten .

Warum setzt Ihr Euch nicht mit den Leuten mal zusammen und sprecht? Wenn der Server wichtig für Euch ist und Ihr das Teil nicht selber monitoren und administrieren könnt, finde ich 300 Euro jetzt nicht soviel Geld. Wenn Ihr Euch das nicht leisten könnt ... macht es selber - so gross ist der Lernaufwand nun auch wieder nicht.

LG, Thomas
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Mitglied: wiesi200
27.03.2014 um 21:14 Uhr
Hallo,

1.
erst mal würd ich niederschreiben was genau alles Probleme macht und jetzt mal die Zahlung des Servers aussetzen.
Dann einen umgehenden Termin mit dem Chef der IT Firma vereinbaren und sich mal mit dem in Ruhe ausreden.

2.
Kommt auf den Vertrag an. Aber 290€ halte ich aber eher für einen Spottpreis . Das sind gerade mal 3 Stunden Arbeitszeit.

3.
Warum sollte der Wartungsvertrag ausgesetzt bzw. gemindert werden. Die Hardwarewartung wird in der Regel mit dem Server vom Hersteller und nicht dem Verkäufer mitgekauft. Hier geht's ja um anderweite Wartung der Systeme. Je nach Änderungen solltest du eigentlich froh sein das es nicht teurer wird.

4.
Was er zusagen sollte ist abhängig davon was beim Serverkauf / Wartungsvertrag vereinbart worden ist.

5.
Auf Hardware bekommst du Gewährleistung bzw. die Wartung vom Hardwarehersteller und nicht vom Dienstleister. Wobei hier es eigentlich ungewöhnlich ist einen Server nur mit 2 Jahre Gewährleistung zu haben. Für Normale System halte ich 3 Jahre NBD Minimum.
Hier kommt es aber auf das Gespräch drauf an.

6.
Manche Dienstleister weigern sich Fremdhardware zu Warten, aber grundsätzlich ist im dem Sektor vertrauen sehr wichtig. Wenn das weg ist dann ist ein Wechsel schon sinnvoll
Bitte warten ..
Mitglied: wiesi200
27.03.2014 um 21:16 Uhr
Zitat von horst.evers:

4. Ja, ich denke ich schlage mal eine TelKo vor, mit Chef und Firma und mir...

Ein Persönlicher Termin ist in so einem Fall doch angemessener.
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Mitglied: gemini
27.03.2014, aktualisiert um 21:22 Uhr
Hallo Horst,

Nicht zuletzt deshalb da der Wartungsvertrag wohl weiterlaufen soll in gleicher Höhe, auch wenn ein ganz neuer Server gekauft wurde, für den ja eh Gewährleistung zu geben ist.
Du darfst die Gewährleistung nach BGB nicht mit Herstellersupport (carepaq etc.) verwechseln.
Der Herstellersupport greift während der Vertragslaufzeit und tauscht u.a. defekte Hardware etc. nach festlegten SLAs bzw. hilft evtl. auch bei Konfigurationsproblemen.
Wenn der Dienstleister den neuen Server selbst zusammengebaut hat sieht es natürlich wieder anders aus.

Üblicherweise hat euer Dienstleister einen Plan für die Migration vorgelegt dem Dein Chef dann zugestimmt hat. Das ist die Grundlage und wenn der Dienstleister die Festlegungen nicht einhalten kann ist er quasi in Verzug. Darüber sollte man dann reden.

Reaktionszeit ist vertraglich auf 4 Stunden "bis zu einem Werktag" festgelegt
was natürlich ziemlich weit gefasst ist. Reaktionszeit bedeutet auch nicht Problemösungszeit!

Ob die 290 €/Monat gerechtfertigt sind, kann ich nicht beurteilen. Hängt auch davon ab was genau unter Serverüberwachung verstanden wird; Echtzeitmonitoring oder 'einmal in der Woche draufschauen ob die Dienste und die Sicherung laufen' sind zwei Welten.
Wie hoch ist der Problembehebungsaufwand? Wenn ihr selbst installiert und auch die Drucker- und evtl, Officeprobleme selbst löst nehmt ihr ihm schon einen großen Teil Arbeit ab.

Ich nehme an, der Dienstleister hat eine Koexistenz von Ex2003 und dem neuen Exchange (2010?) eingerichtet und das funktioniert nicht so wie er sich das gedacht hat. Das liegt in jedem Fall in seiner Verantwortung und das solltet ihr ihm entspr. kommunizieren.

Gruß,
gemini
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Mitglied: horst.evers
27.03.2014 um 22:09 Uhr
Zitat von keine-ahnung:
meine Frau schlägt mich - ich will meine Frau behalten? Irgendwo stimmt da das Grundverhältnis nicht ...
Aber nur Sie macht mich satt!
Zitat von keine-ahnung:
Auf was wurde der alte SBS migriert?
Weiss ich nicht, wird aber was Solides sein, und es ist eine Marke, soviel weiß ich - wie gesagt knapp 9K brutto und irgendein MS Server OS...
Zitat von keine-ahnung:
Warum setzt Ihr Euch nicht mit den Leuten mal zusammen und sprecht? Wenn der Server wichtig für Euch ist und Ihr das Teil
nicht selber monitoren und administrieren könnt, finde ich 300 Euro jetzt nicht soviel Geld.

Richtig! Danke für diese Info, denn ich sammle hier Orientierung! Vllt. wurde in der Vergangenheit einfach zu wenig geredet, und jetzt fühlen sich alle unverstanden. Aussprache werde ich vorschlagen.

Zitat von wiesi200:
1. niederschreiben was Probleme macht / Zahlung des Servers aussetzen.
Dann einen umgehenden Termin mit dem Chef der IT Firma vereinbaren und sich mal mit dem in Ruhe ausreden.

Danke hierfür, gibt mir Orientierung. Wie oben erwähnt: werde Kommunikation vorschlagen, und am besten persönlich.

Zitat von wiesi200:
2. Kommt auf den Vertrag an. Aber 290€ halte ich aber eher für einen Spottpreis.

Danke hierfür, gibt mir Orientierung!!! In dem Punkt brauche ich dann wohl nicht Nachbesserung verlangen.

Zitat von wiesi200:
3. Warum sollte der Wartungsvertrag ausgesetzt bzw. gemindert werden. Die Hardwarewartung wird in der Regel mit dem Server vom
Hersteller und nicht dem Verkäufer mitgekauft. Hier geht's ja um anderweite Wartung der Systeme. Je nach Änderungen
solltest du eigentlich froh sein das es nicht teurer wird.

4. Was er zusagen sollte ist abhängig davon was beim Serverkauf / Wartungsvertrag vereinbart worden ist.

5. Auf Hardware bekommst du Gewährleistung bzw. die Wartung vom Hardwarehersteller und nicht vom Dienstleister. Wobei hier es
eigentlich ungewöhnlich ist einen Server nur mit 2 Jahre Gewährleistung zu haben. Für Normale System halte ich 3
Jahre NBD Minimum.

Ok, danke auch hierfür. Für mich sind das bislang Böhmische Dörfer...

Zitat von gemini:
Du darfst die Gewährleistung nach BGB nicht mit Herstellersupport (carepaq etc.) verwechseln. Der Herstellersupport greift während der Vertragslaufzeit und tauscht u.a. defekte Hardware etc. nach festlegten SLAs bzw. hilft evtl. auch bei Konfigurationsproblemen. Wenn der Dienstleister den neuen Server selbst zusammengebaut hat sieht es natürlich wieder anders aus.
Üblicherweise hat euer Dienstleister einen Plan für die Migration vorgelegt dem Dein Chef dann zugestimmt hat. Das ist
die Grundlage und wenn der Dienstleister die Festlegungen nicht einhalten kann ist er quasi in Verzug. Darüber sollte man
dann reden.

Ok. Verstehe!

Zitat von gemini:
> Reaktionszeit ist vertraglich auf 4 Stunden "bis zu einem Werktag" festgelegt was natürlich ziemlich weit gefasst ist. Reaktionszeit bedeutet auch nicht Problemösungszeit!

Das ist hier wohl ein wichtiger Punkt, denn reagiert wurde, und evtl. sind die Leute halt seit einer Woche am Problem lösen...

Zitat von gemini:
Ob die 290 €/Monat gerechtfertigt sind, kann ich nicht beurteilen. Hängt auch davon ab was genau unter
Serverüberwachung verstanden wird; Echtzeitmonitoring oder 'einmal in der Woche draufschauen ob die Dienste und die
Sicherung laufen' sind zwei Welten.
Wie hoch ist der Problembehebungsaufwand? Wenn ihr selbst installiert und auch die Drucker- und evtl, Officeprobleme selbst
löst nehmt ihr ihm schon einen großen Teil Arbeit ab.

Soweit ich weiß wird aus der Ferne gewarnt, wenn etwas Kritisches passiert/passieren wird. Sicherungsband, Softwareinstallation, Druckerprobleme, Officeprobleme Bedienungsprobleme, der ganze Kram, wird von den Mitarbeitern selbst gelöst - da ist der Dienstälteste wohl sehr versiert...

Aber trotzdem erscheinen mir 290,- brutto nach eurer Argumentation nicht mehr arg viel!

Zitat von gemini:
Ich nehme an, der Dienstleister hat eine Koexistenz von Ex2003 und dem neuen Exchange (2010?) eingerichtet und das funktioniert
nicht so wie er sich das gedacht hat. Das liegt in jedem Fall in seiner Verantwortung und das solltet ihr ihm entspr.
kommunizieren.

Weiß ich nicht, aber ich werde das ansprechen, denn in der Tat läge das in seinem Bereich, egal was wir jetzt verwenden, denn neu ist es wohl - zumindest neu konfiguriert!


Abschließend möchte ich danken, für den fachspezifischen Rat von Euch!
Ich halte fest, dass eine Aussprache erfolgen muss und ggf. auch eine Fristsetzung erfolgen sollte unter Angabe dessen, was genau seit wann nicht geht, und vor allem darüber was vereinbart war.
Ausserdem ist die monatliche Wartungsvertrags-Rate nicht als "zu hoch" oder "zu niedrig" einzustufen, wenn man berücksichtigt, was monatlich an Arbeitsleistung reingesteckt wird, ist man schnell bei 2-3 Stunden...

Und was ich am Ende nochmal betonen möchte: eigentlich will sich hier keiner von dem Dienstleister trennen. Es ist vielleicht nur so, dass die bisherige Ruhe im Karton gerade bei der Umstellung irgendwie Unsicherheit verursacht. Dass sofort alles läuft kann und sollte man vielleicht nicht erwarten. Ich werde daher mal ein persönliches Gespräch vorschlagen...

Danke Euch!
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Mitglied: Lochkartenstanzer
28.03.2014 um 09:57 Uhr
Zitat von keine-ahnung:

meine Frau schlägt mich - ich will meine Frau behalten? Irgendwo stimmt da das Grundverhältnis nicht ...

Es soll angeblich Leute geben, die das mögen. Oder die Frau hat andere Qualitäten, die die Schläge wettmachen.

lks
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Mitglied: keine-ahnung
28.03.2014 um 10:06 Uhr
Das auszumalen überlasse ich ausschliesslich Deiner Phantasie ...

Jetzt muss ich erstmal zu meinem Lieblingskieferchirurgen (der verdrahtet meine Gesichtsfrakturen immer so schick mit echtem Golddraht) ...

Schönes WE, Thomas
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Mitglied: Lochkartenstanzer
28.03.2014, aktualisiert um 10:10 Uhr
Moin,


1. Wie würdet ihr euch aus unserer Sicht verhalten?

Mit den dienslsiter reden und versuchen eine für beide Seiten annehmbaren Kompromiß zu schließen.

2. Haltet ihr die 290,- € mtl. nicht auch für total übertrieben?

Nicht unbedingt. Je nachdem, was da drunterfällt kann das auch unsagbar günstig sein. da wir die genauen vertragsbedingungen nicht kennen, kann man das per se nicht beurteilen.

3. Ist es nicht total fragwürdig, einen neuen Server zu verkaufen OHNE gleichzeitig den Wartungsvertrag auszusetzen oder zumindest eine Minderung des monatlichen Betrages vorzuschlagen?

nein. warum sollte der Wartungvertrag ausgesetzt werden?

4. Sollten wir den Dienstleister genau darauf mal ansprechen - und was müsste er EIGENTLICH kulanterweise zusagen?

Müssen muß er gar nichts.
Wenn er Euch einen neuen Server verkauft und den Wartungsvertrag noch zu alten Bedingungen weiterlaufen läßt, statt einen neuen teureren auszuhandeln könnte man das auch als Kulanz sehen.

5. Mit was für Fristsetzungen sollte man arbeiten? Einerseits wollen wir den Anbieter nicht wechseln, vor allem weil der ja jetzt eh 2 Jahre Gewährleistung geben muss, und wir ja auch eigentlichen keinen Stress wollen, andererseits ist sein Verhalten wie ich finde sehr fragwürdig.

Als erstes solltet Ihr die beiden Dinge Wartungsvertrag und Neuanschaffung/Gewährleistung voneinander auseinanderhalten.

Ich habt doch sicher ein Pflichtenheft vereinbar. Oder etwa nicht? Solang die Punkte im Pflichtenheft nicht abgehakt sind, zählt noch die Gewährleistung. Die zählt danach nur noch für die Hardware, weil die Software i.d.R. Sonderbedingungen unterliegt. Da haben sich schon ganze Anwaltsscharen daran bereichert.

Über die Gewährleistung muß er eventuelle noch nicht erledigte Punkte aus dem Pflichtenheft abwickeln, die noch nciht erledigt sind. Über den Wartungsvertrag könnt Ihr ihn zwingen, das ganze zeuitnah zu machen.

6. Ist eine außerordentliche Kündigung trotz Neuanschaffung eines Systems sinnvoll?

Kommt auf die Situation an.


Fazit:

Werdet euch darüber klar, ob Ihr mit dem Dienstleister weiterarbeiten wollt. Ein wesentlicher Punkt ist, daß man seinen Dienstleister genauso sorgfältig auswählen sollte wie seinen Arzt (gell kollege keine-ahnung! ). Man muß Vertrauen zu ihm haben. Soltel das nciht der fall sein, soltle man den Arzt, äh ich meine den Dienstleister, wechseln.

habt Ihr also noch etwas vertrauen in ihn, solltet Ihr euch zusammensetzen udn Eure Probleme mit ihm besprechen und auf eine Lösung hinarbeiten, die beide Seiten zufriedenstellt. Un Ihr soltet euch vorher im Klaren sein, was Ihr genau wollt.

lks
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Mitglied: Lochkartenstanzer
28.03.2014 um 10:11 Uhr
Zitat von keine-ahnung:

Jetzt muss ich erstmal zu meinem Lieblingskieferchirurgen (der verdrahtet meine Gesichtsfrakturen immer so schick mit echtem
Golddraht) ...

Ach so einer bist Du. Viel vergnügen.

lks
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Mitglied: keine-ahnung
28.03.2014, aktualisiert um 10:34 Uhr
daß man seinen Dienstleister genauso sorgfältig auswählen sollte wie seinen Arzt
Mit beiden Unterfangen bin ich grandios gescheitert, deshalb:

- tummel ich mich hier seit Jahren auf dem Board und mache meinen IT-SchXXss mit Eurer Hilfe alleene und
- versuche ich ausschliesslich auf die Selbstheilungskräfte meines Körpers zu setzen, da ich nicht einmal mir vertraue .

LG, Thomas

BTW: hier Dünnschiss zu labern ist im Übrigen auch viel vergnüglicher als die aktuell anstehende Quartalsabrechnung zu Ende zu bringen ...
Bitte warten ..
Mitglied: Lochkartenstanzer
28.03.2014 um 10:36 Uhr
Zitat von keine-ahnung:

BTW: hier Dünnschiss zu labern ist im Übrigen auch viel vergnüglicher als die aktuell anstehende Quartalsabrechnung
zu Ende zu bringen ...

Oder die vom Steuerberater angemahnte Belege für die Vorsteuer zusammenzustellen. Das ist der Haken bei der Selbstständigkeit.

lks
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Mitglied: Chonta
28.03.2014 um 15:21 Uhr
Hallo,

bisher ein SBS 2003 mit Wartung.

Nun einen neuen Server gekauft. Was für einen denn? Wurde auch eine Migration der Daten und Postfächer vereinbart?
Wenn Du sagst wir brauchen neue Server, dann werden die euch einen verkaufen, aber wenn keiner sagt, das auch die alten Daten rüber sollen....
Das muss mit angesagt werden.
Beide Server Paralel betreiben und darauf zugreifen ist Humbug.

Wenn kein veretrag für die servermigration vorliegt und die Server wegen nicht erfolgter Migration rumspinnen ist das nicht die Schuld von der Firma. Und eine Servermigration ist 100% nicht in nem Wartungsvertrag für 290€ im Monat mit drin.
Eine Migration kann mit Vorbereitung und jeh nach Umfang wochen dauern (vor allem wenn nur am WE gearbeitet werden kann)

Gruß

Chonta
Bitte warten ..
Mitglied: goscho
28.03.2014 um 17:55 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:

> Zitat von keine-ahnung:
>
> BTW: hier Dünnschiss zu labern ist im Übrigen auch viel vergnüglicher als die aktuell anstehende
Quartalsabrechnung
> zu Ende zu bringen ...

Oder die vom Steuerberater angemahnte Belege für die Vorsteuer zusammenzustellen. Das ist der Haken bei der
Selbstständigkeit
Oder man macht die Buchführung gleich selbst.
Bitte warten ..
Mitglied: keine-ahnung
28.03.2014 um 20:11 Uhr
Oder man macht die Buchführung gleich selbst.
Macht sich mit dem AutoBumo 2014 (automatisches Buchhaltungsmodul 2014) von selber ...

LG, Thomas
Bitte warten ..
Mitglied: goscho
29.03.2014 um 10:30 Uhr
Zitat von keine-ahnung:

> Oder man macht die Buchführung gleich selbst.
Macht sich mit dem AutoBumo 2014 (automatisches
Buchhaltungsmodul 2014) von selber ...
Dafür muss ich die Belege aber erst ausdrucken.
Bitte warten ..
Mitglied: keine-ahnung
29.03.2014 um 11:05 Uhr
Ach Goscho,

dafür gibt es AutoBumo 2014 DE (digital edition) --> schreib mir 'ne PM, ich mach Dir einen guten Preis

LG, Thomas
Bitte warten ..
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