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GELÖST

Redundantes Netzteil SilverStone SST-ST42GFU zum zweiten Mal Kondensator geplatzt

Frage Hardware Server-Hardware

Mitglied: Aribar

Aribar (Level 1) - Jetzt verbinden

10.04.2012 um 11:21 Uhr, 3595 Aufrufe, 14 Kommentare

Wir haben bei uns in der Firma zwei neue Server angeschafft:
Hardware:
- ASUS P8B-E/4L
- Intel Xeon E3 2140
- Kingston 8 GB DDR3 ECC Kit
- Adaptec 6805 RAID Controller
- 2x WD RE4 500 GB
- 3x WD RE4 1 TB
- Silverstone Gemini SST-ST42GFU (redundantes Netzteil)


Bei beiden Servern ist jeweils bei einem der beiden Netzteil Module ein Kondensator geplatzt!
Das ganze geschah urplötzlich ohne dass der Server besonders belastet war.

Meine Frage:
Kann ich irgendetwas falsch gemacht haben, dass so etwas passiert? Kann es theoretisch an defekten Stromkabeln, Steckdosen o.ä. liegen? Oder kann es theoretisch ein Fehler vom Mainboard sein?
Ein Netzteil Modul hat jeweils 420 W. Das sollte doch für die genannte Hardware reichen?

Ansonsten sollte es ja ein Garantiefall für die redundanten Netzteile sein.
Würdet ihr sie demnach komplett tauschen, oder einfach neue Module einsetzten?

Vielen Dank schon mal.
Mitglied: adminst
10.04.2012 um 11:50 Uhr
Hallo
Meiner Erfahrung nach, kannst du nichts falsch machen.
Meistens passiert dies wenn billige Kondensatoren verbaut sind...

Ich würde vom Hersteller beide Netzteile tauschen lassen, da beide unter Vorbehalt
aus der gleichen Serie sind...

Gruss
adminst
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Mitglied: MrNetman
10.04.2012 um 11:57 Uhr
HI Aribar,

Es gibt schon die Möglichkeit, dass Netzteile durch eine schwankende Energieversorgung geplättet werden. Allerdings sollte es dann auch noch das eine oder andere Gerät in Mitleidenschaft gezogen worden sein.
Sonst gibt es nur mehr die Möglichkeit von Unterdimensionierung und Bauteilefehlern.
Dass Kondensatoren aus Altersgründen ausfallen ist hier auszuschließen.

Gruß
Netman
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Mitglied: mak-xxl
10.04.2012 um 11:59 Uhr
Moin Aribar,

angenommen, der Server läuft an einer ordentlichen USV (diese kontrolliert?) - dann sollten Überspannungen keine große Rolle spielen.

Leider schreibst Du nichts über Gehäuse, Lüftung etc. Meist besteht hier ein Problem, wenn die Netzteile zu viel warme Gehäuseluft absaugen (müssen) - die beiden Propellerchen im Gemini leisten so schon Schwerarbeit. Prüfen.

Weiterhin (stark) angenommen, es war jeweils ein Elko - das deutet eher auf einen Serienfehler des Netzteils hin, wenn thermische Probleme ausgeschlossen werden können.

Wenn also Netzteilwechsel ansteht, eventuelle Wärmeprobleme innerhalb des (verm. Eigenbau-) Servers beseitigen und dann ein Netzteil anderer Charge/Produktionszeitraum wählen. Von der Leistung bei o.a. Ausstattung sind die Netzteile passend gewählt.

Freundliche Grüße von der Insel - Mario
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Mitglied: Deepsys
10.04.2012 um 12:04 Uhr
Hi,

Würdet ihr sie demnach komplett tauschen, oder einfach neue Module einsetzten?

Kurzen Prozess machen:
- Hersteller den Schaden melden und dann mal sehen was er austauscht, fertig.

Gerade bei den Elkos sparen schon mal einige, und wenn die Dinger dann nicht so gut sind, oder einfach nicht geeignet sind, platzen die Dinger.
Machen kannst du da nichts. Selbst wenn es dem Server zu warm wird, sollte er abschalten bevor was platzt.

Allerdings scheint mir als ob du den Server selbst zusammen gebaut hasst, dann würde ich auch mal gucken wie warm am (NIEMALS IM Netzteil => Hochspannung) Netzteil wird.

VG
Deepsys
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Mitglied: Starmanager
10.04.2012 um 13:31 Uhr
Hoert sich schwer nach Bastelabteilung an Silverstone.... Haben die wirklich was fuer Profis im Portfolio?

Mit freundlichen Grüßen

Starmanager
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Mitglied: Aribar
10.04.2012 um 13:32 Uhr
Hallo!

Also bei dem einen war es ein Elko (ich habs aufgeschraubt), bei dem anderen dann vermutlich auch.

Es ist ein Eigenbau-Server, richtig. Eine Überhitzung kann aber ausgeschlossen werden, da das Gehäuse gut gekühlt ist und das System außerdem nicht belastet war und gerade mal ein paar Minuten hochgefahren war.

Der Server hing allerdings noch an keiner USV, sonder an einer normalen Steckdosenleiste. Die hat aber auch einen Überspannungsschutz und ich hab sie vorsichtshalber nach dem ersten Vorfall getauscht.


Also wird dann wohl ein Serienfehler sein. Jetzt hab ich nur bei dem einen, das ich aufgeschraubt hab die Garantie wahrscheinlich schon verschenkt
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Mitglied: Aribar
10.04.2012 um 13:49 Uhr
Im normalen Handel ist die Auswahl an redundanten Netzteilen nicht gerade groß und das Silverstone hat im Gegensatz zu anderen eine 80+ Effizienz
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Mitglied: mrtux
10.04.2012 um 13:56 Uhr
Hi !

Zitat von Aribar:
ist und das System außerdem nicht belastet war und gerade mal ein paar Minuten hochgefahren war.

Nein, so wie Du das beschreibst, kannst Du da wohl nix für. Ich hatte sogar schon von grossen Markenherstellern Netzteile, die einen Serienfehler hatten und sich mit einem lauten Feuerwerk verabschiedeten und zwar die gesamte Lieferung.

Aber die Kollegen haben schon recht, für den Produktiveinsatz eines Servers ist eine USV unbedingt erforderlich und die wenigsten Entscheider wissen, dass heute ein Überspannungsschutz von den Elektroverbänden (z.B. VDE) und den Sachversicherern (VDS, siehe deren Merkblatt) gefordert wird. Sogar im privaten Bereich (Photovoltaik Anlage) wird das heute gefordert und im gewerblichen Bereich sowieso. Leider wird daran fast immer gespart und das kann aber auch mal schnell unvorhersehbare Folgen haben z.B. kann eine Versicherung die Regelung eines Überspannungsschadens verweigern.

Ausserdem würde ich bei Produktivsystemen empfehlen, Industriestandard-Server mit einem Vor-Ort Service zu kaufen, denn was ist, wenn bei einem Server Marke Eigenbau das Mainboard stirbt? Wie lange dauert es bis Ersatz da ist und was kostet dann der Ausfall pro Tag? Das sind Dinge die man sich im gewerblichen Bereich gut überlegen sollte.

Also wird dann wohl ein Serienfehler sein. Jetzt hab ich nur bei dem einen, das ich aufgeschraubt hab die Garantie wahrscheinlich
schon verschenkt

Ja, das war nicht sehr klug, denn oftmals machen die Hersteller ein Siegel auf das Gehäuse, damit kann man dann eindeutig sehen, ob es schonmal geöffnet wurde. Ich würde aber auch das geöffnete Netzteil reklamieren, denn es ist ja jetzt definitiv nicht das Einzige und es werden sicherlich noch viele mehr sein.

mrtux
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Mitglied: Starmanager
10.04.2012 um 13:56 Uhr
Hmmm ich koennte das noch weiter auslegen. Wenn Du ein gescheites Netzteil hast dann brauchst Du nicht 2 die nichts taugen...

Mit freundlichen Grüßen

Starmanager
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Mitglied: mak-xxl
10.04.2012 um 14:11 Uhr
Moin Aribar,

ein Server gehört im Produktivbetrieb an eine USV. Punkt.

Wenn im Gebäude auch nur der Verdacht auf gelegentliche Überspannungen besteht, sollte man der USV das Geschäft der Begrenzung auch nicht allein überlassen - dann gehört ein professioneller, zonenbasierter Überspannungsschutz zur Grundausrüstung.Eine Steckdosenleiste (aus dem Baumarkt) mit winzigem Kaltleiterchen ist hier keine Alternative.

Da Du ein Netzteil geöffnet hast: Sollten die fraglichen, radialen Elkos mit viel Heißkleber auf der Platine fixiert sein, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die anderen Einschübe demnächst auch ausfallen (therm. Ausfall des Elkos).
Was die Aussage 80+ betrifft - prima, aber relativ wertlos. Wenn Du die Leistungsaufnahme des Servers kennst (rechnen oder messen!), dann kannst Du mit diesen Werten die Datenblätter der Hersteller flöhen und ein Netzteil aussuchen, dass in diesem Bereich hohe Effizienzwerte aufweist - meist ist die Auswahl dann schon wesentlich breiter.

Freundliche Grüße von der Insel - Mario
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Mitglied: Aribar
10.04.2012 um 15:25 Uhr
Die Elkos sind auf jeden Fall festgeklebt. Ob da zu viel Kleber ist kann ich aber nich beurteilen, hab da keinen Vergleich

Das mit der Effizienz klingt logisch, hatte ich nicht drüber nachgedacht.

Was würdet ihr denn für Hersteller empfehlen?
Aus meiner Erfahrung und was ich so gehört habe sind Enermax und Tagan ziemlich gut, aber die stellen keine redundaten für den Serverbereich her.
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Mitglied: mak-xxl
10.04.2012 um 17:11 Uhr
Moin Aribar,

Zitat von Aribar:
Die Elkos sind auf jeden Fall festgeklebt. Ob da zu viel Kleber ist kann ich aber nich beurteilen, hab da keinen Vergleich

Hersteller hochwertiger Netzteile befestigen größere Bauelemente mit Kabelbindern oder speziell geformten Clipsen und Halterungen, damit möglichst ein Maximum der Oberfläche frei im Luftstrom steht, zusätzlich ist das Layout diesbezüglich entspannter (größere Bauteilabstände, möglich durch hochwertigere Komponenten [kleiner bei gleicher Leistung]) oder den Einsatz generell höher belastbarer Komponenten - also etwa Leistungs-Halbleiter mit 100% Parameterreserve bei Vollast.

...
Was würdet ihr denn für Hersteller empfehlen?

Andere Überlegung: Ein Server fällt immer dann aus, wenn wichtige Baugruppen/-teile ausfallen. Grob angenähert gilt, das alle diese Teile zum Anfang und Ende ihrer (je ca. 5% der ->) Lebensdauer häufiger ausfallen, während der übrigen Zeit mit viel geringerer Wahrscheinlichkeit (sog. 'Badewannenkurve'). Ein Netzteil ist also eine Baugruppe wie andere auch, es fällt statistisch nicht öfter/mehr aus als andere (innerhalb der Spezifikation betrieben!) - wenn, dann steht aber der Server genauso wie bei CPU-/RAM-/Board- oder HDD-Problemen. Ergo: Wenn ein Netzteil thermisch und elektrisch passend zu den Serveranforderungen gewählt wird, ist die Ausfallwahrscheinlichkeit des gesamten Komplexes durch Netzteilschaden nicht signifikant höher als durch jede andere Komponente. Und wenn der Ausfall eines Servers nie und nimmer tolerabel ist: -> andere Baustelle; aber: Ein 'einfaches' Netzteil kostet weniger, ist besser verfügbar (im Sinne der Beschaffung) und macht als liegendes Ersatzteil keine finanziellen Schmerzen - und hält im Server die vom Hersteller avisierten 5 Jahre.
Und dann gibt es im Zeitalter der ISO9000ff dafür noch die VTI - ... die planmäßige, vorbeugende ...

Freundliche Grüße von der Insel - Mario
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Mitglied: Aribar
11.04.2012 um 22:20 Uhr
So wird das Silverstone NT ürigens im Netz beworben:

"Der Qualitätshersteller Silverstone bietet für derart anspruchsvolle Anforderungen seit vielen Jahren professionelle Lösungen an (...)
Im Ergebnis bietet das Gemini Netzteil perfekte Voraussetzungen für einen sicheren 24/7 Betrieb. Auch der interne Aufbau und die Verarbeitung sind auf dieses Ziel hin ausgelegt. So ist die Oberfläche beispielsweise mit einer sehr haltbaren Zinkschicht versiegelt. Doch auch die Elektronik ist sehr hochwertig und für eine maximale Einsatzdauer optimiert."

So viel dazu :D


Du scheinst ja richtig Ahnung zu haben! @mak-xxl
Was für Netzteile verwendest du denn, bzw. welches würdest du mir für das angegebenen System empfehlen?
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Mitglied: mak-xxl
12.04.2012 um 09:14 Uhr
Moin Aribar,

nun, besonders die 'sehr haltbare Zinkschicht' lässt uns freudvoll - nein, im Ernst: Ich empfehle Enermax-Netzteile, besonders diese Kategorie -> 500W.
Zwei Stück davon im Einsatz und eines als Reserve sind, denke ich, gut angelegtes Geld.

Aber:
... kann ausgeschlossen werden, da das Gehäuse gut gekühlt ist ...
Bitte überprüfen, dass diese Kühlung nicht über das Netzteil stattfindet!

Vor allen Dingen ist Sorge zu tragen, dass die Prozessorabwärme nicht vom Netzteil angesaugt wird - die gehört nach hinten aus dem Gehäuse befördert!

BTW: Weil im Forum vor einiger Zeit eine Diskussion dazu stattfand: Professionelle USVs (i.e. APC, Fortress) haben bekanntermaßen auch kein altersbedingtes Elko-Problem, mit ordentlichen Neuakkus bestückt sind sie eine gute Alternative, um einzelnen Servern in Projekten außerhalb großer Farmen den Rücken zu stärken - und dabei das Budget deutlich zu schonen.


Aber ich denke, das weißt Du - ich wünsche viel Erfolg und grüße freundlich von der Insel - Mario
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