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Routingprobleme, 3 Standorte über mehrere Verbindungen vernetzen.

Frage Netzwerke LAN, WAN, Wireless

Mitglied: electric

electric (Level 1) - Jetzt verbinden

10.06.2010, aktualisiert 21:24 Uhr, 2244 Aufrufe, 2 Kommentare

Wie kann ich es realisieren, dass die Backboneverbindung zuerst genutzt wird, und nicht die 802.11g Backupverbindung, die im "usernetz" läuft.

Es geht um ein 5 GHz Backbonenetz.

Leider sind aufgrund der Vorschriften für 5 GHz Wlan Linkausfälle vorprogrammiert:
Erstens durch den vorgeschrieben regelmäßigen Bandscan, der mindestens alle 24 Stunden zu einem Ausfall von mindestens 60 Sekunden führt.
Zweitens wird ständig nach Frequenzbelegungen durch Radar und andere Anwendungen von Primärnutzern gescannt, und sollte eine solche Frequenzbelegung erkannt werden, wird die Verbindung sofort unterbrochen.
Daher soll das bestehende 802.11g Netz als Backup genutzt werden.

Das 802.11g Netz bestehend aus mehreren Access Points an 3 Standorten. (AP's von Linksys+Buffalo+Asus)

Bisher lief es so, dass die 3 Standorte über 802.11g Access Points im Bridge Mode miteinander vernetzt sind.
An zentraler Stelle steht ein "Master AP". An diesen AP sind die 2 andern Standorte mit AP's im Bridgemodus angebunden.
Die Link APs dienen aber auch gleichzeitig als Userzugang, der über VAP realisiert ist (um auch outdoor im Bereich den die Linkantennen abdecken, mit Laptop ins Netz zu kommen)
An jedem Standort sind außerdem 1 AP Indoor als Userzugang installiert und per Lankabel an die Outdoor AP's angeschlossen.

Die Standorte sollen mit 802.11h miteinander vernetzt werden.
Die 802.11g Geräe sollen im Normalfall jetzt nur noch als Userzugang dienen, die Bridgeverbindungen sollen aber als Backup Link bestehen bleiben.

Im Normalfall soll für den gesamten standortübergreifenden Traffic jetzt das 802.11h Netz genutzt werden. Nur wenn es dort Ausfälle gibt, soll auf die alten 802.11g Verbindungen zurückgegriffen werden.

alle 802.11g Clients sollen sich aber trotzdem über Windows Datei-und Druckerfreigabe sehen egal an welchem Standort und Standortübergreifend, daher soll das gesamte 802.11g Netz weiterhin ein IP-Subnetz sein was auch broadcasts durchlässt. Trotzdem sollen die Daten bevorzugt über 5 GHz zwischen den Standorten übertragen werden und nicht über die weiterhin bestehenden 802.11g Bridgeverbindungen. Die 802.11g Bridgeverbindungen sollen wie gesagt nur als Backupverbindung bleiben.

Auf allen 802.11g Geräten läuft DD-WRT als Firmware.
Die 5 GHz Strecken werden mit der Lancom Firmware betrieben.

Wie könnte man das Problem lösen?
Mitglied: aqui
11.06.2010 um 11:16 Uhr
Für solche Szenarien gibt es generell 3 Lösungsansätze: Einmal mit Layer 2 und STP und einmal mit Layer 3 und einem dyn. Routing Protokoll oder statisch mit PBR (Policy Based Routing).
Fangen wir mal an....

1.) STP Variante:
Hier fährst du STP (am besten Rapid Spanning Tree) über die parallelen Links und setzt den 5 Ghz link in der STP Priority höher, so das der immer primär als aktiver Link ausgewählt wird.
Fällt dieser aus wird automatisch auf den 11g Link als Backup umgeschaltet. Wenn man RSTP nimmt, dann geschieht das mit einer Umschaltzeit unter einer Sekunde !
Vorteil: Sehr einfach mit billigen Standard Komponenten zu implementieren
Nachteil: der 11.g Link ist im STP Blocking Mode und wartet untätig auf den Ausfall des Primärlinks, was aber bei (R)STP normal technisch bedingtes Verhalten ist.

2.) Dynamisches Route Protokoll:
Du fährst über die parallelen Links ein dynamisches Routing Protokoll, vorzugsweise OSPF und erstellst so ein vollvermaschtes Layer 3 Netz. OSPF sorgt dafür das deine Sessions je nach Auslastung sauber verteilt werden. Dabei werden erst die breitbandigen Verbindungen bevorzugt weil sie eine bessere Cost haben. Primär rennt so alles erstmal über 5 Ghz. Bei gleicher Bandbreite macht OSPF mit ECMP sogar ein Load Balancing und nutzt parallel Strecken besser aus.
Beim Ausfall eines Links schaltet OSPF innerhalb von 3 Sekunden auf eine Backup Strecke um.
Vorteil: Optimalste Ausnutzung der Infrastruktur
Nachteil: Komponenten müssen dynamisches Routing supporten.

3.) Policy Based Routing:
Hier routest du über jede Strecke statisch und definierst 2 Gateways in die Zielnetze wobei die Gateways immer die 5 Ghz Strecke und die 11g Strecke sind. Bei Ausfall eines Gateways nimmt PBR dann automatisch das 2te definierte.
Nachteil: Hoher Konfig Aufwand, Komponenten müssen PBR supporten !

Nun kannst du dir das für dich Schönste aussuchen.... !!
Bitte warten ..
Mitglied: aqui
15.06.2010 um 11:23 Uhr
Wars das jetzt ??
Dann bitte auch
http://www.administrator.de/index.php?faq=32
nicht vergessen !!
Bitte warten ..
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