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GELÖST

SAN Lösungen im Vergleich

Frage Hardware SAN, NAS, DAS

Mitglied: uLmi

uLmi (Level 2) - Jetzt verbinden

03.11.2010, aktualisiert 14:42 Uhr, 19872 Aufrufe, 47 Kommentare, 2 Danke

Hallo Leute,

Ich möchte mir ein SAN oder gleich zwei SANs kaufen und kann mich nicht auf einen Hersteller festlegen. Besonders bei den billig-Anbietern bin ich sehr skeptisch und wollte da mal nach eurer Meinung fragen
Im SAN sollen sämtliche Windows Server laufen und über 3 ESXI hosts sollen diese via VMWare bereitsgestellt werden.

Zum Vergleich habe ich folgende Angebote:

EMC Clairion AX4
Greenbyte GBx1000
DataCore (SAN Melody)
QSAN
OPENe DSSV6

Mir geht es hauptsächlich um die stabilität und robustheit der Software/Hardware (Verlässigkeit) aber mich interessiert auch generell eure aktuelle Erfahrungen, Probleme, nerfige Fehler/Mankos, aussetzter während des Betriebes aber auch service und support quallität.
haut einfach eure meinung raus, bitte nicht zu kompliziert machen.

Danke und Gruß,
uLmi
47 Antworten
Mitglied: thajlek
03.11.2010 um 14:33 Uhr
Willst du wirklich nen SAN oder eher nen NAS ?

Zu welchem Zweck dient das ganze den eigentlich...

more imput please ;)

Gruss
Thomas
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Mitglied: Garnaloth
03.11.2010 um 14:36 Uhr
Als SAN in einem Win SRV 2008 R2 Netzwerk kann ich die Hitachi SMS 100 empfehlen läuft gut und ist stabil, bis jetzt ^^
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Mitglied: uLmi
03.11.2010 um 14:42 Uhr
hab die Infos hinzugefügt.
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Mitglied: thajlek
03.11.2010 um 15:16 Uhr
Wenn ich das jetzt so sehe kann ich dir nur eine EVA ans Herz legen ;)

Bin gerade auch an der Konzeption der VIrtualisierung unserer IT und beschäftige mich da nun schon nen halbes Jahr mit.

Wir planen bei uns eine ähnliche Umgebung wie du das beschreibst und mein SAN ist auf 2 TB ausgelegt.

Das Rack hat bei unserer Konzeption folgende Bestandteile...

1 HP StorageWorks MSL2024
2 HP SAN Switche
3 HP ProLiant DL380G6
1 HP StorageWorks EVA 4400
4 x M6412A incl 48x 146 GB HDD

Das Ding läuft top und ohne Probleme.
Wenn etwas klemmt, steht der Techniker keine 2h später bei dir vor der Tür und wechselt defekte Teile aus, egal wie spät.

Ist natürlich eine etwas grössere Anschaffung, aber letzendlich hinten raus sparrt man Geld und Ärger.

Gruss
Thomas
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Mitglied: trommelschlumpf
03.11.2010 um 15:23 Uhr
Wir haben hier in nem ähnlichen Umfeld ein HP StorageWorks MSA2212fc laufen. Seit über 2 Jahren nicht das geringste Problem. Und der Support bei HP ist in Ordnung.
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Mitglied: uLmi
03.11.2010 um 16:01 Uhr
Frage zum HP SAN:

Was ist mit dem OS ? braucht nicht jedes SAN ein OS welches den Speicher bereitstellt ? bei einigen Herstellern, werden SANs als schlüsselfertige appliance ausgeliefert.
Andere wie zB. DataCore wollen nur das Stück Hardware mit Windows drauf und spielen dann SANMeldody drauf um die Kista als SAN zu betreiben.
EMC macht complett Hard- und Software, Greenbytes auch was ist mit HP ? ist EVA vielleicht deren SAN betriebsystem oder bin ich hier völlig falsch und man braucht das für FiberChannel gar nicht ?

Gruß,
uLmi

PS: weiter so mit Erfahrung posten
Danke
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Mitglied: em-pie
03.11.2010 um 16:21 Uhr
Tagchen,


Beim kauf eines SAN's musst du natürlich drauf achten, dass alles schön brav vmWare zertifiziert ist.

Von welchem Hersteller hast du denn bsi jetzt deine Server da rum stehen?
Vllt. hat dieser gute SANs und du kannst vllt den ein oder anderen Prozentpunkt ergattern, weil du / ihr schon immer Kunden ward.

Ansonsten arbeite ich hier mit ner DS4700 von IBM, welche z.Z. zur hälfte der i5 "gehört" und die andere hälfte demnächst für die Intel-Welt bereitgestellt wird.
Dazu zwei IBM SAN-Switche und mein RZ ist glücklich


Zu deinen oben aufgelisteten Vergleichen?
Dir ist bewusst, dass die DATACore Produkte dein SAN quasi nur virtualisieren, oder?
Sprich, egal welche Hardware drunter liegt, für alle Systeme, die auf dein "SAN" zugreifen wollen, sieht es immer gleich aus.
Du könntest quasi FC-Anbindung und iSCSI mischen, wäre (mal abgesehen von der Geschwindigkeit) völlig hupe.
Und Sinn macht es auch nur, wenn du vorhast, deine Serverfarm redundant auszulegen. Denn dann kannst du dein virt. SAN von beiden Seiten aus "bedienen".


Gruß
meistro
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Mitglied: uLmi
03.11.2010 um 16:33 Uhr
Die Server sind von Thomas-Krenn aber die bieten zur zeit eh nur die üblichen verdächtigen an und das zwingt mich nicht dort zu bleiben.

ich brauche ein SAN für alle Windows Server, dieses möchte ich erst im OFFICE aufbauen und alles migrieren (physikalisch -> virtuell) und dann ins RZ verfrachten.
Ich kann mit ISCSI und FC gleichermaßen zurechtkommen, denke aber das ISCSI günstiger und pasabel ist.

Ich möchte im 2ten step das SAN im RZ syncron replizieren um SAN, SWITCH und HOST level völlig redundant zu halten. eigentlich nichts wildes -> eher default setup denke ich.


Jedenfalls hatte ich bisher ein SAN für 12.000 € (greenbytes) im Auge, dann hies es aber ich soll das SAN bitte ins RZ legen (kathastropenschutz, DR und so).
Somit brauche ich nicht mehr diese überleistung für die lokalen Clients und bin am überlegen ob ich nicht gleich mit 2 SAN anfangen soll (kosten ersparniss wg. weniger performance)
Aber es ist wahrscheinlich dumm anzunehmen, dass ich für den Preis eines SAN plötzlich 2 bekomme nur weil ich nicht mehr die ultra-platten verbauen muss.

Also entweder = der absolute billig krempel von OpenE aber dafür gleich zu beginn ein zwei SAN HA Setup
oder
ernsthafte Hersteller und nur ein SAN aber mit auslegung auf SYNC und eines 2ten SAN (HA-Clusters) später...


Danke für euren Input.
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Mitglied: affabanana
03.11.2010 um 18:24 Uhr
Hallo zusammen

Wenn Du wirklich ein HA Cluster im SAN willst wird das aber nicht Billig.

Schau Dir die HP StorageWorks P2000 G3 an
Da kann man nachher eine 2te Büchse kaufen und über iSCSI ein Remote Sync machen.

Du solltest Dich fragen ob nicht liener ein HP, IBM, Dell oder Hitachi System mit 4 Stunden Wartung zu nehmen.
Weil 4 Stunden sind schnell um.

Von Dell gibts noch die PS Equalogic Serie
Oder von HP die P4000 (Lefthand SAN/iQ)
Die hat das US Militär auch in Afganistan im Einsatz.

gruass affabanana

PS: für HA Setup im RZ und bei Dir vor Ort sollte die Leitung aber auch nicht von schlechten Eltern sein.
Und Redundanz wäre da auch nicht verkehrt.
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Mitglied: wiesi200
03.11.2010 um 19:17 Uhr
Also ich hab mich vor ca. nem Jahr für die AX 4 entschieden und muss sagen ich finde das Teil wirklich gut. Einfach zu bedienen und macht keinen Ärger.
Da war's wirklich Set it and forget it.
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Mitglied: 60730
03.11.2010 um 22:27 Uhr
moin,

über welche Datenmenge reden wir denn?

Im SAN sollen sämtliche Windows Server laufen und über 3 ESXI hosts...

wenn es nur für den ESXi sein soll, fallen die üblichen MSAundCoKGs doch eh alle wegen zu teuer aus.

Schau mal wer VMware gekauft hat und wer Iomega gekauft hat.
Und ich würde die ESxxe von den echtblechWinblowsbüxsen SANmäßig trennen.

Gruß
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Mitglied: uLmi
04.11.2010 um 10:14 Uhr
Hallo Leute,

wir reden hier von 2-4 TB - mich würde interessieren was ihr vom OpenE DSS haltet ?
eher finger von lassen und was vernüftiges von HP/EMC/DELL/IBM nehmen ?

Danke und Gruß,
uLmi
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Mitglied: Dani
04.11.2010 um 12:53 Uhr
Hi uLmi,
um wirklich zu sagen, was du benötgist ist das meiner Ansicht nach immer noch zu wenig Imput!

Was läuft auf den Windows Server? Nur Exchange, FileSerivce, oder ein ERP-System mit 50 User oder ein SAP-System sogar. Ich hoffe es wird deutlich was ich meine. Sorry, aber z.B. sind die I/O's des SAN fast wichtiger als die Verbindung als die Verbindung zu den VMWare-Servern. Was nutzt dir eine FC-Anbindung wenn dein SAN der Cache, die Plattenanzahl und die I/O's zu gering sind - natürlich anders herum genauso! Denn von der I/O Anzahl ist es auch abhängig wie viele Festplatten dein Storagesystem benötigt.
An Hand der Auslastung kann man auch festmachen ob iSCSI reicht oder ob du FC benötgist. Das macht von Performance deutlich ein Unterschied aber auch von den Kosten. Da ist wiederum die Frage ob die Last über iSCSI Trunks abgefangen werden können.

Des Weiteren ist ein wichtiges Thema: "Datendeduplizierung auf Blockebene und in VMWare-Maschinen". Denn dadurch kannst du auf einem SAN schnell mal 45 bis 60% des Speicherplatz sparen. Was heute sicherlich nicht mehr außeracht zu lassen ist! Denn Storagefestplatten SAN/FC bekommst du nicht geschenkt! Und da möchte ich mal EMC oder HP Vertriebler zu dem Thema hören.

Wie du merkst, machen viele Kleinigkeiten das Thema nicht ganz einfach. Denn die einzelnen Faktoren hängen oft voneinander ab!


Grüße,
Dan
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Mitglied: uLmi
04.11.2010 um 13:35 Uhr
Hallo Dan,

hier hast du ein paar infos zum:

Bestehendes System (aktuelle Kapazitäten):
1. File Server =900GB Daten
2. Mail Server = 250 GB Daten
3. SQL (dynamics) Server = 100 GB Daten

Systeme in Aussicht:

1. Forefront = 30 GB
2. Sharepoint 250 GB
3. File Server = 250 GB (DaSi Belgien)

Natürlich wird es über Zeit mehr werden also müsste es entsprechend 3 oder 4 mal so Groß sein wie die aktuelle Menge an Nutzdaten.

User (aktuell)
Exchange 2007: 70
File Server: 50
SQL (dynamics): 4

User (in aussicht)
Exchange 2007: 100-150
File Server: 100-130
SQL (dynamics): 4-8

Ich denke aber das genaue Messungen aussagekräftiger sind als ein paar statische Gigabytes und Userzahlen. weiß einer welche Messwerte im w2008 Server entscheident sind. Ich denke der allgemeine Traffic pro Server und MB zuwachs pro tag oder so sind wichtige indikatoren ?

Zum Thema deduplizierung bin ich voll bei dir. Anfangs hatte ich das Greenbyte im auge, dieses Gerät hat einen in-line deduplication (nicht nachträglich per SW sondern direkt auf HW ebene - zumindest hab ich das so verstanden) und es hatte natürlich auch 2 SSDs fürs OS und 2 SSDs für Anfragen auf häufig benutze Dateien (Hybrid)
Dieses Gerät war die beste wahl, als es noch bei uns darum ging, das SAN samt Hosts im Büro zu betreiben.

Da ich jetzt aber das ganze ins rechenzentrum aufbauen soll halte ich die SSD hybrid lösung für über-dimensioniert zumindest was die performance angeht aber es ist halt schade wegen der deduplizierung, wegen der performance aber auch weil ich bei den jungs ein gutes Bauchgefühl hatte.

Naja jetzt suche ich halt was neues, was entsprechend der leistung im RZ "einfach" gehalten ist. auf der anderen Seite habe kein bock unsere Firma auf irgendwelche underdog produkte zu stützen wo niemand genau weiß wie zuverlässig die Lösung später sein wird. Ich brauche aber auch nicht die Überleistung, weil im RZ nur eine 100 MBit leitung ist und im Büro ist momentan nur 10Mbit (hier ist ein upgrade geplant )

Ein Fileserver im Büro würde sich mit dem Fileserver im RZ abgleichen, so dass zumindest lokal schnell auf die Daten zugriffen werden kann.Exchange und Dynamics würde alles über die WAN strecke gehen.

Ich habe leider auch zu viele Systemhäuser angefragt und mir zu viele Produkte angeguckt, dass ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehe.

bitte bitte helft mir.

Danke noch mals für die rege Beteiligung.

gruß,
uLmi

.
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Mitglied: Dani
04.11.2010 um 17:24 Uhr
Hi uLmi,
das Problem ist bei den heutigen Storagesystemen nicht mehr die Kapazität sondern die entsprechende Performance für alle Wünsche zu bekommen. Wenn ich dich richtig verstehe möchtest du folgendes auf dem Storage abbilden:

- virtuelle Server (Windows, Linux, etc...)
- FileService
- VMware VDI (optional)


Ich hab's mal von unserer Umgebung ein Stück weit heruntergerechnet - also ohne Gewähr.

In deinem Fall würde ich eine NetApp FAS2040 mit 2 aktiven Controllern hinstellen. D.h. sollte ein Controller mal ausfallen übernimmt innerhalb 1 Sekunde der 2. Controller. Durch eine Aktiv-Aktiv Konfiguration kannst du die Last entsprechend verteilen. Somit hast du genügend Performance. Das Ding hat des weiteren 4 FC-Ports â 4 GBit/s und 8 Ethernetports â 1GBit. D.h. du kannst sauber ein SAN und LAN-Netzwerk aufbauen. Was widerrum entsprechende Datensicherheit und Netzwerkfehler minimiert.

- 4 Ethernetports für das SAN-Netzwerk.
- 2 FC-Ports für die Datensicherung per Tape-Library
- 2 Ethernetports für eure CIFS LAN/WAN Anbindung und Redudanz
- 2 Ethernetports für die Anbindung der virtuellen Server an euer LAN/WAN und Redudanz
- 2 FC-Ports für die spätere HA-Lösung

Tape-Library deshalb weil du solch eine Datenmenge unmöglich über Ethernet gesichert bekommst, wenn du innerhalb einer bestimmten Zeit fertig sein möchtest. Was du noch benötgist ist ein Server auf dem nur VMWare- und NetAppmanagementsofware läuft (reine Verwaltung!).

Mit den 8GB Cache kommst du sehr weit, sowohl was CIFS als als ESX angeht. Du kannst sogar bei entsprechender Festplattenerweiterung noch VMWare VDI mit ca. 80 Clients drauf laufen lassen. Das Hängt aber davon ab wie eure ESX-Umgebung wächst.

Nun zu den Platten bzw. Shelfsanzahl unter der FAS2040. Ich würde dir empfehlen in den Kopf, in dem auch die beiden Controller drin sind, die vollen 12 Platten einzubauen und unter den Kopf per FC-Verbindung ein Shelf mit 24 FC/SAS Platten zu hängen. Wichtig die Schnittstelle vom Shelf sollte FC haben. Somit sind die keine Grenzen gesetzt was FC, SAS und SATA angeht. Mit den 30 Festplatten hast du eine Kapazität von 9 TB Netto. Nach Abzug der Festplatten für RAID DP (Standard bei Netapp und Hotsparedisk) bleiben noch 8 TB übrig. Je nachdem wie du die Volumens erstellst. Aber das ist im Moment sekundär!
Die FAS2040 kann bis zu 136TB oder bis zu 136 Festplatten verwalten. Sollte für euch locker reichen.

Nun zu Lizenzen:
Natürlich ist CIFS, Datendeduplizerung, Snaphotfunktion für CIFS, VMWare, etc... empfehle ich dir das Windowsbundle, damit deckst du alles ab! Die Datendeduplizerung drückt auch nicht auf die Performance im laufenden Betrieb. Sondern sobald den Controllern langweilig wird, läuft Sie los und sobald Last kommt hält sie an und macht später an dem Punkt wieder weiter.

Backup:
Das ist mit NetApp auch kein Problem... jedoch muss du dir im Vorfeld überlegen was du möchtest.

a) Echtzeit-Synchronisation (Metrocluster) oder 4 Stunden bzw. 1x in der Nacht?
b) Soll das Backupsystem 100%ig die primäre Storagesystem beim Ausfall ersetzen?

Denn bei einer einfachen Backuplösung kannst viel Geld liegen lassen, sollte aber immer in einem gewissen Verhältnis sein.

Support:
Du kannst wählen zwischen 2 Stunden, 4 Stunden, 1 Tag, 2 Tage und dann 1,2,3,4,5 Jahre. Über eine Autosupportfunktion wird die FAS2040 von NetApp rund um die Uhr überwacht und im Fehlerfall (z.B. Controllerdefekt) geht eine E-Mail an NetApp Helpdesk und die schicken in der gleichen Nacht das Ersatzteil an dich raus. Setzte natürlich immer ein Supportvertrag vorraus. Sollte die NetApp sogar DOWN sein, ruft der Helpdesk bei den hinterlegten Ansprechpartner an (rund um die Uhr).


Grüße,
Dani
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Mitglied: uLmi
04.11.2010 um 20:46 Uhr
Zitat von Dani:
Hi uLmi,
das Problem ist bei den heutigen Storagesystemen nicht mehr die Kapazität sondern die entsprechende Performance für alle
Wünsche zu bekommen. Wenn ich dich richtig verstehe möchtest du folgendes auf dem Storage abbilden:

Denk dran das Teil soll in RZ, also brauche ich nur performance für die eigentlichen ServerSysteme, replizierung und Backup aber nicht um lokale Clients mit LAN Leistung zu versorgen.


- virtuelle Server (Windows, Linux, etc...)
- FileService
- VMware VDI (optional)


Richtig aber eigentlich nur Windows, VDI ist jetzt nicht so wichtig und die Fileservices wollte ich über einen VMguest Fileserver ala W2008 laufen lassen

Ich hab's mal von unserer Umgebung ein Stück weit heruntergerechnet - also ohne Gewähr.

Danke schonmal für die Mühe

In deinem Fall würde ich eine NetApp FAS2040 mit 2 aktiven Controllern hinstellen. D.h. sollte ein Controller mal ausfallen
übernimmt innerhalb 1 Sekunde der 2. Controller. Durch eine Aktiv-Aktiv Konfiguration kannst du die Last entsprechend
verteilen. Somit hast du genügend Performance. Das Ding hat des weiteren 4 FC-Ports â 4 GBit/s und 8 Ethernetports
â 1GBit. D.h. du kannst sauber ein SAN und LAN-Netzwerk aufbauen. Was widerrum entsprechende Datensicherheit und
Netzwerkfehler minimiert.

- 4 Ethernetports für das SAN-Netzwerk.
- 2 FC-Ports für die Datensicherung per Tape-Library
- 2 Ethernetports für eure CIFS LAN/WAN Anbindung und Redudanz
- 2 Ethernetports für die Anbindung der virtuellen Server an euer LAN/WAN und Redudanz
- 2 FC-Ports für die spätere HA-Lösung

Hört sich super an ! fragt sich nur ob das mit etwa 12.000 € (inkl. support) möglich ist...


Tape-Library deshalb weil du solch eine Datenmenge unmöglich über Ethernet gesichert bekommst, wenn du innerhalb einer
bestimmten Zeit fertig sein möchtest. Was du noch benötgist ist ein Server auf dem nur VMWare- und
NetAppmanagementsofware läuft (reine Verwaltung!).

Alles klar, habe ich schon in meiner Kalkulation berücksichtigt.
Im RZ gibt es sogar schon ein Glasfaser Switch mit einer fetten Library für unser CRM am start da könnte ich mich ja dann perfekt andocken. Ansonsten hätte ich jetzt den VMWare Center Server mit BackupExec oder CA Arcservce zum Backup server erkoren und da drüber backups gefahren. ????

Mit den 8GB Cache kommst du sehr weit, sowohl was CIFS als als ESX angeht. Du kannst sogar bei entsprechender
Festplattenerweiterung noch VMWare VDI mit ca. 80 Clients drauf laufen lassen. Das Hängt aber davon ab wie eure ESX-Umgebung
wächst.

Wie gesagt VDI über WAN sehr unwahrschein und CIFS eher über einen VMGuest W2008 Fileserver falls das vorhaben nicht dumm ist. aber eigentlich sollte der Filer im RZ und der im Büro sich per DFS replizieren- daher diese strategie.

Nun zu den Platten bzw. Shelfsanzahl unter der FAS2040. Ich würde dir empfehlen in den Kopf, in dem auch die beiden
Controller drin sind, die vollen 12 Platten einzubauen und unter den Kopf per FC-Verbindung ein Shelf mit 24 FC/SAS Platten zu
hängen. Wichtig die Schnittstelle vom Shelf sollte FC haben. Somit sind die keine Grenzen gesetzt was FC, SAS und SATA
angeht. Mit den 30 Festplatten hast du eine Kapazität von 9 TB Netto. Nach Abzug der Festplatten für RAID DP (Standard
bei Netapp und Hotsparedisk) bleiben noch 8 TB übrig. Je nachdem wie du die Volumens erstellst. Aber das ist im Moment
sekundär!

Insgesammt 36 Festplatten ? ist das nicht over-the-top ? was den eigentlich für Platten ? also die hardcore dinger oder normale 7200 (24/7) dinger ? 8 TB ist schon verdammt viel denke ich würde erstmal mit dem "kopf" anfangen oder ?
Die FAS2040 kann bis zu 136TB oder bis zu 136 Festplatten verwalten. Sollte für euch locker reichen.


Scallierbarkeit 100% nice one !

Nun zu Lizenzen:
Natürlich ist CIFS, Datendeduplizerung, Snaphotfunktion für CIFS, VMWare, etc... empfehle ich dir das Windowsbundle,
damit deckst du alles ab! Die Datendeduplizerung drückt auch nicht auf die Performance im laufenden Betrieb. Sondern sobald
den Controllern langweilig wird, läuft Sie los und sobald Last kommt hält sie an und macht später an dem Punkt
wieder weiter.


Von welcher Software reden wir hier ? Datenduplizierung okay ! CIFS nötig - siehe kommentare oben ?

Backup:
Das ist mit NetApp auch kein Problem... jedoch muss du dir im Vorfeld überlegen was du möchtest.

Also für mich muss ein Backup auf jeden fall Application "Aware" sein also wegen Exchange und SQL die Netapp kann doch wahrscheinlich nur Roh-Daten sichern ....


a) Echtzeit-Synchronisation (Metrocluster) oder 4 Stunden bzw. 1x in der Nacht?
b) Soll das Backupsystem 100%ig die primäre Storagesystem beim Ausfall ersetzen?

Langfristig soll das SAN mit einem 2ten SAN im RZ local gesync werden. in echtzeit permanent am besten. Backup halt extern über den Backup Server mit den entsprechenden Client Agents...


Denn bei einer einfachen Backuplösung kannst viel Geld liegen lassen, sollte aber immer in einem gewissen Verhältnis
sein.

Support:
Du kannst wählen zwischen 2 Stunden, 4 Stunden, 1 Tag, 2 Tage und dann 1,2,3,4,5 Jahre. Über eine Autosupportfunktion
wird die FAS2040 von NetApp rund um die Uhr überwacht und im Fehlerfall (z.B. Controllerdefekt) geht eine E-Mail an NetApp
Helpdesk und die schicken in der gleichen Nacht das Ersatzteil an dich raus. Setzte natürlich immer ein Supportvertrag
vorraus. Sollte die NetApp sogar DOWN sein, ruft der Helpdesk bei den hinterlegten Ansprechpartner an (rund um die Uhr).


hört sich gut an muss ich klären wenn ich näher dran bin.


Grüße,
Dani


DANKE !!!!!! und Gruß,
uLmi
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Mitglied: Dani
04.11.2010 um 21:25 Uhr
Okay... dann habe ich dich ein wenig missverstanden. Ich hab das so verstanden, dass ihr alles in RZ auslagern wollt.
Dann korrigiere ich meine Version etwas!

Also dann sollte dir eine NetApp FAS2020 mit 24 Festplatten locker reichen. Wie gesagt es geht nicht um die Kapazität sondern um die Festplattenspindel für eine ordentliche Performance! Das sind spezielle 24/7 Festplatten. Die beiden aktiven Controller würde ich auch da nehmen wegen der Ausfallsicherheit. Diese Version hat aber nur 4 FC- und 2 Ethernetanschlüsse!

Den lokalen Windows Server 2008 mit Dateifreigabe würde ich vergessen und die Clients direkt auf die NetApp zugreifen lassen. Denn du vergisst, die Snapshotfunktion von NetApp rettet dir öfter mal das Leben. Wenn ein User ausversehen Dateien oder Verzeichnisse löscht. Innerhalb weniger Minuten kannst du damit komplette Verzeichnisse wiederherstellen ohne Zugriff auf die TapeLib. Und das schöne ist, auch dabei wird die Datendeduplizierung verwendet. D.h. er kopiert nur die Dateien die sich verändert haben, die anderen werden durch einen Link verknüpft.

Also für mich muss ein Backup auf jeden fall Application "Aware" sein also wegen Exchange und SQL die Netapp kann doch wahrscheinlich nur Roh-Daten sichern ....
Falsch... NetApp bringt für jeden Bereich einen entsprechenden Agentsoftware mit. Ist genial gemacht...

Langfristig soll das SAN mit einem 2ten SAN im RZ local gesync werden. in echtzeit permanent am besten. Backup halt extern über den Backup Server mit den entsprechenden Client Agents...
Dann ist die Erweiterung eine 2. Netapp die identisch (Hardware und evlt Software) sein muss! Ist problemlos möglich...

Allerdings wirst du mit 12.000€ bei einer NetApp nicht weitkommen. Für solch ein System fängt der Spaß bei ca. 25.000€ (inkl. Lizenzen und Support) an.

Inzwischen sind viele Firmen die ich kenne weg von EMC und zu NetApp gewechselt. Die sind einfach begeistert von den Systemen... am Besten du holst dir mal ein Systemhaus in deiner Nähe das Netapp Partner ist ins Haus oder lässt dich auf eine Demo einladen nach München oder Frankfurt.


Grüße,
Dani
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Mitglied: uLmi
05.11.2010 um 10:44 Uhr
Hey Dani,

ich werde mich mal mit NetAPP in verbindung setzen. mein budget liegt bei etwa 28.000 für SAN, VMWare, Host-upgrades, Backup Hard und Software.

Wenn ich mich aber an die bestehende Library per FC anklemmen kann und NetAPP bereits Backup software mitliefert kann ich mir die Backup HW und Software sparen und evtl. doch eine NetApp für etwas mehr als 12.000 angehen.


PS: wenn ich die Datei-freigaben direkt via SAN bereitstelle, wie kann ich dann die Replizierung ins Büro machen ? der W2008 server im Büro wird ja wohl kaum DFS mit dem SAN machen können. muss ich das auf Robocopy z.B zurück greifen ?

Ich wusste gar nicht, dass die Kunden von EMC nach Netapp wechseln, dachte immer EMC wäre eines der non-plus-ultra anbieter im Storagebereich.
Naja die Greenbyte mit 2 x RJ54 ISCSI fällt definitiv weg, dafür ist mir die Netapp mit der vielzahl an Anschlussmöglichkeiten einfach zu interessant.


Eine Sache ist mir noch eingefallen:
bei der Greenbytes zum Beispiel sitzt ein normales Motherboard im gehäuse und es gibt 2 Netzteile aber das MoBo bleibt auf jedenfall der single point of failure.
Bei der NetApp (bitte korrigiere mich) sieht es so aus als wären die Controller (LAN, Strorage etc) ansich doppelt ? gibt es im NetAPP eigentlich noch ein einzelnes MoBo oder ersetzten die beiden Controller das einzelne MoBo komplett. Das wäre ja richtig geil ! Habs aber nur auf einem Bild gesehen kann mich auch täuschen:

http://www.thomas-krenn.com/redx/tools/mb_image.php/cid.100054065105100 ...

Danke noch mal für deine unterstützung !


Gruß,
uLmi
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Mitglied: Dani
05.11.2010 um 23:16 Uhr
Moin,
Wenn ich mich aber an die bestehende Library per FC anklemmen kann und NetAPP bereits Backup software mitliefert
kann ich mir die Backup HW und Software sparen und evtl. doch eine NetApp für etwas mehr als 12.000 angehen.
Falsch, NetApp liefert das Software für ein Sync zwischen 2 Filer als entsprechender Lizenzpack mit. Für die Sicherung auf eine TapLib benötgist du z.B. BackupExec o.ä. aber die paar Euro fallen nicht ins Gewicht.

PS: wenn ich die Datei-freigaben direkt via SAN bereitstelle, wie kann ich dann die Replizierung ins Büro machen ?
Was willst du durch die Replizierung erreichen? Das ist doch die interessante Frage!

Ich wusste gar nicht, dass die Kunden von EMC nach Netapp wechseln, dachte immer EMC wäre eines der non-plus-ultra anbieter im Storagebereich.
Hängt vom Bereich ab... in America ist NetApp bereits ein bunter Hund. Die haben leider den europäschen / deutschen Markt damals verschlafen - was EMC geschafft hat. Aber Sie holen deutlich in Deutschland auf...

Naja die Greenbyte mit 2 x RJ54 ISCSI fällt definitiv weg, dafür ist mir die Netapp mit der vielzahl an Anschlussmöglichkeiten einfach zu interessant.
Hängt immer von FAS-Typ ab. Die 2020 z.B. hat 2x GBit und 2x FC. Bei der 2040 sieht es schon anders aus aber die wirst du nicht verzahlen.

Bei der NetApp (bitte korrigiere mich) sieht es so aus als wären die Controller (LAN, Strorage etc) ansich doppelt ? gibt es im NetAPP eigentlich noch ein einzelnes MoBo oder ersetzten die beiden Controller das einzelne MoBo komplett.
Richtig, da wird das über die Controller dargestellt. Und das Gute daran ist fällt ein Controller aus, übernimmt automatisch der 2. Kopf zusätzlich die Aufgaben. Geht natürlich dann ein bisschen auf die Kosten der Performance aber das interessiert in dem Moment kaum jemand. Hauptsache es läuft...

NetApp wird dir ein geeignetes Systemhaus / Partner nennen können.


Grüße,
Dani
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Mitglied: uLmi
06.11.2010 um 15:26 Uhr
schade mit dem Backup hätte ich mir gerne gespart aber viel wichtiger finde ich das mit dem Controllern. dann kann ich mir erstmal die anschaffung eines 2ten SANS sparen denn es ist ja 100% redundant.

Zur replizierung war der Plan so: im RZ würde im ESX ein w2008 server laufen der sich mit dem lokalen Fileserver im Büro DE und dem Büro in Belgien per DFS repliziert, zwecks redundanz und zentraler DaSi.

Ich habe gesehen, die EMC ist auch komplett redundant was die Controller angeht, bei EMC müsste ich mich nur im vornerein entscheiden ob ISCSi oder FC bei der NetApp hab ich gleich beides.

Danke Dani ich denke ich werde den Rest selber abklären können.

Danke auch an die anderen die ihren Teil dazu beigetragen haben.

Ein Schönes WE euch.

Gruß,
uLmi
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Mitglied: Icedg
09.11.2010 um 17:20 Uhr
hi uLmi,

Beitrag gilt schon als gelöst, aber ich kippe meine Meinung einfach mal hinterher.
Wir betreiben einen ESX Vsphere 4 Cluster mit 3 Hosts (etwa 200 User, 20 VM's) und haben eine Clariion CX4 (SAS / SATA) gemischt) und sind sehr zufrieden. Falls du noch Interesse hast, poste ich dir unsere Konfig.

Gruß
dg
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Mitglied: uLmi
09.11.2010 um 23:14 Uhr
Hi DG,

ja bin geistig schon mit der NetApp FAS 2020A verheiratet ist aber noch nicht gekauft.
20 VM's das sind ja ganz schon viele VMs , was hast du den für Hosts ?
und sind das Windows 2003 oder 2008 Server ? Exchange und so ? wenn du mir einbisschen was der HDD ausstattung im AX4 sagen kannst wäre es auch gut.

Habt ihr 2 X SANs oder eins mit redundaten Controllern ? FC oder iSCSI und habt ihr das Teil im "Büro" stehen oder in einem entfernten RZ ?

Gruß,
uLmi
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Mitglied: Icedg
10.11.2010 um 14:16 Uhr
Hallo uLmi,

anbei unsere Konfiguration - betreiben wir seit ca. 14 Monaten, keine Ausfälle, lediglich 2 HD's (1x SAS / 1 x SATA).

3 Stück HP DL385 R05p 2x Opteron 2384 Quad Care 2.7GHz-6MB
Bestückt mit:
Integrated ATI ES1000 with 32MB Video Memory;
4x 8GB REG PC2-6400 Kit (2x 4GB);
2x 72GB 3Gb/s SAS 10k rpm SFF Single Port Hot Plug ENT HDD (2.5");
HP Smart Array E200/128MB BBWC PCI-E
Two NC382i Dual Port Multifunction Gigabit Server Adapters (four ports total);
Slimline SATA DVD-ROM Laufwerk (12.7 mm);
2x FC1142SR 4Gbit PCI-E FC HBA Single Port (Qlogic QLE2460);
1x NC364T PCI Express Quad Port 1000T Gigabit Server Adapter;
1x PCI-E Riser Kit with 1x PCI-E x8, 2x PCI-E x4 (DL385 G5p);
Hot Plug Redundant Power Supply 1200 Watt;
Hot plug fans ship standard, fully redundant;
Integrated Lights Out 2 (iLO 2) Standard Management;
HP iLO Advanced Pack 1-Server License
3 Jahre Herstellergarantie / inkl. Care Pack 3 Jahre Vor-Ort Service innerhalb von 4 Std. 24x7

SAN Speicher (alles FC based)
Qty Model Number Description
Configuration Name DFT - CX4-120C - 6TB / 16TB
SYSTEM CX4-120 PSI

1 CX4-120C CX4-120C SPE WITH SINGLE SPS
1 CX4-RACK-40U CX4 40U RACK
4 CX4-4PDAE 4G DAE FACTORY OR FIELD INSTALL
1 CX4-INT-CAB FACTORY RACK INSTALL SERVICE CX4
23 CX-SA07-010 1000GB 7200RPM SATA II
19 CX-4G15-450 450GB 15K 4GB 520BPS FC DISK DRIVE
1 V-CX4-14615K CX4 VAULT PACK 146GB 15K 4G DRIVES QTY 5
1 PW40U-60-IEC3 RACK-40U-60 PWR CORD IEC3
1 CX4-SPS CX4-120 Optional Second SPS

Hardware Sub-Total


3 NAVAGT-VMWKIT NAVI AGENT VMWARE MEDIA
1 NAV4-KIT Navisphere Manager CX4 Media Kit
1 NAV4-120 NAVISPHERE MANAGER FOR THE CX4-120
1 CX412C-KIT CX4-120 DOCS COMMON RTU & POWERPATH

Software Sub-Total


1 PS-BAS-CX4L4H INSTALL/IMPLEMENT OF CX4-120/240
2 CE-VALPAKCLN CLARIION MANAGEMENT VALUEPAK

Services Sub-Total


1 M-PRESW-001 PREMIUM SOFTWARE SUPPORT
1 M-PRESW-004 PREMIUM SW SUPPORT - OPEN SW
1 WU-PREHW-001 PREMIUM HARDWARE SUPPORT - WARR UPG

Maintenance Sub-Total


Configuration Name DFT - 2 * DS-300B 8-Port
SYSTEM ENTERPRISE DIRECTOR SOLUTION

2 BRSFP-4GSW8P BRCD LBL 4GB SHORT WAVE SFPS 8PACK
2 C13-PWR-7 2 C13 PWRCORDS W/ CEE7/7 PLUGS 250V 10A
2 DSBRK40-FD-B DSB SWITCH CLAR FIELD RCK KIT -B
2 DS-300B DS-300B 8/24P BASE SWITCH

Hardware Sub-Total


1 M-PREHW-001 PREMIUM HARDWARE SUPPORT

Zur Erläuterung:
Die FC Switchs (Redundant) sind Modular und lassen sich erweitern (einfach ein paar Module nachkaufen)
Das Setup für die Clariion wurd von EMC, nach Absprache automatisiert durchgeführt.

Für die ESX Server haben wir jeweils 2 Enterprise Lizenzen und 3 Microsoft Windows 2008 Datacenter Lizenzen (sowiele Windows Server Systeme, wie wir wollen)

Die AMD Prozesoren haben wir bewusst gewählt, die Systeme sind auf Rechenleistung und nicht auf Geschwindigkeit ausgelegt (bei vielen VM's macht das mehr Sinn).

Wir betreiben einen Exchange 2007, zwei AD's (5 DC's Top und Sub), einen BlackBerry Ennterprise Server, 2 SQL 2008 Server, 1 SAP Server, 4 FileServer, 1 Print Server, 1 Sharepoint 2007 Server, 1 Zeiterfassung, 2 Webserver, 1 Linux FileServer, 1 Linux Datenbank Server (Clearcase), 1 Windows Clearcase Server und noch ein paar andere Systeme (Windows XP usw.)

Weitere Fragen sind willkommen.

Gruß
dg
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Mitglied: 60730
10.11.2010 um 15:16 Uhr
Moin,
Zitat von uLmi:
Hi DG,

ja bin geistig schon mit der NetApp FAS 2020A verheiratet ist aber noch nicht gekauft.

NetApp in Verbindung mit Redundanz - da rauchen bei mir die Köpfe, lass dich mal beraten, was die Einsteiger Netapp so alles nicht mehr kann, wenn die zwei Köpfe bekommt

Netapp mit einem Kopf schön und gut & "preiswert" bei zwei Köpfen schüttelst du nur noch mit deinem einen eigenen Kopf.

Das ist so ne richtige "Anfixnummer" aus der man schwer rauskommt.

Frag mal deinen Dienstleister und staune

Gruß
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Mitglied: Icedg
10.11.2010 um 15:31 Uhr
Hi@all.
Ich bin kein Freund von Netapp. Ich kenne zwei Kollegen, die sich eine Netapp geholt haben (ist ein sog. "Filer" !) und die sind in Verbindung mit Vmware sehr unzufrieden.
Ich hatte jetzt schon 2 EMC Systeme und war immer zufrieden. HP EVA hatte ich auch schon. Stabil, aber überteuert und die alte (3000er) war schlecht zu administrieren. Infortrend bzw. Eurostore hatten wir auch mal. War zwar günstiger Speicher, aber nicht sehr schnell und auch keine Hochverfügbarkeitslösung.

PS: EMC bietet auch zur Entscheidungsfindung einen Trip in das Werk nach Irland an (auf EMC Kosten), wir haben uns dort die Produktion angesehen und konnten die Leute in der Produktion mit Fragen löchern. Das war sehr aufschlussreich und hat letztendlich dazu beigetragen, das wir auf EMC hängen geblieben sind (das Service und Support Center war sehr interessant, solche Einblicke erhält man selten).
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Mitglied: uLmi
10.11.2010 um 15:36 Uhr
@ TimoBeil du machst mir grade extrem Panik aber was meinst du genau mit einschränkungen wenn zwei köpfe verbaut werden ? mit köpfen meinst du controller oder ?
@ DG: danke für dein Setup und danke auch für dein Erfahrung zur NetApp.

jetzt werde ich doch wieder zu EMC wechseln (wieder verschiebt sich alles - aber ich will unbedingt gutes gefühl haben und das habt ihr mir grade genommen)
Bei EMC stehe ich jetzt erstmal vor der entscheidung iSCSI oder FC eigentlich will ich iSCSI nutzen aber die NETAPP hätte mir beides geliefert.

uLmi
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Mitglied: Icedg
10.11.2010 um 18:30 Uhr
Hi uLmi, lasse dir Zeit ! So eine Infrastruktur hat man ja länger.
Wir sind im Rhein Main Gebiet, kannst dir auch mal unsere Installation anschauen.

Unsere Clariion hat FC und ISCSI (Nutzen wir aber bis dato noch nicht). Wir haben uns für FC entschieden, da wir die Datensicherung auch über FC anbinden wollten (Quantum Lib mit Commvault Simpana Software und VaultTracker).
Mischbetrieb fanden wir an der Stelle nicht empfehlenswert.

Gruß
dg
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Mitglied: Dani
10.11.2010 um 18:41 Uhr
@Icedg,
Ich bin kein Freund von Netapp. Ich kenne zwei Kollegen, die sich eine Netapp geholt haben (ist ein sog. "Filer" !) und die sind in Verbindung mit Vmware sehr unzufrieden.
Gutes Beispiel... gegen Antwort: Kenne genug Kunden die mit EMC nicht klar kommen und nur klagen. Das Argument gilt bei großen Herstellern nicht. Ist wie mit der Deutschen Telekom.
Ist bei der EMC inzwischen z.B. die Datendeduplizierung auf Blockebene unter VMWare endlich möglich?
Oder wie sieht es mit der Reduanz der Controller aus? Übernimmt der 2. wirklich die Aufgaben des 1. Controllers wenn er ausfallen sollte?


@TimoBeil
NetApp in Verbindung mit Redundanz - da rauchen bei mir die Köpfe, lass dich mal beraten, was die Einsteiger Netapp so alles nicht mehr kann, wenn die zwei Köpfe bekommt
Ich bin gespannt... erzähl mal ein bisschen.


@uLmi
Was du nie vergessen solltest bei den Projekt: Du musst ganz genau festlegen, was die Umgebung können muss, darf und später mal sollte. Und wenn die Liste steht kannst du die SAN-Lösungen untereinander von Funktionen, Handhabung, etc... vergleichen und gewichten. Denn ansonsten ist das eine Endlosaufgabe für dich!


Grüße,
Dani
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Mitglied: Icedg
10.11.2010 um 18:52 Uhr
@Dani,
Redundanz der Clariion funktioniert einwandfrei.
Datenduplizierung nutzen wir nicht.
Ich kann auch nicht gegen alle Netapp Systeme sprechen. Ich kenne nur die FAS3020C und die Maschine war aus meinen persönlichen Erfahrungen und die zweiter Kollegen schlecht im Vergleich zur Clariion CX4.

Ich stimme dir aber zu, man muss vorher festlegen, was es können muss, was vieleicht nochmal dazukommt und was man nicht benötigt.

Gruß
dg
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Mitglied: affabanana
10.11.2010 um 18:53 Uhr
Hallo

@Icedg
Du weisst schon das Server 2008 (R2) Datacenter pro CPU Sockel lizenziert werden muss
Also dann solltet Ihr 6 Lizenzen haben. 3stk mal 2CPU's

3 Stück HP DL385 R05p 2x Opteron 2384 Quad Care 2.7GHz-6MB


Habt Ihr auch die DL380 G6 in betracht gezogen. Mit den Xeon 55yx

gruass affabanana
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Mitglied: Dani
10.11.2010 um 19:09 Uhr
Die FAS3020C... oje, das ist ja schon ein Weilche her.
Da hat sich schon viel getan...ich bin sei der NetApp FAS250 dabei. Das war damals wirklich ein Drama. Da kann ich deine Kollegen auch verstehen.
Aber mit der FAS2020 hat sich grundlegend viel geändert! Wir haben die FAS3072 im Einsatz... das ist ne ganz andere Welt.


Grüße,
Dani
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Mitglied: uLmi
10.11.2010 um 19:35 Uhr
Genau das brauche ich, hitzige diskusion .. zwar gibt es kein genaues Ergebnis aber so wie es scheint sind beide produkte ähnlich gut.

Ich habe noch keine AX4 mit FC und ISCSI gesehen. mir würde FC auch für die Tapelib entgegenkommen wir haben nämlich schon ein anderes System mit FC Storage , library und so .

Ich will einfach ein redundantes System was zuverlässig und durchdacht ist.
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Mitglied: Dani
10.11.2010 um 20:20 Uhr
Achtung: dg meinte eine CX4 Model 120 nehm ich an. Du redest von einer AX4. Kleiner aber feiner Unterschied.

Ein wichtiger Punkt grundsätzlich: Halte dich bei Berechungen von I/O's und Speicherplatz (primär immer die I/O's!!) für deine Plattform an die Vorgaben von VMWare bzw. Microsoft. Denn im Worst-Case sagt der VMWare Support: "In unseren White-Paper steht aber was anderes. Das könnte der Grund sein warum die Performance nicht stimmt."
Wir geben den Systemhäuser schriftlich unsere genauen Anforderungen und mit der Angebotsabgabe müssen die Hersteller (bei uns FTS, DELL, Netapp) schriftlich bestätigen, dass die Lösung des Systemhaus unseren Vorgaben entspricht und es keinerlei Probleme gibt. Denn im Notfall bist du auf der sicheren Seite und kannst dir hitzige Diskussionen mit Suppor und Chef sparen.


Grüße,
Dani
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Mitglied: wiesi200
10.11.2010 um 20:26 Uhr
Zitat von Dani:
@Icedg,
> Ich bin kein Freund von Netapp. Ich kenne zwei Kollegen, die sich eine Netapp geholt haben (ist ein sog. "Filer" !)
und die sind in Verbindung mit Vmware sehr unzufrieden.
Gutes Beispiel... gegen Antwort: Kenne genug Kunden die mit EMC nicht klar kommen und nur klagen. Das Argument gilt bei
großen Herstellern nicht. Ist wie mit der Deutschen Telekom.
Ist bei der EMC inzwischen z.B. die Datendeduplizierung auf Blockebene unter VMWare endlich möglich?
Oder wie sieht es mit der Reduanz der Controller aus? Übernimmt der 2. wirklich die Aufgaben des 1. Controllers wenn er
ausfallen sollte?

Jap, das funktioniert bei der AX4 ohne Probleme
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Mitglied: 60730
10.11.2010 um 22:48 Uhr
Zitat von uLmi:
@ TimoBeil du machst mir grade extrem Panik aber was meinst du genau mit einschränkungen wenn zwei köpfe verbaut werden
? mit köpfen meinst du controller oder ?

Yupp,

lass dich mal beraten, was mit einer Einstiegslösung passiert, wenn du einen zweiten Controller (kopf) dranschraubst und eine Aktiv/Aktiv Koppelung machst.

Ich kriegs aus dem Kopf grade nur waage hin - pro Controller 2 Platten für interne Zwecke, eine fürs Hotspare, eine (besser geschrieben bei Raid5 deren Größe) als "parity" macht bei 2 Köpfen 6 Platten, die für die interne Verwaltung und nicht für deine Daten sind.
Bedeutet bei 2020/2040 die Hälfte (12-6), also kaufts du - wenn du das vorhast gleich die 2050 (20-6) oder größer.

Wenn du das nicht weißt - und da halten die sich alle vornehm zurück, kaufst du die Katze im Sack - klar aufrüsten ist problemlos möglich, aber wie alles im Leben - nix ist umsonst und wer "billig" einkauft - kauft zweimal (extra shelf oder was ganz anderes)

Aber wie ich es geschrieben habe - lass dich von nem Netappler beraten und spreche das Thema gezielt an - wenn der "gut" ist - rät er dir das gleiche, wenn nicht - hofft er auf ein Folgegeschäft.

Gruß
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Mitglied: Dani
10.11.2010 um 23:43 Uhr
Hi Timo,
nicht ganz... pro Aggregat werden im Bezug auf RAID 5 2 Festplatten (Hotspare, Paritiy) reserviert. Wenn du natürlich 12 Platten auf 2 Controller verteilen möchtest, benötigst du 2 Aggregate. Was wiederum heißt es sind 4 Platten weg. Die 2 Platten für interne Zwecke sind mir neu... OS und so liegen in einem Volume auf dem Aggregat.

Deshalb gleich auf eine FAS2040 oder FAS2050 (Auslaufmodell) zugehen finde ich übertrieben. Wenn ich denke, dass eine FAS2040 mit 24x300GB FC und Lizenzen bei ca. 80.000€ startet, bekommst du locker eine FAS2020 mit 24-30 Festplatten und die benötigen Lizenzen. Die 2020 wird sich da schon teilweiße langweilen...

Normalerweiße wird in solchen Umgebungen der Fileservice auf einem Kopf gelegt und auf den anderen die VMWare-Umgebung. Das wir hier mit 12 Platten aber nicht weitkommen werden dürfte auch klar sein. Ich denke mit 24-30 Platten dürfte der I/O Bedarf gedeckt sein. Denn wenn du solch eine kleine VM-Umgebung wirklich auf 2 Controller verteilst, bleibt der Vorteil der Datendeduplizierung aus! D.h. wiederum du brauchst mehr Speicherplatz.

Aber wie schon oben ein User und auch du geschrieben hast, immer ein Partner ins Boot holen.


Grüße,
Dani
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Mitglied: uLmi
11.11.2010 um 12:57 Uhr
Ich würde die Diskussion gerne etwas strukturieren.

1. Das Storage soll im Rechenzentrum stehen und nicht im Büro. Dh. ich werde wohl keine 12 X 300 (15K) platten benötigen.
2. Das Budget für Storage, VMWare, Backup und ein paar Host-Upgrades liegt bei knapp 30.000 € also bitte ein bisschen zurückrudern und von diesen 80.000 - 100.000 € Projekten.
3. Die Anzahl der User liegt immo bei 50-60. das Ganze soll ausgelegt sein für 150+
4. Aktuelle Datenlast (1TB) soll für etwa 3-4TB ausgelegt werden.
5. Skalierbarkeit ist ein wichtiges Thema: klar bei dem Budget kann man nicht gleich alles mit rein nehmen. Dann muss wenigstens klar festgelegt sein, was die nächsten Erweiterungsschritte und das Basis System entsprechend erweiterbar sein und die Schnittstellen bieten.
6. ISCSI oder FC ? Ich finde natürlich FC besser ist aber auch teurer. Frage ist halt ob das im RZ nötig ist? und ob es sinnvoll ist mit ISCSI anzufangen wenn man später ohne hin FC möchte?
7. Features: naja es gibt so viele und jeder hat andere Bezeichnungen dafür und ob die Features wirklich das liefern was man so erwartet weiß ich ja gar nicht. Ich versuche wenigstens aufzulisten was mir so direkt einfällt:

- Snapshots: Kopien der produktiv Maschinen so dass man vor dem einspielen eines Updates, besser noch, das Update auf einer Kopie aufspielt, in einer getrennten Umgebung testet und dann auf die produktiv Kiste installiert. Ich würde evtl. die Snapshots auch auf einem weiteren Storage als Backup/Archiv auslagern, falls ich wirklich auf eine Backup Lösung ala Backupexec/Arcserve mit Tape-library verzichten kann/möchte.

-De-Dup sollte man heute erwarten können ob das sooo wichtig ist wenn ich genug gesamt Kapazität habe, weiß ich nicht.
- flexible Storage pool Erweiterung.
- alle maßnahmen die mir helfen mein Daten vor Verlust zu schützen, sei es jetzt beim Controller Failover oder Stromausfall oder beim Raid Cache (fake-write-hole) schlag mich tot Fehler. Das teil muss einfach unkaputtbar sein und richtig rocken. Sorry für die abdriftende Wortwahl aber ich weiß nicht mehr wie ich das sachlich formulieren soll. Es soll einfach geil sein und ich will mich nicht nachträglich ärgern und feststellen, dass ich lieber was anderes genommen hätte.

Vielleicht sollte jeder der hier an dem Gespräch teilnimmt noch mal kurz schreiben was er einsetzt oder vertritt und warum, außerdem wovon er abraten würde und warum.
Am besten in diesem Format:

Ich nutze:
Finde es gut weil:

Ich würde die Finger von lassen:
Weil:

Und bitte wenn ihr es bewertet dann sollte es schon ein Grund sein der grundsätzlich gegen oder für das Gerät sprich und nicht in einer ganz speziellen Konstellation die wahrscheinlich nur zutreffen würde.


Viele Grüße,
uLmi
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Mitglied: Icedg
11.11.2010 um 15:09 Uhr
Hi uLmi,

meine Konfig. hast du ja schon.
Ich nutze
- HP Server - es hat aber keinen speziellen Grund - ich war einfach nur immer mit der Hardware zufrieden
- EMC, weil ich mit Netapp nicht zufrieden war (Performance nicht so gut, schlechtes bzw. nicht vorhandenes Setup seitens des Herstellers, mir zu teuer) und HP EVA mir zu teuer war.
- Vmware Enterprise wegen des Cluster Betriebes (Ausfallsicherheit)
- Microsoft Windows Datacenter, da wir dort unbegrenzt Virtuelle Windows Server aufsetzen können

Hier ein paar Preise (aber 14 Monate alt !)
- 1 Stück HP Proliant DL 585 = 7800 Euro
- 1 Stück Vmware Enterprise HP = 4400 Euro
- 1 x Vmware Service HP = 2000 Euro
- 1 x Virtual Center = 3500 Euro
- 1 x Carepack Vmware VCenter 3y24x7 = 1700 Euro
- 1 x Microsoft Windows 2008 R2 Server Datacenter = 2500 Euro

Macht bei 2 ESX Servern = 21900 Euro

Die Clariion FC based mit 2 Controllern voll redundant, einem Shelf und 6 TB SAS Speicher ca. 20000 Euro

In Summe ca. 42000 Euro
Wenn du auf ISCSI ausweichst kannst du wahrscheinlich noch bis zu 7000 Euro an FC Switch und Controllerkarten sparen, allerdings solltest du dich mit ISCSI auskennen oder das Setup von einem Dienstleister machen lassen.

Gruß
dg
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Mitglied: uLmi
11.11.2010 um 17:21 Uhr
jetzt will ich mir auch mal in die Karten gucken lassen:

Das sind meine 3 Kalkulationen:

1. Greenbytes Storage:
Server upgrades: 2.900 €
SAN Storage Hardware (4TB): 11.700 €
Backup Tape library: 3.600 €
HW-Total: 17.290 €

VMware vSphere package: 4.095 €
SymantecBackup-Exec package: 4.700 €
SW-Total: 8.795 €

File Server fürs Büro: 2.600 €
Grand-Total 30.000€ mit Luft nach unten

Vorteile: Bevorzugtes Systemhaus, Inline-De-Duplikation, viele I/O dank Hybrid SSD Storage, 1-Tag Installation von Systemhaus. vollständiges Backup, keine extra kosten für A-Sync und Provisioning und Snapshots, komische OST Schnittstelle/Protokoll (ist wohl sehr geil für BackupExec Sicherungen)

Nachteile: Im Storage Chassis gibt es nur ein Mainboard (Single-point of Failure im Gegensatz zum dual Controller Prinzip) das Gerät kann nachträglich nicht mit FC erweitert werden. Keine Synchrone Replikation auf ein 2tes Gerät möglich (weil nur 2-mal GbE vorhanden ist und diese mit VMware schon genug zu tun haben, erst ab der nächsten Geräte-Stufe ist direkt Syncro möglich)

Was mich davon weggeholt war das wir entschieden haben das SAN nicht im Büro zu platzieren sondern ins RZ zu stellen, ich gehe davon aus, dass ich die Hybrid SSD Performance dort einfach nicht ausgelastet bekomme. obwohl, auch wenn ich nicht mit den Client direkt dran hänge (LAN) könnte ich die Performance (I/O) doch nutzen um noch mehr Server laufen zu lassen oder?

Eigentlich schade ich mag die Greenbyte aber ich habe einfach ein schlechtes Gefühl dabei unser Firma auf ein Mainboard zu stützen auch wenn das Ding Brand neu ist nicht ausfallen sollte - könnte ich auch mit einem zweiten gerät nur A-Syncro machen und die Snapshots auf dem 2ten Gerät müsste ich manuell „mounten“ bevor der ESX diese benutzen kann (schlecht für Failover)


2. NetApp Storage:

Server upgrades: 1.990 €
NetApp A/A (12x500) +Windows Bundle 17.550 €
VMWare: 4.350 €
Server fürs Büro: 2.600 €
Sonstiges: 1.500 €
Iomega (8TB) Backup Storage: 1.280 €

Grand-Total: 28.600 € endverhandelt

Vorteile: Active/Active Controller (kein Single-point of Failure), ISCSI und FC bereits vorhanden, Lastverteilung der Controller, Umfangreiche Software Features, Integrierte Backup Lösung (Exchange Single Email), diverse Features zum vorbeugen von Datenverlust, A- und Syncro gleich dabei, Produkt und Hersteller machen generell einen stimmigen Eindruck,

Nachteile: nicht unbedingt mein Wunschsystemhaus, keine besondere Performance (7K HDD), leicht mangelndes Vertrauen (wegen den Posts hier), nicht so eng zusammen mit VMware wie EMC², im Preis ist nur ein kurzes/grobes aufstellen und einrichten enthalten.


3. AX4 Clariion Storage:

Server upgrades: 2.900 €
AX4 A/A (6x300) (6x1000): 11.000 €
Backup Tape library: 3.600 €
HW-Total: 17.500 €

VMware vSphere package: 4.300 €
Symantec Backup-Exec package: 4.700 €
SW-Total: 8.795 €

File Server fürs Büro: 2.600 €
Grand-Total 29.100€ schon sehr knapp für mein gesamt bugdet

Vorteile: Active/Active Controller (kein Single-point of Failure), EMC² und VMware sind bekannt für gutes zusammenspiel, durch die 6x 300 GB wenigstens für Datenbanken mehr Leistung, Features zum vorbeugen von Datenverlust.

Nachteile: Nur iSCSI, nur Express Manger, keine besonderen Features (passt einfach nicht ins Budget) z.B.: snapview, und syncro usw. würde später weitere Kosten verursachen.

Die Preise sind auch vom NetApp Systemhaus und eine umfangreiche Einweisung ist da auch nicht dabei. Wenn ich das beim 1 Systemhaus Anfrage könnte die Zusammenstellung teurer werden dafür gäbe es aber einen guten Setup Service.

Eigentlich habe ich nur 28.000 das heißt ich muss echt aufpassen das es nicht viel mehr wird.

Gruß,
uLmi
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Mitglied: Icedg
15.11.2010 um 15:42 Uhr
Sieht eigentlich gut aus, du musst dich jetzt nur noch entscheiden, wem du trauen willst.
Single Point of failure geht, wenn kein 24x7 Betrieb benötigt wird und auch einmal 1 Tag Ausfall kein Problem ist (Meine Meinung). Sollte aber der Chef (oder wer auch immer) verlangen, das es keine Ausfälle oder nur Ausfälle kleiner ein Tag geben darf (immerhin kann ja keiner mehr was arbeiten), muss man tiefer in die Tasche greifen und die Netapp oder das EMC System nehmen.
Ich habe unser EMC System von der Firma Orchestra, die hängen direkt an EMC dran. Setup von EMC und Adminkurs kann ich nur empfehlen, es gibt nichts schlimmeres als im Notfall nicht zu wissen, was zu tun. Wenn nix mehr geht, geht vieleicht auch kein Google mehr....
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Mitglied: uLmi
17.11.2010 um 00:26 Uhr
Danke Ice,

das werde ich auch machen.

ich lasse lieber die finger von so billig Storages wo ich für den preis gleich 2 kaufen könnte und nach alles nachher rotze ist.

ohh mein lieferant wird sich freuen

ich glaube ich habe bei netapp, emc und vmware bestimmt schon mehr als 5 projektanträge von verschiedenen systemhäusern am laufen *duck*

Gruß,
uLmi
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Mitglied: Icedg
17.11.2010 um 17:08 Uhr
Kein Problem, gerne.

Was mich auch schon immer einmal interessiert hat ist die SAN bzw. Storage Virtualisierung, leider hatte ich noch keine Gelegenheit mir das einmal anzuschauen. Man kann (theoretisch 2 billig Storages) über eine Virtualisierungsebene zusammenhängen und so eine Ausfallsicherheit erzeugen....
http://www.f5.com/solutions/virtualization/
Falls es für dich von Interesse ist.

Grüße
dg
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Mitglied: Dani
17.11.2010 um 19:18 Uhr
Moin,
schau dir mal genauer die F5 Dokus an... die bauen meistens auf NetApp Funktionensnamen auf. Seltsam oder?!

@uLmi
Du kannst 100 Häuser anfragen... das erste Systemhaus bei EMC bzw. NetApp bekommt den besten Rabatt. Die anderen können dann nur noch über die Dienstleitungen den Preis unterbieten. Es läuft wie es immer läuft...


Grüße,
Dani
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Mitglied: uLmi
18.11.2010 um 16:51 Uhr
Hallo Dani, hallo Ice,

1. was ist den an Storagevirtualisierung so interessant ?
2. mein Partner meint entweder man packt in ein Chassis 2 Controller oder man kauft 2 Chassis mit jeweils einem Controller für Storage redundanz. Ich dachte wenn ich mit einem Chassis anfange brauche ich mindestens 2 Controller (logisch) und dieses Storage würde ich später durch ein 2tes Gerät (auch mit redundaten Controllern) spiegeln um noch mehr redundanz zu erreichen aber auch das ganze mehr DR-technisch zu streuen (2 Standorte oder 2 Brandabschnitte). was meint ihr dazu ?
3. Das mit dem Rabatt ist ja richtig bitter aber erklärt auch einiges. Jetzt muss ich zurück zum ersten Systemhaus um den besten Preis zu bekommen ?

So ein rotz habe sogar meine bevorzugten Partner verheizt und bei anderen sind die preise einfach zu teuer. Was mache ich jetzt, stehe wieder in der Sackgasse, ob ich jetzt EMC oder NetApp weiß ich immer noch nicht. Eigentlich hat die Netapp mehr gute features aber die EMC ist so verbreitet und da findet man bestimmt mehr beim googlen nach problemen.

Man so ein dreck. Das geilste ist auch, ich bin ja jetzt schon hinter der Zeitplanung und musste erfahren, dass es 2-6 Wochen bis so ein Storage aus Amerika geliefert wird. Echt geil !

Manchmal wünsche ich mir das ein riesiger Hintern am Himmel erscheint und die ganze erde zu scheisst

Gruß,
uLmi
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Mitglied: Dani
18.11.2010 um 22:28 Uhr
Moin,

1) Kannst du hier nachlesen.
2) Das ist Bullshit, wenn man eine Hochverfügbarkeit haben möchte. Das Backupstorage ist meist etwas schwächer auf der Brust als das Primäre. Es ist wirklich nur im absoluten Notfall zu aktivieren. Wenig mittelständigen Firmen stellen sich einen NetApp Metrocluster hin weil es einfach zu teuer ist. D.h. es wird als Primäres System eine FAS 3020 mit FC Festplatten aufgebaut und als Backup eine FAS2040 mit SATA Festplatten. Aber beide Storagesysteme haben 2 Controller. Damit wirklich sichergestellt ist, dass das Storage verfügbar ist!
In deinem Fall würde ich die primäre FAS2020 mit 2x Controllern bauen und die Backupvarinate mit einem Controller. Denn es steht a) alles im RZ und b) ist im absoluten Notfall nur das Storage wichtig, denn da liegen die Daten - nicht auf den phy. Servern!

3) Wart die Angebot ab... du wirst es schon sehen. Sorry, aber welches der beiden Produkte weiter verbreitet sind, kannst du sicherlich nicht beurteilen. Außerdem ist die Frage welches Kundensegment und welches Land du betrachtest.
Und das du schwieriger Fehler über ein Forum im Internet lösen kannst, das glaube ich nicht. Denn bedenke, mit einem falschen CLI - Befehl kann dein Datenbestand weg sein! Denn vernüftige Admin kauft 24x7 Support dazu. Denn glaub mir das Internet kann dir bei leichten Fehler helfen aber wenn mal ein OTAP Update daneben geht, hohl ich mir Netapp Support! Wie gesagt NetApp ist in einigen Funktionen (z.B. Sycrone Datenspiegelung oder Datendeduplizierung vor EMC). Wir geben unsere NetApps nie wieder her...


Grüße,
Dani
Bitte warten ..
Mitglied: Icedg
19.11.2010 um 13:20 Uhr
Moin,

ja, vernünftiger Support für eines der Infrastruktur Herzstücke ist zu empfehlen. Im Notfall hat man keine Zeit und ein falscher Befehl kann fatale Folgen haben.
zu 2) Meine Erfahrung sagt mir, das ich für eine sinnvole Redundanz 2 Controller benötige. Diese sind (so kenne ich das von HP und EMC) in jeweils einen eigenen Gehäuse / Gerät untergebracht und haben eine eigene Ethernet / SAN / ISCSI Anbindung.


Gruß
Dirk
Bitte warten ..
Mitglied: uLmi
19.11.2010 um 22:34 Uhr
ja das mit den redundanzen dachte ich mir schon. leider ist das Thema Prjektanfrage bei verschiedenen Partnern zum Projektgau geworden.

gruß,
uLmi
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