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GELÖST

SBS 2011 als virtuelle Maschine oder doch nicht?!

Frage Hardware Server-Hardware

Mitglied: malika

malika (Level 2) - Jetzt verbinden

17.01.2013 um 10:49 Uhr, 7433 Aufrufe, 14 Kommentare

Hallo zusammen,

ich habe vor in der Firma mit 10 MA einen neuen Server (Fileserver, Exchange) einzuführen und habe mich für dies hier entschieden:

IBM eServer System x3650M4
- 1 × Intel XEON Prozessor E5-2620 2 GHz
- 1 × 16GB ECC Hauptspeicher / max. 384GB/24 Sockel/23 frei
- 5 × 300GB Festplatte in RAID 10 + Hot-Spare
- 2 × 550 Watt Netzteil
- 1 × Microsoft Windows Small Business Server 2011 (5 CALS)
- 5 × MS SBS 2011 Geräte-Cals
- 1 × Symantec Backup Exec Small Business Server (Server-Backups)
- 1 × NAS von Synology mit 4 × 1 TB Festplatten in RAID 6 (für Server-Backups)
- Grafikkarte: onboard, 16MB
- IBM RAID Controller, Level 0, 1, 10
- IBM DVD SATA Writer
- LAN: 4 × 10/100/1000TX Netzwerk


Ich habe vor die Server-Backups auf einen NAS zu sichern. Später führe ich noch LTO3 oder LTO4 ein.

Ich lese und höre immer wieder, dass man am besten einen Server virtualisiert um im Notfall über Snapshots schneller den Server wiederherstellen zu können.

Welche Erfahrungen habt ihr schon gesammelt?

Danke für die Vorschläge, Erfahrungen!
Mitglied: 2hard4you
17.01.2013 um 10:59 Uhr
Moin,

einen Server virtualisiert auf einer HW laufen zu lassen, widerspricht dem Grundprinzip der Virtualisierung.

Du baust damit eine weitere Fehlerquelle ein - den Host - wenn der abnippelt, kann der korrekt laufende SBS mit in die Tonne gehen.

und dann?

Bitte direkt auf die HW aufsetzen...

Gruß

24
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Mitglied: GuentherH
17.01.2013 um 11:04 Uhr
Hallo.

Wenn es sich nur um einen Server handelt dann macht Virtualisierung nicht viel Sinn. Du hast dann 2 Maschinen die du warten musst.

Snapshots und Sicherung sind sowieso 2 Verfahren die sich nicht vertragen.Snapshots sollten im produktiven Betrieb nicht eingesetzt werden und dienen auch nicht als Sicherung.

Wenn du zudem Mit Backup Exec sichern willst, kanns du nicht mit einem der kostenlosen Virtualisier arbeiten, da Backup Exce Windows als Unterbau benötigt. Du müsstest also eine zusätzliche Windows Server Lizenz kaufen.

LG Günther
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Mitglied: jhinrichs
17.01.2013, aktualisiert um 12:29 Uhr
Moin,

dem schließe ich mich an. Sinnvoll wird es allerdings, wenn Du einen weiteren Server planst (z. B. Terminal- bzw. RDS-Server) bzw. diesen in naher Zukunft einrichten wirst. Auf dem SBS selbst würde ich keine weiteren Rollen installieren, die nicht supported sind.
Daz braucht es natürlich die entsprechenden Lizenzen, aber schon die 2008R2 Standard-Lizenz ermöglicht ja den Betrieb von einer physischen und einer virtuellen Maschine.
Also, sinnvoll wird es m. E. ab:
2008R2 (oder 2012) als Hyper-V-Host und in einer VM als RDS-Server o.ä., SBS2011 in einer 2. VM als DC, Exchange etc. Die CPU sollte für Deine Umgebung ausreichen, nur mit dem RAM wird es knapp. 16GB sind für ein vernünftiges Arbeiten mit dem SBS2011 Minimum, da bleibt dann kein Platz mehr für den Host und eine weitere VM. Also sollten es mindestens 32GB sein.
Läuft so in ziemlich genau Deiner Konfiguration bei uns (32GB RAM, Hyper-V-Host 2008R2 mit 2 VMs: RDS-Server 2008R2, SBS2011, Backup mit BE2012SB Edition auf LTO4 und RDX, installiert auf dem Host) problemlos.

Grüße
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Mitglied: malika
17.01.2013 um 11:59 Uhr
Hallo jhinrichs,

Zitat von jhinrichs:
2008R2 (oder 2012) als Hyper-V-Host und in einer VM als RDS-Server o.ä., SBS2011 in einer 2. VM als DC, Exchange etc. Die CPU
sollte für Deine Umgebung ausreichen, nur mit dem RAM wird es knapp. 16GB sind für ein vernünftiges Arbeiten mit
dem SBS2011 Minimum, da bleibt dann kein Platz mehr für den Host und eine weitere VM. Also sollten es mindestens 32GB sein.
Läuft so in ziemlich genau Deiner Konfiguration bei uns (32GB RAM, Hyper-V-Host 2008R2 mit 2 VMs: RDS-Server 2008R2, SBS2011,
Backup mit BE2012SBS Edition auf LTO4 und RDX, installiert auf dem Host) problemlos.

Also 2 Lizenzen sind notwendig: Windows Server 2008 R2 und SBS 2011? Falls später eine 2 CPU dazu kommt, dann sollen weitere Lizenz-Kosten hinfällig werden?

Ich gehe davon aus, dass ich den Server mind. nächste 5 Jahre mit SBS 2011 im Betrieb haben werde. Danach kommt bestimmt der Wunsch auf Windows Server 20XY umzusteigen und die Daten portieren etc. Ich dachte, wenn ich schon von Anfang an mit der Virtualisierung anfange dann bin ich auf dem sicheren Weg wegen einer späteren Nachrüstung etc.

PS: durchschnittliche Lebenserwartung aus Hardware-Sicht eines Servers – 5-7 Jahre?
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Mitglied: askando
17.01.2013, aktualisiert um 12:23 Uhr
Du solltest dich erstmal grundlegend informieren was du überhaupt da tust. SNAPSHOTS SIND KEINE SICHERUNG!!!

Mal ebenso auf ein NAS speichern viel Spaß! Mit Bordmitteln ohne die dicke lizenz von Vmware + San etc. sieht es dann nämlich ziemlich blöd aus. Ich habe ein Howto für die Scriptgesteuerte Sicherungsmethode hier ins Forum gestellt.

Wenn du einen Windows Server 2008 R2 hast und nicht mehr. Was willst du dann mit Virtualisierung? Ausfallsicherheit hast du mit dem Raid. Zerschießt du dir das System hast du tägliche Sicherungen die du zurückspielst.

Wenn dir die Hardware bei einer Vmware Lösung wegraucht, dann brauchst du eh erstmal eine neue, das wird auch ein paar Tage dauern. Dann klar...installierste eben vmware neu das dauert maximal 30min. Legst das Raid neu an das dauert ein paar Stunden, dann jedoch kopierst du vom NAS auf den Datastore die VM das dauert mehrere Stunden, weil du kein Vcenter hast. Das Vcenter benötigt eine extra w2k8 R2 lizenz, damit du überhaupt die Performance hast eine VM vom NAS auf den Datastore in angemessener Zeit zu verschieben. Ich sage dir bei einem einzigen Server lohnt es sich auf gar keinen Fall!!! Das zurückspielen der Sicherung über BackupExec oder was einer Software auch immer geht wesentlich schneller in deinem Fall.

Die Lösung mit Hyper-V ist ok. Habe ich auch schon so umgesetzt. Jedoch ist das Angesprochene (Hardware performance) genau das Problem dabei. Sei dir bewusst du hast einen Host laufen, auf dem dein SBS 2011 dann virtualisiert ist. Dieser übernimmt alle Aufgaben: Exchange, Fileserver, Domain controller, dns usw. usw. Wenn du nachher merkst das es doch nicht so läuft wie gewünscht hast du ein ordentliches Problem. Weil dann alles langsam läuft in der Firma.
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Mitglied: GuentherH
17.01.2013 um 12:20 Uhr
Hallo.

Also 2 Lizenzen sind notwendig: Windows Server 2008 R2 und SBS 2011?

Für die Virtualisierung ja. Zusätzlich ist dann noch die Vollversion von Backup-Exec notwendig, da du ja Backup Exec auf dem Host installieren musst.

Ich gehe davon aus, dass ich den Server mind. nächste 5 Jahre mit SBS 2011 im Betrieb haben werde.

Das ist auch die Standard Lebenserwartung eines Server Betriebssystem und der Hardware.

LG Günther
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Mitglied: jhinrichs
17.01.2013, aktualisiert um 12:32 Uhr
Moin,

die Zahl der Lizenzen passt so, eine 2008R2-Std.-Lizenz umfasst max. 2 physische CPUs, die 2. CPU ist also noch mit drin.
Backup Exec SB ist ab der Version 2012 nicht mehr die SmallBusinessServer Edition, sondern die Small Business Edition. Der feine Unterschied: sie setzt keinen SBS als OS voraus, sondern läuft, auch lizenztechnisch ok, auf einem 2008R2. Zu genauen Lizenzinfos siehe die Symantec-Site.
Backup würde ich auch nicht auf ein NAS machen, sondern auf Wechselmedien (RDX, damit sollte auch die Windows-Sicherung klarkommen oder Tape, dazu braucht es dann externe Software). Ich habe keine Erfahrungen, wie die Windows-Sicherung mit VMs umgeht, da wir das über BE machen, was reibungslos funktioniert. Nicht vergessen, probeweise mal ein Restore zu machen, wozu sich VMs natürlich wunderbar eignen.



Grüße
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Mitglied: malika
17.01.2013 um 12:44 Uhr
Ok, ich sehe schon, dass die Virtualisierung in meinem Fall keine Vorteile hat und nicht nur stressig sondern auch kostspielig ist. Wenn ich noch dazu die Antivirus-Lizenzen berechne dann Hui-iii-ii!..
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Mitglied: malika
17.01.2013, aktualisiert um 12:52 Uhr
Hi jhinrichs,

Zitat von jhinrichs:
Backup Exec SB ist ab der Version 2012 nicht mehr die SmallBusinessServer Edition, sondern die Small Business Edition.

Im Angebot stand: Symantec Backup Exec Small Business Server (OEM nur mit Hardwarebundle).

Backup würde ich auch nicht auf ein NAS machen, sondern auf Wechselmedien (RDX, damit sollte auch die Windows-Sicherung
klarkommen oder Tape, dazu braucht es dann externe Software).

1. RDX bei meiner Server-Auswahl nur per USB 2.0 möglich was sehr langsam ist. Also interne LTO 3 oder 4 wird später eingesetzt...
2. Kann ich die Sicherung auf Tape nicht mit Symantec Backup Exec machen?

Gruß!
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Mitglied: askando
17.01.2013, aktualisiert um 13:01 Uhr
Das geht zu 100% ob internes LTO oder nen Autoloader übers Netz ist egal geht beides auf jeden Fall. Für eine normale Windows Sicherung auf Tape ist Backup Exec echt genial.
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Mitglied: jhinrichs
17.01.2013, aktualisiert um 16:31 Uhr
Moin,

klar, Sicherung auf Tape geht mit BE gut, in 2012 ist die Verwaltung von RDX-Medien dagegen etwas unbefriedigend. Nur die Windows-eigene Sicherung kann seit 2008 kein Tape mehr.

Welche Version von BE? Bei den einschlägigen Händlern bekommt man BE 2012 SB Edition als OEM für ca. 400€ netto, damit kann man 3 Windows-Server, Exchange, Hyper-V, AD, Sharepoint und MS-SQL sichern (s. Datenblatt).

Ein SBS als zugrundeliegendes OS ist explizit nicht notwendig.
Die 2012er Version erscheint mir daher für kleine Unternehmen am attraktivsten zu sein, auch wenn es in den entsprechenden Foren viele Klagen über Rückschritte gegenüber der 2010er Version zu geben scheint.

Grüße
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Mitglied: Pjordorf
17.01.2013 um 16:25 Uhr
Hallo,

Zitat von malika:
1. RDX bei meiner Server-Auswahl nur per USB 2.0 möglich was sehr langsam ist
In deinem IBM Server passt keine USB 3.0 Schnittstellenkarte rein? Oder auch eSATA?

Gruß,
Peter
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Mitglied: malika
17.01.2013 um 21:31 Uhr
Hallo Peter,

Zitat von Pjordorf:
In deinem IBM Server passt keine USB 3.0 Schnittstellenkarte rein? Oder auch eSATA?

Es gibt ein paar Erweiterungssteckplätze laut der Spezifikation: http://www-03.ibm.com/systems/de/x/hardware/rack/x3650m4/

Die Frage ist, ob ein RDX mit einem USB-3.0-Anschluss die Geschwindigkeit eines Bandlaufwerkes mit einem SAS-Anschluss erreicht?
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Mitglied: jhinrichs
18.01.2013 um 13:34 Uhr
Moin,

wobei wir zu Fragen der Performance zu wenig über die Struktur und Menge der zu sichernden Dateien wissen. Es kann bei sehr vielen sehr kleinen Dateien durchaus sinnvoll sein, zunächst auf Platte zu sichern und diese Sicherung dann auf Band zu kopieren etc.
Was die Performance von RDX über USB angeht, kann man etwas provozierend sagen: wenn eine Sicherung zwischen Arbeitsende und Arbeitsbeginn einschl. Verify durchläuft, reicht die Performance....

Eine andere Sache ist natürlich ein Restore order Recovery, wenn der Betrieb steht.

Grüße
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