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Frage Microsoft Windows Server

Sicherungskonzept SBS 2011

Mitglied: noreply

noreply (Level 1) - Jetzt verbinden

11.08.2012 um 14:30 Uhr, 10757 Aufrufe, 7 Kommentare

Hallo zusammen,

mein eigentlich einfaches Ziel ist es meinen SBS 2011 täglich auf ein Synology NAS zu sichern und zweimal die Woche die Daten auf einer externen Festplatte außer Haus mitzunehmen.

Ehrlich gesagt, hätte ich mir nicht vorgestellt, dass das so kompliziert werden kann. Überall im Internet finde ich nur Bruchstücke und an den Stellen an denen auch mal meine Frage kommt, gibt es keine Antwort darauf. Prima.

Ich möchte gern die interne Sicherung des SBS über das Dashboard verwenden. Damit begann auch das erste Problem, da eine Sicherung über eine Freigabe direkt auf das NAS nicht möglich war. Also herausgefunden, dass iSCSI möglich ist. OK, auf den NAS iSCSI aktiviert und mit dem SBS verbunden. Die Sicherung funktioniert einwandfrei, nur hätte ich auch gern Zugriff auf die Daten. Der SBS verhindert dies und über das NAS komme ich auch nicht dran. Also wie soll man sie dann auf eine externe Platte sichern? Zweites Problem ist die Einbindung des NAS über iSCSI beim Restore. Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass man hierfür eine spezielle Boot-CD erstellen muss. Was für ein Aufwand. Wie soll man denn laut Microsoft eine Rücksicherung auf ein leeres/neues System vornehmen? Netzwerksicherung nur auf iSCSI aber restore über Boot-CD nicht möglich. Irgendwie passt das für mich nicht zusammen.

Also habe ich weiter gesucht und habe jetzt festgestellt, dass die Sicherung über die Kommandozeile mit wbadmin direkt auf die Freigabe des NAS möglich ist. Warum nicht gleich so.

Und nun meine Fragen:

1. Gehe ich richtig davon aus, dass die Sicherung mit wbadmin das gleiche macht wie die Sicherung über das Dashboard? Ich gehe mal davon aus, dass ich die Sicherung im Dashboard deaktivieren muss und die über wbadmin über eine Batchdatei in den Taskplaner einhängen muss? Protokolliert wird die Sicherung in dieser Form wohl auch, nur wird das System wohl nicht merken, dass eine Sicherung eingerichtet ist und rum meckern.

2. Wie ist ein restore auf einem leeren System möglich? Kann ich nach dem Booten mit der Original DVD direkt auf die Netzwerkfreigabe des NAS zugreifen und eine komplette Wiederherstellung aller Daten vornehmen? Alternativ, ist es möglich die komplette Ordnerstruktur auf eine USB-Festplatte zu kopieren und von dort die Rücksicherung vorzunehmen?

Wenn ich es dann geschafft habe alle Daten täglich auf das NAS zu kopieren und auch wiederherstellen zu können, kommt nun noch die Sicherung auf die externe Platte. Diese ist mit Truecrypt verschlüsselt. Ich würde sie daher an den SBS hängen, einbinden und die Daten aus der NAS-Freigabe mit RichCopy kopieren.

Und nun noch meine letzte Frage. Ist das Konzept schlüssig und vollständig? Kann man es so machen oder sollte man es anders machen? Ich bin für Vorschläge offen.

Vielen Dank für Eure Antworten.
Mitglied: GuentherH
11.08.2012, aktualisiert um 15:56 Uhr
Hallo.

Damit begann auch das erste Problem, da eine Sicherung über eine Freigabe direkt auf das NAS nicht möglich war

Das stimmt. Aber im Assistenten steht auch ganz klar, dass du 1-2 externe Laufwerke auswählen sollst. Warum soll dann ein Netzwerkshare angeboten werden?

Die Sicherung funktioniert einwandfrei, nur hätte ich auch gern Zugriff auf die Daten

Die hast du ja. Geh auf Wiederherstellung und du siehst alle Daten. Muss es immer ein Laufwerksbuchstabe sein? Bei einem Bandlaufwerk kannst du ja auch nicht direkt auf das Band mit dem Explorer zugreifen.

Wie soll man denn laut Microsoft eine Rücksicherung auf ein leeres/neues System vornehmen?

Es gibt kein einziges Dokument, in dem MS beischreibt, dass auf iSCSI gesichert werden soll. Die Windows Sicherung ist immer aufgebuat auf direkten Anschluss der Sicherungsmedien

Zweites Problem ist die Einbindung des NAS über iSCSI beim Restore

Als Workaround kannst du den iSCSI Datenträger auf einem anderen Rechner einbinden und freigeben

Warum verwendest du beiden Festplatten nicht einfach so, wie es MS empfiehlt. Anschließen an den USB Port und gut ist es. Die brauchen auch weder verschlüsselt oder sonst etwas sein, weil du über die Windows Server Sicherung einstellen kannst, dass nur der User darauf zugreifen kann, der die Sicherung erstellt hat.

Und auf die NAS kopierst du mit RoboCopy noch zusätzlich deine Daten. Damit hast du eine ordentliche Sicherung, von der du jederzeit ein komplettes Restore durchführen kannst ohne Zaubererei und ohne Gebastel.

LG Günther
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Mitglied: noreply
11.08.2012 um 16:23 Uhr
Hallo,

erst einmal danke für Deine Antworten. Wie sieht die von Microsoft gewollte Standardsicherung aus. Gibt es dafür einen Link mit Beschreibung? Wie sollte das laufen mit zwei Festplatten? Muss man beide in den Sicherungsoptionen angeben und kann dann immer tauschen, so dass immer nur eine am SBS ist?

Die Verschlüsselung ist nur für den Transport gedacht. Wenn ich unterwegs bin und die Festplatte im Auto mal gestohlen wird, dann sollte keiner Zugriff auf die Daten haben. Das würde dann wohl nichts werden, wenn diese direkt für die Sicherung verwendet werden würde.

Kann ich dann über den SBS auf die USB-Platten zugreifen oder wird der Zugriff dann auch verhindert? Wenn ja, wie soll ich die Daten auf das NAS kopieren, wenn kein Zugriff vorhanden ist?
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Mitglied: GuentherH
11.08.2012 um 18:43 Uhr
Hallo.

Wie sieht die von Microsoft gewollte Standardsicherung aus

Hier findest du alle Grundlagen zu wbadmin - http://wbadmin.info/

Muss man beide in den Sicherungsoptionen angeben und kann dann immer tauschen, so dass immer nur eine am SBS ist?

Korrekt, so ist es

Die Verschlüsselung ist nur für den Transport gedacht

Brauchst du nicht. Das Backup besteht aus einer VHD Datei, auf die je nach Einstellung nur der User zugreifen kann, der die Sicherung durchgeführt hat

Kann ich dann über den SBS auf die USB-Platten zugreifen oder wird der Zugriff dann auch verhindert?

Der Zugriff wird ja nicht verhindert, es gibt lediglich keinen Laufwerksbuchstaben

Wenn ja, wie soll ich die Daten auf das NAS kopieren

Gar nicht. Wbadmin sichert wie alle modernen Sicherungsprogramme blockbasierend und nicht dateibasierend. Dadurch hast du ein extrem schnelles Backup. Es gibt keine Dateiredundanzen usw.


LG Günther
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Mitglied: noreply
11.08.2012 um 20:07 Uhr
Ich bin noch ein wenig irritiert, versuche aber mal zusammenzufassen.

Ich kann die Sicherung im Dashboard nutzen und richte dort zwei Festplatten ein, die ich einmal beide anschließen muss. Danach kann ich eine entfernen und auf die verbleibende würde dann täglich gesichert werden. Zweimal die Woche tausche ich die Platten dann einfach aus.

Für die Sicherung auf das NAS nutze ich dann wbadmin über die Konsole und sichere dann alles täglich noch einmal in die Freigabe.

Die Frage zum Zugriff hatte ich nur, da es beim eingebundenen iSCSI nicht funktioniert. Selbst wenn ich der Partition einen LW-Buchstaben gebe, kommt die Meldung "Zugriff verweigert" beim Versuch darauf zuzugreifen. Daher bin ich davon ausgegangen, dass es bei den Festplatten genauso ist.
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Mitglied: GuentherH
11.08.2012 um 20:15 Uhr
Hallo.

Für die Sicherung auf das NAS nutze ich dann wbadmin über die Konsole und sichere dann alles täglich noch einmal in die Freigabe

Wenn du willst, dann kannst du das auch noch machen. Ich würde aber damit nur die Daten (Files) sichern.

Selbst wenn ich der Partition einen LW-Buchstaben gebe, kommt die Meldung "Zugriff verweigert" beim Versuch darauf zuzugreifen

Ist im Normalfall nicht so.

LG Günther
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Mitglied: noreply
11.08.2012 um 20:52 Uhr
Ich glaube ich werde die Datenpartition zusätzlich sichern, wie ich es bisher auf dem SBS 2003 gemacht habe. Image mit Drive Snapshot und anschließendes Kopieren mit Syncback in die Freigabe des NAS. Damit kann ich dann auch wieder mehrere Versionen aufheben. Dann hätte ich zum einen über wbadmin die komplette Sicherung des Systems und würde zusätzlich wie von dir geschrieben die Daten noch einmal auf das NAS sichern. Klingt gut.

Ja, iSCSI war so eine Geschichte. Da ich es nicht geschafft habe direkt über den Server an die Daten zu kommen, habe ich es über ein zweites Target auf einem separaten Rechner versucht. Dort hat es dann auch geklappt. Aber irgendwie hat es dann trotz nicht vorgenommener Änderungen irgendwie die Daten zerstört. Fehlermeldung von NTFS bei der Sicherung über ein korruptes Filesystem waren die Folge. Letzendlich hat nur ein formatieren der eingebundenen Partition geholfen. Naja, wenn ich es jetzt umstelle, kann ich ja auf iSCSI komplett verzichten. Wieder ein Problem weniger.

Ich danke Dir noch einmal vielmals.
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Mitglied: GuentherH
11.08.2012 um 21:26 Uhr
Hallo.

Image mit Drive Snapshot und anschließendes Kopieren mit Syncback in die Freigabe des NAS.

Lass das, das kann Windows Backup wesentlich besser.

Damit kann ich dann auch wieder mehrere Versionen aufheben

Gerade die hast du ja auf den Festplatten. Bei einem typischen KundenSBS mit ca. 200 GB an Daten kann auf einer 1 TB USB Festplatte ca. 1 Jahr an Sicherungen gespeichert werden.

LG Günther
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