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Speicher- und Serverkonsolidierung

Frage Hardware SAN, NAS, DAS

Mitglied: DenGUS

DenGUS (Level 1) - Jetzt verbinden

23.09.2008, aktualisiert 24.09.2008, 4288 Aufrufe, 7 Kommentare

Hallo Admins,

ich hoffe ich bin mit meiner Frage im richtigen Forum gelandet.
Zunächst mal zur Ausgangssituation: in unserem Unternehmen wurde die Serverlandschaft über die Jahre hinweg immer wieder erweitert, so dass mittlerweile 15 Rack- bzw. Standalone-Server die unterschiedlichsten Anwendungen bereitstellen.
Da in nächster Zeit der Austausch von 5-6 Servern ansteht und der administrative Aufwand über Hand nimmt (nur 1 Mitarbeiter in der IT), haben wir uns dazu entschlossen einen Schnitt zu machen und eine Server- und Speicherkonsoldierung (incl. Virtualisierung) durchführen.
Ziel sollte es sein, 1. eine hochverfügbare Server- und Storage-Lösung bereitzustellen, 2. den Administrationsaufwand zu verringern, und dabei sollten natürlich die Kosten nicht außer Acht gelassen werden.
Insgesamt haben wir im Unternehmen ca. 200 User (auch ausländische Werke sind an unserem Server angeschlossen), die mit den verschiedenen Anwendungen (Exchange, PPS, Citrix, ...) arbeiten. Die Speicherkapazität der aktuellen Server beträgt zusammen etwa 4-5 TB. Ausfallzeiten einzelner Server von ca. 1-2 Stunden sollten kein allzu großes Problem darstellen.

Folgendes wurde uns dazu von unserem IT-Systemhaus vorgeschlagen:
- Ersatz der Server durch ein Bladecenter (Ersatz der Server soll nach und nach erfolgen, d.h. im ersten Schritt sollen nur die 5-6 "fälligen" Server ausgetauscht werden)
- Einrichtung eines SAN (HP EVA) mit FC-Anbindung zum Bladecenter zur Speicherkonsolidierung (incl. HP Tape Library)
- Virtualisierung einiger Server mittels VMware ESX

Ich habe in zahlreichen Google-Sitzungen versucht herauszufinden, ob die angebotene Lösung wirklich zu unserem Unternehmen passt, allerdings richtig schlau bin ich nicht geworden. Ich hoffe ihr könnt mir einige unabhängige Tipps geben und mir einige Fragen beantowrten:
- Ist der eingeschlagene Weg (Bladecenter/SAN/Virtualisierung) grundsätzlich richtig?
- Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die EVA für unser Unternehmen überdimensioniert ist, auch aufgrund der vergleichsweise hohen Kosten. Ich bin durch Zufall über die HP MSA2000 gestolpert. Wäre damit ebenfalls eine Speicherkonsolidierung vernünftig durchzuführen (incl. Virtualisierung)?
- Welche Anbindung (FC oder iSCSI) ist die richtige (Kosten!)?
- Ist für die Virtualisierung wirklich die VMware ESX nötig oder reicht auch "normale" Server-Version, um eine vernünftige Virtualisierung durchzuführen?

Ich freue mich über eure Anregungen und Tipps und hoffe, dass war jetzt nicht zuviel auf einmal!

Danke und viele Grüße,
Dennis
Mitglied: brammer
23.09.2008 um 21:45 Uhr
Hallo,

ein umfangreiches Thema, aber dein Ansatz ist der richtige,

Ich konzipiere untern anderem Netzwerke und Serverumgebungen für Kundennetze, und setze inzwischen ausschließlich
HP Systeme ein, wir haben angefangen mit einem HP Bladeserver als Teststellung und waren sehr zufrieden, sowohl
mit dem Support als auch mit den Geräten an sich.


- Ist der eingeschlagene Weg (Bladecenter/SAN/Virtualisierung)
grundsätzlich richtig?

Ja, richtig!

- Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die EVA für unser
Unternehmen überdimensioniert ist, auch aufgrund der

was heißt den überdimensioniert?
das kommt darauf an wie groß du die EVA ausbaust du brauchst ja am
Anfang nicht mit kompletter Bestückung arbeiten.

vergleichsweise hohen Kosten. Ich bin durch Zufall über die HP
MSA2000 gestolpert. Wäre damit ebenfalls eine
Speicherkonsolidierung vernünftig durchzuführen (incl.
Virtualisierung)?

Ich empfehle die EVA, du bist flexibler und kannst besser aufrüsten.

- Welche Anbindung (FC oder iSCSI) ist die richtige (Kosten!)?

iSCSI

- Ist für die Virtualisierung wirklich die VMware ESX nötig
oder reicht auch "normale" Server-Version, um eine
vernünftige Virtualisierung durchzuführen?

Nimm die ESX Version wenn du zukünftig nicht nur Server Virtualisieren
willst sondern den oder anderen Client

Deine 15 Server Kannst du in einer EVA abbilden, da lohnt die Investition
allein schon beim Durchrechnen der Energiekosten...
(Wir haben 14 Server in einer EVA Laufen und die läuft nicht mal mit halber Last)

brammer
Bitte warten ..
Mitglied: 51705
23.09.2008 um 21:54 Uhr
Hallo Dennis,

deine Darstellung läßt auf einen guten Verkäufer seitens eures Systemhauses schließen. Aber, um anhand deiner geschilderten Details eine vernünftige Lösung zu erarbeiten, reichen deine Informationen nicht. Beruht das Angebot auf den von dir hier eingestellten Informationen, wäre ich sehr vorsichtig.

Virtualisierung ist sehr interessant und äußerst hilfreich, aber ohne die Probleme in der bestehenden Netzwerkstruktur analysiert zu haben, ist das ein Schuß ins Blaue.

Frage nach den grundlegenden Problemen, welche durch das Konzept des Systemhauses behoben werden (und warum diese Probleme so und nicht anders behoben werden).

Frage nach potentiellen Performance-Problemen der vorhandenen Komponenten, sowie deren Lösung (Switches, Router, Internetanbindung, räumliche Trennung).

Überlege selbst, ob ein Gerät die Ausfallabsicherung bewerkstelligen kann.

Grüße, Steffen
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Mitglied: sysad
23.09.2008 um 22:23 Uhr
Hallo Dennis,

wir versuchen z.Zt. das gleiche, vor allem wegen Stromverbrauch, Kühlung und IT-Aufwand.

So weit sind wir z.Zt.:

Wir schaffen durchschnittlich 6 Server auf einen Xserve von Apple mit VMWare Fusion. Performance und Preis sind perfekt, HW sowieso makellos. Wir nutzen das P to V Tool von VMWare. Wichtig dabei: keine dyn Volumes vor Umwandlung in virtual, das hat immer Sorgen bereitet.

Nach dem derzeitigen Stand würde ich ab 2 Servern immer virtualisieren.

HTH
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Mitglied: 51705
23.09.2008 um 22:36 Uhr
Hallo,

Nach dem derzeitigen Stand würde ich ab 2 Servern immer
virtualisieren.

Es sei denn, man braucht echte Server-Performance.

Grüße, Steffen
Bitte warten ..
Mitglied: sysad
23.09.2008 um 23:04 Uhr
Zitat von 51705:

Es sei denn, man braucht echte Server-Performance.

Grüße, Steffen

Wobei Du auch nur dann wirklich schlechter bist, wenn mehrere VMs gleichzeitig intensiv CPU-Cycles/DiskIO brauchen, was m.E. recht selten ist.

Es wird immer Fälle geben wo die VM systembedingt schlechter ist. Bei mir war die Umstellung auf VM immer mit einem altersbedingten Ersatz von alter HW verbunden, und da waren die neuen VM-Kisten um soviel besser, dass der Kunde begeistert war. Ich auch.
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Mitglied: 51705
23.09.2008 um 23:15 Uhr
Hallo,

wobei du vergisst, die I/O der Platte zu würdigen.

Grüße, Steffen
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Mitglied: affabanana
24.09.2008 um 07:22 Uhr
Salutti Denis

Wir haben eine grosse Citrix-Farm am laufen. Da hatten wir das Problem mit der CPU Last auf dem Host.

Wir setzen jetzt auch ein HP Bladecenter ein mit FC SAN anschluss.
Das wirklich geile an der Geschichte ist das Du pro Server ein SAN Image machst das Du dann jeden Morgen neu bootest.
Jeden Morgen haste dann eine neue Systemlandschaft. Was bei Citrix wirklich einfach ist.
Wenn Du nun Patches oder Updates hast, einfach das Master Image ändern und testen. danach einen Server nach dem anderen neustarten und so bei 15 Servern biste nach 15-30 Min auf dem neuenstand. Falls ein Anwender Dir Probleme nach einem Update schildert. einfach den Server auf dem er angemolden ist mit dem Alten Image starten.
Probleme haben sich bei uns um ca 70% verringert.

Gruss Affabanana
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