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Stromanschluss und Verteilung innerhalb eines Serverracks.

Frage Netzwerke

Mitglied: Subasta

Subasta (Level 1) - Jetzt verbinden

07.06.2008, aktualisiert 09.06.2008, 8496 Aufrufe, 7 Kommentare

Wie macht man den Stromanschluss und die Verteilung innerhalb eines Serverracks?

Hallo zusammen

In kürze werden wir zwei neue Server Racks in Betrieb nehmen. Dazu fehlt nur noch die Stromversorgung. Dazu meine Frage:

Wie installiert man üblicherweise die Stromversorgung innerhalb der Racks? Kommt man von "aussen" mit einigen 3er-Steckdosen ins Rack und verteilt von dort auf die USV oder 19"-Steckdosenleisten?
Oder gibt es bereit Steckerleisten o.ä. die man für die Stromversorgung von "aussen" verwenden kann, also keine üblichen 3er-Steckdosen mehr.

In diesem Zusammenhang auch gleich die Frage, wie installiert man am saubersten die Telefon- und DSL-Leitungen und Anschlüsse innerhalb des Racks?

Wäre toll wenn mir jemand bei dieser kompliziert gestellten Frage helfen kann.

Danke und Gruss
Alex
Mitglied: Raanubis
07.06.2008 um 12:24 Uhr
Hallo Alex,

Wieviele HE haben denn die Racks?

Wieviele Geräte werden pro Rack eingebaut?

Vorweg, ich bin kein Elektriker, also kann nur beschreiben wie es bis jetzt bei mir immer zuverlässig gehalten hatte, ohne Kabelbrand oder Überhitzung der Leisten

Ansonste gilt als Faustregel pro Steckdosen Leiste, falls nichts anderes aufgedruckt ist 3KW/Leiste (aber nicht billigen 4€ Leisten).

Rechnen kannste es ganz einfach, als Faustregel, pro Servernetzteil (bsp wenn diese 300W bringen), 10% zuaddieren wegen Einschaltspannung (auch wenn dieses meist nicht ausreicht, weil diese Spannungen höher liegen, aber diese nur sehr kurz sind, reichen die 10 %). Entspricht dann 330W, wenn redundanz, zweites Netzteil auch zu 50% hinzuaddieren, 480 Watt, es läuft im Leerlauf, saugt aber auch Strom.

Also 3 Geräte an einer Leiste ~ 1KW. wenn du von einer Leiste in die andere gehst musst du 25% rechnen pro Leiste vom aktuellen angenommenen verbrauch, ist aber nie zu empfehlen, also immer auf nummer sicher gehen und wenn möglich vermeiden.

Wenn man die Geräte eine Stunde hat laufen lassen unter Vollast mit idealerweise Benchmarkprogrammen, die jeweiligen Steckdosenleisten vorsichtig abtaste auf Überhitzung oder Wärme, denn wenn man ein defektes erworben, kann durch einen Übergangswiederstand des Stroms eine ungewollte Heizung entstehen.

Bsp: 240V, Übergangswiederstand 1 Ohm, entspricht 240W reine Wärmeleistung, dadurch kann eine Fehlerhafte leiste mal schnell ausbrennen nach längerem Betrieb.

Aber wie schon angedeutet pauschale Antworten kann man da nicht geben, es hängt davon ab wieviele Geräte maximal verbaut werden sollen, welche Leistung sie von den Netzteilen her nehmen usw.

EDIT: Anfang
Als Empfehlung kann ich nur die leisten geben die in Systemhäusern verkauft werden, da diese auch für höhere Spannungen ausgelegt sind

Zu Telefonleitung und andere Leitungen: Ich habe diese wenn möglich ein wenig getrennt von Strom und Netzwerk in die Racks gezogen, aber das hängt von der jeweiligen Bauart und Anzahl der Leitungen ab, was da aber auch wichtig ist, selbst wenn es nur eine Leitung ist, markieren mit einem Klebeband, also zb T1 für Telefonleitung 1, SL1 für Steckdosenleiste 1 usw, das erspart später eine umständliche suche, falls man einzelne Geräte aus diversen Gründen vom Betrieb rausnehmen muss usw.

PS: Ich komm erst heute Abend wieder an Rechner, ich gehe ein wenig die Sonne geniessen ;)

EDIT: Ende

Mit freundlichen Grüßen
Andreas
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Mitglied: brammer
07.06.2008 um 14:17 Uhr
Hallo,

ich kann Raanubis im Prinzip nur beipflichten.
Normalerweise gibt es aber von jedem Schrank Hersteller auch die passende Stromverteilung, ist zwar recht teuer macht aber meistens auch Sinn.
Wie du den Strom verlegst und verteilst ist abhängig davon was für Equipment in deinem Rack verbaut ist. Insbesondere die Anbindung an die USV's ist wichtig.
ein paar Details würden das helfen sehr erleichtern.

brammer
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Mitglied: 60730
07.06.2008 um 22:00 Uhr
Moin,

wir bereits angesprochen je nach Ausstattung der Server und deren Menge gibts unterschiedliche Versionen.

Eine USV pro Rack sollte "std" sein - außer es gibr eine dezentrale, die am Notstromaggregat angesiedelt ist.

Grundsätzlich rate ich jedem, die Installation vor Ort zuerst mit dem "Hauselektriker" bzw. einem Fachbetrieb durchzusprechen.

Es geht vor allem um die Absicherung der Leitung und deren Domensionierung.

AFAIK darf kein Laie ein Massivkabel verlegen - bzw. direkt am Sicherungskasten etwas anschließen.
"So" ist es aber der sauberste Weg.

Von 3 Fach Steckdosen grundsätzlich die Finger lassen - APC Rittal usw. haben "richtige" Stromleisten die "Kaltgerät" an "Kaltgerät" - besitzen.

Haben die Server alle redundante Netzteile bietet sich sowohl eine redundate 2. USV, selbstverständlich mit eigener Absicherung an.
So daß am Ende nicht nur im Falle eines Komplettstromausfalls, sondern auch im Fall daß nur ein Stromstrang ohne Funktion ist - der Betrieb soweit gewährleiste ist, daß die Server "sauber" herunterfahren.

Gerne wird in diesem Zusamenhang auch Vergessen, evtl. vorhandene Stockwerks Switche, Router und Modems an die USV anzuschließen.

Mein Rat - sprech mit dem Fachbetrieb, der für die restliche Stromversorgung in deiner Arbeitsstelle zuständig ist.
Bitte warten ..
Mitglied: Subasta
07.06.2008 um 22:40 Uhr
Hallo zusammen

Vielen Dank für die hilfreichen Antworten.

Könnt Ihr mir das Zubehör von Rittal angeben? Wir haben nämlich die Schränke von Rittal. Leider aber ist der Support dort sehr mangelhaft und ich möchte mich entsprechend vorbereiten.

Insgesamt sind es zwei Racks mit je 42HE. Wir haben genügend Platz, da wir nur 8 Server haben. Dazu vier Switches, Backup, KVM, Router, Firewall etc. Jede Menge Patchpanels, die aber keinen Strom brauchen. Jedes Rack erhält eine USV mit je 8 Anschlüssen. Das reicht nicht ganz für jedes Gerät, aber für die wichtigsten. Oder kann man an die USV auch Steckleisten anschliessen, damit mehr Anschlüsse vorhanden sind.

Installiert wird das ganze von einem Fachbetrieb. Ich möchte mich aber vorab informieren, damit ich bescheid weiss, was sinnvoll und üblich ist.

Vom Netzwerk her haben wir UGV (Universelle Gebäude Verkabelung). Hier möchte ich eine Art Patchpanel für die ISDN, Analog und DSL-Anschlüsse haben. Von dort aus patche ich dann auf die entsprechenden Netzwerkdosen wo ich herkömmliche Analog-Telefaxgeräte anschliessen will, den DSL-Router betreibe oder ein ISDN-Telefon. Den grossen Rest dann natürlich vom Patchpanel auf die LAN-Switches.

Als 19"-Steckleisten wollte ich welche von Brennenstuhl kaufen. Diese haben einen normalen Stecker der irgendwo - am besten an einer "sauberen" primären Stromverteilung (von Rittal?) - eingesteckt wird.

Sorry, für die komplizierte Wortwahl. Ich bin leider kein Elektrofachmann.

Vielen Dank!

Schöne Grüsse
Alex
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Mitglied: Raanubis
08.06.2008 um 17:02 Uhr
Keine Steckerleisten an die USV anschliessen, das kann böse nach hinten gehen, USVs haben nur eine bestimmte Nenn-Leistung, die es nur ermöglichen soll Stromschwankungen im Netz auszugleichen und wenn ein Stromausfall herrscht ein sauberes herunterfahren zu gewährleisten.

Wenn eine USV zb eine Nennleistung von 1500VA hat und 8 geräte mit je 400Watt angeschlossen sind, haben die Server 28 min zeit zum runterfahren, im günstigsten Fall, bei einer Bandsicherung kann damit die Zeit ziemlich schnell knapp werden. Hat man nun mehr geräte angeschlossen, wird die Zeit entsprechend noch kürzer.

Also lieber in eine USV mehr investieren als später stunden oder tagelang mit der Wiederherstellung einer Datenbank oder ähnlichem.

KVM sollte dieses modell einen Stromanschluss benötigen, kann man draussen lassen, genauso wie Servermonitore. Bei Router, Switches die nach aussen sprich Internet kann man ran machen, so wie eine Firewall, wenn zb Schwankungen im Netz auftreten. Router und switches zu Arbeitsplätzen hin macht keinen Sinn, meiner Meinung nach.

zu Rittal: Es gibt glücklicherrweise Reseller und andere Distributoren die auskunftsfreundlicher sind als der Support von Rittal, einfach bei denen mal anrufen.

Primäre Stromversorgung heisst in dem Fall die Steckdose selber, also Haustechniker.
Ich denke mal die werden auch gewisse Daten benötigen, wie zb Nennleistung aller Geräte in Watt (VA).

Mit freundlichen Grüßen
raanubis
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Mitglied: 60730
09.06.2008 um 10:14 Uhr
Moin,


Tja über den "Suppenort" deines genannten Herstellers könnte ich auch so einiges schreiben.
Würde so ungefähr darauf hinaus gehen "Dank der Kunden sind wir nun Markenhersteller - und die Kunden brauchen wir jetzt nicht mehr"

Google mal nach
APC Steckdosenleiste - die passt leider (Befestigung) nicht in einen Rittal Schrank.
Also auch mal nach
Rittal Steckdosenleiste
googeln.

Beide Hersteller haben ganz gute Shopsysteme, in denen du dich anmelden mußt - von daher würden Deeplinks direkt dorthin nicht gehen. (Zumindestens APC)

Wie Raanubis auch schon bemerkt hat - keine "normalen" Steckerleisten - die genannten sind jedoch extra für den USV Betrieb gemacht - im Fall von APC haben die auch einen LAN Anschluß und können über die APC Software genauso abgefragt /gesteuert werden, wie die USV selber.

Andererseits würde ich Raanubis widersprechen, lieber pro Schrank ein Große, anstatt 2 kleine.
Natürlich gibt es Umgebungen wo zwei USV Sinn machen - entweder wegen Redundanz (dann aber 2 identische pro Schrank) oder wegen unterschiedlicher Dienste wie z.b Terminalserver in dezentralem Rechenzentrum (Switche und Modem / Router dann an eine "kleinere" USV)

Von daher: in kaum einem anderen Fall wie der "richtigen" USV Bestückung und Aufstellung gibt es DIE pauschale richtige Antwort schlechthin.

Und nochmal @ Raanubis - Bitte das Wort "Steckdose" in Verbindung mit USV...
- die werden direkt am Sicherungskasten per Massivkabel und Dollyklemmen (große Lüsterklemmen) an der USV angeschlossen.
Die "Großen" APCs haben allesamt keine Stromanschlußdose.
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Mitglied: Raanubis
09.06.2008 um 12:26 Uhr
Ich hab bisher mit den "Grossen" noch nicht gearbeitet, sry.
Mir sind nur die kleinen Varianten bekannt, mit der (sorry) "Steckdose", also im Sinne der freien Entscheidung der Wahl der Geräte wurde mir früher vom Chef unfreiwilligerweise abgenommen, auch das Gespräch mit dem Kunden, was manchmal zu ziemlich grenzwertigen Ergebnissen führte.

Ein Defizit den ich leider wahrscheinlich auch nicht in näherer Zeit beheben kann, höchstens wenn ich mich damit privat beschäftige.
Denn dort wo ich nach aller Unwahrscheinlichkeit (nicht?) anfangen kann zu arbeiten, leiste ich Telefonsupport für's Windows-AD.

So gesehen lerne ich auch jeden Tag was neues dazu ;)

Mit freundlichen Grüßen
Raanubis
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