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Suche günstige Managed Switches bzw Router für ein komplexes Netzwerk

Frage Netzwerke

Mitglied: electric

electric (Level 1) - Jetzt verbinden

18.06.2010, aktualisiert 18.10.2012, 7139 Aufrufe, 8 Kommentare

Hi.

Für ein komplexeres Netzwerk benötige ich managed switches oder Router, die RIP bzw OSPF können.
Und das möglichst out of the Box, also Aktivieren und fertig. Und nicht noch lange rumkonfigurieren müssen.

Die Dinger sollten die verschiendenen möglichen Verbindungen nicht nur für Backup nutzen, sondern auch um einen besseren Netzdurchsatz zu erreichen.
Bei Spanning werden redundante Links meines Wissens ja deaktiviert, statt diese effektiv mit zu benutzen. Ausserdem scheint Spanning Tree und Port Trunking usw nur bei direkten Switch-Switch Verbindungen ohne Wlan dazuwischen zu funktionieren.

RIP oder OSPF und echtes Routing wäre wesentlich besser geeignet.

Man beachte vor allem den Teil des Netzes, der als Ring aufgebaut wird. Und man beachte, dass auf einer Strecke noch ein zusätzlicher Link über ein 802.11g WDS Netz realisiert ist, als Backupzwecken und um die Bandbreite zu erhöhen.
Im WDS Netz hängen allerdings auch noch Clients mit drin, die auch kompletten Netzzugang haben sollen. Die 802.11g Verbindung wird sozusagen für 2 Zwecke genutzt.

Auf der Strecke die doppelt ausgeführt ist, herrscht der höchste Traffic im ganzen Netz, Eine einfache Verbindung reicht nicht.
Deswegen gibt es noch den zusätzlichen Link, der horizontal eingezeichnet ist, um einen weiteren Weg zu haben, über den Daten geroutet werden können, um die Netzbandbreite zu erhöhen.

Es handelt sich um ein Wlan Citynetz mit Anbindung Umliegender Dörfer über den Verteilknoten an einer guten Funklage.

Netztopologie: a7ab084f15e728183e052063dc4ccce2 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Am Wichtigsten sind die 3 Switches die im "ring" eingebaut sind. Die anderen die nur einfache Verbindungen haben, können ja normale billige Ethernetswitches ohne Routing sein.

Achja, die Router / Switches für das Ringnetz sollten möglichst billig sein. Also keine im oberen 3 stelligen oder sogar vierstelligen Bereich.
Es braucht kein Premiumhersteller zu sein. SoHo Produkte reichen. Hauptsache es funktioniert wie gewünscht.

Habt ihr da nen Tipp für mich?
Mitglied: aqui
18.06.2010, aktualisiert 18.10.2012
Du bist etwas naiv oder weltfremd oder kennst die Materie nicht...sorry. Aber deine Vorgaben "..OSPF und echtes Routing" und "keine im oberen 3 stelligen oder sogar vierstelligen Bereich...SoHo Produkte reichen" widersprechen sich schon in sich.

Ein Layer 3 fähiger Routing Switch der OSPF spricht ist nicht zu "SoHo" Preisen zu bekommen, das sollte dir klar sein. Wenn du also einmal bei HP Procurve ins Portfolio siehst wirst du dort problemlos was finden für den kleinen Geldbeutel das auch OSPF spricht. Ansonsten bleibt es bei OSPF bei Extreme, Cisco, Brocade, Enterasys und Co zu vermutlich nocht so kompatiblen Preisen für dich.
Die klassischen Billigheimer wie D-Link, NetGear und Co. können meist kein OSPF.
Setzt du allerdings auf das nicht ganz so skalierbare RIP statt OSPF, dann können die billigen Kollegen ober wieder in deine Gunst mitspielen denn RIP können sie alle.
Die Websites dieser o.a. Hersteller listen alles auf was es da so gibt wenn du denn auf das Schlüsselwort Layer 3 Switch achtest !

Da du nicht allzu viele Ports bedienen must in deinem o.a. Design könntest du auch alternativ mit einem kleinen sehr preiswerten 5 Port Router wie dem Mikrotik RB 750:
http://www.administrator.de/wissen/mikrotik-rb750-quick-review-124700.h ...
http://www.mikrotik-shop.de/product_info.php?info=p516_MikroTik-RB750.h ...
und ein paar kleinen unmanged Switches an den Routerports arbeiten.
Der Mikrotik spricht so gut wie alle Routing Protokolle wie RIP, OSPF und sogar BGP und wäre für dein Szenario eigentlich genau richtig sofern du eine Option ohne Layer 3 Switch ins Auge fassen willst.
Es gibt ihn auch in einer GiG Ausführung:
http://www.mikrotik-shop.de/product_info.php?info=p536_MikroTik-RouterB ...
Mikrotik is übrigens der klassische Vertreter im Bereich kleiner dörflicher WLANs, da es die Router auch gleich mit integrierter WLAN RiFu Schnittstelle und Antenne gibt !
Bitte warten ..
Mitglied: electric
18.06.2010 um 20:52 Uhr
Danke für deine Antwort.

HP Procurve kenne ich, die sind allerdings auch noch relativ teuer.
Oder können die ganz kleinen das auch?
Cisco usw ist auf jeden Fall zu teuer.

Mikrotik kenne ich, von denen haben wir auch 2 Geräte.
Ubiquiti haben wir aber sehr viel mehr im Einsatz, wegen des günstigen Preises und der eingebauten Dualpolarized Panel-Antenne. Nanostation2 und co.
Von früher haben wir auch noch Linksys WRT54G, Buffalo und Asusgeräte die großteils auch noch im Einsatz sind.
5 GHz Links Lancom und OSbridge

3 Port Router würden uns eigentlich reichen: Link A, Link B und Lokal. Mit den 5 Port Mikrotik Teilen wären wir also gut bedient. Leider kenne ich mich damit noch nicht so aus.

Was passiert eigentlich, wenn auf den Link-Verbindungen zwischen den Routern noch andere Sachen angebunden werden? Kommt das Routing dann durcheinander?
Bitte warten ..
Mitglied: dog
18.06.2010 um 21:04 Uhr
Du bist also WISP...

Wir setzen hier ausschließlich Mikrotik ein (hauptsächlich, weil es mir Batch-Aufgaben wesentlich leichter macht).

Das Ganze machen wir intern über ein vollständig geroutetes Netz (OSPF derzeit im Test), während wir an allen APs einen EoIP-Tunnel zum PPPoE-AC haben (da werde ich aber irgendwann mal auf MPLS/VPLS wechseln).
Das Konzept ist grob vergleichbar mit dem der Telekom.

Wenn sich ein WLAN-Client anbindet ist alles, was er sieht der PPPoE-AC (gut, wir benutzen auch noch IP fürs Management) - vom Backbone selbst bekommt er nichts mit.

Etwas trickreich ist bei OSPF nur der Umgang mit Transfernetzen und globalen Loopback IPs...

Was passiert eigentlich, wenn auf den Link-Verbindungen zwischen den Routern noch andere Sachen angebunden werden? Kommt das Routing dann durcheinander?

Die Frage verstehe ich nicht.
Bitte warten ..
Mitglied: electric
18.06.2010 um 22:25 Uhr

> Was passiert eigentlich, wenn auf den Link-Verbindungen zwischen den Routern noch andere Sachen angebunden werden? Kommt das
Routing dann durcheinander?


Damit meine ich folgendes: Ich habe einen Link zwischen A und B. Die Link Bridges sind auf beiden seiten jeweils an OSPF Router angeschlossen. Schalte ich auf diesen Link jetzt eine weitere Station auf, die kein ospf kann, wird das Routing dadurch durcheinander gebracht?


Bei den günstigen Preisen für die Mikrotik Geräte kann man jedenfalls viel mehr Switches an den Zugangspunkten gegen Router ersetzen.

Ursprünglich wollten wir auch Mikrotiks für die 5 GHz Links nehmen, die können meines Wissens aber kein TPC/DFS bzw 802.11h wie es in Deutschland vorgeschrieben ist.
Deswegen wird bei der umrüstung der Links auf 5 GHz jetzt OSBridge genommen, bzw auf 1 Linkstrecke die evtl mal auf BFWA umgestellt wird, Lancom.


Das Netz ist übrigens offen und unverschlüsselt, damit sich neue Leute ganz einfach selbst anschließen können. Wäre es verschlüsselt, müsste man entweder das Passwort rausgeben oder man dürfte nur vorkonfigurierte Hardware verwenden.
Die Userauthentifizierung erfolgt bei uns an einem Zugangsserver per PPTP.
Ohne PPTP über den Zugangsserver gibts kein Internet.

Allerdings gibts das Problem, dass das Netz für netzinternen direkten Datenaustausch zwischen Usern genutzt werden kann, die sich nicht angemeldet haben. Solche "Aliens" haben wir auch, die einfach nur die Infrastruktur für eigene Zwecke nutzen.
Mit einem voll gerouteten Netzwerk könnte man wohl verhindern, dass direkt von von Zugangspunkt/AP zu Zugangspunkt/AP Verbindungen hergestellt werden können.


Grüße
Bitte warten ..
Mitglied: dog
18.06.2010 um 22:33 Uhr
Schalte ich auf diesen Link jetzt eine weitere Station auf, die kein ospf kann, wird das Routing dadurch durcheinander gebracht?

Nö, aber warum sollte man das machen?

Die können meines Wissens aber kein TPC/DFS bzw 802.11h wie es in Deutschland vorgeschrieben ist.

TPC ist nicht vorgeschrieben.
Wenn ein Gerät kein TPC kann ist es lediglich von Haus aus auf 3dBi weniger zu regeln (also maximal 27dBi).

DFS kann Mikrotik:
01.
> int wir set 2 dfs-mode= 
02.
 
03.
DfsMode ::= no-radar-detect | none | radar-detect 
04.
  no-radar-detect -- AP scans channel list from "scan-list" and chooses the frequency which is with the lowest amount of other networks detected 
05.
  radar-detect -- AP scans channel list from "scan-list" and chooses the frequency which is with the lowest amount of other networks detected, if no radar is detected in this channel for 60 seconds, the AP starts to operate at this channel, if radar is detected, the AP continues searching for the next available channel which is with the lowest amount of other networks detected 
06.
  none -- Do not use DFS 
07.
 
oder man dürfte nur vorkonfigurierte Hardware verwenden.

Das ist auch immer zu empfehlen.
Du bekommt mit normalen WLAN bei der Größe immer ein Hidden-Station-Problem, weshalb wir z.B. Mikrotiks properitäres Nstreme-Polling verwenden.

Allerdings gibts das Problem, dass das Netz für netzinternen direkten Datenaustausch zwischen Usern genutzt werden kann, die sich nicht angemeldet haben.

Sowas ist mit Mikrotik mit 2 Klicks erledigt, wenn du das Setup, wie ich oben vorgeschlagen habe, verwendest.
Bitte warten ..
Mitglied: electric
18.06.2010 um 22:52 Uhr
Aha gut zu wissen, dass Mikrotik wohl doch DFS kann.
Mir wurde da was anderes gesagt und im Datenblatt wurde es auch nicht erwähnt.

TPC kann es aber nicht oder?

Noch ist die 5 GHz Hardware nicht gekauft, können also noch auf Mikrotik umschwenken statt OSbridge. Nur die eine Linkstrecke mit Lancom Hardware steht schon fest.

Mikrotik ist sehr flexibel und hat ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis, daher ist das schon interessant.

Was bei Mikrotik noch interessant wäre, ist die Möglichkeit, mehre Radiomodule zu einem Link zu bündeln. Entweder getrennte TX/RX Pfade und Vollduplex oder eben 2 normale Verbindungen bündeln

Das mit der vorkonfigurierten Hardware für die User ist halt so ne Sache, die wir nicht wollen. Wir wollen, dass sich User einfach selbst mit selbst gekaufter Hardware anschließen können. Wir wollen ausserdem, dass Laptopuser ohne Zusatzhardware Netzweiten Zugang haben.
Die Anmeldung sollen die User auch selbst durchführen können. Momentan werden die Accounts noch von den Admins von Hand angelegt.
Ausserdem soll es für nicht registrierte User begrenztern Zugang ohne PPTP über einen Proxy geben.

Das Hidden Station Problem kennen wir. Wir wollen aber keine properitären Sachen auf den Userzugängen verwenden.

Ich werde morgen auf dem Treffen jedenfalls mal Mikrotik für die Backboneebene vorschlagen.
Die Userzugänge werden wir wohl über die vorhandene WRT54G/Buffalo/Asus Hardware laufen lassen und mit Ubiquiti Hardware weitere Zugänge realisieren.
Für ganz neue Nodes könnte man auch voll auf Mikrotik gehen, dank mehrerer Radiomodule bräuchte man dann weniger Geräte.
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Mitglied: dog
18.06.2010 um 23:11 Uhr
Nur die eine Linkstrecke mit Lancom Hardware steht schon fest.

Du weißt aber, dass Lancom bis heute kein OSPF kann?
Und RIP ist bei 15 Hops zu Ende, da komme ich bei unserem Netz schon knapp dran.
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Mitglied: electric
18.06.2010 um 23:23 Uhr
Zitat von dog:
> Nur die eine Linkstrecke mit Lancom Hardware steht schon fest.

Du weißt aber, dass Lancom bis heute kein OSPF kann?
Und RIP ist bei 15 Hops zu Ende, da komme ich bei unserem Netz schon knapp dran.

Wenn die Lancom Hardware kein OSPF kann, aber die Router davor und dahinter sollte es kein Problem sein oder?
Die Strecke würde einfach als Bridge laufen.
Bitte warten ..
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