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GELÖST

Switches richtig kaskadieren und die Rendundanz

Frage Hardware Switche und Hubs

Mitglied: 43292

43292 (Level 1)

06.10.2011, aktualisiert 13:59 Uhr, 10752 Aufrufe, 11 Kommentare

Hallo miteinander,

ich beziehe mich bei dieser Frage auf den Cisco Switch SGE2000 der stackable (= kaskadierbar) ist. Dabei würde ich gerne zwei grundlegende Fragen beantwortet kriegen:

1.) Angenommen ich würde mir zwei dieser Switche kaufen und kaskadieren wollen. In Switch1 hängen die Clients dran, in Switch2 hängen die Server dran. Clientraum+Serverraum sind auf zwei Etagen. Serverraum im UG, Büroraum im EG. Über was für ein Kabel können die zwei Switche verbunden werden, und wie lang kann dieses maximal sein? Kann ich ein vorhandenes Cat.7 Netzwerkkabel zum Kaskadieren der zwei Switche verwenden, das bereits verlegt und verfügbar ist (zwischen Büro- und Serverraum) ? Der Kabelweg ist ca. 30m. Ich denke nicht, dass es funktioniert, oder? Schliesslich ist der Sinn und Zweck vom Stacken die hohe Übertragungsrate und verdammt kurze Latenzzeiten.

2.) Beide Switche sind ja am Strom angeschlossen. Nehmen wir jetzt mal an, der Switch1, an welchem die Clients hängen, fällt komplett aus. Entweder durch Totalausfall oder durch Stromausfall. Würde die Netzwerkverbindung zum Switch2 trotzdem noch bestehen oder ist die dann auch futsch weil der Switch1 ohne Funktion ist?

Hoffe ihr könnt mir bei diesen zwei grundlegenden Fragen etwas Licht ins Dunkle bringen.

Danke im Voraus.
Michael.
Mitglied: 60730
06.10.2011 um 14:08 Uhr
Moinsen,


Über was für ein Kabel können die zwei Switche verbunden werden, und wie lang kann dieses maximal sein?

Nunja - stellen wir uns vor der Server hat 1 Gb und alle Clients auch - klemmst du beide (über die Switche) nur mit einem einzelnen 1 GB Anschluß an, dann müssen sich alle Clients zusammen diesen Anschluß teilen.

Du kannst also eine dickere Leitung (mehrere bündeln), mußt aber nicht.
Ich denke nicht, dass es funktioniert, oder?
Doch, aber wenn das ein verlegekabel ist, dann muß da auf jeder seite ein Patchfeld zwischen Kabel und Switch.
Nehmen wir jetzt mal an, der Switch1, an welchem die Clients hängen, fällt komplett aus
Dann mach ich es kurz, alles was an Switch2 hängt funktioniert, der Rest nicht.

Aber eigentlich ist der Lichtbringer zu dem Thema "unser" Aqui für solche Taschenlampenspielertricks kann ich aber auch herhalten.

Gruß
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Mitglied: dave114
06.10.2011 um 14:09 Uhr
morgen,

zu 1tens kann ich dir nichts sagen.

Zitat von 43292:
2.) Beide Switche sind ja am Strom angeschlossen. Nehmen wir jetzt mal an, der Switch1, an welchem die Clients hängen,
fällt komplett aus. Entweder durch Totalausfall oder durch Stromausfall. Würde die Netzwerkverbindung zum Switch2
trotzdem noch bestehen oder ist die dann auch futsch weil der Switch1 ohne Funktion ist?

Und auch nur auf diese Idee zu kommen zeugt von sehr großer Kreativität oder absolut keinem Plan.

Mit freundlichen Grüßen
David
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Mitglied: 102735
06.10.2011 um 14:12 Uhr
Servus SloopGER

1.) Ja, das Cat 7 Kabel kann ganz normal verwendet werden. cat 5 Kabel hätten unter "Idealbedingungen" ungefähr 50 Meter Reichweite, Cat 7 ungefähr 100m. Zur Sicherheit würde ich bei der Länge aber immer kürzer treten.

2.) Wenn der 1 Switch ohne Strom oder kaputt ist, dann läuft nichts mehr darüber.Die Clients kommen nicht an andere Clients und an die Server , und man kann auch in keinster Weise mehr auf den Switch zugreifen. Die Server können aber nochgegenseitig auf sich zugreifen, weil Switch 2 noch läuft


Bsp: Wenn die Clients gerade Daten vom Server ziehen, und Switch 1 fällt aus (z.B. Wackelkontakt der Stromversorgung), dann bricht auch die Übertragung ab. Sobal er wieder läuft, kann auch wieder Netzwerkverkehr zwischen Switch 1 und 2 stattfinden.
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Mitglied: Dirmhirn
06.10.2011 um 14:49 Uhr
Hi!

stackable
das läuft doch nicht übers LAN oder?
Da gibts eigene Kabel und die sind eher in Rack-Länge afaik. Da sind die Switches dann "wie ein Gerät". Über diese Kabel laufen dann die vollen 40Gbit oder was auch immer die switches schaffen.

mitm LAN kannst die beiden Switches schon verbinden - du kannst einen Trunk einrichten und zb 4 x 1Gbit zu einem 4 Gbit Link zusammen hängen.

oder geht das auch schon übers LAN?!

sg Dirm
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Mitglied: brammer
06.10.2011 um 15:20 Uhr
Hallo,

? Der Kabelweg ist ca. 30m. Ich denke nicht, dass es funktioniert, oder? Schliesslich ist der Sinn und
Zweck vom Stacken die hohe Übertragungsrate und verdammt kurze Latenzzeiten.

Nein!
Der Zweck eines Stacks ist die einfachere Managebarkeit.
Du kannst in einem Stack alle Switche über eine Management Oberfläche oder eine Console Session managen.
Performance mässig bring Stacking nichts, dazu müsste das Stacking Kabel in der Lage sein die Gesamte Backplane Kapazität (48 Gbps)
zu übertragen.
Um die Performance zwischen beiden zu nutzen müssten du die beiden Switche mit einem Trunk verbinden.

2.) Beide Switche sind ja am Strom angeschlossen. Nehmen wir jetzt mal an, der Switch1, an welchem die Clients hängen,
fällt komplett aus. Entweder durch Totalausfall oder durch Stromausfall. Würde die Netzwerkverbindung zum Switch2
trotzdem noch bestehen oder ist die dann auch futsch weil der Switch1 ohne Funktion ist?


Wenn Switch 2 weiterhin Strom hat wird er auch weiterhin funktionieren.
Allerdings kann er keinen Kontakt mehr zu Switch 1 haben, den der ist ja aus.

Hoffe ihr könnt mir bei diesen zwei grundlegenden Fragen etwas Licht ins Dunkle bringen.


Wird es heller?

brammer
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Mitglied: 43292
06.10.2011 um 15:25 Uhr
@Dirmhirn + Timobeil: So ähnlich dachte ich es mir ja auch. Ich vermute wohl auch, dass das Stacking-Cable ein spezielles ist, kurz, und deswegen damit über hohe Geschwindigkeit das Stacking stattfindet. Würde ich also über ein Netzwerkkabel gehen, dann wäre das ähnlich wie über den bekannten Uplink-Ports.

@dave114: um auch nur annähernd ernsthaft auf dein Kommentar einzugehen, fehlt mir jegliche Motivation.

Ok, habe verstanden. Also bringt mir ein Kaskadieren eigentlich absolut keine Rendundanz wenn einer der zwei kaskadierten Switche ausfällt. Rendundanz in dem Sinne, dass alle angeschlossenen Hosts an Switch1+2 trotzdem untereinander kommunizieren können. Somit stellt sich jetzt für mich die Frage: wozu also stacken? Rendundanz bietet es nicht. Verwaltungstechnisch bringt es was, da die kaskadierten Switches wie eine logische Einheit gesehen werden und auch über eine IP komplett verwaltet werden könnten. Hmmm...

Würde ich LinkAggregation mit LACP zwischen den zwei Switchen verwenden, so habe ich nur eine Verbindungsweg-Rendundanz. Das bedeutet, fällt ein Kabelweg aus, so geht der Verkehr zwischen Switch1+2 trotzdem reibungslos weiter.

Ich würde jedoch gerne eine Rendundanz für einen Totalausfall eines Switches haben wollen. Wir wird so etwas denn aufgebaut? Also fällt der Clientswitch1 aus, so sollen die Clients trotzdem noch irgendwie an die Server kommen. Und umgekehrt genauso. Fällt der Serverswitch aus, so sollen die Clients über einen anderen Weg trotzdem auf die Server zugreifen können. Erreicht man mein Vorhaben mit Spanning Tree Protocol? Was für Anforderungen stellen sich denn da? Was für Hardware wird für mein Vorhaben benötigt?

Danke und Grüße,
Michael.
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Mitglied: 43292
06.10.2011 um 15:28 Uhr
Hi Brammer,

wir haben wohl zeitgleich geschrieben.Siehe mein Posting eins über dir. Kannst du mir vielleicht erklären, wie ich die gewünschte Totalausfallrendundanz erzielen könnte? Was wird dafür benötigt? LACP zwischen den zwei Switchen mit 4 Links werde ich sowieso verwenden. Das bringt mir aber eine höhere Bandbreite und Linkausfallrendundanz. Das ist ja aber nicht das was ich suche Danke vorab und viele Grüsse...Michael.
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Mitglied: Dirmhirn
06.10.2011 um 15:37 Uhr
Hi!

also einen Link für die Clients gegen Ausfall absichern ist schwer - da müsstest du zwei switches nehmen und jeden Client mit beiden Switches verbinden (d.h. 2 Kabel pro Client). Diese beiden switches musst du dann über einen trunk mit den ebenfalls redundatnen Server switches verbinden.

als Billig-Lösung kannst ein WLAN einrichten - wenns LAN ausfällt, nutzen die Clients das WLAN.
halb billig: 3. switch kaufen und wenn einer ausfällt, einfach umstecken...

gegen Stromausfall solltest du ja eh eine UPS haben. wenn das dann auch noch nicht sicher genug ist... WAS? macht ihr und WIESO? bist du fürs Netzwerk zuständig...

Performance mässig bring Stacking nichts, dazu müsste das Stacking Kabel in der Lage sein die Gesamte Backplane Kapazität (48 Gbps) zu übertragen.
bist du dir da sicher?
wir haben einen AT-8000GS/48 und da gehen 20Gbit durchs HDMI-Stacking Kabel (lt. Spezifikation...)

sg Dirm
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Mitglied: 43292
06.10.2011 um 15:50 Uhr
die Billig-Lösung übers WLAN? Ja wenn aber ein Switch ausfällt, bringt ja auch mein WLAN-AP nix, der am Switch hängt oder meinst du dass es exakt 1 WLAN AP geben soll, an welchem sich dann die Clients und Server einwählen sollen? Wäre ja zu aufwendig, zumal kein WLAN hier verwendet wird, und meine Clients und Server nicht mit WLAN ausgestattet sind.

die halb-Billige Alternative habe ich bisher im Einsatz, hehe. Fällt ein Switch aus, tausche ich den einfach aus (obwohl es nicht das exakte Modell ist, aber wenigstens dieselbe Anzahl an Ports bietet). Momentan ja auch die einfachste und günstigste Lösung für mich.
UPS habe ich genug, sowohl für die Server, als auch für die Clients und Switches. Das ist nicht das Problem.

Also ist so eine Totalausfall-Rendundanz gar nicht so einfach zu bewerkstelligen, ohne dass ich alle Hardwarekomponenten doppelt haben muss....hmmm...vielleicht bleibe ich einfach bei meinem jetzigen Modell mit dem Ersatz-Switch im Schrank
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Mitglied: aqui
08.10.2011 um 11:59 Uhr
Die Frage ist ob die SGE2000 ein dediziertes Stack Kabel benutzen oder das Stacking über eine simple Standard GiG Verbindung machen.
Dedizierte, mehrpolige Stacking Anschlüsse haben immer eine sehr begrenzte Länge, meist unter 10 Metern, da hier quasi die "Backplane" verlängert wird.
Bei Standard GiG Links hast du natürlich deine 100 Meter oder bei Glasfaser entsprechend bis 40 km Länge beim Stacking !
Die Server schliesst du dann immer "Dual homed" als Trunk (aggregated Link mit LACP) an. Kaskadiertes Switches stellen sich Endgeräten gegenüber als ein logischer Switch dar, also quasi als "Chassis Switch" !
So hast du eine Performancesteigerung (doppelte Link Kapazität) und gleichzeitg auch noch eine Ausfallsicherheit sowohl auf Link als auch auf Switchbasis.
Zu 2: Wenn die Server dual homed angebunden sind als Trunk rennt alles problemlos weiter. Das ist ja genau der tiefere Sinn das so wie oben beschrieben anzuschliessen um sowohl eine Link- als auch eine Switchredundanz zu haben bei gleichzeitiger doppelter Linkperformance.
Von den beiden Rack Switches gehst du dann wieder mit einem Trunk (Je ein (oder mehr) Port im einen und anderen Rack Switch) redundant auf den Core Switch. Fertisch....
Das wäre die optimalste Lösung für ein Server Rack.
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Mitglied: 43292
18.10.2011 um 23:56 Uhr
Vielen herzlichen Dank. Ich markiere diesen Thread als gelöst.
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