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Tätigkeiten eines Admin

Frage Off Topic

Mitglied: Pitbrahal

Pitbrahal (Level 1) - Jetzt verbinden

21.01.2010 um 20:12 Uhr, 8134 Aufrufe, 16 Kommentare

Wieviel hat ein Admin zu tun?

Hallo,
ich benötige Euren Rat, es geht um meinen Tätigkeitsbereich.
Ich bin als Admin für 7 Server und ca. 100 Clients zuständig.
Dazu kommen einige Programme wie z.B das Dokumentenmanagementsystem mit
Wartung Erweiterungen usw.
Ich bin auch für die Mailgeschichte vom Provider bis zum Client zuständig.
Hinzu kommt unser Internetauftritt incl. Vertreterportal, in Zukunft ein Shop
und ein Lieferantenportal.
Nebenbei noch Softwareentwicklung mit einigen Berechnungsprogrammen für
die Konstruktionsabteilung, Programme zur Werkzeugverwaltung, Messmittelverwaltung
und noch einige kleinere Programme.
plus Backup, Virenschutz, WSUS (gehört zur Admintätigkeit?) und was so anliegt.

Nun zu meiner Frage an Euch.
Ich bin ehrlich gesagt am Ende mit meiner Kraft und krieg eigentlich nichts mehr richtig hin
Alle Aufgaben gehen nur noch gerade so, und deshalb möchte ich was ändern.

Aber, stelle ich mich nur an?
Ist das die normale Tätigkeit eines Admin?
Wie seht ihr das so?

vielen Dank für eure Meinungen
Gruß Pit
Mitglied: Arch-Stanton
21.01.2010 um 20:17 Uhr
Such Dir einen neuen Job, der nix mit Computern zu tun hat.

Gruß, Arch Stanton
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Mitglied: dog
21.01.2010 um 20:19 Uhr
Ist das die normale Tätigkeit eines Admin?

Also was ich mache:
  • Webadministration & -entwicklung
  • Serveradministration (AD, WSUS, AV, Backup)
  • Wiki-Verwaltung
  • Client-Administration (Einrichtung etc.)
  • Netzwerkadministration

Was ich nicht mache (aber zum IT-Bereich gehört):
  • Webartikel schreiben
  • Röhrenmonitore tragen

Bei 100 Clients würde ich das als normal betrachten (je nachdem wo bei dem Unternehmen der Fokus liegt) und ich für meinen Teil sehe da auch keine Überlastung
Natürlich solltet ihr schon 2 Admins haben, die sich a) die Aufgabe teilen und b) für Krankheit/Unfälle des Anderen vorsorgen

Grüße

Max
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Mitglied: brammer
21.01.2010 um 20:24 Uhr
Hallo,

bis zu einer gewissen Größe sind das eigentlich "normale" Admin Tätigkeit.
Ab einem Gewissen Umfang solltest du aber versuchen, Tätgikeitsbereiche abzugeben oder auszulagern.
Für mich wäre das anerster Stelle die Softwarentwicklung und zweitens die Webseite die ich abgeben würden wollen.
Das ist allerdings ein rein persönliche Entscheidung, wenn dir die Webseite und dieSoftwareentwicklugn spass macht solltest du versuchen andere Aufgaben loszuwerden.
Wobei natürlich am wichtigsten wäre, wieviel zeit du pro Tag mit welcher Aufgabe verbringst und wieviel Zeit du eigentlich haben müsstest.

brammer
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Mitglied: Pitbrahal
21.01.2010 um 20:28 Uhr
Hallo, und danke schonmal für die schnellen Antworten.
Ich habe vieleicht vergessen zu schreiben das ich alleine dafür zuständig bin.
Kein zweiter Admin mit dem ich es teilen kann.

Zur Zeit für jede Tätigkeit:
Es kommen halt ständig irgendwelche Anforderungen sodass ich immer nur
mal hier dran mal da dran arbeite, mal nur eine viertel Stunde mal eine halbe Tag.
Und das ist eindeutig das Schlimmste

Pit
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Mitglied: n.o.b.o.d.y
21.01.2010 um 20:32 Uhr
Hallo,

also ich sehe da auch nchts, was nicht zu den Aufgaben eines Adnmins gehören kann. Weil du den WSUS ansprichst, werd soll das denn sonst machen, wenn nicht der Admin?
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Mitglied: maretz
21.01.2010 um 20:33 Uhr
Moin,

also je nachdem was für eine Firma du betreust ist das schon die normale Admin-Tätigkeit. Allerdings kommt es dann auf den Umfang der Aufgaben an - ich würde da auf ne zweite Person bestehen. Denn allein die Programmierung erfordert das man auch mal Ruhe hat - und nicht ständig das Telefon klingelt (du hast da oben auch praktisch genau meine Jobbeschreibung aufgeschrieben daher glaub ich mal zu ahnen wie das bei dir aussieht). Grad wenn man mal was komplexeres Programmieren muss dann ist das zwingend erforderlich. Ebenfalls brauchst auch du mal Urlaub.

Ich würde hier ne ganz klare Stelle beziehen: Entweder holt die Firma ne zweite Person die mich entlastet - oder die holen sich besser ne zweite Person die ich noch eben einarbeiten kann bevor ich weg bin. Aber auf Dauer geht sowas nicht allein - oder du gibst alles mögliche aus der Hand und bist am Ende nur noch ne Telefonzentrale. DAS wäre aber nicht das was ich mir als Job vorstelle...
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Mitglied: dog
21.01.2010 um 20:40 Uhr
Ich persönlich würde hier ganz einfach Tarpitting machen.
Wer sagt denn, dass ich es jedem Recht machen muss?

Ich setzte Priorität und mir dafür einen Zeitrahmen, dafür fällt dann eben was anderes runter und da würde ich auch ganz klar sagen: Das ist zeitlich nicht drinne.

Bei Endusern wäre ich dann erstmal so fies für jedes Problem ein Ticket zu machen mit dem Kommentar "werde ich mich später drum kümmern" - aber niemals direkt hinrennen, dass sieht ja so aus als hätte man Freizeit

Grüße

Max
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Mitglied: wiesi200
21.01.2010 um 21:43 Uhr
Ja und, so schlimm ist das jetzt auch nicht.

Bei uns sind's ca.15 Server. 120 Clients
Ich mach zur Zeit alleine:
Betreuung von 3 verschiedenen WAWI
für eines Programmier ich auch noch.
Dann noch
Buchhaltungssystem
Dokumentenmanagement
CAD Software
CAM Software, nebenbei erstelle ich noch als Urlaubsvertretung Maschinenprogramme für eine Laserschneidanlage
Backup
Virenschutz
Sharepoint
Telefonanlage
Exchange
Blackberry

Dazu führe ich noch nebenbei grad gleichzeitig
einen Webshop
ein neue WAWI mit samt neuer Buchhaltung und Produktionsfeinplaungssystem ein

Dann hätte ich noch so nebenbei eine Außenstelle in den USA die dort keinen Admin hat.

Bis vor einem Jahr hab ich noch manchmal selbst konstruiert im Maschinenbau. Das hab ich aber dann wirklich aus Zeitmangel abgegeben
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Mitglied: datasearch
21.01.2010 um 23:28 Uhr
Richtig Max. Wie viele Server man nun mit wie vielen Usern hat ist eigentlich unwichtig. Es kommt auf die Organisation der anstehenden Aufgaben an. Verbrauchsgegenstände wie Tastaturen, Mäuse, Toner usw. kannst du innerhalb der Firma an eine Person delegieren. Wer mach die Büromittelbeschaffung? Hier würde so etwas gut passen.

Unterbrechungen durch ANpassungen an der Website und dem Shop kannst du ganz klar verhindern, indem du feste Tage definierst an welchen du genau diese Arbeiten einpflegst. Beispielweise alle 14 Tage Mittwochs. Die Pflege des Content selbst ist normal nicht deine Aufgabe, du sollst das System ja schließlich Administrieren und Weiterentwickeln. Wenn du das machen musst, delegiere es an eine andere Person.

Updates, Patchfreigabe und testen neuer Software ... 1 Tag pro Woche sollte ausreichen. 3 Stunden WSUS und Update-Tests, 4 Stunden testen weiterer Updates und 1 Stunde für Auswertung der Logs. M$ hat 1x pro Monat Patchday, also opferst du 1 Tag alle 2 Wochen.

Probleme mir Userproblemen? Okey, das ist sehr zeitraubend, aber du brauchst Zeiten ohne unterbrechungen. Definiere dir Pufferzeiten, also pro Tag 1 Stunde reservieren. Meinetwegen Nachmittags von 14:00Uhr bis 15:00Uhr. Alle Userprobleme arbeitest du Täglich in diesem Zeitraum ab.

Chef-Faktor? Auch kein Problem. Kommt dein Chef und verlangt ganz kurzfristig etwas ganz wichtiges, erledigst du diese Aufgabe, ziehst diese Zeit aber von der Problemlösungszeit ab.

Zu viele Probleme? Okey, alles erfassen. Und ist es noch so klein. Unterbrechungen sind das schlimmste, Erarbeite Prioritäten. Mehr als 3 machen keinen Sinn. Beispielweise:
1) Kritisch, mehrere MA können nicht Arbeiten und die Existenz der Firma ist gefährdet (z.B. Serverproblem)
2) Wichtig, Arbeitsfluss ist gefärdet, ausfallkosten entstehen (z.B. PC eines Benutzers ausgefallen)
3) Normal, Feature-Wunsch eines oder mehrerer Benutzer. (Neue Funktion im Webshop)

3-2 können geplant werden, wobei 3 keine bestehenden regulären aufgaben beeinflussen dürfen. 2er dürfen zwischen anderen Terminen erledigt werden. Keine direkte Unterbrechung. Machst du gerade Mittag oder fällt der PC abends um 22:30 Uhr aus kann dem User auch niemand helfen.
1er müssen sofort und schnellstmöglich erledigt werden. Hier muss auch eine Notfall-Nummer bekannt sein.

Du solltest dir auch alle 3 Monate einen Tag zeit nehmen und alle vergangenen Probleme und die Art, wie du sie gelöst hast nocmals anschauen. Treten beispielweise häufig Rechnerausfälle auf, kaufe alle zukünftigen Geräte mit 3 oder mehr Jahren vor Ort service. Dann besteht deine Aufgabe nur noch in der Diagnose ob ein HW-Problem vorliegt und in der Beauftragung des Hersteller-Supports. Systemhäuser bieten so etwas ebenfalls an. Ein Problem weniger.

Das klassische Telefon-dauer-belegt-problem ... auch wenn deine User anfangs etwas komisch reagieren, aber alle Prio 2 und 3 Probleme sowie Feature-Wünsche dürfen ausschließlich per Mail gestellt werden. Definiere zudem feste Zeiten für eine Hotline außerhalb deiner Zeit für Problemlösung. Beispielweise Telefon-Hotline von 08:30 Uhr - 11:30 Uhr, von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

Du erledigst von 07:30 Uhr bis 08:30 Uhr alle dinge des Vortages, zwischen 11:30 UIhr und 12:30 Uhr alle Standard-Aufgaben und von 16:00 Uhr bis 17:00Uhr feste Wartungsaufgaben.

Ich hatte früher auch 20 Server an 5 Standorten und 150 User allein zu stemmen. Ist alles möglich, mit der richtigen Organisation. Vorgänge dauern dann eben entsprechend lange da du nur wenig Zeit "übrig" hast. Fällst du mal aus oder hast Urlaub ist sowieso feierabend.

Mittlerweile sind wir hier zu zweit, getrennt in 2 Bereiche "Infrastruktur und Server" sowie "Usersupport". Linux, BSD, Win2k bis 2k8, Router, Switche, Firewalls, Mietserver, Vertragsverwaltung, Telko machen genau so viel Arbeit wie der Userhelpdesk, Schulung der MA, Software und Platformtests, CAD-Administration, SW-Beschaffung usw.
Ich will damit nur sagen, wenn du einen 2. MA bekommst, die Aufgaben verlagern sich nur und es werden, aufgrund der größeren Zeitreserven weitere Arbeiten auf dich zukommen.

Als ich damals in genau deiner Situation war, habe ich trotz anfänglicher Skepsis auf Bücher und bessere Organisationsmethoden gesetzt. Geholfen haben mir besonders die Bücher "Zeitmanagement für Systemadministratoren", "IT-Projektmanagement" und einige ITIL-Prozesse. Dazu diverse Hilfsmittel und Konzepte, beispielweise Ticket-Basierende Vorgangsabwicklung, definierte Prozesse für wiederkehrende Aufgaben und Transparenz durch gute Dokumentation (Wiki, Datenbanken usw.).

Nachdem ich das erste mal länger Krank und unerreichbar war, wurde eine 2. Perosn eingestellt. Dank all dieser Dinge hatten wir vergangenes Jahr eine Verfügbarkeit der Server von 99.4% (inkl. Downtime für geplante Wartungen) und eine durchschnittliche Lösungszeit für Tickets von 4 Stunden. Das ganze in einer Umgebung mit 200 Benutzern und ca. 30 Servern.
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Mitglied: DerWoWusste
22.01.2010 um 01:12 Uhr
Hi.
Ich möchte nicht versuchen, Deine Arbeit mit meinen Vorstellungen von normal oder machbar zu messen, dazu fehlt mir der Einblick bei Dir.
100 Clients + 7 Server kann, wenn die Clients inhomogen und die Nutzer anspruchsvoll sind, für einen allein sehr hart sein, während in homogenen Umgebungen mancher sagen würde "das mach ich locker". Entscheidend ist doch: was traust Du Dir zu, fühlst Du Dich wohl und hast Du Alternativen bzw. Veränderungsmöglichkeiten?

Im Moment fühlst Du Dich unwohl - gut verständlich, wenn Du den Eindruck hast, dass Du nichts mehr richtig hinbekommst und das auf die Dauer nach Burnout riecht. So wird es wohl nicht mehr lange gut gehen.

Mögliche Besserungen könnten sein
-Priorisierung und Zeitmanagement bewusst praktizieren (ggf. erstmal lernen - dafür gibt's auch Kurse)
-ein Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen - wenn Du ihn nicht gerade als verständnislosen Menschen einstufst, ist das wohl erste Pflicht.
-daraus könnte sich Umverteilung der Aufgaben oder personelle Verstärkung ergeben. Oder aber Vergabe nach außen - warum auch nicht?
-die Brocken hinwerfen und sofort damit anfangen, sich parallel zur Arbeit woanders zu bewerben, wo die Arbeitslast etwas abschätzbarer erscheint - auch ein Ausweg.

Die quälende Komponente musst Du rasch angehen, wie auch immer. Mit den Nerven am Ende ist schon schlecht, mit der Kraft am Ende zu sein (wenn Du es ernst meinst), ist bedrohlich.

Viel Glück dabei!
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Mitglied: Pitbrahal
22.01.2010 um 07:39 Uhr
Vielen, Vielen Dank Euch Allen,

Das schlimmste sind tatsächlich die ständigen Unterbrechungen, da kann ich einfach keine anspruchsvolle Tätigkeit richtig machen.
Ich versuche halt alles gleichzeitig zu machen und jeder Anforderung sofort nachzukommen.

Dank Eurer Anregungen werde ich mich mal Tickets und Zeitmanagent befassen.
Eigentlich macht die Arbeit, und auch die Abwechslung, Spaß
Vor allem wenn ich dann mal wieder was geschaft kriege und nicht nur zu allem "ja, mache ich sofort" sage
und sich die Zettel und Ausdrucke hier stapeln.

Danke nochmal und Gruß Pit
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Mitglied: utiuti
22.01.2010 um 08:18 Uhr
Mahlzeit,

ich kann das in etwa nachempfinden was du gerade durchmachst.
Denke mal es geht vielen Administratoren Kollegen ähnlich.

Ganz wichtig:
Setze Prioritäten und springe nicht immer zwischen den Aufgaben hin und her.
Ich musste auch erst lernen NEIN zu sagen.
Das ganze musst du dann mit deinem Chef absprechen ! Ganz wichtig !
Schildere Ihm die Lage und mache klar das du Notfalls auch Arbeit liegen lassen musst.
Es ist sein Job sich um Lösungen zu kümmern falls nötig.

Ich kann uneingeschränkt das Buch "Zeitmanagement für Systemadministratoren" empfehlen.
Lies das bitte.
ISBN-13: 978-3897214651

Ansonsten Kopf hoch.
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Mitglied: kristov
22.01.2010 um 09:02 Uhr
Hallo,

im Ernst, ich hab's so gelöst, daß ich den Job gewechselt habe. Fühle mich jetzt rundum wohler, vor allem sind die "Schuldgefühle" weg. Das Gefährliche ist ja, daß man "die Schuld" bei sich selber sucht und sich immer mehr unter Druck setzt. Daß kann ganz bös in's Auge gehen!

Ich denke, man sollte den Vorgesetzten in die Verantwortung ziehen. Einfach mal mit ihm besprechen, was so anliegt und von Kollegen gewünscht wird (in Deinem Fall zB Wartung der Homepage, Softwareentwicklung, Dokumentenmanagement etc). Der Vorgesetzte soll dann die Prioritäten setzen. Das ist die Aufgabe einer Führungskraft. Er soll entscheiden, wann was zu machen ist. Dadurch liegt der "Schwarze Peter" nicht mehr bei Dir, sondern bei Deinem Vorgesetzten. Wenn sich jemand bei der Umsetzung seiner Wünsche vernachlässigt fühlt, schick ihn zu Deinem Vorgesetzten. Entweder der Vorgesetzte steht zu seinen Entscheidungen und nimmt das auf seine Kappe, oder er merkt sehr schnell, daß eine weitere Kraft notwendig ist, um Dich zu entlasten.
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Mitglied: DrAlcome
22.01.2010 um 09:22 Uhr
Ahoi!

Was die Tätigkeitsfelder angeht, das passt schon. Kommt halt drauf an wie viel Arbeit überall drin steckt.
Wir betreuen hier mittlerweile auch über 10 Server und über 100 Clients - hinz kommen Telefonanlage, Überwachungskameras, IT-Orga und Kundentermine.

Ich war mal in der gleichen Situation wie du, irgendwann bin ich aber mal zu meinem Chef gegangen und hab ihm gesagt was hier abgeht (irgendwann nervts auch wenn man "Urlaub" hat und ständig das Handy klingelt). Seitdem sind wir hier zu zweit (ca. 3 Monate später wurde einer eingestellt).

Wenn du selbst schon merkst dass du die Arbeit nicht mehr (in einem vertretbaren Zeitraum) gestemmt bekommst, dann solltest du das unbedingt deinem Chef mitteilen. Ausserdem wirst auch du mal krank oder vielleicht will deine Frau/Freundin ja auch mal mit dir in Urlaub fliegen - da gibt's kein Handy!
Spätestens wenn dann ein Server ausfällt rächt sich die Einstellungspolitik jeder Firma.
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Mitglied: teaCHer
22.01.2010 um 10:21 Uhr
Hi,

ich sehe es ebenfalls so, dass man zumindest in Spitzenzeiten Unterstützung braucht. Sicher ist es schwierig zu vermitteln warum eine neue Arbeitskraft eingestellt werden soll, wenn doch alles auch so funktioniert. Deshalb gibt es auch die Möglichkeit gewisse Aufgaben auszulagern. Das Systemhaus Deiner Wahl bietet Dir sicher etwas entsprechendes an. Es besteht auch oft zum Beispiel im Bereich ERP die Möglichkeit Wartungsverträge mit Herstellern einer Software abzuschließen, die auch User Support enthalten.

Sowas ist sicher am Anfang eine Möglichkeit sowohl Dich zu entlasten als auch den Geldbeutel des Unternehmens ein Bisschen zu schonen.

Auf längere Sicht halte ich es für sinnvoll eine zweite Kraft einzustellen.

Denk auch an Deine Überstunden und Urlaub sollte Urlaub sein!

Gruß teaCHer
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Mitglied: crashzero2000
08.02.2010 um 09:55 Uhr
Moinsen,

hört sich ganz normal an.
Allerdings alleine ist das Mist.
Da kann man schnell mal was "übersehen".Achja, und mit der Schnelligkeit wars das dann auch.
Ev. mußt du mehr Routine bekommen und dir Prioritäten setzen ...
Schreie nach einem 2 Mann.
Unsere Tätigen sind noch beiweitem größer, sind aber auch zu 2.

Du mußt dir ein dickeres Fell anlegen und nicht immer gleich bei allem zusagen.

Standartaussage : Ich prüfe das, ich melde mich dann [Dann Zettel schreiben <grins> Neeeee, Ins System eintragen [z.B. Aufgaben im Outlook] und eine Priorität setzen.
Ich denke, einiges kann man den Usern schon selbst zutrauen wie z.B.
- Toner wechseln
- Office fehlerfrei benutzen [Bist ja kein Office-Ausbilder]
- Wenn du Veränderungen an der Workstation durch User erkennst, laß ihn das vorerst selbst wieder grade bügeln [Lerneffekt]
- Wenn du zu oft Backups zurückschreiben mußt, erkläre den Usern die Ernsthaftigkeit Ihres Handelns [Lerneffekt]
- Was hast du mit dem Shop zu tun, erfaßt bzw. bearbeitest du Aufträge ? Hoffentlich nicht, auch eine Artikelpflege kann und sollte durch einen User geschehen, du gibst mit dem Betrieb des Shops nur das Werkzeug
[Genauso mit dem Internetauftritt [Bist du Marketing ?], Vertreterportal [Bist du Vertreter ? Inhalte pflegen kann der "Chef" der Außendienstler], usw.

Du mußt lernen die Aufgaben zu trennen, deine Aufgabe als herkömmlicher Admin ist lediglich das passende Werkzeug fehlerfrei zu liefern und darauf zu achten das es funktioniert, mehr nicht. [Hardware,Software usw.]

Alles andere , denke ich, gehört sehr wohl zu den Aufgaben eines Admins [und da fehlen aber noch ne Menge ?]
Dort wird auf den Admin-Konsolen gearbeitet und das solltest du NICHT aus der Hand geben.

Gruß
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