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GELÖST

Tätigkeiten eines System-Administrators

Frage Off Topic

Mitglied: imebro

imebro (Level 2) - Jetzt verbinden

08.07.2011, aktualisiert 13:19 Uhr, 7713 Aufrufe, 21 Kommentare

Hallo,

heute habe ich mal eine eher ungewöhnliche Frage an Euch. Deshalb auch im Bereich "Off Topic".

Seit mehreren Jahren betreue ich unser Netzwerk.
Bei unseren Daten handelt es sich um SEHR SENSIBLE Daten, da es um Daten von Erkrankten geht!!
Unser Netzwerk besteht auch rund 20 Arbeitsstationen und 3 Servern (Datei- /Exchangeserver und Telefonserver).

Für den kompletten Administrationsbereich wurden 30 Wochenstunden angesetzt (75%)

Zum weiteren Aufgabenbereich gehört die:
Pflege der Webseiten,
Verwaltung von Büromaterial (EDV),
Erstellung von Newslettern
Erstellung von Statistiken,
Mitarbeitersupport
Pflege von Foto- /Videoarchiven
Reparatur von PCs
Wartung + Versorgung der Drucker, Kopierer, Faxgeräte
Sonstiges, wie Filme schneiden, CDs/DVDs kopieren, Bilder bearbeiten etc.

Hierfür wurden 10 Wochenstunden angesetzt (25%).

Nun "brennt" es in einer anderen Abteilung, die nichts mit EDV zu tun hat.
Daher hat unsere Geschäftsleitung nun einfach - ohne meinen Arbeitsbereich auch nur annähernd beurteilen zu können - aus den oben angesetzten 75% = 50% gemacht und behauptet nun, ich könne daher ja nun 25% meiner Arbeitskraft noch in dieser Abteilung einsetzen.

Ich weiß -> klingt verrückt -> ist aber die Realität!!!

Mich würde nun interessieren, wie Ihr die Administration eines Netzwerkes in der genannten Größe einschätzen würdet?
Oder... wie ist das bei Euch?

Als Admin ist man ja immer nur dann sichtbar, wenn etwas NICHT funktioniert... Ansonsten sieht man uns ja eher selten.
Daher entsteht erfahrungsgemäß schnell der Eindruck, man habe nicht genug zu tun, was hier offensichtlich auch gedacht wird.

Ich finde es recht unverschämt und m.E. reichen 50% (also 20 Wochenstunden) niemals aus, um eine wirklich umfassende und gute Betreuung eines Netzwerkes dieser Größenordnung sicherstellen zu können.

Wie seht Ihr das?

Danke und Gruss,
imebro
Mitglied: HubertN
08.07.2011 um 13:22 Uhr
Ob das unverschämt ist, lasse ich mal dahingestellt.

Dei Frage ist doch auch: Soll das ein Dauerzustand sein oder ist ds so, weil es eben mal gerade jetzt ein wenig eng ist ?

In fast jedem Arbeitsvertrag steht ein Klausel drin, die es dem Arbeitgeber ermöglicht sein Personal anderweitig einzusetzen, wenns mal gerade eng ist.

Gruß
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Mitglied: Cometcola
08.07.2011 um 13:33 Uhr
Moin,

also wie kamst du den sonst immer mit deinem Zeitbudget zurecht? Ich vermute du bist der Einzige EDV-Verantwortliche ? Je nach Arbeitslage denke ich mal machbar, aber Normalzustand sollte das nicht sein. Man muss sich ja nur einmal vorstellen, du bist krank und die Server fallen aus, etc..... dann ist da richtig Panik angesagt.

BIsher habe ich die Erfahrung gemacht, dass eine Beschäftigung mit mehreren eigentlich immer Sinn ergibt, da man nicht alles Wissen kann und sich dynamisch weiterbilden kann. Durch Teamarbeit kann man auch viele Probleme viel effizienter lösen.


Gruß
Cometcola
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Mitglied: Ausserwoeger
08.07.2011 um 13:36 Uhr
Also wenn es in deinem Arbeitvertrag festgelegt ist das man dich auch in anderen Abteilungen bzw. zu anderen arbeiten verwenden darf dann würde ich dir empfehlen die unwichtigen sachen einfach nicht mehr zu machen oder an andere weiter zu geben.

Einen Toner für einen drucker bestellen muss jede sekretärin auch schaffen. Dann gibts hald keine Newsletter mehr.
Und die Pflege der Foto und Video Archivs fällt dann auch flach. Die erstellung von Statistiken auch.

Ich würde zu deinem Chef gehen und ihm sagen das die Punkte Zeitlich nicht mehr möglich sind und das er sich nicht wundern darf wenn in der zeit des engpasses diese Aufgaben nicht erfüllt werden.

PS: Ich würde das aber überdenken ob du das machen willst. Eine Aushilfe ist ja ok da gibt es dann aber chefs die meinen sie können das dann dauerhaft betreiben und dich für alle möglichen dienste einteilen. Spätestens beim Putzen hört der Spass für mich dann auf.

LG Andreas Ausserwöger
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Mitglied: Ravers
08.07.2011 um 13:39 Uhr
Du lernst halt grade das Leben als Admin kennen!

Nix schlimmes! Mal so zum Vergleich: habe ähnliches Aufgabengebiet,
haben jedoch ca. 170 Clients (völlig unterschiedliche), 12 Server (seit neuesten auf VM); machen auch Entwicklung und haben daher sehr viele Programme im Einsatz; Mache auch noch Personalarbeiten und Lohn. Bzw. habe!

Der Trick ist einfach!

IT kann laufen, muß aber nicht!
Mach die arbeiten, und lasse die IT ein wenig schludern (nicht das du in ernsthafte Probleme kommst); aber wenn der ein oder andere User unzufrieden ist, das die Rechner nicht vernünftig laufen dann gehen Sie zur Geschäftsleitung (so habe ich es gemacht: wenn was zu meckern gab: Geh zum Chef !!! (nicht pampig sondern eher: Geh zum Chef, damit hilfst du mir und danach habe ich Zeit und kann ich dir besser helfen.)
Weiterhin ist bei dir es gut wenn du die Gesch.Leitung mal fragst ob Sicherheit ein wichtiges Thema ist. Sicherheitssysteme müssen überwacht werden, da ist`s egal ob 10 Clients oder 500.

P.S.: Mein Chef fragt sich heute noch was ich den ganzen Tag mache .. wie gesagt 170 Clients, Mobilgeräte, Drucker, SAP-Basis; CAD/CAM, TK-Anlage, Exchange etc. etc.
Ich glaub Ihr könnt euch vorstellen das ich mich wohl beschäftigen kann!

Gut kam auch: Bei uns war just gestern einer vom Verfassungsschutz und wollte der Gesch.-Leitung mal Gefahren im Netzwerk, nicht nur Inet, aufzeigen: Auf einmal waren unsere Führer sehr interessiert. Das "Gelaber" von mir hat die nie interessiert. Auch wenn`s inhaltlich genau das gleiche war. Aber Externen glaubt man eher, MA wollen ja immer nur Ruhe.
Ruf ggf. mal bei denen an (anonym) und bitte Sie doch mal sich bei eurem Unternehmen vorzustellen. Dies machen Sie auch umsonst, und versuchen einen Termin mit der Gesch.-Leitung zu machen. Gerade wenn Ihr wirklich sensible Daten habt, bist du auf 100% IT, glaub mir!

Zum Thema schludern: Manche müssen erst auf die Fresse fliegen bevor was passiert.
Hab mir erst auch den Ar*** aufgerissen, aber warum hab ich mich später gefragt. Bekomme dadurch nur mehr arbeit aufgebrummt, und dankbarkeit oder ansehen = 0, geschweige von mehr Geld.

Letzte Möglichkeit ist, wenn der Chef weiß das du mit der Situation unzufrieden bist, einfach mal ein Zeugniss beantragen.
Das gibt denen zu denken!

Greetz
ravers *derGenausoDaStand*
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Mitglied: Lochkartenstanzer
08.07.2011 um 14:07 Uhr
Also je nachdem wie gut/schlecht man organisiert ist und wie Pflegebedürftig dien Anwendungen sind, kann die obige IT zwischen 10 und 60 Wochenstunden benötigen.

Was in solchen Fällen hilft, ist einfach mal ein Zeitprotokoll mitzuführen so à la "20 Minuten telefonisches Händchenhalten", 2h debugging", "1h Kabel crimpen", "3h Zigarettenpause" , etc.

Dann hast Du auch einen Überblick was tatsächlich anfällt und kannst auch gegenüber den Vorgesetzten argumentieren.

Abgesehen davon:

Abhängig von Arbeitsvertrag kann der Chef durchaus das Recht haben, zu bestimmen, wieviel Prozent Deiner Arbeitskraft für welche Arbeiten zu nutzen sind. Das kann auch durchaus Kaffeekochen beinhalten, wenn die Anweisung ist, daß jeder der im Betrieb Firmenkaffee trinkt, sich gefälligst auch daran zu beteiligen hat, diesen zu kochen.
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Mitglied: universal
08.07.2011 um 14:19 Uhr
Hi, "ravers" hat es gut erkannt - du solltest den Druck auf dem Kessel erhöhen d.h. deine Prioritäten so setzen, dass andere (wichtige) Dinge hinten runterfallen. Ist dan nur eine Frage der Zeit bis der Kessel pfeift
Ist bei uns nicht anders ...

Viel Glück
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Mitglied: MrTrebron
08.07.2011 um 14:29 Uhr
Hi imebro,

also im Regelfall hast du in deinem Arbeitsvertrag eine Klausel die besagt das die GL dich für andere, zumutbare Tätigkeiten einteilen kann.

Um der GL zu zeigen wie viel Aufwand es ist die IT zu betreuen hilft nur ein Zeitprotokoll. Einfaches Sheet in Excel wie Lochakrtenstanzer auch schon geschrieben hat. Das zeigt eigentlich immer gut Wirkung. Wenn du dann auch noch für andere Dinge eingeteilt bist und die IT ein wenig liegen bleibt und du laut Zeitprotokoll ausgelastet bist müssen die sich was überlegen.

Gut ist auch die GL mal ein wenig Links liegen lassen mit dem IT-Service. Natürlich mit dem Verweis auf die neue Aufgabe.

Gruß
Norbert
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Mitglied: imebro
08.07.2011 um 15:12 Uhr
Danke für die zahlreichen Tipps.

Es geht hier ja gar nicht darum, dass ich es unverschämt finde, dass man mich auch an anderer Stelle einsetzen will (nicht-EDV).
Lediglich die Tatsache, dass jemand, der meinen Arbeitsbereich überhaupt nicht beurteilen kann, hingeht und einfach 25% an Arbeitsleistung abzieht, damit am Ende 25% an freien Ressourcen dabei rauskommt, halte ich für unverschämt... vor allem, wenn der Mitarbeiter dabei überhaupt nicht einbezogen - noch gehört wird.

Wie sagte ein Freund gestern zu mir?
Ein Arbeitsplan (Organigramm etc.) sollte immer die Realität wiederspiegeln... nicht umgekehrt

Im Grunde unterstellt man mir ja dreist, dass ich dann bisher wohl zu 25% meiner Arbeitszeit "die Füße auf dem Tisch" liegen hatte. Und auch das ist eine Unverschämtheit, so finde ich. So sollte man m.E. nicht mit Mitarbeitern umgehen.

Mit dem Zeitprotokoll das werde ich vielleicht mal angehen - danke für den Tipp.

Gruss
imebro
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Mitglied: gogoflash
09.07.2011 um 02:03 Uhr
Hallo imebro,

wenn du das mit dem Zeitprotokoll "vielleicht" angehen willst, dann wird es nix. Du musst schon eine Linie gegenüber deinem Arbeitgeber fahren. Wenn du dich hier nur ausheulen willst, dann bist du falsch.

Du hast offensichtlich ein Problem mit deinem Chef. Entweder leidest du weiterhin und lässt dich rum schubsen oder Du machst was. Mitarbeiter sein ist nicht nur buckeln und alles unkommentiert über sich ergehen zu lassen.
Du bist der Verantwortliche für das Netzwerk, wenn was falsch läuft, dann ist es auch die Aufgabe des Mitarbeiters (also du) darauf hinzuweisen. Du hast nicht darauf hingewiesen, dass deine Aufgaben im Zweifel nicht erfüllt werden können. Kommunikation ist alles, du hast hier gegenüber deinem Chef eine Bringschuld. Mit deinem Schweigen hast du die Maßnahme gebilligt.
Und nicht einfach nur warten bis der Kessel pfeift, wie einige hier vorgeschlagen haben. Meistens bleibt sowas bei den Mitarbeitern nicht positiv hängen.

Meinst Du das Arbeitgeber versteht es, wenn Du wegen zuviel CD brennen deine Kernaufgaben vernachlässigt hast?

Ich rede aus Erfahrung, wenn einer meiner Untergebenen nicht die Klappe aufbekommt und mich nicht darauf hinweist, dass er die Arbeit nicht hinkriegt, weil er zuviele male ja gesagt hat, dann werd ich sauer. Ich kann es manchmal auch nicht riechen und ich frag auch nicht jedes mal nach.
Ich würde so eine Ansage ernst nehmen und wenn nun mal kein Geld da ist, dann weise ich die GL darauf hin, das es zu Problemen führen kann. Dann gibt es eine Weisung per Mail, die ich dann auspacke, wenn es jemand wagt sich zu beschweren.

Es liegt also an Dir deinem Chef klar zumachen, dass du Zeit für gute EDV Arbeit brauchst. Oder du übernimmst nicht die Verantwortung dafür. Dann ist dein Chef in Zugzwang.
Wenn er deine Arbeit nicht zu schätzen weiß, dann kannst Du immer ein Arbeitszeugnis verlangen.

Wenn du nur schluckst und dich Opfer fühlst, so ist es leider, dann wirst du auch als Opfer enden.

Sorry für die klaren Worte. Aber kurz gesagt, wenn du scheiße baust als Admin, wird dir die Arbeitsüberlastung nicht wirklich zu gute gehalten.



Gruß Miguel
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Mitglied: gogoflash
09.07.2011 um 02:03 Uhr
wegen eines Browserfehlers ist mein Beitrag mehrmals erschienen.
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Mitglied: gogoflash
09.07.2011 um 02:03 Uhr
wegen eines Browserfehlers ist mein Beitrag mehrmals erschienen.
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Mitglied: Ravers
09.07.2011 um 18:10 Uhr
Zeitdiagramme habe ich schon gemacht, monatelange arbeit (alles aufzuschreiben, nicht im Detail); angeschaut und drüber diskutiert: ca. 3 Minuten, die ersten 3 Punkte mal durchgesprochen: Nach dem Motto: muß das denn sein? Und das war`s. Mag bei anderen anders gewesen sein

Man sollte definitiv anmerken, das man mit der IT ausgelastet ist, oder nur im geringen Umfeld andere arbeiten zu übernehmen könnte.
Kollegen waren das beste Mittel um nur IT zu machen. Wenn den Mitarbeitern bei Problemen nicht wie gewohnt "sofort" geholfen wird sondern Sie auch mal n Tag warten müssen, finden Sie dies meist nicht wirklich gut und sprechen den Chef schonmal drauf an. ;)

So wir dir erging es sehr vielen hier! *Tröst*
IT ist für viele nur PC anmachen und Word öffnen. Das es alles n bissl komplexer ist muss man den Leuten oft sachte beibringen.

Alles wird gut!

Gruß
ravers
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Mitglied: jsysde
09.07.2011 um 19:49 Uhr
Man mag mich jetzt hauen wollen, aber: 20 Rechner und 3 Server ist eher ein Halbtagsjob.
Wenn ich solch ein komfortables Zeitbudget auf die von uns betreute Infrastruktur hochrechne, müssten wir 14-15 Mann dafür beschäftigen. Aktuell sind wird vier.

Aber ich muss dir schon zustimmen: Die Admins tauchen für den User (und den Chef) immer nur dann auf der Bildfläche auf, wenn etwas nicht funktioniert. Das es ein enormer Aufwand ist, ein Netzwerk so zu pflegen, dass es (fast) immer funktioniert und man als Admin nicht nur herumsitzt und Kaffee trinkt - das wird nicht wirklich wahrgenommen.


Cheers,
jsysde
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Mitglied: Lochkartenstanzer
09.07.2011 um 21:57 Uhr
Zitat von jsysde:
Man mag mich jetzt hauen wollen, aber: 20 Rechner und 3 Server ist eher ein Halbtagsjob.

Nur Anhand der Server/Worstationzahlen so etwas beurteilen zu wollen ist schon gewagt. Es gibt meist soviele Randbedingungen, daß meiner Erfahrung nach, der Aufwand zwischen 4h pro Woche bis 60h pro Woche reichen kann, je nachdem, welche Anwendungen drauf laufen, wie wartungsintensiv diese sind und auch wieviel Automatisierung möglich ist. Es kommt auch auf die Mitarbeiter an, wieviel Arbeit die dem Admin machen wollen/können/dürfen. Außerdem skaliert der Aufwand meist nicht linear mit den Anzahlen, weil man dann eher automatisiert.

Ich habe schon Betriebe erlebt, wo manche Anschaffungen nicht getätigt wurden, die dem Admin das leben deutlich einfacher machen würden, mit der Begründung der Admin ist ja eh da, der kann das auch so. (Das sogenannte EHDO-Prinzip, wie man hier im Süden Deutschlands sagt).
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Mitglied: jsysde
09.07.2011 um 23:25 Uhr
Nur Anhand der Server/Worstationzahlen so etwas beurteilen zu wollen ist schon gewagt.
Da hast du unbesehen recht - aber ausgehend von der Frage, wie sonst sollte man das beantworten?

Außerdem skaliert der Aufwand meist nicht linear mit
den Anzahlen, weil man dann eher automatisiert.
Auch da hast du recht - aber wer hindert den Admin daran, auch bei weniger Usern zu "automatisieren"?
Wir betreuen diverse Kundennetze, die teils kleiner sind wie das genannte - trotzdem wenden wir unser Know-How in punkto "Automatisierung" (Updates, Software-Verteilung, GPOs etc.) konsequent an.

Cheers,
jsysde
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Mitglied: imebro
11.07.2011 um 18:30 Uhr
Hallo nochmal,

danke für Eure netten Tipps.

Ich werde nun ein Zeitprotokoll führen und habe dies bereits dem AG mitgeteilt.
Dieser will aber, dass ich pro 10 Min. aufschreibe, was ich doch für sehr übertrieben halte.

Nun könnte ich aber gut Eure Unterstützung gebrachen...

Daher ein paar Fragen dazu:

1) Gibt es da Vorlagen, die ich benutzen kann (Excel-Listen etc.)?
2) Kann mir ggf. jemand von Euch sein Protokoll (oder einen Auszug davon) mal zur Verfügung stellen?
3) Ihr könnt mir ruhig Tipps geben, was man da so alles aufführen kann
3a) Was sind denn so Eure täglichen Routinearbeiten und wie lange dauern diese bei Euch ungefähr?

Danke und schöne Grüße,
imebro
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Mitglied: jsysde
12.07.2011 um 18:51 Uhr
1) Gibt es da Vorlagen, die ich benutzen kann (Excel-Listen etc.)?
Sorry, wir loggen das in ner Datenbank (in diesem Fall JIRA mit Tempo-Plugin)

2) Kann mir ggf. jemand von Euch sein Protokoll (oder einen Auszug davon) mal zur Verfügung stellen?
Ähh, nein.

3) Ihr könnt mir ruhig Tipps geben, was man da so alles aufführen kann
Was steht da drin?
- WSUS: Updates prüfen und freigeben
- Server-Reboots
- Troubleshooting Dienst/Anwendung XYZ, weil....
- Exchange-Postfach einrichten bei User Müller/Meyer/Schulze
- Loginskript anpassen, neuen Drucker/neues Laufwerk einfügen
- Monitoring allgemein
- usw.

Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Und was die "10-Minuten-Regel" angeht - bei uns ist die kleinste Einheit 6 Minuten...

3a) Was sind denn so Eure täglichen Routinearbeiten und wie lange dauern diese bei Euch ungefähr?
Wenn du kein Monitoring hast: Tägliches Checken der Logfiles, Internetanbindungen/Auslastungen, Netzwerk-Traffic usw. Dauert eben so lang wie es dauert, ich schätze mal, ich habe täglich im Schnitt so 40-60 Minuten, die ich mit solchen Dingen verbringen.

Cheers,
jsysde
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Mitglied: imebro
12.07.2011 um 18:57 Uhr
...na das sind doch mal ein paar Antworten, womit ich etwas anfangen kann.

Mir war nur wichtig, dass ich alles richtig mache und sehe, dass andere Admins auch die gleichen Arbeiten als routinemäßig wichtig einstufen, wie ich selbst.

Bin ja kein ausgebildeter Admin, sondern eher einer, der ins kalte Wasser geschmissen wurde

Danke und schöne Grüße,
imebro
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Mitglied: universal
13.07.2011 um 11:23 Uhr
Wir haben folgendes - mal schnell runtergeschrieben:

160 Server (incl. der VM), 130 weltweite Standorte, und viele viele Clients =

- Sys Adm:12 (world)
- SAP Adm: 8 (world)
- Helpdesk: 4
= 24

... und ich kann euch sagen, die haben keine freie Minute am Tag (außer die Kippenpausen ;) )

3 Server und 20 Clients ist nicht so viel Aufwand - wenn man Regeln und Standards hat.

Cheers universal
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Mitglied: imebro
13.07.2011 um 13:30 Uhr
Zitat von universal:
Wir haben folgendes - mal schnell runtergeschrieben:

160 Server (incl. der VM), 130 weltweite Standorte, und viele viele Clients =

- Sys Adm:12 (world)
- SAP Adm: 8 (world)
- Helpdesk: 4
= 24

... und ich kann euch sagen, die haben keine freie Minute am Tag (außer die Kippenpausen ;) )

3 Server und 20 Clients ist nicht so viel Aufwand - wenn man Regeln und Standards hat.

Cheers universal

Sorry, aber manches kapiere ich nicht so ganz.

Meine Frage lautete ja nicht, ob meine Stundenanzahl nun zu hoch ist für die Menge unserer Server und Clients.
Ich fragte lediglich nach den "Tätigkeiten eines System-Admins" und später auch danach, welche Tätigkeiten man
zu den Routinearbeiten auflisten könnte bzw. was Ihr da so macht.

Diese Antworten nach dem Motto " ;hey, ich habe viel mehr Clients und Server - beschwer Dich mal nicht..." finde ich daher unangebracht und sie haben auch nichts mit der Fragestellung dieses Threads zu tun.

Wäre nett, wenn ich nur noch sinnvolle Antworten erhalten würde, die mir auch weiterhelfen, wie z.B. die Antwort von "jsysde".

Sorry, aber das mußte ich jetzt mal loswerden

Danke und schöne Grüße,
imebro
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Mitglied: Talon64
04.08.2012 um 19:03 Uhr
Hi,

Als Admin ist man ja immer nur dann sichtbar, wenn etwas NICHT
funktioniert... Ansonsten sieht man uns ja eher selten.
Daher entsteht erfahrungsgemäß schnell der Eindruck, man habe nicht
genug zu tun, was hier offensichtlich auch gedacht wird.

Was Du schreibst ist auch mein Los, leider von meiner Bezahlung möchte ich erst gar nicht anfangen denn dann würden die meisten hier sagen:

Melde Dich arbeitslos:

Meine Ergänzung zu dem Ganzen:

1. Hardware darf nichts kosten....

2. Billig, Billig, Billig und möglichst noch aus Schrott was neues bauen.

3. Die Chefs die alles genau wissen und dann doch zu einen kommen wenn nichts mehr geht: Das ist doch ganz einfach, man legt die CD bzw.DVD ein und dann ist es fertig installiert das kann doch gar nicht schwer sein.....

4. Du machst doch eh nichts den ganzen Tag sitzt nur vor dem PC und schaukelst Dir die Eier...

Als Admin kann man ganze Bücher schreiben wie man oft behandelt wird.

Ich kann nur immer eines sagen:

Es mögen die Admins froh sein deren Budget keine Grenzen hat.
Ich habe es oft schon erlebt das ich improvisieren musste, weil es ja nichts kosten darf...

LG:

Talon
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