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Terrorwelle in den USA

Frage Off Topic

Mitglied: Frank

Frank (Level 5) - Jetzt verbinden

11.09.2001, aktualisiert 12.09.2008, 16205 Aufrufe, 13 Kommentare

In eigener Sache.
Für alle die nicht mehr auf die Newsdienste kommen!

Quelle: http://www.t-info.de

Terrorwelle in den USA

Dienstag, 11. 09. 2001 16:57

In New York und Washington hat es am Dienstagnachmittag (Ortszeit kurz vor 9 Uhr) mehrere Terror-Anschläge gegeben. Innerhalb von 18 Minuten stürzten zwei Flugzeuge offenbar mutwillig in die beiden Türme des 412 Meter hohen World Trade Centers. Es ereignete sich eine schwere Explosion. Inzwischen sind beide Türme ca. eine Stunde nach den Explosionen zusammengebrochen. Wie viele Menschen ums Leben kamen, ist noch nicht bekannt. Man rechnet damit das sich zum Zeitpunkt des Zusammenstürzes 50.000 Menschen in dem Gebäude befanden. Es wird mit Tausenden Verletzten und Toten gerechnet.

Auch Angriff auf das Pentagon
Unterdessen ereignete sich eine Explosion im Verteidigungsministerium. Augenberichten zufolge stürzte sich ein Flugzeug auf das Gebäude. Andere Quellen sprechen von einer Bombe. Das Pentagon steht in Flammen und ist zu Teilen zusammengebrochen. Das Weiße Haus, der Sitz des Präsidenten, das Außenministerium, das Finanzministerium und das US-Parlament sind nach einem festgelegten Plan evakuiert worden. Berichte über eine Explosion im Capitol bestätigten sich nicht.

Bush: Welle des Terrors
US-Präsident Bush sprach in einer ersten Reaktion von einem Terror-Anschlag auf die US-amerikanische Nation. Palästinenser Präsident Arafat äußerte sein Bedauern. Auch Bundeskanzler Schröder verurteile den Terroranschlag und Sprach sein Beileid aus. Wie es hieß, lag ein Bekennerschreiben der palästinensischen Organisation "Demokratische Front für die Befreiung Palästinas" (DFPL) vor. Diese wies allerdings kurz darauf die Verantwortung für die Anschläge zurück. Die Bundespolizei FBI ermittelt.

Alle Flüge gestrichen
Eines der Flugzeuge, die in das World Trade Center gerast waren, ist eine entführte Boeing 767 der United Airlines, das sich auf dem Weg von Boston nach Los Angeles befand. In dem Flugzeug sollen sich 180 Passagiere befunden haben. Inzwischen sind alle Flughäfen der USA gesperrt, alle Flugzeuge auf dem Weg von und nach der USA müssen den nächsten Flughafen anfliegen. In Pittsburgh und im Bundesstaat Pennsylvennia werden unterdessen nach bisher unbestätigten Informationen Passagiermaschinen vermisst. Auch in Europa werden derweil Flüge gestrichen.

World Trade Center nicht in Einflugschneiße
Da das World Trade Centre nicht in einer Einflugschneise der New Yorker Flughäfen liegt, wird ein gezielter Anschlag nicht ausgeschlossen. Die Flugzeuge scheinen bewusst Kurs auf die Gebäude genommen zu haben, allerdings liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Quelle: http://www.t-info.de
Mitglied: Frank
11.09.2001 um 17:26 Uhr
Hier der CNN Bericht dazu:

Terror attacks hit U.S.
September 11, 2001 Posted: 1457 GMT


Flames and smoke erupt from the World Trade Center after a second plane crashes into the New York City landmark.


NEW YORK (CNN) -- Terrorists struck the United States Tuesday morning in harrowing, widespread attacks that included at least three commercial jet crashes into significant buildings.

? In the first attack, a plane smashed into the north tower of the World Trade Center in Manhattan shortly before 9 a.m., followed by another plane into the second tower about 20 minutes later. Both towers later collapsed. Sources told CNN that one of the planes was an American Airlines Boeing 767 that had been hijacked after take-off from Boston.

? About an hour later, a plane crashed into the Pentagon in Washington, part of which later collapsed.

? Sources say a second plane was heading toward the Pentagon; F-16 jets were in the air monitoring it.

? The Pentagon, the White House, the State Department, the Justice Department, the Capitol, the CIA and all other government buildings in Washington evacuated.

? In the first ever national ground stop of aircraft, all flights nationwide have been stopped at their departure airports.

? All international flights were diverted to Canada.

? Israel has evacuated all its missions around the world.

? President Bush cancelled an appearance in Florida to return to Washington, calling the crashes "apparent terrorist attacks" and "a national tragedy."

? In Chicago, the Sears Tower was evacuated; United Nations in New York evacuated.

? The Centers for Disease Control and Prevention in Atlanta was evacuated.

? The New York Port Authority said it had closed all bridges and tunnels into the city.

? New York's Bellevue Hospital was designated command central for handling the catastrophe. Several hospitals have already reported receiving victims with burns and head injuries.

? Large plane crashed 80 miles south of Pittsburgh, Pennsylvania, but it was unknown if this crash was connected to terrorist attacks.

? U.S. stock markets were closed after the New York attacks.
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Mitglied: Frank
11.09.2001 um 17:30 Uhr
Nach Terrorakten in den USA:
Freudenschüsse in Flüchtlingscamps
Die Serie von Terroranschlägen in den USA ist von zahlreichen Palästinensern in den Flüchtlingscamps in Südlibanon und in Beirut gefeiert worden. Sie feuerten Freudenschüsse in die Luft und skandierten den Slogan "Gott ist groß". "Wir wissen nicht, wer hinter diesen Attacken steckt, aber wir sind glücklich, weil die Bush-Regieurng die Israelis unterstützt", so ein palästinensischer Guerilla. Dagegen hat Palästinenserführer Yassir Arafat nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP die Serie von Terroranschlägen in den USA verurteilt.
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Mitglied: Frank
11.09.2001 um 17:31 Uhr
Attentate in USA
Kanzler ruft Sicherheitsrat ein
Bundeskanzler Gerhard Schröder hat am Dienstag nach den Terroranschlägen in den USA den Bundessicherheitsrat einberufen. Wie eine Regierungssprecherin in Berlin weiter mitteilte, will sich der Kanzler anschließend vor der Presse äußern. Um 20 Uhr ist ein Treffen mit den Fraktionsvorsitzenden im Bundestag geplant.
Bundestag bricht ab
Der Bundestag brach seine Haushaltsdebatte ab. Die amtierende Bundestagspräsidentin Anke Fuchs, die sehr betroffen war, berief die Abgeordneten wegen der dramatischen Ereignisse in New York und Washington für Mittwoch wieder ins Plenum. "Wir sollten nicht so tun, als ob wir die Debatte einfach fortsetzen könnten", sagte sie.

Zimmer bestürzt
Die PDS-Vorsitzende Gabi Zimmer reagierte bestürzt und warnte vor Gegenschlägen, die die Terrorwelle nur weiter anheizen würden. Der Terrorismus muss als Mittel der Weltpolitik verbannt werden. Sachsens Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU) sagte, die Ereignisse in den USA seien "eine neue Dimension des weltweiten Terrorismus". Dies zeige, "wie anfällig unsere offenen Gesellschaften sind". "Unsere Gedanken sind bei den Opfern, deren Familien und den Vereinigten Staaten von Amerika."
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Mitglied: Frank
11.09.2001 um 17:49 Uhr
"Täter werden zur Strecke gebracht"
Bush kündigt Vergeltung an

Nach den Anschlägen auf das World Trade Center in New York kündigte US-Präsident Bush Vergeltung an. Die Täter würden "zur Strecke gebracht". In Sarasota hielt Bush die folgende kurze Ansprache:
"Nationale Tragödie"
"Wir haben heute eine nationale Tragödie erlitten. Zwei Flugzeuge sind in einem offensichtlichen terroristischen Anschlag in das World Trade Center gerast. Ich habe mit dem Vizepräsidenten, dem Gouverneur von New York und dem Direktor des FBI gesprochen, und ich habe angeordnet, dass sämtliche Mittel der Bundesregierung eingesetzt werden, um den Opfern und ihren Familien zu helfen und eine vollständige Untersuchung einzuleiten, diejenigen aufzuspüren, die diese Tat ausgeführt haben. Terrorismus gegen unser Land wird keine Zukunft haben. Und nun bitte ich sie zusammen mit mir zu einer Schweigeminute. Gott segne die Opfer, ihre Familien und Amerika."
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Mitglied: Frank
11.09.2001 um 17:50 Uhr
Nach Serie von Anschlägen in den USA
Chaos an internationalen Börsen

Die verheerenden Anschläge auf das New Yorker World Trade Center und das US-Verteidigungsministerium in Washington haben die Finanzmärkte rund um den Globus am Dienstag ins Chaos gestürzt. Die Börsen an der New Yorker Wall Street als auch die Rohstoff- und Terminmärkte in Chicago blieben unterdessen geschlossen.
Handel an zahlreichen Börsen ausgesetzt
An zahlreichen europäischen Börsenplätzen hieß es zunächst, der Handel solle zumindest vorübergehend unterbrochen werden. In Frankfurt wurden die US-amerikanischen Aktien um 16.35 Uhr erst einmal für eine Stunde vom Handel ausgesetzt.

Euro schnellt in die Höhe
In Deutschland stürzte der Deutsche Aktienindex Dax zeitweise um rund neun Prozent unter 4200 Punkte, der Euro stieg steil auf über 0,90 US-Cents, der Öl-Preis sprang nach den Terroranschlägen auf mehr als 31 US-Dollar pro Barrel. Der Ölhandel in New York wurde nach Händlerangaben inzwischen unterbrochen.

Goldpreis klettert auf rund 285 Dollar
Der Goldpreis kletterte in den ersten Minuten nach den Explosionen im World Trade Center von zuvor 271,7 US-Dollar auf einen Tageshöchststand pro Feinunze von 285,15 US-Dollar. In London brach der Leitindex FTSE-100 binnen Minuten um über 200 Punkte ein - dort wurde die Börse geräumt, der Handel sollte allerdings weitergehen.

Eurostoxx bricht ein
Die Dreiländerbörse Euronext für Paris, Amsterdam und Brüssel dementierte unterdessen Berichte, der gesamten Handel solle unterbrochen werden. Zuvor war der CAC-40 der wichtigsten französischen Aktien, um 4,25 Prozent eingebrochen. Der Eurostoxx50 für die 50 wichtigsten Aktien innerhalb der Euro- Zone verlor rund fünf Prozent auf 3267 Zähler.

Mexikos Börse macht dicht
In Mexiko schloss die Börse nach den Schreckensmeldungen in den USA vorzeitig ihre Pforten. Am größten Finanzplatz Südamerikas wurde der Handel nach einem Minus von acht Prozent innerhalb weniger Minuten ebenfalls unterbrochen.

Handel in Frankfurt läuft normal weiter
An der Frankfurter Börse lief der Handel mit den Aktien, außer amerikanischen Titeln, am Nachmittag trotz der Ereignisse in den USA normal weiter. Der Handel mit US-Aktien wurde zunächst "für eine Stunde auszusetzen". Das sagte eine Börsensprecherin der dpa-AFX. Demnach wird der Handel mit US-Aktien bis um 17.30 Uhr ausgesetzt bleiben.
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Mitglied: Frank
11.09.2001 um 17:51 Uhr
World Trade Center
Das World Trade Center war eine Stadt für sich. Silbern schimmernd ragten die beiden 411 Meter hohen Zwillingstürme des Welthandelszentrums aus der Skyline von Süd-Manhattan. Das Bürogebäude wurde in den USA an Höhe nur noch vom Sears Tower in Chicago überragt - um 32 Meter.
Täglich waren rund 50 000 Menschen in dem Gebäude beschäftigt - in Versicherungen, Banken, Maklerfirmen, wissenschaftlichen Instituten oder Speditionsfirmen. 430 Unternehmen aus aller Welt hatten in dem Wolkenkratzerkomplex im New Yorker Finanzdistrikt Büros und Geschäfte gemietet. Die 104 Fahrstühle transportierten auch die täglich rund 80.000 Besucher in die schier unübersehbare Zahl der Büros.

Das Hochhaus wurde 1966 auf einem sechseinhalb Hektar großen, sanierungsbedürftigen Gelände am Ufer des Hudson errichtet. Am 4. April 1973 wurde das Hochhaus mit seinen 110 Stockwerken offiziell eingeweiht.

Das World Trade Center umfasste neben den beiden gleichförmig viereckigen Turmhochhäusern South Tower und North Tower und einem Gebäude im Winkel zwischen Washington Street und West Broadway ein Informationscenter, sechs Parkdecks mit 2000 Parkplätzen, ein Hotel und eine weite Plaza. Unter dem Platz befinden sich der Zugang zur Hudson-Tunnelbahn nach Jersey City sowie die Stationen von drei U- Bahnen.

Im Februar 2001 wurde das Gebäude für 3,25 Milliarden Dollar (damals sieben Milliarden Mark) an die Immobilienfirma Vornado Realty Trust verkauft. Es war die größte Immobilientransaktion aller Zeiten.
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Mitglied: Frank
11.09.2001 um 17:53 Uhr
Attentate in USA
Polizei sichert Frankfurter Flughafen

Nach den Terroranschlägen in New York und Washington verstärkt die Polizei ihre Präsenz am Frankfurter Flughafen. Über eine höhere Sicherheitsstufe für die US-Einrichtungen in Hessen sollte bei einer Sondersitzung am Nachmittag beraten werden. Das sagte der Sprecher des hessischen Innenministeriums, Michael Bußer, am Dienstagnachmittag. Hessen werde sich eng mit den Bundesbehörden abstimmen.
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Mitglied: Frank
11.09.2001 um 17:56 Uhr
Nach den Terrorakten in den USA
Arafat verurteilt Anschläge aufs Schärfste

Palästinenserführer Yassir Arafat nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP die Serie von Terroranschlägen in den USA aufs Schärfste verurteilt. Arafat sagte vor Journalisten: "Wir verurteilen diese schrecklichen Taten ohne Einschränkung. Wir sind alle schockiert. Es ist unvorstellbar", meinte der Palästinenserführer, der "der US-Regierung und dem amerikanischen Volk" das Beileid aller Palästinenser aussprach.In den Flüchtlingscamps im Südlibanon und in Beirut ist die Serie von Terroranschlägen in den USA dagegen von zahlreichen Palästinensern gefeiert worden. Sie feuerten Freudenschüsse in die Luft und skandierten den Slogan "Gott ist groß". "Wir wissen nicht, wer hinter diesen Attacken steckt, aber wir sind glücklich, weil die Bush-Regieurng die Israelis unterstützt", so ein palästinensischer Guerilla.
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Mitglied: Frank
21.09.2001 um 10:14 Uhr
In seiner Ansprache vor dem Kongress sagte US-Präsident George W. Bush in der Nacht zum Freitag:
?Normalerweise kommen Präsidenten in diese Kammer, um über die Lage der Nation zu berichten. Heute Nacht ist ein solcher Bericht nicht nötig. Er wurde bereits vom amerikanischen Volk abgeliefert.

Wir haben es im Mut von Passagieren gesehen, die Terroristen überwältigten, um andere auf der Erde zu retten, Passagiere wie ein außergewöhnlicher Mann namens Todd Beamer...

Wir sind ein Land, das durch die Gefahr wachgerüttelt wurde und aufgerufen ist, die Freiheit zu verteidigen. Unsere Trauer hat sich in Wut verwandelt, und Wut in Entschlossenheit. Ob wir unsere Feinde der Gerechtigkeit ausliefern oder ob wir Gerechtigkeit zu ihnen tragen, es wird Gerechtigkeit geben.

Und im Namen des amerikanischen Volkes danke ich der Welt für ihre große Unterstützung. Amerika wird niemals die Klänge unserer Nationalhymne am Buckingham Palace (in London) vergessen, auf den Straßen von Paris und am Brandenburger Tor in Berlin...

Wir werden auch nicht die Bürger von 80 Nationen vergessen, die mit unseren eigenen starben. Dutzende Pakistanis. Mehr als 130 Israelis. Mehr als 250 Bürger Indiens. Männer und Frauen aus El Salvador, Iran, Mexiko und Japan und Hunderte britischer Staatsbürger. Amerika hat keinen wahrhaftigeren Freund als Großbritannien. Wieder einmal sind wir in einer großen Aufgabe vereint...

Amerikaner kennen Kriegsopfer, aber nicht im Zentrum einer großartigen Stadt an einem friedlichen Morgen. Amerikaner haben
Überraschungsangriffe erlebt, aber niemals zuvor auf Tausende Zivilisten. All dies brach über uns an einem einzigen Tag herein, und die Nacht senkte sich auf eine veränderte Welt, eine Welt, in der die Freiheit selbst angegriffen wird.

Die Vereinigten Staaten achten das afghanische Volk. Schließlich sind wir sein größter Geber humanitärer Hilfe. Aber wir verurteilen das Taliban-Regime.

Es unterdrückt nicht nur sein eigenes Volk. Es bedroht Menschen überall, indem es Terroristen unterstützt, ihnen Schutz gewährt und ihnen Nachschub liefert. Durch die Unterstützung und die Förderung von Mord wird das Taliban-Regime selbst zum Mörder. Und heute Nacht fordern die Vereinten Staaten von Amerika Folgendes von den Taliban:

Liefern Sie den Behörden der Vereinigten Staaten alle Führer von Al Qaida aus, die sich in Ihrem Land verstecken. Lassen sie alle Ausländer frei, einschließlich amerikanischer Staatsbürger, die Sie ungerechterweise eingesperrt haben. Schützen Sie ausländische Journalisten, Diplomaten und Helfer in Ihrem Land. Schließen Sie sofort und für immer jedes Ausbildungslager für Terroristen in Afghanistan, und liefern Sie jeden Terroristen und jede Person in deren Umfeld den zuständigen Behörden aus.

Diese Forderungen sind nicht verhandelbar oder diskutierbar. Die Taliban müssen handeln und zwar sofort handeln. Sie werden die Terroristen ausliefern oder ihr Schicksal teilen.

Ich will heute Nacht auch direkt zu den Moslems in der ganzen Welt sprechen. Wir achten Ihren Glauben. Er wird frei von vielen Millionen Amerikanern praktiziert und von vielen weiteren Millionen in Ländern, die Amerika zu seinen Freunden zählt. Seine Lehren sind gut und friedlich, und diejenigen, die Böses im Namen Allahs begehen, schänden den Namen Allahs. Die Terroristen sind Verräter an ihrem eigenen Glauben, ja, sie versuchen gar den Islam selbst zu entführen. Der Feind der Amerikaner sind nicht unsere vielen moslemischen Freunde, nicht unsere zahlreichen arabischen Freunde. Unser Feind ist ein radikales Netzwerk von Terroristen und jede Regierung, die sie unterstützt.

Sie folgen dem Weg des Faschismus, des Nationalsozialismus und Totalitarismus. Und sie werden den Weg bis zu Ende gehen: Ins unbekannte Grab der Geschichte überkommener Lügen.

Wir werden jedes Mittel in unserer Macht einsetzen ? jedes Mittel der Diplomatie, jede Möglichkeit der Geheimdienste, jedes Instrument der Strafverfolgung, jeden finanziellen Einfluss und jede notwendige Waffe des Krieges -, um das globale Netzwerk des Terrors zu zerstören und zu besiegen.

Unsere Antwort beinhaltet mehr als einen sofortigen Gegenschlag und einzelne Angriffe. Amerikaner sollten nicht eine einzige Schlacht erwarten, sondern einen langen Feldzug, wie wir ihn bisher noch nicht erlebt haben...

Jede Nation, in jeder Region, muss sich nun entscheiden: Entweder sind Sie mit uns oder mit den Terroristen. Von diesem Tag an werden die Vereinigten Staaten jede Nation, die weiterhin Terroristen beherbergt oder unterstützt, als feindliches Regime betrachten.

Unser Land wurde wachgerüttelt: Wir sind gegen Angriffe nicht immun... Daher verkünde ich heute die Einrichtung einer Institution mit Kabinettsrang, die mir direkt untersteht ? das Amt für Heimatschutz...

Das ist allerdings nicht nur Amerikas Kampf. Und nicht nur Amerikas Freiheit steht auf dem Spiel. Das ist der Kampf der Welt. Das ist der Kampf der Zivilisation. Das ist der Kampf aller, die an Fortschritt und Pluralismus glauben, an Toleranz und Freiheit...

Die zivilisierte Welt schließt sich Amerika an. Sie versteht, dass wenn der Terror unbestraft davon kommt, ihre eigenen Städte, ihre eigenen Bürger als nächste an der Reihe sein könnten...

Amerikaner fragen: Was wird von uns erwartet? Ich bitte Sie, Ihr Leben zu leben und Ihre Kinder zu umarmen. Ich weiß, dass viele Bürger heute Nacht Angst haben. Und ich bitte Sie, ruhig und entschlossen zu sein, selbst angesichts einer anhaltenden Bedrohung...

Einige sprechen von einem Zeitalter des Terrors. Ich weiß, es liegen Schwierigkeiten vor uns, und wir müssen Gefahren entgegensehen... So lange die Vereinigten Staaten von Amerika entschlossen und stark sind, wird dies kein Zeitalter des Terrors sein. Dies wird ein Zeitalter der Freiheit sein, hier und überall auf der Welt.?

21.09.01, 7:40 Uhr
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Mitglied: Frank
21.09.2001 um 10:15 Uhr
In seiner mit Spannung erwarteten Rede vor dem Kongress hat der US-Präsident Osama bin Laden und dessen Terroristen-Netzwerk für die Anschläge vom 11. September verantwortlich gemacht. Von Afghanistan verlangte George W. Bush die bedingungslose und umgehende Auslieferung bin Ladens. Er betonte, die USA schätzten das afghanische Volk, aber sie verurteilten die Talibanführung. Er forderte die Schließung aller Terror-Ausbildungscamps in Afghanistan sowie eine Freilassung aller gefangenen Ausländer.

Weiter forderte Bush alle Nationen dazu auf, ?entweder mit den USA oder den Terroristen? zu sein. Wer den Terroristen Unterschlupf gewähre, werde Amerikas Feind sein. Er versprach, alle verfügbaren Ressourcen gegen das globale Terror-Netzwerk einzusetzen: von Diplomatie und Finanzmitteln über Geheimdienstarbeit bis hin zu ?jeder notwendigen Waffe des Krieges?.

Die Streitkräfte wies Bush an, bereit zu sein für die Schlacht gegen den Terrorismus. ?Die Stunde wird kommen, in der Amerika handeln wird, und ihr werdet uns mit Stolz erfüllen.? Amerika werde sich nicht von Angst leiten lassen, sondern der Welt Stärke und Zusammenhalt beweisen.

Taliban verweigern Auslieferung

Die afghanische Regierung lehnte die Auslieferung von bin Laden ab. Die Taliban würden bin Laden niemals ausliefern, sagte ein Taliban-Botschafter der afghanischen Nachrichtenagentur AIP am Freitag.

?Wir würden den Islam beleidigen, wenn wir Osama an Amerika übergeben oder aus Afghanistan ausweisen?, so der Botschafter.

1000 afghanische Rechtsgelehrte hatten am Donnerstag beschlossen, bin Laden aufzufordern, das Land freiwillig zu verlassen. Der Führer des Taliban-Regimes, Mullah Mohammed Omar, schloss sich der Forderung der Geistlichen an, ließ aber erklären, eine Ausreise bin Ladens könne einige Zeit dauern. Bin Laden habe so viele Gegner, dass er nicht ?einfach auf der Straße fahren oder ein Taxi nehmen kann?.

Außerdem baten die Islam-Gelehrten in einem eindringlichen Appell, auf den angekündigten Militärschlag zu verzichten. ?Bitte greift nicht an und habt Geduld?, rief die Versammlung die Vereinigten Staaten auf. Zugleich drohte sie: Eine solche Attacke würde für alle Moslems den ?###? (Heiligen Krieg) bedeuten. ?Wenn ein mächtiges Land ein schwaches Land angreift, dann ist dies ein ### für alle Moslems?, hieß es in der Abschlusserklärung der Geistlichen.

Der seit 1996 in Afghanistan lebende Saudi-Araber bin Laden wird von den USA für die Terroranschläge vom 11. September verantwortlich gemacht.

Kampfjets unterwegs an den Golf

Die Vorbereitungen eines US-Militärschlags gehen offenbar in die heiße Phase: Zur Vorbereitung der als ?Operation Infinite Justice? ("Unbegrenzte Gerechtigkeit") bezeichneten Militäraktion begann die US-Luftwaffe mit der Verlegung von mehr als 100 Kampfflugzeuge an den Persischen Golf. Aus dem Pentagon wurde nicht bekannt, wohin genau die Maschinen gebracht werden sollen. Neben den Vereinigten Staaten begann nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa auch Großbritannien mit der Verlegung von Flugzeugen, Kriegsschiffen und Truppen in die Region des Persischen Golfs.

21.09.01, 9:10 Uhr
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Mitglied: Frank
21.09.2001 um 10:19 Uhr
Wenn wir einen lebend finden könnten ? nur eine einzige Person ? es wäre ein Wunder?, wünscht sich einer der rund 2000 Helfer in Manhattan. Aus dem fünf Stockwerke tiefen Krater, den die Zwillingstürme beim Einsturz gerissen haben, steigen auch eine Woche nach der Katastrophe dichte Rauch- und Staubwolken auf. ?Unter den Trümmern sind Tanks, Garagen und Autos, niemand kann sagen, wie lange das noch brennen wird?, sagt ein Feuersprecher. Die Zahl der Toten und Vermissten ist auf mehr als 5800 gestiegen. Um 8.48 Uhr, genau sieben Tage nachdem das erste Flugzeug ins WTC gerast ist, verharren die Menschen in den USA minutenlang schweigend. ?Wir haben einfach keine Tränen mehr?, sagt eine Angehörige aus Brooklyn. ?Wir sind wie betäubt?.

Die Taliban drohen für den Fall eines US-Angriffs mit einem ?Heiligen Krieg? (###). In Islamabad rufen sie Freiwillige zu einem ?Kampf gegen Ungläubige? auf. Alle kampfbereiten Männer sollen sich registrieren lassen. Niemand weiß, wen die Amerikaner neben Afghanistan noch ins Visier nehmen könnten. Beobachter glauben, dass es auch den Sudan, den Jemen und die schiitische Hisbollah-Miliz im Libanon treffen könnte. Um Angriffe im Nahen Osten zu verhindern, trifft der syrische Präsident Baschar el Assad zu Gesprächen mit Ägyptens Präsident Hosni Mubarak im ägyptischen Scharm el Scheich ein. Mubarak betont, man müsse den Terrorismus gemeinsam ausrotten.

Vieles deutet auch auf eine mögliche US-Militäraktion gegen den Erzfeind Irak hin. Diplomaten in Kairo finden es verdächtig, dass US-Außenminister Colin Powell auf alle in diese Richtung zielenden Fragen ausweichend geantwortet hat. Auch Iraks Staatschef Saddam Hussein scheint Angriffe zu befürchten. Hieß es in Bagdad direkt nach den Anschlägen noch, die USA hätten nun endlich ?die Quittung für ihre verbrecherische Politik? bekommen, so sind inzwischen gemäßigtere Töne zu hören. Im benachbarten Teheran gedenken Tausende von Iranern trotz eines Verbots öffentlich der Opfer der Terroranschläge in den USA. Die Menschen versammeln sich mit brennenden Kerzen und rufen in Sprechchören ?Tod den Terroristen? und ?Tod den Taliban?.

?Botschaft des Friedens?

Unterdessen legt Palästinenserpräsident Jassir Arafat sein bisher deutlichstes Bekenntnis für eine Waffenruhe in den Palästinensergebieten ab und bietet den USA Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus an. Arafat sagt in Gaza, er habe befohlen, die vor drei Monaten mit Israel vereinbarte Waffenruhe ?an allen Grenzen, in jeder Stadt und in jedem Dorf? einzuhalten. ?Ich habe die Kommandeure sogar aufgefordert, auch dann nicht zu schießen, wenn sie von Israel angegriffen werden.? Daraufhin ordnet der israelische Verteidigungsminister Binjamin Ben Elieser den Stopp offensiver militärischer Aktionen gegen die Palästinenser an. Augenzeugen berichten vom Abzug zahlreicher Panzer aus Dschenin. Auch aus Jericho zog die Armee nach eigenen Angaben ab.

Bundeskanzler Gerhard Schröder und Außenminister Joschka Fischer begrüßen die Erklärung Arafats als ?ermutigenden Schritt? und ?Botschaft des Friedens?. Fischer bricht noch am Abend zu Gesprächen in die USA auf. Er will in Washington den US-Präsidenten, seinen Außenminister Powell sowie den stellvertretenden Verteidigungsminister Paul Wolfowitz treffen. In Berlin einigen sich die Fraktionen von SPD, CDU/CSU und FDP auf eine Zehn-Punkte-Entschließung zur Unterstützung der USA im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Die Zusammenarbeit zwischen Regierung und Opposition funktioniere sehr gut, heißt es. Die Unterrichtungen seien offen und fair.

Quelle: Focus ( http://www.focus.de )
19.09.01, 16:17 Uhr
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Mitglied: Frank
21.09.2001 um 10:20 Uhr
US-Präsident George W. Bush kündigt eine Rede vor dem Kongress in Washington an. Er werde dem amerikanischen Volk erklären, ?wer es war und wer so etwas unserem großen Land antun konnte und warum?. Bush ruft die Taliban erneut auf, Osama bin Laden auszuliefern. ?Jeder, der Terroristen Zuflucht bietet, muss die Vereinigten Staaten und den Rest der freien Welt fürchten.?

In Islamabad schwört der pakistanische Militärmachthaber General Pervez Musharraf seine Landsleute auf Unterstützung für die USA ein. Der Kampf der USA gegen bin Laden richte sich nicht gegen den Islam oder die Menschen in Afghanistan. Eine Allianz islamischer Gruppen in Pakistan warnt die pakistanische Regierung jedoch vor einem Bürgerkrieg, sollte sie den USA bei der Jagd auf bin Laden helfen. Im ganzen Land gibt es antiamerikanische Kundgebungen.

Unter dem Namen ?Infinite Justice? (Unendliche Gerechtigkeit) nimmt die Militärkampagne der Amerikaner Konturen an. Über 100 Kampfflugzeuge sind in die Golfregion unterwegs ? laut CNN handelt es sich um F-15- und F-16-Kampfflugzeuge sowie B-1-Bomber. Der Flugzeugträger ?USS Theodore Roosevelt? läuft in Richtung Mittelmeer aus. Im Persischen Golf kreuzt bereits der Flugzeugträger ?USS Carl Vinson?, im Indischen Ozean der Flugzeugträger ?USS Enterprise?.

Zeitgleich rüstet sich die US-Regierung gegen weitere terroristische Angriffe. Aus amerikanischen Behördenkreisen verlautet, es gebe Hinweise auf eine geplante zweite Terrorwelle. Bei den Ermittlungen zeichne sich der 22. September als Datum für weitere Aktivitäten ab. Die Anschläge der vergangenen Woche seien Teil eines größeren Plans, weitere Angriffe seien vorgesehen.

?Kampf gegen den Terrorismus mitgestalten?

Kurz nach dem Votum des Bundestages für eine entsprechende Entschließung sagt Außenminister Joschka Fischer in Washington den USA jegliche Unterstützung im Kampf gegen den Terror zu. Deutschland sei bereit, den Kampf gegen den Terrorismus ?in allen Bereichen aktiv mitzugestalten?. Die Entwicklung im Nahen Osten gewinne vor dem Hintergrund der Terroranschläge eine ?ganz hohe? Bedeutung, betont Fischer. Es müsse alles getan werden, um ein Treffen zwischen Israels Außenminister Schimon Peres und Palästinenserpräsident Jassir Arafat zustande zu bringen. Fast überall im Westjordanland und im Gazastreifen schweigen an diesem Mittwoch die Waffen.

Jacques Chirac besucht in New York UN-Generalsekretär Kofi Annan. Der französische Präsident sagt, der Kampf gegen den Terrorismus verlange eine möglichst ?breite Koalition? der internationalen Gemeinschaft. Er bezeichnet den Kampf gegen den Terrorismus als ?Kampf der gesamten internationalen Gemeinschaft gegen Mörder? und sagt, die Vereinten Nationen seien ?das bestmögliche Organ, um alle Kräfte zusammenzubringen, zu koordinieren und die nötigen Maßnahmen in Kraft zu setzen?. Der französische Präsident überfliegt auch den Trümmerberg des zerstörten World Trade Center. ?Wenn man es selber sieht, möchte man weinen. Es geht über die menschliche Vorstellungskraft hinaus.?

20.09.01, 16:03 Uhr
Quelle: Focus ( http://www.focus.de )
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Mitglied: Frank
01.10.2001 um 17:52 Uhr
Nach Spekulationen über einen unmittelbar bevorstehenden US-Angriff auf Afghanistan wird jede Bewegung in der Region mit Spannung verfolgt. Im Gegenzug wächst in den USA die Angst vor Terroranschlägen mit biologischen und chemischen Waffen. Zur Vorsicht statte Washington das Land mit Impfstoffen und Medikamenten aus, sagte der Stabschef des Weißen Hauses, Andrew Card, am Sonntagabend (Ortszeit) dem Fernsehsender Fox. Justizminister John Ashcroft warnte, die Bedrohung könne nach einem amerikanischen Vergeltungsschlag noch größer werden.

Gesundheitsminister Tommy Thompson erklärte auf CBS, Ärzte und Wissenschaftler berieten täglich über die Gefahr eines Angriffs mit Biowaffen. Thompson betonte, die Regierung lege Vorräte für die Notfallversorgung an und versetze Ärzte in Bereitschaft, die binnen Stunden Opfer behandeln könnten. Das Nachrichtenmagazin ?Newsweek? berichtete unter Berufung auf die US-Bundespolizei FBI, Anhänger des in Afghanistan versteckten mutmaßlichen Top-Terroristen Osama bin Laden hätten vergeblich versucht, Krankheitserreger in Tschechien zu erhalten.

Der Countdown läuft

Unterdessen verdichten sich die Hinweise auf einen baldigen Schlag der USA gegen Afghanistan. Die pakistanische Luftwaffe räumte nach einem Pressebericht einen Flughafen in Quetta nahe der afghanischen Grenze. Die Armee habe die Kontrolle über den Flughafen übernommen, berichtete die pakistanische Zeitung ?News? am Montag. Quetta gilt als mögliche Startbasis für einen US-Schlag gegen die nahe gelegene Taliban-Hochburg Kandahar in Afghanistan.

Zum zweiten Mal innerhalb von zehn Tagen verließ auch der US-Flugzeugträger "Kitty Hawk" seinen Stützpunkt in Japan, wie ein japanischer Marinesprecher am Montag bestätigte. Das Schiff sei von seinem Liegeplatz bei Tokio mit unbekanntem Ziel in See gestochen. Das Auslaufen des 40 Jahre alten Flugzeugträgers hänge mit der geplanten Militäroperation ?Dauerhafte Freiheit? gegen den internationalen Terrorismus zusammen, so der Sprecher.

Die britische Sonntagszeitung "Observer" hatte am Sonntag einen umfassenden Angriff innerhalb von 48 Stunden angekündigt. Der britische Premierminister Tony Blair sagte, London lägen ?unbestreitbare Beweise? gegen den mutmaßlichen Terroristenführer Osama bin Laden vor.

Die Nordallianz greift an

In Afghanistan liefern sich die oppositionellen Truppen der Nordallianz heftige Kämpfe im Norden des Landes nahe der afghanisch-tadschikischen Grenze, wie die russische Nachrichtenagentur Ria-Nowi unter Berufung auf russische Grenzsoldaten meldete. Beide Seiten hätten Panzer eingesetzt.

Hilfe von den USA

US-Präsident George W. Bush hat nach Informationen der ?New York Times? einem Plan für verdeckte Hilfen für die afghanische Opposition zugestimmt. Ziel sei es, die Nordallianz in ihrem Kampf gegen die Taliban-Miliz zu stärken und gleichzeitig den Widerstand der paschtunischen Stämme im Süden des Landes anzuheizen, berichtete das Blatt unter Berufung auf Regierungsvertreter.

Mit militärischer und finanzieller Hilfe des Westens könnte die Nordallianz nach eigenen Angaben die Taliban-Miliz innerhalb der nächsten acht Monate stürzen, sagte der Bruder des ermordeten Oppositionsführers Achmed Schah Massud, Wali Massud, der Zeitung ?The Guardian?. ?Das ist unser Land, wir kennen das Terrain und haben erfahrene Kämpfer ? der Westen dagegen hat das Geld und die Waffen.? Nach seinen Informationen verbirgt sich bin Laden zur Zeit mit Wissen des pakistanischen Geheimdiensts in den Taliban-Hochburgen Kandahar oder Sabol im Südosten des Landes.

Bin Laden an "sicherem Ort"?

Zuvor hatte das Regime in Kabul in einer überraschenden Wende erstmals erklärt, dass es bin Laden an einem sicheren Ort unter Kontrolle habe.

Der Taliban-Botschafter in Pakistan, Abdul Salam Saif, sagte am Sonntag, bin Laden befinde sich zu seiner eigenen Sicherheit an einem geheimen Ort. Nur Sicherheitsbeamte wüssten, wo dieser Ort sei. Bisher hatten die Taliban stets erklärt, sie seien nicht über den Aufenthaltsort bin Ladens informiert.

Botschafter Saif betonte, bin Laden werde nicht an die USA ausgeliefert, so lange Washington keine ausreichenden Beweise für seine Verstrickung in den Terrorismus vorlege.

01.10.01, 15:45 Uhr
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