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Tipps (mehr strategisch) für neue Telefonanlage

Frage Netzwerke TK-Netze & Geräte

Mitglied: departure69

departure69 (Level 2) - Jetzt verbinden

27.06.2013 um 08:25 Uhr, 3952 Aufrufe, 15 Kommentare

Hallo zusammen.

Ich muß im nächsten Jahr eine neue Telefonanlage beschaffen, dies geschieht auch im Zuge eines Neubaus/Anbaus unseres Bürogebäudes.

Die jetzige Anlage ist von der Telekom, ich weiß allerdings den genauen Typ nicht. Sie ist mindestens 15 Jahre alt und ist eine dieser Anlagen, bei der man ohne den Telekomsupport noch nicht mal eine Nebenstelle selber ändern kann. Bitte entschuldigt die saloppe Ausdrucksweise, aber ich brauche auch nur für den kleinsten Pups an Änderungen stets die Telekom.

CTI-Fähigkeit läßt sich nur durch enorme finanzielle Mittel nachrüsten. Außerdem ist die Anzahl der Nebenstellen auf 40 beschränkt, die alle belegt sind/genutzt werden, keine weitere Aufrüstbarkeit gegeben.

Es geht jetzt im Vorfeld der Beschaffung eine neuen Telefonanlage (muß öffentlich ausgeschrieben werden, wir sind öffentlicher Dienst) neben den zukünftigen Fähigkeiten der Anlage zunächst um die wichtige strategische Entscheidung, ob wir wieder eine klassische Telefonanlage, eine VoIP-Anlage oder einen Hybriden nehmen.

Unser Chef hält nichts davon, daß sämtliche Ressourcen, Logik und Intelligenz der neuen Anlage komplett in Computerhard- und -software abgebildet werden (was ja bei VoIP der Fall ist), weil er der EDV (und damit irgendwie auch mir) nicht traut. Ich habe ihm entgegenet, daß auch aktuelle Anlagen nach klassischem Muster ohne VoIP dennoch ihre Ressourcen und Logik mittlerweile ebenfalls aus Computer beziehen, trotzdem besteht er mehr auf so ein proprietäres Kästchen von z.B. Telekom oder wem auch immer, wie wir es bislang bei der alten Anlage hatten.

Wir benötigen:

100 Nebenstellen
CTI-Fähigkeit
Faxserverdienste
alle sonstigen Merkmale einer modernen Telefonanlage

Was möchte ich jetzt von Euch?

Im Neubau wird es in jedem Büro 8-fach beschaltete Netzwerkanschlüsse geben, über die auch die Telefonie laufen kann, extra Telefonleitungen werden dann nicht mehr nötig sein. Die dahinterliegenden Kabel werden der Sicherheitskategorie 7 (CAT7) angehören. Ihr seht, daß ich da schon ein wenig voraus denke (z. B. könnte ja irgendwann mal 10-Gb-Over-Ethernet gebraucht werden, und da ist CAT7 wohl das derzeit sicherste).

Ich möchte gern eine VoIP-Telefonanlage haben, die ich selbst (und natürlich noch ein Vertreter) vollständig und vollwertig administrieren kann, ohne daß ich dazu jemals, außer im Schadenfall, den Support des Herstellers oder des Hauses brauche, die mir diese Anlage verkaufen. Werden bspw. mal wieder Nebenstellen knapp, möchte ich per Mausklick welche hinzufügen können.

Wie überzeuge ich meinen Chef davon, daß er vor VoIP keine Angst haben muß?

Danke erstmal.

Grüße
Mitglied: Philtaer
27.06.2013, aktualisiert um 08:43 Uhr
Auch Hallo,

Nur eine Idee: Je nachdem was dein Chef momentan an PC-Hardware hat: Stell ihm einen 386er hin (nach Feierabend) und wenn er fragt kannst du ihm den Vergleich verdeutlichen.

Alternativ: Telefon (vom Chef) abklemmen [Aber umstellen auf anderes nicht vergessen sonst kanns ärger geben] und dann sagen für die Behebung brauchst du den support und die Hotline ist überlastet.

Tipps sind humoristischer Natur und natürlich nicht vor dem Hintergrund eventueller Konsequenzen gesehen. Aber vielleicht ist es ein Gedankenanstoß... oder die Grundlage für eine kleine Worst-Case Präsentation für den Chef bei der du die Vor- und Nachteile der alten und neuen Technik beschreibst.
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Mitglied: departure69
27.06.2013 um 09:19 Uhr
Zitat von Philtaer:

Tipps sind humoristischer Natur und natürlich nicht vor dem Hintergrund eventueller Konsequenzen gesehen. Aber vielleicht ist
es ein Gedankenanstoß...



Ja, das sind sie .

Ich brauche meinem Chef nicht mit irgendwelchen Kabinettstückchen zu kommen, der Mann ist nicht doof, höchstens technisch ein bißchen konservativ.

In unserer jetzigen Konstellation kann schonmal ein Netzwerkswitch oder ein wichtiger Server ausfallen, das Telefon geht aber noch - er meinst das eher so, nach dem Motto, wenn die Drecks-EDV mal spinnt, ist die Telefonie der letzte Notnagel, der immer noch funktioniert, weil er halt proprietär ist, mit der EDV und deren Leitungen, Switchen und Servern nichts zu tun hat. Einfach ein Kästchen oder Kasten der Telekom oder von Siemens, der einfach funktioniert, auch wenn die blöden Computer mal den Geist aufgeben.

Desweiteren stört ihn noch, daß VoIP-Telefonapparate eine eigene Stromversorgung benötigen. Bei den Apparaten, die an einer klassischen Telefonanlage hängen, genügt das bißchen Strom, das über's Telefonkabel kommt. Eine entsprechend USV-abgesicherte klassische Telefonanlage würde also bei einem Stromausfall auch noch weiterhin Strom an die Apparate liefern. Dies bedeutet, daß Telefonieren immer noch möglich ist, obwohl kein einziges anderes Elektrogerät im Haus noch Strom hat.

Das sind Argumente, die mir zu widerlegen schwerfallen.

Noch jemand Tipps?

Grüße
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Mitglied: keine-ahnung
27.06.2013, aktualisiert um 09:38 Uhr
Zitat von departure69:
Moin,
Unser Chef hält nichts davon, daß sämtliche Ressourcen, Logik und Intelligenz der neuen Anlage komplett in
Computerhard- und -software abgebildet werden (was ja bei VoIP der Fall ist),
muss er ja nicht .... Wenn Ihr noch analoge oder ISDN-Anschlüsse habt, ist die Schnittstelle zu VOIP ja immer noch harte Telefontechnik.

Ich persönlich bin immer noch ein bissschen auf dem Auerswald-Trip, denke jedoch nicht, dass Hybridanlagen tatsächlich zukunftsfähig sind. Die Einschränkungen dedizierter TK sind schon erheblich (z.T. fehlende Anbindung an AD, kleiner Rufnummernspeicher etc.pp), es macht mitunter den Eindruck, als wären an einigen Stellen die Mobiltelefone der frühen 90'er fortschrittlicher gewesen. Natürlich lassen sich alle Mankos über CTI-Lösungen oder ausgewachsene UC-Server korrigieren, kostet aber tatsächlich Zusatzgeld und man arbeitet wieder an Teilen verschiedener Hersteller.

Eine vollständige IT-TK, bspw. von SWYX ist da eher monolithisch geschmiedet, eine einheitliche Verwaltung problemlos möglich, problemlos erweiterbar etc. pp.

Und da die Telekomiker in ein paar wenigen Jahren analoge und dedizierte ISDN-Telefonie sicher auch für Bestandskunden nicht mehr anbieten werden, setzt Ihr dann in einer Hybrid-TK für die internen Analog- oder ISDN-Teilnehmer einmal zusätzlich um ...

LG, Thomas

Tante Edith sagt: auch bei den neuen Auerswald-Commander kommst DU nicht mehr ohne Weiteres in das Management - da bildet sich mittlerweile eine neue geschlossene Gesellschaft zwischen Hersteller und zertifizierten Fachhändlern ...

Wenn die dedizierte TK schmiert, arbeitet die IT ja auch unbeirrt weiter

Oder Ihr lagert die TK komplett in die Cloud aus - dann könnt Ihr auch weiter telefonieren, wenn im Haus alles tot ist, bspw. über Smartphone als TK-Clients ...
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Mitglied: departure69
27.06.2013, aktualisiert um 09:44 Uhr
Hallo.

Prima, jetzt kommt ja was für meine Argumente-Sammlung:

- besseres (oder besser/einfacher konfigurierbares) CTI
- Erweiterbarkeit
- AD-Anbindung (eigentlich ideal, wenn ich das so sehe).

Danke!

Wenn die dedizierte TK schmiert, arbeitet die IT ja auch unbeirrt weiter


Es ist meist leider doch umgekehrt, so meine bisherige Erfahrung.

Oder Ihr lagert die TK komplett in die Cloud aus - dann könnt Ihr auch weiter telefonieren, wenn im Haus alles tot ist, bspw.
über Smartphone als TK-Clients ...

Da macht der Chef erst recht nicht mit - wir sind eine Behörde!


Hat noch jemand was für meine Argumente-Sammlung pro VoIP? Vielleicht auch speziell im Hinblick darauf, wie man auch eine reine VoIP-Anlage so härten kann, daß sie denselben Grad der Zuverlässigkeit bietet? Eigene, dedizierte USV ist schonmal klar. Ansonsten vielleicht Linux- anstatt Windows-Server? Gibt es VoIP-Apparate, die KEINE eigene Stromversorgung brauchen?


Grüße
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Mitglied: keine-ahnung
27.06.2013 um 09:51 Uhr
Zitat von departure69:
Hat noch jemand was für meine Argumente-Sammlung pro VoIP?
Nicht das Du mich falsch verstehst - meine Argumentation hat mit VOIP oder Nicht-VOIP nichts zu tun. Bei der Anbindung ans Amt würde ichsolange wie irgendmöglich auf VOIP dringend verzichten respektive VOIP-Ämter als Redundanz einsetzen bzw. dedizierte Telefonieämter redundant bereitstellen.

Deine Frage bezog sich auf die Anschaffung einer TK - nicht auf die Art der eingesetzten Telefonie.

Es ist meist leider doch umgekehrt, so meine bisherige Erfahrung.
Dann läuft dort was schief ....

LG, Thomas
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Mitglied: departure69
27.06.2013, aktualisiert um 10:47 Uhr
Zitat von keine-ahnung:


Deine Frage bezog sich auf die Anschaffung einer TK - nicht auf die Art der eingesetzten Telefonie.

LG, Thomas

Wird diese denn nicht durch die grundsätzliche Entscheidung für einen bestimmten Typ von Telefonanlage (mit)bestimmt? Davon bin ich zumindest bisher zwingend ausgegangen - ich kaufe doch eine Telefonanlage entweder als reine VoIP-Lösung, als klassische Lösung oder eben als Hybriden, der beides kann - dachte ich.

> Es ist meist leider doch umgekehrt, so meine bisherige Erfahrung.
Dann läuft dort was schief ....

"Schief" würde ich nicht gleich sagen, aber mir ist auf jeden Fall schonmal häufiger ein Netzwerkswitch oder ein Server - aus welchem Grund auch immer - ausgefallen als die Telefonanlage. Die läuft, seit ich bei dem AG tätig bin, störungsfrei durch. Sie ist halt alt, nicht mehr oder nur zu immensen Kosten erweiterbar, kein CTI, ich brauche für jeden Fliegenschiss an Änderungen die Telekom, aber ansonsten ist sie stabil und zuverlässig.


Grüße
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Mitglied: Zigeuner
27.06.2013 um 11:22 Uhr
Hallo Departure,

heutige modernen Telefonanlagen arbeiten nur mit VoIP, zumindest zwischen TK-Anlage und Telefone.
Dadurch kann man die Standard Netzwerktechnik benutzen und kosten sparen bzw.
kann man das Geld für Ausfallsicherheit ausgeben was dann beiden Systemen zu gute kommt.

Außerdem lassen sich die Telefone prima über PoE mit Strom versorgen.
Solltet ihr denn Standard IEEE 802.1X benutzen ist sogar das Umziehen des Arbeitsplatzes kein großes Problem.


Gruß Sven
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Mitglied: keine-ahnung
27.06.2013 um 11:29 Uhr
Zitat von departure69:
Wird diese denn nicht durch die grundsätzliche Entscheidung für einen bestimmten Typ von Telefonanlage (mit)bestimmt?
Nein. Warum auch - auch an reine IT-Lösungen kann ich POTS- oder ISDN-Schnittstellen anböbeln, dies zumindest immer in Richtung Amt. Intern favorisiere ich eh VOIP, da man kein dediziertes zweites Leitungsnetz benötigt. Auch wenn es natürlich möglich ist, strukturierte Verkabelung für interne So-Busse oder analoge Telefone zu "missbrauchen".
Davon bin ich zumindest bisher zwingend ausgegangen - ich kaufe doch eine Telefonanlage entweder als reine VoIP-Lösung, als
klassische Lösung oder eben als Hybriden, der beides kann - dachte ich.
Nö. Wäre auch Quatsch. Bei IT-TK nutzt Du dann halt ISDN-Karten, die natürlich auch in beide Richtungen nutzen kannst. Über den Sinn, darüber dann intern ISDN-Busse aufzubauen, sollte man angesichts des Preises allerdings eher nicht lange nachdenken .

LG, Thomas
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Mitglied: departure69
27.06.2013 um 11:44 Uhr
Zitat von Zigeuner:
Hallo Departure,

heutige modernen Telefonanlagen arbeiten nur mit VoIP, zumindest zwischen TK-Anlage und Telefone.
Dadurch kann man die Standard Netzwerktechnik benutzen und kosten sparen bzw.
kann man das Geld für Ausfallsicherheit ausgeben was dann beiden Systemen zu gute kommt.


Interessant, wußte ich nicht, Dankeschön.

Außerdem lassen sich die Telefone prima über PoE mit Strom versorgen.
Solltet ihr denn Standard IEEE 802.1X benutzen ist sogar das Umziehen des Arbeitsplatzes kein großes Problem.


Ist ein zur Verwirklichung von PoE der IEEE 802.1x ein Standard, der an den Switchen vorhanden/implementiert sein muß?

Grüße
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Mitglied: Hitman4021
27.06.2013 um 11:47 Uhr
Hallo,


Desweiteren stört ihn noch, daß VoIP-Telefonapparate eine eigene Stromversorgung benötigen. Bei den Apparaten, die an einer klassischen Telefonanlage hängen, genügt das bißchen Strom, das über's Telefonkabel kommt. Eine entsprechend USV-abgesicherte klassische Telefonanlage würde also bei einem Stromausfall auch noch weiterhin Strom an die Apparate liefern. Dies bedeutet, daß Telefonieren immer noch möglich ist, obwohl kein einziges anderes Elektrogerät im Haus noch Strom hat.
Du kannst deine Telefone per PoE vom Switch mit Strom versorgen. Switch an eine USV und schon kann man bei Stromausfall Telefonieren?

Gruß
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Mitglied: departure69
27.06.2013 um 11:49 Uhr
@keine-ahnung:

Weil mir absolut das Know-How fehlt, verwirrst Du mich. Ich weiß nichts von ISDN. Unser Telefonprovider (Fa. M-net, München) nennt das "MGA", was für Mehrgeräteanschluß steht.

Was brauche ich denn nun, wenn ich intern VoIP fahren will, für eine Telefonanlage? Kann es sein, daß es die von mir getroffene Unterscheidung zwischen einer klassischen, einer VoIP- oder eine hybriden Telefonanlage gar nicht (mehr) gibt?

Grüße
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Mitglied: keine-ahnung
27.06.2013, aktualisiert um 12:04 Uhr
Zitat von departure69:
Weil mir absolut das Know-How fehlt, verwirrst Du mich.
Das geht nicht nur Dir so
Ich weiß nichts von ISDN. Unser Telefonprovider (Fa. M-net, München) nennt das "MGA", was für Mehrgeräteanschluß steht.
Das ist ein Begriff, der aus der ISDN-Technik kommt. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass Ihr nur einen MGA für 40 Teilnehmer habt, das würde zunächst bedeuten, dass nur zwei Amtskanäle zur Verfügung stehen ... Allerdings wird der Begriff mittlerweile auch relativ sinnfrei für VOIP-Anschlüsse missbraucht, die ISDN-Technologie simulieren. Da kann ich Dir also nicht helfen ... musst Du den Anbieter fragen.
Was brauche ich denn nun, wenn ich intern VoIP fahren will, für eine Telefonanlage? Kann es sein, daß es die von mir
getroffene Unterscheidung zwischen einer klassischen, einer VoIP- oder eine hybriden Telefonanlage gar nicht (mehr) gibt?
Doch, durchaus. Wenn Du intern voipen willst, fällt eine "klassische Anlage" aus dem Raster, da sie keine VOIP-Schnittstellen anbietet. Reine IT-basierte TK oder dedizierte TK mit VOIP-Schnittstellen sollten alle drei üblichen Telefonietechniken beherrschen (u.U. halt mit optionalen Modulen).

LG, Thomas

p.s.: Wenn Dir allerdings das know how fehlt, disqualifiziert Dich das aber schon ein wenig für die "Beraterfunktion" ...
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Mitglied: delirium
27.06.2013 um 12:09 Uhr
Zitat von departure69:
Ist ein zur Verwirklichung von PoE der IEEE 802.1x ein Standard, der an den Switchen vorhanden/implementiert sein muß?

Nein, IEEE 802.1X hat mit PoE nix zu tun. Power over Ethernet heißt ganz einfach, dass der Switch eine gewisse Leistung über das LAN-Kabel bereitstellt, die Clients benutzen können. Diese Eigenschaft muss ein Switch haben, entsprechende Ports sind normalerweise gekennzeichnet. Man kann das aber auch über PoE-Injektoren nachrüsten, falls die bestehende Switchstruktur das nicht zulässt. Zusammen mit Telefonen, die ihren Strom über PoE bekommen, gibt das die gleiche Ausfallsicherheit wie bei der alten TK.

802.1X ist eigentlich eine Authentifizierungsmethode, Stichwort RADIUS...
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Mitglied: departure69
27.06.2013 um 12:19 Uhr
Zitat von keine-ahnung:
> Zitat von departure69:
> ----

> Ich weiß nichts von ISDN. Unser Telefonprovider (Fa. M-net, München) nennt das "MGA", was für
Mehrgeräteanschluß steht.
Das ist ein Begriff, der aus der ISDN-Technik kommt. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass Ihr nur einen MGA für 40
Teilnehmer habt, das würde zunächst bedeuten, dass nur zwei Amtskanäle zur Verfügung stehen ... Allerdings
wird der Begriff mittlerweile auch relativ sinnfrei für VOIP-Anschlüsse missbraucht, die ISDN-Technologie simulieren. Da
kann ich Dir also nicht helfen ... musst Du den Anbieter fragen.

Werde ich tun, danke.

> Was brauche ich denn nun, wenn ich intern VoIP fahren will, für eine Telefonanlage? Kann es sein, daß es die von
mir
> getroffene Unterscheidung zwischen einer klassischen, einer VoIP- oder eine hybriden Telefonanlage gar nicht (mehr) gibt?
Doch, durchaus. Wenn Du intern voipen willst, fällt eine "klassische Anlage" aus dem Raster, da sie keine
VOIP-Schnittstellen anbietet. Reine IT-basierte TK oder dedizierte TK mit VOIP-Schnittstellen sollten alle drei üblichen
Telefonietechniken beherrschen (u.U. halt mit optionalen Modulen).

O.K.

p.s.: Wenn Dir allerdings das know how fehlt, disqualifiziert Dich das aber schon ein wenig für die
"Beraterfunktion" ...

Tja, ich und eine Telefonanlage: Jungfrau>Kind, hab' vorher in einer größeren Hütte gearbeitet, da gab's für Telefonie & Co. einen eigens nur dafür angestellten Kollegen. Arbeitgeber gewechselt - jetzt muß ich mich halt auch, eigentlich ungewollt - um die Telefonanlage (und hier speziell/aktuell deren Neuanschaffung) kümmern.

Hast mich aber schon gut informiert. Danke nochmals.


Grüße

von

departure
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Mitglied: departure69
27.06.2013 um 12:22 Uhr
@delirium:

Danke, ich muß sowieso neue Switche kaufen, um einen schnelleren Glasfaseruplink zu kriegen.

Werde dann auf PoE und IEEE 802.1x achten.

Grüße

von

departure
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