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USB 3.0 sinnvoll?

Frage Hardware Festplatten, SSD, Raid

Mitglied: SarekHL

SarekHL (Level 3) - Jetzt verbinden

18.07.2012 um 09:51 Uhr, 9233 Aufrufe, 29 Kommentare

Hallo zusammen,

da ich via Google keine fundierten Antworten finde, stelle ich meine Frage jetzt mal hier, auch auf die Gefahr hin, daß einige "Spezialisten" hier wieder alles zerreden:

Ich möchte ein Backup vom PC auf einen USB-Stick übertragen (etwa 40 GB in Dateien zu je 2 GB, die auf der PC-Festplatte bereits vorliegen). Lohnt sich da eine USB-3-Schnittstelle und ein entsprechender Stick? Soweit ich das sehe, ist der Flaschenhalt beim USB-Stick eher die Schreibgeschwindigkeit auf den Flashspeicher. Ich habe jedenfalls noch keinen Stick gefunden, bei dem eine Schreibgeschwindigkeit von über 18 MB/s angegeben wird, und das reizt ja noch nicht mal USB 2.0 aus. Gibt es also irgendeinen Grund, der doch für USB 3.0 spricht?


Grüße aus Lübeck,
Sarek
29 Antworten
Mitglied: catachan
18.07.2012 um 10:26 Uhr
Hi

wieso verwendest du nicht eine externe Festplatte ? Die haben die entsprechnde Geschwindigkeit mit USB 3.0 und mehr Platz hast du auch noch.

LG
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Mitglied: SarekHL
18.07.2012 um 10:33 Uhr
Zitat von catachan:
wieso verwendest du nicht eine externe Festplatte?

Vor allem weil sie unhandlicher ist, sowohl im Format als auch im Handling. Eine externe Festplatte müßte ich zum Beispiel mit einem Y-Kabel anschließen, da sie einen hohen Strombedarf hat.

Kann ich diese Frage so verstehen, daß bei einem USB-Stick der 3.0-Standard tatsächlich keine Vorteile bringt?
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Mitglied: catachan
18.07.2012 um 10:35 Uhr
Hi

wenn der USB Stick USB ausreizen kann, dann ja. gibt hier viele Qualitätsunterschiede. Hier ist ein Test von USB Sticks
http://www.computerbild.de/artikel/cb-Test-PC-Hardware-USB-Sticks-USB-3 ...

Leider nur bis 32 GB

LG
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Mitglied: brammer
18.07.2012 um 10:40 Uhr
Hallo,

USB 3.0 brngt schon Performance Vorteile, allerdings ist das im Zweifelsfall nur eine Verschiebung des Flaschenhalses!
Wie Performant ist der Rechner? an welchem Bus swillst den USB 3.0 Adapter asnchließen?

und, Sticks die mehr als 18 MB können gibt es druchaus:

http://www.computerbase.de/artikel/laufwerke/2012/test-kingston-datatra ...


brammer
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Mitglied: facebraker
18.07.2012 um 11:09 Uhr
Hallo,

meine Meinung ist, dass das mit USB 3.0 nicht so die Sticks betrifft, was sind da für Daten drauf 32GB,64GB ... richtig Sinn macht USB 3.0 bei den externen Festplatten 1TB oder so, kopiere mal sagen 750GB mit USB 2.0 und dann mit USB 3.0 da liegen Welten dazwischen.
Kurz bei größeren Datenmengen wird es sichtbar.

Ich habe eine USB 3.0 externe Festplatte mit nur 1 USB 3.0 Stecker, keine extra Stromversorgung, läuft.

Gruß Alex
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Mitglied: wiesi200
18.07.2012 um 12:00 Uhr
Zitat von SarekHL:
Vor allem weil sie unhandlicher ist, sowohl im Format als auch im Handling. Eine externe Festplatte müßte ich zum
Beispiel mit einem Y-Kabel anschließen, da sie einen hohen Strombedarf hat.

Bei einer externen SSD bezweifle ich das du ein Y-Kabel brauchst. Ist bei mir eigentlich nicht mal bei normalen externen Festplatten notwendig.
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Mitglied: cardisch
18.07.2012 um 12:19 Uhr
Mahlzeit,
abgesehen davon das es SSD´s mit intergriertem USB3-Anschluss gibt (im 2,5"-Format) gibt es auch 1,8" SSD´s, die (ohne eigene Erfahrung) ohne separaten Stomanschluss laufen.
Bei ALternte (beispielsweise) kannst du direkt danach suchen.
Ist universeller, als ein Stick, aber natürlich auch größer....

Gruß

Carsten
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Mitglied: DerWoWusste
18.07.2012 um 16:12 Uhr
Moin Sarek.

Ich habe jedenfalls noch keinen Stick gefunden, bei dem eine Schreibgeschwindigkeit von über 18 MB/s angegeben wird
Dazu muss man folgendes wissen: Auch an der Geschwindigkeit der Anschlussmöglichkeit kann es liegen. Beispiel: eine SATA2-Platte schaffte bei mir an einem Sata2-Anschluss weniger als 100MB/s, an einem Sata3-Anschluss erstaunlicherweise 150 MB/s (selbe Testumgebung). Es könnte sein, dass es bei USB3 genauso ist, aber mir fehlt da die Erfahrung. Habe bisher nur gemerkt, dass mein WinPE vom USB-Stick an USB3 viel schneller bootet, als an USB2 (selber Stick), was auch für die Theorie spricht.
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Mitglied: tobias-exner
19.07.2012, aktualisiert um 13:58 Uhr
Zitat von catachan:
Hi

wieso verwendest du nicht eine externe Festplatte ? Die haben die entsprechnde Geschwindigkeit mit USB 3.0 und mehr Platz hast du
auch noch.

LG


Selber Meinung bin ich auch. Wobei der Unterschied gerade für Backups nicht wirklich wichtig ist. Zu beachten ist auch, dass der eigendliche Computer vom Mainboard aus USB 3.0 unterstützt.
Sollte er das nicht tun, wäre es aus meiner Sicht ehr Geldverschwendung alles auf USB 3.0 zu bringen.
Mach die Backups automatisiert zu Zeiten in denen sie dich nicht störren
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Mitglied: SarekHL
19.07.2012, aktualisiert um 14:12 Uhr
Zitat von tobias-exner:
Zu beachten ist auch, dass der eigendliche Computer vom Mainboard aus USB 3.0 unterstützt. Sollte er das nicht tun, wäre es aus meiner Sicht ehr Geldverschwendung alles auf USB 3.0 zu bringen.

Das ist definitiv nicht der Fall, der Rechner ist drei Jahre alt. Was spricht gegen eine USB-3-Karte auf PCIe-Basis?


Mach die Backups automatisiert zu Zeiten in denen sie dich nicht störren

Gemacht werden die Backups nachts, aber auf einer internen Festplatte abgelegt. Mir geht es um den zweiten Schritt, das überspielen des Backups auf einen externen Datenträger, und das geht halt nicht automatisiert. Denn ein Backup lagert man selbstverständlich niemals auf einem Datenträger, der permanent mit dem zu sichernden System verbunden ist.
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Mitglied: tobias-exner
19.07.2012, aktualisiert um 15:42 Uhr
OK,

die wichtigste Frage ist eigendlich: Wieviel Buddget du investieren willst?

Ich benutze für meine Backups in kleineren Umgebungen gerne NAS-Lösungen.

Entweder du nimmst ein "richtiges" NAS, die fangen so bei 350 € an, wenn's was halbwegs Gescheites sein soll,
oder aber die preiswertere Alternative (z.B. für den Heimgebrauch), du nimmst eine Ext. Festplatte, am besten
mit automatischer On/Off-Funktion bei Betrieb, und verbindest diese z.B. an einer Fritz!Box.
So eine Lösung ist für 100 € zu haben. Von billigeren NAS-Systemen ratte dir ich sehr ab, da diese nach meinen
Erfahrungen sehr schnell S.M.A.R.T-Fehler bekommen. (Für Backups ja wohl ein No-Go).

Als Backuptool, gibts sehr viel gute Auswahl, z.B. Acronis Backup & Recovery (ab ca. 30-200 € je nach Version)´
Neue Windows Systeme haben auch ein kostenloses Sicherungsprogramm, welches beschränkt auch seine Dienste tut.

Zu USB 3.0: Gerade wenn der Computer älter ist lohnt sich das nicht - bes. für deine Backups.
Auch ist selbst bei USB der Datenverlust umso höher, umso schneller er ist.
Die Backups laufen bei dir ja sowiso in der Nacht, da ist es doch egal ob es nun in 30min. oder 45min,
(um so eine ungefähre Zeiteinschätzung zu haben) fertig ist.

Du kannst dir übrigends auch eine RAID-Lösung bauen - bei Servern sollte dies eigendlich immer gemacht werden.
Da hast du dann gar keinen großen Aufwand, und musst bloss mal ab und zu kontrollieren, ob beide Platten noch
ordendlich in Schuss sind. (Dafür gibts auch Freeware, die dir bei den ersten Verschleissanzeichen eine Mail zusendet)

Backups sind natürlich trotzdem zu empfehlen !!!


Nachtrag: Was genau für eine Netzwerkstruktur oder was für Geräte willst du sichern???
Bitte warten ..
Mitglied: tobias-exner
19.07.2012 um 15:02 Uhr
Zitat von catachan:
Hi

wieso verwendest du nicht eine externe Festplatte ? Die haben die entsprechnde Geschwindigkeit mit USB 3.0 und mehr Platz hast du
auch noch.

LG

Achso, habe ja bei deinem Beitrag das wichtigste vergessen...

USB-Sticks sind für wichtige Backups eigendlich auch ein No-Go.

Gehen doch viel öffter, schneller kapput, haben wenig Speicher und sind einfach nicht für diesen Zweck gemacht.

Backups = Bandsicherung (LTO), Festplatte (Server, NAS, Ext.), bedingt optische Medien (DVD)
Bitte warten ..
Mitglied: tobias-exner
19.07.2012 um 15:08 Uhr
Zitat von cardisch:
Mahlzeit,
abgesehen davon das es SSD´s mit intergriertem USB3-Anschluss gibt (im 2,5"-Format) gibt es auch 1,8" SSD´s,
die (ohne eigene Erfahrung) ohne separaten Stomanschluss laufen.
Bei ALternte (beispielsweise) kannst du direkt danach suchen.
Ist universeller, als ein Stick, aber natürlich auch größer....

Gruß

Carsten

Aber SSD ist für Backups und andere wichtige Daten zu unsicher und es kann bei einem evtl. Datenverlust
nichts vom Backup wiederhergestellt werden. Auch die Lebensdauer ist nicht gerade gut.

SSD lohnen sich zur Zeit nur für die eigendlichen Betriebssystem-Partitionen.
Dort ist aber eine deutliche Leistungssteigerung zu bemerken.

Mein MacBook startet mit der SSD in ca. 5 sec.
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Mitglied: pieh-ejdsch
19.07.2012, aktualisiert um 18:34 Uhr
moin sarekHL,

Ich benutze USB 3.0 schon seit Anfang 2011 über PCIe.
Eine Feste ext. HDD mit ext. Stromversorgung und eine Kleine 2,5" die hat keinen Extra Stromanschluss.

Die Platten sind Abwärtskompatibel (nagut die USB 2,5" 3.0 geht nicht am Autoradio dafür die selbe mit USB 2.0).
Am Fernseher läuft auch die 2,5" USB 3.0 (ist am TV eine Buchse mit HDD gekennzeichnet die zweite nicht, da geht nur die 2.0 HDD oder mit externer Versorgung).

Bis jetzt kann ich über Performance nicht klagen. Das einzige was mal Probleme Bereitet hat, war wenn Drucker und 3.0 HDD beide am Blauen USB angeklemmt waren ging der Drucker net.

Dann benutzte ich einen Treiber Setup Pack USB 3.0 .

3.0 USB Stick nutze ich selbst nicht. Aber das es keine Sticks mit mehr als 18 MB/s gäbe ...
Einige Hersteller bewerben Sticks mit bis zu 140 MB/s.
Transcend und Kingston sind da sehr schnell.
Mit Transcend habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht.

Zu Backup auf Sticks sage ich mal gar nichts - mittlerweile sind die Medien sehr zuverlässig.
Eine andere Backupform kann Theoretisch genauso versagen (und sind sie sicher auch schon oft).
Für Transport allemal tauglich.

Die Preisfrage schlägt natürlich nur die HDD Backup variante.

Was also spricht jetzt noch gegen USB 3.0

[Edit]
Und bei den heutigen Strompreisen kann man sich schon überlegen ein Backup schnell über die Bühne zu bringen und die Kiste ruhigzustellen.
Im Endeffekt: Geld Gespart und Umwelt
[/Edit]

Gruß Phil
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Mitglied: wiesi200
19.07.2012 um 19:35 Uhr
Zitat von tobias-exner:
Zu USB 3.0: Gerade wenn der Computer älter ist lohnt sich das nicht - bes. für deine Backups.
Auch ist selbst bei USB der Datenverlust umso höher, umso schneller er ist.
Die Backups laufen bei dir ja sowiso in der Nacht, da ist es doch egal ob es nun in 30min. oder 45min,
(um so eine ungefähre Zeiteinschätzung zu haben) fertig ist.

Warum sollte sich das nicht lohnen? Die Festplatten kosten nicht viel mehr und ein Controller kriegst du auch so gut wie geschenkt.

Und bei mir z.b. Macht das einige Stunden Unterschied.

Da sehe ich eher den Unsinn in deinem NAS denn das musst du in einen anderen Brandabschnitt platzieren fall's nötig denn so etwas kann man eigentlich nicht so leicht mit Heim nehmen.

Und für 40 GB eh überdimensioniert. Ich würde eine einfach 2,5" USB 3.0 Platte verwenden. Und wie schon geschrieben die brauchen in den wenigsten Fällen ein zusätzlich Stromversorgung. Einfacher, günstiger und schneller wird's fast nicht gehen.
Bitte warten ..
Mitglied: SarekHL
19.07.2012, aktualisiert um 21:00 Uhr
Zitat von tobias-exner:
die wichtigste Frage ist eigendlich: Wieviel Buddget du investieren willst?

Wenig. Meine "Kunden" (ich mache das weitgehend ehrenamtlich) sind in der Regel (und so auch in diesem konkreten Fall) Kirchengemeinden, und entgegen der landläufigen Meinung sind die alles andere als reich.


Ich benutze für meine Backups in kleineren Umgebungen gerne NAS-Lösungen.

Wie wiesi200 richtig angemerkt hat, müßte das NAS dann in einem anderen Brandabschnitt stehen. Außerdem ist es permanent mit dem Netzwerk verbunden, ein Virus könnte sich also problemlos auch auf die Backup-Platte verbreiten. Das kann er zwar bei einer Wechselmedienlösung auch, aber die Wahrscheinlichkeit sinkt eben mit abnehmender Anschlußdauer.


Als Backuptool, gibts sehr viel gute Auswahl, z.B. Acronis Backup & Recovery (ab ca. 30-200 € je nach Version)

Die Software habe ich ja hier gar nicht thematisiert.


Neue Windows Systeme haben auch ein kostenloses Sicherungsprogramm, welches beschränkt auch seine Dienste tut.

Sehr beschränkt ... größter Nachteil: Es komprimiert die Daten nicht


Zu USB 3.0: Gerade wenn der Computer älter ist lohnt sich das nicht - bes. für deine Backups.

Da habe ich jetzt von anderen hier anderes gehört. Kannst Du Deine These begründen?


Auch ist selbst bei USB der Datenverlust umso höher, umso schneller er ist.

Wenn ich mich nicht irre, werden bei der Datenübertragung laufend Prüfsummen gebildet und verglichen, so daß eine fehlerhafte Dateiübertragung erkannt und automatisch wiederholt wird. Oder irre ich mich da?


Die Backups laufen bei dir ja sowiso in der Nacht, da ist es doch egal ob es nun in 30min. oder 45min, (um so eine ungefähre Zeiteinschätzung zu haben) fertig ist.

Ich glaube, da hast Du meine Beiträge nicht richtig gelesen. Ja, das Backup wird nachts erstellt, und da ist mir die Geschwindigkeit relativ egal. Aber da habe ich auch gar kein Geschwindigkeitsproblem, da das Backup auf eine interne Festplatte geschrieben wird. Dieses Backup wird dann aber am Morgen von der Sekretärin auf ein externes Medium kopiert, und dabei habe ich ein Geschwindigkeitsproblem. Bei 50 GB und einem langsamen Wechselmedium dauert die Übertragung recht lang. Diesen Punkt möchte ich beschleunigen.


Nachtrag: Was genau für eine Netzwerkstruktur oder was für Geräte willst du sichern???

Also, gesichert wird der Server. Dazu wird erst mit dem Windows-eigenen Sicherungsprogramm ein Systemstatus-Backup erstellt und dann wird mit einer Sonder-Edition von TrueImage eine Sicherung erstellt, die sowohl dieses Systemstatus-Backup als auch die eigentlichen Nutzdaten des Servers enthält. Klingt kompliziert, aber es darf eben nicht viel kosten, daher fallen richtige Server-Backuplösungen weg. Die Nicht-Server-Versionen von TrueImage können aber das AD nicht sichern, daher muß dieser Teil der Sicherung vom Windows-eigenen Sicherungsprogramm erledigt werden. Das wiederum komprimiert nicht, daher ist es für die Sicherung der eigentlichen Daten nicht zu gebrauchen.

So, langer Rede kurzer Sinn: Wenn TrueImage fertig ist, liegt das Backup auf einer internen Festplatte des Servers in einem freigegebenen Ordner. Wenn morgens dann die Sekretärin kommt, hängt sie das externe Medium (bisher ein USB-Stick) an ihren Client-PC und startet ein Programm, das das Backup aus der Freigabe des Servers auf das externe Medium kopiert.

Ich weiß, das mag für viele hier stümperhaft klingen, aber wenn das Geld fehlt, muß man eben improvisieren ...


USB-Sticks sind für wichtige Backups eigendlich auch ein No-Go.
Gehen doch viel öffter, schneller kapput, haben wenig Speicher und sind einfach nicht für diesen Zweck gemacht.

Da habe ich im Internet sehr widersprüchliche Ansichten zu gehört, selbst hier im Thread. pieh-ejdsch schreibt zum Beispiel weiter unten, daß die Flash-Medien (Sticks, SSD) mittlerweile sehr zuverlässig sind. Was stimmt nun? Gibt es irgendwo unabhängige und professionelle Tests der Zuverlässigkeit aktueller Flash-Medien?


Backups = Bandsicherung (LTO),

Viel zu teuer ...

Festplatte (Server, NAS, Ext.),

Server/NAS = dauerhaft mit dem System verbunden = No Go
Extern = Durchaus denkbar, aber auch Festplatten gehen mal kaputt.

bedingt optische Medien (DVD)

Viel zu geringe Kapazität ... und zu langsam.
Bitte warten ..
Mitglied: SarekHL
19.07.2012 um 20:59 Uhr
Zitat von wiesi200:
Und bei mir z.b. Macht das einige Stunden Unterschied.

Mit einem "nachgerüsteten" Controller oder hat Dein Board USB 3.0? Und wenn nachgerüsteter Controller, läuft der auf PCI oder auf PCIe? Wenn PCIe: 1x, 4x oder 16x?

Da sehe ich eher den Unsinn in deinem NAS denn das musst du in einen anderen Brandabschnitt platzieren fall's nötig denn so etwas kann man eigentlich nicht so leicht mit Heim nehmen.

So sehe ich das auch. Backups gehören nicht im dem Gebäude gelagert, wo der Server steht ...


Und für 40 GB eh überdimensioniert. Ich würde eine einfach 2,5" USB 3.0 Platte verwenden.

Ich bin immer etwas skeptisch bei Sicherungsmedien mit bewegten Teilen. Ich denke, eine Festplatte reagiert viel empfindlicher auf ein versehentliches Herunterfallen als ein Flash-Medium. Daher würde mich jetzt wirklich mal ein unabhängiger und professioneller Test zur Zuverlässigkeit heutiger USB-Sticks oder SSD-Platten interessieren.
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Mitglied: wiesi200
19.07.2012 um 21:19 Uhr
Es ist ein PCIe 1x Controller, PCI hab ich noch nicht gesehen.
Der Rechner ist aber schon etwas älter als 3 Jahre.

Ich hab eigentlich das gleiche Backup Konzept, ein Zentraler Server der Intern alles über Nacht sichert und 1x in der Woche geht's auf eine Externe Platte und da sind 2 im Wechsel.

Für mich würde auch nicht's anderes in Frage kommen da ich so ca. 1,5 TB Sicherungsvolumen hab. Und da kennt man den Geschwindikeitsunterschied dann schon gewaltig.

Das ganze mach ich jetzt schon sein ca. 8 Jahren so und hatte nie Probleme. Gut die Festplatten sollte man jetzt nicht grade durch die Gegend Werfen aber das das passiert wenn man's gerade braucht ist unwarscheinlich da das externe ja nur dann zum Tragen kommen würde wenn alles abbrennt. An sonsten hat man ja auch noch das auf dem Server.

Bei 40GB kann man auch leicht auf SSD's gehen. Sollte man aber dann regelmäßig 1-2 Jahre austauschen.
Muss man ja auch bei Bändern machen.
Bitte warten ..
Mitglied: tobias-exner
19.07.2012 um 23:36 Uhr
Zitat von wiesi200:
> Zitat von tobias-exner:
> ----
> Zu USB 3.0: Gerade wenn der Computer älter ist lohnt sich das nicht - bes. für deine Backups.
> Auch ist selbst bei USB der Datenverlust umso höher, umso schneller er ist.
> Die Backups laufen bei dir ja sowiso in der Nacht, da ist es doch egal ob es nun in 30min. oder 45min,
> (um so eine ungefähre Zeiteinschätzung zu haben) fertig ist.

Warum sollte sich das nicht lohnen? Die Festplatten kosten nicht viel mehr und ein Controller kriegst du auch so gut wie
geschenkt.

Und bei mir z.b. Macht das einige Stunden Unterschied.

Da sehe ich eher den Unsinn in deinem NAS denn das musst du in einen anderen Brandabschnitt platzieren fall's nötig denn
so etwas kann man eigentlich nicht so leicht mit Heim nehmen.

Und für 40 GB eh überdimensioniert. Ich würde eine einfach 2,5" USB 3.0 Platte verwenden. Und wie schon
geschrieben die brauchen in den wenigsten Fällen ein zusätzlich Stromversorgung. Einfacher, günstiger und schneller
wird's fast nicht gehen.

Es kommt auf Budget an, und welche Art von System (Privat, Kleinunternehmen....)
Für Privat reicht als "Brandschnitt", wenn überhaupt benötigt auch ein anderes Zimmer oder Kellerraum. Für Unternehmen egal welcher Größe, sollte eine NAS-Verbindung evtl. auch über VPN oder Hosted-Server kein Problem sein.
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Mitglied: tobias-exner
20.07.2012 um 00:19 Uhr
Zitat von SarekHL:
> Zitat von tobias-exner:
> ----
> die wichtigste Frage ist eigendlich: Wieviel Buddget du investieren willst?

Wenig. Meine "Kunden" (ich mache das weitgehend ehrenamtlich) sind in der Regel (und so auch in diesem konkreten Fall)
Kirchengemeinden, und entgegen der landläufigen Meinung sind die alles andere als reich.
OK

> Ich benutze für meine Backups in kleineren Umgebungen gerne NAS-Lösungen.

Wie wiesi200 richtig angemerkt hat, müßte das NAS dann in einem anderen Brandabschnitt stehen. Außerdem ist
es permanent mit dem Netzwerk verbunden, ein Virus könnte sich also problemlos auch auf die Backup-Platte verbreiten. Das
kann er zwar bei einer Wechselmedienlösung auch, aber die Wahrscheinlichkeit sinkt eben mit abnehmender Anschlußdauer.
Es gibt NAS-Lösungen die eine Zeitsteuerung haben, dass können heutzutage sogar die meisten und auch eine FritzBox-Lösung.



> Als Backuptool, gibts sehr viel gute Auswahl, z.B. Acronis Backup & Recovery (ab ca. 30-200 € je nach Version)

Die Software habe ich ja hier gar nicht thematisiert.
War nur so nebenbei.

> Neue Windows Systeme haben auch ein kostenloses Sicherungsprogramm, welches beschränkt auch seine Dienste tut.

Sehr beschränkt ... größter Nachteil: Es komprimiert die Daten nicht

Wie oben geschrieben, ist die Windows Sicherung nur beschränkt. Auch die Wiederherstellung ist nicht so sicher.

> Zu USB 3.0: Gerade wenn der Computer älter ist lohnt sich das nicht - bes. für deine Backups.

Da habe ich jetzt von anderen hier anderes gehört. Kannst Du Deine These begründen?
So ein großer Unterschied ist es dann noch nicht, und siehe unten.


> Auch ist selbst bei USB der Datenverlust umso höher, umso schneller er ist.

Wenn ich mich nicht irre, werden bei der Datenübertragung laufend Prüfsummen gebildet und verglichen, so daß eine
fehlerhafte Dateiübertragung erkannt und automatisch wiederholt wird. Oder irre ich mich da?
Die Hardwarebeschaffenheit ist einfach anders, SSD und andere Flashspeicher haben eine kürzere Lebensdauer und sollten nicht oft mit großen Daten neu beschrieben werden. (Auch ein DiskWipe ist nicht zu empfehlen und wird sogar von einigen Systemen verhindert, aus selbem Grund -> Google)


> Die Backups laufen bei dir ja sowiso in der Nacht, da ist es doch egal ob es nun in 30min. oder 45min, (um so eine
ungefähre Zeiteinschätzung zu haben) fertig ist.

Ich glaube, da hast Du meine Beiträge nicht richtig gelesen. Ja, das Backup wird nachts erstellt, und da ist mir die
Geschwindigkeit relativ egal. Aber da habe ich auch gar kein Geschwindigkeitsproblem, da das Backup auf eine interne Festplatte
geschrieben wird. Dieses Backup wird dann aber am Morgen von der Sekretärin auf ein externes Medium kopiert, und dabei habe
ich ein Geschwindigkeitsproblem. Bei 50 GB und einem langsamen Wechselmedium dauert die Übertragung recht lang. Diesen Punkt
möchte ich beschleunigen.
War nu so allgemein als Tipp.

> Nachtrag: Was genau für eine Netzwerkstruktur oder was für Geräte willst du sichern???

Also, gesichert wird der Server. Dazu wird erst mit dem Windows-eigenen Sicherungsprogramm ein Systemstatus-Backup erstellt und
dann wird mit einer Sonder-Edition von TrueImage eine Sicherung erstellt, die sowohl dieses Systemstatus-Backup als auch die
eigentlichen Nutzdaten des Servers enthält. Klingt kompliziert, aber es darf eben nicht viel kosten, daher fallen richtige
Server-Backuplösungen weg. Die Nicht-Server-Versionen von TrueImage können aber das AD nicht sichern, daher muß
dieser Teil der Sicherung vom Windows-eigenen Sicherungsprogramm erledigt werden. Das wiederum komprimiert nicht, daher ist es
für die Sicherung der eigentlichen Daten nicht zu gebrauchen.
Es gibt auch kostenlose Lösungen (z.B. auf Linux-Basis), aber als Professioneller Berater für Kleinunternehmen (ich betreue auch eine evangelische Kirchengemeinde und kenne auch dein Finanzproblem) würde ich trotzdem noch einmal mit deinen Auftraggebern über Geld für ein vernünftiges Backup sprechen. Sollte es mal nötig sein, kann deine Lösung bei der Wiederherstellung, Behebung teurer werden oder gar nicht funktionieren.
Das wird dann für die Kirche richtig teuer!!!

So, langer Rede kurzer Sinn: Wenn TrueImage fertig ist, liegt das Backup auf einer internen Festplatte des Servers in einem
freigegebenen Ordner. Wenn morgens dann die Sekretärin kommt, hängt sie das externe Medium (bisher ein USB-Stick) an
ihren Client-PC und startet ein Programm, das das Backup aus der Freigabe des Servers auf das externe Medium kopiert.
Server-Backups = Nie auf internem System!!!
RAID ist einer der wichtigsten, besten Tipps und nicht teuer. So kannst du Hardwarefehler schonmal ausschließen.

Ich weiß, das mag für viele hier stümperhaft klingen, aber wenn das Geld fehlt, muß man eben improvisieren
...
Ich versuche für meine Kunden auch immer das günstigste zu bekommen, aber in unserem Job gehört auch Professionalität dazu.
Du weist mehr als dein Auftraggeber, der sich auf dich verlässt. In solchen Fällen muss man Ihm die Dringlichkeit klar machen.
(Hier lieber wieder an Schnickschnack wie USB 3.0 sparen)


> USB-Sticks sind für wichtige Backups eigendlich auch ein No-Go.
> Gehen doch viel öffter, schneller kapput, haben wenig Speicher und sind einfach nicht für diesen Zweck gemacht.

Da habe ich im Internet sehr widersprüchliche Ansichten zu gehört, selbst hier im Thread. pieh-ejdsch schreibt zum
Beispiel weiter unten, daß die Flash-Medien (Sticks, SSD) mittlerweile sehr zuverlässig sind. Was stimmt nun? Gibt es
irgendwo unabhängige und professionelle Tests der Zuverlässigkeit aktueller Flash-Medien?
Lies dich im Netz mal durch die technischen Begebenheiten durch und du wirst verstehen, dass Flashmedien einfach anders funktionieren
und bei jedem Schreiben mehr Abnutzung bekommen.

Für Client-Systeme und gerade Notebooks sind sie jedoch im kommen. Betriebssysteme sind deutlich schneller und bei Notebooks ist die
Schadensgefahr der Festplatte durch Bewegungen, Erschütterungen eliminiert.


> Backups = Bandsicherung (LTO),

Viel zu teuer ...
War für größere Unternehmen

> Festplatte (Server, NAS, Ext.),
Für dich der richtige Ansatz

Server/NAS = dauerhaft mit dem System verbunden = No Go
Zeitschaltung
Extern = Durchaus denkbar, aber auch Festplatten gehen mal kaputt.
Nur als Notlösung oder für Zweitbackups in längeren Abständen. Im allgemeinen für Clientsysteme gedacht.

> bedingt optische Medien (DVD)

Viel zu geringe Kapazität ... und zu langsam.
Für das Betriebssystem selber zum schnellen Wiederaufsetzen wenns mal nötig ist.
Oder als Jahresbackuplösung mit Splits. DVDs sind ca. 10 Jahre haltbar und damit in einem kleinen Tresor ganz gut.
Man könnte ja auch an BlueRay denken. Ist auch nicht mehr so teuer, wobei ich bei denen der Lebensdauer nicht ganz traue.

Wie wiesi200 richtig angemerkt hat, müßte das NAS dann in einem anderen Brandabschnitt stehen. Außerdem ist
es permanent mit dem Netzwerk verbunden, ein Virus könnte sich also problemlos auch auf die Backup-Platte verbreiten. Das
kann er zwar bei einer Wechselmedienlösung auch, aber die Wahrscheinlichkeit sinkt eben mit abnehmender Anschlußdauer.
In einer Kirchenanlage gibt es ja wohl sicher einen gesicherten Kellerraum oder ähnliches.
Backups haben erstmal nichts mit Viren zu tun.
Ich würde die aber auch empfehlen, vor jedem Backup einen Virenscann zu machen. In der Nacht ist die Zeit ja eh egal.
Bitte warten ..
Mitglied: wiesi200
20.07.2012, aktualisiert um 09:14 Uhr
Zitat von tobias-exner:
RAID ist einer der wichtigsten, besten Tipps und nicht teuer. So kannst du Hardwarefehler schonmal ausschließen.

Hallo,

mal so am Rande ein RAID bei nem Backup zu erwähnen ist meiner Meinung nach eigentlich ein Kardinalsfehler und zeigt eher das man nicht weiß zu was es das RAID eigentlich da ist.

In der Nacht ist die Zeit ja eh egal.

Sehe ich jetzt auch nicht so, je nach Datenmenge und Firmenumfeld kann da die Zeit auch sehr schnell knapp werden.
Bitte warten ..
Mitglied: nxclass
20.07.2012 um 08:55 Uhr
Mein Senf dazu:

die Schreibgeschwindigkeit auf den Flashspeicher.
Wenn der Hersteller des USB Sticks eine gute Elektronik verbaut hat (also zB. die Speicherchips parallel anspricht) kann so ein USB Stick sehr wohl auch die USB 3.0 ausreizen.

Frage ist: ob dann noch jemand sowas kauft, wenn es doppelt so teuer ist wie ein Stick mit nur halber USB 3 Geschwindigkeit.
Bitte warten ..
Mitglied: DrAlcome
20.07.2012 um 09:31 Uhr
Leute, SarekHL will doch nur eine simple Antwort auf seine Frage, keine prüfungsrelevante IT-Beratung!

Ich kann zwar selbst nicht mit Erfahrungswerten bei USB 3.0 dienen (mittelfristig steht aber da eine Anschaffung bei mir privat an), aber aus diesem Thread und ein Paar Tests aus diversen Fachzeitschriften lese ich heraus dass die Flashspeicher-Technologie mittlerweile auf dem Stand ist dass man sie durchaus für Backups nutzen kann (wenn auch nicht langfristig, nach 2 Jahren sollte bei kritischen Daten der Datenträger dennoch getauscht werden - sicher ist sicher).

In diesem Fall hier würde ich aber eher eine externe SSD mit USB 3.0 (ohne eigene Stromversorgung!) benutzen - die sind ja jetzt auch nochmal wesentlich billiger geworden! Auch schon aus dem praktikablen Grund dass so ein netter kleiner USB-Stick gerne mal "verlegt" wird
Bitte warten ..
Mitglied: nxclass
20.07.2012 um 11:11 Uhr
Leute, SarekHL will doch nur eine simple Antwort auf seine Frage, keine prüfungsrelevante IT-Beratung!
oh dann:

USB 3.0 sinnvoll?
ja - für den Produzenten wenn der Kunde kauft und auch für den Kunden wenn er es braucht.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
20.07.2012 um 13:00 Uhr
Moin,

Prinzipiell ist zu 2.0 zu sagen, daß da zwar theoretisch 60MB/s zu schaffen gewesen wären, aber bei der protokoll-Spezifikation geschlampt wurde und daher bei externen HDDs (und Sticks) bei spätestens 30MB/s Schluß ist. Bei USB 3.0 sind einige fehler ausgebügelt worden, so daß auch USb2.0-geräte dort schneller arbeiten, auch wenn sie nciht die volel 3.0-geschwindigkeit erreichen können.

Insofern bringt 3.0 prinzipiell Vorteile, auch mit 2.0-Medien.

Allerdings kann die datenrate nur so schnell sein, wie das Medium auch hergibt. Ein USB 2.0-Stick, der höchstens mit 4MB/s beschreibbar ist, wird an USB3.0 auch nciht zum Renner. Es gibt auch gute schnelle Sticks, aber die sspielen gleich in einer anderen Preisliga, so daß sich SSDs ggf lohnen.

lks
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Mitglied: tobias-exner
20.07.2012 um 13:43 Uhr
Zitat von wiesi200:
> Zitat von tobias-exner:
> ----
> RAID ist einer der wichtigsten, besten Tipps und nicht teuer. So kannst du Hardwarefehler schonmal ausschließen.

Hallo,

mal so am Rande ein RAID bei nem Backup zu erwähnen ist meiner Meinung nach eigentlich ein Kardinalsfehler und zeigt eher das
man nicht weiß zu was es das RAID eigentlich da ist.

> In der Nacht ist die Zeit ja eh egal.

Sehe ich jetzt auch nicht so, je nach Datenmenge und Firmenumfeld kann da die Zeit auch sehr schnell knapp werden.

Ich habe mich hier auf den speziellen "Kirchenfall" bezogen und das für RAID ist hier vereinfacht als Sicherheitslösung für potenzielle Festplattendefekte erwähnt. Das es kein Ersatz für ein Backup ist sollte klar sein.
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Mitglied: wiesi200
20.07.2012 um 13:58 Uhr
Zitat von tobias-exner:
> Zitat von wiesi200:
> ----
> > Zitat von tobias-exner:
> > ----
> > RAID ist einer der wichtigsten, besten Tipps und nicht teuer. So kannst du Hardwarefehler schonmal ausschließen.
>
> Hallo,
>
> mal so am Rande ein RAID bei nem Backup zu erwähnen ist meiner Meinung nach eigentlich ein Kardinalsfehler und zeigt
eher das
> man nicht weiß zu was es das RAID eigentlich da ist.
>
> > In der Nacht ist die Zeit ja eh egal.
>
> Sehe ich jetzt auch nicht so, je nach Datenmenge und Firmenumfeld kann da die Zeit auch sehr schnell knapp werden.

Ich habe mich hier auf den speziellen "Kirchenfall" bezogen und das für RAID ist hier vereinfacht als
Sicherheitslösung für potenzielle Festplattendefekte erwähnt. Das es kein Ersatz für ein Backup ist sollte
klar sein.

Wenn die Backupfestplatte defekt ist dann schmeiß ich Sie weg und kauf ne neue, im besten Fall tausch ich sie Frühzeitig aus. Das ist wie bei bei den Bändern.

Ich würde sogar eher vom Raid, beim Backupmedium, abraten da auch der Fehler machen kann.
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Mitglied: tobias-exner
21.07.2012, aktualisiert um 11:43 Uhr
Das RAID ist für den Server selber gedacht und sehr wohl bei allen wichtigen, produktiven Server fast Pflicht. Der Server soll ja wohl immer laufen, und wenn mal eine Platte den Geist aufgibt, würde der ganze Betrieb bis zur Zeit des Austausch und der Migration von einem dann hoffentlich aktuellen Backups stillstehen. Mit RAID tauscht du einfach die Platte rechtzeitig aus, wärend die zweite ja noch alles hat und fertig.

Für SarekHL:
Stell dir mal den ungünstigen Fall vor (welcher meinstens wie das Schicksal es so will auch irgendwann eintrifft) die Platte fällt gerade dann aus, wenn wichtige Arbeiten vorliegen, und du bist evtl. auch gerade nicht in der Lage, diese sofort zu tauschen und zu migrieren. Dann steht in der Kirche alles still.

Mit RAID überwachst du deine Platten und bekommst z.B. eine Mail mit Hinweis auf mehrere S.M.A.R.T-Fehler und das eine der Platten bald ihr Lebensende erreicht hat. Du hast dann einfach noch Zeit dies zu beheben, ohne das überhaupt jemand dies mitbekommt.

Mal so ein kurzrausgesuchter Plan wie ich das ganze ungefähr angehen würde.

Ein preiswertes, aber schon relativ professionelles NAS, z.B.

(http://www.conrad.de/ce/de/product/412428/Seagate-Black-Armor-NAS220-2T ...)

stellst du in einen anderen sicheren Raum.

In der Nacht lässt du sagen wir um 1:00 Uhr einen Virenscann auf dem Server laufen. Der dauert dann z.B. 1,5 Stunden. Dann machst du jeden Montag um 3:00 Uhr ein Vollbackup und von Dienstag-Sonntag ein inkrementelles Backup dazu. Diese bleiben dann auch auf dem Server oder einer extra Backup-Partition, bis der zur Verfügung gestellte Platz voll ist. Dann wird das älteste Backup einfach von dem nächsten Backup überschrieben. Um das ganze zu überwachen, lässt du dir noch ein Protokoll per Mail zuschicken.
(am besten ein eigenes Backup-Postfach anlegen.

So läuft dann alles automatisch ohne großen Aufwand ab und wenn es mal Probleme gibt, kannst du diese schnell beheben, was meistens übrigends auch über Remote von zu Hause aus gehen wird.

Die häufigsten Fehler sind meiner Erfahrung nach egal bei welchem Backuptool Abstürze der Services,
die dann halt mal kurz gestartet werden und alles mal general-gecheckt wird. Gut is!

Jeden Monat/Jahr machst du dann halt mal noch ein Vollbackup, welches du archivierst und nochmal an einem anderen Ort aufhebst. z.B. einem feuerfesten, wasserdichten Tresor auf einer externen Festplatte.

Wenn es ein neuerer Windows Server ist, würde ich ausserdem kontrollieren, ob die Schattenkopien richtig eingestellt sind. Das erleichtert mir oft die Arbeit wenn Anwender mal Ihre Dateien löschen und diese dann wieder haben wollen. Die Kosten für die Kirchengemeinde sollten bei diesem Plan 300 Euro nicht überschreiten, und die sind es auf jeden Fall werd.

An Alle: Das dieser Vorschlag oben sicher nicht der "professionellste" ist ist mir auch klar,
aber für den "speziellen" Zweck und die finanziellen Mittel sollte es eine gute Lösung sein.
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Mitglied: igirod
23.07.2012, aktualisiert um 11:15 Uhr
Hi,

ja, es lohnt sich.
Kauf dir einen Patriot Supersonic Magnum 64 GB (80 EUR), dann sind deine 40 GB in ca. 10 Minuten auf dem Stick.
Kannst du nachlesen in der c´t 13/2012 ab S.116. Da sind auch noch andere Sticks mit ähnlichen Geschwindigkeiten getestet.

Grüße von hier...
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