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Der VDI Thread - Vergleich der Produkte

Frage Virtualisierung

Mitglied: checker150

checker150 (Level 1) - Jetzt verbinden

17.12.2013 um 10:40 Uhr, 2781 Aufrufe, 1 Kommentar, 1 Danke

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich mal wieder ausgiebig mit dem Thema VDI und habe die letzten Tage wie verrückt mit googlen verbracht und mir nonstop Informationen reingezogen. Grundsätzlich kenne ich mich mit der Server-Virtualisierung sehr gut aus, vorallem mit vmWare und Hyper-V 3. Mit beiden Produkten habe ich bereits erfolgreich Cluster geplant und mit einem iSCSI SAN aufgebaut. Beide Produkte haben meines Erachtens Ihre Stärken. Wenn es um VDI geht und dort das richtige Produkt zu finden, dann fällt es mir wesentlich schwerer. Ich hoffe hier eine ordentliche Diskussion anzuheizen und das sich viele die Erfahrungen haben beteiligen

In die Diskussion lege ich den Fokus auf folgende Produkte: vmWare, Citrix, Hyper-V und nebenbei auch auf Parallels Virtuozzo

Folgende Fragen konnte ich mir bisher noch nicht beantworten...

Gold-Image / Master-Image (wie auch immer man es nennen mag): Ich habe einerseits gelesen das man ein Gold-Image erstellt um Speicherkapazität zu sparen (z.B: VMWare) und daraus alle Änderungen in eine andere vm Datei geschrieben werden, ähnlich wie bei einem Snapshot. Nun habe ich irgendwo gelesen das ein CitrixAdmin geschrieben hat, das er nur sein Gold-Image patcht und somit alle damit verknüpften Maschinen ebenfalls gepatcht hat. Das wäre ja das Funktionsprinzip wie bei Parallels Virtuozzo. Wie funktioniert es bei den einzelnen Herstellern wirklich. Gibt es sowas auch für Hyper-V? Wenn man ein GoldImage patcht und somit alle verknüpften Maschinen gepatcht hat, dann wäre das nicht nur eine Speicherplatzeinsparung sondern ein klarer Managementvorteil.

Offline Mode: Citrix kopiert die virtuelle Maschine auf einen Client-Hypervisor. VMware bietet entweder im ViewClient unter Windows den offline Mode an, finde ich aber nicht gut gelöst, denn dann brauch ich noch eine Basis-Windows Installation die ich auch managen muss. Das ist höchstens was für Privatgeräte. Alternativ kann man die Installation auf dem Notebook mit echten Notebooktreibern nutzen und im Hintergrund wird blockweise die Maschine synchronisiert sofern es die Verbindung zulässt. Vorteil: ich kann jederzeit ein Backup und Recovery fahren. Habe ich irgendwas vergessen oder falsch verstanden? Was bietet Microsoft zu diesem Thema? Was ist für einen Außendienstmitarbeiter praxistauglicher, habt Ihr dort Erfahrungen? Ich könnte diese Frage jetzt gar nicht beantworten, da mir der Praxiseinsatz fehlt.

Updates: VMware hat einen UpdateManager. Kann man damit auch selbst Jobs deployen für Produkte die standardmäßig nicht angeboten werden? Wie machen es die anderen Hersteller?

Applikationsvirtualisierung: Hier habe ich mich bisher nur mit ThinApp von VMWare beschäftigt. Die Vorteile: ich lasse die Anwendung in einer Sandbox laufen, kann mehrere Versionen parallel bereitstellen. Wegen der exe Datei kann ich die Anwendung auf im Offlinezustand nutzen. Wie machen es die anderen Hersteller?

Softwareverteilung: Falls man eine Applikation nicht virtualisieren kann und ich das aus irgend einem Grund nicht in das GoldImage packen will, dann benötige ich einen alternativen Weg zur Bereitstellung. Gibt es irgend eine Form der Softwareverteilung? Kann man das vielleicht über den UpdateManager von VMware machen? Wie sieht es mit den anderen Herstellern aus?

Bewegte Bilder (Flash): Mit welchen Produkten kann man stotterfrei bewegte Bilder oder Videos auf ein ThinClient übertragen?

USB Devices: Wie groß ist die Unterstützung von USB-Geräten bei den jeweiligen Herstellern? Wo sind die Einschränkungen?

Sollte ich an irgendeiner Stelle Unsinn erzählt haben, dann korrigiert mich bitte


Welches Produkt setzt Ihr ein und warum seid Ihr davon überzeugt?



Vielen Dank das ich eure Zeit stehlen durfte

Mit freundlichen Grüßen
checker150
Mitglied: Dani
17.12.2013 um 21:17 Uhr
Moin,
die Frage ist nicht so einfach zu beantworten...

Desktop-Virtualisierung:
Wir setzten VMWare View seit ca. 3 Jahren erfolgreich ein. Es liegt einfach daran, dass wir mit ESX groß geworden sind und somit ein gewisses Grundwissen was Management und Konfiguration an geht, vorhanden ist. Denn das Grundgerüst ist auch ESXi und vCenter.

Auch die Kombination der verwendeten ÜBertragungsprotollle spiele eine Rolle für die Brandbreite im LAN, WAN und Core-Switches. Wir haben mit VMWare View z.B. Pano Protokoll kombiniert, um einfach einen "dummen" Bildschirm ohne Rechner o. Thinclient verwenden zu können. Somit fallen Wartungsarbeiten für Firmwareupgrades flach. Die Zeroclients erhalten vom Panomanager beim Einschalten die neuste Firmware - Fertig. Für unsere Außenstellen kommen Teradici - Zeroclients im Einsatz, die das PCoIP - Protokoll nutzen. Auch hier bekommt der Client von einem Managementserver die Firmware und Konfiguration zugeteilt ohne manuellen Eingriff.

Ein weiterer Punkt ist das Backup. Wie und wo speicherst du die Sicherungen von 500 VMs? Wie schnell musst du eine VM wiederherstellen können? Wie lange darf ein Worstcase Restore dauern (Stichwort: Windows Update Fehler), Was brauch eine Sicherung von 4-6 Wochen an zusätzlichen Speicherplatz? etc.. und da haben wir eben festgestellt, dass VMWare und Netapp eine sehr enge Partnerschaft haben - merkt am an der Zahl der Tools und Integration. Netapp arbeitet auch mit Microsoft eng zusammen aber da funktionieren die Tools leider nicht sauber.

Wir können auf 22" Bildschirmen problemlos Videos über VLC oder Internet ruckelfrei anschauen. Das liegt zu einem am Storage aber auch an den Übertragunsprotokollen. Das hat uns fast 2 Wochen gekosttet bis alle Parameter (Netapp - View - Pano) gepasst haben. Genauso wichtig ist, dass das Netzwerk rund läuft und vorallem stabil. Ansonsten haben deine Anwender Unterbrechungen die nervig sein können.

Gold Image ist sicher die einfachste Art der Wartung und Verwaltung. Aber sobald Lizenzen ins Spiel kommen, die sich an MAC-Adresse, etc... hängen, hast du ein Problem. Das muss auf jeden Fall mit jedem Softwarehersteller geklärt werden. Wir haben es uns schriftlich geben lassen.

Auch setzt VDI vorraus, dass du Volumenlizenzen für Microsoft WIndows 7/8 und Office 2010/2013 nutzt. Dazu kommt eine Windows VDA - Lizenz für jede VM. Die kostet im Jahr als SA Mietkunde so 10-15€ pro VM. D.h. die Lizenzkosten steigen deutlich an... Volumenlizenzen deshalb, weil du bei GoldImage eigentlich einen Microsoft KMS-Server benötigst um die Lizenzen jedes Mal zu aktivieren. Das ist mit OEM-Lizenzen nicht gedeckt und ein Lizenzverstoß!

Offlinemode nutzen wir nicht mehr. Entweder haben die User ein Notebook oder nutzen das VMWare View Secure Gateway. Das Zweite ist eine Zwischenlösung bis Barracuda für ihre SSLVPN - Appliance einen View-Agent heraus bringt. Danach ist der Zugriff nur noch über VPN möglich.

Anwendungsvirtualisierung:
Ist ein Hype im Moment... wir haben 90% inzwischen in Microsoft AppV 5 abgebildet. App-V deshalb, weil wir dies kostenlos + Support durch SA von Microsoft erhalten. Von den Funktionsumfang schenkt es sich nicht viel zu Thinapp. Es sind eben wie oft viele Dinge anders gelöst.Die Integration von App-V ist meiner Ansicht besser als vonThinapp. Der User erkennt nur am Verknüpfungspfad ob es eine "echte" Installation ist. Citrix hast erst vor kuzem mitgeteilt, dass sie diesen Sektor aufgeben und App-V empfehlen...

Updates: VMware hat einen UpdateManager. Kann man damit auch selbst Jobs deployen für Produkte die standardmäßig nicht angeboten werden? Wie machen es die anderen Hersteller?
VMWare: über den Update-Manager kannst du nur Patches an die ESXi-Server verteilen.
Microsoft: Hier wird die Windowsupdate - Funktion genutzt.
Citrix: Keine Ahnung.

USB Devices: Wie groß ist die Unterstützung von USB-Geräten bei den jeweiligen Herstellern? Wo sind die Einschränkungen?
USB-Geräte haben wir über USB2LAN-Switches alle zum Laufen gebracht. Witzig war, dass das zertfizierte Gerät von Digipass nie richtig funktioniert. Einen No Name USB2LAN-Switch installiert und alle Geräte wurden sauber erkannt. Wir reden hier von USB-Festplatten über Smarcard-Leser bishin zu Lizenzdongels. Ansonsten an die Freigabelisten von VMWare, Microsoft, etc.. halten.

Wie funktioniert es bei den einzelnen Herstellern wirklich. Gibt es sowas auch für Hyper-V?
Soweit ich weiß nichts vergleichbares.

Es ist kein Thema für zwischen durch. Es sind viele Lizenzfaktoren (VMWare, Mcirosoft, etc..) zu berücksichtigen. Dazu kommt ein Storage das entsprechend IOPS liefern kann und die Backupstratgie muss passen. Basis für alles ist eine stabiles Netzwerk. Wir haben 3/4 Jahr geplant und getestet bis wir wussten was für uns die richtige Lösung ist.A


Grüße,
Dani
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