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Vier Hypervisor evaluieren

Frage Virtualisierung

Mitglied: technikfreak12345

technikfreak12345 (Level 1) - Jetzt verbinden

29.03.2011 um 23:55 Uhr, 2480 Aufrufe, 3 Kommentare

Hat schon jemand eine ausführliche Evaluation der verfügbaren preiswerten (bis 1.000$) oder kostenlosen Hypervisor durchgeführt? Dann könnten wir uns das sparen...

Hallo liebe Leute,

geplant ist die Virtualisierung unserer IT-Infrastruktur für etwa 100 IP-Adressen. Dazu evaluieren wir derzeit die vier Hypervisor von Citrix, Microsoft, VM Ware und Parallels. Als Hardware verwenden wir drei Blades eines Bladeserver mit jeweils zwei Sechskern-Prozessoren und jeweils 24GB Ram, also insgesamt 72 HT-Kerne und 72GB RAM. Alles ist momentan noch in Teststellung. Da wir nur drei Blades zur Verfügung haben, um vier Hypervisor zu evaluieren müssen wir einen Test später nachschieben (VM Ware).

Wir testen u.a. das Handling, Zuverlässigkeit, Flexibilität und die Performance der Hypervisor. Zudem evaluieren wir parallel dazu die Clientumgebung. Das soll hier aber nicht das Thema sein. Meine Frage: Hat jemand bereits solche Tests durchgeführt? Dann könnten wir uns das ja sparen. Bin für Hinweise jeder Art dankbar.

Der Test sollte auch der Frage nachgehen, ob alle Hypervisor für Clientumgebungen wie für Serverumgebungen gleichermaßen gut geeignet sind. Ziel der endgültigen IT-Architektur soll eine absolut einfache Architektur sein. Es soll also möglichst wenige virtuelle Maschinen geben, die (wie im Virtuozzo-Konzept von Parallels) zur Laufzeit quasi geclont werden. Die User sollen volle Rechte auf der VM haben. Nach Beendigumg der Session soll jedoch alles wieder in den Ursprungszustand zurückgesetzt werden. Dies würde nach unserer Schätzung in unserer Arbeitsumgebung mit nur drei unterschiedlichen Images für ca. 90% aller Mitarbeiter funktionieren.

Es sind noch zahlreiche Fragen bezüglich der Architektur ungeklärt. Daher werde ich euch mit meinen Fragen über das Projekt wohl noch längere Zeit auf dem Laufenden halten
Mitglied: n.o.b.o.d.y
30.03.2011 um 10:38 Uhr
Hallo,

mit dem Satz "...für etwa 100 IPs.." kann ich nicht viel anfangen. Was meinst Du damit 100 Server? Auch verrätst Du uns nicht welche Systeme virtuell laufen sollen, nur Windowsserver, welche Dienste, etc.? Sollen die Clients wirklich virtualisiert werden (ala XenDesktop) oder sollen TSen/Citrix zum Einsatz kommen.
Bitte warten ..
Mitglied: technikfreak12345
30.03.2011 um 23:50 Uhr
hallo, vielen dank schon mal für die nachfragen. Ich habe absichtlich die Anzahl der derzeit benötigten IPs angegeben, denn so ein Netz besteht heute ja nicht mehr nur aus Computern. Hinter den 100 IPs verbergen sich vor allem natürlich derzeit die ca. 50 FatClients, die ja virtualisiert werden sollen, darüber hinaus aber noch ettliche andere Geräte wie ca. 10 Drucker, Faxgeräte und Dokuscanner, ca. 10 Server, mehrere Zeiterfassungsterminals und etwa 25 Mobile Devices wie IPads und Mobiltelefone.

Wir wollen zunächst nicht die Server, sondern die Clients virtualisieren, denn die machen eindeutig am meisten Arbeit. Hier versprechen wir uns daher am meisten Entlastung. In einer ersten Analyse haben wir festgestellt, dass wir vermutlich mehr als 40 der 50 Clients auf lediglich zwei unterschiedliche Images, sprich VMs zurückführen können. Wir wollen also nicht einfach nur alle Fat Clients jetzt auf den HyperVisor packen, sondern möchten dort auch möglichst nur noch eine VM pro Gruppe verwalten, im ersten Stadium also zwei Images. Zur Laufzeit soll von der VM für jeden Benutzer nur jeweils eine neue Instanz angelegt werden. Die User sollen dann volle Rechte auf der VM haben. Nach Beendigumg der Session soll jedoch alles wieder in den Ursprungszustand zurückgesetzt werden, es soll also (schon aus Sicherheitsgründen) nichts zurückgesichert werden.

Ich hoffe, dass jetzt etwas deutlicher geworden ist, was wir vorhaben. Erst in späteren Projektphasen sollen dann auch Server virtualisiert werden. Uns interessieren vor allem Erfahrungen anderer User, die verschiedene Systeme miteinander getestet haben.
Bitte warten ..
Mitglied: n.o.b.o.d.y
01.04.2011 um 06:56 Uhr
Hallo,

was wollt ihr denn nun als erstes Virtualisieren, die Server oder die Clients? Da wiedersprichst Du dir in den Posts. Aber ganz ehrlich, für 50 Clients würde ich nicht mal anseatzweise darüber nachdenken, diese zu virtualisieren. Selbst bei 500 würde ich mich fragen ob das Sinn macht. Die Kostennutzenrechnung geht doch dort nie auf. ich meine, was ist denn die meiste Arbeit die man in der Regel mit Clients hat: Updates. Das kann man ober in eine Domäne nahezu automatisieren. Wenn es keinen zwingenden Grund gibt, bekommen die Anwender auch keine Adminrechte auf den lokalen Kisten. Alle deine Anforderungen an die Clientumgebung kannst du ohne Einkauf von neuer HW und Software so umsetzen, Voraussetzung ist aber ein AD

Dann überlege lieber, ob es nicht Sinn macht, die Server (teilweise) zu virtualisieren.
Bitte warten ..
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