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Virtualisierung Server - pro und contra

Frage Virtualisierung

Mitglied: Franki42

Franki42 (Level 1) - Jetzt verbinden

21.03.2008, aktualisiert 25.03.2008, 11283 Aufrufe, 8 Kommentare

Hallo und frohe Ostern an alle !

Wir betreiben einen Server 2003, DC, Datei- und Terminalserver, Datenbank.
20 Clients.
Ich beschäftige mich schon seit längerem mit dem Thema Virtualisierung, sowohl VMware wie auch Microsoft Virtual Server. Zu Anfang rein aus Interresse. Das Thema wurde dann zum Selbstläufer, virtuelle Umgebungen und Hardware Testnetzwerke wurden erstellt.
Jetzt stehe ich vor der Frage unseren Sever zu virtualiseren oder nicht.

Dafür spricht meines Erachtens:
- vereinfachtes Handling des Backups und Datensicherung
- kürzere Standzeiten bei Hardwaredefekten, da problemloser Umzug auf andere Hardware
- problemloses rückgängigmachen von fehlerhaften und nicht gewollten Ändrungen durch
Snapshotfunktion u.ä.
- nicht zuletzt bessere Auslastung des Servers, da mehrere virt. Maschinen möglich

dagegen:
- konnte den Datenbankzugriff bisher nur mit einem Client testen, keine Erfahrungen ob die
Geschwindigkeit bei höherer Netzlast abnimmt
- ?????

Was meint ihr ? Hat das evtl. schon jemand praktiziert oder verfügt über Erfahrungen ?

Gruss Frank
Mitglied: sysad
21.03.2008 um 21:05 Uhr
Das müsstest Du mal individuell testen. Bis jetzt war ich von der Performance der VMs immer positiv überrascht.
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Mitglied: wiesi200
22.03.2008 um 08:09 Uhr
Auf Grund einer größeren Softwareumstellung bei uns in der Firma werde ich jetzt auf Virtualisierung Umstellen

Also Prinzipiell über zu Virtualisierung:
Es ist meiner Meinung nach die Zukunft. Man sieht das alleine schon an der Hardwareunterstützung, die jetzt von Intel integriert wurde.

Ich würde die einzelnen Systeme in 3 Klassen teilen

Kasse1:
- VMWare Server
- Microsoft Virtual Server.
Meiner Meinung nach für den Produktivbetrieb nur bedingt brauchbar und dann nur für unwichtige Systeme
Probleme bei diesen Systemen:
- Bei Hardwareausfall sind alle Virtuelle Server Tot
- Die Leistung bedarf des Hostsystems ist relativ hoch.

Klasse2:
- Windows 2008 Server mit integrierter Virtualisierung im Core Modus (hab’s noch nicht getestet)
- VMWare Server Version 2 in Verbindung mit Windows 2008 Server im Core Modus (noch in der Beta und läuft noch nicht richtig)
- VMWare ESX in der Standartversion
- Xen
Für den Produktivbetrieb bei kleineren Firmen
Probleme bei diesen Systemen:
- Bei Hardwareausfall sind alle Virtuelle Server Tot

Klasse3:
- VMWare ESX in der Enterpriseversion
- Xen (in den kommenden Versionen)

Für den Produktivbetrieb in größeren Firmen

So im Allgemeinen muss ich aber Sagen die Leistung dieser Systeme ist im allgemeine relativ gut.

Ich würde nur schauen wenn du das wirklich machen willst, würde ich zumindest versuchen dass du für jeden Virtuellen Server jeweils ein separates physikalisches RAID Laufwerk für die Daten zuweist.
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Mitglied: Franki42
22.03.2008 um 14:13 Uhr
Ich habe momentan das System seperat auf Raid1 und die Daten auf ein seperates Raid5. Die Konfiguration wolte ich auch beibehalten.
Ich bin nur schwankend, weil unser System momentan perfekt läuft und ich nicht weis, ob die Vorteile der Virtuaisierung dieses aufwiegt.
Ein riesen Vorteil für mich wäre das vereinfachte Handling der Datensicherung und der schnellen Wiederherstellbarkeit auf fremder Hardware.
Ich brauche zwar keine Hochverfügbarkeit des Servers, aber die Standzeit sollte 2-3 Stunden nicht überschreiten.
Ich werde wohl mal Tests fahren müssen, um die Performance zu testen.

Gruss Frank
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Mitglied: wiesi200
22.03.2008 um 15:46 Uhr
Das mit den Platten ist ja auch nur eine Empfehlung um ne gute Performance zu kriegen und da du mom auch nur einen Server hast brauchst du nicht viel ändern.

Ich würd's aber wenn dan mit XEN versuchen
Gibt's kostenlos auch als Express Edition.

Alternativ hätte ich auch noch den Gedankenansatz.

Sieh den VMWare Konverter als Möglichkeit zu Systemsicherung. Um ne schnelle Wiederherstellung zu ermöglichen.
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Mitglied: sysad
22.03.2008 um 16:47 Uhr
Sieh den VMWare Konverter als
Möglichkeit zu Systemsicherung. Um ne
schnelle Wiederherstellung zu
ermöglichen.


Nach meiner Erfahrung ist der nicht richtig schnell.....

Und bei VMs musst Du Dir eine andere Sicherungsstrategie ausdenken, wir machen bei den 'richtigen' Servern mit Acronis die Sicherung, das ist mit VMs nicht so ohne weiteres machbar. Sichern schon, aber Rücksichern geht oft nicht. Die z.B. in VMWare eingebaute 'Snapshot' Funktion könnte das auch, habe ich aber noch nicht getestet. Wir sichern derzeit so, dass wir die kompletten VMs klonen.
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Mitglied: wiesi200
22.03.2008 um 17:16 Uhr
Nach meiner Erfahrung ist der nicht richtig
schnell.....

Ja und? Ob die Systemsicherung ne Stunde länger dauert spielt doch eigentlich keine Rolle. Ich würde das sowieso nur alle 14 Tage machen zusätzlich zur normalen Datensicherung

Und bei VMs musst Du Dir eine andere
Sicherungsstrategie ausdenken, wir machen bei
den 'richtigen' Servern mit Acronis
die Sicherung, das ist mit VMs nicht so ohne
weiteres machbar.

Das ist ja als Sicherung von einem realen Server gedacht. Den man dann schnell in eine Virtuelle Session starten kann. Sprich sehr kurze Ausfallzeit.
Acronis ist zwar eine etwas schönere Lösung aber der VMWare Konverter ist kostenlos.
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Mitglied: Bandit600
25.03.2008 um 03:31 Uhr
Hallo,

Virtualisierung ist udn bleibt sicherlich ein Thema mit großen Stellenwert. Kann nur von VMW reden, mit MS-Virtualisierung habe ich bisher nicht viel zu tun gehabt.

Einen DB-Server würde ich unter allen Umständen allein stehen lassen. Evtl. nen Backup-Server in ne VM, aber den Hauptserver als StandAlone.. Vor allem, weil es bei vielen Datenbanken doch um bissl was geht... Bei einer Datenbank mit 20 Clients, kannst du aber (IMMER ausreichende Hardware beachten) doch ganz getrost in eine VM ziehen... Sollte die Anwenderzahl jedoch wachsen scheue nicht den Schritt zurück aus der VM raus.. Unsere Oracle wird von 200-300 Clients verwendet uns bleibt eine einzelne Lösung... Du kannst das ja mit einem Webserver vergleichen, hier wird j auch häufig ein MySQL eingesetzt... Irgendwann wird's einfach zuviel. Die Last hängt auch von der verwendeten Anwendung ab. Wie stark nutzt sie die Datenbank... Habe z.B. auf meinem Webserver die Erfahrung gemacht, dass durch den Versionswechsel einer Software knapp 90% Systemauslastung reduziert werden konnte. Nur weil jetzt weniger Datenbankabfragen laufen..

Die Sicherung von VMs ist meiner Meinung nach einer der größten Stärken von dieser Technik. Einfach die komplette Maschine sichern udn gut ist. Anteilig gesehen ist das System in den meisten Fällen sicherlich nur ein Bruchteil der eigentlichen Datenmengen und bei den Größen der heutigen Sicherungsmedien spielen 1-2 GB für das System keine große Rolle.

Die aufgezeigte Unterteilung der Systeme in die 3 Klassen würde ich noch ergänzen.

Klasse 3:
Produktivbetrieb in größeren Firmen, Anforderungen: Hochverfügbarkeit, so geringe Geschwindigkeitseinbußen wie möglich, jede Sekunde kostet Geld...

Ich sage es vorweg, es ist meine persönliche Meinung: NUR VMWare ESX würde mir da als Virtualisierungslösung ins Haus kommen. Zusammen mit einem NAS oder noch besser SAN und Virtual Infrastructure Enterprise hat man dann eine Lösung stehen, die dich so schnell nicht im Stich lässt. Haben das mal bei uns probiert und es ist einfach genial... Du verschiebst eine VM im laufenden Betrieb von einem Host auf den anderen... Leider kostet so eine Lösung dann ganz schnell 20.000 - 40.000€; stark abhängig von der Hardware (Lizenz je CPU)....

Allgemein gilt für Virtualisierung: Du konsolidierst zwar Hardware, musst jedoch mehr in die eine VM-Hostmaschine stecken. Hier kommt es auf Hocleistungshardware an. Schau dir z.B. die VMW-ESX-zertifizierte Hardwareliste an... Bei Virtualisierung kommt es ganz besonders auf Redundanz an. Behalte dir immer im Hinterkopf: Hattest du vorher 4 Server, die du auf einem Host zusammenfasst, sinken zwar die laufenden Kosten, ein Hardware-Defekt/-Ausfall ist jedoch 4 mal so tragisch... Und immer schön Luft lassen..

Zu deinem konkreten Beispiel:

Schau dir mal VMWare Server an, wenn es nichts kosten soll, ansonsten wage den Schritt zu VMWare ESX.
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Mitglied: wiesi200
25.03.2008 um 21:00 Uhr
Also im Prinzip ist gegen einer Datenbank auf ner VM auch nicht zu sagen es muss nur vernünftig gemacht werden und da ist der Normale VMWare Server fehl am Platz.

Die Microsoft Lösungen kann man momentan auch nicht wirklich Produktiv einsetzen.

VMWare ESX ist eigentlich aktuell wirklich die beste Lösunge.
Und an sonsten XEN (gibt's auch ne kostenlose Version).

Würde sagen in einem Jahr siehts aber komplett anders aus. Das Thema ist momentan wirklich stark im kommen
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