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GELÖST

Welche Virtualisierungsplattform ist die richtige?

Frage Virtualisierung Xenserver

Mitglied: Androxin

Androxin (Level 1) - Jetzt verbinden

17.02.2014, aktualisiert 18.02.2014, 8232 Aufrufe, 58 Kommentare, 5 Danke

Guten Tag,

ich möchte demnächst ca. 4-5 Hardwareserver in eine Typ 1 virtualisierte Umgebung überführen. Der Hardwareunterbau für den Hypervisor existiert noch nicht.

Da jetzt auch der Xenserver kostenlos zur Verfügung steht und eine brauchbare alternative zu den VMWare Produkten darstellt, ist nun die Frage aufgekommen, ob man nicht auch eine brauchbare, kostenlose Alternative zu vSphere für diese kleine Umgebung benutzen kann - und wenn ja: Welche?

Was für Vor-/Nachteile gibt es bei Produkten wie XenServer, KVM, Promox auch im Hinblick auf die Skalierbarkeit bzw. Erweiterbarkeit in der Zukunft, Backupmöglichkeiten, Ausfallsicherheit, Intuitivität der Administrationsoberfläche?

Die ganzen Hardfacts wie z.B. Limitierungen bei der Anzahl CPUs, RAM oder VMs werden ja ausführlich im Internet kommentiert. Da dieses kleine Projekt aber nicht einmal ansatzweise an diese Grenzen stoßen wird, helfen diese Zahlen leider nicht weiter.

Hyper-V kommt bei der Überlegung nicht in betracht und es sollte am besten eine "Klicki-Bunti" Oberfläche geben.

Ich freue mich auf eure Hinweise/Tipps.

Mit freundlichen Grüßen
58 Antworten
Mitglied: aqui
17.02.2014, aktualisiert um 14:11 Uhr
Welches Auto ist das Beste und welcher Laptop der Schönste und vor allen Dingen welches OS das beste....???
Du erkennst die Sinnhaftigkeit solcher "Killerfragen" in einem Forum vermutlich selber, oder ??
Bei deinen sehr geringen "Klicki Bunti" Anforderungen kannst du wohl nach Schönheit oder Preis gehen...
Bitte warten ..
Mitglied: wiesi200
17.02.2014 um 14:15 Uhr
Zitat von Androxin:

Was für Vor-/Nachteile gibt es bei Produkten wie XenServer, KVM, Promox auch im Hinblick auf die Skalierbarkeit bzw.
Erweiterbarkeit in der Zukunft, Backupmöglichkeiten, Ausfallsicherheit, Intuitivität der
Administrationsoberfläche?

Hallo,

also für einen Klicki-Bunti Hobbyadmin würde ich persönlich entweder den ESXi Empfehlen (in der kleinen Variante auch kostenlos - bis auf Backup)
oder Hyper-V verwenden. Die Frage ist auch hier was genau du Virtualisieren willst.
Aber im Endeffekt spielt's eigentlich keine Rolle was du nimmst alles hat zwar seine Stärken und schwächen. Die fallen nur bei dir vermutlich nicht ins Gewicht.


Der Xenserver ist eigentlich aber schon lange/immer kostenlos.
Erst kpl., dann wurde er von Citrix aufgekauft und in einer abgespeckten Variante kostenlos angeboten
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Mitglied: Lochkartenstanzer
17.02.2014 um 14:24 Uhr
Zitat von Androxin:
ist nun die Frage aufgekommen, ob man nicht auch eine brauchbare, kostenlose Alternative zu vSphere für diese kleine Umgebung
benutzen kann - und wenn ja: Welche?

Wenn Du so fragst, eindeutig KVM. Ist das schönste.

lks
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Mitglied: Dani
17.02.2014 um 14:27 Uhr
@wiesi200
Aber im Endeffekt spielt's eigentlich keine Rolle was du nimmst alles hat zwar seine Stärken und schwächen. Die fallen nur bei dir vermutlich nicht ins Gewicht.
Es gibt immer noch genug Hersteller die nur VMWare supporten. Da ist dein erster Ansatz der Richtige "Was willst du virtualisieren?". Auflisten, nachfragen, etc...


Viele Grüße,
Dani
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Mitglied: Androxin
17.02.2014 um 14:35 Uhr
Zitat von aqui:

Welches Auto ist das Beste und welcher Laptop der Schönste und vor allen Dingen welches OS das beste....???
Du erkennst die Sinnhaftigkeit solcher "Killerfragen" in einem Forum vermutlich selber, oder ??
Bei deinen sehr geringen "Klicki Bunti" Anforderungen kannst du wohl nach Schönheit oder Preis gehen...

Bei der Größe des Projektes ist es tatsächlich erstmal egal, welches "Auto" man wählt. Fahren kann man schließlich mit jedem.
Da ich die Produkte nicht bis ins Detail kenne, hatte ich jetzt auf Aussagen gehofft wie "Da ist das Administrieren ein Graus", "Das wird eh bald aussterben", "Die VMs sind extrem langsam"...
Eben "weiche" Argumente, die einem die Richtung vorgeben können.


Zitat von wiesi200:

also für einen Klicki-Bunti Hobbyadmin würde ich persönlich entweder den ESXi Empfehlen (in der kleinen Variante
auch kostenlos - bis auf Backup)
oder Hyper-V verwenden. Die Frage ist auch hier was genau du Virtualisieren willst.

Wo genau wäre denn jetzt in diesem Fall der Unterschied zwischen ESXi und Xenserver?

Wenn ich das richtig gelesen habe, wird der ESXi in Zukunft nur noch über die (kostenpflichtige?!) Weboberfläche vollständig administrierbar sein. Das wäre doch eigentlich ein KO Kriterium, wenn man den Horizont um ein paar Jahre erweitert.
Und die genannte, fehlende Backupfunktion in der kostenlosen Variante schließt doch eine zumindest ansatzweise sicheren Betrieb aus, oder?


Auf der Hardware sollen zwei Win2008R2 Server, 2 Win7 Workstations und 1 Linux Webserver laufen. Da sich die Systeme 95% der Zeit im Leerlauf befinden, sehe ich da auch bei eine kleinen Insellösung keine Performanceprobleme.
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Mitglied: wiesi200
17.02.2014 um 14:36 Uhr
Zitat von Dani:

@wiesi200
> Aber im Endeffekt spielt's eigentlich keine Rolle was du nimmst alles hat zwar seine Stärken und schwächen.
Die fallen nur bei dir vermutlich nicht ins Gewicht.
Es gibt immer noch genug Hersteller die nur VMWare supporten. Da ist dein erster Ansatz der Richtige "Was willst du
virtualisieren?". Auflisten, nachfragen, etc...


Deswegen auch der Satz
Die Frage ist auch hier was genau du Virtualisieren willst.
Bitte warten ..
Mitglied: Androxin
17.02.2014 um 14:45 Uhr
Zitat von wiesi200:

Deswegen auch der Satz
> Die Frage ist auch hier was genau du Virtualisieren willst.

Auf der Hardware sollen 2 Win2008R2 Server, 2 Win7 Workstations und 1 Linux Webserver laufen. Auf die Systeme greifen höchstens 3 Leute parallel zu.

Der Hauptgrund der Umstellung ist das Einsparen von Energiekosten und ein effizientere Konzeption für die Zukunft.
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Mitglied: wiesi200
17.02.2014 um 14:47 Uhr
Zitat von Androxin:

Auf der Hardware sollen zwei Win2008R2 Server, 2 Win7 Workstations und 1 Linux Webserver laufen. Da sich die Systeme 95% der Zeit
im Leerlauf befinden, sehe ich da auch bei eine kleinen Insellösung keine Performanceprobleme.

Da würd ich dir den Hyper-V empfehlen.
Bitte warten ..
Mitglied: Androxin
17.02.2014 um 14:55 Uhr
Zitat von wiesi200:

Da würd ich dir den Hyper-V empfehlen.


Wäre das denn auch bei einer Änderung der Anforderung, wie es in der Zukunft garantiert passieren wird, noch die richtige Wahl?

Warum genau ziehst du hier den Hyper-V einem ESXi, KVM oder XenServer vor?
Bitte warten ..
Mitglied: SlainteMhath
17.02.2014 um 14:58 Uhr
Moin,

@Androxin
Wenn ich das richtig gelesen habe, wird der ESXi in Zukunft nur noch über die (kostenpflichtige?!) Weboberfläche
vollständig administrierbar sein
Die Weboberfläche ist kostenlos und wird es auch bleiben. Und das sehe ich eigentlich als Pluspunkt, da die Installation von Clients
entfällt und der ESXi damit von allen Geräte aus (inkl. Smartphone, Tablets und wenns sein muss auch SmartTVs) aus verwaltbar sein
wird.

zwei Win2008R2 Server, 2 Win7 Workstations und 1 Linux Webserver .
Ich würde nach wie vor den ESXi nehmen. Der hat erstens die bessere Linux Unterstützung und lässt sich auf USB Medien bzw. SD Cards installieren und verbraucht damit keinen teueren HDD/SSD Platz. Dazu läuft er stabiler als alles andere und ist auch von der Security her gut aufgestellt.

Für Backup gibts hier übrigens auch genug (kostenlose) Scripts und Lösungen.

@wiesi200
Da würd ich dir den Hyper-V empfehlen.
Ist das überhaupt ein echter Typ-1 Hypervisor?

lg,
Slainte
Bitte warten ..
Mitglied: tkr104
17.02.2014 um 15:05 Uhr
Zitat von SlainteMhath:

Moin,

@Androxin
> Wenn ich das richtig gelesen habe, wird der ESXi in Zukunft nur noch über die (kostenpflichtige?!) Weboberfläche
> vollständig administrierbar sein
Die Weboberfläche ist kostenlos und wird es auch bleiben. Und das sehe ich eigentlich als Pluspunkt, da die Installation von
Clients
entfällt und der ESXi damit von allen Geräte aus (inkl. Smartphone, Tablets und wenns sein muss auch SmartTVs) aus
verwaltbar sein
wird.

Fuer die Verwaltung via Web braucht man einen vCenter Server, der ist nicht kostenlos. Und sie braucht Flash, irgendwie nicht so schoen.


> zwei Win2008R2 Server, 2 Win7 Workstations und 1 Linux Webserver .
Ich würde nach wie vor den ESXi nehmen. Der hat erstens die bessere Linux Unterstützung und lässt sich auf USB
Medien bzw. SD Cards installieren und verbraucht damit keinen teueren HDD/SSD Platz. Dazu läuft er stabiler als alles andere
und ist auch von der Security her gut aufgestellt.

Auch den Hyper-V Server kann man auf zertifizierten 32GB SD Cards installieren.

Für Backup gibts hier übrigens auch genug (kostenlose) Scripts und Lösungen.

@wiesi200
> Da würd ich dir den Hyper-V empfehlen.
Ist das überhaupt ein echter Typ-1 Hypervisor?

Der ist sowas von Typ-1 das die meisten nicht verstehen das sie im Taskmanager des startenden Windows ausser der Ramauslastung nix sehen. Der Hypervisor selbst ist so ca. 600k gross.


lg,
Slainte

VG,

Thomas
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Mitglied: Androxin
17.02.2014 um 15:07 Uhr
Zitat von SlainteMhath:

Die Weboberfläche ist kostenlos und wird es auch bleiben. Und das sehe ich eigentlich als Pluspunkt, da die Installation von
Clients
entfällt und der ESXi damit von allen Geräte aus (inkl. Smartphone, Tablets und wenns sein muss auch SmartTVs) aus
verwaltbar sein
wird.

Ich dachte, dass das eine Oberfläche für das vCenter ist und damit quasi kostenpflichtig. Aber klasse, dass ich damit falsch lag

Ich würde nach wie vor den ESXi nehmen. Der hat erstens die bessere Linux Unterstützung und lässt sich auf USB
Medien bzw. SD Cards installieren und verbraucht damit keinen teueren HDD/SSD Platz.

Vom XenServer weißt ich, dass der auch auf einem USB Stick bzw. von einer Karte läuft. Wobei ich nicht sagen kann, wie stabil das ist.


Für Backup gibts hier übrigens auch genug (kostenlose) Scripts und Lösungen.

Auch welche, die mit dem kostenlosen ESXi trotz der gesperrten APIs klarkommen?
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Mitglied: Lochkartenstanzer
17.02.2014, aktualisiert um 15:13 Uhr
Zitat von tkr104:

> Zitat von SlainteMhath:
>
> @wiesi200
> > Da würd ich dir den Hyper-V empfehlen.
> Ist das überhaupt ein echter Typ-1 Hypervisor?

Der ist sowas von Typ-1 das die meisten nicht verstehen das sie im Taskmanager des startenden Windows ausser der Ramauslastung nix
sehen. Der Hypervisor selbst ist so ca. 600k gross.

Die meisten werfen die Hyper-V-Rolle auf einem Server und den "reinen" Hyper-V in einen Topf. Daher die Mißverständnisse.

lks
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Mitglied: SlainteMhath
17.02.2014 um 15:23 Uhr
Ich dachte, dass das eine Oberfläche für das vCenter ist und damit quasi kostenpflichtig. Aber klasse, dass ich damit falsch lag
Sorry mein Fehler. Ja der Webclient ist teil vom vCenter und damit kostenpflichtig. Den Fat-Client gibt es aber nach wie vor auch für den standalone ESXi

Auch welche, die mit dem kostenlosen ESXi trotz der gesperrten APIs klarkommen?
Ja, GhettoVCB sollte das imo immer noch können (ohne Gewähr )
Bitte warten ..
Mitglied: wiesi200
17.02.2014 um 15:37 Uhr
Zitat von Androxin:

> Zitat von wiesi200:
>
> Da würd ich dir den Hyper-V empfehlen.


Wäre das denn auch bei einer Änderung der Anforderung, wie es in der Zukunft garantiert passieren wird, noch die
richtige Wahl?

Nach dem Motto, ich brauche heute ein Spritsparendes Auto. Wenn ich jetzt nen Smart kaufe kann ich dann in Zukunft abdecken das ich mal 5 Kinder bekommen könnte?

Warum genau ziehst du hier den Hyper-V einem ESXi, KVM oder XenServer vor?
Weil du einigermaßen in deiner "Klicki Bunti" Windows Welt bleibst (RSAT) und er doch relativ viel Möglichkeiten abdeckt. Und vom Herstellersupport keine Randlösung darstellt.
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Mitglied: Androxin
17.02.2014 um 15:41 Uhr
Zitat von wiesi200:


Nach dem Motto, ich brauche heute ein Spritsparendes Auto. Wenn ich jetzt nen Smart kaufe kann ich dann in Zukunft abdecken das
ich mal 5 Kinder bekommen könnte?

Ganz genau. Ich erhoffe mir ein "Dann kauf dir nen Golf oder Polo, damit machste nichts falsch" damit.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
17.02.2014, aktualisiert um 15:48 Uhr
Zitat von Androxin:

Ganz genau. Ich erhoffe mir ein "Dann kauf dir nen Golf oder Polo, damit machste nichts falsch" damit.

Dann kauf Dir einen 9-Sitzer VW-Bully. Dann kannst Du Dir noch 8 Kinder zulegen.

lks
Bitte warten ..
Mitglied: wiesi200
17.02.2014 um 15:56 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:

> Zitat von Androxin:
>
> Ganz genau. Ich erhoffe mir ein "Dann kauf dir nen Golf oder Polo, damit machste nichts falsch" damit.

Dann kauf Dir einen 9-Sitzer VW-Bully. Dann kannst Du Dir noch 8 Kinder zulegen.

lks

Na dann, 3 Server mit VMWare vSphere 5 Essentials Plus beglücken und die im Verbund laufen lassen.
Damit machst du normal nicht's falsch.
Bitte warten ..
Mitglied: Androxin
17.02.2014 um 16:02 Uhr
Zitat von wiesi200:
Na dann, 3 Server mit VMWare vSphere 5 Essentials Plus beglücken und die im Verbund laufen lassen.
Damit machst du normal nicht's falsch.

Das heißt, am Anfang erstmal auf den ESXi setzen und später dann einfach ein Upgrade durchführen.
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Mitglied: wiesi200
17.02.2014 um 18:47 Uhr
Zitat von Androxin:

> Zitat von wiesi200:
>
> Na dann, 3 Server mit VMWare vSphere 5 Essentials Plus beglücken und die im Verbund laufen lassen.
> Damit machst du normal nicht's falsch.

Das heißt, am Anfang erstmal auf den ESXi setzen und später dann einfach ein Upgrade durchführen.

Nein, kauf dir gleich das Essentials Plus Paket und du hast deine Eierlegende Wollmilch Sau.
Mal ernsthaft du musst eine Entscheidung treffen und diese auf uns abwälzen, aber wir werden und können Sie dir nicht abwälzen.

Du müsst selber wissen so du in etwa in den nächsten 5 Jahren hin willst

So Sachen wie KVM würd ich nur machen wenn zu kpl. Linux willst.

VMWare bist du am Universellsten gehst aber von deiner gewohnten Windows Umgebung weg. Findest breite Unterstützung bist aber etwas stärker eingeengt was den Zugriff auf die Dateien angeht.(zumindest meiner Meinung nach)

Hyper-V etwas eingeschränkt was Linux angeht. Dafür kannst du relativ leicht an die Dateien ran für Sicherungen. Ist für Windows Software Freigegeben. Du hast deine bekannte Windows Umgebung. Hyper-V ist auch in Windows 8 enthalten. Somit kannst du die VM's auch leicht dort (für Testzwecke) verwenden.

Ausbauen kannst du VMWare Hyper-V bis zum geht nicht mehr (XenServer hab ich zu wenig Erfahrung)
Bitte warten ..
Mitglied: Androxin
17.02.2014 um 19:20 Uhr
Zitat von wiesi200:


Nein, kauf dir gleich das Essentials Plus Paket und du hast deine Eierlegende Wollmilch Sau.
4000€ für etwas, was 0€ kosten sollte? Budget gesprengt, würde ich sagen.


VMWare bist du am Universellsten gehst aber von deiner gewohnten Windows Umgebung weg. Findest breite Unterstützung bist aber
etwas stärker eingeengt was den Zugriff auf die Dateien angeht.(zumindest meiner Meinung nach)

Das Verlassen der Windowsumgebung stellt absolut kein Problem dar, da es den vSphere Client als GUI gibt. Das würde den nicht Linuxern, die mal eben eine Maschine neu starten wollen vollkommen ausreichen. Allerdings habe ich hier immer noch die Frage im Hinterkopf, ob es tatsächlich so ist, dass das Zusammenspiel von vSphere Client und Hypervisor in Zukunft durch die Absagung des Clients beeinträchtigt wird und man den Server dann nur noch über die kostenpflichtige vCenter - Webinterface Lösung vollständig administrieren kann.
Nicht, dass jetzt alles auf vSphere 5.5 gesetzt wird und ab dem nächsten Release wichtige Funktionen fehlen. V10 Maschinen kann man ja schon heute nicht mehr mit dem Client Editieren.


Hyper-V etwas eingeschränkt was Linux angeht. Dafür kannst du relativ leicht an die Dateien ran für Sicherungen.
Ist für Windows Software Freigegeben. Du hast deine bekannte Windows Umgebung. Hyper-V ist auch in Windows 8 enthalten. Somit
kannst du die VM's auch leicht dort (für Testzwecke) verwenden.

Vielen Dank für deine Hartnäckigkeit bzgl. Hyper-V. Eigentlich wurde das System von vornherein kategorisch ausgeschlossen, da sogar für häufig verwendete Distributionen wie Debian spezielle Treiber für den Betrieb benötigt werden. Ich werde jetzt aber trotzdem mal eine kleine Testumgebung aufsetzen um zu gucken wie sich das verhält bzw. wie die Bedienbarkeit des RSAT ist.
Bitte warten ..
Mitglied: wiesi200
17.02.2014 um 20:04 Uhr
Zitat von Androxin:

> Zitat von wiesi200:
>

> Nein, kauf dir gleich das Essentials Plus Paket und du hast deine Eierlegende Wollmilch Sau.
4000€ für etwas, was 0€ kosten sollte? Budget gesprengt, würde ich sagen.

Für eine absolute universallösung so wie's du dir anscheinend vorstellst für ich eher so 50k aufwärts rechnen. Dann kannst du aber davon ausgehen das du so gut wie jede Eventualität für die nächsten Jahre abgedeckt hast. Gut ist unrealistisch, aber dein Antwortwunsch genau so.


> VMWare bist du am Universellsten gehst aber von deiner gewohnten Windows Umgebung weg. Findest breite Unterstützung bist
aber
> etwas stärker eingeengt was den Zugriff auf die Dateien angeht.(zumindest meiner Meinung nach)

Das Verlassen der Windowsumgebung stellt absolut kein Problem dar, da es den vSphere Client als GUI gibt. Das würde den nicht
Linuxern, die mal eben eine Maschine neu starten wollen vollkommen ausreichen. Allerdings habe ich hier immer noch die Frage im
Hinterkopf, ob es tatsächlich so ist, dass das Zusammenspiel von vSphere Client und Hypervisor in Zukunft durch die Absagung
des Clients beeinträchtigt wird und man den Server dann nur noch über die kostenpflichtige vCenter - Webinterface
Lösung vollständig administrieren kann.

Mal ernsthaft, wenn's in 2-3 Jahre Probleme gibt, dann wechsle einfach auf eine andere Plattform. Da du eh nicht's ausgeben willst. Triffst du sicher auch keine Fehlinvestition.

> Hyper-V etwas eingeschränkt was Linux angeht. Dafür kannst du relativ leicht an die Dateien ran für
Sicherungen.
> Ist für Windows Software Freigegeben. Du hast deine bekannte Windows Umgebung. Hyper-V ist auch in Windows 8 enthalten.
Somit
> kannst du die VM's auch leicht dort (für Testzwecke) verwenden.

Vielen Dank für deine Hartnäckigkeit bzgl. Hyper-V. Eigentlich wurde das System von vornherein kategorisch
ausgeschlossen, da sogar für häufig verwendete Distributionen wie Debian spezielle Treiber für den Betrieb
benötigt werden. Ich werde jetzt aber trotzdem mal eine kleine Testumgebung aufsetzen um zu gucken wie sich das verhält
bzw. wie die Bedienbarkeit des RSAT ist.

Weder Debian noch Centos haben bei mir irgenwelche Problem gemacht, noch spezielle Treiber verlangt.
Einzig Centos reagiert nicht wirklich gut wenn man SELinux ausschaltet. Danach hast du einen Kernel Error.
Bitte warten ..
Mitglied: Lochkartenstanzer
LÖSUNG 17.02.2014, aktualisiert 18.02.2014
Zitat von Androxin:

Vielen Dank für deine Hartnäckigkeit bzgl. Hyper-V. Eigentlich wurde das System von vornherein kategorisch
ausgeschlossen, da sogar für häufig verwendete Distributionen wie Debian spezielle Treiber für den Betrieb
benötigt werden.

Sowohl debian als auch Ubuntu laufen unter Hyper-V "out-of-the-box". Das einzige Manko ist imho, daß die Konsole sehr träge ist. Sobald man aber über ssh und/oder vnc auf dem Gastsystem arbeitet, spürt man aber keine Unterschied in der Performance zu andere Hypervisoren. So waren bisher zumindest meine Erfahrungen.

Solange es nur einzele Linuxsysteme sind, die virtualisiert werden sollen, ist Hyper-V o.k. Nur bei einer größeren Anzahl würde ich ESXi oder Xen vorziehen.

lks
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Mitglied: Androxin
17.02.2014 um 20:37 Uhr
Zitat von wiesi200:

Für eine absolute universallösung so wie's du dir anscheinend vorstellst für ich eher so 50k aufwärts
rechnen. Dann kannst du aber davon ausgehen das du so gut wie jede Eventualität für die nächsten Jahre abgedeckt
hast. Gut ist unrealistisch, aber dein Antwortwunsch genau so.

Ich möchte keine absolute Universal-Lösung. Ich möchte ein funktionierendes System um eine Grundkonfiguration für ein sehr kleines Projekt bereit zu stellen.
Allerdings möchte ich diese Grundkonfiguration so wählen, dass eine problemlose Erweiterung möglich ist.

Mal ernsthaft, wenn's in 2-3 Jahre Probleme gibt, dann wechsle einfach auf eine andere Plattform. Da du eh nicht's
ausgeben willst. Triffst du sicher auch keine Fehlinvestition.

Natürlich kann man immer wechseln. Aber wenn man es vermeiden kann, sollte man es zumindest versuchen.



Zitat von Lochkartenstanzer:

Sowohl debian als auch Ubuntu laufen unter Hyper-V "out-of-the-box". Das einzige Manko ist imho, daß die Konsole
sehr träge ist. Sobald man aber über ssh und/oder vnc auf dem Gastsystem arbeitet, spürt man aber keine Unterschied
in der Performance zu andere Hypervisoren. So waren bisher zumindest meine Erfahrungen.
...was ja kein Problem darstellt...

Solange es nur einzele Linuxsysteme sind, die virtualisiert werden sollen, ist Hyper-V o.k. Nur bei einer größeren
Anzahl würde ich ESXi oder Xen vorziehen.
also warum nichts gleich ESXi bzw. den XenServer nehmen?
Bitte warten ..
Mitglied: wiesi200
LÖSUNG 17.02.2014, aktualisiert 18.02.2014
Zitat von Androxin:

also warum nichts gleich ESXi bzw. den XenServer nehmen?

Wo wir wieder beim Anfang der Diskussion sind. nimm das was dir am besten passt.
Es Spiel bei deinen Anforderungen wenig bis überhaupt keine Rolle.
Bitte warten ..
Mitglied: certifiedit.net
18.02.2014 um 00:09 Uhr
Zitat von Androxin:

> Zitat von wiesi200:
>

> Nein, kauf dir gleich das Essentials Plus Paket und du hast deine Eierlegende Wollmilch Sau.
4000€ für etwas, was 0€ kosten sollte? Budget gesprengt, würde ich sagen.

Dann: Falsche Baustelle, um einen gewissen Kostenfaktor (vorallem mit dem Vorwissen, wenn selbst zu installieren?). Kommst du nicht herum, ansonsten: Frag den zu beauftragenden Dienstleister, Kostenfaktoren ergeben sich auch daraus, wie tief der Dienstleister in der Materie steckt. Es gibt nicht DIE Lösung. Für manche tuts gerade so der Benz, manche brauchen nen VW, andere einen Opel, andere schauen alles außer ihren Bugatti nicht mit dem Arsch an...
Orientier dich da an dem zu beauftragenden Dienstleister.
Bitte warten ..
Mitglied: Sheogorath
18.02.2014 um 01:51 Uhr
Moin,

nachdem ich nun alle Kommentare gelesen habe, will ich es mal so sagen:
Ich behaupte mal du hast gerade Angst einen Fehler zu machen und redest deswegen ständig hin und her. Es ist wichtig sich zu informieren, klar, aber es wurde unter anderem mehrfach angesprochen, dass du ESXi nehmen sollst, wogegen du wiederum argumentiert hast. Gleiches bei Hyper-V und Xenserver. Folglich: Du sollst Virtualisieren, traust dir selbst aber keine Entscheidung zu.
gibt es 3 Möglichkeiten:
1. Besorge dir einen Berater bzw. Dienstleister, der dir das alles aufsetzt.
2. Nimm einen Zettel, schreibe die 3 Lösungen drauf und wirf mit einem Dartpfeil dazwischen, wo er am nächsten dran ist Gewinnt und wird umgesetzt
3. Lasse die Hardware Server nochmal 4-6 Monate laufen und baue auf dem neuen Blech auf jeder Virtualisierungsbasis eine Testumgebung auf und test sie 1 Monat mit Backup und Co.

Einfacher wird es nicht. Wie bereits erwähnt wurde hat alles seine Stärken und Schwächen. Es gibt keinen richtigen Weg in dem Fall, aber einen willst du gehen du musst dir einen aussuchen.

In diesem Sinne...
Gruß
Chris
Bitte warten ..
Mitglied: Dobby
18.02.2014 um 07:10 Uhr
Hallo,

probiere doch einfach mal alle aus und die VM Lösung die Dir am besten
zusagt nimmst Du dann eben, was sollen die anderen Dir hier raten???

Es gibt den Xen Server ja nun auch für Linux und Du willst eine "KlickiBunti"
Oberfläche, das sagt mir eigentlich schon alles!

Gruß
Dobby♬
Bitte warten ..
Mitglied: wiesi200
18.02.2014 um 07:25 Uhr
Zitat von Sheogorath:

Moin,

nachdem ich nun alle Kommentare gelesen habe, will ich es mal so sagen:
Ich behaupte mal du hast gerade Angst einen Fehler zu machen und redest deswegen ständig hin und her. Es ist wichtig sich zu
informieren, klar, aber es wurde unter anderem mehrfach angesprochen, dass du ESXi nehmen sollst, wogegen du wiederum argumentiert
hast. Gleiches bei Hyper-V und Xenserver. Folglich: Du sollst Virtualisieren, traust dir selbst aber keine Entscheidung zu.

Genau das ist hier das Problem.
Bitte warten ..
Mitglied: rzlbrnft
18.02.2014, aktualisiert um 09:56 Uhr
Zitat von Androxin:

Vielen Dank für deine Hartnäckigkeit bzgl. Hyper-V. Eigentlich wurde das System von vornherein kategorisch
ausgeschlossen, da sogar für häufig verwendete Distributionen wie Debian spezielle Treiber für den Betrieb
benötigt werden. Ich werde jetzt aber trotzdem mal eine kleine Testumgebung aufsetzen um zu gucken wie sich das verhält
bzw. wie die Bedienbarkeit des RSAT ist.

Ich check ehrlich gesagt solche Aussagen nicht. Meiner Meinung nach hast du in irgendwelchen Linux Foren gelesen das Hyper-V Mist ist oder irgend ein verbohrter VMWare Techniker hat dir den Floh ins Ohr gesetzt. Fakt ist, im Moment ist Performance-Mäßig solange es um die Virtualisierung von Windows Systemen geht Hyper-V 2012 R2 der Konkurenz um einige Prozent überlegen.

Meine CentOS VM für Nagios läuft jedenfalls problemlos auch ohne zusätzliche Treiber, das ist ein gern genommenes Argument von VMWare Händlern damit sie ihr Zeug verkaufen.
Ein Systemhaus wo wir mal angefragt hatten hat uns sogar eiskalt ins Gesicht gelogen und behauptet eine Nagios/Centreon Installation läuft niemals auf Hyper-V.

Die ganzen Argumente die immer gebracht werden von wegen Installation auf SD Karten kann ich auch nicht nachvollziehen. Sowas bieten unsere Server Distributoren gar nicht erst an, und es hat meines Erachtens null Vorteile gegenüber einem simplen Raid 1. Die Platten für unsere Hypervisors haben uns 100 € gekostet, wow, eine anständige SD ist nicht viel billiger.

Einrechnen musst du bei HyperV 2 Gig Overhead an Ram. Aber Ram ist meistens auch kein Kostenfaktor und bei den anderen hast auch schon 1 Gig plus pro VM nochmal ein paar MB. Des weiteren hast du Livemigration und Replica auch ohne Shared Storage schon kostenlos als Feature dabei, das hast du bei VMWare frühestens ab Essentials wofür du mal eben 5000 Öcken hinlegen darfst.

Aus dem was du oben schreibst schließe ich, das du offensichtlich schon ein bisschen Windows Administration gemacht hast, daher denke ich du wirst mit einem Windows System eher zurecht kommen als mit den anderen.

Zitat von Androxin:
Hyper-V kommt bei der Überlegung nicht in betracht und es sollte am besten eine "Klicki-Bunti" Oberfläche geben.

Da musst ich lachen. Wenn was Klicki-Bunti ist, dann ist es Hyper-V.
Bitte warten ..
Mitglied: rzlbrnft
18.02.2014, aktualisiert um 09:59 Uhr
Zitat von Dani:

@wiesi200
Es gibt immer noch genug Hersteller die nur VMWare supporten. Da ist dein erster Ansatz der Richtige "Was willst du
virtualisieren?". Auflisten, nachfragen, etc...

Im Gegenteil. Es gibt eine eingeschränkte Auswahl an Hardware die von VMWare supportet wird, wohingegen Windows so gut wie jeden Müll supportet.
Bitte warten ..
Mitglied: certifiedit.net
18.02.2014 um 10:05 Uhr
Zitat von rzlbrnft:

> Zitat von Dani:
>
> @wiesi200
> Es gibt immer noch genug Hersteller die nur VMWare supporten. Da ist dein erster Ansatz der Richtige "Was willst du
> virtualisieren?". Auflisten, nachfragen, etc...

Im Gegenteil. Es gibt eine eingeschränkte Auswahl an Hardware die von VMWare supportet wird, wohingegen Windows so gut wie
jeden Müll supportet.

Ich glaube, er meint das eher in Hinsicht vorgefertigte Pakete - da ist es tatsächlich so, dass Hyper-V VMware noch um längen nachsteht. (Aber wer nutzt die schon, sind doch nicht im Kindergarten )
Bitte warten ..
Mitglied: Androxin
18.02.2014 um 10:19 Uhr
Moin,

vielen Dank für eure Geduld, Mühe und Unterstützung in diesem Thema.
Allein schon die Aussage, dass es bei meinen Anforderungen vollkommen egal ist, welche der kostenlosen Lösungen man wählt hat mich schon einen Schritt weiter richtung Ziel gebracht.

Normalerweise hätte ich auf vSphere gesetzt und mich nicht anderweitig umgeguckt. Erst die Diskussionen nach dem Release der 5.5er Version in Bezug auf den aussterbenden vSphere Client, sowie die Meldung, dass Citrix den 6.2er XenServer + XenCenter an die OpenSource Community zurückgegeben hat, hat mich zu einem Abklopfen der drei großen Player animiert.

Aufgrund der Tatsachen, dass alle drei ein GUI anbieten und die "Technischen Daten" nicht einmal ansatzweise relevant sind, habe ich mich an das Forum gewandt.



Zitat von Sheogorath:
Ich behaupte mal du hast gerade Angst einen Fehler zu machen und redest deswegen ständig hin und her. Es ist wichtig sich zu
informieren, klar, aber es wurde unter anderem mehrfach angesprochen, dass du ESXi nehmen sollst, wogegen du wiederum argumentiert
hast. Gleiches bei Hyper-V und Xenserver. Folglich: Du sollst Virtualisieren, traust dir selbst aber keine Entscheidung zu.

Einfacher wird es nicht. Wie bereits erwähnt wurde hat alles seine Stärken und Schwächen. Es gibt keinen richtigen
Weg in dem Fall, aber einen willst du gehen du musst dir einen aussuchen.

Ich traue mir sehr wohl eine Entscheidung zu und da ein späterer Wechsel der Plattform eigentlich kein Problem darstellt, habe ich auch keine Angst einen Fehler zu begehen.
Nur möchte ich eben mit dem für diesen Anwendungsfall passendsten Produkt beginnen. Wenn es aber tatsächlich vollkommen egal ist, auf welches Pferd man setzt, werde ich auf altbewährtes/vmware setzen.

Zitat von Dobby:
Es gibt den Xen Server ja nun auch für Linux und Du willst eine "KlickiBunti"
Oberfläche, das sagt mir eigentlich schon alles!

Bis zum Anfang dieser Diskussion hätte ich eigentlich gerne auf den XenServer gesetzt. Ein OpenSource Produkt, welches aktiv weiterentwickelt wird, ein Linuxunterbau mit dem man umfangreiche, weitergehende Funktionen direkt abbilden kann und eine KlickiBunti Oberfläche in Form des XenCenters bietet.

Zitat von rzlbrnft:
Ich check ehrlich gesagt solche Unfug aussagen nicht. Meiner Meinung nach hast du in irgendwelchen Linux Foren gelesen das Hyper-V
Mist ist oder irgend ein verbohrter VMWare Techniker hat dir den Floh ins Ohr gesetzt.
Du triffst es auf den Punkt. Die Info habe ich tatsächlich von einem "verbohrten" VMWare Techniker.
Also noch ein Grund mehr das Ganze kritisch zu hinterfragen.

Zitat von rzlbrnft:
> Zitat von Androxin:
> Hyper-V kommt bei der Überlegung nicht in betracht und es sollte am besten eine "Klicki-Bunti" Oberfläche
geben.

Da musst ich lachen. Wenn was Klicki-Bunti ist, dann ist es Hyper-V.
Sobald man einen nicht in ein AD eingehängten Hyper-V Core aufgesetzt hat und diesen von extern konfigurieren möchte, stößt man auch schon an die Grenze des Klick-Buntis.. Bei anderen Systemen muss man nicht erst die Firewall konfigurieren und auf dem Clientsystem Credentials über die Konsole eingeben um überhaupt erst einmal eine Verbindung zum Hyper-V aufbauen zu können. Benutzerfreundlich ist das nun wirklich nicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass es noch mehr Fallstricke dieser Art gibt.
Da ich sowas von vSphere nicht gewohnt bin, schreckt das schon ein wenig ab.


Aber trotzdem sind es genau diese weichen Fakten bzw. Erfahrungen von euch Profis auf die ich gehofft hatte.
Vielleicht hat sich ja in der Vergangenheit schon einmal zwischen den kostenlosen Virtualisierungsumgebungen entscheiden müssen.
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Mitglied: certifiedit.net
18.02.2014 um 10:41 Uhr
Zitat von Androxin:
Sobald man einen nicht in ein AD eingehängten Hyper-V Core aufgesetzt hat und diesen von extern konfigurieren möchte,
stößt man auch schon an die Grenze des Klick-Buntis.. Bei anderen Systemen muss man nicht erst die Firewall
konfigurieren und auf dem Clientsystem Credentials über die Konsole eingeben um überhaupt erst einmal eine Verbindung
zum Hyper-V aufbauen zu können. Benutzerfreundlich ist das nun wirklich nicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass es noch mehr
Fallstricke dieser Art gibt.
Da ich sowas von vSphere nicht gewohnt bin, schreckt das schon ein wenig ab.


Aber trotzdem sind es genau diese weichen Fakten bzw. Erfahrungen von euch Profis auf die ich gehofft hatte.
Vielleicht hat sich ja in der Vergangenheit schon einmal zwischen den kostenlosen Virtualisierungsumgebungen entscheiden
müssen.

Wenn du Benutzerfreundlich willst bist du auf dieser Seite des Flusses falsch. Benutzerfreundlich kann das Adminbusiness sein, i.d.R ist es ab einem gewissen Level aber nicht mehr, denn es ist unser Job es für die Benutzer -freundlich zu gestalten und für uns Wartungsarm.Dazu gehört u.a auch eine ordentliche Absicherung.
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Mitglied: rzlbrnft
18.02.2014, aktualisiert um 11:24 Uhr
Zitat von Androxin:
Sobald man einen nicht in ein AD eingehängten Hyper-V Core aufgesetzt hat und diesen von extern konfigurieren möchte,
stößt man auch schon an die Grenze des Klick-Buntis.. Bei anderen Systemen muss man nicht erst die Firewall
konfigurieren und auf dem Clientsystem Credentials über die Konsole eingeben um überhaupt erst einmal eine Verbindung
zum Hyper-V aufbauen zu können. Benutzerfreundlich ist das nun wirklich nicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass es noch mehr
Fallstricke dieser Art gibt.
Da ich sowas von vSphere nicht gewohnt bin, schreckt das schon ein wenig ab.

Certifiedit hats ja schon gesagt. Es ist immer ein Kompromiss zwischen sicher und unkompliziert.
Früher war ich auch mal so drauf das ich als erstes bei jedem Server die Firewall deaktiviert habe.
Da das größte Sicherheitsproblem aber meistens die internen User sind lass ich das mittlerweile schön bleiben.

Für jeden Dienst, der installiert wird wirst du mittlerweile automatisch gefragt ob du die benötigten Firewall Ports aufmachen möchtest oder nicht. Wenn du deine Virtualisierungsumgebung einmal fertig konfiguriert hast wirst du daran auch nicht mehr viel ändern. Wenn du Infos brauchst, der Blog hyper-v-server.de bietet dazu einige interessante Beiträge. Es besteht ja durchaus die Möglichkeit die komplette Konfiguration auf der vollen Benutzeroberfläche durchzuführen, sobald es läuft kannst du ja wieder auf Core wechseln.

Ich will keine Werbung für Microsoft machen, das bringt dich nicht weiter, aber in Erwägung ziehen sollte man es, gerade weil es soviele Anbieter gibt die dem Kunden grundsätzlich VMWare aufschwatzen ohne zu berücksichtigen ob das nun das richtige für ihn ist oder nicht.

Das fatale dabei ist, das die meisten keine Ahnung davon haben wie man Microsoft Server VMs richtig lizenziert.
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Mitglied: Androxin
18.02.2014 um 11:22 Uhr
Zitat von rzlbrnft:

Certifiedit hats ja schon gesagt. Es ist immer ein Kompromiss zwischen sicher und unkompliziert.
Früher war ich auch mal so drauf das ich als erstes bei jedem Server die Firewall deaktiviert habe.
Da das größte Sicherheitsproblem aber meistens die internen User sind lass ich das mittlerweile schön bleiben.
Da stimme ich dir uneingeschränkt zu. Trotzdem hätte man in genanntem Fall z.B. bei der Installation der Hyper-V abfragen können, ob das System in ein AD soll oder nicht um anhand der Entscheidung automatisch ein Loch an der richtigen Stelle in die Firewall zu bohren.

Das fatale dabei ist, das die meisten keine Ahnung davon haben wie man Microsoft Server VMs richtig lizenziert.
Gut das du das Thema ansprichst. Wie verhält sich das denn im Unterschied zwischen vSphare und Hyper-V?
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Mitglied: rzlbrnft
18.02.2014, aktualisiert um 11:50 Uhr
Zitat von Androxin:
Gut das du das Thema ansprichst. Wie verhält sich das denn im Unterschied zwischen vSphare und Hyper-V?

Im Prinzip gibt es da keinen. Du musst deine Windows Maschinen pro Hardware auf der sie theoretisch laufen würden lizenzieren,
egal welche Software du zur Virtualisierung nutzt. Eine Windows Server 2012 Lizenz berechtigt dich zum betreiben von 2 VMs auf einem "Blech".
Der Hypervisor ist kostenlos dabei sofern er die einzige installierte Rolle auf dem Host ist.

Konkreter:
2 Hardware Kisten, 2 VMs pro Kiste, keine Livemigration-> Pro Host eine Server2012 Lizenz.
2 Hardware Kisten mit Shared Storage für VMs, 4 VMs insgesamt in einem High Availability Cluster -> Pro Host zwei Server 2012 Lizenzen, da ja theoretisch sämtliche VMs gleichzeitig auf einem Host laufen könnten während die andere Hardware noch in Betrieb ist.

Wenns mehr VMs werden bietet sich irgendwann die Datacenter Lizenz an, da hier die Gesamtanzahl der VMs keine Rolle mehr spielt.

Die Entscheidung ist also nicht abhängig von den Microsoft Lizenzkosten, die zahlt man in dem Scenario immer.
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Mitglied: Androxin
18.02.2014 um 12:09 Uhr
Zitat von rzlbrnft:

Im Prinzip gibt es da keinen. Du musst deine Windows Maschinen pro Hardware auf der sie theoretisch laufen würden
lizenzieren,
egal welche Software du zur Virtualisierung nutzt.
Ja, wunderbar. Dann brauche ich mir ja wenigstens darüber keine Gedanken machen.
Die beiden 2008R2 Standard haben ja jeweils eine Lizenz für den virtuellen Betrieb und werden dann dem einen Blech zugeordnet. Die beiden virtuellen Win7 Maschinen werden den Computern zugeordnet, von denen sie auch genutzt werden und beim Debian Webserver ist es ja eh egal.

Sehe ich das so richtig?
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Mitglied: rzlbrnft
19.02.2014, aktualisiert um 09:42 Uhr
Zitat von Androxin:

Die beiden virtuellen Win7 Maschinen werden den Computern zugeordnet, von denen sie auch genutzt werden und beim
Debian Webserver ist es ja eh egal.

Sehe ich das so richtig?

Ein Desktopbetriebssystem wie Windows 7 ist ein Sonderfall. Hier kommt es drauf an welche Art Lizenz du hast.
Eine OEM Version berechtigt nicht zur Nutzung in einer Virtuellen Maschine, dazu bräuchtest du eine Open Lizenz mit gültiger Software Assurance oder ein VDA Abo, zumindest wenn du auf der sicheren Seite sein willst.
Technisch gesehen ist es möglich, rechtlich ist aber nicht eindeutig geklärt ob man in Deutschland "normale" Windows 7 Lizenzen für den VM Gebrauch zweckentfremden darf. Microsoft verbietet es und es ist auch nicht supportet.

Wir nutzen für sowas Remotedesktop Dienste, hier ist die Lizenzierung wenigstens eindeutig.
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Mitglied: Androxin
19.02.2014 um 09:47 Uhr
Nachdem ich mich gestern ausgiebig mit Hyper-V befasst habe bin ich auf ein etwas größeres Problem gestoßen. Beim vSphere ist es kein Problem i/o Ports (NIC, USB, ...) exklusiv an eine VM durchzureichen. Kann es sein, dass das beim Hyper-V nicht ohne third party Software funktioniert?
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Mitglied: Lochkartenstanzer
19.02.2014 um 11:34 Uhr
Zitat von rzlbrnft:

Eine OEM Version berechtigt nicht zur Nutzung in einer Virtuellen Maschine, dazu bräuchtest du eine Open Lizenz mit
gültiger Software Assurance oder ein VDA Abo, zumindest wenn du auf der sicheren Seite sein willst.

Das ist Microsofts Sicht, was nicht immer mit den hiesigen Gestzen üebreinstimmen muß.

Technisch gesehen ist es möglich, rechtlich ist aber nicht eindeutig geklärt ob man in Deutschland "normale"
Windows 7 Lizenzen für den VM Gebrauch zweckentfremden darf.

nachdem OEM-Lizenzen nicht an die maschine gebunden sind und eien VM imho nichts anderes ist wie ein eigenständiger Computer, dürfte das imho hierzulande legal sein, aber da ianal, giklt auch hier, daß das noch ggf. über Gerichte ausdiskutiert werden müßte.

Microsoft verbietet es und es ist auch nicht supportet.

Microsoft kann viel verbieten, nicht alles davon ist aber auch hierzulande wirksam. Letztendlich muß jeder selbst entscheiden, ob er das Risiko auf einen Streit mit MS eingehen will. Daß die dafür keine Support bieten, muß allerdings hingenommen werden.

lks
(ianal!)
Bitte warten ..
Mitglied: Lochkartenstanzer
19.02.2014 um 11:35 Uhr
Zitat von Androxin:

Kann es sein, dass das beim Hyper-V
nicht ohne third party Software funktioniert?

Manches geht, manches nicht. Daher soltlest Du im einzelfall prüfen, was Du brauchst.

lks
Bitte warten ..
Mitglied: Dani
19.02.2014, aktualisiert um 18:47 Uhr
@Androxin
Beim vSphere ist es kein Problem i/o Ports (NIC, USB, ...) exklusiv an eine VM durchzureichen
Man sollte sowas soweit wie möglich meiden. Spätestens wenn du das professionell mit HA, etc... erweiterterst, hast du das nächste Problem - die VMs können nicht migriert werden. Also im Vorfeld schon Alternative suchen...

@Lochenkartenstanzer
Da hast du zum Teil sicher Recht, aber mir ist bisher kein Unternehmen bekannt das den Schritt gewaagt hat. Oder kennst ein Fall?
Gerade bei Volumenlizenzen und die neue Aktivierungsmethode über AD mit KMS-Schlüssel, will ich gar nich wissen was genau übertragen wird. Man sieht es auch sicher mit anderen Augen, wenn man im Konzern verantwortlich ist für Lizenzen - eine Aufgabe von vielen und man will nicht der Doofe sein am Ende. Aber jeder schläft auf seine Art nachts ruhig.


Grüße,
Dani
Bitte warten ..
Mitglied: Lochkartenstanzer
19.02.2014 um 19:06 Uhr
Zitat von Dani:

@Lochenkartenstanzer
Da hast du zum Teil sicher Recht, aber mir ist bisher kein Unternehmen bekannt das den Schritt gewaagt hat. Oder kennst ein Fall?
Gerade bei Volumenlizenzen und die neue Aktivierungsmethode über AD mit KMS-Schlüssel, will ich gar nich wissen was
genau übertragen wird. Man sieht es auch sicher mit anderen Augen, wenn man im Konzern verantwortlich ist für Lizenzen -
eine Aufgabe von vielen und man will nicht der Doofe sein am Ende. Aber jeder schläft auf seine Art nachts ruhig.

Ich denke, es ist ein Unterschied, ob es um einen 10-Mann-Konzern mit ein oder zwei Win7-VMs oder eine 1000-Mann-Bude mit 500 Win7-VMs ist, wie die dieses Probem handhaben. Der erstere mag es vielleicht darauf ankommen lasen, der letztere wird eher Support wollen und sich deshalb an Microsofts "Regeln" halten. wie auch immer, ich halte Microsofts Lizenzvorschriften nicht im Einklang mit den hiesigen Gesetzen, werde mich aber deswegen nicht mit MS anlegen.

lks
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Mitglied: Androxin
21.02.2014 um 10:59 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:
Manches geht, manches nicht. Daher soltlest Du im einzelfall prüfen, was Du brauchst.

Kann es sein, dass es nicht möglich ist den Hyper-V 2012 R2 von einem Server 2008 R2 bzw. Win 7 aus zu verwalten? (Abgesehen von der Verbindung über die PS oder Software von Drittanbietern)
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Mitglied: certifiedit.net
21.02.2014 um 11:27 Uhr
Zitat von Androxin:

> Zitat von Lochkartenstanzer:
> Manches geht, manches nicht. Daher soltlest Du im einzelfall prüfen, was Du brauchst.

Kann es sein, dass es nicht möglich ist den Hyper-V 2012 R2 von einem Server 2008 R2 bzw. Win 7 aus zu verwalten? (Abgesehen
von der Verbindung über die PS oder Software von Drittanbietern)

Ja, aber wie kommst du auf diese Frage? Traust du der Quelle nicht?
Bitte warten ..
Mitglied: Androxin
21.02.2014 um 11:36 Uhr
Zitat von certifiedit.net:
Ja, aber wie kommst du auf diese Frage?

Nunja. Ich wollte diese Konstellation einfach einmal ausprobieren und bin an dieser Stelle hängen geblieben.
Da wir nicht vor haben in naher Zukunft auf Win 8 geschweige denn Server 2012 R2 zu wechseln, hat sich das Thema Hyper-V wohl erledigt.
Schade.

Womit ich wieder am Anfang dieser Diskussion stehe. vSphere oder XenServer.
Bitte warten ..
Mitglied: rzlbrnft
26.02.2014, aktualisiert um 10:34 Uhr
Zitat von Androxin:

Kann es sein, dass es nicht möglich ist den Hyper-V 2012 R2 von einem Server 2008 R2 bzw. Win 7 aus zu verwalten? (Abgesehen
von der Verbindung über die PS oder Software von Drittanbietern)

Klar ist das möglich. Es fehlen nur die neuen Funktionen. VMs starten und beenden sowie über die HyperV Konsole auf den Desktop zugreifen geht.
Die erweiterten Funktionen meiner Hyper-V Hosts verwalte ich ganz primitiv über RDP.
Isos und anderes Zeugs kannst du bequem über die Administrativen Freigaben verschieben, das ist für mich als faulen Admin schon ein Vorteil.

Bezüglich USB, wir schleifen unsere Dongles für Datev und anderes Zeugs per Deamon Tools USB durch, mit der Software ist es auch egal ob du die Geräte direkt am Host hängen hast oder an einer anderen Kiste.

Ich persönlich finde es auch als Vorteil, das ich die Backupsoftware direkt auf dem Host installieren kann und dafür keine extra VM benötige, wie bei VMWare oder Xen, aber das mag jeder auf seine Weise sehen.


By the way du musst auch bei Hyper-V keine Lizenzen kaufen um deine bestehenden Server zu virtualisieren. Dazu reicht auch der kostenlose Hyper-V Core Server.
Bitte warten ..
Mitglied: Dobby
26.02.2014 um 10:28 Uhr
Hallo nochmal,

......vSphere oder XenServer.
Einfach installieren und ausprobieren sonst wird das nie etwas,
denn alle haben ähnlich Ansprüche aber niemals die selben!
und was einem besser liegt kann man auch nur mittels eines
Tests heraus finden.

Gruß
Dobby
Bitte warten ..
Mitglied: Androxin
26.02.2014 um 10:53 Uhr
Zitat von rzlbrnft:
Die erweiterten Funktionen meiner Hyper-V Hosts verwalte ich ganz primitiv über RDP.

Bei der kostenlosen Core Version hat man aber doch nur die Shell zum konfigurieren. Also kein Klick-Bunti.

Ich habe meinen VMWare Experten auch noch einmal zu diesem Thema befragt und auf die zu erwartenden Probleme (Entfernte Treiber, keine Aktualisierung des Win-Clients, Verwaltung ausschließlich über Webinterface vom kostenpfl. vCenter) bzgl. des ESXi angesprochen.
Er hat mir daraufhin zum XenServer geraten.


Ich werde mich also weiterhin mit dem XenServer 6.2 befassen und meine Erkenntnisse an dieser Stelle für nachfolgende Googler veröffentlichen.
Bitte warten ..
Mitglied: Lochkartenstanzer
26.02.2014 um 11:17 Uhr
Zitat von Androxin:

Bei der kostenlosen Core Version hat man aber doch nur die Shell zum konfigurieren. Also kein Klick-Bunti.

Und was ist so schlimm daran?

lks
Bitte warten ..
Mitglied: Androxin
26.02.2014 um 11:23 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:

> Zitat von Androxin:
>
> Bei der kostenlosen Core Version hat man aber doch nur die Shell zum konfigurieren. Also kein Klick-Bunti.

Und was ist so schlimm daran?

Die Personen, die das später hauptsächlich (nicht hauptberuflich) "administrieren" werden, wünschen sich eine GUI wie beim XenCenter, vSphere Client, ...
Bitte warten ..
Mitglied: certifiedit.net
26.02.2014 um 11:44 Uhr
Zitat von Androxin:

> Zitat von Lochkartenstanzer:
>
> > Zitat von Androxin:
> >
> > Bei der kostenlosen Core Version hat man aber doch nur die Shell zum konfigurieren. Also kein Klick-Bunti.
>
> Und was ist so schlimm daran?

Die Personen, die das später hauptsächlich (nicht hauptberuflich) "administrieren" werden, wünschen sich
eine GUI wie beim XenCenter, vSphere Client, ...

dann hast du dabei schon den Planungsfehler. ;)
Bitte warten ..
Mitglied: Androxin
26.02.2014 um 13:19 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

dann hast du dabei schon den Planungsfehler. ;)

Das eine was man will, das andere, was man hat.
Bitte warten ..
Mitglied: rzlbrnft
26.02.2014, aktualisiert um 13:35 Uhr
Zitat von Androxin:

> Zitat von rzlbrnft:
> Die erweiterten Funktionen meiner Hyper-V Hosts verwalte ich ganz primitiv über RDP.

Bei der kostenlosen Core Version hat man aber doch nur die Shell zum konfigurieren. Also kein Klick-Bunti.


Du kannst dir ja mal Corefig anschauen, das ist ein Open Source Klicki Bunti Tool für den Hyper-V Core.
Ich glaub allerdings nicht das du das groß brauchen würdest, denn einmal installiert, ändert man nur selten etwas am Host.
Die normalen Server kannst du ja auch administrieren ohne Zugriff auf den Host zu haben.


Ich würd mir mal diese Website hier zu gemüte führen, es werden alle großen Anbieter nach verschiedenen Kriterien verglichen.
http://www.virtualizationmatrix.com/matrix.php?category_search=All& ...
Bitte warten ..
Mitglied: Androxin
15.05.2014 um 03:04 Uhr
Update:

Es wurde jetzt der XenServer 6.2 auf einem Dell Poweredge R510 und einem R210 installiert. Der Betrieb und die Administration laufen weitestgehend problemlos.

Die P2V Migration der bestehenden Systeme war dagegen ein Albtraum. Der XenConverter ist der letzte Mist und eine in Xen importierte vhd/vmdk zu starten KANN problemlos funktionieren, tat es aber zumindest bei mir in der Regel nicht (Import bricht ab, Bluescreen, läd kein GPT, nur 3 VHDs pro VM ohne XenTools).

Fazit:
Wenn eine VM erst einmal läuft, gibt es keinen Unterschied zwischen einem teueren ESXi und dem kostenlosen XenServer.
Aufgrund diverser Stolpersteine (SCSI/IDE, UEFI/BIOS, XenConvert), die es in der VMWare Welt so nicht gibt, ist der Weg zum Ziel leider ziemlich anstrengend.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
15.05.2014, aktualisiert um 09:16 Uhr
Zitat von Androxin:

Die P2V Migration der bestehenden Systeme war dagegen ein Albtraum.


Deswegen nehme ich für solche Migrationen einfach dd/ddrescue. Vorher hdd-treiber anpassen, image ziehen und in VM reinpumpen, fertich. (zumindest meistens ).

Oft brauch tman nciht einmal die HDD-Treiberanpassung wenn die Maschine vorher ordentlich gelaufen ist.


lks
Bitte warten ..
Mitglied: Androxin
17.04.2015, aktualisiert um 08:33 Uhr
Nachdem die XenServer 6.2 Umgebung nun ein Jahr läuft, möchte ich an dieser Stelle noch einmal ein Feedback abgeben.

Wenn es erst einmal läuft, läuft es super. Besonders "XenOrchestra" ist ein klasse Tool.


Der Weg zum Ziel ist im Gegensatz zur VMware Umgebung, die ich normalerweise nutze, extrem steinig. Bei fast jeder Aktion wartet ein Fallstrick. Man findet selten etwas, was "mal eben so" funktioniert.

Bsp:
  • Es wird kein UEFI unterstützt. Schon schade, wenn man erstmal den Legacy BIOS Modus aktivieren muss.
  • Live-Linuxe lassen sich in den seltensten Fällen einfach so starten. Bei "gparted live" z. b. muss man bis zur Version 0.10 (aus 2012) zurück, damit das Linux überhaupt lädt.
  • Die Management-Ebene kann nicht mit VLANs umgehen. Es wird also eine komplette NIC nur für das Management blockiert. Sehr ärgerlich, wenn man eh nur 2-3 Server hat und die NIC z. B. für die Anbindung eines NAS nutzen möchte.
  • Auto-Start vom VMs lässt sich nur umständlich konfigurieren. Ärgerlich, wenn man einen SBS virtualisiert auf dem auch DHCP und DNS laufen. VMWare hat die Erstellung einer Start-Reihenfolge deutlich einfacher gelöst.
  • Performance-Logs im XenCenter funktionieren teilweise nicht. Bei manchen VMs wird sporadisch einfach nichts angezeigt. -> ??!
  • Einfache Migration von Festplatten ist nur im eingeschalteten Zustand möglich. Wenn die VM heruntergefahren ist, muss man die Platte abhängen, verschieben und wieder verbinden.
  • Migration von Festplatten/VMs dauert unglaublich lange. Aktionen, die in der VMWare Welt ganz fix gehen (z. B. Clonen einer 60 GB VM -> 5 Minuten), dauern auf dem XenServer teilweise 10-20 mal so lange. Ein Blick auf die Netzwerkkarte erklärt auch warum: Die GBit Leitung wird nicht einmal zur Hälfte genutzt. 250GB dauern selbst nachts, wenn sonst kein Betrieb ist, gut 6 1/2 Stunden.
  • Wenn mal eine Netzwerkverbindung abreißt, auch wenn es nur zu einer CIFS ISO Library ist, gerät gleich alles durcheinander. Es wird an keine Stelle angezeigt, dass es Probleme mit dem Netzwerk gibt/gab. Selbst im XenCenter kann man ganz normal in den ISO Dateien stöbern. Erst wenn eine VM auf das SR zugreifen möchte, wird man von Fehlermeldungen wie "... virtual disk could not be found. ..." bombadiert. Ein einfaches "Reconnect" des SR löst so ein Problem leider nicht. Man darf diese Freigabe komplett neu einrichten.
  • Eine Vernünftige P2V Migration ist ebenfalls sehr umständlich. Bei einem SBS 2011 musste ich erst einmal den Server neu installieren und konnte dann den "alten" P2V konvertierten SBS als weitere Festplatte an die VM hängen. Ohne diesen Workaround lies sich das Windows nicht zum Starten bewegen. Win Server 2003 hat dagegen erstaunlich gut funktioniert.
  • "You have reached the maximum number of virtual disks allowed for this virtual machine" so eine Fehlermeldung, nachdem man eine Disk abgehängt hat, sie verschoben hat und sie wieder anhängen möchte, frustriert. Es gibt eine Grenze von 3 VDIs, wenn man die XenTools nicht installiert hat. (Sind installiert). Und eine Grenze von 6 VDIs mit installierten Tools. Besagte Platte wäre nummer 4 gewesen.
Das Einhängen ging ausschließlich über das CLI, während die VM lief. Ich hätte die ganz gerne im ausgeschalteten Zustand rangehängt. Das ging aber leider nicht.


Alles in allem wirkt das ganze eher wie eine Bastellösung. ESXi und VSphere Client spielen deutlich besser zusammen. Bieten nur leider nicht so viele Features in der kostenlosen Variante.

Da ich demnächst (endlich) auf 2012 R2 umstellen darf, werde ich mich noch einmal ausgiebiger mit Hyper-V beschäftigen. Vermutlich wird das ja ein wenig runder laufen.
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