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GELÖST

VLAN für VoIP nachträglich realisieren - Anforderungen?

Frage Netzwerke Voice over IP

Mitglied: NightOwl

NightOwl (Level 1) - Jetzt verbinden

05.09.2014, aktualisiert 16.09.2014, 4742 Aufrufe, 5 Kommentare

Hallo Leute,

ich habe hier schon ein paar Threats gelesen und habe wohl eine grobe Vorstellung, was mein Problem verursacht. Also zur Problemvorstellung:
In meiner Firma wurde vor längerer Zeit eine neue Agfeo Telefonanlage von einem örtlichen Dienstleister installiert. Grundsätzlich hat auch erstmal alles vernünftig funktioniert. Kein Wunder bei <10 Mitarbeitern..
Da ich kein Experte auf dem Gebiet VoIP bin, habe ich beim Ein-/Aufbau der Anlage gefragt, was ich denn weiterhin beachten muss und ob das mit dem Netzwerk problemlos laufen wird.
Unglücklicherweise habe ich der Firma blind vertraut.. Inzwischen kam es hin und wieder mal dazu, dass die IP-Telefone scheinbar neugestartet sind bzw. wenigstens die Verbindung zur Telefonanlage verloren haben und diese neu aufbauen mussten - besonders ärgerlich, wenn das gerade während eines Gesprächs geschieht.

Jetzt habe ich auf der Suche nach den Problemursachen schon relativ schnell festgestellt, dass eine stärkere Netzwerkbelastung den Neustart der Telefone begünstigt. Weiterhin habe ich nun über administrator.de gelesen, dass es sogar gesetzlich vorgeschrieben ist, das VoIP-Netz vom eigentlichen Netzwerk per VLAN zu trennen. Das hat mir natürlich keiner von der beauftragten Firma, welche die Telefonanlage installierte, verraten...

Nun bin ich wohl technisch (& gesetzlich) gezwungen unser Netzwerk per VLAN zu splitten und möchte mir gerne Rat von Experten einholen.

Derzeitige Hardware:

Router: Fritzbox 7270
Telefonanlage: AGFEO AS 45 / AS 200 IT - LAN Modul 509
Telefone: 8x AGFEO ST 40 IP

Dazu dann noch zwei normale Netgear Switches, welche das Netzwerk an den Arbeitstischen verteilen (uA auch an die Telefone). Die Switches sind dann direkt an den vorverlegten Leitungen und darüber per Rak(?) mit dem Router und der Telefonanlage verbunden.

Meine Fragen wären jetzt erstmal:
- Was muss ich grundlegend austauschen bzw ersetzen, um ein vernünftiges VLAN zu gestalten? - Der Router (7270) unterstützt soweit ich weiß kein VLAN. Und da das Netzwerk dort zusammenläuft, muss der wohl auf jeden Fall schonmal ausgetauscht werden oder?
- Dann habe ich hier im Forum häufig von VLAN-fähigen Switches gelesen. Sind die notwendig, oder würde ein VLAN-Router genügen, um die Telefone und Rechner/Server in verschiedenen Netzwerken laufen zu lassen?(Da hängen ja noch Switches zwischen)
- Anschließend möchte ich gerne die VoIP Pakete priorisiert behandeln, so dass keine Qualitätseinbußen oder Gesprächsabbrüche geschehen.

Vermutlich habe ich einige wichtige Infos vergessen - werde ich schnellstmöglich nachreichen(Montag). Und ich hoffe ich werde hier nicht als berüchtigter "Freitags-Fragesteller" abgestempelt. :D


Beste Grüße
NO
Mitglied: aqui
LÖSUNG 05.09.2014, aktualisiert 16.09.2014
Die wichtigsten Grundlagen findest du hier:
http://www.schulnetz.info/vlan-einstieg-was-ist-ein-vlan/
http://www.administrator.de/wissen/vlan-installation-und-routing-mit-m0 ...
Du bist aber auf dem richtigen Weg mit deinem Vorhaben.
Der Router muss kein VLAN können...wichtig ist einzig das deine Switches VLANs supporten.
Bitte warten ..
Mitglied: Dobby
LÖSUNG 05.09.2014, aktualisiert 16.09.2014
Hallo,

Vermutlich habe ich einige wichtige Infos vergessen - werde ich schnellstmöglich nachreichen(Montag).
Dann warten wir mal auf alle Infos, hier auf Dich!

Und ich hoffe ich werde hier nicht als berüchtigter "Freitags-Fragesteller" abgestempelt. :D
Nein warum denn das nun, Du hattest ja einen Dienstleister vor Ort, nur ist es eben auch
immer so eine Sache was an Budget da war und was man für den Dienstleister ausgegeben
hat bzw. konnte, denn warum sollte der 5 Stunden extra für "umme" arbeiten?

Jetzt habe ich auf der Suche nach den Problemursachen schon relativ schnell festgestellt,
dass eine stärkere Netzwerkbelastung den Neustart der Telefone begünstigt.
Mitunter auch die Unterversorgung an Strom?

Weiterhin habe ich nun über administrator.de gelesen, dass es sogar gesetzlich vorgeschrieben ist,
das VoIP-Netz vom eigentlichen Netzwerk per VLAN zu trennen.
Das würde ich jetzt so nicht unterschreiben wollen. Wenn ich einen Firma habe und dort
ein Netzwerk einrichte kann ich dort aufsetzen was ich und wie ich möchte, selbstredend
so das niemand anderes dadurch beeinträchtigt und/oder gestört wird.

Das hat mir natürlich keiner von der beauftragten Firma, welche die Telefonanlage
installierte, verraten...
Habt Ihr danach gefragt?

Nun bin ich wohl technisch (& gesetzlich) gezwungen unser Netzwerk per VLAN
zu splitten und möchte mir gerne Rat von Experten einholen.
In der Regel wird es so aussehen;
- Netzwerkdosen die via verlegekabel an ein Patchfeld angeschlossen sind
- Das Patchfeld wird an einen PoE Switch angelegt und der versorgt dann die
VOIP Telefone mit Strom und dort lassen sich dann auch die VLANs erstellen
- Da bei Euch eine Telefonanlage den VOIP Verkehr regelt und nicht ausschließlich
der Router am WAN Interface ist das so wie Du es vor hast nicht unbedingt von

Router: Fritzbox 7270
Eventuell ein LANCOM

Telefonanlage: AGFEO AS 45 / AS 200 IT - LAN Modul 509
Die läuft doch oder?

Telefone: 8x AGFEO ST 40 IP
Die laufen doch auch rund oder?

Dazu dann noch zwei normale Netgear Switches, welche das Netzwerk an den
Arbeitstischen verteilen (uA auch an die Telefone).

Die Switches sind dann direkt an den vorverlegten Leitungen und darüber per Rak(?)
mit dem Router und der Telefonanlage verbunden.
???

- Was muss ich grundlegend austauschen bzw ersetzen, um ein vernünftiges VLAN zu gestalten? -
Erst einmal alle Infos bringen die wir nicht kennen und dazu gehört auch was ist wie bei Euch
verkabelt und wo angeschlossen!? Cisco SG200 oder Cisco SG300 Switch sollte das Problem lösen
am besten gleich noch die PoE Variante und gut ist es.

Der Router (7270) unterstützt soweit ich weiß kein VLAN.
Ein LANCOM Router sollte das erledigen.

Und da das Netzwerk dort zusammenläuft, muss der wohl auf
jeden Fall schonmal ausgetauscht werden oder?
Nicht zwingend, wäre aber eine Möglichkeit.

- Dann habe ich hier im Forum häufig von VLAN-fähigen Switches gelesen. Sind die notwendig,
oder würde ein VLAN-Router genügen, um die Telefone und Rechner/Server in verschiedenen
Netzwerken laufen zu lassen?
Nein eine Router genügt nicht dazu sondern es sollte viel mehr ein zentraler Switch
sein der das alles managed und regelt und zwar eine verwalteter PoE Switch.

(Da hängen ja noch Switches zwischen)
Und welche bitte und wie viele denn nun insgesamt?

- Anschließend möchte ich gerne die VoIP Pakete priorisiert behandeln, so dass keine
Qualitätseinbußen oder Gesprächsabbrüche geschehen.
Dann wäre wohl der SG300-26P PoE Switch die richtige Wahl nur die Abteilungsswitche sollten
auch VLANs unterstützen und sollten auch gleich getauscht werden.

Gruß
Dobby
Bitte warten ..
Mitglied: NightOwl
09.09.2014, aktualisiert um 16:07 Uhr
Hey, vielen Dank schonmal für die Antworten!


Mitunter auch die Unterversorgung an Strom?
Würde ich ausschließen. Die Telefone beziehen ihre Energie über ein eigenes Netzteil.

> Weiterhin habe ich nun über administrator.de gelesen, dass es sogar gesetzlich vorgeschrieben ist,
> das VoIP-Netz vom eigentlichen Netzwerk per VLAN zu trennen.
Das würde ich jetzt so nicht unterschreiben wollen. Wenn ich einen Firma habe und dort
ein Netzwerk einrichte kann ich dort aufsetzen was ich und wie ich möchte
Auch nicht bezüglich Sicherheit, dass es nicht zu leicht wird mitzuhören? (So oder so ähnlich habe ich es hier im Forum irgendwo gelesen.)

> Das hat mir natürlich keiner von der beauftragten Firma, welche die Telefonanlage
> installierte, verraten...
Habt Ihr danach gefragt?
Nein. Ich kann ja nicht nach etwas fragen, was mir nicht bekannt ist. Wir bezahlen die Firma ja dafür, dass sie uns die Anlage aufbaut und einrichtet. Allerdings habe ich gefragt, was es zu beachten gibt und ob sich VoIP mit dem normalen Netzwerk verträgt - Was es ja offensichtlich nicht tut.

In der Regel wird es so aussehen;
- Netzwerkdosen die via verlegekabel an ein Patchfeld angeschlossen sind
- Das Patchfeld wird an einen PoE Switch angelegt und der versorgt dann die
VOIP Telefone mit Strom und dort lassen sich dann auch die VLANs erstellen
Die Telefone besitzen eine seperate Spannungsversorgung.

- Da bei Euch eine Telefonanlage den VOIP Verkehr regelt und nicht ausschließlich
der Router am WAN Interface ist das so wie Du es vor hast nicht unbedingt von
Hm? Ich glaube aus den beiden Antworten in diesem Threat herauszulesen, dass ich nur VLAN fähige Switches benötige?

Eventuell ein LANCOM
Vermutlich genügen Switches.

> Telefonanlage: AGFEO AS 45 / AS 200 IT - LAN Modul 509
Die läuft doch oder?
Die Anlage läuft.

> Telefone: 8x AGFEO ST 40 IP
Die laufen doch auch rund oder?
Rund kann man nur bedingt sagen. Die scheinen bei regem Netzwerkverkehr die Verbindung zu verlieren und gar neuzustarten.

> Dazu dann noch zwei normale Netgear Switches, welche das Netzwerk an den
> Arbeitstischen verteilen (uA auch an die Telefone).
> Die Switches sind dann direkt an den vorverlegten Leitungen und darüber per Rak(?)
> mit dem Router und der Telefonanlage verbunden.
???
Die Switches (2 Stk.) bündeln an den Bürotischen jeweils 3 Rechner & 3 Telefone. Vom Switch geht es dann in vorverlegte Netzwerkports "in" der Wand. Diese enden im Rack, wo der Router und die Telefonanlage hängen.

> - Was muss ich grundlegend austauschen bzw ersetzen, um ein vernünftiges VLAN zu gestalten? -
Erst einmal alle Infos bringen die wir nicht kennen und dazu gehört auch was ist wie bei Euch
verkabelt und wo angeschlossen!?
s.o.

Cisco SG200 oder Cisco SG300 Switch sollte das Problem lösen
am besten gleich noch die PoE Variante und gut ist es.
Danke für den Tipp. PoE benötigen wir allerdings nicht.

> Der Router (7270) unterstützt soweit ich weiß kein VLAN.
Ein LANCOM Router sollte das erledigen.
Es scheint, dass Switches genügen.

> Und da das Netzwerk dort zusammenläuft, muss der wohl auf
> jeden Fall schonmal ausgetauscht werden oder?
Nicht zwingend, wäre aber eine Möglichkeit.

> - Dann habe ich hier im Forum häufig von VLAN-fähigen Switches gelesen. Sind die notwendig,
> oder würde ein VLAN-Router genügen, um die Telefone und Rechner/Server in verschiedenen
> Netzwerken laufen zu lassen?
Nein eine Router genügt nicht dazu sondern es sollte viel mehr ein zentraler Switch
sein der das alles managed und regelt und zwar eine verwalteter PoE Switch.

> (Da hängen ja noch Switches zwischen)
Und welche bitte und wie viele denn nun insgesamt?
- Zwei Büros mit jeweils einem Switches(Netgear GS208) (3 Rechner + 3 Telefone) -> über verlegte Ethernetkabel (unter der Fensterbank, ich weiß nicht wie man das genau nennt) mit dem Rack verbunden.
- Im Rack laufen mehrere Ports über ein weiteres Switch (Dimax ES-3208P) zum Router.
- Zusätzlich laufen noch zwei Telefeone und ein Rechner (Chef + Besprechungsraum) direkt über die verlegten Ethernetkabel ins Rack.
- Die Telefonanlage ist im Rack an den Router angeschlossen.

> - Anschließend möchte ich gerne die VoIP Pakete priorisiert behandeln, so dass keine
> Qualitätseinbußen oder Gesprächsabbrüche geschehen.
Dann wäre wohl der SG300-26P PoE Switch die richtige Wahl nur die Abteilungsswitche sollten
auch VLANs unterstützen und sollten auch gleich getauscht werden.


Ich versuche mal zusammen zu fassen und hoffe ich verstehe euch richtig:

1. Der Router kann erstmal weiterhin genutzt werden.
2. Am besten ein VLAN-fähiges Hauptswitch (Layer 3) direkt im Rack
3. Die beiden Switches in den beiden Büros gegen VLAN-fähige Switches (Layer 2) tauschen

Wenn das so in etwa passt:
Wird das VLAN vom Hauptswitch im Rack dann an die beiden VLAN-Switches in den Büros weitergeleitet, so dass die Rechner und Telefone im zweifelsfall über den selben Port laufen können? - Evtl. klärt sich die Frage gleich, wenn ich mich durch aquis Links gelesen habe.
- wurde beantwortet

Bitte entschuldigt, wenn ich mich etwas unklar ausdrücke. Hauptberuflich bin ich kein ITler und unterstütze die Firma, in der ich arbeite, nur als studentische Aushilfe in der IT - Daher auch die zeitlich unregelmäßigen Antworten meinerseits.
Bitte warten ..
Mitglied: NightOwl
09.09.2014, aktualisiert um 17:15 Uhr
Die wichtigsten Grundlagen findest du hier:
http://www.schulnetz.info/vlan-einstieg-was-ist-ein-vlan/
http://www.administrator.de/wissen/vlan-installation-und-routing-mit-m0 ...
..
Der Router muss kein VLAN können...wichtig ist einzig das deine Switches VLANs supporten.

Vielen Dank für die Antwort, ich werde mich gleich ans Lesen machen.

//edit:

Nach einigen Seiten nun noch eine Frage:

Stelle ich die Verkabelung im Rack folgendermaßen richtig vor?
4 Ports für VLAN-Telefon (2 Büros, Chef, Besprechungsraum) + ein Port, der das VLAN zur Telefonanlage leitet
3 Ports für das Rechner-VLAN (2 Büros, Chef) + ein Port, der das VLAN zum Router leitet
Telefonanlage direkt am Router

Weiterhin muss das Rechner-VLAN mit dem Telefon-VLAN kommunizieren können, damit wir die Telefonsoftware weiter nutzen können, aber das lässt sich ja über Layer3 erreichen.
Da die beiden VLANS miteinanders kommunizieren müssen, ist eine Priorisierung der Telefontraffic notwendig, oder irre ich mich?
Bitte warten ..
Mitglied: aqui
LÖSUNG 09.09.2014, aktualisiert 16.09.2014
Ich versuche mal zusammen zu fassen und hoffe ich verstehe euch richtig:
Ja, alle 3 Punkte sind richtig verstanden.
Stelle ich die Verkabelung im Rack folgendermaßen richtig vor?
Jein !
Hier richtest du auf dem L3 Switch deine VLANs ein. Tunlichst richtest du dort ein 5tes VLAN Router ein was nur den Router aufnimmt, damit dieser von den Produktiv VLANs getrennt ist.
Zentral routen tut ja dein Layer 3 Rack Switch. Der ist mit 2 Tagged Uplinks mit den beiden Büro Switches verbunden damit die VLANs transparent auch in die Büros übertragen werden. Das gesamte Netz kennt so also alle VLANs.
Auf dem Rack Switch (wie auch den Büro Swites) weist du nun jedem VLAN die benötigten Ports zu.
  • 4 Ports für Voice VLAN. Telefone (2 Büros, Chef, Besprechungsraum) und einen für die Telefonanlage. Anlage und Telefone sind immer gemeinsam in einem VLAN ! die Anlage gehört NICHT an den Internet Router !
  • 3 Ports für das Rechner-VLAN (2 Büros, Chef)
  • Ports z.B. für eine Gäste WLAN VLAN (optional)
  • 1 Port im Router VLAN und dort wird der Internet Router angeschlossen
  • Statische Default Route auf den zentralen L3 Rackswitch
  • Statische Routen für die VLAN IP Netze auf den Internet Router
  • Fertisch...
Weiterhin muss das Rechner-VLAN mit dem Telefon-VLAN kommunizieren können, damit wir die Telefonsoftware weiter nutzen können, aber das lässt sich ja über Layer3 erreichen.
Genau so ist es ! Das übernimmt der L3 Rackswitch.
Da die beiden VLANS miteinanders kommunizieren müssen, ist eine Priorisierung der Telefontraffic notwendig, oder irre ich mich?
Das kommt darauf an...
Wenn sehr wenig Traffic im Netz bzw. auf den Switches ist musst du es wohl nicht machen. Bessere Switches haben auch schon ein QoS Grundprofil aktiv aber das ist nicht überall üblich. Hier hilft der Blick ins Datenblatt oder Handbuch.
Es hängt auch ganz erheblich davon ab WELCHE Art von QoS deine Anlage bzw. die Telefone macht !!
Entweder L2 QoS mit 802.1p oder L3 QoS mit DiffServ DSCP. Letzteres müssen auch deine Switches supporten.
Sicherer gegen Sprachstörungen oder Ausfälle bist du natürlich immer mit einer entsprechenden QoS Konfig keine Frage !
Nur welche das dann ist musst du anhand der obigen Parameter fragen, denn das ist immer Anlagen spezifisch !
Bitte warten ..
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