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Vorhandenes LWL Kabel welche mögliche Bandbreite?

Frage Netzwerke LAN, WAN, Wireless

Mitglied: RalfHackmann

RalfHackmann (Level 1) - Jetzt verbinden

29.09.2014 um 15:48 Uhr, 2428 Aufrufe, 21 Kommentare

Hallo,

wir betreiben ein LWL Outdoor Kabel, das 2 Gebäude verbindet und schon einige Jahre mit 1GBit/s Bandbreite in Betrieb ist.

Auf dem Angebot der Installationsfirma von 1998 ist das Kabel folgendermassen spezifiziert

A-D(ZN)ZY4Y2Y12G50/125 280m

Es wurde keine Angabe zur OM-Spezifikation gemacht

Kann mir jemand sagen, ob man über dieses Kabel auch 10Gbit/s fahren kann,
bevor ich die entsprechende Investition in Hardware tätige?

Gruss

Ralf
Mitglied: psannz
29.09.2014, aktualisiert um 17:06 Uhr
Sers,

der Hinweis kommt bei G50/125. Das ist also eine OM2, OM3 oder OM4 Faser. Und die kann, in den 850nm und 1310nm Bereichen durchaus 10Gbit schaufeln.

Wenn das Kabel jetzt ne Farbekodierung hätte könnte man zumindest zwischen OM2 und OM3/4 unterscheiden. Da das Kabel aus 1998 stammt würde ich wohl auf OM2 tippen.

Quelle: Wikipedia.

Grüße,
Philip
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Mitglied: Dobby
29.09.2014 um 17:13 Uhr
Hallo,

A-D(ZN)ZY4Y2Y12G50/125 280m
SFP SX Standard - 850 nm - 500 m Reichweite bei 50/125 µm Glasfaser


Kann mir jemand sagen, ob man über dieses Kabel auch 10Gbit/s fahren kann,
bevor ich die entsprechende Investition in Hardware tätige?
Normaler weise kann man sich aber auch zwei Switche leihen und zusammen mit einem
Bekannten am Wochenende das ganze einmal austesten, dann ist man auf der sicheren Seite.

Und dazu kann man auch einen Linktester benutzen, wie sie Fluke oder andere Anbieter im Sortiment
haben, dann weiß man aber auch ob und was über die Leitung geht.

Gruß
Dobby
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Mitglied: aqui
30.09.2014, aktualisiert um 09:19 Uhr
@Dobby
Das ist aber nur die halbe Miete !! Es geht massgeblich ja um die Geschwindigkeit und bei OM2 und 10 GiG sind keine 500m möglich !
http://www.glasfaserinfo.de/kabellaengen.html
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Mitglied: Lochkartenstanzer
30.09.2014 um 09:43 Uhr
Moin,

Das einfachste dürfte sein es einfach mit Leih-Equipement auszuprobieren oder von einer Fachfirma vermessen zu lassen. Alles Raten wird Dir nicht helfen.

lks
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Mitglied: psannz
30.09.2014, aktualisiert um 10:23 Uhr
Alternativ kann man via dem Guide auf Glasfaserinfo.de - Lichtwellenleiter - Bezeichnungen LWL- Kabel folgen und die Produktbezeichnung so auswerten. Danke an dieser Stelle an @aqui, hatte die Sache fast schon wieder vergessen....

A-D(ZN)ZY4Y2Y12G50/125

A Aussenkabel
-D Bündelader, mit Gel gefüllt --> >1 Faser im Kabel
(ZN) Zugentlastungselemente
ZY ???
4Y PA Mantel (2 Mantel??)
2Y PE Mantel (2 Mantel??)
12 12 Fasern im Kabel
G Gradientenfaser
50 Faserkern
/125 Fasermantel

Der Bereich (ZN)ZY macht keinen Sinn. Könnte es sein dass du dich verlesen hast und das Z eine 2 sein soll? Dann wäre es (ZN)2Y was wiederum auf eine "Zugentlastung aus nichtmechanischen Elementen unter PE Mantel" verweisen würde.

:edit: Also, bitte die Kabel/Pigtail Farbe nennen, dann lässt sich der OM Standard festlegen.
Ansonsten muss von einem OM2 Kabel ausgegangen werden (10GBASE-SR und 10GBASE-LR wurden erst 2002 mit IEEE 802.3ae verabschiedet). Und die OM2 Faser bringt die 10Gbit bei 850nm (-SR) nur bis 80m und bei 1310nm (-LR) nur bis 220m.
Mit deinen 280m Kabelweg hast du bei OM2 somit verloren.

Grüße,
Philip
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Mitglied: aqui
30.09.2014, aktualisiert um 10:53 Uhr
Das einfachste dürfte sein es einfach mit Leih-Equipement auszuprobieren
Das ist in der Tat absolut richtig, denn diese Längenangaben sind immer sehr sehr konservativ und garantieren die Funktion auch unter schlechten Bedingungen. Deshalb sind sie immer Richtschnur.

Mit einem LX GBIC kannst du z.B. bei normalen bedingungen auch auf 50/125µ um die 2km überbrücken auf deinen Fasern. Auch bei OM2 erreicht man bei 10Gig SX um die 100 Meter (fast) immer sicher.
Es wäre aber außerhalb der Spezifikation dann, aber wenn es geht und dir damit geholfen ist ist ja gut. Du solltest das nur ein paar Stunden rennen lassen mit einem Filetransfer und die Error Counter betrachten wenn du damit in Produktion gehen willst und du über diesen Minimal Längenangaben liegst !
Also einfach kleinen Switch schnappen. SX und LX GBICs in die Tasche stecken und ausprobieren sofern du die Limits maßgeblich überschreiten solltest.
Da du ja aber keinerlei Angaben zur Distanz bzw. Längen oben machst können wir auch nur raten
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Mitglied: RalfHackmann
30.09.2014 um 11:20 Uhr
Der Bereich (ZN)ZY macht keinen Sinn. Könnte es sein dass du dich verlesen hast und das Z eine 2 sein soll?

Das ist gut möglich, da die Spezifikation der Installationsfirma handschriftlich erstellt wurde
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Mitglied: Lochkartenstanzer
30.09.2014, aktualisiert um 12:27 Uhr
Nunja, da stand was von 280m oben in der Frage. Allerdings müsste man immer noch raten, ob das die Distanz zwischen den Gebäuden ist oder ob das nur die insgesamt verlegte Kabellänge ist und man daher die halbe Distanz erwarten kann. Ich empfegle jedenfalls immer mindestens 2 Kabel zu verlegen.

Aber wie gesagt, es geht nichts über ausprobieren, statt zu raten. Einfach den Händler Deines Vertrauens fragen. Wenn der gut ist, räumt der Dir eine Rückgabemöglichkeit ein.

lks

edit: Tappfuhler von Tapplet korrigiert.
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Mitglied: aqui
30.09.2014, aktualisiert um 12:18 Uhr
OK, sorry, hatte ich glatt überlesen !
280 Meter gehen mit 10 GiG bei OM2 de facto nicht mehr. OM 3 wäre auch schon kritisch mit OM 4 klappt es aber. Nur bei dem Alter des Kabels (1998) kann man OM 4 wohl sicher ausschliessen !
Fazit: 10 GiG wohl eher nicht...

1 GiG ist aber vollkommen problemlos möglich, mit preiswerten SX GBICs die dafür allemal ausreichen !
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Mitglied: Lochkartenstanzer
30.09.2014 um 12:29 Uhr
Zitat von aqui:

OK, sorry, hatte ich glatt überlesen !
280 Meter gehen mit 10 GiG bei OM2 de facto nicht mehr. OM 3 wäre auch schon kritisch mit OM 4 klappt es aber. Nur bei dem
Alter des Kabels (1998) kann man OM 4 wohl sicher ausschliessen !
Fazit: 10 GiG wohl eher nicht...

1 GiG ist aber vollkommen problemlos möglich, mit preiswerten SX GBICs die dafür allemal ausreichen !


ich persönlich würde meinen Kunden in so eine rSituation raten, einfach ein neues OM4 zu ziehen und das alte Kabel einfach als Fallback zu behalten. Dann wäre man auf jeden Fall sicher, 10Gbps zu bekommen..

lks
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Mitglied: RalfHackmann
30.09.2014 um 12:52 Uhr
Also, das Kabel ist laut Angebot der Installationfirma 280m lang, also nicht die Strecke zwischen den Gebäuden.

Laut
http://de.wikipedia.org/wiki/Ethernet#Kabell.C3.A4ngen

sollte es ja bei OM1 u OM2 nicht klappen.

Ich habe mir die Pictails noch nicht angesehen, da die Splicebox recht schwehr zugänglich ist
Bedeutet denn orange Pictails OM1 oder OM2?

Grundsätlich plane ich die vorhandenen 1GBit Uplinks durch 10GBit zu ersetzen
Inhaus kann man ja die Kupfer Uplinks durch Breakoutkabel ersetzen,
jedoch zum Nebengebäude liegt halt das alte Kabel.

Da von den 12 Adern nur 6 genutzt werden könnt ich ja eventuell Links zusammmenfassen.

Bei der Hardware stelle ich eine grössere Preisdimension fest

z.B.

HP2920-48G (J9728A) 1866€
2-Port 10GBit SFP+ Modul (J9731A) 498€
HP X132 10GB SFP+ LC SR Transceiver (J9150A) 346€

Gegenüber
HP1910-48G (JE009A) 375€
mit 4x 1GBit SFP+ ohne BICs
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Mitglied: Dobby
30.09.2014 um 13:09 Uhr
Grundsätlich plane ich die vorhandenen 1GBit Uplinks durch 10GBit zu ersetzen
Ist auch nicht die schlechteste Idee, nur wenn dem wirklich so ist plane bitte gleich ein LWL
Kabel mit ein der mindestens 2 Leitungen hat! Denn auch LWL Kabel unterliegen einer Abnutzung
und können irgend wann einmal einen Defekt aufweisen und dann muss man nicht gleich wieder
ran an die Verlegekabel.

Inhaus kann man ja die Kupfer Uplinks durch Breakoutkabel ersetzen,
jedoch zum Nebengebäude liegt halt das alte Kabel.
Und der Potentialausgleich zwischen den Gebäuden ist auch gleich gegeben.

Da von den 12 Adern nur 6 genutzt werden könnt ich ja eventuell Links zusammmenfassen.
Man kann eine LAG (LACP) anlegen aber die braucht mindestens zwei Verbindungen und
höchstens acht Verbindungen!

Bei der Hardware stelle ich eine grössere Preisdimension fest
Mehr und teurer geht immer!
z.B.

HP2920-48G (J9728A) 1866€
2-Port 10GBit SFP+ Modul (J9731A) 498€
HP X132 10GB SFP+ LC SR Transceiver (J9150A) 346€

Gegenüber
HP1910-48G (JE009A) 375€
mit 4x 1GBit SFP+ ohne BICs

Na klar ist das teurer aber was soll es denn, das ist auch nicht der Sprung von HUBs auf
Switche wo der Switch nur 20 € teurer ist, sondern eben von 1 GBit/s auf 10 GBit/s!!!

Und wenn man mit den 10 GBit/s LWL Leitungen eine LAG (LACP) aufsetzt
hat man gleich 20 GBit/s aggregiert und es darf auch mal eine ausfallen und
das Netzwerk steht trotz alle dem noch und alles läuft weiter.

Gruß
Dobby
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Mitglied: psannz
30.09.2014, aktualisiert um 13:16 Uhr
Zitat von RalfHackmann:

Ich habe mir die Pictails noch nicht angesehen, da die Splicebox recht schwehr zugänglich ist
Bedeutet denn orange Pictails OM1 oder OM2?


Tschuldigung, aber liest du denn eigentlich was hier geschrieben und verlinkt wird?

Um es zusammenzufassen: Orange und 50/125nm? Dann ist es OM2.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
30.09.2014 um 13:16 Uhr
Zitat von Dobby:

Denn auch LWL Kabel unterliegen einer Abnutzung und können irgend wann einmal einen Defekt aufweisen ...

Korinthenkakermode
Abnutzen tun sich Glasfaserkabel seltenst, sofern man nciht an den Kabeln herumscheuert, eher "altern", wobei das meist die Ummantelung ist.
/Korinthenkackermode



lks
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Mitglied: aqui
30.09.2014, aktualisiert um 16:23 Uhr
sollte es ja bei OM1 u OM2 nicht klappen.
Bitte WAS sollte da nicht klappen 10, 100 Mbit ?? Wenn du 10 GiG meinst dann ja das wird vermutlich nicht gehen...
1 Gbit/s 1000Base-SX hingegen wird fehlerlos damit klappen !
WAS meinst du also ?
Ich habe mir die Pictails noch nicht angesehen,
Das ist auch völlig egal was du da hast. ST, SC oder LC Stecker geht alles sowohl für 1 GiG also auch für 10 GiG. Anschlussnorm spielt da keine Rolle.
Da von den 12 Adern nur 6 genutzt werden könnt ich ja eventuell Links zusammmenfassen.
Ja, das wäre das sinnvollste wenn du nichts neues ziehen kannst.
Wenn es 6 Duplex Fasern sind dann hast du = 6 GiG
Wenn es 6 Simplex sind, dann sind es immerhin noch 3 GiG mit 802.3ad / LACP Trunking.

Igitt und dann mit HP und deren Zwangsoptiken ! Na ja musst selber wissen was du tust....
Brocade, Cisco, Extreme usw. haben schönere Töchter mit mehr Funktionen.
Zumal der Brocade ICX 6450 ider 6610 z.B. 4 oder 8 Dual Mode Ports hat die man für 1 und 10 Gig nutzen kann
Wenn du also doch mal ein neues Kabel ziehst musst du nur umstecken. Bei HP heissts dann neu kaufen...und neue Optiken kaufen und zwar die überteuerten von HP.
Die können besser Server bauen aber von Netzwerk haben sie keine Ahnung bzw. diese nur zugekauft aus China.
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Mitglied: clSchak
30.09.2014 um 21:41 Uhr
Hi

ja mit Brocade bekommt man das ggf. hin, aber auch hier spielt die Entfernung ebenso ein Rolle wie die Dämpfung der Leitung. Lt. Brocade selbst sind selbst bei OM3 bei 300m schluss mit 10Gbit, je nach Leitungsqualität. Wir haben eine 10Gbit Strecke via MultiMode auf eine 330m OM3 Strecke fehlerfrei am laufen seit rund 6 Monaten (Brocade FCX <-> Brocade ICX6450 - mit "Free" SFP's).
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Mitglied: Dobby
30.09.2014 um 22:08 Uhr
@clSchak
laufen seit rund 6 Monaten (Brocade FCX <-> Brocade ICX6450 - mit "Free" SFP's).
PanDacomDirekt hat auch Brocade zertifizierte SFP Transceiver im Programm, nur so am Rande.

Gruß
Dobby
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Mitglied: RalfHackmann
01.10.2014 um 08:01 Uhr
Zitat aus 30.09.2014 um 12:52 Uhr
Grundsätlich plane ich die vorhandenen 1GBit Uplinks durch 10GBit zu ersetzen
Inhaus kann man ja die Kupfer Uplinks durch Breakoutkabel ersetzen,
jedoch zum Nebengebäude liegt halt das alte Kabel.

Tschuldigung, aber Ich bin davon ausgegangen, dass damit klar sein sollte, dass ich über das Kabel 10Gbit/s fahren will

Dass es keine 10, 100MBit sein sollen, versteht sich doch von selbst
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Mitglied: aqui
01.10.2014, aktualisiert um 09:05 Uhr
@clSchak
Es kommt aber bei der Länge die man überbrücken kann letztlich nicht auf den Hersteller selber an sondern immer auf den GBIC oder SFP und dessen Lichtleistung bzw. Empfänger Empfindlichkeit. Die Swicth Schnittstelle ist ja immer nur einen elektrische zum GBIC.
Mit deinen SFPs oder GBICs kann das dann auch ein Longshine sofern er denn 10 GiG Interfaces hat

@Dobby
Muss man nicht, denn in der Regel sind die SFPs der Hersteller maßlos überteuert. Brocade bietet aber wie Cisco auch an SFPs vom freien Markt einzusetzen wie z.B. FlexOptics usw. OHNE ein Vendor Check wie ihn z.B. HP erzwingt.
FlexOptics bitet bei entsprechender Stückzahl sogar ein kostenloses Brenngerät an mit dem man den entsprechenden Vendor Code selber in die Optiken schreiben kann um sie so zu "zertifizieren".
Ohne Vendor Check kann man aber generell ALLE am Markt erhältlichen SFPs benutzen.
Bei Verwendung vieler SFPs im Netz lassen sich so erheblich Kosten sparen, zumal "freie" SFPs auch von den gleichen Herstellern wie Finisar, Agilent oder IBM kommen.
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Mitglied: RalfHackmann
02.10.2014 um 15:54 Uhr
Erst mal danke für die bisherigen aufschlussreichen Antworten.

Ich muss zugeben, dass ich auf HP vormals 3COM etwas festgefahren bin.
Die Empfehlung von Brocade in Kombination mit PanDacomDirekt klingt sehr interessant,
jedoch kann ich Brocade nicht bei meinem bevorzugtem Distributor beziehen

Kann mir jemand einen Brocade Distributor empfehlen?

Falls ich mich doch für HP entscheide bietet doch PanDacomDirekt auch HP kompatible BICs an!?

Wir sind ein kleines mittelständiges Unternehmen mit gewachsenen Strukturen

Unser derzeitier Backbone besteht aus einem 3COM BaseLine 2824SFP+ , an dem die Sarver angeschlossen
sind, sowie inhouse 1GBit Kupfer Uplinks zu verschiedenen 24Port GBit Sitches., sowie 3 1GBit
Fibe Uplinks zu 3 24Port GBit Sitches über die oben beschriebene 1GBit LWL von 1998 zum Nebengebäude

Grunsätzlich wollte ich den 3COM BaseLine2824SFP+ durch einen 48Port mit 4 10GBit SFP+ ersetzen z.B. HP2920-48G (J9728A),
sodass mehr Clients und Server auf dem gleichen Switch zusammengefasst werden können.

Die internen Uplinks würde ich durch Breakoutkabel ersetzen sowie die Uplinks zum Nebengebäude über LACP Trunking zusammenfassen,
sowie eventuell 2 24Port zu einem 48Port zusammenfassen.

Durch die zusätzlichen Uplinks, sowie Trunkports komme ich mit den 4 SFP+ Ports an dem HP2920-48G nicht mehr aus.

Muss ich jetzt darüber noch ein reines 10GBIT Switch nur mit SFP+ Ports als eigentlicheh Backbone legen?

Gehen meine Überlegungen in die richtige Richtung, oder muss ich ganz anders planen?
Bitte warten ..
Mitglied: aqui
02.10.2014, aktualisiert um 16:51 Uhr
jedoch kann ich Brocade nicht bei meinem bevorzugtem Distributor beziehen
Die beiden grössten Avnet und Azlan/Techdata machen das doch... gibt es noch mehr in D ??
Welchen du nimmst ist egal.
Lokale Reseller und Partner in deiner Region findest du hier
http://brocade.force.com/partnersearch
Wenn du den HP2920-48G (J9728A) durch einen stackbaren Brocade ICX 6610 ersetzt hast du 8 mal 10 GiG SFP+ Ports pro Stack Unit ! Bis zu 8 Geräte (Units) lassen sich in einen Stack bringen und man kann so flexibel wachsen. Zusätzlich sind die 8 mal 10 GiG Ports in 4er Schritten lizensierbar so das man preiswert starten kann und je nach Wachstum dann ganz simple mit einem Linzenzkey die 1 GiG Ports auf 10 Gig im Betrieb upgraden kann !
Den 6610er gibt es auch als 24 Port SFP 1 GiG Modell um die vorhandenen 1 GiG HP Switches weiter anzubinden falls man mit der Kupfer Variante (24 oder 48 Ports) und den 8 mal 1 / 10 G Ports nicht auskommen sollte.
Mit den ICX 6610ern erübrigt sich dann auch gleich deine Frage nach einem reinen 10 GiG Backbone Switch, denn das erledigen die ICX 6610er Stacks alles gleich mit, denn sie sind ja quasi dein 10 GiG Backbone dann.
Zudem supporten sie auch ein Stacking über Glassfaser 40 Gig QSFP so das du den 6610er Stack auch redundant über 2 RZ Räume ziehen kannst.
Eine erheblich sinnvollere und zukunftssichere Lösung als mit diesen HP Gurken und Zwangs GBICs.
Bitte warten ..
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