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GELÖST

Was würdet Ihr in dieser Situation empfehlen ?

Frage Microsoft

Mitglied: dan0ne

dan0ne (Level 2) - Jetzt verbinden

07.11.2011, aktualisiert 18.10.2012, 7581 Aufrufe, 57 Kommentare

Hallo,

und zwar geht es um einen sehr kleinen Kunden. Dieser hat zwei PCs, einer steht in der "Buchhaltung" und über den anderen läuft die Kasse mit.

Mir geht es um folgendes:

Würdet Ihr bei zwei Clients schon einen Server verkaufen ? Entweder Windows Server Foundation oder SBS ?

Wenn nein, ab wievielen Clients verkauft Ihr Server ?

Gruss
57 Antworten
Mitglied: eisbein
07.11.2011 um 16:20 Uhr
Hallo!

Verkaufen kannst du alles!

Die Frage ist wozu benötigt der Kunde einen Server bzw. was soll damit bezweckt werden. Es muss doch einen Grund geben, warum der kleine Kunde nicht mehr mit 2 Pc's das Auslangen findet (finden soll)????

lg einsbein
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Mitglied: dan0ne
07.11.2011 um 16:23 Uhr
Hallo,

das man alles verkaufen kann ist mir schon klar. Ein Server hat ja viele Vorteile! Fängt bei Gruppenrichtlinien an geht über Servergesspeicherte Profile.. etc. pp.

Die Frage sollte also lieber heißen: WIe macht Ihr sehr kleinen Firmen Server schmackhaft ?

Gruss
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Mitglied: brammer
07.11.2011 um 16:26 Uhr
Hallo,

bei 2 Rechner macht das eher keinen Sinn, allerdings sehe ich eher die Frage wieviele Nutzer und was Daten (Menge und Durchsatz) gibt es?

Was willst du über den Server den Abbilden?

brammer
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Mitglied: Ravers
07.11.2011 um 16:34 Uhr
Würde den Kunden nach seiner Datensicherung fragen. Wie wird das gemacht und taugt die im Desaster auch?
Was sind die Daten einem Wert?

GPO etc.etc. kann man schwer verkaufen bei 2 Clients

Server mit Hardwareraid und Bandgerät, alles in Wartung .... ist auch nicht ganz günstig. Aber wenn die Daten weg sind ... ist`s wahrscheinlich weit schlimmer.

Analysiere deren Sicherung und setze da an.
Zeige auf was passiert wenn ein Rechner komplett defekt ist.

greetz
ravers
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Mitglied: dan0ne
07.11.2011 um 16:36 Uhr
Auf dem Server würde ich die Datenbank der Warenwirtschaft und der Buchhaltungssoftware laufen lassen. Diese laufen momentan Lokal auf dem jenigen PC und der andere kann per Netzwerk drauf zugreifen. Desweiteren würde dies die Datensicherung
enorm vereinfachen weil alle Wichtigen Daten Zentral an einer Stelle liegen. Und nicht wie im moment Kreuz und Quer..

Das Problem dabei ist.. der Kunde kommt aus dem nennen wir es mal Landschaftsbau und interessiert sich null für IT. Dort wird erst was gemacht, wenn garnichts mehr geht.. Viele Angestellt stellen alles mögliche um und wundern sich dann das nichts mehr geht.
Deshalb hatte ich dem Kunden einen kleinen Server empfohlen, wodurch diese ganzen Fallstricke ein für alle mal eine Ende hätten..

Wie macht Ihr solchen Kunden den Server schmackhaft ? Es gibt ja nun mal jede Menge Vorteile, auch wenn es im Moment erstmal nur 2 Clients sind.

Gruss
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Mitglied: TripleB
07.11.2011 um 16:36 Uhr
Hallo,

dann wäre noch die Frage wie die Datensicherung abläuft usw. ist ja auch bei kleinen Unternehmen nicht ganz unerheblich. Da wäre dann auch noch die Frage, wie bei einem Systemausfall zu verfahren ist, an einem Serversystem ist es einfacher und schneller einen Desktop PC zu wechseln, als wenn die Daten und Anmeldungen wirklich nur auf den einzelnen Desktops liegen.

Gruß,
Eric

Edit: Eindeutig zu langsam ;)
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Mitglied: eisbein
07.11.2011 um 16:37 Uhr
Hallo!

Die Frage sollte also lieber heißen: WIe macht Ihr sehr kleinen Firmen Server schmackhaft ?

Kleine Firme, 2 Pc - da wirds bei der Kosten-Nutzen-Rechnung schwierig.

Ein NAS für die Backups wird da wohl reichen. Bei 2 PC werden max. 4 verschiedene Personen am Werk sein, wobei 2 privater Natur sein werden. Du willst doch nicht für das Kleinstfirmensterben verantwortlich sein?

lg
eisbein
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Mitglied: dan0ne
07.11.2011 um 16:43 Uhr
Wow,

das geht hier ja mal fix mit Antworten. Das Thema Datensicherung habe ich angesprochen, als Antwort habe ich bekommen "Wir sichern auf DVD's". Das Problem ist einfach, das solchen Kunden garnicht bewusst ist, das ein Server im Endefekt nicht wirklich teuer ist.

Von NAS Geräten lasse ich mittlerweile meist die Finger, da ich mit diversen Herstellen nach 3-4 Jahren enorme Probleme hatte! Außerdem laufen auf den meisten NAS Systemen keine Datenbanken, und wenn die das können kann man auch gleich nen kleinen Server hinstellen.

Also würdet Ihr als Verkaufsargumente folgendes Anmerken:

- Datensicherung / Server gespeicherte Profile
- Wiederherstellung eines Clients

was noch ?

Ich finde eigneltich GPO bei solchen Betrieben meist sinnvoll. Den die Angestellen verstellen so oft irgendwelche Sachen, keiner will es dann gewesen sein usw. Dort kann man halt sehr einfach einen Riegelvorschieben.

Gruss
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Mitglied: Ravers
07.11.2011 um 16:49 Uhr
Ich bin der Meinung das auch bei Kleinfirmen eine vernünftige Bandsicherung unerlässlich sind. Gesetzl. Pflichten haben auch diese (Aufbewahrung etc.)
Denn auch hier leben Menschen von den Daten. Und sind die Daten weg ist die Firma am Ar.....

Hier greife ich auch gerne zu gebrauchter Hardware und habe recht gute Erfahrungen damit (privater Weise).
Ein neues Ultrium-Laufwerk etc. etc. ist ja nicht ganz günstig, und da kann man verstehen das Kleinunternehmen sowas eher nicht wollen (bzw. bezahlen wollen).

Da es schon vorkam das etwas verstellt wurde und dadurch der Betrieb gestört war, könnte man dementsprechend argumentieren: da pfuscht keiner rum.

NAS o.ä. ist m.E. nicht für Datensicherung geeignet. Hier verlassen sich viele, das die Batch-Skripte einfach laufen und gut ist. Und dem ist nicht so! Auffallen tuts erst dann wenn Daten zurückgespielt werden soll. Und dann ist die letzte Datensicherung schnell mal 1 Jahr alt oder älter.
IdR. verkaufe ich genau solchen gebrauchte Serverhardware.

greetz
ravers
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Mitglied: eisbein
07.11.2011 um 16:56 Uhr
Hallo!


Das Thema Datensicherung habe ich angesprochen, als Antwort habe ich bekommen "Wir
sichern auf DVD's". Das Problem ist einfach, das solchen Kunden garnicht bewusst ist, das ein Server im Endefekt nicht
wirklich teuer ist.

Du musst mit den Leuten in Bildern reden. Wenn das Tätigkeitsfeld deines Kunden nun die Landschaftsgärtnerei ist, dann musst du diese Gegebenheiten als Beispiel heranziehen.
Zb: Frag ihn welchen Fuhrpark oder Maschinen er hat? Auf die Antwort voller Bewunderung hinterfragen, dass das sicher einiges an Wert hat und was er alles tut, damit das alles in Schuss bleibt, abgesehen von den Kosten für Benzin, Werkstatt etc.. Irgendwann bringst du das Gespräch auf etwaige Ersatzteile und dass die Arbeit ohne Fuhrpark gar nicht zu erledigen wäre.
Und schon bist du beim Thema: Und was passiert nun wenn der PC den Geist aufgibt.
....so in etwa! Somit hört er die wenigstens zu. Niemals bedrängen, der Kunde muss selber fragen, was sowas den kosten würde oder was man da machen könnte. Du kannst ja von jemanden erzählen der einen Crash mit Datenverlust gehabt hat und die Buchhaltung war weg - nun hat er sich einen Server zugelegt und lebt seither glücklich und zufrieden bis der Blitz ihn erschlägt....

Dir fällt sicher was ein!

lg
eisbein
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Mitglied: Ravers
07.11.2011 um 16:58 Uhr
Zitat von dan0ne:
Wow,

das geht hier ja mal fix mit Antworten. Das Thema Datensicherung habe ich angesprochen, als Antwort habe ich bekommen "Wir
sichern auf DVD's". Das Problem ist einfach, das solchen Kunden garnicht bewusst ist, das ein Server im Endefekt nicht
wirklich teuer ist.

Sicherung auf DVD`s; mit Sicherheit unsicher.
Passwortschutz? Personenbezogene Daten? Lesbarkeit nach 4 Jahren?


Von NAS Geräten lasse ich mittlerweile meist die Finger, da ich mit diversen Herstellen nach 3-4 Jahren enorme Probleme
hatte! Außerdem laufen auf den meisten NAS Systemen keine Datenbanken, und wenn die das können kann man auch gleich nen
kleinen Server hinstellen.

Geht mir genauso! Eine vernünftige NAS kostet idR. mehr als ein kleiner Server.

Also würdet Ihr als Verkaufsargumente folgendes Anmerken:

- Datensicherung / Server gespeicherte Profile
- Wiederherstellung eines Clients
- Hardwareraid
-kein rumpfuschen ungelernter Kräfte

Ich finde eigneltich GPO bei solchen Betrieben meist sinnvoll. Den die Angestellen verstellen so oft irgendwelche Sachen, keiner
will es dann gewesen sein usw. Dort kann man halt sehr einfach einen Riegelvorschieben.

Oder Image machen nach Änderungen und ggf. "stumpf" zurückspielen bei Problemen; und die Benutzer nur mit Benutzerrechten auf den Client lassen. Und nicht der "ichkannalles"-Admin-Account; bei 2 PC´s ja noch überschaubar ;).

greetz
ravers
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Mitglied: dan0ne
07.11.2011 um 17:02 Uhr
Hallo Ravers,

wo kaufst du den z.b solch gebrauchte Hardware ein ? Eigentlich bin ich von gebrauchter Hardware kein wirklicher Freund.. 12 Monate gewähleistung etc. pp. Hattest du schon mal Probleme mit gebrauchter Hardware? Wie sah es dann mit Ersatz etc. pp. aus ?
Wäre nett wenn du mir mal einen Liefernaten nennen könntest.

Gruss
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Mitglied: dan0ne
07.11.2011 um 17:13 Uhr
Zitat von eisbein:
Hallo!


> Das Thema Datensicherung habe ich angesprochen, als Antwort habe ich bekommen "Wir
> sichern auf DVD's". Das Problem ist einfach, das solchen Kunden garnicht bewusst ist, das ein Server im Endefekt
nicht
> wirklich teuer ist.

Da geb ich dir vollkommen Recht, allerdings ist meine Erfahrrung leider so dass die Leute meist erst einmal Ihre Daten verlieren müssen, bis Sie es gelernt haben!

Du musst mit den Leuten in Bildern reden. Wenn das Tätigkeitsfeld deines Kunden nun die Landschaftsgärtnerei ist, dann
musst du diese Gegebenheiten als Beispiel heranziehen.
Zb: Frag ihn welchen Fuhrpark oder Maschinen er hat? Auf die Antwort voller Bewunderung hinterfragen, dass das sicher einiges an
Wert hat und was er alles tut, damit das alles in Schuss bleibt, abgesehen von den Kosten für Benzin, Werkstatt etc..
Irgendwann bringst du das Gespräch auf etwaige Ersatzteile und dass die Arbeit ohne Fuhrpark gar nicht zu erledigen
wäre.
Und schon bist du beim Thema: Und was passiert nun wenn der PC den Geist aufgibt.
....so in etwa! Somit hört er die wenigstens zu. Niemals bedrängen, der Kunde muss selber fragen, was sowas den kosten
würde oder was man da machen könnte. Du kannst ja von jemanden erzählen der einen Crash mit Datenverlust gehabt hat
und die Buchhaltung war weg - nun hat er sich einen Server zugelegt und lebt seither glücklich und zufrieden bis der Blitz
ihn erschlägt....

Dir fällt sicher was ein!

lg
eisbein


Das ist eine gute Idee, meist sind solche Sachen ja auch immer unter enormen Zeitdruck! Aber im Grunde ist dies eine gute Idee.. Ich habe sonst ja auch keine Probleme etwas zu verkaufen, auch nicht bei kleinen Firmen die am wachsen sind. Aber halt genau bei solchen
die seit Jahren Ihre zwei Arbeitsplätze haben. Und sich noch nie jemand Gedanken gemacht hat.

Gruss
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Mitglied: keine-ahnung
07.11.2011 um 19:02 Uhr
Hi,

die Ausgangssituation erinnert mich ein wenig an das, was ich hier bei der Praxisübernahme vor 5 Jahren vorfand. 2 PC, crossover-Kabel, Datensicherung auf ZIP-Disk. Foxpro-Datenbank lief auf dem "Hauptrechner".

Mein Fazit: reicht, wenn man nur mit 2 PC arbeiten will oder ... kann.

Gerade weil ich ein paar "Systemberater" in der Praxis hatte, die mir völlig overdressde Lösungen aufs Auge drücken wollten, habe ich mich dann entschieden, die ganzen Mist von der Pike auf selbst zu machen (auch weil die finanziellen Mittel knapp waren) ... heute, 10 clients und zwei Server-PC später hat keiner von diesen Beratern auch nur einen Groschen Umsatz gemacht ...

Ich glaube, wenn man nicht versucht, auf Teufel komm raus Umsatz zu machen, entwickelt sich auch das Vertrauen Eurer Kunden, welches für langlebige Beziehungen unerlässlich ist. Wenn ich das höre: Bandsicherung bei einem 2-Mann-Unternehmen, da stellen sich mir die Nackenhaare steil, sorry. Ultrium 5 mit autoloader?? Domänenserver für zwei Leutchen wegen der GPO? Selbst bei Heine war eine Gruppe mindestens drei Mann schwer, Ihr müßt mal wieder das Wintermärchen lesen ...

Bei der Größe der "Firma" reicht ein vernünftiges NAS für 500 Euro + Platten nebst USB-Disks/-sticks zum "mit-nach-Hause-nehmen" doch wohl völlig aus?

Wenn es Leute gibt, die so inflationär schwere Technik verticken, ist es kein Wunder, das der do-it-yourself-Gedanke immer mehr auflebt ... und die Serversysteme im Bereich KMU werden immer einfacher administriebar.

Mein Tipp: Ball flach halten, NAS anbieten, wenn nötig (!), warten, das das Unternehmen mal auf fünf Arbeitsplätze wächst und dann einen SBS anbieten ... dann hat der Kleinunternernehmer keinen vernünftigen Grund mehr, sich die IT selbst reinziehen zu müssen ...

LG, Thomas
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Mitglied: dan0ne
08.11.2011 um 09:39 Uhr
Zitat von keine-ahnung:
Hi,

die Ausgangssituation erinnert mich ein wenig an das, was ich hier bei der Praxisübernahme vor 5 Jahren vorfand. 2 PC,
crossover-Kabel, Datensicherung auf ZIP-Disk. Foxpro-Datenbank lief auf dem "Hauptrechner".

Mein Fazit: reicht, wenn man nur mit 2 PC arbeiten will oder ... kann.


Ex geht hier auch nicht dadrum einem kleinem BEtrieb der kein Geld hat etwas an zu drehen! Bei dem Beispielbetrieb sind 15 Angestellte vorhanden. Nur da sich keiner mit dem Thema IT auskennt wird auch nichts gemacht.

Gerade weil ich ein paar "Systemberater" in der Praxis hatte, die mir völlig overdressde Lösungen aufs Auge
drücken wollten, habe ich mich dann entschieden, die ganzen Mist von der Pike auf selbst zu machen (auch weil die
finanziellen Mittel knapp waren) ... heute, 10 clients und zwei Server-PC später hat keiner von diesen Beratern auch nur
einen Groschen Umsatz gemacht ...

Es redet ja auch keiner von völlig "overdressden" Lösungen!

Ich glaube, wenn man nicht versucht, auf Teufel komm raus Umsatz zu machen, entwickelt sich auch das Vertrauen Eurer Kunden,
welches für langlebige Beziehungen unerlässlich ist. Wenn ich das höre: Bandsicherung bei einem 2-Mann-Unternehmen,
da stellen sich mir die Nackenhaare steil, sorry. Ultrium 5 mit autoloader?? Domänenserver für zwei Leutchen wegen der
GPO? Selbst bei Heine war eine Gruppe mindestens drei Mann schwer, Ihr müßt mal wieder das Wintermärchen lesen
...

Es geht hier auch nicht dadrum einem kleinen Betrieb eine Serverfarm mit Autoloader etc. pp. zu verkaufen.


Bei der Größe der "Firma" reicht ein vernünftiges NAS für 500 Euro + Platten nebst
USB-Disks/-sticks zum "mit-nach-Hause-nehmen" doch wohl völlig aus?

Was siehst du den als vernünftig an ?

Wenn es Leute gibt, die so inflationär schwere Technik verticken, ist es kein Wunder, das der do-it-yourself-Gedanke immer
mehr auflebt ... und die Serversysteme im Bereich KMU werden immer einfacher administriebar.


Ich weiß ja nicht in welchem Bereich von Deutschland du wohnst! Bei uns hier ist allerdings as "Problem" das es leider viel zu viele Firmen gibt, die genau so wie du es beschreibst arbeiten. Es gibt keine Doku es ist nur wahllos zusammen gefrickelt und alle hoffen das es läuft. Nun komm ich dort hin und muss einmal alles in Ordentlich machen.

Mein Tipp: Ball flach halten, NAS anbieten, wenn nötig (!), warten, das das Unternehmen mal auf fünf Arbeitsplätze
wächst und dann einen SBS anbieten ... dann hat der Kleinunternernehmer keinen vernünftigen Grund mehr, sich die IT
selbst reinziehen zu müssen ...


Ich kenne das zur genüge, was ich in meinem jungen Leben schon alles über Datensicherungen etc. pp. gesprochen habe! Und dann kam der Tag und oh wunder, man konnte keine Daten herstellen.. Jeder so wie er es möchte, allerdings kann dies sicherlich nicht im Interesse eines Unternehmers sein der Erfolgreich wachsen möchte.
LG, Thomas

Gruss
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Mitglied: keine-ahnung
08.11.2011 um 12:27 Uhr
Hallo zurück ... ,

ich habe ja nicht nur mit Dir "geschimpft", sondern mit dem Gros der Threadteilnehmer. IMHO ist es auch völlig unerheblich für das Für und Wider eines Servereinsatzes, wieviel Mitarbeiter das Unternehmen hat. Dafür sollte man ausschliesslich die Zahl der Mitarbeiter heranziehen, die tatsächlich sinnvoll an PC-Arbeitsplätzen sitzen. Der Landschaftsgärtner interessiert sich m.E. völlig zu Recht "null für IT", weil er sein Geld mit Landschaftsgärtnern verdient und die IT i.d.R. nur Mittel zum Zweck ist. Der Zweck für ihn ist dann auch noch die Durchführung des bürokratisch Unvermeidbaren ... vermutlich nicht wirklich motivierend. Es gibt, auch wenn dies in fachspezifischen Foren wie diesem hier öfter in Vergessenheit gerät durchaus ein Leben ausserhalb von bits und bytes ... wenngleich sich dieses immer schwieriger zu gestalten scheint.

Für die zwei Arbeitsplätze wie hier (letztlich nur für Buchhaltung / Office eingesetzt), auch für 3 oder fünf davon, reicht ein 4-Schacht-NAS durchaus, wenn man es ganz save machen will ... bspw. QNAP TS-41x/439/459 je nach Kassenlage und Einsatzzweck oder als kleine Lösung ein Zweischacht-Gerät ohne RAID. Eine Benutzerverwaltung bringen die Büchsen auch ausserhalb der WindowsAD mit. Als reiner Fileserver für die Buchhaltung wie hier beim Kunden reicht sicher das kleinste davon. 1xRAID1 für die Daten, 1xRAID1 für das Wegsichern und eine tägliches und wöchentliches Backup auf USB-Flashspeicher. Warum nicht Monatssicherungen auf DVD brennen? Oder eSATA-HDD?

Die NAS kosten -glaube ich- je nach Typ zwischen 250 und 600 Euro + HDD (ist glaube ich aber gerade eine schlechte Idee ausgerechnet jetzt zu kaufen), dazu noch das Geld für die tragbaren Sicherungen und BAckup-Software für den SOHO-Bereich (50-100 Euro??). Je nach Datenaufkommen kannst Du damit insgesamt mit 500 - 1200 Euronen brutto Deinen Kunden glücklich machen, es sei denn, er ist zu doof u./o. zu faul zu prüfen, ob die Sicherungen korrekt geschrieben werden. Obwohl, eine vernüntige Software schiebt dann ja eine Meldung per smtp ...

LG, Thomas
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Mitglied: 60730
08.11.2011 um 12:28 Uhr
Moinsen,
Zitat von dan0ne:
Wow,

das geht hier ja mal fix mit Antworten. Das Thema Datensicherung habe ich angesprochen, als Antwort habe ich bekommen "Wir
sichern auf DVD's". Das Problem ist einfach, das solchen Kunden garnicht bewusst ist, das ein Server im Endefekt nicht wirklich teuer ist.

  • definiere bitte das Wort Server genauer.../ Blows/Tux Quadcore/Atom?

Von NAS Geräten lasse ich mittlerweile meist die Finger, da ich mit diversen Herstellen nach 3-4 Jahren enorme Probleme hatte!
  • In "unserem" Umfeld macht es deutlich mehr Sinn, seinen Bedarf für 3-4 Jahre abzuschätzen und jetzt das zu besorgen, was man die nächsten 3-4 Jahre braucht und danach ist das Alteisen.
Außerdem laufen auf den meisten NAS Systemen keine Datenbanken, und wenn die das können kann man auch gleich nen kleinen Server hinstellen.
  • Quark, heutzutage hat jedes ordentliche NAS einen MYSQL Server onboard. Außer man kauft beim Pocher & Barz Markt
Also würdet Ihr als Verkaufsargumente folgendes Anmerken:
- Datensicherung
  • geht doch auch "lokal" (USB Bandlaufwerk)
Server gespeicherte Profile
  • wechseln die beiden überhaupt Ihre Rechner untereinander?
- Wiederherstellung eines Clients
  • geht doch auch "lokal" (USB Bandlaufwerk)
was noch ?

Ich finde eigneltich GPO bei solchen Betrieben meist sinnvoll.
  • Du sorry, aber ich mache das Hauptberuflich und ich brauche zum Testen einer Softwareverteilung/GPO mal eben 3 Kisten, um sicher zu sein, dass das einigermaßen klappert.
Den die Angestellen verstellen so oft irgendwelche Sachen, keinerwill es dann gewesen sein usw.
Dort kann man halt sehr einfach einen Riegelvorschieben.
  • Sind das deine Angestellten?
  • Alles, was "ich" via GPO verbiegen kann, kann ich auch via LokalerPOlicy - ich muß es dann halt statt einmal komplett 1* pro Client machen.
Gruss
retour
Bitte warten ..
Mitglied: dan0ne
08.11.2011 um 13:11 Uhr
Zitat von 60730:
Moinsen,
> Zitat von dan0ne:
> ----
> Wow,
>
> das geht hier ja mal fix mit Antworten. Das Thema Datensicherung habe ich angesprochen, als Antwort habe ich bekommen
"Wir
> sichern auf DVD's". Das Problem ist einfach, das solchen Kunden garnicht bewusst ist, das ein Server im Endefekt
nicht wirklich teuer ist.

  • definiere bitte das Wort Server genauer.../ Blows/Tux Quadcore/Atom?

Einen kleinen Towerserver von z.b. HP oder ähnlichen.

> Von NAS Geräten lasse ich mittlerweile meist die Finger, da ich mit diversen Herstellen nach 3-4 Jahren enorme Probleme
hatte!
  • In "unserem" Umfeld macht es deutlich mehr Sinn, seinen Bedarf für 3-4 Jahre abzuschätzen und jetzt das zu
besorgen, was man die nächsten 3-4 Jahre braucht und danach ist das Alteisen.
> Außerdem laufen auf den meisten NAS Systemen keine Datenbanken, und wenn die das können kann man auch gleich nen
kleinen Server hinstellen.
  • Quark, heutzutage hat jedes ordentliche NAS einen MYSQL Server onboard. Außer man kauft beim Pocher & Barz Markt

Dort habe ich mich dann wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Das MySQL meist läuft ist klar, allerdings setzen kleine Betriebssoftwaren meist IRGENDWAS ein nur kein MySQL...

> Also würdet Ihr als Verkaufsargumente folgendes Anmerken:
> - Datensicherung
  • geht doch auch "lokal" (USB Bandlaufwerk)
> Server gespeicherte Profile
  • wechseln die beiden überhaupt Ihre Rechner untereinander?
> - Wiederherstellung eines Clients
  • geht doch auch "lokal" (USB Bandlaufwerk)
> was noch ?
>
Das dies auch alles lokal geht ist mir auch bewusst, auch ich mache meinen Job schon einige Jahre. Aber du bist der Meinung es ist sinnvoller lokale USB-Bandlaufwerke anzuschaffen, und dann irgendwann einmal einen kleinen Server ?

> Ich finde eigneltich GPO bei solchen Betrieben meist sinnvoll.
  • Du sorry, aber ich mache das Hauptberuflich und ich brauche zum Testen einer Softwareverteilung/GPO mal eben 3 Kisten, um sicher
zu sein, dass das einigermaßen klappert.
> Den die Angestellen verstellen so oft irgendwelche Sachen, keinerwill es dann gewesen sein usw.
> Dort kann man halt sehr einfach einen Riegelvorschieben.
  • Sind das deine Angestellten?
  • Alles, was "ich" via GPO verbiegen kann, kann ich auch via LokalerPOlicy - ich muß es dann halt statt
einmal komplett 1* pro Client machen.
> Gruss
retour

Klar kann ich dies auch alles lokal machen. Aber wieso nicht gleich richtig ? Bist du auch der Meinung lieber ein kleines NAS hinstellen und den rest zusammenschustern ?

Gruss
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Mitglied: 60730
08.11.2011 um 13:59 Uhr
Zitat von dan0ne:
Einen kleinen Towerserver von z.b. HP oder ähnlichen.
  • Also ein NAS, das Homeserver genannt wird? incl. der Lizensen, die die brauchen?
Dort habe ich mich dann wohl etwas missverständlich ausgedrückt.
Das MySQL meist läuft ist klar, allerdings setzen kleine Betriebssoftwaren meist IRGENDWAS ein nur kein MySQL...
  • siehe unten...

Das dies auch alles lokal geht ist mir auch bewusst, auch ich mache meinen Job schon einige Jahre. Aber du bist der Meinung es ist
sinnvoller lokale USB-Bandlaufwerke anzuschaffen, und dann irgendwann einmal einen kleinen Server ?

  • Ich bin der Meinung, dass es "die" Lösung nicht gibt und das alles eine reine Kosten/Nutzenrechnung sein muß, dessen Ergebnis zählt.
  • Nehmen wir so einen Homeserver, da steckste mal eben für ~380€ zwei schwarze 2TB Platten rein, für den SQL Server ~80€, damit der 8 GB hat und ob das Ding ein Bandlaufwerk ansprechen kann - frag mich nicht.
Aber da bist du bei 220+380+80 bei ~680 Flocken - ohne Bandlaufwerk - ohne Einrichtungskosten und du weißt nicht, ob die Kiste nicht für die ungenannte Warenwirtschaft doch zu klein ist.

Klar kann ich dies auch alles lokal machen. Aber wieso nicht gleich richtig ?
Bist du auch der Meinung lieber ein kleines NAS hinstellen und den Rest zusammenschustern ?

Wenn du dir mal die Zeit nimmst, und viele meiner Tipps/Anleitungen durchforstest - ich hab hier echtes Profiwerkzeug zur Hand und trotzdem helfe ich vielen, die sich das nicht leisten können, es auch mit Boardwerkzeugen ähnlich hinzukriegen.

Wenn du mal jemanden finden solltest, der "eher" in das Bild passt, wenn schon, dann richtig und keine halben Sachen dann sag mir Bescheid

Richtig machen heisst nicht alles über einen Kamm scheren und such mal nach SBS & Kunde hier im Forum, oder nach Adonis/Acronis - viele "denken" 1000 Fliegen können nicht irren und nehmen den größten Misthaufen, den Sie finden können und wundern sich später, das Sie aufs falsche Pferd gesetzt haben.

Siehe nur mal den "Ansatz" Servergespeicherte Profile und ob die jemals abwechseln die Kiste des anderen benutzen - nur wenn das so ist, macht das Sinn.

Gruss
Bitte warten ..
Mitglied: Lochkartenstanzer
10.11.2011 um 12:45 Uhr
Zitat von eisbein:
Ein NAS für die Backups wird da wohl reichen.

Ein NAS alleine ist kein Backup. Für Backups braucht man mindestens zwei Medien, von denen mindestens eines offline, wenn nicht gar offsite sein sollte. Ansonsten hat man fehlerhatfe Daten schneller auf die "Backup-Medien" propagiert, als man den Stecker ziehen kann.

lks
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Mitglied: Lochkartenstanzer
10.11.2011 um 12:56 Uhr
Zitat von dan0ne:
Würdet Ihr bei zwei Clients schon einen Server verkaufen ? Entweder Windows Server Foundation oder SBS ?

Wenn nein, ab wievielen Clients verkauft Ihr Server ?


Das Einsatzszenario bestimmte meistens, ob ein Server benötigt wird. Es kann auch schon bei nur einem Client sinnvoll sein, mit einem Server zu arbeiten.

Generell hat es sich aber als praktisch erweisen, zumindest eien Zentrale Datenablage zu haben, die unabhängig von anderen Clients/Benutzern ist, egal ob nur zwei oder 100 Clients dranhängen. Das kann auch durchaus ein NAS sein, der vielleicht auch mit LDAP/Kerberos/Samba auch die Benutzerverwaltung für die Clients macht. oder auch nur ein ganz profaner PC mit "Desktop-Windows", je nach Anforderung des Kunden.

Ich persönlich tendiere dazu, daß sobale mehrere Benutzer/Clients mit gemeinsamen Daten und Anwendungen arbeiten müssen, diese auf einem "Server" zu zentralisieren, weil das die Wartung und Sicherung vereinfacht.

lks
Bitte warten ..
Mitglied: dan0ne
10.11.2011 um 12:59 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:
> Zitat von dan0ne:
> ----
> Würdet Ihr bei zwei Clients schon einen Server verkaufen ? Entweder Windows Server Foundation oder SBS ?
>
> Wenn nein, ab wievielen Clients verkauft Ihr Server ?
>

Das Einsatzszenario bestimmte meistens, ob ein Server benötigt wird. Es kann auch schon bei nur einem Client sinnvoll sein,
mit einem Server zu arbeiten.

Generell hat es sich aber als praktisch erweisen, zumindest eien Zentrale Datenablage zu haben, die unabhängig von anderen
Clients/Benutzern ist, egal ob nur zwei oder 100 Clients dranhängen. Das kann auch durchaus ein NAS sein, der vielleicht auch
mit LDAP/Kerberos/Samba auch die Benutzerverwaltung für die Clients macht. oder auch nur ein ganz profaner PC mit
"Desktop-Windows", je nach Anforderung des Kunden.

Ich persönlich tendiere dazu, daß sobale mehrere Benutzer/Clients mit gemeinsamen Daten und Anwendungen arbeiten
müssen, diese auf einem "Server" zu zentralisieren, weil das die Wartung und Sicherung vereinfacht.

lks


Danke für deine Antwort! Dies ist auch meine Ansicht.. Was für Server verkaufst du dann z.b. ?

Gruss
Bitte warten ..
Mitglied: Lochkartenstanzer
10.11.2011 um 20:40 Uhr
Zitat von dan0ne:
Danke für deine Antwort! Dies ist auch meine Ansicht.. Was für Server verkaufst du dann z.b. ?

Ist natürlich von der Anwendung und dem konkreten Bedarf abhägig.

Das kann z.B. ein QNAP sein oder eine Buffalo Linkstation oder Terastation.

Mein derzeitiger Liebling ist der HP Proliant Microserver, weil er mit ECC-RAM erweitert werden kann und es auch ein Remote-Management Modul dafür gibt.. Er kann auch je nach Bedarf mit verschiedenen Betriebssystemen ausgerüstet werden (FreeNAS, BSD, Linux, Windows Home-Server, W2K8, Solaris, etc.).

Aber wie gesagt, es ist davon abhängig, welche Performance benötigt wird und was er alles können soll.

lks
Bitte warten ..
Mitglied: keine-ahnung
10.11.2011 um 21:08 Uhr
Hi nochmal,

jetzt kommen wir allmählich in die sympatische Ecke

QNAP ist eigentlich immer in Ordnung, bei Buffalo höre ich eigentlich in meiner Umgebung nur Negatives (da liegt bei einigen Geräten selbst die "firmware" auf der Platte, Einbindung in das AD macht immer mal Probleme, letzteres steht ja hier aber nicht zur Debatte, Wiederherstellung ist angeblich gruselig). Die MicroServer sind technisch feine Teile, da kann man sogar einen Storage-Server drauf pappen, aber: hier limitiert wieder der Preis. Ich glaube, HP supportet die Teile auch nur dann, wenn Hologramm-veredelte Steckteile und Platten verwendet werden. Und was die kosten, weiß man als Betreiber von HP's "Makro"-Servern ...

Der Gärtner selbst wird auf ftp, upnp, media-remote, web-server etc. recht gut verzichten können ... da spielt die CPU eines modernen NAS sicher eher die untergeordnete Rolle. Man kann durchaus auch mal bei Thecus schauen, das Dual-DOM-Design hat auch was...

LG, Thomas
Bitte warten ..
Mitglied: Lochkartenstanzer
11.11.2011 um 11:17 Uhr
Buffalo ist zweischneidig.:

Ich habe Installationen, da laufen die einfach, ohne große rumzuzicken. Dagegen gibt es einzelne, die machen Probleme mit AD und Benutzerrechten. Jedenfalls nehme ich die Buffalos heutzutage nur noch in Ausnahmefällen.
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Mitglied: goscho
11.11.2011 um 12:34 Uhr
Mahlzeit Leute,
wenn es sich wie hier nur um 2 lumpige PCs handelt, warum soll dann nicht der eine PC als 'Desktop-Server' dienen, auf welchem sowohl die Datenbanken als auch die sonstigen zentralen Daten liegen?

Die Datensicherung nehme ich dann auch auf NAS vor (sehr häufig Terastations) und zusätzlich USB-Disks (Offsite).

Ich hatte bisher genau einen Kunden, bei welchem ich für 2 Clients (und 3 Benutzer) einen SBS eingerichtet hatte. Dort verlangte aber die Branchenlösung, dass ein Windows-Server-BS vorhanden sein musste (diese war auch teurer als der SBS incl. Hardware).
Ansonsten kann man fast alle diese Vorhaben in Kleinunternehmen mit Windows XP/Vista/7 PCs als Server lösen.
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Mitglied: compispezi
11.11.2011 um 15:02 Uhr
Servus Leute,

ich glaube es nicht. Was ist denn hier los?

Hier werden "Tipps" "Ratschläge" "Einbauvorschläge" "Sicherungskonzepte" "Ich hab`s so gemacht´s" "So gehts nicht´s" verteilt wie Äpfel im Herbst.
Sogar Hardwareempfehlunge werden schon gemacht.

Nicht einer hier hat nach den Belangen des Kunden gefragt.

@dan0ne
Wenn Du einen Thread in einem Forum aufmachen musst um einem Kunden eine Serverlösung schmackhaft zu machen, bist Du sicherlich nicht der richtige Partner für deinen Kunden

Es kommt ausschliesslich auf die Belange, Wünsche und Notwendigkeiten im Unternehmen an, ob ein Server notwendig ist oder nicht.
Aussagen wie "Overdressed" bei einem Servernetzwerk sind Toll.

Kommen sicherlich von Unternehmern die bei 5000 €uro für Serverhard und Software die Hände über dem Kopf zusammenschlage und dann mit dem dicken Benz zum Büro fahren.

Ich habe ausschliesslich mit Kleinunternehmern zu tun und da gibt es zweifellos die unterschiedlichsten Voraussetzungen und nicht wenige mit 2 Arbeitsplätzen und Server, Aber auch mal 5 Arbeitsplätze ohne Server.

Es gibt derzeit in Deutschland geschätzte 1,8 Mio. Firmennetzwerke ohne Server und bei jedem dieser Netzwerke ist eine genaue Diagnose notwendig um über die optimale Lösung mit oder auch ohne Server zu finden.
Man muss im Gespräch genau diagnostizieren welche Anforderungen der Kunde an seine IT Landschaft stellt, dann den Kunden informieren welche Möglichkeiten mit moderner Serverunmgebung für Kleine Unternehmen gegeben sind.

Kleine Unternehmer benötigen einen Berater mit den notwendigen KnowHow und keine Tipps aus einem Forums Thread.

Nix für ungut.

Servus
Helmut
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Mitglied: brammer
11.11.2011 um 15:20 Uhr
Zitat von compispezi:
Servus Leute,


Nicht einer hier hat nach den Belangen des Kunden gefragt.

Dann hast du nicht alle Beiträge gelesen!

Nun, hast du die Fragestellung des TO Gelesen?
Er wollte von uns wissen wie wir ihm einen Server schmackjhaft machen würden

@dan0ne
Wenn Du einen Thread in einem Forum aufmachen musst um einem Kunden eine Serverlösung schmackhaft zu machen, bist Du
sicherlich nicht der richtige Partner für deinen Kunden
Sehe ich anders, vielleicht bekommt der TO ja hier die notwendigen Argumente um dem Kunden einen Server zu verkaufen den dieser auch sinnvoll einsetzen kann.

Es kommt ausschliesslich auf die Belange, Wünsche und Notwendigkeiten im Unternehmen an, ob ein Server notwendig ist oder
nicht.

Die Belange und Notwendigkeiten muss man manchem Kunden aber erstmal erklären.
Es gibt genug klein Unternehmen die Hard und Software nur als notwendiges Übel betrachten und sich immer noch mit Handschriftlichen Notizen am Leben halten.


Kleine Unternehmer benötigen einen Berater mit den notwendigen KnowHow und keine Tipps aus einem Forums Thread.
Naja, auch ein Berater braucht manchmal Zusatzinformationen, und besser er/sie holt sich die Informationen in einem Fachforum für Computer und Netzwerk als in einem Vertriebsforum.

Nix für ungut.

Servus
Helmut

brammer
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Mitglied: 60730
11.11.2011 um 17:39 Uhr
Zitat von compispezi:
Servus Leute,

ich glaube es nicht. Was ist denn hier los?

Hier werden "Tipps" "Ratschläge" "Einbauvorschläge" "Sicherungskonzepte"
"Ich hab`s so gemacht´s" "So gehts nicht´s" verteilt wie Äpfel im Herbst.
Sogar Hardwareempfehlunge werden schon gemacht.
moooooment mal,

Ich hab "lediglich" mal den kleinsten "Server" genommen, den es gibt und den mal "so" aufgebohrt, damit der evtl. ordentlich läuft.
Aber doch nur, um ein Rechenbeispiel zu geben, wie teuer das "kleinste" Ding am Ende werden kann.
incl. Der Zeile
Aber da bist du bei 220+380+80 bei ~680 Flocken - ohne Bandlaufwerk - ohne Einrichtungskosten und du weißt nicht, ob die Kiste nicht für die ungenannte Warenwirtschaft doch zu klein ist.

Nicht einer hier hat nach den Belangen des Kunden gefragt.
  • Ich bin der Meinung, dass es "die" Lösung nicht gibt und das alles eine reine Kosten/Nutzenrechnung sein muß, dessen Ergebnis zählt.
Also ganz ehrlich - diese Zeile hab ich sicherich nicht nachträglich hier reineditiert - die Stand da seit Anfang des Beitrages drin...
Richtig machen heisst nicht alles über einen Kamm scheren
  • Auch diese Zeile steht da seit 3 Tagen - und da war ich auch nicht der einzige - der in das Horn geblasen hat.

Wo ich dir teilweise Recht geben muß - auch wenn du es mit anderen Worten geschrieben hast - ist, das man manchmal von einigen schon denken könnte, dass:
  • Die Existens vom oder die Mitgliedschaft im Administrator Forum würde das eigene denken ersetzen.


Anyway - der Thread ist doch eh abgehakt und ich bin so vermessen zu behauptetn, dass wichtigste wurde mindestens einmal geschrieben.
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Mitglied: dan0ne
11.11.2011 um 18:58 Uhr
Abend,

wieso auch immer manche meinen sich aufregen zu muesse....

Der Kunde hat nun einen neuen Client bekommen mit einem Raid1 und alle Datrn liegen dort!

Mir ging es eigentlich eher darum, ab wass fuer einer groeße ihr server verkauft.

naja

gruss
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Mitglied: compispezi
11.11.2011 um 19:33 Uhr
Hi,

Ich reg mich nicht auf!!

Du willst als Dienstleister einen gewerblichen Kunden einen Server verkaufen und musst für die Basics ein Forum befragen.

Das ist ebenso als wenn ein Heizungsbauer ein Forum befragt welche Heizung er verwenden soll?

Nochmal nix für ungut aber professionell geht anders!

Servus
Helmut
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Mitglied: dan0ne
11.11.2011 um 19:41 Uhr
Zitat von compispezi:
Hi,

Ich reg mich nicht auf!!

Du willst als Dienstleister einen gewerblichen Kunden einen Server verkaufen und musst für die Basics ein Forum befragen.

Das ist ebenso als wenn ein Heizungsbauer ein Forum befragt welche Heizung er verwenden soll?

Nochmal nix für ungut aber professionell geht anders!

Servus
Helmut

Sorry aber das ist absolut lächerlich! Ich wollte lediglich wissen, ab wann andere Server verkaufen. Klar ist dies individuell abhängig aber deine Vergleiche hinken extrem.

Aber da ich es hier ja mit einem "Compispezi" zu tun habe...

Gruss
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Mitglied: compispezi
11.11.2011 um 19:50 Uhr
Ich hab dich auch lieb!

Gruß
Helmut
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Mitglied: hm7user
14.11.2011 um 09:29 Uhr
Hallo dan0ne!

Ich würde gerne mal wissen, wie Du bei soeinem "Kunden" ohne Verlust rausgehen willst.

Ich schätze mal, daß Du alleine für Analyse, Beratung und Überzeugung voher schon mind 10 Stunden aufgewendet hast (wenn Du Dir die Zeit nicht schönrechnest).
Gerade wenn nicht mal schnell 2.000 EUR für einen Minimal-Server drin sind, wird das Labern gegen unendlich streben, um Beträge zu "sparen", die nicht sparbar sind, außer durch Verzicht.

Wenn Du nicht gerade Schüler bist und auch einen monatlichen Lebensunterhalt erwirtschaften willst, welcher zumindest minimal mit der Kompetenznodwendigkeit zusammenpaßt (also ab 3.500 EUR Gewinn vor Steuern, also Unternehmerlohn brutto), dann müßte Deine Stunde mindestens 48 EUR kosten. (Für realistische Betriebe sollte man eher von 60-90 EUR Stundenverrechnungssatz ausgehen, vor allem für Analyse/Beratung, denn das kann nur eine teure Arbeitskraft, kein PC-Schrauber und Drucker-Installierer.)

Dann hat Dein bisheriger Auftritt incl. Anfahrt schonmal 530 EUR zzgl. USt. gekostet, will der Kunde natürlich nicht bezahlen. Wenn viel lamentiert wird, geht auch noch mehr Zeit drauf. Jetzt kommt nun ein PC zustande, der darf natürlich nicht mehr als 500 EUR kosten, Deine Rohertrag: 50 EUR (das frißt schon fast die Beschaffungskosten wieder auf). Und für Einrichtung eines 500-EUR-PC wird der Kunde sicherlich nicht bereit sein, mehr als 200 EUR zu bezahlen, wobei Du aber üblicherweise eher mind. 1 Tag brauchen wirst, also mind. 384 EUR zzgl. USt zzgl. Lieferung/Anfahrt, Telefonsupport usw.

Wo ist da der Verdienst?
(Natürlich: Durch Selbstausbeutung und Selbstbetrug könnte man da natürlich was hinkriegen - effektiv landet man da aber bei Stundenergebnissen von 20 EUR oder weniger - und davon kann man keinen Betrieb betreiben, selbst mit 12h / 7 Tage die Woche [höchstens die Hälfte bezahlte Zeit] könnte man nicht sinnvoll wirtschaften und wäre in fast jedem Angestelltenberuf besser dran.)


Meine Erfahrung ist, daß man solche Kunden nicht wirtschaftlich bedienen kann. Diese sind also gezwungen, selber zu stümpern oder einen Schüler (o.ä.) zu finden, den man "betucken" können.
Allenfalls 100% vorgefertigte Branchen-Standard-Komplett-Lösungen ohne viel Einrichtung könnte man da wirtschaftlich unterbringen. Und die hätten auch einen Preis, der dem "Kunden" nicht schmecken würde. Wie bei jeder Anschaffung, die man machen muß, aber nicht will.


Witzig ist hier der Poster mit den Gebrauchtgeräten - wie soll das denn gehen!? Das kann doch nur ein Hobby-Schrauber nebenbei schwarz machen, wenn er Erwerbslos ist und Stütze bezieht. Haftung und Ausfälle sind doch da viel zu wahrscheinlich. Sowas kann man doch niemandem ernsthaft für z.B. 5-10 Jahre Dienst andrehen!?


Harald

P.S. Ach ja, um Deine Frage zu beantworten: Eine Betreuung in einer Anlage, wo nicht mal ein Server benötigt wird, würde ich GAR NICHT verkaufen. Weil ich eben weiß, daß sich das nicht rechnet. Wenn es soweit wäre, würde ich lieber zur ARGE gehen oder als Kellner losziehen. Da hat man mehr von seiner Lebenszeit und es ist auch nicht so fordernd, weil ohne Verantwortung, Haftung und kostenloser Arbeitszeit.
An der Anzahl von PCs kann man es nicht festmachen. Wie andere schon schrieben, kann ein Server auch bei einer Einplatz-Anlage schon Sinn machen (allerdings sind das i.d.R. Kunden, die das nicht bezahlen wollen/können und daher selber machen [müssen].)
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Mitglied: keine-ahnung
14.11.2011, aktualisiert 18.10.2012
Hi nochmal ...,

wenn ich es nicht schon wüsste, wüsste ich ab hier, warum ich keinen Systemberater mehr in meine Bude lasse (s. auch Deinen Beitrag hier: http://www.administrator.de/forum/firmenserver-neu-aufbauen-servertechn ...) ...

Kein vernunftbegabter Mensch kann etwas dagegen haben, für Beratungsleistungen zu zahlen. Aber wenn ich lese, das Du für die Einrichtung eines (!) PC üblicherweise mindestens einen Tag benötigst, denke ich, das ich mit einem Schüler deutlich besser bedient bin, der schafft das in, sagen wir mal, 2 Stunden? Einschließlich Domäneneintritt und Installation der üblichen und fachspezifischen Software.

Ich würde mich mich schmollend in die Ecke verziehen, wenn ich in dieser Zeit nicht einen SBS einschließlich der Einrichtung der fürs Tagesgeschäft notwendigen Serverapplikationen am Laufen hätte, und ich komme nun wahrlich nicht vom Fach!

Irgendwie habe ich den Eindruck, das so ziemlich Jeder, der in der Dämmerung ein Keyboard in die richtige Buchse getrödelt bekommt, sich als Systemberater durch Deutschland schlängeln kann, weil gerade die Marktlage für Webdesigner flau ist. Da tun mir die Leute leid, die was von ihrem Fach verstehen, seriöse Pakete anbieten wollen und können aber halt auch unter dem Ruf der Möchtegernvielverkaufenadmins leiden müssen.

Sorry, aber wenn Du jeden Auftrag nach dem maximalen Benefit für Dich abklopfst, wirst Du bald keine mehr haben ... Und wer behauptet, einem Kunden IT-Technik zu verkaufen, die 10 Jahre ihren Dienst tut ... Naja, uns Angelika hat ja auch eine recht lange Mindesthaltbarkeitsdauer.

Dann stümpere ich also weiter selbst - ich habe es ja nicht anders gewollt. Notfalls "betucke" ich mich halt selbst. Wegen der "Kompetenznodwendigkeit"! "Nod" macht halt erfinderisch

LG, Thomas
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Mitglied: itoldie
14.11.2011 um 10:19 Uhr
Moin zusammen,
als freiberuflicher Systemer VERKAUFE ich grundsätzlich( schon aus steuerlichen Gründen) keine Hardware!! Ich kann meinen Kunden nur bei der Auswahl von Hardware beratend zur Seite stehen. In dem Moment, wo ich selbst an einem Verkauf verdiene, ist es mit der Neutralität des IT-lers nicht mehr weit hin.
Für mich hörte sich die Anfrage so an, als ob da jemand einem unbedarften Kunden etwas aufschwatzen will, um sein eigenes Einkommen zu verbessern nicht um einem guten Kunden eine vernünftige, d.h.optimale Lösung zu erabeiten. M.E. kann man schon mir XPprof alles sinnvoll organisieren, wie es schon im Forum angesprochen wurde. Datensicherheit kann man auch mit einfachen Mitteln sicherstellen.
Klar, mir macht ein SBS auch mehr Spaß, aber es geht doch nur um den Kunden! Ihn mit der IT-typischen Arroganz zu irgendwelchen kostspieligen Investitionen zu überreden, halte ich doch für sehr fragwürdig!

Schöne Grüße aus dem Norden
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Mitglied: goscho
14.11.2011, aktualisiert 18.10.2012
Zitat von keine-ahnung:
Hi nochmal ...,
Hi auch nochmal von mir.
Bei deinen Ausführungen muss ich mich auch äußern.
wenn ich es nicht schon wüsste, wüsste ich ab hier, warum ich keinen Systemberater mehr in meine Bude lasse (s. auch
Deinen Beitrag hier: http://www.administrator.de/forum/firmenserver-neu-aufbauen-servertechn ...) ...
Das ist deine ganz persönliche Entscheidung und kann nicht pauschal für jeden Gärtner/Landschaftsbauer so übertragen werden.
Kein vernunftbegabter Mensch kann etwas dagegen haben, für Beratungsleistungen zu zahlen. Aber wenn ich lese, das Du für
die Einrichtung eines (!) PC üblicherweise mindestens einen Tag benötigst, denke ich, das ich mit einem Schüler
deutlich besser bedient bin, der schafft das in, sagen wir mal, 2 Stunden? Einschließlich Domäneneintritt und
Installation der üblichen und fachspezifischen Software.
Das ist absoluter Unsinn.

Pauschal kann man sehr selten eine genau Zeit vorgeben, in welcher ein Computer für einen bestimmten Anwendungszweck eingerichtet ist.
Da es sich hier um den Haupt-PC (Server-PC) eines Handwerksbetriebes handelt, kann ich dir schon mal als passendes Beispiel diverse Handwerkerprogramme nennen, bei welchen Installation/Aktualisierung und die Einrichtung/Datenübernahme locker 2-4 h (oder mehr) dauern kann.
Wenn hier noch eine 2. Branchenlösung dazukommt (eventuell Buchhaltung/Lohn) und dann noch weitere Daten vom Alt-PC übernommen werden sollen, geht eben doch mehr Zeit ins Land, als du dir vorstellen kannst.
Ich würde mich mich schmollend in die Ecke verziehen, wenn ich in dieser Zeit nicht einen SBS einschließlich der
Einrichtung der fürs Tagesgeschäft notwendigen Serverapplikationen am Laufen hätte, und ich komme nun wahrlich
nicht vom Fach!
Wem ist denn geholfen, wenn man in 2-4h einen SBS am Laufen hat?
Entscheidend sind die individuellen Installationen/Anpassungen, die die Mitarbeiter dieser Firmen idR nicht selbst vornehmen können und daher in das Angebot des Dienstleisters gehören.
Irgendwie habe ich den Eindruck, das so ziemlich Jeder, der in der Dämmerung ein Keyboard in die richtige Buchse
getrödelt bekommt, sich als Systemberater durch Deutschland schlängeln kann, weil gerade die Marktlage für
Webdesigner flau ist. Da tun mir die Leute leid, die was von ihrem Fach verstehen, seriöse Pakete anbieten wollen und
können aber halt auch unter dem Ruf der Möchtegernvielverkaufenadmins leiden müssen.
Woher nimmst du diese Erkenntnis, wo du doch keinen IT-Systemberater/-Dienstleister mehr in deine Büroräume lässt?
BTW: Ich habe von dir hier schon so viele Beiträge gelesen, die deines Nicks würdig waren, dass ich mich hinstelle und behaupte, du hast zu wenig Ahnung (eher keine#ahnung), um die Qualifikation von IT-Dienstleistern einschätzen zu können.
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Mitglied: goscho
14.11.2011 um 11:18 Uhr
Zitat von itoldie:
Moin zusammen,
Für mich hörte sich die Anfrage so an, als ob da jemand einem unbedarften Kunden etwas aufschwatzen will, um sein
eigenes Einkommen zu verbessern nicht um einem guten Kunden eine vernünftige, d.h.optimale Lösung zu erabeiten.
Das habe ich so beim TO nicht herauslesen können, sondern eher, dass dieser wissen wollte, ab welcher Firmengröße andere IT-Firmen Windows-Server mit entsprechender Hardware anbieten/verkaufen.
M.E. kann man schon mir XPprof alles sinnvoll organisieren, wie es schon im Forum angesprochen wurde. Datensicherheit kann man auch mit
einfachen Mitteln sicherstellen.
Klar, mir macht ein SBS auch mehr Spaß, aber es geht doch nur um den Kunden! Ihn mit der IT-typischen Arroganz zu
irgendwelchen kostspieligen Investitionen zu überreden, halte ich doch für sehr fragwürdig!
Das hast du sehr schön formuliert.
Schöne Grüße aus dem Norden
Gruß zurück
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Mitglied: keine-ahnung
14.11.2011 um 11:26 Uhr
Zitat von goscho:
Das ist deine ganz persönliche Entscheidung und kann nicht pauschal für jeden Gärtner/Landschaftsbauer so übertragen werden.

Das stimmt ....

Das ist absoluter Unsinn.

Nein, ist es nicht. Dein Kollege benötigt i.d.R. - mindestens - einen Tag pro Client-PC. s.o.

Wenn hier noch eine 2. Branchenlösung dazukommt (eventuell Buchhaltung/Lohn) und dann noch weitere Daten vom Alt-PC übernommen werden sollen, geht eben doch mehr Zeit ins Land, als du dir vorstellen kannst.

Unterschätze meine Vorstellungskraft nicht, zudem habe ich im Netz neben meiner Praxisverwaltung, der daran angebundenen Dokumentenarchivierung sowie der ebenfalls angebundenen Medizintechnik noch FiBu, Intrexx etc.

Wem ist denn geholfen, wenn man in 2-4h einen SBS am Laufen hat?

Dies bezog sich auf den "mindestens einen Tag" ...

Woher nimmst du diese Erkenntnis, wo du doch keinen IT-Systemberater/-Dienstleister mehr in deine Büroräume lässt?

Erfahrung von vor 5 Jahren, da scheint sich nicht allzuviel geändert zu haben

BTW: Ich habe von dir hier schon so viele Beiträge gelesen, die deines Nicks würdig waren, dass ich mich hinstelle und behaupte, du hast zu wenig Ahnung (eher keine#ahnung), um die Qualifikation von IT-Dienstleistern einschätzen zu > können.

Yep. Deswegen ja der Nick. Dafür läuft mein Rödel! Und Papa hat keinen Pfennig dazugezahlt ....

LG, Thomas
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Mitglied: Lochkartenstanzer
14.11.2011 um 12:07 Uhr
Zitat von keine-ahnung:
> Zitat von goscho:
> Das ist deine ganz persönliche Entscheidung und kann nicht pauschal für jeden Gärtner/Landschaftsbauer so
übertragen werden.

Das stimmt ....

> Das ist absoluter Unsinn.

Nein, ist es nicht. Dein Kollege benötigt i.d.R. - mindestens - einen Tag pro Client-PC. s.o.

Zählst Du das Zugucken von blauen, gelben und grünen Balken dazu oder nicht? Sofern ich solche Arbeiten beim Kunden vor Ort machen muß, ist das auch (teure) Arbeitszeit. Und da kann durchaus mal ein ganzer Tag vergehen, bis alle Balken von links nach rechts gelaufen sind (Installation, Updates, patches, etc.).Sofern man solche Arbeiten "zuhause in der eigenen Firma" machen kann, wo man i.d.R. auch andere Sachen parallel bearbeiten kann, schrumpft das deutlich zusammen.

lks
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Mitglied: keine-ahnung
14.11.2011 um 12:45 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:
Zählst Du das Zugucken von blauen, gelben und grünen Balken dazu oder nicht? Sofern ich solche Arbeiten beim Kunden vor
Ort machen muß, ist das auch (teure) Arbeitszeit. Und da kann durchaus mal ein ganzer Tag vergehen, bis alle Balken von
links nach rechts gelaufen sind (Installation, Updates, patches, etc.).Sofern man solche Arbeiten "zuhause in der eigenen
Firma" machen kann, wo man i.d.R. auch andere Sachen parallel bearbeiten kann, schrumpft das deutlich zusammen.

Touchè, was die Zeitschrumpfung angeht. Trotzdem, die Neueinrichtung eines Clients (OS, Office, Fibu, bei mir zusätzlich: Praxisverwaltung, Archiv, 5 Medizintechnikanwendungen, Kartenlesergedöhns, CTI, Fax, 12 Netzwerkdrucker einschließlich Formularzuweisung, Scanner und alles zusätzliches Tralala) dauert bei mir 3,5 Stunden [Erfahrungswert aus letzter Woche]. Meine Vorteile: ich kenne die Software und die Anbindungen - das erwarte ich allerdings auch vom jeweiligen Servicedienstleister - und der Windows- und Officeupdatequatsch kommt bei mir netterweise vom WSUS.

Allerdings habe ich nur grüne und blaue Balken, da können es die gelben machen

Aber ein Tag (i.d.R.) ist einfach zuviel - Auftrag nicht erteilt!

LG, Thomas
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Mitglied: Lochkartenstanzer
14.11.2011 um 13:24 Uhr
Zitat von keine-ahnung:
Aber ein Tag (i.d.R.) ist einfach zuviel - Auftrag nicht erteilt!

Also eine alte Kiste mit XP durch eine neue Kiste mit Windows 7 zu ersetzen, kann durchaus einen ganzen Tag oder mehr dauern, wenn man auf Kundenwunsch nur ein Upgrade machen darf und nicht eine Neuinstallation. Effektiv braucht man zwar nur zwei Stunden, in denen man etwas tun muß, aber bis alle Balken durchlaufen dauert es schon einen ganzen Tag (allein die SP-Installation von Vista für den zwischenschritt braucht ewig). Und je nach den Datenmengen kann auch das Übertragen des Image von einem auf den anderen Rechner schon eine Geduldsprobe sein.Und wenn ein Kunde darauf besteht, daß das vor Ort passieren muß, kann man da nicht weniger als einen berechnen.

lks
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Mitglied: goscho
14.11.2011 um 14:48 Uhr
Hi lks,

ich glaube, dass ist nicht sehr zielführend, sich mit keine#ahnung über Art und Umfang von IT-Dienstleistungsaufträgen zu unterhalten.

Er ist Inhaber einer Arztpraxis und zudem einer der Mitmenschen, die - warum auch immer - alles selbst, viel besser und dadurch natürlich günstiger können.
Du bist selbständiger Dienstleister (oder Angestellter bei einer IT-Firma), der o.a. Aufträge für Kunden korrekt ausführt und berechnet.
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Mitglied: hm7user
14.11.2011, aktualisiert 18.10.2012
Geil - wieder so ein Geiz-Lümmel, der auch überhaupt keine Ahnung vom IT-Geschäft hat...
Du machst Deinem Namen mehr als Ehre!

Solche Lauberger, wie Dich, gibt's an jeder Ecke.
Zum Glück machst Du Deinen Schiet alleine und belästigst keine professionellen Dienstleister. (Obwohl ich das für wenig wahrscheinlich halte. Solche Leute kauen Hotlines und hilfsbereiten Profis in Foren die Ohren ab, bis das Blut nur so spritzt.)

wenn ich es nicht schon wüsste, wüsste ich ab hier, warum ich keinen Systemberater mehr in meine Bude lasse (s. auch
Deinen Beitrag hier: http://www.administrator.de/forum/firmenserver-neu-aufbauen-servertechn ...) ...

Dann hast Du offenbar keinerlei Kompetenz für IT-Praxis bzw. deren Beurteilung.


Kein vernunftbegabter Mensch kann etwas dagegen haben, für Beratungsleistungen zu zahlen.

Auch eine Fehleinschätzung. Viele verwechseln schon ein Verkaufsgespräch mit einem Aushilfs-Verklatscher im Flächenmarkt (nutzenarm und wenig kompetent oder inselkompetent) mit einer Beratung.

Du bist durch Deine Fehurteile/Vorurteile ja sogar schon beratungsresistent.


Aber wenn ich lese, das Du für
die Einrichtung eines (!) PC üblicherweise mindestens einen Tag benötigst, denke ich, das ich mit einem Schüler
deutlich besser bedient bin, der schafft das in, sagen wir mal, 2 Stunden? Einschließlich Domäneneintritt und
Installation der üblichen und fachspezifischen Software.

Hier sieht man, daß Du wirklich sehr ahnungslos bist.

Ein Windows-Setup mit Office-Weiter-Weiter-Fertig-Setup ist keine Einrichtung. Das stellt sich Klein-Fritzchen unter einer "Einrichtung" vor.
Und bei "fachspezifischer" Software gehen die Möglichkeiten von 5 Minuten bis viele Stunden.

Es fängt schon damit an, daß beim Kunden erstmal Platz und Anschlußmöglichkeiten fehlen.
Alleine die Aufstellung eines PCs, bis man loslegen kann, kan leicht eine Stunde dauern.

(Offenbar rechnest Du Deine Arbeitszeit mit 0 EUR, wenn es "nur" um Vorarbeiten geht.)


Ich würde mich mich schmollend in die Ecke verziehen, wenn ich in dieser Zeit nicht einen SBS einschließlich der
Einrichtung der fürs Tagesgeschäft notwendigen Serverapplikationen am Laufen hätte,

Auch das muß nicht in einem Tag klappen. Da brauchst Du nur einen einzigen problematischen Drucker beim Kunden, der kostet Dich alleine schnell 1/2 Tag oder mehr.

und ich komme nun wahrlich nicht vom Fach!

Das merkt man wirklich deutlich! Du schwebst dazu in Phantasiewelten, wo u.a. auch immer alles auf Anhieb klappt.


Irgendwie habe ich den Eindruck, das so ziemlich Jeder, der in der Dämmerung ein Keyboard in die richtige Buchse
getrödelt bekommt, sich als Systemberater durch Deutschland schlängeln kann, weil gerade die Marktlage für
Webdesigner flau ist.

Ich habe aufgrund Deiner wenig kompetenten Argumente den Eindruck, daß eher Du einer von der Kategorie bist.


Da tun mir die Leute leid, die was von ihrem Fach verstehen, seriöse Pakete anbieten wollen und
können aber halt auch unter dem Ruf der Möchtegernvielverkaufenadmins leiden müssen.

Warum muß da jemand leiden?

Es wird der leiden, der sich was vormacht, wie einfach und schnell und niedrigpreisig alles sei.


Sorry, aber wenn Du jeden Auftrag nach dem maximalen Benefit für Dich abklopfst, wirst Du bald keine mehr haben ...

Doch. Erstens verdiene ich dann ein angemessenes Gehalt und zweitens ist der Vorrat an Schlaubergern unerschöpflich, die erst rumstümpern, und dann doch merken, daß sie es lieber professionell angehen sollten.


Und wer
behauptet, einem Kunden IT-Technik zu verkaufen, die 10 Jahre ihren Dienst tut ...

Und wieder ein völlig danebengegangenes Argument. Gut gewählte Servertechnik tauscht man nicht alle 3 Jahre aus. Das ist total unwirtschaftlich.
Und selbst Client-PCs kann man sehr lange betreiben. Nicht umsonst gibt es noch reichlich PCs, die mit XP aus dem Jahre 2001 noch ihren Dienst tun.

Wenn man nicht immer den billigsten Schampel angeschafft hat, der schon zur Anschaffungszeit nicht ausreichte, dann ist der auch länger nutzbar.


Dann stümpere ich also weiter selbst - ich habe es ja nicht anders gewollt. Notfalls "betucke" ich mich halt
selbst.

Das tust Du garantiert. Ich erkenne, daß Du Dir Deine Arbeiten schönrechnest. Solche kenne ich viele.
Schon alleine, daß Du nicht die kompletten Arbeiten bemerkst. Außerdem Deine Arbeitszeit als kostenlos ansiehst.

Ich würde auch vermuten, in Deinem Beruf bist Du schlecht bzw. hast zu wenig Aufträge, sonst hättest Du besseres zu tun, als Deine Infrastruktur zu beackern.


Wegen der "Kompetenznodwendigkeit"! "Nod" macht halt erfinderisch

Was wissen wir über Leute, die Tippfehler (und vor allem noch eineneinzelnen) herausstellen wollen?

Alles in allem, hast Du Dich hier sehr lächerlich gemacht.


Harald
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Mitglied: itoldie
14.11.2011 um 15:05 Uhr
Moin, hm7user,

wenn ich Deinen Beitrag so lese, weiß ich, warum man hierzulande gern von einer "Servicewüste" spricht und verstehe auch, warum keine#ahnung keine Systemberater mehr in seine "Bude" lassen will. Wenn man mit so einer Einstellung diesen überaus interessanten und auch anstrengenden Job macht, wäre es für alle Beteiligten sicher besser, wenn Du das Projekt "ARGE" angehen würdest ,vielleicht findest Du sogar einen Job in der Finanzbranche.

Im Übrigen braucht schon die Installation von SBS &Co. auch ohne anwenderspezifische Einstellungen erheblich mehr Zeit als keine#ahnung meint. Schon das Formatieren der heute üblichen Riesen-Festplatten benötigt "gefühlte" 3 Stunden. wenn dann noch die ganzen aktuellen Patches seit der Drucklegung der Programm-DVD hinzukommen sind wieder etliche "gefühlte" Stunden vergangen. Und das auch nur, wenn alles problemlos über die Bühne geht! Aber dann kommen ja noch die üblichen Kompatibilitätsprobleme hinzu, wenn neue auf alte Technik trifft.... u.s.w., u.s.w.!

Natürlich gibt es auch in unserer Branche "sone und solche" (wie der Berliner sagt), übrigens auch unter Medizinmännern.

Viele Grüße aus dem Norden
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Mitglied: hm7user
14.11.2011 um 15:32 Uhr
Aber ein Tag (i.d.R.) ist einfach zuviel - Auftrag nicht erteilt!

Ohne Dir zu nahe treten zu wollen: Auf Aufträge solcher Leute verzichte ich gerne. Wenn man etwas Erfahrung hat, kann man diesen Typus oft sogar schon am Telefon erkennen. Man sagt ihnen z.B. "die Anfahrt zur Beratung kostet innerhalb der Stadt pauschal 50 EUR, ich schicke Ihnen schnell das Auftragsfax", anhand der Antwort weiß man's ganz schnell, den Tagessatz braucht man dann schon gar nicht mehr zu erwähnen.

Was soll man bei Leuten, die immer alles besser wissen (ohne es zu wissen) und immer vor allem genau den Preis kennen, den die Arbeit von anderen Wert ist, anfangen? Die wollen nicht zahlen, sind furchtbare Lamentierer und üblicherweise Beratungserschleicher ("Ich möchte nur mal grob wissen..." und "Was muß ich denn da...")

Kannst ja mal erzählen, was der niedergelassene Arzt so für die Anfahrt nimmt - er wird aber Hausbesuche schon aus gutem Grund lieber nicht machen wollen, denn seine Klientel ist noch zahlungsunfähiger als er zahlungsunwillig ist.

Nebenbei: In Deiner Praxis ist wohl nichts zu tun? Ich kenne keinen einzigen Arzt, der die Zeit hat, sich mitten am Tage in Foren rumzutreiben, schon gar nicht in IT-Foren.


Harald
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Mitglied: keine-ahnung
14.11.2011 um 15:37 Uhr
Zitat von hm7user:
Geil - wieder so ein Geiz-Lümmel, der auch überhaupt keine Ahnung vom IT-Geschäft hat... Du machst Deinem Namen mehr als Ehre!
Das habe ich nie bestritten ...!
Auch das muß nicht in einem Tag klappen. Da brauchst Du nur einen einzigen problematischen Drucker beim Kunden, der kostet Dich alleine schnell 1/2 Tag oder mehr.
Nein. Kostet er mich nicht ... weil ich a) keine problematischen Drucker habe und b) Dich da nicht ran lassen würde.
Und wieder ein völlig danebengegangenes Argument. Gut gewählte Servertechnik tauscht man nicht alle 3 Jahre aus. Das ist total unwirtschaftlich.
Von Servern und drei Jahren war auch nicht die Rede ...
Wenn man nicht immer den billigsten Schampel angeschafft hat, der schon zur Anschaffungszeit nicht ausreichte, dann ist der auch länger nutzbar.
Das ist blöd. Muss ich jetzt meine Sony-Server, Acer-PC und Samsung-Printer austauschen?
Ich würde auch vermuten, in Deinem Beruf bist Du schlecht bzw. hast zu wenig Aufträge, sonst hättest Du besseres zu tun, als Deine Infrastruktur zu beackern.
Mist ... woher kennst Du mich? Das ist mir ja jetzt wirklich peinlich
Alles in allem, hast Du Dich hier sehr lächerlich gemacht.
Ja. Sorry dafür. Und viel Spass beim Kellnern ....

LG, Thomas
Bitte warten ..
Mitglied: hm7user
14.11.2011 um 16:53 Uhr
Dafür läuft mein Rödel!

Behauptest Du zumindest. Wer weiß, was Du unter "Laufen" verstehst, und was Deine Anforderungen sind.


Und Papa hat keinen Pfennig dazugezahlt ....

Da kann Papa ja mächtig stolz sein! "Nichts Zahlen" ist ja auch sowas von erstrebenswert... Manche machen das ja zu ihrer Lebensmaxime. Die ganz hartgesottenen schlafen im Wald und gehen abends containern.

Aber Papas Annahme ist auch schon wieder falsch, denn Papa hat a) mit seiner Lebenszeit/Zeitverschwendung bezahlt und b) mit entgangenem Gewinn, weil er nicht in seiner Praxis Geld verdient hat.


Ich behandele mich nächstesmal auch wieder selber, kann ich erstens sowieso besser, und außerdem muß ich dann nichts bezahlen. Nur die nächste Herztkatheter-OP lasse ich machen, weil mir einfach die Apparate zu teuer sind. Obwohl: Ist bestimmt alles ganz einfach, ruck-zuck in 'ner halben Stunde gemacht (immerhin für 4.000 EUR, guter Stundensatz) - was will mich da wieder ein Medizin-Dienstleister betucken.
(Und da Ärzte ja nicht ohne Grund selten zum Arzt gehen, wissen sie ja auch genau, daß Selbstbehandlung auch oft geschickt ist.)

Übrigens: Meine IT mache ich auch lieber selber. Ja sogar Pille-Palle am Auto mache ich selber, aber eben nur Pille-Palle. Selber aufbauen würde ich es nicht, würde nur Stümper-Kram bei rauskommen, und sparen würde ich da auch nicht.

Aber es ging ja auch gar nicht um Selbermacher, soll'n se' doch, sondern darum, wie sich wohl solche Kleinst-Dienstleistungen rechnen können, für jemanden, der auf seine Dienstleistungsarbeit sein Leben aufbauen will.


Harald
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Mitglied: hm7user
14.11.2011 um 16:56 Uhr
Nein. Kostet er mich nicht ... weil ich a) keine problematischen Drucker habe und b) Dich da nicht ran lassen würde.

Wer von seinem einzigen kleinen Fall auf andere schließt, kann nicht sehr viel Erfahrung und Kompetenz haben.

> Und wieder ein völlig danebengegangenes Argument. Gut gewählte Servertechnik tauscht man nicht alle 3 Jahre aus.
> Das ist total unwirtschaftlich.
Von Servern und drei Jahren war auch nicht die Rede ...

In dem Thread geht es genau um die Frage der Anschaffung eines Servers.


Harald
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Mitglied: hm7user
14.11.2011 um 17:14 Uhr
Hallo IT-Oldie!

wenn ich Deinen Beitrag so lese, weiß ich, warum man hierzulande gern von einer "Servicewüste" spricht

Von Servicewüste sprechen eigentlich nur Nassauer, und die meinen damit nahezu immer "Gratis-Service".

Und da immer jemand den Service bezahlen muß, möchten die Gratis-Service-Nassauer natürlich, das es jemand anders für sie macht.

Es gibt hierzulande viel Service, wenn man ihn bezahlt. Ist doch gar kein Problem.
Dort, wo man nicht bezahlt oder lächerliche Preise, gibt's natürlich auch keinen Service. Ist doch klar.

Das einzige, was ausgetrocknet ist, ist die Bereitschaft, angemessen zu bezahlen.
Es ist also eine Zalungswillen-Wüste, was Du meinst.


und verstehe auch, warum keine#ahnung keine Systemberater mehr in seine "Bude" lassen will.

Ne, der ist nur turbo-geizig und weiß alles besser, obwohl er keine Erfahrung hat und nicht rechnen kann.

Du kannst ja mal nach seinen Stundensätzen fragen, die da so pro Kopf von der Praxis eingesackelt werden (und das noch über Zahlungsgarantie über Krankenkassen, sogar wenn man totale Scheiße gebaut hat, gibt's Geld).

I.d.R. verdienen Ärzte immer noch überdurchschnittlich (das will ich vielen auch gönnen - insbesondere, wenn sie mich auch mal beauftragen, und nicht immer nur ich sie).


Wenn man mit so einer
Einstellung diesen überaus interessanten und auch anstrengenden Job macht,

"So eine Einstellung"? Also eine, daß man von seiner (hochwertigen [viel Ausbildung etc.], und daher hochpreisigen) Arbeit auch gut leben können sollte?
Was ist denn daran falsch?
Können doch nicht alle nur auf Hartz-IV-Level arbeiten. Wer sollte dann die ganzen Hartzer bezahlen?


wäre es für alle Beteiligten sicher besser, wenn Du das Projekt "ARGE" angehen würdest ,

Dann müßten die aber ohne Gegenleistung meinen Lebensunterhalt bezahlen. Das wäre doch mal richtig schlecht im Vergleich.


vielleicht findest Du sogar einen Job in der Finanzbranche.

Weil ich betriebswirtschaftliche Überlegungen anstelle? Sorry, das ist zwingende Notwendigkeit, wenn man überleben will, und wenn man sich auch nicht ausbeuten will.

In der Finanzbranche geht es um leistungslose Einnahmen/Zinsbetrug und oft Betrug im allgemeinen.
Weiß jetzt nicht, was betriebswirtschaftliche Überlegungen damit zu tun haben sollen.


Harald
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Mitglied: hm7user
14.11.2011 um 17:30 Uhr
als freiberuflicher Systemer VERKAUFE ich grundsätzlich( schon aus steuerlichen Gründen) keine Hardware!!

Klingt eher wie schlecht gemachte Geschäftskonstellation.

Als "Systemer" wirst Du ja wohl keine Privatkunden beraten, was soll also an gesparter Umsatzsteuer auf der Rechnung von Vorteil sein?

Klingt mehr so, als würdest Du Dich nicht trauen, auf Hardware einen Aufschlag zu machen und glaben, nur mit Online-Shop-Preisen mithalten zu können.

Wenn Dein Angebot gut wäre, kann man problemlos Aufschläge machen.


Ich kann
meinen Kunden nur bei der Auswahl von Hardware beratend zur Seite stehen. In dem Moment, wo ich selbst an einem Verkauf verdiene,
ist es mit der Neutralität des IT-lers nicht mehr weit hin.

Unsinn. Du bist dann auch nicht gezwungen, Leute über den Tisch zu ziehen.
Wenn Du 15-30% Rohertrag hast, dann sind das ganz reele Preise. Was soll da eine "Neutralität"!? Was wäre der Vorteil für einen Kunden?

"Nicht-Neutralität" ist doch eigentlich nur ein Problem, wenn man zwecks unseriösen Gewinnmaximierens sowas wie Exclusiv-Verträge mit Herstellern hätte, und den Kunden dessen Müll andrehenwürde, der gar nicht richtig geeignet ist, nur um die nächste Rabattstufe zu erreichen.


Für mich hörte sich die Anfrage so an, als ob da jemand einem unbedarften Kunden etwas aufschwatzen will, um sein
eigenes Einkommen zu verbessern nicht um einem guten Kunden eine vernünftige, d.h.optimale Lösung zu erabeiten.

Kann man da überhaupt nicht rauslesen. Im Gegenteil: Er machte sich Gedanken, ab wann es sinnvoll für den Kunden ist, einen Server anzuschaffen.

Natürlich sind in soeiner Konstellation servergespeicherte Profile i.d.R. Overkill.


Klar, mir macht ein SBS auch mehr Spaß, aber es geht doch nur um den Kunden! Ihn mit der IT-typischen Arroganz zu
irgendwelchen kostspieligen Investitionen zu überreden, halte ich doch für sehr fragwürdig!

Weiß ja nicht, was Du so kennst - aber eine "IT-typische Arroganz" ist mir noch nie begegnet.

Arroganz sieht ja meistens nur von unten so aus, weil das vermeintliche Arroganz-Opfer gar nicht versteht, worum es geht.

Ein selbstsicheres Auftreten eines erfahrenen Beraters darf nicht mir Arroganz verwechselt werden. Man muß nicht jedem unterwürfig in den Hintern kriechen und Dumpingpreise machen. Und man muß auch nicht nur Billigs-Zeugs verkaufen, dem nachher der Nutzwert fehlt, oder wo es anschließend teuer wird, z.B. bei vermeidbarer Dienstleistung, wenn man's gleich 'ne Nummer professioneller anschafft.

Echte Arroganz kommt eigentlich nur bei kompetenzlosen Verkäufern vor, die nur um des Verkaufen willen / wegen der Provision anderen was aufschwatzen wollen. Sieht man beim Thread-Opener gar nicht.


Harald
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Mitglied: dan0ne
14.11.2011 um 17:34 Uhr
Kann man die E-Mail Notification eigentlich auch irgendwie wieder abbestellen ?
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Mitglied: hm7user
15.11.2011 um 08:18 Uhr
Zitat von keine-ahnung:
Touchè, was die Zeitschrumpfung angeht. Trotzdem, die Neueinrichtung eines Clients (OS, Office, Fibu, bei mir
zusätzlich: Praxisverwaltung, Archiv, 5 Medizintechnikanwendungen, Kartenlesergedöhns, CTI, Fax, 12 Netzwerkdrucker
einschließlich Formularzuweisung, Scanner und alles zusätzliches Tralala) dauert bei mir 3,5 Stunden [Erfahrungswert
aus letzter Woche].

Meine Vorteile: ich kenne die Software und die Anbindungen - das erwarte ich allerdings auch vom jeweiligen
Servicedienstleister

Ich befürchte, das ist auch noch Dein ernst...

Na klar: Jeder IT-Dienstleister kennt aus 20 Mio. existierneden Geräten und 500 Mio. Anwendungen (incl. aller Patch-Level) genau Deine 20 Geräte perfekt und macht alles in 5 Minuten ohne jegliche auftretende Probleme.

Naja, bei Ärzten erwarten die Kunden ja auch so eine Art "Überkompetenz", vielleicht kommt daher Deine Fehleinschätzung.
(Ich denke aber eher aus grenzenloser Selbstüberschätzung und völliger Unkenntnis über IT-Dienstleistung.)


- und der Windows- und Officeupdatequatsch kommt bei mir netterweise vom WSUS.

Für 1-3 PCs einen WSUS einrichten und betreuen? - Holla, Du hast viel Zeit...
Naja, wenn's beim SBS halbwegs ohne Eingriffe geht, mag's noch gehen.


Harald
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Mitglied: eisbein
15.11.2011 um 20:59 Uhr
Kann man die E-Mail Notification eigentlich auch irgendwie wieder abbestellen ?

.... auch schon schläfrige Augen und den Verdacht etwas an IQ einzubüßen? )
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Mitglied: Lochkartenstanzer
16.11.2011 um 11:15 Uhr
Einfach einen Kommentar schreiben und dabei mal schauen, was direkt unter dem Rechteck für die Eingabe steht.
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Mitglied: dan0ne
16.11.2011 um 11:25 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:
Einfach einen Kommentar schreiben und dabei mal schauen, was direkt unter dem Rechteck für die Eingabe steht.

Dies hatte ich schon getan, allerdings immer noch Erinnerungen erhalten!

Gruss
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Mitglied: eisbein
16.11.2011 um 16:26 Uhr
Hallo dan0ne!


Dies hatte ich schon getan, allerdings immer noch Erinnerungen erhalten!

Schau dir all deine Antworten mit Bearbeiten an, Benachrichtigung ausschalten und wieder speichern. Die Benachrichtigung wird sich auf eine deiner ersten Antworten beziehen, da sich das dann weitervererbt denke ich.

lg
eisbein
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