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Weiterbildung nach der Ausbildung

Frage Weiterbildung

Mitglied: miggel13

miggel13 (Level 1) - Jetzt verbinden

20.02.2010, aktualisiert 18.10.2012, 6612 Aufrufe, 17 Kommentare

Hallo Administratoren,

derzeit mache ich meine Ausbildung (davor Realschule mit dem mittleren Abschluss) zum Informatikkaufmann und bin in etwa 1,5 Jahren fertig (März Zwischenprüfung).
Nun bin ich am Überlegen, wie ich meinen weiteren Lebensweg gestalte.

Ich möchte auf jedem Fall im IT-Bereich mein Wissen erweitern: je mehr ich lernen kann, desto besser ist es.

Variante A
Wenn ich mich für einen Studiengang entscheiden würde müsste ich zunächst mindestens 1 Jahr Berufsoberschule (BOS) machen. Die soll im Großen und Ganzen nicht sehr leicht sein. Danach könnte ich an einer Fachhochschule alle Studiengänge auswählen. Hier würde ich am liebsten "Angewandte Informatik" wählen, jedoch bin ich auch hier am Zweifeln da ich in der Berufsoberschule definitiv den Wirtschaftszweig wählen würde aufgrund meines Vorwissens in der Realschule (Wirtschaft, Note 1 --> es könnten also probleme mit dem mathematischen Vorwissen auftreten.
Von dem Studiengang der "Wirtschaftsinformatik" bin ich nicht so überzeugt, da ich mich hier eventuell sehr viel mit SAP auseinandersetzen müsste und ich im IT-Bereich eher technisch versiert bin (Cluster, Linux, Windows Server, Storage, HP-Switche, ...).


Variante B
Gibt es irgendwelche Fachakademien oder ähnliches, bei dem ich mein Wissen praxisorientiert erweitern kann und danach einen tollen Abschluss bekommen könnte. Mich würden die IT-Themen grundsätzlich sehr intensiv interessierten (z. B TCP/IP-Protokollaufbau, ...)!


Habt Ihr vielleicht schon Erfahrungen sammeln können oder ähnliche "Probleme" wie ich ?


PS: ich hab auch schon gegoogelt, jedoch finde ich unter Fachakademien nur sehr wenig!
Mitglied: Knumskull
20.02.2010 um 19:41 Uhr
Hi,

also Bildung ist das eine, Weiterbildung das andere.
Ich bin auch einen eigenartigen Weg gegangen . Ich habe mittlere Reife, danach Abitur, dann Studium 2 Jahre Informatik an UNI (abgebrochen), Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration, Angestellter, jetzt Studium Wirtschaftsinformatik (online) neben dem Job.

WInf habe ich gewählt, weil es nur noch Medieninformatik gab, ich damit aber nichts verbinden kann und es klingt komisch ... ich denke dass man mit Wirtschaftsinformatik mehr im späteren Verlauf machen kann.
Das ist für den Zweig Bildung.

Was die Weiterbildung betrifft, gibt es ja einige Zertifikate.
Für Netzwerk gibt es CCNA (Cisco), Dann gibt es ja für Betriebssysteme die einzelnen Zertifizierungen MCSA (Microsoft), und entsprechend für Linux von Novell und Redhat. Wie genau die da heisen weis ich nicht.

Andere Qualifizierungen fallen mir da jetzt so auf die schnelle nicht ein.
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Mitglied: JT
20.02.2010 um 20:04 Uhr
Hi,

Dann wollen wir dir noch einen dritten weg Zeigen.

Du hast natürlich auch noch die Möglichkeit der Abendschule, wenn du nicht aus dem Beruf für die Zeit ausscheiden möchtest.
Hier könntest du auch dein ABI nach 2 Jahren haben oder es in Verbindung mit einem Techniker in Fachrichtung Informatik machen.
Der Techniker würde dann mit Fachabi 4 Jahre dauern. Bei einer IT Ausbild könntest du aber auch das erste Überspringen

Hier nach kann man dann noch immer für ein Studium schauen und seinen Schwerpunkt vielleicht etwas besser festlegen.

Weiterbildung ist natürlich wieder ein anderes Thema, hier ist die Frage, was man anstrebt und in welche IT Richtung man sich entwickeln möchte.

Also am besten erst mal deine Stärken suchen und dann den schwerpunkt festlegen. Wenn du jetzt eh noch in der Ausbildung bist, kannst du (sehr anstrengend) auch die Abendschule schon parallel dazu starten.

Gruß
JT
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Mitglied: maretz
20.02.2010 um 20:12 Uhr
Moin,

also ich hab damals FOS Wirtschaft gemacht und danach Technische Informatik (Richtung Angewandte Informatik) studiert. Und ich muss sagen das es im Studium oftmals nicht einfach war - aber es sich im nachhinein gelohnt hat. Allerdings: Man sollte sich dann bewusst sein das man neben dem Studium einiges auf dem Zettel hat - d.h. mit lockeres Studi-Leben is nur sehr begrenzt was...
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Mitglied: JanJanJanJan
20.02.2010 um 20:25 Uhr
Hi,

also ich habe auch nur Realschulabschluss und danach eine Lehre gemacht und erst einmal gearbeitet. Dann wurde es mir zu 'langweilig' und ich habe nach ähnlichem gesucht wie du.
Ich habe dann neben der Arbeit am Abendgymnasium mein Abitur (Fachabi) nachgeholt und momentan studiere ich berufsbegleitend im Verbundstudium (www.Verbundstudium.de).
Das mit dem Abendgymnasium kannst du auch schon während der Ausbildung machen, dann sparst du dir evtl. Zeit.

Generell hat das mehrere Vorteile:
1. Du hast Geld, weil du normal arbeitest (vor allem für Studiengebühren)
2. Wenn du das Abendgymnasium hinter dir hast, ist die Geschäftsleitung beeindruckt, weil du nach der Arbeit die Schulbank gedrückt und vorher normal gearbeitet hast
3. Hast du für spätere Bewerbungen sowohl Berufserfahrung, wie auch einen Abschluss (Bachelor z.B.) vorzuweisen.

So kann man 25 sein, 5 Jahre Berufserfahrung haben und ein abgeschlossenes Studium. Das wollen Arbeitgeber doch immer :o)

Ich will aber auch nicht verschweigen, dass es einen großen Nachteil gibt: Die fehlende Freizeit.
Beim Abendgymnasium sind wir nach einem Jahr schon 50% weniger gewesen. Das Fachabi haben ca. 30% der Anfänger erreicht. Aber ein Fachabi zu holen ist nicht soo schwer und danach hast du ein allgemeines Fachabitur, mit dem du an der FH alles studieren darfst.

Ansonsten kann ich nur das bestätigen, was Knumskull schon schrieb: Wenn du ein spezielles Gebiet hast, vertiefe dein Wissen und mache Zertifikate. Wenn du irgendwo Spezialist bist, hast du höhere Chancen als ein Allrounder.
Was TCP und IP Wissen angeht gibt es z.B. die Microsoft Prüfung 70-642. Wenn du auf Windows Server Ebene Arbeiten willst, ist es gut, das Zertifikat zu haben und ansonsten kannst du einfach das Buch von MS Press durcharbeiten und hast einiges gelernt. Vor allem braucht man das im Studium auch wieder (Grundlagen der Informatik).

Angewandte Informatik ist sehr Hardwarenah und man muss sich auch mit Schaltungen usw. auseinandersetzen. Das Studium habe ich angefangen, aber Mathe hat mich schon geschafft und Elektrotechnik und Digitaltechnik haben mir dann den Rest gegeben. Wirtschaftsinformatik hat einen sehr hohen BWL-Anteil und wenn dir das nicht liegt, bist du mit angewandter Informatik auf jeden Fall besser bedient. Generell sind Wirtschaftsinformatiker aber eher Allrounder als Angewandte Informatiker. Letztere sind zumindest sehr gute Programmierer und haben technisch echt was drauf.
Insgesamt wird es aber auch von FH zu FH unterschiedlich sein.

Letztendlich öffnet ein Studium aber meistens nur Türen und wenn man eine Arbeitsstelle findet, muss man eh etwas neues lernen. Außer du willst Java oder C Programmierer werden ;o)
Von daher sind Zertifizierungen von MS oder Cisco immer eine gute Ergänzung. Außerdem legt man so seinen gewünschten Schwerpunkt fest. Auch für den Arbeitgeber.
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Mitglied: miggel13
20.02.2010 um 21:05 Uhr
Ich bin auch einen eigenartigen Weg gegangen . Ich habe mittlere Reife, danach Abitur, dann Studium 2 Jahre Informatik an UNI
(abgebrochen), Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration, Angestellter, jetzt Studium Wirtschaftsinformatik (online) neben
dem Job.

Ja stimmt, das ist auch ein geiler Weg. Darf ich eventuell Fragen warum du dein Studium an der Uni abgebrochen hast?


... ich denke dass man mit Wirtschaftsinformatik mehr im späteren Verlauf machen kann.

Das stimmt wahrscheinlich, da Medien (Websites, Flash, ...) wesentlich begrenzter ist als Wirtschaft (wird ja doch in jedem Betrieb benötigt.

Was die Weiterbildung betrifft, gibt es ja einige Zertifikate.
Für Netzwerk gibt es CCNA (Cisco), Dann gibt es ja für Betriebssysteme die einzelnen Zertifizierungen MCSA (Microsoft),
und entsprechend für Linux von Novell und Redhat. Wie genau die da heisen weis ich nicht.

Unter Linux heißt das Populärste LPI. Bei diesen ganzen Zertifizierungen habe ich nur immer das Problem mit dem Geld und der Lernvorbereitung. War schon mal kurz vor der LPI, jedoch dann doch wieder bammel bekommen
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Mitglied: miggel13
20.02.2010 um 21:08 Uhr
Ja genau des Problem denk ich hab ich dann auch. Es fehlt ja doch einiges an Mathestoff den man beim Studieren selbst lernen muss. Soweit ich weiß helfen die Dozenten einem auch nicht (geht ja auch fast nicht) und man ist wirklich auf sich alleine gestellt.

Ist der mathematische Anteil bei angewandter Informatik sehr hoch? Wir praktisch ist die Angewandte Informatik
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Mitglied: miggel13
20.02.2010 um 21:17 Uhr
Zitat von JanJanJanJan:

Generell hat das mehrere Vorteile:
1. Du hast Geld, weil du normal arbeitest (vor allem für Studiengebühren)
2. Wenn du das Abendgymnasium hinter dir hast, ist die Geschäftsleitung beeindruckt, weil du nach der Arbeit die Schulbank
gedrückt und vorher normal gearbeitet hast
3. Hast du für spätere Bewerbungen sowohl Berufserfahrung, wie auch einen Abschluss (Bachelor z.B.) vorzuweisen.

OK, die Vorteile klingen garnicht schlecht.

So kann man 25 sein, 5 Jahre Berufserfahrung haben und ein abgeschlossenes Studium. Das wollen Arbeitgeber doch immer :o)

Sowieso unverständlich! Bei nahezu jeder Stellenausschreibungen wird eine bereits vorhandene Berufserfahrung vorausgesetzt....

Ich will aber auch nicht verschweigen, dass es einen großen Nachteil gibt: Die fehlende Freizeit.
OK, bin ich mir bewusst. Ist bei BOS 12 auch nicht anders.

Beim Abendgymnasium sind wir nach einem Jahr schon 50% weniger gewesen. Das Fachabi haben ca. 30% der Anfänger erreicht. Aber
ein Fachabi zu holen ist nicht soo schwer und danach hast du ein allgemeines Fachabitur, mit dem du an der FH alles studieren
darfst.

Bei der BOS haben es laut Schulleiter knapp 30 % in der Probezeit nicht geschafft (Wirtschaft, Mathe waren es 35%)


Angewandte Informatik ist sehr Hardwarenah und man muss sich auch mit Schaltungen usw. auseinandersetzen. Das Studium habe ich
angefangen, aber Mathe hat mich schon geschafft und Elektrotechnik und Digitaltechnik haben mir dann den Rest gegeben.
Wirtschaftsinformatik hat einen sehr hohen BWL-Anteil und wenn dir das nicht liegt, bist du mit angewandter Informatik auf jeden
Fall besser bedient. Generell sind Wirtschaftsinformatiker aber eher Allrounder als Angewandte Informatiker. Letztere sind
zumindest sehr gute Programmierer und haben technisch echt was drauf.
Insgesamt wird es aber auch von FH zu FH unterschiedlich sein.

Wirtschaft und BWL ist für mich eigentlich immer eher ermüdend. Meistens jedoch verständlicher als Mathe

Letztendlich öffnet ein Studium aber meistens nur Türen und wenn man eine Arbeitsstelle findet, muss man eh etwas neues
lernen. Außer du willst Java oder C Programmierer werden ;o)
Ja das ist klar. Nur der Vorteil eines solchen Studiums ist, dass man sich grundsätzlich sehr gut in einer Vielzahl von Bereichen auskennt! Da kannst du als Administrator starten und später komplexe Anwendungen o. ä. programmieren.
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Mitglied: JanJanJanJan
20.02.2010 um 21:57 Uhr
Was das Abendgymnasium angeht, ist bei den meisten die Zeitknappheit schuld gewesen. Ein paar hatten es auch einfach nicht drauf, aber jeden Abend noch 4 Schulstunden zu machen ist schon heftig. Vom Stoff her war es eigentlich OK und wer immer da war hat Klausuren usw. auch locker bestanden.


Was das Studium angeht, ist ein Studium der Angewandten Informatik eigentlich kein Systemadministratorstudium, es ist sehr technisch und Hardwarenah. Und ob Anwendungen programmieren besser ist als Administrator zu sein... Es sind zwei verschiedene Berufszweige. Entweder ist man guter Admin oder guter Programmierer. Man muss wissen, was man will, man kann nicht überall sehr gut sein.
Und was das sehr gut auskennen angeht: Es gibt Themen die liegen einem (Schwerpunkt) und welche, die liegen einem nicht. Letztere paukt man vor der Klausur und hat sie ein paar Monate später schon wieder vergessen. Ein sehr gutes Beispiel ist da Mathe. Das kann man sich nach 2 Semestern ansehen und kann sich kaum erinnern, dass man das mal lösen konnte. Geschweige denn wie
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Mitglied: miggel13
20.02.2010 um 22:10 Uhr
Zitat von JanJanJanJan:

Was das Studium angeht, ist ein Studium der Angewandten Informatik eigentlich kein Systemadministratorstudium, es ist sehr
technisch und Hardwarenah. Und ob Anwendungen programmieren besser ist als Administrator zu sein... Es sind zwei verschiedene
Berufszweige. Entweder ist man guter Admin oder guter Programmierer. Man muss wissen, was man will, man kann nicht überall
sehr gut sein.

Ganz klar: Man nicht überall perfekt sein. Jedoch unter Linux ist c++ und perl ein wirklich großer Vorteil für Sysadmins
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Mitglied: Knumskull
21.02.2010 um 09:13 Uhr
Okay ... dann will ich mal wieder meinen Senf dazugeben

Also, aufgehört habe ich mit Informatik an der Uni, weil ich es einfach nicht kann, 6-7h jemandem zuzuhören und dann hinterher alles nochmal nachzuarbeiten. ICh bin wahrscheinlich nicht der typische Student. (stehe vielleicht zu früh auf *g*)
Was mir dann das Genick gebrochen hat, war der 2. Mathe-SChein. Den hatte ich nicht bestanden, benötigte ihn aber für die MAthe Prüfung. Desweiteren war dann da noch Automaten und Formale Sprachen und Algorithmentheorie, also die theoretische Informatik. Der Prof war damals zu abgehoben für mich. Ich konnte mir z.B. unter dem Begriff "Regulärer Ausdruck" nie was vorstellen. Er konnte mir das irgendwie nie vermitteln. Heute arbeite ich nahezu täglich mit regEx.
Also ich habe dann nach dem 4. Sem. aufgehört, weil ich einfach zu sehr hinterher hing. Und wirklich glücklich war ich mit dem sutdium auch nicht.

Durch meine Ausbildung habe ich dann gelernt, wie man sich selbst Sachen beibringt, da man da größtenteils auf sich allein gestellt war. Wirklich Aufgabe hat man nicht bekommen. Also in einer gewissen weise habe ich 2,5 Jahre lang selbststudium gemacht, was mir jetzt vielleicht ganz gut tut.

Ich hatte ja geschrieben, das ich jetzt ein Online-Studium mache. Die mache ich in Teilzeit, d.h. es würde regulär 12 Semester dauern und am Ende habe ich einen Bachelor in Wirtschaftsinformatik.
Ich gebe zu, das BWL nicht das tollste ist. Ich habe auch eine gesunde Abneigung dagegen, aber in irgendeinen sauren Apfel muss man beißen. Allerdings ist das auch nicht so wild. Wenn man eine Ausbildung gemacht hat, hat man dort ja schon einiges behandelt und der Stoff kommt einem nicht total fremd vor.
Wir hatten im 1. Semester Mathe. Aber wirklich wild war das nicht. Der Stoff beschränkte sich auf Lineare Algebra (Matrizen, Vektoren, Ungleichungen), boolsche Algebra. Wir haben aber sehr viel Zeit zum üben investiert. Dass ist das, was bei Mathe die Zeit verschlingt. Man muss kontinuierlich am Ball bleiben.
Was die Hilfe von Dozenten angeht, möchte ich fast kein Wort darüber verlieren. Ich sag es mal freundlich in begrenztem Maß. Fragen werden schon beantwortet, aber meistens relativ knapp. Die beste Hilfe und Unterstützung bekommt man von Kommolitonen. Immer eine möglichst große Gruppe suchen, mit der man dann den Stoff gemeinsam durchgeht.
Wir sind ca. 6 Personen, die regelmäßig miteinander telefonieren und uns über den Stoff austauschen. Das hilft sehr.

Eine große Hürde ist auch den inneren Schweinehund zu überwinden, wenn man ein Fernstudium macht. Da man sich den Großteil selbst beibringen muss. Oft läuft es darauf hinaus, das man alles bis kurz vor die Prüfung schiebt. Dann wirds knapp.

Die Kosten für die Weiterbildung sollte man auch nicht außer Acht lassen. Da ich online studiere, muss ich keine Studiengebühren bezahlen. Das macht das ganze schon "recht" erschwinglich. Ich weis nicht, ob das bei allen FernUnis oder FHs der Fall ist.


*sorry wegen den Sätzen. Die klingen schon recht komisch ... bin grad erst aufgestanden


P.S.:
Von dem Studiengang der "Wirtschaftsinformatik" bin ich nicht so überzeugt, da ich mich hier eventuell sehr viel mit SAP auseinandersetzen müsste und ich
im IT-Bereich eher technisch versiert bin (Cluster, Linux, Windows Server, Storage, HP-Switche, ...).

Ich würde fast meinen, dass die Studienrichtung nicht unbedingt ausschlaggebend dafür ist, was du machen wirst. Ich studieren WInf, weil es gegenüber Medien-Inf das geringere Übel war. Mehr wurde als Onlinestudiengang nicht angeboten. Allerdings sutidere ich auch nur dem Abschluss wegen. Mit nem BSc auf der Bewerbung kann man mehr anfangen
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Mitglied: maretz
21.02.2010 um 09:26 Uhr
Zitat von miggel13:
. Entweder ist man guter Admin oder guter Programmierer. Man muss wissen, was man will, man kann nicht
überall
> sehr gut sein.

Ganz klar: Man nicht überall perfekt sein. Jedoch unter Linux ist c++ und perl ein wirklich großer Vorteil für
Sysadmins


Das kommt drauf an - ich würde diese Aussage nicht so unterschreiben. Ich glaube es ist für nen Admin immer ein großer Vorteil wenn er auch Entwickeln kann. Denn man hat auch in der Administration immer mal nen bisserl Zeit - und kann dann auch Programme entwickeln die in der Firma genutzt werden können. Das mache ich nämlich auch grade ;).
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Mitglied: Knumskull
21.02.2010 um 10:34 Uhr
sehe ich auch so. Zumal man als Sysadmin eigentlich auch ständig irgendwelche Skripte schreibt.
Und wenn man die entsprechende Sprache zum skripten nimmt, ist es zum richtigen Programm auch nicht mehr weit.
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Mitglied: miggel13
21.02.2010 um 11:21 Uhr
Das kommt drauf an - ich würde diese Aussage nicht so unterschreiben. Ich glaube es ist für nen Admin immer ein
großer Vorteil wenn er auch Entwickeln kann. Denn man hat auch in der Administration immer mal nen bisserl Zeit - und kann
dann auch Programme entwickeln die in der Firma genutzt werden können. Das mache ich nämlich auch grade ;).

Wollte ich eben auch sagen! Programmieren ist für sysadmins durchaus sehr praktisch (und wahrscheinlich nicht nur für linux-administratoren sondern auch Microsoft-Server-Admins)
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Mitglied: maretz
21.02.2010 um 17:06 Uhr
Jop - allein weil das kleine Hilfsprogramm ja auch von jemanden genutzt werden soll. Und ich kenne wenig Firmen die Linux bis hin zum Arbeitsplatz für Angestellte haben - dort tobt meistens doch noch nen Windows vor sich hin...

Ganz davon abgesehen: Das reine Programmieren ist für mich nur die halbe Miete. DAS kann man auch gut an andere Firmen geben. Aber dadurch bekommt man nen Einblick in die Arbeit der "Nicht-EDV-Kollegen" und versteht auch von deren Job nen bisserl was. Und dann kann man denen die Arbeit erleichtern - und sich selbst das Leben auch leichter machen. Denn: Wenn nen Kollege ne simple Kundenverwaltung sucht dann kann man diese entweder selbst bauen oder der Kollege versucht sein Glück in Access. Im letzten Fall kann man davon ausgehen das man trotzdem 20 Nachfragen bekommt, das Access 2-3x wiederherstellen darf weil die Person irgendwo in den Einstellungen was verdreht hat UND wenn das ding dann läuft das gleich 50 Leute gemeinsam die Access-DB nutzen und damit das Netz lahmlegen (gern ist dafür auch die Excel-Workgroup-Funktion genommen). Alternativ kann ich mich hinsetzen und sowas in 1-2 Tagen in Java bauen. Die Kollegen bekommen eine Anwendung die genau das macht was die wollen bei der die nicht an der DB rumspielen können und bei der es egal ist ob da 2 oder 200 Leute gleichzeitig mit arbeiten (ich setze z.B. meistens auf MySQL-Server). Kollegen sind glücklich, ich bin glücklich und liebe und frieden und so ;)

Und in einem Punkt muss man da auch mal ganz offen sein: Nehmen wir an wir haben eine EDV-Abteilung mit 10 Leuten. 2 davon müssen aus betrieblichen Gründen gehen - wen nimmt man? Denjenigen der das ganze System für die Firma u.U. mitentwickelt / weitergeschrieben hat und der da auch mal schnell ne Anwendung / nen Modul hinzufügen kann? Oder lieber den der sich "nur" damit auskennt wie man bei Windows nen neuen Drucker hinzufügt und mal nen Rechner installieren kann? Und jetzt bitte kein "Sozial-Verträglich" -> DAS is dann nur ne Frage des Geldes...
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Mitglied: miggel13
21.02.2010 um 19:00 Uhr
Zitat von maretz:
die nicht an der DB rumspielen können und bei der es egal ist ob da 2 oder 200 Leute gleichzeitig mit arbeiten (ich setze
z.B. meistens auf MySQL-Server). Kollegen sind glücklich, ich bin glücklich und liebe und frieden und so ;)

Ich bin auch absolut MySQL und PostgreSQL Fan. Mit Java hab ich erst begonngen (kleine Übungne, if-else, Schleifen ....). Benutze eigentlich hauptsächlich PHP in Verbindung mit MySQL (noch, hoffentlich dann auch Java).

Und in einem Punkt muss man da auch mal ganz offen sein: Nehmen wir an wir haben eine EDV-Abteilung mit 10 Leuten. 2 davon
müssen aus betrieblichen Gründen gehen - wen nimmt man? Denjenigen der das ganze System für die Firma u.U.
mitentwickelt / weitergeschrieben hat und der da auch mal schnell ne Anwendung / nen Modul hinzufügen kann? Oder lieber den
der sich "nur" damit auskennt wie man bei Windows nen neuen Drucker hinzufügt und mal nen Rechner installieren
kann? Und jetzt bitte kein "Sozial-Verträglich" -> DAS is dann nur ne Frage des Geldes...

Stimmt. Diese Sichtweise hab ich auch noch nicht betrachtet!
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Mitglied: harrisd
21.11.2011 um 15:21 Uhr
Wenn Sie immer noch nach <a href="http://www.firebrandtraining.de/kurse/microsoft/server2008/mcitp_enterp ..." suchen, ein Kollege hat das neulich mit Firebrand gemacht und es hoch gelobt.
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