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Weiterbildung ohne Studiert zu haben

Frage Weiterbildung Ausbildung

Mitglied: diggah

diggah (Level 1) - Jetzt verbinden

17.11.2006, aktualisiert 04.12.2006, 9479 Aufrufe, 12 Kommentare

Gelernter E-Installateur, nebenberufliche Weiterbildung, Zertifizierungen

Hallo,

also ich hab folgendes Problem:

Ich bin gelernter "Elektriker" und will jetzt einer Weiterbildung im IT-Bereich machen.Mich spricht vor allem der Bereich IT-Security an oder vielleicht sogar der MCSE aber davon bin ich noch weit entfernt.
Habe ich denn Möglichkeiten mich durch (anerkannte!!) Kurse zum Admin hochzumausern oder stehen meine Chancen da eher schlecht?

Ich wollte ursprünglich auf die Technikerschule gehen aber das is mir leider Finanziell nicht möglich.Ich kann leider nicht einfach für ein Jahr aufhören zu arbeiten

Die IHK is mir auch keine große Hilfe denn die setzt anscheinend für Ihre Weiterbildungen eine 3 Jährige Berufserfahrung voraus und ich glaube dass da die Lehrzeit nicht dazuberechnet wird oder?

Es ist so das ich mich seit langer Zeit mit PC´s auseinandersetze und ich es immer als "HassLiebe" bezeichne aber mir hilft mein 0815-jedermann wissen leider nichts ohne nötige Zertifizierung die eben auch anerkannt sind.Den auf nen VHS-Kurs kann ich nicht viel aufbauen oder wie seht ihr das?

Also könnt Ihr mir bitte weiterhelfen und Tipps geben?

THX
Mitglied: DaSam
17.11.2006 um 13:08 Uhr
Hi,

VHS Kurse kannste vergessen - die sind was für Leute, die mit IT zu tun haben, sie aber nicht betreuen.

Mit 0815 Wissen (wie Du selbst schreibst) wirst Du aber auch keine Zertifizierung gebacken bekommen, deshalb:

Sehen, in welche Richtung du gehen willst. Firewall-Certs gibt es natürlich auch, aber die kannst Du nur dann ablegen, wenn Du über ausreichend Knowhow verfügst, welches man sich meist nur dann aneignen kann, wenn man über entsprechende Umgebungen (Hardware/Software) verfügt, auf welcher man üben kann.

Relativ günstig und auch reltiv einfach zu erlernen sind alle Microsoft-Kurse, wobei man aber auch hier Hard- und Software zum Lernen haben muss (Windows 2003 Active Directory, Exchange 2003, ...) - aber zumindest die Software entweder als Trial oder im Rahmen einer MSDE Subscription relativ günstig bekommt. So kann man sich relativ billig zum MCP/MCSA(MCSE zertifizieren lassen.

Auf RedHat und andere Linux-Distris bieten die Möglichkeit, sich zertifizieren zu lassen.

Grüße,
Alex
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Mitglied: 27119
17.11.2006 um 13:31 Uhr
Die gängigen Zertifikate (MCSE, CCNA usw) sind eine GRUNDVORRAUSSETZUNG die man "ganz nebenbei" mitbringt, wenn man in einem Unternehmen als Admin arbeiten will / soll. Ohne die geht in aller Regel schonmal garnix.

Ausserdem ist freilich berufliche Erfahrung gefragt - jedes Unternehmen, das beispielsweise einen neuen EXchange-Admin braucht wird schonmal die, die 0 Jahre Erfahrung damit haben, garnicht erst in die engere Auswahl nehmen - ob nun mit oder ohne Exchange-Schein (früher MS Prüfung 70-224 glaub ich).

Kurzum - ich denke die besten Chancen (bzw. überhaupt Chancen) hast du, wenn du dich auf etwas spezialisierst, was gerade gefragt ist. Zum Beispiel SAP Beratung (da gibts grossen Bedarf, da es fast jeder einsetzt, aber kaum jemand eine Ahnung davon hat), oder als Cisco Spezialist (CCNA ist schonmal schön, besser u. chancenreicher wäre CCNP und/oder CCSP / VoIP_Specialist ist auch sehr sehr gefragt momentan, da alle ihre Telefonanlagen auf Voice over IP umstellen und keiner so recht Plan davon hat, wie man das mit der Bandbreiten-Wegfräsung durch Netz-Telefonitis in den Griff bekommt...). Allerdings setzt das VoIP Wissen auch das ganze IT- Basis Wissen vorraus - da kommt man nicht drumrum, egal ob man MCSE oder was auch immer macht.
Programmierer werden auch ständig gesucht (.net, Ajax, C++, JAVA, Scripting).
Wenn du noch jung bist (20-27) dann mach FH und Informatikstudium oder zumindest Fachinformatiker-Ausbildung. Alles andere ist Lotterie mit sehr schlechten Chancen.


Dass man weiss wie man eine neue Festplatte in nen PC schraubt reicht als Basis Wissen nicht - es geht vor allem um Netzwerkfähigkeit mit allem was vorstellbar ist.

MCSEs haben prinzipbedingt einen schlechten Ruf, da es massig Bäcker und Fliessenleger gibt, die in den letzten Jahren vom Arbeitsamt in solche Umschulungsmassnahmen geschickt wurden (was leider ein Hirnfurz war) und damit massig zertifizierte Nichtskönner herumlaufen und auf eine Adminstelle hoffen. So blöd kann das A-Amt freilich nicht sein, dass es davon ausgehen konnte dass irgendeine von diesen Geldverbrennungs-Aktionen irgendwas bringen würde - es ging ja nur darum, die Arbeitslosenstatistik zu schönern, da Leute in Weiterbildungsmaßnahmen nicht in der Statistik auftauchten. Soviel dazu.


Immer in Bewegung bleiben heisst die Devise.
Wer den Kopf in den Sand steckt und drüber schimpft wie schwer doch die Zeiten sind und wie aussichtslos es derzeit auf dem Arbeitsmarkt aussieht, kommt in den seltensten Fällen weiter.
Komischerweise gibt es auch immer wieder Leute, die ohne viel Worte die Firmen wechseln, oder immer schnell eine neue Stelle finden wenns mal wo nicht so gut klappt.
Was machen diese Leute anders bzw. besser als viele andere?
Neben oben benannter Spezialisierung auf aktuell gesuchte Teilbereiche gilt wie immer:

Die positive innere Einstellung, viel Fleiss und vor allem ein gesunder Realitätssinn sind da zweifelsohne von grossem Nutzen. Eine Art "Selbstmarketing" muss schon sein. Wiso sollte ich beim zukünftigen Chef die Betonung darauf legen, was ich weniger kann, wenn es doch so vieles gibt, was ich gut kann? Meist ist man mit sich selbst zu kritisch und verdirbt sich dadurch so manche Chance durch Unsicherheit und Selbstzweifel.
Auch die grossen Entscheider dieser Welt sind sich seltenst SICHER, dass das was sie von sich geben der Wahrheit entspricht. Doch sie VERKAUFEN es so, als wäre es das einzig Wahre. Davon kann man sich manchmal eine Scheibe abschneiden, wenns um die Selbst-Vermarktung (und nichts anderes ist die STellensuche) geht.

Dennoch ist es schon so, dass es mehr Stellensuchende als Stellen gibt.

Die Kunst besteht nun darin, nicht zu den vielen zu gehören, die eine Stelle suchen, sondern zu den wenigen zu gehören, die eine Stelle finden - oder gar zwischen mehreren Stellen wählen können (ja, auch das gibts...).
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Mitglied: ratzla
17.11.2006 um 14:59 Uhr
Bei der geschilderten Vorgeschichte schließe ich mich weitgehend duno an.
Security ist ein Spezialgebiet im Spezialgebiet und eine hochkomplexe Sache die jahrelange Erfahrung braucht. Wenn Du dir mal einen Rang als IT'ler erarbeitet hast kannst Du über so was nachdenken.

Als Elektriker bringst Du aber gute Basiskenntnisse in Sachen Verkabelungstechnik und Mechanik mit. Netzplanung ist eine Sache die man lernen kann und die auch etwas längerfristigen Bestand hat. In Verbindung mit 19" Technik / Schrankplanung kann man da auch gut Geld verdienen.
Gute Trainings dazu kenne ich leider nicht, aber viele Hersteller bieten recht gute Infos im Rahmen von Produktschulungen (meist nur 1 Tag oder weniger).

Ich würde dazu mal bei Schrankherstellern (z.B. Knürr, Rittal, APC) nach Infos suchen.
Zum Thema Verkabelung kannst Du als Elektriker sicher selbst was finden.
Ansonsten wäre ein Crash Kurs in Sachen Netztechnik (OSI Schichtenmodell, TCP/IP) hilfreich. Diese gibt es immer wieder - zum Teil sogar bei der VHS. Reichlich Eigenstudium (Bücher lesen) ist ebenso wichtig.
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Mitglied: diggah
18.11.2006 um 10:50 Uhr
Also ich hab mich jetzt bei der IHK erkundigt und die bieten halt so einen Kurs namens "Network Administrator Windows (IHK)" an.Die schicken mir jetzt mal die Unterlagen dafür zu.Das sind 160 Std. gut investiert würd ich mal sagen denn da kommt sowas dran:

Lehrgangsinhalte
Modul 1:
Modernes Netzwerkmanagement
Planung und Implementierung
Netzwerkaufbau / Netzwerkkonzeption / Arbeitsprozessorienteirung (EPK´S)
Kommunikationsgrundlagen /ISO-Schichtenmodell
Netzwerkprotokolle (insbesondere TCP/IP)
Klausur
Modul 2:
WINDOWS XP Administration
Systemarchitektur XP
Installation XP
Grundkonfiguration
Softwareinstallationen
Klausur
Modul 3:
Windows 2003 Server Administration
Windows 2003 Server
Architektur / Installation / Grundkonfiguration
Netzerkkonzepte / Netzwerkverwaltung
TCP / IP unter Windows
Registrierungsdatenbank / Datensicherungskonzepte
Netzauslastung und -performance
Softwareinstallationen
Netzwerkdokumentation
Klausur
Modul 4:
Linux Administration
Architektur und Konzeption
Installation
Konfiguration und Verwaltung von Systemen und Benutzern
TCP / IP unter Linux
Linux als File- und Printserver
Kommunikation in heterogenen Netzwerken (Samba)
Klausur

Is doch nicht schlecht als Einsteiger oder?Da lernt man etwas über Netzwerke, WinXP Admin undundund

Also gut oder eher schlecht?
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Mitglied: 27119
18.11.2006 um 12:43 Uhr
Klingt recht gut für das benötigte Basiswissen.
Wenn du den Kurs noch bezahlt kriegst - nix wie hin!
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Mitglied: diggah
18.11.2006 um 18:27 Uhr
Hm..ja ich denke dass sich da mit meiner Chefin was vereinbaren lässt.Hab mal irgendwo gelesen dass mich der Kurs 1630 € kostet aber vielleicht is sie spendabel.

Hm bin jetzt halt am überlegen ob ich dann auf die Cisco schiene soll oder ehe Linux.MS schön und gut aber es schon zu viele "Profis" und "Spezialisten" auf dem Arbeitsmarkt.Auch dank dem Arbeitsamt tummeln sich ja viele MCSE etc. rum.

Nur wenn ich ehrlich bin, ich habe weder von Cisco noch von Linux einen plan zumindest noch nicht.Ich bin schon des längerem an Linux interessiert aber Linux is ja sehr ziemlich starker Tobak und ich denke dass die Mehrheit einfach noch zu MS plediert da es am verbreitesten auf dem Markt ist.

Hm, schwer zu sagen wie es jetzt weitergehen soll aber ich denke mit Kurs baue ich für MS auf und vielleicht bringt mir der MCSE und in einem anderem Land mehr.Den A+ würd ich auch noch gern machen.Ich mein jeder kennt sich ein bisschen mit Hardware etc. aus und schimpft sich dann Könner aber mit diesem Blatt Papier isses halt Zertifizert
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Mitglied: 27119
18.11.2006 um 20:51 Uhr
Der IHK Kurs den du beschreibst klingt gut finde ich.

Naja, fang einfach an, und bleib am Ball.
1600 Euro für einen so umfassenden Kurs ist garnix.
Plane 2-3 Jahre ein um das breite Basiswissen richtig verstehen und anwenden zu können.
Die Einzelteile sind recht einfach zu lernen im Grunde - wie das ganze verzahnt ist, bzw. der Überblick kommt aber erst mit den Jahren.
Und genau den Überblick braucht man wenn man sich auf Fehlersuche in einer grossen IT Umgebung begibt.

Die Idee mit der Verkabelung ist aufgrund deiner Vorausbildung garnichtmal so schlecht - zumindest als Einstieg. Wenn du ne Weile Verkabelung machst bist du Fachmann in Layer 1 (LWL, Singlemode, Multimode, Twisted Pair, SC, SX, LX usw usw).
Das hast du recht schnell drauf wofür das alles gut ist und die Physik ist ja erstmal die Basis von allem was irgendwie mit Netzwerk und IT zu tun hat.

Kabel verlegen und Patchfelder montieren ist zwar nicht die hohe Weihe der Netzwerkkunst, aber DIESE BASIS ist ein Dünger, auf dem du die Jahre darauf aufbauen kannst - falls du weiterlernen willst.
Wenn du dann nach intensiven Erfahrungen im Layer 1 Bereich anfängst mit Switching / WAN (Layer 2) und Routing (Layer 3) und dann auch die oberen Lagen (Transportprotokolle Layer 4) mit einbeziehst, dann ist das langfristig eine gute Sache, meiner Meinung nach.
Da gehts dann nämlich mit der Cisco Geschichte los (was kann ich mit Switches alles anstellen, was sind VLANs, Routing Protokolle, ACLs, Firewall-Konzepte, Intrusion Prevention u.u.u.).
Wenn du dann immernoch Bock aufs lernen hast kannst du dich den oberen Protokollen widmen bis zum Application Layer 7 (Dienste/Anwendungen wie FTP, HTTP, DHCP, DNS, SSH usw) und lernen, wie man die Dienste auf verschiedenen Plattformen betreibt.


So jetzt hab ich wiedermal das ganze OSI Schichtenmodell rauf gelabert.
Hehe. Schönen Abend noch.
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Mitglied: diggah
04.12.2006 um 16:36 Uhr
So ich bin jetzt soweit und hab mich bei der IHK zu folgendem Kurs angemeldet:

IT-Systemadministrator mit folgenden schwerpunkten:

Programmüberblick
Grundlagen und Funktionsweise von IT-Systemen
- Funktionalität von Hard- und Software
- BIOS: Einstellungen, Interrupts, Bootreihenfolge
- RAID-Systeme; Spiegelung
- Installation von Betriebssystemen und Anwendungen
- Kommunikations- und Netzgrundlagen
- Einführung in die Netzwerktechnologie
- ISO/OSI-Schichtenmodell
- Netzwerkprotokolle: z.B. TCP/IP, IPX/SPX
- Betriebssystemgrundlagen
- Installation Windows 2000/XP
- Installation Unix/Linux
Betreuen und warten von Betriebssystemen
- Arbeiten mit Windows
- Namensauflösung
- Netzwerkmanagement
- RAS-Konfiguration
- Betreuung von Unix/Linux-Systemen
- Einführung in das Unix-Konzept
- Wichtige Unix/Linux-Befehle
- Netzwerkkonfiguration unter Unix/Linux
- Datensicherung, Notfallrecovery
- Funktionsweise eines Novell Netware-Servers
- Serverutilities: Monitor, Rconsole, etc
Spezialkenntnisse (Mail, Web, Firewall)
- Funktionalität und Arbeitsweise einer Firewall
- Arten von Angriffen
- Aufbau einer Firewall
- Verschlüsselungsarten
- Verwalten von Mailsystemen
- Mailprotokolle SMTP/POP3
- Einrichtung eines Standortes
- Anbindung an das Internet
- Installation/Administration eines Webservers (Apache)
- Download, Auspacken und Installation
- Administration des Webservers
- Sicherung vor unerlaubten Zugriffen
- Errichten von WAN-Verbindungen
- Routing
- Authentifizierung: PAP, CHAP
- Verbindungstest, Fehlersuche

Der Kurs dauert 7 Monate und kostet 2800 €

So, ich habe nun sooft gelesen das wenn man in dem Netzwerkbereich bzw. Security was erreichen will soll man auf der Cisco schiene mitfahren.Reicht der Kurz als Grundlage dafür oder sollte ich folgenden Kurs auch noch machen (nä. Jahr im November bin ich fertig mit dem ersten Kurs ;) ) :

Programmüberblick
Modul 1: Netzwerktechnologien (40 UStd.)
- Hardware, Betriebssysteme
- Topologien im LAN, Topologien im WAN
- Protokolle: NetBEUI, IPX/SPX , NWLink, TCP/IP
- TCP/IP als Standard im Internet und Intranet (DHCP, DNS)
Modul 2: Verwaltung von Netzwerken in heterogener
Umgebung (300 UStd.)
Windows (120 UStd.)
- Architektur und Interna von Windows
- Installation und Konfiguration
- Benutzer- und Ressourcenverwaltung
- Updates: Methoden und Gefahren
- Novell (40 UStd.)
- Server- und Client-Installation
- Aufbau und Administration der NDS
- Anlegen von Benutzern - NDS-Rechte
- Dateisystemverwaltung - Datei-Rechte
- Windows Workstations im Novell-Netz
Linux (80 UStd.)
- Installation / Konfiguration
- Kommandos und Benutzerverwaltung
- Linux- Dateisystem
- Vernetzungsmöglichkeiten und Integration in andere Netze-
- Dateninformationsdienste (40 UStd.)
- Lokale und internationale Netze
- Internet und Intranet
- World Wide Web Hypermediasystem
Modul 3: WORKSHOP (40 UStd.)
Verwaltung in heterogener Umgebung
- Einbindung von Internet- Anschlüssen
- Dokumentation von Netzwerken (VISIO)
- Verwaltung von Novell- Windows- und LINUX- Umgebung
Schwerpunkte der Netzwerkverwaltung:
- User- und Ressourcenverwaltung
- Rechte im Datei- und Ressourcensystem
- Druckumgebungen, Datensicherheit

Also?Was würdet ihr mir raten?

Grüße

diggah
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Mitglied: 27119
04.12.2006 um 18:15 Uhr
Wenn du die Cisco Schiene einschlägst, brauchst du Cisco Wissen, und das beinhaltet umfangreiche Netzwerkkentnisse UND die KOnfiguration von Cisco Switches und Routern.
Der Einstieg wäre CCNA mit der Prüfung 640-801, was schon ein recht anerkanntes Zertifikat ist in der IT Welt. Aber jetzt mach erstmal die IHK Schiene klar, dann gehts weiter.
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Mitglied: 27119
04.12.2006 um 18:15 Uhr
Die Dinge die im IHK Kurs vermittelt werden den du beschreibst sind schon recht umfangreich. Hoffe nur, dass du auch nen guten Trainer erwischst.

Ansonsten - wenn du keine Kohle hast und vielleicht eh grad viel Zeit, kannst du dir das auch alles selber beibringen.

Probier mal ne Förderung durch das A-Amt! Und sei penetrant, dann zahlen die schon...
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Mitglied: diggah
04.12.2006 um 20:11 Uhr
Nee Zeit hab ich nicht soviel weil ich ja nebenbei noch Arbeite und das A-Amt will ich auch nicht ausnutzen (da gibt es schon genügend andere assis).Zumal meine Arbeitgeberin mir 50 % von dem Systemadmin Kurs bezahlt und den würd ich wie gesagt im November 07 abschließen.Dann kann ich mal mit ihr über den direkten Netzwerkadmin Kurs sprechen der ca. 3500 kostet und ein Jahr lang dauert ;) Sobald ich aber den Systemadmin abgeschlossen habe will ich mich mit Cisco befassen.

Nun zum Thema mit selbst lernen;

Also wenn ihr ein paar gute Bücher oder sogar Threads wisst bei denen ich mich schlau machen kann, dann wärs super von euch wenn ihr mir die sagen könnt.

Ich war lange der Ansicht dass ich den MCSE machen muss aber da dass A-Amt jedem 2. diese Möglichkeiten gab, diesen Titel zu erwerben will ich nicht noch ein überflüssiger auf diesem Markt sein.Sicher, man muss sich durchbeissen, egal in welcher Branche und welchem Gebiet, nur man muss einfach abwägen in welchen Fällen es sich lohnt einen beruflichen Werdegang einzuschlagen.
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Mitglied: 27119
04.12.2006 um 20:44 Uhr
Ach, jetzt mal nicht so bescheiden.
Der deutsche Staat verbrennt Milliarden für garnix. Da ist es doch wohl nur recht und billig wenn du dir von Papa Staat mal ne ordentliche Weiterbildung zahlen lässt.

Die Infos die du brauchst kannst du leicht selbst finden.

Nimm einfach die Punkte die in deiner IHK Liste stehen und gib sie in Google ein.
Lies die gefundenen Ergebnisse durch, und wenn du was nicht kapierst, dann frag hier im Forum (oder noch besser - in einem Forum wo mehr Leute sind die sich auskennen).

Also erstmal Grundlagen klarmachen. OSI Schichtenmodell, TCP/IP Schichtenmodell ist sehr wichtig - das wirst du immer gebrauchen, daher lies dich da RICHTIG ein, was genau in welchem Layer passiert. (IPX/SPX ist alter Käse der früher für Novel gebraucht wurde.Wiso dein Kurs auf Novel rumreitet versteh ich nicht - das ist alter kakk).
Wie ist ein Ethernet Paket aufgebaut? Was passiert genau bei der Einkapselung von Paketen in einen Tunnel? Wozu ist SSH gut? Was ist besser - IPSEC oder SSL? Was ist sha1, aes, 3des, des, 802.1X usw. usw. usw.


Ansonsten - Testumgebung aufbauen, mit Windows Domänencontroller, Linux Kiste mit zwei Netzwerkkarten die Firewall und Router sowie webserver und vielleicht noch dns spielt. SAMBA Fileserver klarmachen, Exchange Mailserver aufsetzen.

Wenn alles steht, dann spiel mal Firma. Mails schicken, Firewallregeln setzen, Routing ändern.

Wenn die ganze Netzwerkbasis in deinem Kopf halbwegs klar ist, dann gehts so langsam mit Cisco los. Da kannst dann einen Simulator benutzen wie www.ipflow.utc.fr/index.php/Cisco_7200_Simulator und üben wie man einen router konfiguriert. OSPF, ACLs, VLANs usw usw.
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