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gelöst Win 8.1 Benutzerdaten auf eigene Partition speichern

Mitglied: smodo1977

smodo1977 (Level 1) - Jetzt verbinden

31.07.2014, aktualisiert 16:54 Uhr, 3337 Aufrufe, 10 Kommentare

Hallo,

würdet Ihr bei einer Win 8.1 Installation die Benutzerdaten auf eine eigene Partition speichern?

- Welche Vor- bzw. Nachteile gibt es?
- Gibts hierfür eine gute Anleitung?

Danke
Mitglied: departure69
31.07.2014, aktualisiert um 07:51 Uhr
Hallo.

Du scheinst Dir ja selber schon irgendwelche Vorteile davon zu versprechen, sonst kämst Du ja gar nicht auf die Idee und hättest hier auch gar nicht dazu gefragt .

Mit "Benutzerdaten" meinst Du ja höchstwahrscheinlich das Benutzerprofil mit allem, was dazugehört (Eigene Dokumente, Eigene Bilder usw.).

Vorteile:
- standardmäßig speichert Windows alle Benutzerdaten seit Windows Vista/2008 in C:\Benutzer bzw. C:\Users. Muß das System (also C:\) mal plattgemacht werden (hartnäckiger Virenbefall, der nicht mehr sicher und sauber zu reinigen ist, Windows kaputt usw.), sind die Daten auf einer anderen Partition von einem Neuaufsetzen nicht betroffen und bleiben erhalten
- obendrein kann dafür nicht nur eine eigene Partition/Platte genutzt werden, sondern sogar ein Netzlaufwerk, das gebackuppt wird

Nachteile:
- mir keine bekannt

Vorgehensweise:

Es gibt 2 Möglichkeiten, manuell oder vollautomatisch per GPO. Man nennt das ganze "Ordnerumleitung".

Manuell:
- öffne C:\Benutzer\<Benutzername> und kopiere die gesamte Verzeichnisstruktur außer Appdata (Appdata kann nicht umgeleitet werden) in eine eigene Partition oder Festplatte oder auf ein Netzwerkshare
- rufe in C:\Benutzer\<Benutzername> von jedem Verzeichnis außer Appdata die Eigenschaften auf, im Register "Pfad" kannst Du den neuen Pfad (den Deiner jeweiligen Kopie pro Verzeichnis) angeben, "übernehmen", fertig

per GPO:
- http://www.windowspro.de/andreas-kroschel/ordnerumleitung-im-unternehme ..., allerdings geht dafür keine lokale GPO (also kein lokales gpedit.msc), es muß eine GPO in einem AD sein
- http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc732275.aspx


Wenn Du noch Fragen hast, meld' Dich nochmal.


Grüße

von

departure
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Mitglied: DerWoWusste
31.07.2014 um 14:51 Uhr
Hi.

Ich würde es nicht tun.
Nachteile:
-einfach ist immer besser
-ein Backup muss eh beides (System- und Userdaten) aufnehmen
Vorteile: den von departure genannten mit "falls das System ins Gras beißt" kann ich nur bedingt teilen, denn man kann ohne zu formatieren wieder in die selbe Partition installieren und dann einfach die Userverzeichnisse wieder rausnehmen.

Davon unbenommen sollte man im Bürbetrieb selbsverständlich serverspeicherung bevorzugen und wir leiten auch die eigenen Dateien um. Aber Du beschreibst ja nahezu nichts, da gehe ich von einem Homeuser aus.
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Mitglied: departure69
31.07.2014 um 15:08 Uhr
Zitat von DerWoWusste:

Hi.

Vorteile: den von departure genannten mit "falls das System ins Gras beißt" kann ich nur bedingt teilen, denn man
kann ohne zu formatieren wieder in die selbe Partition installieren und dann einfach die Userverzeichnisse wieder rausnehmen.

Das ist richtig, hätte aber bspw. zur Folge, daß die Viren/Schadsoftware/Malware immer noch in "windows.old" drinliegen (falls Schadsoftware der Grund für ein Neuaufsetzen ist).

Ich mache in solch unsicheren Fällen, wo ich also nicht sicher weiß, ob die Kiste wirklich sauber ist, C:\ immer komplett platt.

Ansonsten hast Du natürlich Recht, die Angaben des TO sind recht spärlich, in welcher Umgebung der oder die fraglichen 8.1-Rechner laufen. Klingt tatsächlich nach Privatnutzung.

Grüße

von

departure
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Mitglied: DerWoWusste
31.07.2014, aktualisiert um 16:55 Uhr
daß die Viren/Schadsoftware/Malware immer noch in "windows.old" drinliegen (falls Schadsoftware der Grund für ein Neuaufsetzen ist).
Öh, ja und? Ich will doch nur die Nuzterdaten und die sind genau so gefährdet wie bei Deinem Ansatz.
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Mitglied: smodo1977
31.07.2014 um 16:56 Uhr
Hallo,

ja es handelt sich um ein privates Notebook.

Ich habe hier verschiedene Lösungsansätze gefunden. Welchen davon würdet ihr empfehlen? Für mich liest sich Ansatz 2 ganz gut.

http://www.wintotal.de/eigene-dateien-auf-eine-separate-partition-versc ...

Danke
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Mitglied: departure69
31.07.2014 um 17:01 Uhr
Die Ansätze 1 und 2 sind für einen einzelnen Privatrechner reichlich overdosed, finde ich.

Ansatz 3 ist das, was ich unter "Manuell" beschrieben hatte. Ich habe dies schon sehr oft genau so genutzt, und es funktioniert einwandfrei.


Viele Grüße

von

departure69
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Mitglied: departure69
31.07.2014 um 17:07 Uhr
@DerWoWusste:

Nein, eben nicht. Befinden sich die Nutzerdaten auf einer anderen Partition, Platte oder in einem Netzwerkshare, kann ich einen Rechner, der bspw. virenbefallen war, auf C:\ komplett plattmachen, ohne daß ein "windows.old" von der vorherigen Installation übrigbleibt, das eben genau diese Viren immer noch enthält bzw. enthalten kann.

Ist der Virus bzw. die Schadsoftware jedoch schon vorher auf die Partition/Platte/Netzwerkshare übergesprungen, auf die die Nutzerdaten verschoben wurden, stehe ich allerdings genau so dumm da, als wenn sie sich immer noch in einem evtl. virenverseuchten "windows.old" befinden würden, das ist richtig.

Grüße

von

departure69
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Mitglied: smodo1977
31.07.2014, aktualisiert um 17:26 Uhr
Warum findest du Ansatz 2 für übertrieben? Für mich sieht er recht einfach aus. Was siehst du für Nachteile bzw. bei deinem Ansatz für einen Vorteil? Bei Ansatz 2 sehe ich auch den Vorteil, wenn ich einen neuen User anlege, dass dieser dann auch seinen Benutzerdaten auf der zweiten Partition hat, oder?
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Mitglied: departure69
LÖSUNG 31.07.2014, aktualisiert um 19:04 Uhr
Den PC zuerst von der Inst.-DVD starten zu müssen, ist schonmal ein Umstand, den ich mir dafür nicht antun würde, jegliche Änderung an den Pfaden würde dies bei dieser Methode nämlich erneut nötig machen.

Robocopy ist ein mächtiges Kopiertool, sämtliche Schalter/Parameter/Syntax sind so umfangreich, daß hier zu schnell Fehler passieren können, wenn man nicht aufpaßt.

Ich komme zwar als Sysadmin ganz gut zurecht (gleichwohl auch ich hier bei www.administrator.de ab und zu mal etwas nachfragen muß), bin und bleibe aber ein Mausschubser-Admin, ich hab's gern grafisch, weil ich denn deutlicher sehe, was ich tue und was passiert (wobei einem zugegeben grafische Oberflächen dabei auch manchmal täuschen können). Einfache Skripte sind dennoch kein Problem für mich.

Es ist Deine Entscheidung, bei Methode 2 müßtest Du aber bei jeglicher Pfadänderung jeweils wieder die Inst.-DVD einlegen und von dieser booten. Methode 3 geht immer, auch im lfd. Betrieb, ohne DVD und ohne Neustart.

Viel Erfolg und viele Grüße

von

departure
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Mitglied: smodo1977
31.07.2014 um 19:04 Uhr
Danke für die Antworten. Dann werd ich mich mal für eine Methode entscheiden.
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