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Windows server fuer eine arztpraxis!?

Frage Microsoft Windows Server

Mitglied: doenen

doenen (Level 1) - Jetzt verbinden

13.03.2006, aktualisiert 14.03.2006, 8237 Aufrufe, 21 Kommentare

suche eine moeglichkeit der servererweiterung in einer zahnarztpraxis

guten nabend!
ich habe folgendes "problem", mein "kunde" hat eine zahnarztpraxis welche voll digitalisiert ist, digitales roentgen, terminbuecher, karteien etc. das verwendete hauptprogramm heisst unter anderem Z1, falls es jemand kennt.
das ganze laeuft mit 7 clients (behandlungszimmer, buero, rezeption, roentgen raum) und einem Windows2000 server auf mssql7 basis. nun ist der server schon sehr alt, sehr laut und macht viel stress mit der datensicherung weil controller und bandlaufwerk inkompatibel sind, also kurz es muss ein neuer server her.

ich bin was computer angeht nicht auf den kopf gefallen aber gerade was server und datenbankbestaende angeht bin ich noch sehr sehr frisch im moment werkelt ein scsi raid0 system zusammen mit einer p3 500mhz cpu und 512mb ram in dem server. ich bin der meinung dass man fuer solch kleine anwendungen auf "schnickschnack" wie ecc RAM, SCSI (SATA sollte doch auch reichen) und speziell selektierte prozessoren verzichten kann ja?!
dachte an einen athlon64 sockel 939 mit vernuenftigem board, 2 western digital im raid0 und 1gb corsair RAM!? dazu ein REV laufwerk!?

jetzt aber meine hauptsaechliche frage; wie kriege ich all die datenbanken, usereinstellungen etc. moeglichst einfach auf den neuen server??? am liebsten waere mir eine eins zu eins kopie, denn eigentlich laeuft das system sehr gut - bleibt noch eine frage, waere es
sehr klug auf windows 2003 server (64bit edition) aufzuruesten? brauche ich die neuste mssql version!? welche vorteile haben die beiden!?
ich bin euch sehr sehr dankbar, denn guter rat ist teuer
Mit freundlichen Grüßen
daniel
Mitglied: TobiasNYC
13.03.2006 um 06:41 Uhr
Wie kommt man eigentlich auf die Idee in einem Server ein RAID 0 verbund einzurichten?
Naja, wer auf Redundanz verzichten kann und die Ausfallwahrscheinlichkeit des Festplattenverbundes mindestens verdoppeln will, bitte.

Entweder RAID Level 1 oder 5 was anderes hat auf einem Server normalerweise nichts zu suchen (es sei denn es handelt sich um spezielle hochperformante Server).

Mein tip: Wenn IDE oder SATA Festplatten tue Dir den gefallen und kaufe spezielle Festplatten für 24/7 Betrieb, Du wirst es ihnen danken.
Ausserdem sagst Du ja selber, dass Du in Serverangelegenheiten noch sehr frisch bist, wie wäre es denn mit einem vorkonfigurierten System (DELL, IBM, oder auch TK Server)
Bitte warten ..
Mitglied: cykes
13.03.2006 um 07:25 Uhr
Moin,

Also ich Teile Deine Frage mal ein bischen auf, macht das weitere Antworten auch etwas
einfacher

(1) Hardware: Für diese Umgebung würde ich keinesfalls Desktop-Hardware, auch wenn es
gute Hardware ist, benutzen. Schlag dem Arzt z.B. einen kleinen Dell Server
(gibt'S auch von HP usw.) in einem Server Tower Gehäuse vor, z.B. einen von denen hier:
http://www1.euro.dell.com/content/products/compare.aspx/tower_servers?c ...
Speicherausbau würde ich 1 GB mindestens empfehlen, eine HDD für das Betriebssystem und
die Programme und zwei weitere für ein RAID1 für die Daten.
Verwende hier am besten Seagate SATA Platten mit NCQ Protokoll, und einen 3ware SATA
RAID Controller (das ist ein echter Hardware RAID Controller).

(2) Betriebssystem: Da würde ich erstmal überprüfen, ob die Software, die dort läuft (Z1..)
auch Windows 2003 kompatibel ist. Bei solchen Branchenanwendungen kann es
vorkommen, daß die etwas "merkwürdig" programmiert sind und mit neueren
Betriebssystemen und neueren Versionen von SQL Server nicht klar kommen.
Kläre das am besten direkt mit der Support Hotline des Herstellers, bevor Du eine
Win2k3 Server kaufst.

(3) Installation: 1:1 Kopie würde ich nicht empfehlen, setz den neuen Server komplett
neu auf, alles andere wird früher oder später Probleme machen.

(4) Backup hier gibt es neben Bandlaufwerken inzwischen noch viele weitere Möglichekeiten,
z.B. die Sicherung auf externe USB Platten. Ich würde aber für die tägliche Sicherung doch
zumindest ein DLT Laufwerk empfehlen, nebst passsendem Controller.
Welches Laufwerk genau hängt von der Grösse der zu sichernden Daten ab,
das müsstest Du nochmal hier mitteilen.


Noch ein Tipp, bevor Du migrierst, kannst Du vom alten Server auch ein Komplett Image
mittels Norton Ghost oder Acronis TrueImage erstellen, dann hast Du in jedem Fall
noch eine aktuelle Sicherung von der kompletten Installation, das Image kannst Du ja z.B.
auf eine externe USB Platte legen

Gruß

cykes
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Mitglied: n.o.b.o.d.y
13.03.2006 um 07:45 Uhr
Moin!

wo ich nur drauf hinweisen möchte, ist, dass wenn der digitales Röntgen macht, die angeschlossene EDV mit unter das MPG (Medizinproduktegesätz) fällt. Bei diesen Geräten gibt es vom Gesetzgeber nur sehr enge Möglichkeit!!!
Will sagen, auf dem Server landen doch bestimmt die DICOMM-Bilder und in der DB sicher die Patientendaten, oder?
Wenn ja, dann mußt Du auf alle Fälle mit dem Herrsteller des Systems reden!!!
Wenn nich, dann kann ich mich nur den vorschreibern anschließen!

Ralf
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Mitglied: 16568
13.03.2006 um 09:30 Uhr
^^ Also, ich widersprech' ja bei so viel Fachkompetenz nur ungern; aber ich würde eine 1:1-Kopie umziehen.
(never change a running system)

Und speziell in so einem heiklen Fall... (ist ja schließlich kein Kindergarten, sondern eine Arztpraxis, in der sensible Daten gehandelt werden...)


So, für den Hardware-Bereich schließe ich mich cykes voll an:

Desktop-Equipment hat da nix verloren; nur immer wieder Ärger...


Und für den 1:1-Umzug empfehle ich Dir Acronis :
http://www.acronis.de/homecomputing/products/migrateeasy/
(wobei Du da nicht vergessen darfst, Dir vorher alle Treiber für den neuen PC zu organisieren, und logischerweise auch hier immer einen Zweit-Plan in der Tasche haben solltest...)


Alternativ käme auch eine VM von VMWare in Frage; am besten ein komplettes HW-Abbild:
http://www.vmware.com/de/products/vtools/p2v_features.html

Habe ich bisher 4x erfolgreich eingesetzt; ist aber nicht immer und überall möglich!!!




So long,


Lonesome Walker
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Mitglied: Nebuchadneza
13.03.2006 um 10:43 Uhr
Kleiner Tipp von mir, da ich auch schon einmal eine zahnärztliche Praxis ausstatten durfte:

Bedenke, dass du die digitalen Röntgenbilder mindensten 10 Jahre !!!!! archivieren musst (also auch dementsprechende Datensicherung >150 GB)!!! Das wird dann ein ziemlich großer Datenbestand und sollten bei einer Prüfung nicht alle Daten vorhanden sein (es gibt auch ein Röntgenkontrollbuch), wird es ganz schön teuer und Ärzte ganz schön böse !!!!

Ausserdem solltest du dafür sorgen, dass Röntgen auch beim Ausfall des Servers möglich ist, da auf diese Komponente fast nie verzichtet werden kann, Rezepte können auch per Hand geschrieben werden.

Auf alle Fälle kein Raid 0, wie schon geschrieben Raid 1 oder 5 und am Besten mit SCSI-Platten, meiner Meinung nach.

Welches OS / welche Datenbank du am Besten einsetzt, würde ich unbedingt mit dem Softwarehersteller abklären, da es bei falscher Softwareversion auch oft keine Unterstützung gibt.

Und sei dir sicher, was du da machst. Sollte irgendetwas in die Hose gehen, hast DU die Arkarte.

Mit freundlichen Grüßen

B.Böcherer
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Mitglied: cykes
13.03.2006 um 10:55 Uhr
Hi,

noch eine kleiner geschäftlicher Tip, ich würde nach der Installation/Migration einen
Servicevertrag mit dem Arzt vereinbaren, in dem Du xx Stunden/Tage Support vor Ort oder
telefonisch pro Monat zusicherst und Dir pro Monat ein fester Betrag überwiesen wird.
Auch eine Reaktionszeit für den vor Ort Service sollte vertraglich festgehalten werden.
Ich weiss nicht, welche Gesellschaftsform Du mit Deiner Firma hast (Einzelunternehmer, GbR,
GmbH oder ...) Je nachdem kann es im Schadensfall (Systemausfall oder ähnliches) sehr teuer
werden, solltest Du auf jeden Fall mit in Deine Kalkulation aufnehmen.
Und Server Hardware ist vom Preis keinesfalls mit Hardware vom Blödmarkt um die
Ecke zu vergleichen, falls dem Arzt die Hardware zu teuer sein sollte.

Gruß

cykes
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Mitglied: 16568
13.03.2006 um 11:09 Uhr
Und wieder ein kleiner Nachtrag zu cykes ^^:
(nicht, um zu ärgern, sondern um zu ergänzen!)

Ich habe für meine Firma eine EDV-Versicherung.
Speziell für so einenn Kunden würde ich mich da auch mal bei meiner Versicherung erkundigen, wie das im Schadensfalle ist; ob die aktuelle Versicherung ausreicht, oder ob man ggf. doch ein wenig aufstocken sollte (weil ja bei so einem Kunden mehr in die Hose gehen kann...)


Aber was cykes zuvor geschrieben hat, würde ich auch auf jeden Fall machen!!!


Lonesome Walker
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Mitglied: cykes
13.03.2006 um 11:12 Uhr
@LSW ich nehm Dir doch nischt übel, wäre ja auch ziemlich kindisch, oder?
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Mitglied: TobiasNYC
13.03.2006 um 11:49 Uhr
Ausführlicher als "cykes" hätte man es fast nicht schreiben können, dafür gibt´s von mir auch mal nen Punkt extra - sonst macht?s ja keiner.

Noch ein Tipp: Das schlimmste was passieren kann ist Datenverlust, sicher Dich besser doppelt ab, mach nen Image und ein Backup aller wichtigen Daten bzw. der Datenbank, usw. Dann kannste Du wesentlich entspannter arbeiten.
Sinnvoll wäre es auch, die Umstellung mit jemand zu erledigen der so was schon mal gemacht hat, auch wenn Du damit beim Kunden nicht ganz so gut dastehst, aber im Endeffekt wird er es Dir danken.

Halte den alten Server für den Notfall immer funktionsfähig bis der neue Server hundertprozentig immigriert wurde.
Du wirst sonst Blut und Wasser schwitzen, sollte das Wochenende vorbei sein, die ersten Patienten sind da und das System läuft nicht richtig. Und der alte Server geht nicht mehr, weil er schon zerlegt wurde, o.ä. .
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Mitglied: doenen
13.03.2006 um 17:53 Uhr
hallo
ich bin überwältigt, ich habe noch nie in irgendeinem forum zu irgendeinem thema so viel feedback bekommen! vielen vielen dank, gerechnet hatte ich mit maximal einer antwort im stile einer gegenfrage... vielen dank!

meine RAID 1 behauptung war ein peinlicher fehler, ich habe den beitrag mit dem gedanken im hinterkopf verfasst, dass mir ja doch keiner antwortet...ich war deshalb zu faul nachzugucken ob raid 1 stripped oder gespiegelt heisst, ist schon was laenger her dass ich mich damit befasst habe. ich meinte also natuerlich raid0.

also zum thema: ein fertiger server ist sicherlich eine gute alternative - andererseits habe ich zu hause und bei freunden gute erfahrungen mit "desktop" hardware gemacht, wenn es einmal laeuft dann laeuft und laeuft es und die eigentlichen wirklichen verschleissteile koennen ja nur die festplatten, luefter und die sich stark erhitzenden teile sein. ich kann mich also schon mit server platten anfreunden - worauf kommt es denn dabei ganz besonders an? MTBF? U/min? Markenamen?

was den rest angeht bin ich etwas zwiegespalten - natuerlich werde ich auch ein vernuenftiges gut gelueftetes gehaeuse verbauen, aber ich denke zum beispiel das ein eigener raid verbund nur fuer die datenbank nicht lohnenswert ist - das programm laeuft mittlerweile ungefaehr 5 oder 6 jahre in dieser praxis und die datenbank inklusive roentgenbilder ueberschreitet immer noch nicht die 20gb grenze entsprechend gering ist wohl auch der geforderte datendurchsatz, daten werden nur gebraucht wenn neue patientenakten geoeffnet werden etc. und dies geschieht niemals in allen behandlungsraeumen gleichzeitig, ausserdem sollte man bedenken dass die arbeitsrechner allesamt nicht schneller als 1,3ghz mit 256mb ram und 100mbit lan sind - dann verschiebt sich der flaschenhals ja nur wenn ich einen solchen overkill server dort aufstelle, oder!?

was die notfallplaene angeht hab ich mir wohl ueber nichts sonst so viele gedanken gemacht - der server wird nicht erst in der praxis aufgebaut und installiert, ich mache ein image vom alten server, installiere alles auf dem neuen bis es laeuft und teste es dann an einem wochenende aus, erst wenn alles laeuft wird der alte server entfernt.

die geschichte mit norton ghost gefaellt mir auch am besten, wie gesagt das system laeuft einwandfrei (ein bisschen langsam und die datensicherung macht mucken - hardware bedingt) und im grunde habe ich auch wenig lust mich mit der wirklich sehr oft sehr merkwuerdigen programmierung von branchen software rumzuschlagen, am besten so viel windows und so wenig z1 einstellungen wie moeglich wenn ihr versteht was ich meine, diese software ist zum teil wirklich unglaublich - hat sich aber schon sehr gebessert und ich glaube fuer den zahnarzt ist sie eine echte erleichterung.

ueber garantie und versicherungsansprueche brauche ich mir auch keine gedanken zu machen - der "kunde" ist mein vater, ich habe ihm gesagt dass es schwierig wird und wenn ich es einfach nicht hinkriegen sollte dann bin ich auch sehr bereit das zuzugeben und wir muessen den auftrag an einen profi geben keine frage.

doch diese auf Z1 spezialisierten firmen haben meinen vater sowohl bei der hardware als auch bei der software dermassen uebers ohr gehauen, es mag sein dass ich hier jetzt vielleicht einige leute beleidige aber die dreistheit dieser "firmen" war in einigen faellen kaum zu uebertreffen. naja auf jeden fall manage ich das ganze praxisnetzwerk nun seit etwa 2 jahren und hatte kaum probleme damit. nachdem ich nun alle clients auf windows 2000 umgestellt habe traue ich mich auch an den server ran.
ich hoffe durch dieses bekenntnis nun keine "du kind uebergib die sache einem profi" kommentare zu provozieren - wenn ich nicht etwas anderes studieren wuerde waere ich sehr gerne in der IT branche taetig.

also fasse ich die wichtigsten fragen noch ein mal zusammen; welche S-ATA festplatten waeren fuer eine zuverlaessige RAID0 kombination zu empfehlen? Welches Schnischnacklose Motherboard, welcher prozessortyp? RAM 1gb?

eine ghost spiegelung ist von scsi auf s-ata moeglich!? wohl kaum oder?

vielen dank fuer alle weiteren antworten!
Mit freundlichen Grüßen
daniel



EDIT: bei so vielen beitraegen kann man gar nicht alle im kopf behalten.
also: ja die OPGs werden auf dem server gespeichert - es war aber niemals jemand vom gesetzgeber in der praxis um sich ueber die computer anlage zu informieren....ist halt die gratwanderung...

@cykes nochmal vielen dank fuer deinen ausfuehrlichen beitrag. die DELL server konfiguration bietet natuerlich eine echte alternative. nur leider keine raid system fuer die small business server.
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Mitglied: cykes
13.03.2006 um 18:02 Uhr
Hi,

also zu den SATA Platten, wie oben bereits geschrieben, kauf' da am besten Seagate SATA(2)
Platten mit NCQ Protokoll, die sind speziell für Server.

Mit Ghost kannst Du, solang das Laufwerk ansprechbar (sprich Treiber eingebunden) ist, auch von SCSI auf SATA und umgekehrt sichern, kein Problem.

Ich würde immer noch einen richtigen Server empfehlen, da das wirklich wichtige Daten sind,
wenn die weg sind, ist der Ärger groß, selbst wenn es Dein Vater ist

1 GB RAM würde ich in jedem Fall empfehlen.

Gruß

cykes
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Mitglied: doenen
13.03.2006 um 18:13 Uhr
@cykes
siehe mein edit - die dell angebote sind verlockend! wie siehts damit RAID aus? gibs anscheinend erst bei den grossen modellen!?
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Mitglied: cykes
13.03.2006 um 18:36 Uhr
Hi,

Du kannst die Server in der Regel nach Deinen Wünschen konfigurieren,
aber Achtung, was ich da verlinkt habe, sind die Preise für kleine Unternehmen
OHNE MWSt!
Musst einfach mal den Konfigurieren & Bestellen Link anklicken, dann kannst Du noch
Zusatzoptionen auswählen.

Gruß

cykes

[EDIT] Also z.B. beim PowerEdge SC1420 SATA unter Konfigurieren und bestellen funktioniert das, SATA 6 Kanal RAID Controller als Zusatzoption un die zughörigen Extra-Festplatten kannst Du da auch auswählen. Den kleinsten Server würde ich eher nicht empfehlen, der hat nur ein einfaches onboard RAID, das wäre nicht so ideal.
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Mitglied: 16568
13.03.2006 um 20:33 Uhr
Und gebranntes Kind scheut das Feuer:

ich schwör auf Acronis, da ich bei Ghost schon zu oft das Problem hatte, daß das Image korrupt war...
(bei Acronis zwar auch schon 1x, aber da ich bei Acronis einen direkten Draht habe ... )



Lonesome Walker
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Mitglied: cykes
13.03.2006 um 20:36 Uhr
Naja, und ich hab' halt mit Ghost bisher nur positive Erfahrung gemacht, so isses halt in
der IT Branche
Bitte warten ..
Mitglied: TobiasNYC
13.03.2006 um 21:16 Uhr
>meine RAID 1 behauptung war ein peinlicher fehler. . .
>. . . . ich meinte also natuerlich raid0

Wie, was denn nu, RAID 0 oder 1, Du hast im Beitrag oben aber von RAID 0 gesprochen. . . ???

Zu den Festplatten kann ich Dir sagen: S-ATA von Seagate NL35 Serie, oder Maxtor MaxLineII bzw. III. Wobei ich Seagate aktuell empfehlen kann, da diese HD´s zur Zeit 5 Jahre Garantie haben.

Ich kann den Tenor nur noch mal bestätigen - kaufe richtige Serverhardware. Mein Chef wollte das damals auch möglichst billig, billig, billig.
Resultat: Zweimal super GAU mit erheblichen Datenverlust, das andere mal ging es noch mal glimpflich ab.
Im Endeffekt musste die Hardware dann, wegen mangelnder Qualität und Zuverlässigkeit, doppelt angeschaft werden.
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Mitglied: doenen
13.03.2006 um 22:14 Uhr
hallo!
ihr koennt mir ruhig glauben wenn ich sage dass ich garantiert kein grossartiger fan von billigloesungen bin - weder im IT bereich noch in anderen technik relevanten bereichen.

trotzdem ist es meine erfahrung dass mein alter PC (PIII600 mhz) nachdem er als solcher ausgedient hat nun schon seit nun mehr 3 jahren ununterbrochen seinen dienst als privater file/email/http server taetigt und ich noch nicht einen einzigen festplatten ausfall hatte (4 platten). klar hatte ich sowas schon bei anderen maschinen aber wie gesagt auch "nur" die festplatten, weshalb ich dachte es waere klueger bei solch geringen anforderungen mit desktop hardware (und meinetwegen festplatten aus dem server bereich zu arbeiten). ausserdem reizte mich der do-it-yourself aspekt. da mir die sicherheit der daten aber wichtiger ist und die dell/hp angebote auch mit zusaetzlicher mehrwertsteuer preislich noch annehmbar sind reizt mich auch ein solcher "kaufserver", ausserdem nehme ich an dass die meisten leute hier auf weitaus mehr erfahrung zurueckgreifen koennen als ich mit meinem privat server

ich meine natuerlich RAID 1 also gespiegelte daten. raid 0 wuerde - denke ich - gar keinen sinn machen da die verbindung zu den arbeitsplaetzen ueber 100mbit LAN laeuft, die zugriffszeit aber bei raid0 eher verschlechtert wird richtig!? grosse datenmengen werden aber hoechstens beim start der Z1 programme auf den arbeitsplaetzen gebraucht - das programm ist naemlich nur auf dem server komplett installiert.

was ist denn fuer einen mssql7 server in der umgebung wie ich sie beschrieben habe noch performance relevant?also welche hardware komponenten sollte man gross dimensionieren? kann man das ueberhaupt so aus dem stehgreif sagen???

wie genau funktioniert dann die installation??? angenommen ich installiere w2000server auf dem neuen server und ghoste dann die daten partition auf den neuen server? nein das wird ja nicht gehen, muesste ich dann den mssql server und alle anderen server anwendungen neu installieren und die alten daten importieren? gibt es keine moeglichkeit die festplatten quasi 1:1 zu uebernehmen, also nur die hardware auszutauschen und die software basis sozusagen unveraendert zu lassen? das waere der einfachste weg...

lohnt es sich auf gigabit ethernet umzusteigen? die verkabelung sollte dafuer ausreichen, es braeuchte nur neue netzwerkkarten fuer die arbeitsplaetze und einen neuen switch, welchen ich aber sowieso neu eingeplant habe.

Mit freundlichen Grüßen
daniel
Bitte warten ..
Mitglied: TobiasNYC
14.03.2006 um 01:25 Uhr
>. . . die zugriffszeit aber bei raid0 eher verschlechtert wird richtig!?

Leider nicht richtig, genau das Gegenteil ist der Fall, aber egal: Nimm nen RAID-1 und gut.


>welche hardware komponenten sollte man gross dimensionieren?

Die groben Leistungsdaten würde ich folgendermaßen schätzen:

- ca. 3 GHz Prozessor (P4, Xeon)
- 1 Gb RAM
- RAID-1 mit 2x 250 GB


>gibt es keine moeglichkeit die festplatten quasi 1:1 zu uebernehmen, also nur die >hardware auszutauschen und die software basis sozusagen unveraendert zu lassen

Nein, da ein neues System neue Hardwaretreiber benötigt, daher ist zu erwarten das die portierte 1:1 Kopie auf dem neuen Server nicht - oder mit erheblichen Problemen - starten wird.
Es sei denn Du verwendest - wie schon angesprochen - eine virtuelle Serverumgebeung (VMWare)


>lohnt es sich auf gigabit ethernet umzusteigen

Denke nicht, aber wenn du eh nen´neuen Switch kaufen willst, die Mehrkosten für Gigabit sind unerheblich. Die Clients würde ich dann evtl. bei gelegenheit nachrüssten.


>die verkabelung sollte dafuer ausreichen

Mindestens Cat 5e, besser Kategorie 6.
Bitte warten ..
Mitglied: n.o.b.o.d.y
14.03.2006 um 09:19 Uhr
Hallo,

ich kann meinen Kommentar von oben nur noch mal wiederholen:
Diese Röntegenanlage mit allen Komponenten fällt unter das MPG!!
Da kannst Du nicht einfach die Geräte austauchen, ohne das die zertifiziert sind!!!! Das kann im Falle eines Falles ganz schön nach hinten los gehen und teuer für Deinen Vater werden!!! Wir haben hier bei uns im dem einen Krankenhaus auch eine digitales Rötgen von Siemens, und für einen Archiveserver (so einen wie Du ersetzen willst) von FuSi mit 0815 Hardware haben wir ca. 25k ? bezahlt!!! Warum? Weil die Zertifizierung so schweineteuer ist. Bei dem Gerät darf nicht mal das Netzteil(!!) getauscht wenn es nicht genau der Typ ist, der zertizifiert wurde!!! Geschweige denn der ganze Server. Wenn Du das ins Röntgenbuch schreibst, und es tatsächlich eine Kontrolle gibt, da sieht das nicht gut aus, denn die Anlage wurd sofort stillgelegt!!
Die Hardware muß vom Herrsteller der Anlage zertifiziert werden!!!

Ralf
Bitte warten ..
Mitglied: doenen
14.03.2006 um 20:02 Uhr
hallo
ich habe nirgendwo einen verweis darauf gefunden dass RAID 0 die zugriffszeit verbessert immer wurde das gegenteil behauptet - waere technisch auch unlogisch, nicht wahr!?
aber is ja auch egal RAID1 ist offensichtlich das mittel der wahl und dazu werde ich bei ca 3ghz und 1 oder 2 gb ram bleiben.

betreffend der virtuellen umgebung also VMware: das sieht in der theorie ja sehr interessant aus aber eher nur um "mal so" in das andere betriebssystem zu booten, eine staendige emulation ist doch unsinnig oder!?

wie hoch ist denn der performance verlust wenn man das system 100% auf VMware optimiert, inklusive eigener partition und genug RAM zuteilung!?

@nobody
ich habe deine warnung schon beim ersten mal ernst genommen andererseits weiss ich dass die von der roentgen kontrolle oefters mal vorbeischauen und niemals auch nur einen blick auf die computer anlage, ganz besonders den server, geworfen haben. zertifikate hin oder her ich bin mir 100%tig sicher dass der momentane server nicht extra vom hersteller (welchen hersteller meinst du eigentlich, den hersteller der roentgengeraete oder der software!?) zertifiziert wurde und damit gab es nie probleme.
bei aller liebe fuer recht und ordnung es kann ja nicht angehen dass man als zahnarzt erwarten muss 25000 euro fuer seinen 0815 server zu zahlen nur weil dort roentgenbilder gesichert werden!?

vielleicht sind die regelungen fuer die zertifikate im krankenhaus strenger? schliesslich duerften die roentgengeraete auch ganz andere sein...

verkaeblung ist cat5e aber gigabit ist auch nicht so wichtig.
Mit freundlichen Grüßen
daniel
Bitte warten ..
Mitglied: TobiasNYC
14.03.2006 um 23:35 Uhr
>. . . ich habe nirgendwo einen verweis darauf gefunden dass RAID 0 die zugriffszeit >verbessert immer wurde das gegenteil behauptet - waere technisch auch unlogisch. . . .

>eine staendige emulation ist doch unsinnig oder. . .
>. . . .gab es nie probleme

Da kann ich nur sagen: Du wirst das schon machen, Erfahrungen muss man(n) eben selber machen. . . .
Bitte warten ..
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