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GELÖST

WLAN-Infrastruktur: Kanalplanung bei 2,4 und 5 GHz-Band

Frage Netzwerke LAN, WAN, Wireless

Mitglied: bl4ckOut

bl4ckOut (Level 1) - Jetzt verbinden

13.08.2014, aktualisiert 21:47 Uhr, 3592 Aufrufe, 10 Kommentare, 2 Danke

Moin allerseits,

ich bin als FISI-Azubi gerade dabei mein Projekt vorzubereiten, dass die Implementierung einer WLAN-Infrastruktur in unserer Firma beinhaltet. Ende August muss der Projektantrag stehn.
Gedacht sind 5-6 Access-Points über 4 Etagen. Da schon der aktuelle 802.11ac-Standard unterstützt werden soll und das Projekt nicht ganz so viel kosten darf (1000-2000 €), habe ich mich für die AP's von Ubiquiti, genauer für die "UAP-AC" entschieden. Mein Problem habe ich gerade in der Kanalplanung. Da die "UAP-AC" kein DFS bzw. TPC unterstützen, kann ich für das 5 Ghz-Band mit AC-Standard nur die Kanäle 36-48 nutzen. Bei einer Kanalbreite von 80 MHz wären damit alle Kanäle belegt, was bei 5 AP's natürlich Dreck ist, weil dann alle auf den gleichen Kanälen funken. Wenn ich jetzt auf 40 MHz gehe, verliere ich erstmal ca. die Hälfte an Brutto-Geschwindigkeit, hätte aber den Vorteil, dass sich die Kanäle nicht/kaum überlappen würden. Etwas abgeschwächt habe ich dieses Problem auch beim 2,4GHz-Band, wenn ich die 40MHz-Breite nehme. Andere Produkte hatte ich mir auch schon angeguckt von Lancom, Linksys etc., die sind aber leider alle zu teuer. Der Übersichtshalber habe ich einmal mein Vorhaben in einer Excel-Tabelle eingetragen, den Screenshot findet ihr weiter unten.

Nun zu meinen Fragen:
1. Würdet ihr das 5GHz-Band mit 40MHz-Breite fahren oder mit 80 MHz ? Würde sich "AC" bei 40MHz überhaupt noch lohnen ?
2. Gleiche Frage beim 2,4 GHz-Band: 20 oder 40 MHz ?

Ein paar Erfahrungswerte wären auch nicht schlecht. Ihr könnt mir natürlich nicht sagen, was nachher Netto rauskommt, aber ich bin sicherlich nicht alleine mit meinem Problem. (Vermute ich zumindest.)

Ein paar Zusatzinfos:
  1. Benachbarte WLAN's sind kaum/schwach vorhanden.
  2. Mitarbeiter haben wir ca. 60-90, die täglich hier in der Firma sind. Dazu kommen dann noch Kunden.
Da wir unsere MItarbeiter zu 90% mit Notebooks und Dockingstation ausgerüstet haben, welche auch fast alle Smartphones besitzen, kann man von ca. 80-150 täglichen Clients ausgehen, hauptsächlich natürlich im 2,4 GHz-Band.

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Gruß,
bl4ckOut
Mitglied: certifiedit.net
13.08.2014 um 19:16 Uhr
Hallo,

5-6 APs werden vermutlich nicht reichen. Soviel dazu. ;)

Zum anderen: Ist es nicht eigentlich der Inhalt des Projekts, dass du selbst dies herausfindest oder ist "administrator.de" zur Projektarbeit fragen ein Projektinhalt? (Frank dürfte es freuen, deine zukünftigen AG eher nicht.)

Grüße
Bitte warten ..
Mitglied: bl4ckOut
13.08.2014 um 19:44 Uhr
Erstmal danke für die, wenn auch nicht sonderlich hilfreiche, Antwort:

1) Ich würde nicht fragen, wenn ich die Antwort darauf wüsste. Wie du sicherlich gemerkt hast, habe ich durchaus Vorarbeit geleistet und ich will sicherlich nicht, dass du oder irgendjemand hier mein Projekt anfertigt. Ich komme halt einfach nicht weiter bzw. weitere Recherche hat mir nicht die Lösung gebracht und meine Ausbilder haben von WLAN etc. überhaupt keine Ahnung. ;)
2) Ich glaube nicht, dass du beurteilen kannst, wieviele AP's wir brauchen, da du keine Einsicht in die Grundrisspläne hast. 5-6 reichen durchaus.
3) Bei meinem zukünfitgen AG werde ich das nicht mehr machen müssen --> ich geh nächstes Jahr studieren.

Konstruktive Beiträge erwünscht, danke !

Gruß
Bitte warten ..
Mitglied: certifiedit.net
13.08.2014, aktualisiert um 20:08 Uhr
Bitte sehr.

1. Das ist so üblich bei einer Projektarbeit. Wäre es das nicht wäre es Business as usual. Daher: Selbst erarbeiten oder im Team mit Kollegen.
2. Das ist entweder so oder ich hab schon das eine oder andere Wlan größer einer Fritte aufgebaut und weiss, was es heisst, wenn mal nicht nur 5 Leute per Wlan an einem AP hängen. ;)
3. und das bis 67/65/63/n (was auch immer in 40-50 Jahren an Renteneintrittsalter gilt)?

Grüße
Bitte warten ..
Mitglied: catachan
13.08.2014 um 20:05 Uhr
Hi

Da wir unsere MItarbeiter zu 90% mit Notebooks und Dockingstation ausgerüstet haben, welche auch fast alle Smartphones besitzen, kann man von ca. 80-150

könnte knapp werden mit 6 APS

LG
Bitte warten ..
Mitglied: bl4ckOut
13.08.2014, aktualisiert um 20:35 Uhr
@certifiedit.net
Ist ja schön und gut wenn du das so siehst. Bei Projekten als ausgebildeter Angestellter mag das vielleicht stimmen. Aber zum Glück muss ich als Azubi noch nicht alles wissen und wenn ich nicht weiterkomme, frage ich halt nach. Und wenn die Ausbilder auch nicht helfen können, muss ich mir halt anders helfen. Bitte antworte nicht mehr hier im Thread, wenn du nicht zur Lösung beitragen möchtest. Dann bleibt der Thread auch noch lesbar für die Anderen, danke.


@catachan
Könntest du das bitte näher erläutern ?
Die maximale Anzahl an gleichzeitigen Clients wird im Datenblatt zum "UAP-AC" mit "200+" betitelt, pro AP.
Bitte warten ..
Mitglied: sk
LÖSUNG 13.08.2014, aktualisiert um 21:47 Uhr
Zitat von bl4ckOut:

Da schon der aktuelle 802.11ac-Standard unterstützt werden soll und das Projekt nicht ganz so viel kosten darf (1000-2000 €),
habe ich mich für die AP's von Ubiquiti, genauer für die "UAP-AC" entschieden

Ich hab nichts gegen preiswert, aber wer seine Anforderungen nicht _vor_ dem Kauf genau durchdenkt, kauft ggf. halt zweimal.


Zitat von bl4ckOut:

Da die "UAP-AC" kein DFS bzw. TPC unterstützen, kann ich für das 5 Ghz-Band mit AC-Standard nur die Kanäle 36-48 nutzen.

Richtig erkannt.


Zitat von bl4ckOut:

Bei einer Kanalbreite von 80 MHz wären damit alle Kanäle belegt, was bei 5 AP's natürlich Dreck ist, weil dann alle
auf den gleichen Kanälen funken.

Korrekt.


Zitat von bl4ckOut:

Wenn ich jetzt auf 40 MHz gehe, verliere ich erstmal ca. die Hälfte an Brutto-Geschwindigkeit, hätte aber den Vorteil,
dass sich die Kanäle nicht/kaum überlappen würden.

Ohne DFS wären es aber selbst bei einer Kanalbreite von 40 MHz nur 2 überlappungsfreie Kanäle. Auch damit wird es Dir also bereits schwer fallen, eine sinnvolle Positionierung der Accesspoints zu realisieren. Klassischer Weise plant man die Zellen mit einem 3er Schema.
Mit DFS stehen in Deutschland 5 überlappungsfreie 80 MHz-Kanäle zur Verfügung, was sich zunächst entspannt anhört. Allerdings führt DFS konzeptbedingt nicht gerade zu stabilen WLANs und wird daher von manchen Clientdevices nicht unterstützt (in meinen letzten Projekten waren dies z.B. HDMI-Funkübertragungssysteme).


Zitat von bl4ckOut:
> Nun zu meinen Fragen:
1. Würdet ihr das 5GHz-Band mit 40MHz-Breite fahren oder mit 80 MHz ? Würde sich "AC" bei 40MHz überhaupt
noch lohnen ?

Der ac-Standard bietet einige weitere Verbesserungen. Neben dem Modulationstyp 256-QAM ist vorallem das endlich genau standardisierte Beamforming interessant und kann sicherlich auch in 40MHz-Umgebungen merkliche Verbesserungen bewirken. Hochinteressant wäre auch Multiuser-MIMO. Aber das unterstützen die derzeit verfügbaren 1st wave ac-Chips noch nicht.
Die Hersteller der Microzellensysteme reiten gerne auf diesen Detailverbesserungen rum und loben den vermeintlichen Mehrwert auch bei Einsatz von nur 40 MHz Kanalbreite. Was sollen sie auch anderes tun - sie wollen schließlich weiterhin verkaufen. Die Wahrheit ist aber: ac ohne 80 MHz Kanalbreite ist wie eine wunderschöne Frau, die man nicht anfassen darf. Man(n) hat nicht wirklich etwas davon. Spaß macht es nur "mit".


Zitat von bl4ckOut:
2. Gleiche Frage beim 2,4 GHz-Band: 20 oder 40 MHz ?

Enterprisedeployments mit mehr als 3 Accesspoints und flächendeckender Ausleuchtung werden immer mit 20MHz-Kanälen realisiert.


Zitat von bl4ckOut:
Ein paar Erfahrungswerte wären auch nicht schlecht. Ihr könnt mir natürlich nicht sagen, was nachher Netto
rauskommt, aber ich bin sicherlich nicht alleine mit meinem Problem. (Vermute ich zumindest.)

Vereinfachte Praxiswerte für schnelles "Überschlagen":
Nettodatenrate = Bruttodatenrate / 2
Dies ist der Wert, den ein einzelner Client unter _idealen_ Bedingungen erreichen kann, wenn er _allein_ im Spektrum ist. Tatsächlich wird er sich aber mit weiteren Clients um die Verbindung zum AP zanken dürfen. Vereinfacht kannst Du Deine Nettodatenrate also nochmal durch die Anzahl der Clients dividieren (tatsächlich ist es aber noch etwas komplizierter).
So und was bleibt nun effektiv übrig? Genau... nicht wirklich viel. Auch mit Kanalbündelungen nicht. Womit sich die Frage nach dem Verwendungszweck des WLANs stellt: Es ist ok, wenn man den WLAN-Clients nur Internet bereitstellen will (die Bandbreite des Anschlusses ist in der Regel ohnehin sehr begrenzt). Aber es ist m.E. kein wirklicher Ersatz für eine kabelgebundene Infrastruktur bei Zugriff auf bandbreitenintensive Dienste, wie Fileserverzugriffe etc.


Zitat von bl4ckOut:
  1. Mitarbeiter haben wir ca. 60-90, die täglich hier in der Firma sind. Dazu kommen dann noch Kunden.
Da wir unsere MItarbeiter zu 90% mit Notebooks und Dockingstation ausgerüstet haben, welche auch fast alle Smartphones
besitzen, kann man von ca. 80-150 täglichen Clients ausgehen, hauptsächlich natürlich im 2,4 GHz-Band.

Wenn es nur um die Bereitstellung von Internet geht (da Dockingstations vorhanden), braucht es m.E kein ac mit 80MHz. Auch keine 40MHz Kanalbreite. Dann genügt das klassische Szenario: 20MHz-Kanäle im 2,4GHz-Band und 40MHz-Kanäle für n/ac im 5 GHz-Band. Dualbandgeräte hebt man controllerseitig per Bandsteering ins 5GHz-Band, um das 2,4er zu entlasten. Meine low-Budget-Empfehlung hierfür wäre der ZyXEL NXC2500 mit NWA5560N gewesen statt dem bereits gekauften Murks.
Wenn aber wirklich das Maximum an Datendurchsatz gewünscht ist, dann wäre meine Empfehlung MeruNetworks oder Extricom. Hier kannst Du alle APs auf dem gleichen Kanal fahren und daher problemlos mit 80MHz-Kanälen arbeiten. Finanziell sind wir dann allerdings in einer anderen Liga.


Gruß
sk
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Mitglied: bl4ckOut
13.08.2014, aktualisiert um 21:40 Uhr
Danke sk !
Mit deinem Beitrag hast du mir schon sehr geholfen.
Die AP' sind primär für unsere Besprechungsräume auf den oberen 3 Etagen. Dazu kommt, dass sich unsere Kollegen schon seit längerem WLAN wünschen, weil wir mit allen deutschen Mobilfunkanbietern lokal einen sehr schlechten Empfang haben. Da geht dann nichtmal eine Whatsapp-Nachricht für die Familie/Geschäftspartner durch. Da wir soviele Laptops haben, weiß ich jetzt schon, dass viele Kollegen ständig mit dem WLAN verbunden wären. Theoretisch bräuchten Sie WLAN nur für Ihr Smartphone. Das schöne bei den AP's von Ubiquiti ist das bereits vorhandene Captive Portal mit Voucher für Gäste und das ich keinen Hardware-Controller brauche. Zudem werden bei jedem AP noch ein PoE-Adapter mitgeliefert.

Zitat von sk:
Ohne DFS wären es aber selbst bei einer Kanalbreite von 40 MHz nur 2 überlappungsfreie Kanäle.

Danke für den Hinweis, damit wäre meine Rechnung ja Humbug für den 40MHz-Bereich, danke !

Allerdings führt DFS konzeptbedingt nicht gerade zu stabilen WLANs und wird daher von manchen Clientdevices
nicht unterstützt (in meinen letzten Projekten waren dies z.B. HDMI-Funkübertragungssysteme).

Danke für den Erfahrungsbericht. Das DFS Clientseitig nicht unterstützt werden kann war mir auch neu.

Die Wahrheit ist aber: ac ohne 80 MHz Kanalbreite ist wie eine wunderschöne Frau, die man nicht anfassen darf. Man(n) hat nicht
wirklich etwas davon. Spaß macht es nur "mit".

Das hatte ich schon befürchtet. WAVE 2 zertifizierte AP's kosten leider viel zu viel.

Enterprisedeployments mit mehr als 3 Accesspoints und flächendeckender Ausleuchtung werden immer mit 20MHz-Kanälen
realisiert.

Das war mir ebenfalls neu, danke !

Meine low-Budget-Empfehlung hierfür wäre der ZyXEL NXC2500 mit NWA5560N gewesen statt dem bereits gekauften Murks.

Da hast du mich falsch verstanden ! Ich bin mitten in der Planung und wollte mir nächste Woche schonmal Angebote für die AP's holen. Meinen Projektantrag muss ich erst Ende August einreichen und Mitte September kriege ich dann die Freigabe von der IHK.
Die von dir vorgeschlagenen AP's hatte ich mir auch bereits angeguckt, das spannende für mich war eigentlich der AC-Standard. Aber mit 600 Mbit bei 40Mhz kann ichs genau so gut sein lassen, zumal Netto noch viel weniger rauskommen wird wegen der 2 Kanäle. Zudem wird die Hauptauslastung auf dem 2,4 GHz-Band liegen. Dann nur "AC-AP's" wegen "AC" zu nehmen ist ziemlich sinnlos, da stimme ich dir zu. Ich gucke mir nochmal die AP's von Zyxel an und nochmal die anderen Produkte von Ubiquiti.
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Mitglied: sk
13.08.2014, aktualisiert um 23:22 Uhr
Zitat von bl4ckOut:
Das schöne bei den AP's von Ubiquiti ist das bereits vorhandene Captive Portal mit Voucher für Gäste

Ein (zugegeben eher mäßig schönes) Captive Portal einschließlich einer integrierten Lösung zur Erstellung von Gastzugängen wäre bei Zyxel ebenfalls enthalten. Alternativ kann man es mit jeder anderen CP-Lösung kombinieren - z.B. mit der hier im Forum probagierten Lösung per pfSense.


Zitat von bl4ckOut:
und das ich keinen Hardware-Controller brauche.

um bei Ubi das CP zu nutzen, muss die Controllersoftware aber sehrwohl laufen!
Im Übrigen bieten fast alle Billig-Hersteller auch eine Software für die Verwaltung ihre standalone- oder dualmanaged Accesspoints an. Oftmals ist sie ebenfalls kostenlos. Das liegt dann vom Funktionsumfang her auf ähnlichem Niveau wie die von Ubi. Bei Zyxel gibt es z.B. "ZAC" (ftp://ftp.zyxel.com/ZAC/datasheet/ZAC_1.pdf) aber auch Software, mit denen sich sämtliche DSLAMs, Switche, Router, Firewalls, Accesspoints und WLAN-Controller einheitlich verwalten lassen. Je nach Budget und Anforderungsprofil. Ein WLAN-Controller bietet freilich weitere Features und wird durch die (übergreifende) Software nicht bedeutungslos.


Zitat von bl4ckOut:
Zudem werden bei jedem AP noch ein PoE-Adapter mitgeliefert.

Müssen sie auch, denn die APs arbeiten nur mit passivem PoE. Einfach an einen PoE-Switch anschließen fällt aus. M.E. ein großer Nachteil dieser APs.


Zitat von bl4ckOut:
Da hast du mich falsch verstanden ! Ich bin mitten in der Planung und wollte mir nächste Woche schonmal Angebote für die
AP's holen. Meinen Projektantrag muss ich erst Ende August einreichen und Mitte September kriege ich dann die Freigabe
von der IHK.

Du solltest Dein Projekt nicht so aufbauen, dass es in der Implementierung eines bestimmten Produktes liegt. Meines Erachtens gehört sogar die Realisierung aufgrund der engen zeitlichen Vorgaben im Projekt überhaupt nicht mit rein!
Ich habe schon mehrfach Abschlußprojekte betreut. Schwerpunkt waren immer:
- Erfassen und Aufarbeiten der Gegenheiten und Randbedingungen
- genaue Anforderungsanalyse
- Lösungsevaluierung
- Diskussion der Lösungsalternativen
- Auswahl der Lösung nebst Begründung der Entscheidung
- bestenfalls noch proof-of-concept-Implementierung

Bei der Fähigkeit, die Umgebungsbedingungen und Anforderungen ernsthaft und tiefgreifend zu analysieren und die durchaus einander widersprechenden Parameter bei der Lösungsfindung bewerten und gegeneinander abwägen zu können, trennt sich m.E. die Spreu von Weizen! Irgendein scheinbar halbwegs passendes Produkt kaufen und implementieren können viele. Ein wirklich tragfähiges Konzept unter Beachtung aller Randbedingungen zu entwickeln oder bei arg begrenztem Budget zumindest den besten individuellen Kompromiß zu finden, ihn darzustellen und überzeugend "zu verkaufen", _das_ können nur die guten Leute. Und die werden später im wahren Leben auch besser bezahlt...


Die von dir vorgeschlagenen AP's hatte ich mir auch bereits angeguckt, das spannende für mich war eigentlich der
AC-Standard. Aber mit 600 Mbit bei 40Mhz kann ichs genau so gut sein lassen, zumal Netto noch viel weniger rauskommen wird wegen
der 2 Kanäle. Zudem wird die Hauptauslastung auf dem 2,4 GHz-Band liegen. Dann nur "AC-AP's" wegen
"AC" zu nehmen ist ziemlich sinnlos, da stimme ich dir zu. Ich gucke mir nochmal die AP's von Zyxel an und nochmal
die anderen Produkte von Ubiquiti.

In die Auswahlmatrix solltest Du u.a. noch Mikrotik aufnehmen. Mit der aktuellen Version von RouterOS kann man jeden Router zum Capwap-Controller machen.


Gruß
sk
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Mitglied: stefaan
14.08.2014 um 09:18 Uhr
Servus!

Die maximale Anzahl an gleichzeitigen Clients wird im Datenblatt zum "UAP-AC" mit "200+" betitelt, pro AP.
Praktisch brauchbar sind ~30 Clients pro Band, da WLAN ein shared Medium ist.

Wenn du schon bei Ubiquiti gelandet bist, schau mal in deren Forum. Dort wird viel über ähnliche Projekte diskutiert. Dann wirst du feststellen, dass
-) es (theoretisch) seit Version 3 das Feature "zero handover" gibt, bei dem alle APs mit reduzierter Sendeleistung am selben Kanal funken. Funktioniert aber dem Forum nach nicht immer zufriedenstellend. Fa. Meru macht das auch. Läuft bei Meru ganz gut, du kannst aber davon ausgehen, dass du ein paar APs mehr einplanen musst. Marketing und Physik sind halt nicht immer kompatibel...
-) das Feature "automatische Kanalwahl" zwar existiert, aber nicht so ganz funktioniert. Alle APs landen am selben Kanal...
-) der UAP-AC noch ein paar Kinderkrankheiten hat (z.B. mit zero handover). Und es einen (inoffiziellen) UAP-AC v2 gibt...
-) UniFi kann global nur 4 SSIDs verwalten, dynamische VLANs per Radius stehen auf der Wunschliste.
-) der UAP-Pro derzeit am besten läuft.

UniFi ist eine brauchbare Plattforum, wenn du die Eigenheiten des Produkt kennst. Und die sind bei dem Preis in Eigenleistung bzw. Consulting bereitzustellen.

Grüße, Stefan
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Mitglied: sk
29.08.2014 um 13:52 Uhr
Zitat von stefaan:
... es (theoretisch) seit Version 3 das Feature "zero handover" gibt, bei dem alle APs mit reduzierter Sendeleistung am selben
Kanal funken. Funktioniert aber dem Forum nach nicht immer zufriedenstellend. Fa. Meru macht das auch. Läuft bei Meru ganz gut,
du kannst aber davon ausgehen, dass du ein paar APs mehr einplanen musst. Marketing und Physik sind halt nicht immer kompatibel...

Meru reduziert aber nicht die Sendeleistung - ganz im Gegenteil! Im Vergleich zu Microzellensystemen braucht man bei Meru daher tendentiell eher weniger APs.

Gruß
sk
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