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WLAN Zugriff für über 500 Clients

Frage Netzwerke

Mitglied: manuwj

manuwj (Level 1) - Jetzt verbinden

07.02.2011 um 10:10 Uhr, 8710 Aufrufe, 6 Kommentare

Guten Tag,

ein Kunde hat uns nach einer WLAN Lösung für einen Kongress-Saal gefragt. In Spitzenzeiten könnten theoretisch bis zu 1500 gleichzeitige Clients auf das WLAN zugreifen wollen. Praktisch denke ich, wird diese Zahl wohl kaum so hoch sein, aber mit heutigen PDAs, iPhones, Androids, Netbooks, Laptops usw. könnte ein Bedürfniss doch vorhanden sein.

Grundsätzliche Frage:
Können sich unendlich viele (abhängig von DHCP-Range) Clients an einen Hot-Spot anmelden oder ist irgendeinmal schluss (das dies auch von der Bandbreite des Netzwerkes abhängt ist mir durchaus klar: dass man mit einem DSL 5000 wohl kaum 1000 User zufriedenstellen kann, ist wohl selbstverständlich)?

Genügt für dieses Vorhaben ein "handelsüblicher" WLAN Hot-Spot (ev. auch mehrere im Verbund), oder muss da bereits gröberes Geschoss aufgefahren werden?

Beim Suchen im Internet kam ich auf die Firma Ruckus die scheinbar Stadions, Firmen und Unis beliefert. Kennt sich da Jemand damit aus? Muss da eine Fachperson von ihnen ran oder kann das auch ein (ausgebildeter) IT-ler erledigen?

Danke und Gruss, Manu
Mitglied: brammer
07.02.2011 um 10:37 Uhr
Hallo,

mit einem Access Point wirst du definitv nicht auskommen, es sein den die 500 - 1500 User sind in einem Radius von 30 m um den Accesspoint und der AP kann die auch verwalten.
Die gängigen AP haben meisten eine Grenze der verwaltbaren Teilnehmer, spätestens wenn der Speicher voll ist wird es eng.

Erfahrungsgemäß wird es aber ab 20 Teilnehmern schwierig und unkompfortabel

Es gibt Anbieter wie Motorola oder Force10 oder Cisco die das im großen Rahmen realsieren können, mit Consumer Equipment wird das aber nichts.

brammer

NACHTRAG:
Lies mal hier die entsprechenden Dokumentationen.
Dürfte es aber von den anderen Herstellern in ähnlicher Form geben

brammer
Bitte warten ..
Mitglied: dog
07.02.2011 um 12:30 Uhr
Ein AP schafft 20-50 User (wenn die alle nichts machen )

Xirrus bietet aber speziell Lösungen indem sie bis zu 16 APs in ein Gerät packen: http://www.xirrus.com/
Bitte warten ..
Mitglied: Starmanager
07.02.2011 um 14:56 Uhr
Hallo, Manu,

in jedem Fall eine Profi Firma beauftragen die Ausmessungen vornehmen und die AP's fachgerecht setzen und mit der Zentrale verbinden. Die Zentrale verwaltet dann die APs und bringt dann auch die entsprechende Leistung.

Wir haben da Motorola im Einsatz und haben sehr gute Erfahrungen gemacht.

Mit freundlichen Grüßen

Starmanager
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Mitglied: aqui
07.02.2011 um 21:00 Uhr
In einem Kongressaal muss man in der Regel nix ausmessen denn die Ausleuchtung ist dort ja ziemlich homogen... und wenn...dann reicht ein simpler inSSIDer oder WLANINFO für sowas.
Fachgerecht setzen kann das auch jeder der mit einer Bohrmaschine und Schraubendreher umgehen kann was jeder ausgebildete ITer vermutlich auch kann.
Von jemand Fremden sich dann eine Handvoll APs verwalten zu lassen ist auch ziemlich "überkandidelt" aber wenn du viel Geld sinnlos versenken willst, dann ist das durchaus eine Alternative....

Du hast ganz andere Herausforderungen.....die auch Motorroller und Cisco, Trapeze, Aruba und Co. nur schwer lösen können.
Zuerst: Hast du an den relevanten AP Montagepunkten LAN Kabel Infrastruktur liegen ?? Das ist ein Muss und solltest du VORHER lösen ! Mach gar nicht den Fehler und denke an Repeating oder Bridging (Ausnahme du kannst eine dedizierte 5 Ghz Backdoor Bridge mit Dual Radio APs realisieren !). Bei der Useranzahl ein No Go was zum initialen Scheitern führt !
Das Problem ist das du mit billiger Consumer HW natürlich nicht weit kommst. Die können meist nur 16 oder 32 Clients (manchmal auch noch weniger als das) physisch auf einer Hardware (AP) assoziieren. Auch wenn ein User "nix macht" muss er zwingend auf einer BSSID (AP) assoziiert sein !
Du musst hier also schon ganz andere Kaliber auffahren. Allerdings wird bei APs die 128 Clients und mehr physisch assoziieren können sehr schnell die Luft sehr dünn.
Das zweite größte Problem ist außer der LAN Kabelinfrastruktur aber die Frequenzverwaltung !!
Im 2,4 Ghz Bereich lassen sich maximal 3 APs betreiben nach der klassischen 1, 6, 11er Regel ohne sich gegenseitig zu stören:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/0907031.htm
In einen Saal "sehen" sich durch die optimale HF Ausbreitung aber meist alle APs problemlos....egal wo sie angeschraubt sind. Nun kannst du dir selber ausrechnen was 3 mal 128 an Summe an Clients gibt.... Ein Saal und solche Userzahlen ist ganz was anderes als ein Büro...vergiss das nicht !
OK, mit externen Sektorantennen kann man das in ganz geringem Masse etwas optimieren so das du vielleicht 6 maximal 7 ...vielleicht 8 APs betreiben kannst.
Damit kannst du annähernd die Anzahl...aber nur annähernd, erreichen. 802.11n kannst du hier bei 2,4 Ghz wegen der Bandbreite von 40 Mhz gleich ganz vergessen !
Der 5 Ghz Bereich wäre besser...da mehr verfügbare Kanäle. Hat aber den Nachteil das nur ein Bruchteil der Consumer Endgeräte es supporten. Die Masse funkt eben (noch) im 2,4 Ghz Bereich.
Wie dog oben bereits richtig angemerkt hat musst du vermutlich auf Anbieter mit WLAN Spezialverfahren zurückgreifen.
Außer die dort genannte Fa. kann Meru http://www.merunetworks.com/ sowas bewerkstelligen.
Die benutzen ein singuläres Kanalverfahren mit einer gemeinsamen BSSID (virtuelle Zelle). Mit diesem Zeitslotverfahren sind sie nicht mehr an klasssiche Kanalplanungen gebunden und können ein Vielfaches an APs in so einem Saal störungsfrei betreiben. Zudem bieten sie durch eine garantierte Slotzeit auch solch großer Masse an gleichzeitigen Benutzern eine garantierte Übertragung, was bei klassischen Verfahren niemals garantiert ist.
Durch aggressivere Client Treiber bei zig hundert verschiedenen Usern, wie du sie hast, gehen ein Großteil einfach unter (d.h. ist dort WLAN Stillstand) weil andere eben aggressivere Timer und Zugriffseinstellungen auf die Funkzelle nutzen.
Du hast also ganz andere Herausforderungen als ein simples Captive Portal, was sich mit Bordmitteln auch zum Nulltarif realisieren lässt. Deine Herausforderung ist die geeignete WLAN Hardware zu finden !! Im Blödmarkt findest du sie de facto nicht !
Bitte warten ..
Mitglied: Starmanager
08.02.2011 um 07:08 Uhr
Zitat von aqui:
In einem Kongressaal muss man in der Regel nix ausmessen denn die Ausleuchtung ist dort ja ziemlich homogen... und wenn...dann
reicht ein simpler inSSIDer oder WLANINFO für sowas.
Fachgerecht setzen kann das auch jeder der mit einer Bohrmaschine und Schraubendreher umgehen kann was jeder ausgebildete ITer
vermutlich auch kann.
Von jemand Fremden sich dann eine Handvoll APs verwalten zu lassen ist auch ziemlich "überkandidelt" aber wenn du
viel Geld sinnlos versenken willst, dann ist das durchaus eine Alternative....

Du hast ganz andere Herausforderungen.....die auch Motorroller und Cisco, Trapeze, Aruba und Co. nur schwer lösen
können.
Zuerst: Hast du an den relevanten AP Montagepunkten LAN Kabel Infrastruktur liegen ?? Das ist ein Muss und solltest du VORHER
lösen ! Mach gar nicht den Fehler und denke an Repeating oder Bridging (Ausnahme du kannst eine dedizierte 5 Ghz Backdoor
Bridge mit Dual Radio APs realisieren !). Bei der Useranzahl ein No Go was zum initialen Scheitern führt !
Das Problem ist das du mit billiger Consumer HW natürlich nicht weit kommst. Die können meist nur 16 oder 32 Clients
(manchmal auch noch weniger als das) physisch auf einer Hardware (AP) assoziieren. Auch wenn ein User "nix macht" muss
er zwingend auf einer BSSID (AP) assoziiert sein !
Du musst hier also schon ganz andere Kaliber auffahren. Allerdings wird bei APs die 128 Clients und mehr physisch assoziieren
können sehr schnell die Luft sehr dünn.
Das zweite größte Problem ist außer der LAN Kabelinfrastruktur aber die Frequenzverwaltung !!
Im 2,4 Ghz Bereich lassen sich maximal 3 APs betreiben nach der klassischen 1, 6, 11er Regel ohne sich gegenseitig zu
stören:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/0907031.htm
In einen Saal "sehen" sich durch die optimale HF Ausbreitung aber meist alle APs problemlos....egal wo sie angeschraubt
sind. Nun kannst du dir selber ausrechnen was 3 mal 128 an Summe an Clients gibt.... Ein Saal und solche Userzahlen ist ganz was
anderes als ein Büro...vergiss das nicht !
OK, mit externen Sektorantennen kann man das in ganz geringem Masse etwas optimieren so das du vielleicht 6 maximal 7
...vielleicht 8 APs betreiben kannst.
Damit kannst du annähernd die Anzahl...aber nur annähernd, erreichen. 802.11n kannst du hier bei 2,4 Ghz wegen der
Bandbreite von 40 Mhz gleich ganz vergessen !
Der 5 Ghz Bereich wäre besser...da mehr verfügbare Kanäle. Hat aber den Nachteil das nur ein Bruchteil der Consumer
Endgeräte es supporten. Die Masse funkt eben (noch) im 2,4 Ghz Bereich.
Wie dog oben bereits richtig angemerkt hat musst du vermutlich auf Anbieter mit WLAN Spezialverfahren zurückgreifen.
Außer die dort genannte Fa. kann Meru http://www.merunetworks.com/ sowas bewerkstelligen.
Die benutzen ein singuläres Kanalverfahren mit einer gemeinsamen BSSID (virtuelle Zelle). Mit diesem Zeitslotverfahren sind
sie nicht mehr an klasssiche Kanalplanungen gebunden und können ein Vielfaches an APs in so einem Saal störungsfrei
betreiben. Zudem bieten sie durch eine garantierte Slotzeit auch solch großer Masse an gleichzeitigen Benutzern eine
garantierte Übertragung, was bei klassischen Verfahren niemals garantiert ist.
Durch aggressivere Client Treiber bei zig hundert verschiedenen Usern, wie du sie hast, gehen ein Großteil einfach unter
(d.h. ist dort WLAN Stillstand) weil andere eben aggressivere Timer und Zugriffseinstellungen auf die Funkzelle nutzen.
Du hast also ganz andere Herausforderungen als ein simples Captive Portal, was sich mit Bordmitteln auch zum Nulltarif realisieren
lässt. Deine Herausforderung ist die geeignete WLAN Hardware zu finden !! Im Blödmarkt findest du sie de facto nicht !




Also doch Profis ans Werk lassen oder? Profis messen immer zuerst alles aus! Man macht dann die Arbeit nur einmal.

Mit freundlichen Grüßen

Starmanager
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Mitglied: aqui
08.02.2011 um 15:14 Uhr
In einem Saal muss man nicht unbedingt messen...und wie gesagt: wenn kann das jeder ITler mit einem kostenlosen inSSIDer oder WLANINFO selber machen.
So oder so ist das eher kosmetisch, denn das Messen ist wie du oben sehen kannst das geringste und unrelevanteste Problem was er hat !
Und....bitte nicht immer ganze Texte sinnlos zitieren...wir können alle lesen hier !
Bitte warten ..
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