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GELÖST

Zeitdiebstahl an 3. Stelle der Risiken in der Wirtschaft

Frage Sicherheit

Mitglied: CGLorenzo

CGLorenzo (Level 1) - Jetzt verbinden

28.04.2007, aktualisiert 21:18 Uhr, 5682 Aufrufe, 5 Kommentare

Wollte euer Vorgesetzter bereits einmal diesem oder ähnlichen Problem nachgehen?

Hallo ihr lieben Admins,

heute bräuchte ich einmal eure Hilfe:

Nach neuesten Untersuchungen steht der Zeitdiebstahl durch Mitarbeiter im Unternehmen (privat surfen, private Mailbearbeitung, Filmchen schauen,...) mit 67 % aller Unternehmen an 3. Stelle der relevanten Wirtschaftsrisiken (Schadsoftware 77% Platz 1 und Hackerangriffe 73% Platz 2). Zeitdiebstahl kostet in letzter Konsequenz Arbeitsplätze.

Meine Frage ist nun: wurdet ihr einmal von eurem Vorgesetzten dahingehend angesprochen, ob es Software gibt, mit der man solche Dateien (die das Resultat des Zeitdiebstahls sind) auf den Rechnern finden kann - wie zum Beispiel private EMails; Filme; Musikdateien; Dateien allgemeiner Art, die garantiert nicht an diesen Arbeitsplatz gehören; ...?
Wurdet ihr dahingehend einmal angesprochen?

Schildert mir bitte auch eure Meinung und eure Einschätzung zum Stichwort Rechtmäßigkeit solcher Überwachungen, Stellung des Betriebsrates, usw.

Aber wichtig sind Antworten auf die obigen Frage.

Danke.
Mitglied: Biber
28.04.2007 um 19:28 Uhr
Moin CGLorenzo,
Wurdet ihr dahingehend einmal angesprochen?

Hmmja, in Ausnahmefällen schon, aber...
Du kannst auch hier im Forum solche Hilfeersuchen (von Admins) finden mit "Mein Chef will (dies und das) mitloggen, mitlesen, automatisch überwachen, total sperren, mit Sofz/Hardware restriktiver handhaben.." -
Aber in der Regel sagen solche Versuche ja eher etwas über das Unternehmens/Betriebsklima aus oder die gegenseitige Vertrauensbasis von GL und MA.

Mir ist jedenfalls aus mehrjähriger Berufserfahrung kein einziger Fall bekannt, in denen der Einsatz "automatisierter Überwachungssysteme" für Zeit-, Effizienz-, Nettoarbeitszeitrfassung in irgendeiner Weise positive Wirkung gezeigt hatte.
Mit solchen Aktionen werden nur aufgebracht, die eigentlich schon immer ihre Arbeit gewissenhaft und nicht erbsenzählerisch geleistet haben und nicht schon immer darauf geachtet haben, nur genau 8 Stunden 0 Minuten 0,0 Sekunden pro Tag zu arbeiten.

Mit ist kein namhaftes Unternehmen bekannt, dass solche technischen Mittel flächendeckend/pauschal einsetzt. Und Einzelaktionen auf (Unter-)Abteilungsleiterebene beschädigen fast immer den kleinen Hierarchen selbst.

Gruss
Biber
Bitte warten ..
Mitglied: CGLorenzo
28.04.2007 um 19:44 Uhr
Hallo Biber,
danke für deine Antwort. Mir sind die Probleme auch voll bewusst ... aber der Hintergrund meiner Frage ist es, herauszufinden, ob die Vorgesetzten an soetwas denken. Mit deinen Hinweisen kann ich jetzt mal auf die Suche gehen ... aber bitte ihr anderen Admins ... sagt mir bitte ob es bei euch schon soetwas gab/gibt.
CGLorenzo
Bitte warten ..
Mitglied: brammer
28.04.2007 um 20:13 Uhr

Nach neuesten Untersuchungen steht der
Zeitdiebstahl durch Mitarbeiter im
Unternehmen (privat surfen, private
Mailbearbeitung, Filmchen schauen,...) mit 67
% aller Unternehmen an 3. Stelle der
relevanten Wirtschaftsrisiken (Schadsoftware
77% Platz 1 und Hackerangriffe 73% Platz 2).

Woher sind diese Zahlen??


Zeitdiebstahl kostet in letzter Konsequenz
Arbeitsplätze.
Kann man geteilter Meinung sein.
Es gibt auch die Auffassung das MA die im Internet privat tätig sein
dürfen effektiver sind, da sie z.B. besser mit dem Internet vertraut sind und außerdem
diese Tatigkeiten meistens nebenbei machen und dadurch oft besser motiviert oder weniger schlecht motiviert sind.

Meine Frage ist nun: wurdet ihr einmal von
eurem Vorgesetzten dahingehend angesprochen,
ob es Software gibt, mit der man solche
Dateien (die das Resultat des Zeitdiebstahls
sind) auf den Rechnern finden kann - wie zum
Beispiel private EMails; Filme; Musikdateien;
Dateien allgemeiner Art, die garantiert nicht
an diesen Arbeitsplatz gehören; ...?
Es gibt Möglichkeiten auf der Netzwerkebene solchen Traffic auszufiltern, respektive die Nutzung derart uninteressant zu machen das es keinen Spaß macht. (Traffic dieser Art mit einer Scavenger Markierung, und schon braucht der MA 3 Stunden für einen MP3 File)

Wurdet ihr dahingehend einmal angesprochen?
Nicht direkt aber natürllich sollte es im Interesse eines Admins sein das die Nutzerkonten sauber sind und der User keinen Firmenfremden "Datenmüll" auf dem Rechner speichert.

Schildert mir bitte auch eure Meinung und
eure Einschätzung zum Stichwort
Rechtmäßigkeit solcher
Überwachungen, Stellung des
Betriebsrates, usw.


Eine heimliche Auspähung eines Mitarbeiters ist eine Aktion auf sehr dünnem Eis.
Eigentlich sollte es einen Datenschutzbeauftragten geben oder zumindest in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat eine Betriebsvereinbarung geben. In der Sollten dann auch entsprechende Sanktionen und "Strafen" (Abmahnung, Kündigung) klar definiert sein.

Aber wichtig sind Antworten auf die obigen
Frage.

Danke.
Bitte warten ..
Mitglied: Rafiki
28.04.2007 um 20:26 Uhr
Meine Meinung: Ich bin doch kein Sheriff, der den eigenen Kollegen hinterher schnüffelt. Wenn meine Kollegen mir, dem Admin, nicht mehr vertrauen dann habe ich verloren und kann mir einen neuen Job suchen.
Deshalb verwende ich kein Tool um nach „unanständigen“ Inhalten auf den PC’s der Benutzer zu suchen. Es wäre auch viel zu leicht dem unbeliebten Kollegen eine Datei aus seinen Rechner zu schmuggeln.

Wenn jemand privat im Internet surft und seine Arbeit gut erledigt soll es nicht mein Problem sein. Wenn jemand seine Arbeit nicht schafft dann ist es die Aufgabe von dem Vorgesetzten zu beurteilen ob der jenige ein Teetrinker ist, Langsamdenker, ebay-händler oder einfach mit seinem Job überfordert ist. Oder ob evtl. zu viel Arbeit anliegt?

Gemäß dem Arbeitsschutzgesetzt ist es nicht erlaubt die Leistung des Arbeitnehmers heimlich zu überwachen.
Die Firma ist mitverantwortlich für illegale Downloads.

Deshalb haben wir uns für einen Proxy entschieden, der Webseiten blockiert die bestimmten Kategorien zugeordnet wurden. Statt der Webseite wird dann eine nette html-Seite angezeigt: „ Diese Webseite ist Gesperrt, aufgrund von ….. Inhalten“ (Erotisch, Gewalt, Politisch, Zeitvertreib, Virus, Phishing) Nach kurzer Diskussion wurde ebay wieder erlaubt. Aber keiner der Kollegen wollte bisher dass eine Webseite mit „erotischen Inhalten“ freigeschaltet wird.

Um im Internet zu surfen muss man sich bei uns nicht authentifizieren und auch die interne IP wird nicht protokolliert. Von einem Admin einer großen Behörde weiß ich, dass nur eine kleine Liste von ca. 400 Webseiten (white list) erreichbar ist. Bei einer Versicherung müssen die Kollegen im Innendienst sich am Proxy anmelden und es wird protokolliert wer wann wie lange wohin surft. Diese Liste darf nur im Verdachtsfall, gemeinsam mit dem Betriebsrat, ausgewertet werden.


Gruß Rafiki
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Mitglied: CGLorenzo
28.04.2007 um 21:18 Uhr
Hallo Brammer,
die Zahlen sind aus der WIK Sicherheitsstudie 2007. SecuMedia Verlag, 55205 Ingelheim.
Bitte warten ..
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