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Zentrale USV und Notstrom

Frage Sicherheit Sicherheits-Tools

Mitglied: joerg

joerg (Level 2) - Jetzt verbinden

29.06.2011, aktualisiert 20:05 Uhr, 7986 Aufrufe, 5 Kommentare

Hallo zusammen,

ich wollte euch mal nach Erfahrungen mit zentralen USV fragen. Ich bin gerade dabei ein konzept zu erarbeiten um längere Ausfallzeiten (>10min) abzupuffern.
Eine zentrale USV kann wohl so etwas mit einer Erweiterung bis zu 60min.
Nach 60min sollte ein Dieselgenerator einspringen der dann die weitere Versorgung übernimmt.

Jetzt komm ich aber zu meiner Frage:

Ich habe einen Generator angeboten bekommen mit 44kw.
Im Normalbetrieb verbrauche ich ca. 30kw.
Meine aktuellen USVen die ich noch pro Schrank einsetze, können unsere Server für ca. 10min am Leben erhalten.
Der angebotene Generator würde nach 1min volle Leistung fahren und voll automatisch anspringen.

Macht es in dieser Konstelation überhaupt Sinn eine neue zentrale USV anzuschaffen?

Wenn ja was habe ich denn für Vorteiler einer zentralen USV gegenüber eines Aggregates?

Ein Punkt ist mir schon aufgefallen und zwar dass eine USV Leistungsspitzen abfangen kann. Aber wie warscheinlich ist es, dass bei einer "Normallast" von rund 30kw eine Spitze über 40kw entsteht??

Ich muss zugeben, dass ich in diesem Thema bisher noch nicht wirklich tief drin war und auch keinerlei Erfahrung habe, daher würde ich mich über ein paar Erfahrungsberichte freuen.

Gruß und danke schon mal für eure Tipps.



P.S.: Rechtschreibfehler dienen der allgemeinen Belustigung!!!
Mitglied: Clijsters
29.06.2011 um 20:10 Uhr
Macht es in dieser Konstelation überhaupt Sinn eine neue zentrale USV anzuschaffen?
Nein, warum etwas kaufen, was du schon hast und seine Dienste momentan mehr als den Anforderungen entsprechend leistet?

Aber wie warscheinlich ist es, dass bei einer "Normallast" von rund 30kw eine Spitze über 40kw entsteht??
Ziemlich. Das ist eine Differenz von 10kW, sprich: 33.333%

Und der Weg von Normallast bis hin zu Vollast oder Spannungsspitzen ist weit.


Gruß
Dominique
Bitte warten ..
Mitglied: clSchak
29.06.2011 um 21:46 Uhr
stimmt, wenn alles rennt würde ich das nicht tauschen - aber mal eine allgemeine Frage; 1 minute bis vollast ist das nicht zu langsam? Wir sind in einem ähnlichen Segment tätig und da heisst es: max 10sec von 0 auf Vollast 600-1.200kW (und das hört sich dann an als wenn der Motor auseinander fliegt).

Wenn du das alles konsolidieren willst, rede mal mit Rittal oder Eaton die kennen sich richtig gut mit solchen Sachen aus.
Bitte warten ..
Mitglied: Nagus
30.06.2011 um 00:16 Uhr
Moin,
ich glaube nicht dass Du eine USV in der Dimension benötigst, aber tendenziell würde ich dir eine empfehlen:
- Spannungsspitzen aus dem Netz filtert dir auch die USV
- Ein Diesel ist ein mechanisches Teil, was die Angewohnheit hat im ungünstigsten Fall nicht seine 100%ige Leistung zu liefern

Grundsätzlich: was willst Du erreichen? Brauchst Du eine Pufferung über Zeit X? Was ist DSL und internet - werden/sollen die in diesem Fall noch gehen? Ist es nicht besser nach Zeit X enfach alle Systeme kontrolliert runter zu fahren? Kosten/Nutzen ...

Viel Spaß noch ...
Gruß Nagus
Bitte warten ..
Mitglied: St-Andreas
30.06.2011 um 09:08 Uhr
Hi,

gerade bei so kritischen Dingen würde ich mir definitiv die jeweiligen Hersteller/LIeferanten ins Boot holen und mir von denen ein Konzept mit garantierten Leistungen vorlegen lassen. Prinzipiell bin ich persönlich kein Freund einer einzelnen zentralen USV, dafür hab ich schon zu viele Geräte gesehen die genau dann wenn es spannend wurde ausfielen. Bei vielen separaten USVn ist das allgemeine Ausfallrisiko natürlich vielfach höher (je 1* pro USV) aber es werden wenn nicht alle Server betroffen sein.
Neben dem der USV kommen in solchen Konzepten ja ausserdem noch weitere Parameter hinzu (Kühlung z.B.)

Also einfach mal ein paar gute Hersteller antanzen lassen und mal Konzepte erstellen lassen. ich persönlich würde jetzt erstmal bei Rittal und APC anklingeln und mir 2 Firmen suchen die solche Anlagen herstellerunabhängig bauen.
Bitte warten ..
Mitglied: derklient
07.11.2011 um 13:39 Uhr
Bei Notstromagregaten hat man immer das Problem mit dem Motor

Da muss man folgendes beachten.

Ein Notstromaggregat sollte wenn er startet warmlaufen und das dauert unter umständen im idialsten fall 1 Minute und dann auch nur wenn der motor sich in einem Geschlossenden Raum befindet mit einem Abgasabluftsystem. Ist der Motor draussen in einem Container braucht dieser länger bei niedrigeren Temperaturen, nehme mal +5°C Herbst oder Frühling.

Merkt man auch beim Auto, wenn man den Motor startet ist die Drehzahl beim kalten Motor auf 900 bis 1100upm und wenn er die min betriebstemperatur erreicht hat geht die leerlaufdrehzahl zurück auf 500 bis 700upm. Im Winter dauert das ja bekanntermassen länger ;)


Und dann gibt es noch die notstromagregate die eine Heizung haben um den Motor auf einer bestimmten Temperatur zu halten z.b. 35 bzw 40°C. Aber sowas haben nur Grosse Geräte um die 1,6 bis 2,5MW Leistung. Kleine haben hingegen sowas nicht.


Einen Motor kann man zwar kalt auf Volllast oder nennlast fahren, ist aber dann schädlich für dichtungen im Motor am Zylinderkopf, an den kolben(kolbenringen) so wie durch noch zu dickflüssiges kaltes öl was z.b. die nockenwellen und Stössel nicht richtig schmiert.



Viele Moderne Notstromaggregate haben einen Steuerungscomputer der bei einem Start eine Diagnose erstellt.
Sieht dann meistens so aus bei den grösseren(Z.b. Catterpillar oder Cummins): Computer bekommt Startbefehl, es wird die Ölvordruckpumpe angeschaltet diese baut einen Druck im Öl System auf um direkt bei der ersten drehung zu Schmieren, dann wird entweder der generator als Starter benutzt oder eine Druckluftstartung vorgenommen, der Motor läuft dann in Leerlauf und es finden Diagnosen statt über Temperatur, Druck(Öl,Benzin und ggf im Zylinder) ist das erfolgt und der Motor im Status OK wenn er die Min Temperatur erreicht hat wird der Generator ans Stromnetz angekoppelt und dann kommt die Zeit von 0 auf Vollast mit den 10 Sekunden ;) d.h. aus dem lerrlauf von 300 bis 400upm auf 900 bis 1200upm für ein grosses aggregat


Eine Dresser Diesel Turbine braucht knapp 2,5 Minuten bis diese auf eine Lerrlaufdrehzahl von ca 20.000upm hoch ist und bei der einspeisung von 1,5MW ist die Nenndrehzahl bei 15.000upm. Warmlaufen braucht diese nicht, da diese in der Anlaufphase warm wird, hat aber den nachteil das Lastwechsel schwieriger sind und diese als grundlastträger benutzt werden.


Wenn man ein System mit Notstromdiesel + USV aufbauen will ist es empfehlenswert direkt ein System bei einem Anbieter zu beschaffen wo man die Peak Leistungswerte die der Leistung des Generators übersteigen durch die USV abgefedert werden können.

Das wenn man ein USV System hat mit 40KW Dauer und 45KW Spitze Leistung bei 30 Minuten laufzeit und einen Generator mit 40KW oder 45KW kommt man schon gut hin, so kann man im normalfall die mehrleistung ab 30KW vom generator dazu benutzen um das USV System zu Laden.

Und was die wenigsten Wissen ist auch folgendes. Ein Fest Montierter Notstromgenerator der nicht Mobil ist darf mit Heizöl betrieben werden.

Min 1 Mal die Woche sollte der Notstromgenerator auch testlaufen, d.h. Kurz an, warmlaufen, last, leerlauf, aus.


Auch eine Sinnvolle Lösung ist es ein BHK(Blockheizkraftwerk) zu betreiben, damit würde man die Heizung ablösen und eine stromversorgen wäre auch da.
Wäre dann im Normalfall so: erzugen von Warmwasser und im winter zusätzlich das betreiben von den Heizkörpern per Warmwasser und als nebeneffekt die Produktion von Strom, das man dann im Unternehmen einsetzen kann um die externen Stromkosten zu reduzieren, wird weniger strom gebraucht als produziert, ab damit ins stromnetz.
Bei Heizöl, Diesel, erdgas gibt es keinen Bonus für erneuerbaren energien, erst ab Biogas(Aus biomassen), Biodiesel was erneuerbar ist gibt es förderungen beim einspeisen ins stromnetz.

Und beim Stromausfall von Extern dann die komplette anlage mit der Stromproduktion umschalten auf die Server.
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