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Wie werden die zugeteilten Ressourcen unter Hyper-V genutzt? Bzw. Kann man Ressourcen auch doppelt vergeben?

Frage Virtualisierung

Mitglied: bierzapfer

bierzapfer (Level 1) - Jetzt verbinden

12.09.2010 um 18:13 Uhr, 4325 Aufrufe, 2 Kommentare

Hallo,

wir haben bei einem Kunden einen großen Teil der Serverlandschaft mit einem Intel Modularserversystem und Hyper-V Server 2008 R2 Core virtualisiert. Läuft soweit auch super.

Im Einsatz ist:

Zwei Computemodule mit je zwei CPUs (Xeon 5620 mit deaktiviertem HyperThreading) und 30 GB RAM.

Auf den Maschinen laufen 5 und 6 VMs. Darunter auch ein Windows 2003 R2 32-Bit Standard Server als Terminalserver wird durchschnittlich 25 Clients und ein Firebird Datenbankenserver.

Nun meine Fragen:
Das System läuft wie gesagt performant und stabil. Wir haben jedoch nur 8 Prozessoren zur Verfügung, da Hyper-V bekanntlich Probleme mit Intels HT Technologie macht. Wir haben auf dem Host momentan 1-2 Kerne Idle (also nicht an irgentwelche VMs vergeben).

1) Im Falle eines Failovers, wie werden dann Ressourcen zugeteilt (speziell CPU)?

2) Ist es nötig Kerne Idle laufen zu lassen? Die Hosts sind so gut wie gar nicht ausgelastet.

3) Kann ich VM auch mehr CPUs zuteilen, als ich eigentlich an Kernen zur Verfügung habe? Viele VMs haben ja quasi einen "ganzen" Kern zugeteilt bekommen aber deren Auslastung geht gegen 0% (z. B. DCs). Oder sind die CPUs fest reserviert wie z. B. der Arbeitsspeicher? Das würde ja einen Failover bei der Konstelation unmöglich machen.

Besten Dank soweit.
Mitglied: Mad-Eye
12.09.2010 um 19:42 Uhr
Servus,

also hier mal ein brocken meines wissens:

1. Eine vCPU (das was du der VM zugestehst ist kein physikalischer Kern. Die Faustregel die ich von Microsofts e-Learning hab ist je Kern sind 4 vCPUs empohlen macht bei dir ja 2x4x4=32 vCPUs allerdings sollte man der Host-Maschine die auslastung von 2 vCPUs zugestehen macht also 30 verfügbare vCPU Kerne für dich. Ist eine Faustregel in der Realität kannn das natürlich je nach auslastung der Maschinen stark schwanken. CPU Kerne werden in eigentlich allen Virtualiserungstechniken die ich kenne niemals fest zugeteilt. also Failover ist CPU-Technisch bei dir wohl kein Problem. Allerdings sollte man beim Failover nicht nur die CPUs sehen. die IOPS machen hier die Musik: schaffen deine Netzwerkkarten noch genung, ist die Storage-Anbindung Performant genug?

2. Hyper-V Server 2008 R2 versucht extra möglichst wenig Kerne möglichst hoch zu belasten. Grund ist die Prozessortechnologie Ein oder zwei Kerne können ja dynamisch übertaktet werden und andere Kerne die nicht gebraucht werden können in den Sleep Mode oder Deep Sleep versetzt werden. Grund ist ganz einfach Stromkosten.

3. Siehe 1. sollte eigentlich alles Beantworten.


Allerdings kann ich mir eins nicht Verkneiffen: Ihr rollt bei einem Kunden Hyper-V aus obwohl ihr selber von Virtualisierung keine Erfahrung bzw kein/kaum Wissen habt?

PS:

Von wo kommt dieses Gerücht das SMT also HT nicht mit Hyper-V zusammenspielen sollte? Ich hab zwar auch schon einam gehört das man es vor allem beim Einsatz eines Exchange nicht nutzen sollte aber so wirklich warum konnte mir noch niemand sagen.

Gruß
Mad-Eye
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Mitglied: bierzapfer
13.09.2010 um 08:46 Uhr
Hallo MadEye,

also erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort.

Natürlich haben wir schon einige Serverlandschaften mit Hyper-V virtualisiert und bislang läuft auch alles sehr zuverlässig. Die Umsetzung von Intel Modular Serversystemen und Hyper-V oder VMware ist nun auch wirklich kein Hexenwerk. Natürlich haben wir auch Schulungen in den einzelnen Bereichen besucht. Von daher behaupte ich mal einfach, dass man es nicht hätte besser umsetzen können, als wir es gemacht haben. Da wir bislang nie in der Situation waren, dass die Prozessorressourcen nicht reichen könnten, mussten wir uns mit dem Thema nicht beschäftigen bzw. solche theoretischen Dinge kommt auf Schulungen leider häufig zu kurz.

Es ist nun schon ein wenig her, aber wir hatten vereinzelt Probleme wo Hyper-V in Verbindung mit HT sporadisch Bluescreens verursacht hat. Bei 5500er und 5600er Xeon Prozessoren sollte zwingend C3 und C6 Stepping deaktiviert werden, da es ebenfalls auf den Hosts zu sporadischen Bluescreeens kommt. Da gab es auch eine nette Diskusion zwischen Intel und Microsoft, in der Microsoft von Intel verlangt hat, die Prozessoren besser für Hyper-V auszulegen. Daraufhin hat Intel eine Imkompatibilitätsmeldung herausgegeben, welche dann jedoch nach einem Tag und Bitten von Microsoft zurückgezogen wurde. Das war wohl eher eine Nettigkeit von Intel und hat die Probleme natürlich nicht behoben.

Wenn du recherchieren möchtest, dann kannst du mal nach den Schlagworten "Hyper-V Bluescreens" googlen. Da gibt es etwas mehr als nur einen Beitrag in denen die Problematik mit den drei Punkten HT, C3, C6 beschrieben werden.

Besten Dank nochmal für die Info. Hat uns auf jeden Fall voran gebracht.

Gruß Zapfer
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